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Autor Thema: Welche Rebsorten für die Zukunft?  (Gelesen 427 mal)

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andi85

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Welche Rebsorten für die Zukunft?
« am: 15. Oktober 2020, 14:42:29 »

Wollte mal wissen was ihr so anlegt nächstes Jahr bzw? in den nächsten Jahren?
 Bin auch noch am überlegen was ich mache. Die letzten Jahre hab ich klassisch Müller Thurgau,
 Silvaner, Riesling gepflanzt. Da für Neuzüchtungen einfach der Absatz fehltgenauso wie für Rotweinsorten allgemein.
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Rhoihesse

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Re: Welche Rebsorten für die Zukunft?
« Antwort #1 am: 15. Oktober 2020, 15:35:08 »

Hier bei uns wird durchweg alles gepflanzt. Ich hab noch ma Müller angelegt. Mein Nachbar macht auch dornfelder. Der andere hat mal Solaris probiert. Denke irgendwann ist alles wieder hip
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blumentopfbauer

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Re: Welche Rebsorten für die Zukunft?
« Antwort #2 am: 15. Oktober 2020, 16:41:46 »

Bei uns wurde ganz klar auf weisse Sorten gehalten, RislingxSylvaner, Chardonnay
Nur jetzt melden die Kellereien, dass der Bedarf gedeckt ist.

Ich habe als letztes Chardonnay gepflanzt, aber seit 4 Jahren nichts mehr.
Dieses Jahr habe ich gut 50 Aren Blauburgunder im Frühjahr gerodet, da der Abnehmer nicht mehr zahlen wollte und auch sonst bei anderen kein Bedarf vorhanden war.
Wann und was ich da wieder anpflanze steht noch nicht fest. Jetzt ist es Weide.
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granola

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Re: Welche Rebsorten für die Zukunft?
« Antwort #3 am: 18. Oktober 2020, 11:15:49 »

Die neueren PiWis (Cabernet blanc, Pinotin und weitere ) waren bei mir dieses Jahr in der Mehltau-(Oidium) Toleranz deutlich schwächer als Solaris.
Wir haben zweimal geerntet vom Solaris und dann den "karanken Rest" hängen lassen, das Ergebnis insbesondere von der ersten Partie "gesunde Trauben" überzeugte auch meinen Verarbeitungspartner, bei der zweiten Partie musste er alle Register ziehen und meldete trotzdem Bedenken an daß der Oidium-Befall Geschmacksbeeinträchtigungen bringen würde.
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Schau genauer hin, nimmt Dir die Zeit!

andi85

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Re: Welche Rebsorten für die Zukunft?
« Antwort #4 am: 18. Oktober 2020, 16:31:07 »

Die neueren PiWis (Cabernet blanc, Pinotin und weitere ) waren bei mir dieses Jahr in der Mehltau-(Oidium) Toleranz deutlich schwächer als Solaris.
Wir haben zweimal geerntet vom Solaris und dann den "karanken Rest" hängen lassen, das Ergebnis insbesondere von der ersten Partie "gesunde Trauben" überzeugte auch meinen Verarbeitungspartner, bei der zweiten Partie musste er alle Register ziehen und meldete trotzdem Bedenken an daß der Oidium-Befall Geschmacksbeeinträchtigungen bringen würde.

Klaus da wirst du um Pflanzenschutz nicht umherkommen aber das hab ich dir damals schon gesagt das PIWIS auch Pflanzenschutz benötigen.
Du könntest evtl was am Nährstoffmangement ändern um die wiederstandskraft gegenüber Oidum zu erhöhen. Also kein luuxuskonsum von
Stickstoff sondern lieber etwas magerer halten.
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Pfahlhappe aus Leidenschaft

andi85

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Re: Welche Rebsorten für die Zukunft?
« Antwort #5 am: 18. Oktober 2020, 16:46:12 »

Bei mir wird 2021 Silvaner und Rieslaner angelegt

2022 ist ein Gemischter Satz geplant mit den Sorten Adelfränkisch, Vogelfränkisch, Grünfränkisch, Kleinberger, Weißer Räuschling, Weißer Heunisch, Bukettrebe, Petersiliengutedel Silvaner in weiß, rot und blau jeweils verschiedene Klone und die Rotweinsorte Hartblau und Riesling

für 2023 sind Albalonga, Muskateller und Traminer geplant

Pflanzgut ist schon bestellt was für manche sorten eine Herausforderung war passendes Klonmaterial zu bekommen
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