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Autor Thema: Sklerotinia im Freilandgemüse  (Gelesen 287 mal)

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Tim

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Sklerotinia im Freilandgemüse
« am: 09. Januar 2021, 22:40:44 »

Hallo an alle Gemüsebauern.

Ich bin durch Zufall auf das Thema Sklerotina aufmerksam geworden , insbesondere im Anbau von Chicoreewurzeln.

Im Grunde bin ich davon ausgegangen das gerade mit landwirtschaftlichen Fruchtfolgen, also den Getreidepausen usw., doch sehr gute Bedingungen bestehen gesunde Produkte zu erzeugen - doch gerade bei Sklerotinia scheint das nicht der Fall zu sein!

ich zähle mal zu vermeidende Wirtspflanzen auf ...

Tabak, Bohnen, Feldsalat, Möhren, Zwiebeln, Porree, Sellerie, Chicoree, Dill, Petersilie, Fenchel, Koriander, Winterkresse, Zierpflanzen, Winterraps, Sonnenblumen, Kartoffeln, Rotklee ...

im Grunde muss man Erbsen, Soja und Phacelia auch noch dazu zählen ...  :gruebel:


Contans WG , hat genauso unzureichende Lücken wie die Fungizide in der Bekämpfung - bacillus amyloliquefaciens ist sicher auch auf passende Umstände im Boden angewiesen (Thema Boden/Luftfeuchte)


Zu viel Stickstoff im System befeuert die dauerhafte Entwicklung in der Fruchtfolge.


Das mal als grundlegende Zusammenfassung  - mich würde da jetzt interessieren wie das reine Gemüsebaubetriebe - oder beispielsweise so intensive Anbaugebiete wie in Holland hinkriegen Wurzeln herzustellen, die nicht gleich nach ein paar Tagen im Lager Weiss wuchern?
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Heico

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Re: Sklerotinia im Freilandgemüse
« Antwort #1 am: 09. Januar 2021, 23:09:56 »

Hab selber Sklerotinia an der Malve und wird angeblich immer mehr, wenn man das Saatgut nicht wechselt. Es kommt also schon mit dem Saatgut aufs Feld.
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Tim

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Re: Sklerotinia im Freilandgemüse
« Antwort #2 am: 09. Januar 2021, 23:34:58 »

kann schon sein - wenn man bei grossen Lagerhäusern beim Rapsreinigen mal in die Staubkammer guckt ist der Grossteil auch voll mit den schwarzen knubbeln...

mir gings halt da drum das grad Stickstoff/Nitrat im reinen Gemüsebau (selbst in Öko) immer relativ hoch ist und (bis auf Zuckermais?!?) so ziemlich alles zum Wirtsspektrum gehört. Grossflächig verbreitet hat er sich sicherlich  durch dem flächigen Rapsanbau.
Deswegen glaub ich da nicht mehr recht an Fruchtfolge als Lösung.
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