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Autor Thema: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen  (Gelesen 34094 mal)

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Fox!

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #90 am: 09. Februar 2019, 16:02:35 »

Schon jemand Nmin Werte aus ST zur Hand?

Ich erwarte hier aufgrund von organischer Düngung, den desolaten Erträgen 2018 und der schwachen Bestandsentwicklung ebenfalls hohe Nmin Gehalte. Das wird die Herausforderung werden, diese möglichst auszunutzen und die mineralische Düngung aufs Minimum herunterzufahren.

Evtl. lasse ich mal eine möglichst homogene Fläche im ein Ein-Hektar-Raster beproben und versuche anschließend ein paar verschiedene Düngungsvarianten.
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granola

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EUF für nicht - Rübenanbauer Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #91 am: 09. Februar 2019, 16:56:07 »

Aufgrunddesssen was ich gerade mit Fox geschrieben habe hier als Info "wems nützt > macht was draus": Die EUF Bodenuntersuchung beim "Bodengesundheitsdienst" kann jeder als Kunde zu den selben Konditionen nutzen wie die Südzucker Rübenanbauer, genauso die anderen angebotenen Labordienstleistungen. EUF verlangt allerdings einen gewissen Aufwand, daher geht es damit erst wieder Ende März los.
Da auf meinem Betrieb einiges mit EUF und Nmin bzw dem Hessischen SBA im vorigen Jahrtausend versucht worden ist komt die folgende BAussage nicht nur aus dem hohlen Bauch:
Ich halte EUF für weitauss sinnvoller als Nmin und ähnliche wen es darum geht abzuschätzen wie aus dem organischen Potential verschiedener Böden der Stickstoff meinen Kulturen zur Verfügung stehen wird.
Zudem ist EUF methodisch auch einen grossen Schritt weiter in der Kalk-/ph Frage, da sage ich die üblichen LUFA Ergebnisse kann man zur Behördenberuhigung abheften, für betriebliche Entscheidungen die mit hohen Kosten verbunden sind taugen sie wenig!
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dirkk

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #92 am: 09. Februar 2019, 18:54:27 »

Ich probe erst am kommenden Montag - bis gestern waren noch fast 20 cm Frost drin .

Selbst in Schleswig - Holstein , wo die Böden inzwischen weitaus mehr Wasser von oben erhalten haben als beispielsweise die östlichen Bundesländer , sind die Werte deutlich höher als ich die von dort " gewohnt " bin  und entsprechen dem , was ich hier normalerweise hab ....: https://www.lksh.de/fileadmin/dokumente/Landwirtschaft/Pflanze/Teaser/Duengung/Nitratmessdienst/Nitratmessdienst_LKSH_I_2019.pdf
Bei mir sind die Böden grad mal halb aufgefüllt bei entsprechender Bonität , bin gespannt , was raus kommt - es riecht nach sehr viel weniger mineralischem Stickstoff dies Jahr und auch die Gülle muß wohl auf größerer Flache verteilt werden  .

Dafür werden die Bilanzen bei normalen Erträgen dann wieder sicher stimmen . Bei der "aktuellen" DüVO müssen sie ja noch gemacht werden ...........

Gruss
dirkk
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Fox!

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #93 am: 09. Februar 2019, 20:16:19 »

Ich probe erst am kommenden Montag - bis gestern waren noch fast 20 cm Frost drin .

Job, hab gestern mal auf einem Zwischenfruchtacker gegraben. Da kam auch in 20 cm gefrorener Boden.

Ziehst du selber oder lässt du ziehen?
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Ansgar

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #94 am: 09. Februar 2019, 22:04:55 »

Ich bin die ganzen Tage auch schon am fahren, zumindest dort, wo´s von der Befahrbarkeit her geht. Morgen ist wieder Dauerregen angesagt und kurze Zeit zum Verschnaufen gegeben bzw. mal zur Zwischendurch-Reinigung.

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Euro-T

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #95 am: 09. Februar 2019, 22:18:01 »

Wir haben Montag & Dienstag gezogen, Donnerstag gingen sie ins Labor. Ergebnisse werden gespannt erwartet  ;D
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Gruß

~~ Olli

piotri

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #96 am: 09. Februar 2019, 22:47:46 »

Hallo

Bei mir sind entgegen der Erwartungen außergewöhnlich niedrige Nmin Mengen. Habe zwischen 35-65 . Nur unter der Leguminosenvorfrucht ist es üppig.

