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Autor Thema: Raus aus der LKK, wieviel muss man verdienen  (Gelesen 1828 mal)

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Christian2

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Re: Raus aus der LKK, wieviel muss man verdienen
« Antwort #15 am: 30. Juni 2020, 19:28:56 »

Wohl nicht:

Beschränkt haftende Gesellschafter einer Personenhandelsgesellschaft oder Mitglieder einer juristischen Person gelten als Unternehmer, wenn sie hauptberuflich im Unternehmen tätig und wegen dieser Tätigkeit nicht kraft Gesetzes in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig sind. (https://www.svlfg.de/versicherte-personen-lkk)

Und irgendwo musst du ja auch versichert sein.
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greenlife

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Re: Raus aus der LKK, wieviel muss man verdienen
« Antwort #16 am: 30. Juni 2020, 21:57:17 »

Anrufen ist schön und gut, was hilft ist dann schriftlich anfragen. Darauf müssen sie antworten.
Du hast dann etwas in der Hand und nicht nur eine mündliche Aussage am Telefon auf die du Dich später nicht berufen kannst.
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wernerzwo

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Re: Raus aus der LKK, wieviel muss man verdienen
« Antwort #17 am: Gestern um 08:34:25 »

Ich hänge mich mal hier ran:

Status gestern:
Ich war selbständiger Landwirt im Nebenerwerb. Hauptberuflich war ich Arbeitnehmer im Betrieb meines Vaters. Ich bin bei der Barmer versichert, mit der LKK habe ich im Moment nichts am Hut. Mein Arbeitgeber war ein landwirtschaftlicher Betrieb in Form einer GmbH. Ich hatte keine Geschäftsanteile daran.

Status heute:
Wir haben die Hofnachfolge vollzogen. Neben meinem Nebenerwerbsbetrieb halte ich nun 100 % der Geschäftsanteile der GmbH und wurde in der "Gesellschafterversammlung" zum Geschäftsführer erklärt. Mir gehört diese Kapitalgesellschaft also und ich bin mein eigener Arbeitnehmer. Abgesehen von etwas PV hat die GmbH nur landwirtschaftliche Tätigkeiten / Einnahmen.

Komme ich in dieser Konstallation irgendwie drumrum, mich bei der LKK versichern zu lassen?

Wie es bei Deiner Struktur läuft, kann ich Dir nicht sagen. Und die nachfolgende Aussage liegt ebenfalls schon ein paar Jahre zurück - daher keine Garantie auf Aktualität!

Aber bei mir war es so, daß man drei Monate nach der Betriebsübergabe die LKK kündigen konnte, wenn man über einem gewissen Wirtschaftswert lag.
Danach konnte man sich frei versichern, entweder freiwillig in anderen Kassen (z.B. AOK) oder privat.
Wer die drei Monate übersieht oder in der Zwischenzeit eine Leistung in Anspruch genommen hat, der hat keine Chance mehr die LKK zu verlassen!
Es gibt nur noch das Schlupfloch über den Klageweg, wenn z.B. der Bauernverband/Kammer beim Beratungsgespräch zur Hofübergabe diese Möglichkeit nicht genannt hat. Dazu wären die nämlich verpflichtet wird aber gerne "übersehen"...
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Stanky

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Re: Raus aus der LKK, wieviel muss man verdienen
« Antwort #18 am: Gestern um 08:47:19 »

Moin,
warum wollt Ihr alle aus der LKK raus? Ist die so grottenschlecht? Ich bin bis auf die Ausbildung immer in der LKK gewesen, ist das nun in der AOK oder sonstwo besser? Zu teuer ist die LKK doch auch nicht. Mir erschließt sich die Intension nicht so ganz.
Gruß
Frank
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De een hett een Rittergut, de anner ritt dat Gitter rut.