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Autor Thema: Neuanfänger Schafhaltung  (Gelesen 1072 mal)

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Obstler

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Neuanfänger Schafhaltung
« am: 17. Februar 2020, 16:19:44 »

Hallo, ich hatte seither ein Damwildgehege was ich aufgelöst habe.
Jetzt will ich in einem kleinen Teil davon ein paar Schafe halten.
1. Brauche ich deßhalb eine behördliche Genehmigung
2. Ich wollte mir ein Paar Schafe ausleihen,als Rasenmäher. Muss ich dies der Tierseuchenkasse mitteilen.
 3.Welche Verbisschäden sind zu befürchten. Es stehen Apfelbäume dort.
Für sachdienliche Hinweise im voraus Danke.
KH
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granola

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Re: Neuanfänger Schafhaltung
« Antwort #1 am: 17. Februar 2020, 21:43:22 »

Genehmigung für Schafhaltung brauchst Du nicht, aber Registrierung, Ohrmarken, Tierkennzeichnung, Standort melden..... >> frag mal regional nach Schafzüchtern, die erklären Dir welche Stellen in Deiner Region (Bundesland) für den ganzen Quatsch zuständig sind.
Macht vieleicht sowieso Sinn wegen dem Tierzukauf erst mal in der Region zu schauen. Neueinsteiger neigen ja dazu gleich mit speziellen Rasen die regional niemand hat gleich so richtig Lehrgeld zu bezahlen.... Hier gibt es eine Schäfer-Legende, der kann Dir sicher einiges erzählen, erstes Stichwort wäre ihn nach "Herdenimmunität" zu fragen bevor Du anfängst Tiere zu kaufen.
Obstbäume aller Art pflegt der Kollege auch, das Unwesen des Anlegens von Streuobstwiesen die niemand erntet ist hier auch verbreitet.
https://www.landhofheyner.de/
Meine Erfahrung als Baumbesitzer der sich gern Schäfer auf seinen Flächen hat:
Obstbäume solltest Du schützen falls sie jünger sind. Und falls Du Haarschafe (Kameruns) halten willst sowieso, das sind ja halbe Ziegen...
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Bücken heisst Bücken weil sich der Esel dort gebückt hat. Bauern gehen aufrecht! Danke Christian !!!

Obstler

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Re: Neuanfänger Schafhaltung
« Antwort #2 am: 21. Februar 2020, 11:36:26 »

Danke,für die Stellungnahme.
ich will doch max. 5 Stck. mir ausleihen von einem bekannten Schäfer(dieser hat zugestimmt) als Rasenmäher die ich ihm
im Herbst wieder bringe.
Ohne bürokratischem Aufwand,usw. Erst mal für einen Sommer. Mal sehn ob sowas überhaupt erfolg hat.
Wenn das Grundstück mit den Apfelbäumen  halbwegs sauber ist bin ich schon zufrieden. Sieht ja keiner,ist ja abgelegen.
Ich mache mal illegal dies. Seine Schafe haben ja Ohrmarken.Ob die jetzt bei mir sind ,oder bei ihm,macht doch nichts aus.
Gruß  KH
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Georg

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Re: Neuanfänger Schafhaltung
« Antwort #3 am: 21. Februar 2020, 14:04:43 »

Danke,für die Stellungnahme.
ich will doch max. 5 Stck. mir ausleihen von einem bekannten Schäfer(dieser hat zugestimmt) als Rasenmäher die ich ihm
im Herbst wieder bringe.
Ohne bürokratischem Aufwand,usw. Erst mal für einen Sommer. Mal sehn ob sowas überhaupt erfolg hat.
Wenn das Grundstück mit den Apfelbäumen  halbwegs sauber ist bin ich schon zufrieden. Sieht ja keiner,ist ja abgelegen.
Ich mache mal illegal dies. Seine Schafe haben ja Ohrmarken.Ob die jetzt bei mir sind ,oder bei ihm,macht doch nichts aus.
Gruß  KH

Ich wäre da ein bisschen vorsichtiger!

Ich wohne ja so ca 4 km Luftlinie nördlich des Main und ca 20 km Luftlinie südlich der Thüringischen Grenze.
Egal weshalb oder warum, aber wir sind hier "Blauzungengebiet".

Wenn ich mir Schafe in den Garten stellen möchte müssen die Schafe geimpft sein!

Wir hatten erst vor 4 Wochen einen komischen Fall hier. Da sind einem Wanderschäfer einige Schafe seiner Herde über eine Mainbrücke nach Norden über den Main "ausgebüchst"!

Der durfte die Schafe nicht mehr zurück über den Mainnach Süden bringen. Die Schafe mussten erst geimpft werden und dann 4 Wochen in Quarantäne!