Piotrek
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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #97 am: 12. Februar 2019, 17:00:32 »

Hier zwischen 40 und 50 NMin. Obwohl offiziell 60-70 drin sein sollen.
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Ansgar

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #98 am: 12. Februar 2019, 19:46:05 »

Ich habe auch das erste Ergebnis vorliegen:
Ackergras nach Silomais mit Herbstnutzung und Güllegabe (:hmpf:) und mittlerweile wieder starkem Aufwuchs auf reinem Sandboden
  0-30 cm  14 kg/ha NO3-N  +  5 kg  NH4-N
30-60 cm  10 kg/ha NO3-N
60-90 cm  17 kg/ha NO3-N
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haners1

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #99 am: 13. Februar 2019, 09:50:30 »

@Ansgar
Wie bitte ging letztes Jahr Ackergras nach Mais? OK Ernte Mais August aber da war es so brottrocken bei uns ne...

Rentabler Aufwuchs oder Sauberkeitsschnitt?
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Ansgar

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #100 am: 13. Februar 2019, 20:49:24 »

@Ansgar
Wie bitte ging letztes Jahr Ackergras nach Mais? OK Ernte Mais August aber da war es so brottrocken bei uns ne...

Rentabler Aufwuchs oder Sauberkeitsschnitt?

Das war die Fläche eines Kundens. Ob sich der Herbstschnitt gelohnt hat, kann ich nicht sagen. Ernte war ja teilweise bis Ende November, teils sogar in Mitte Dezember noch möglich.
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Heiner

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #101 am: 14. Februar 2019, 21:31:02 »

Hallo,

hier sind die N-Min Ergebnisse heute eingetroffen :

WW nach WG mit Zwischenfruchtanbau : 35 kg NO3 auf 0-60 cm Lehm
WTriticale nach WW : 54 kg NO3 auf 0-60 cm Lehm
WW nach WRaps : 23 kg NO3 auf 0-60 cm Lehm

=> Im Schnitt liegen die Werte auf normalem Niveau, wobei die Triticale nach oben deutlich herausragt.
Spekulativ mag die tiefe Bodenlockerung ursächlich sein ???

Heiner
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Raider

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #102 am: 19. Februar 2019, 08:22:53 »

Hallo,

hier sind die N-Min Ergebnisse heute eingetroffen :

WW nach WG mit Zwischenfruchtanbau : 35 kg NO3 auf 0-60 cm Lehm
WTriticale nach WW : 54 kg NO3 auf 0-60 cm Lehm
WW nach WRaps : 23 kg NO3 auf 0-60 cm Lehm

=> Im Schnitt liegen die Werte auf normalem Niveau, wobei die Triticale nach oben deutlich herausragt.
Spekulativ mag die tiefe Bodenlockerung ursächlich sein ???

Heiner

Habe am Samstag auch meine Nmin Ergebnisse bekommen. Insgesamt deutlich höher als im Vorjahr.

Weizen (Vorfrucht Silomais) 54 (0-60)
Weizen (Vorfrucht Raps) 62
Raps (Vorfrucht Weizen) 40

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bauerstaats

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #103 am: 19. Februar 2019, 15:38:27 »

Hmmm... heute die ersten Ergebnisse bekommen:

WW nach Raps: 107 kg in 0-90
WW nach Zuckerrübe: 112 kg in 0-90
WW nach WW: 45 kg in 0-90

Da werd ich wohl nicht viel Dünger ordern müssen dies Jahr ...
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Eine Frage raubt mir den Verstand:
Bin ich bescheuert...
...oder der Rest in diesem Land ???

Rhoihesse

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Re: Ungewöhnlich hohe Nmin-Mengen
« Antwort #104 am: 19. Februar 2019, 15:47:15 »

Ich habe heute meine Werte bekommen. Spitzenreiter ist ein WW nach ZR mit 130. Ist ein Feld das neu dazugekommen ist. Der Ertrag lag aber auch nur bei 40 Tonnen und aus wegetechnischen Gründen war die abfuhr zur ersten Runde. Rest ist zwischen 45 und 65.
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