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Autor Thema: Rinderhaltung  (Gelesen 5015 mal)

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agri

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Re: Rinderhaltung
« Antwort #15 am: 10. März 2020, 19:06:23 »

Moin,

ich hänge mich mal hier ran.

Ich habe gerade zum ersten Mal Gerste im Anbau. In ein paar Monaten werde ich vor der Entscheidung stehen, ob ich das aufpressen lasse, oder ob ich abwarte und wie gewohnt das Weizenstroh nehme.
Vorteile bei der Gerste:
Was weg ist, ist weg und
Es passt mir zeitlich (arbeitswirtschaftlich) besser.

Wie steht es aber um die Qualität vom Gerstenstroh? Saugt es ähnlich gut wie Weizenstroh?

BESSER , aber ich nehme an das es zur Einstreu benutzt wird und dann haben so manche lieben Tierchen mit den Grannen so ihre Probleme .
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Stanky

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Re: Rinderhaltung
« Antwort #16 am: 10. März 2020, 19:26:06 »

Moin,
ich nehme bei meiner Herde,
Moin,
meine Rinder ( 4 Herefordkühe + Nachzucht ) laufen auch das ganze Jahr draussen, haben aber einen Stall den sie immer betreten können, und eigentlich liegen sie nachts zu 90% drinnen.
An meiner rieigen Herde ;D, könnt ihr erkennen, das ich auch nur Hobbyhalter für die Truhe bin.
Stanky
die sich verdoppelt hat, kein Gerstenstroh, weil ich die Grannen doof finde, früher wurde jeder Halm eingefahren, ich kann mich nicht erinnern, das Gerstenstroh den Tieren Probleme bereitet hat.
Gruß
Frank
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De een hett een Rittergut, de anner ritt dat Gitter rut.

Vario_fahrer

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Re: Rinderhaltung
« Antwort #17 am: 10. März 2020, 20:03:32 »

Wenn man selbst beim einstreuen in Kontakt mit dem Stroh kommt würde ich kein Gerstenstroh nehmen.
Auf die Grannen habe ich nämlich überhaupt keine Lust.
Angeblich soll Gerstenstroh aber sehr saugfähig sein, selber testen möchte ich das aber nicht.
2018 habe ich wegen der Dürre Rapsstroh pressen lassen um damit die Tiere einstreuen zu können um das Weizenstroh im Notfall zu verfüttern.
Rapsstroh ist auch sehr gut zum einstreuen da es sehr saugfähig ist, vielleicht ist das ja eine Option.
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derKarsten

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Re: Rinderhaltung
« Antwort #18 am: 10. März 2020, 20:10:44 »

Die Gerste hat eine feinere Röhre, daher kommt das mit der Saugfähigkeit hin.
Für Pferdehalter machen wir überwiegend Gerstenstroh in Kleinballen weil es weicher und bei zügiger Bergung optisch schöner ist.
Bei Modernem Mähdrescher mit Spreuverteiler und Pickup nicht direkt über der Erde haben wir keine Grannen im Ballen.
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ulli

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Re: Rinderhaltung
« Antwort #19 am: 10. März 2020, 20:14:46 »

Wir streuen auch regelmäßig mit Gerste ein. Das geht ganz gut. Es ist sicher von Vorteil, es einmal zu schwaden wegen der Grannen...
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Gallus gallus!

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Re: Rinderhaltung
« Antwort #20 am: 10. März 2020, 20:33:21 »

Danke für die Antworten.
Es geht um Stroh als Einstreu, das hätte ich erwähnen müssen.
Mein Mitarbeiter und ich kommen mit dem Stroh nur beim Öffnen der Ballen in Kontakt. Den Rest macht das Einstreugerät.
Das mit dem Schwaden ist ein guter Tipp. Falls ich einen Schüttlerdrescher bekomme, werde ich das ins Auge fassen.
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agri

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Re: Rinderhaltung
« Antwort #21 am: 10. März 2020, 22:09:41 »

Moin,
ich nehme bei meiner Herde,
Moin,
meine Rinder ( 4 Herefordkühe + Nachzucht ) laufen auch das ganze Jahr draussen, haben aber einen Stall den sie immer betreten können, und eigentlich liegen sie nachts zu 90% drinnen.
An meiner rieigen Herde ;D, könnt ihr erkennen, das ich auch nur Hobbyhalter für die Truhe bin.
Stanky
die sich verdoppelt hat, kein Gerstenstroh, weil ich die Grannen doof finde, früher wurde jeder Halm eingefahren, ich kann mich nicht erinnern, das Gerstenstroh den Tieren Probleme bereitet hat.
Gruß
Frank

Entschuldigung , aber ich hab wohl da was mit der Überschrift verpasst . Beim Einstreuen muss man ja da nicht drin Baden und bei Mukus sehe ich auch nur ein Nasenblasen und es wird sogar noch etwas lieber gefressen weil mehr Zucker drin ist , Nur bei Geflügel wäre ich da vorsichtiger und da ist doch Gallus mit beschäftigt , oder .
Schweine bleiben sauberer ,
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Gallus gallus!

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Re: Rinderhaltung
« Antwort #22 am: 10. März 2020, 22:53:50 »

Moin,
ich nehme bei meiner Herde,
Moin,
meine Rinder ( 4 Herefordkühe + Nachzucht ) laufen auch das ganze Jahr draussen, haben aber einen Stall den sie immer betreten können, und eigentlich liegen sie nachts zu 90% drinnen.
An meiner rieigen Herde ;D, könnt ihr erkennen, das ich auch nur Hobbyhalter für die Truhe bin.
Stanky
die sich verdoppelt hat, kein Gerstenstroh, weil ich die Grannen doof finde, früher wurde jeder Halm eingefahren, ich kann mich nicht erinnern, das Gerstenstroh den Tieren Probleme bereitet hat.
Gruß
Frank

Entschuldigung , aber ich hab wohl da was mit der Überschrift verpasst . Beim Einstreuen muss man ja da nicht drin Baden und bei Mukus sehe ich auch nur ein Nasenblasen und es wird sogar noch etwas lieber gefressen weil mehr Zucker drin ist , Nur bei Geflügel wäre ich da vorsichtiger und da ist doch Gallus mit beschäftigt , oder .
Schweine bleiben sauberer ,

Nö, es geht um meine Mastfärsen. Auch das hätte ich erwähnen sollen.
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Rohana

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Re: Rinderhaltung
« Antwort #23 am: 11. März 2020, 07:37:36 »

Wir nutzen sowohl Gersten- als auch Weizenstroh zum streuen, tut beides seinen Dienst.
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