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Autor Thema: Sommergerste  (Gelesen 31192 mal)

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Rhoihesse

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Re: Sommergerste
« Antwort #120 am: 05. Juni 2019, 21:39:19 »

Hab gerade heute mit meinem landhändler gesprochen. Die setzten auch hohe Erwartungen in die Sorte. Meinen aber eine frühjahrsaussaat wäre wohl besser. Ich werde sie mal nächstes Jahr testen. Aber erst zum frühjahr
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agri

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Re: Sommergerste
« Antwort #121 am: 05. Juni 2019, 22:30:13 »

@ pantarhei
Du hast am 15.12. gedrillt, wann ist die Gerste aufgelaufen ?

Meine am 27.02. Gedrillte hat drei Wochen gebraucht ehe sie aufgelaufen ist, finde ich schon lange für einen nicht so kalten März. Ich hätte Bedenken eine Sommergerste im Dezember zu drillen. Es ist ein Risiko, ob die das bei einem strengeren oder nassen Winter überlebt?
Ich sehe eher eine Aussaat Mitte bis Ende Oktober.
Die hat sofort gekeimt.
Mit den ersten Frösten um 7° waren die ersten Pflanzen am Auflaufen.
Keinerlei Problem mit dem Frost.
Interessante Sorte.

das denke ich auch und sehe das so wie Panta rhei , sehr interessante Sorte !

Ich war heute auf einem Feldtag in Morenhoven bei Meckenheim , dort stand Sie in einem Block mit anderen Sommergersten Sorten wie Avalon und co, gedrillt mitte ende Ocktober sowie in einem anderen Versuch mit anderen Gersten . Den hab ich aber nicht gesehen weil ich wohl zu tief im Weizengespräch war und das ist das Schlimmste der Vertreter an der Versuchsfläche konnte keine richtigen Aussagen treffen das der Versuchsleiter in Urlaub ist . Aber ich werde diese Fläche in den nächsten Tage noch einmal besuchen und bringe dann mal Bilder und Auskunft mit , versprochen .
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Raider

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Re: Sommergerste
« Antwort #122 am: 11. Juni 2019, 13:53:43 »

Meine Avalon hat jetzt komplett die Ähre geschoben und ist bis auf einzelne Ryncho-Flecken gesund. Werde das Ganze jetzt ohne Fungizid durchzeihen denke ich.
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nofear

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Re: Sommergerste
« Antwort #123 am: 11. Juni 2019, 14:58:52 »

Planet in top garen Acker nach teilweise überwinternder Zwfr ohne Glyphos im Frühjahr gedrillt ist auch (noch) komplett gesund und sehr vital/dicht.
War jedoch nicht ganz so leicht, die weiterwachsenden ZWFr und Beikrautreste in der Kultur mit Herbizid in den Griff zu bekommen (großer Raps ist da noch ein kleines Problem, schlimmer schon Winterwicke…) vorallem muss man da sehr früh ran, sonst leidet die Kultur und die Bestandesdichte… andererseits ist es da aber für später auflaufende Kräuter zu früh.(Trotz zweimaligem flächigen flachem Abschneiden bei Trockenheit ist das was weitergewachsen) Aufwandmengenreduzierung im Herbizidbereich fällt da auch flach.

Schließlich bin ich aber mit dem Ergebnis im Vergleich zu Glyphosflächen oder gepflügten Flächen ganz zu frieden. (Nur die Kosten sind eben auch nicht zu verachten...)   
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„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (M. Gandhi)

„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” (R. Niebuhr)

Raider

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Re: Sommergerste
« Antwort #124 am: 11. Juni 2019, 16:25:10 »

Planet in top garen Acker nach teilweise überwinternder Zwfr ohne Glyphos im Frühjahr gedrillt ist auch (noch) komplett gesund und sehr vital/dicht.
War jedoch nicht ganz so leicht, die weiterwachsenden ZWFr und Beikrautreste in der Kultur mit Herbizid in den Griff zu bekommen (großer Raps ist da noch ein kleines Problem, schlimmer schon Winterwicke…) vorallem muss man da sehr früh ran, sonst leidet die Kultur und die Bestandesdichte… andererseits ist es da aber für später auflaufende Kräuter zu früh.(Trotz zweimaligem flächigen flachem Abschneiden bei Trockenheit ist das was weitergewachsen) Aufwandmengenreduzierung im Herbizidbereich fällt da auch flach.

Schließlich bin ich aber mit dem Ergebnis im Vergleich zu Glyphosflächen oder gepflügten Flächen ganz zu frieden. (Nur die Kosten sind eben auch nicht zu verachten...)

weclhe ZF-Mischung hattest Du dafür? Und wie genau hast Du im Frühjahr gesät?
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nofear

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Re: Sommergerste
« Antwort #125 am: 12. Juni 2019, 15:59:13 »

Eigene Billigmsichung aus Phacelia, irgendein Klee, Ackerbohne (vorher mit Schleuderstreuer breitgeworfen und dann eingescheibt) Winterwicke, müsste schauen was noch drin war.
Aufgrund der Trockenheit und späten Saatzeit von der teuren Fertigmischung weg.

Im Frühjahr war Wicke, Ausfallraps, etwas Ausfallweizen und hauptsächlich Vogelmiere flächig vorhanden.

Bodenbearbeitung 2x Horsch Terrano FG mit 37cm Gänsefüßen so um die 5-7cm tief. War nicht ideal: Die Soden waren zu groß, gab Probleme (Tiefenführung/-ablage und Körner unter den Soden keimten nicht durch...) mit im Saatbett (wenn man es überhaupt so nennen darf  ;D). Gedrillt mit Horsch Airseeder.

Bessre wäre gewesen 2 mal Scheibenegge ganz flach nur anritzen (diagonal) um kleinzuschneiden und dann einmal flächig mit dem FG.

Jetzt kommen leider Hähnchen und Tripse hab ich gesehen...  >:(
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angusy

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Re: Sommergerste
« Antwort #126 am: 15. März 2020, 11:41:26 »

Eigentlich würde ich ja morgen und übermorgen schon gerne Sommergerste drillen.

Wie ist die Meinung der Profis im Angesicht der gemeldeten Nachtfröste ?
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charlie

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Re: Sommergerste
« Antwort #127 am: 15. März 2020, 11:45:46 »

Eigentlich würde ich ja morgen und übermorgen schon gerne Sommergerste drillen.

Wie ist die Meinung der Profis im Angesicht der gemeldeten Nachtfröste ?

Wenn die Bodenbedingungen gut sind... machen!
Selbst wenn die Gerste beim Spitzen einen Nachtfrost abbekommt, werden die Blattspitzen maximal etwas weiß...
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Gruß

Charlie

Nicht immer sind die, die das Gras wachsen hören, auch bereit, es zu mähen.

angusy

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Re: Sommergerste
« Antwort #128 am: 25. März 2020, 09:45:06 »

Gemacht am Sonntag

Montag noch angewalzt

Mal schauen
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