Änlich war es im Herbst mit einer Rinderherde von einer Weide in THüringen, die es gewagt hatte, ein paar Meter das " grünere Gras" in Bayern zu versuchen! Es war ein ewiges Theater bis der Landwirt seine Rinder wieder zurück nach THüringen bringen durfte. Aber da wissen entweder Zetor oder Wade mehr darüber.


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Obstler

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Re: Neuanfänger Schafhaltung
« Antwort #4 am: 21. Februar 2020, 14:29:40 »

Danke,
es wird ja richtig komplizert.Wäre wohl besser das ich es alles Mulche.Aber das geht auch nur zur hälfte.
Der rest ist sehr steil,und verwachsen.Den lass ich dann verwildern.
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Georg

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Re: Neuanfänger Schafhaltung
« Antwort #5 am: 21. Februar 2020, 14:35:38 »

Must dann allerdings aufpassen das es Dir die "Grünlinge" nicht zum Biotop umdeklarieren!
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Mathilde

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Re: Neuanfänger Schafhaltung
« Antwort #6 am: 21. Februar 2020, 14:52:00 »

Hallo,

warum der Aufwand? Die Schafe gehören doch einem Schäfer und nicht Dir. Der Schäfer verbringt die Schafe auf Deine Fläche wie die Wanderschäfer auch und das ist alles sein Problem. Du kannst ja nach den Schafen gucken und Wasser bringen denn Du bist ja tierlieb. Den Schäfer fragen ob der das macht und für sich registriert und dann wäre der Teil für mich erledigt.

LG Mathilde
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Obstler

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Re: Neuanfänger Schafhaltung
« Antwort #7 am: 21. Februar 2020, 16:29:54 »

So einfach war auch meine Vorstellung.
Ich betreue diese solange sie hier sind, und basta. Will doch da keinen Maschineneinsatz,vielleicht noch mit Freischneider,nur nicht.
1. Mai hol ich wahrscheinlich  1 Bock u. 2 Mutterschafe.
KH
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Mathilde

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Re: Neuanfänger Schafhaltung
« Antwort #8 am: 21. Februar 2020, 17:16:14 »

So einfach war auch meine Vorstellung.
Ich betreue diese solange sie hier sind, und basta. Will doch da keinen Maschineneinsatz,vielleicht noch mit Freischneider,nur nicht.
1. Mai hol ich wahrscheinlich  1 Bock u. 2 Mutterschafe.
KH

Ich würde das immer betonen. dass das nicht Deine Schafe sind sondern nur die Fläche und du betreust die auch nicht sondern guckst nur nach dem Rechten  ;)

LG Mathilde
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Wade

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Re: Neuanfänger Schafhaltung
« Antwort #9 am: 21. Februar 2020, 19:16:55 »

Ich wäre da ein bisschen vorsichtiger!

Ich wohne ja so ca 4 km Luftlinie nördlich des Main und ca 20 km Luftlinie südlich der Thüringischen Grenze.
Egal weshalb oder warum, aber wir sind hier "Blauzungengebiet".

Wenn ich mir Schafe in den Garten stellen möchte müssen die Schafe geimpft sein!

Wir hatten erst vor 4 Wochen einen komischen Fall hier. Da sind einem Wanderschäfer einige Schafe seiner Herde über eine Mainbrücke nach Norden über den Main "ausgebüchst"!

Der durfte die Schafe nicht mehr zurück über den Mainnach Süden bringen. Die Schafe mussten erst geimpft werden und dann 4 Wochen in Quarantäne!

Eigentlich brauchts sogar 2 Impfungen, dazwischen ca 4 Wochen Wartezeit und danach nochmal 60 Tage, also insgesamt 8 Wochen. Letztes Jahr gab es keinen Impfstoff mehr und durch die Trockenheit kein Heu mehr in der Scheune, aber trotzdem dürfen die Schafe nicht auf die Weiden bzw nicht über Landkreis oder gar Ländergrenzen... Da bekommt man schon so bissl unmut auf die deutsche Bürokratie.
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Re: Neuanfänger Schafhaltung
« Antwort #10 am: 21. Februar 2020, 23:25:03 »

Hallo,

warum der Aufwand? Die Schafe gehören doch einem Schäfer und nicht Dir. Der Schäfer verbringt die Schafe auf Deine Fläche wie die Wanderschäfer auch und das ist alles sein Problem. Du kannst ja nach den Schafen gucken und Wasser bringen denn Du bist ja tierlieb. Den Schäfer fragen ob der das macht und für sich registriert und dann wäre der Teil für mich erledigt.

LG Mathilde

so würd ichs auch machen
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen