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Autor Thema: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?  (Gelesen 15663 mal)

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Henrik

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #75 am: 16. Mai 2019, 06:13:42 »

Auch auf die Gefahr das mich einige steinigen ....

Ist ein italienischer Weg bei weniger Niederschlag im Frühjahr denkbar? Die pflügen so tief um den Boden Aufnahmefähig für die Winterniederschläge zu machen .... davon zehren die Pflanzen ...eine möglichst tiefe Sohle um eine Art Schwammeffekt zu erreichen .....

Also das genaue Gegenteil der MinTill/DS Befürworter.

Einfach mal Nachdenken und nicht in Ideologien verfallen .... auf unseren schwereren Böden könnte ich mir sowas vorstellen, dann sind nur die Drainagen futsch, wobei die die das letzte Mal im Frühjahr 2018 gelaufen sind

Warum steinigen ?

Je nach Standort muss man sich über andere Dinge Gedanken machen. Ob unter die sehr Unterschiedlichen Bedingungen der letzten Jahre Mintill oder DS überall die Lösung ist, sehe ich inzwischen sehr skeptisch.
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Flori

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #76 am: 16. Mai 2019, 07:30:47 »


 Das Thema "Gründigkeit" ist, wie ich finde, ein sehr interessantes. Wirklich objektiv sind die Möglichkeiten, die Gründigkeit zu erhöhen, meiner Meinung nach aber nie
 wirklich vergleichend untersucht worden.

 Wenn der Unterboden auch trocken ist , ist eh alles egal. Aber wenn die Winterniederschläge passen und "nur" das Frühjahr trocken ist , ist das sehr wohl ein Thema.

 Prof. William Albrecht hat damals dazu sehr schöne Forschungsberichte gemacht, das oftmals das "vertrocknen" von Mais nicht am Wassermangel, sondern
 am Nährstoffmangel liegen würde.

 Schultz-Lupitz hat damals nicht nur eine tolle Fruchtfolge und Lupinen bzw. Gründüngung gemacht, nein, er hat auch 1mal in der Rotation zu den Rüben tief mit
 dem Dampfflug ackern lassen.

 Wilhelm Simon, Fruchtfolge- und Futterbauikone der DDR, empfahl in seinen Büchern für Sandböden folgende Vorgehensweise. Möglichst viel Organische Masse
 reproduzieren ( Zwischenfrüchte, Futterbau, Organische Düngung ) , extensive Bodenbearbeitung zu Wintergetreide, 1mal in der Rotation tief greifende
 Bodenbearbeitung zur Hackkultur. Das damalige Stichwort war Krumenvertiefung durch leichte Vertiefung der Pflugfurche Schritt für Schritt. Aber alles hat seinen
 Preis, und dass ist damals auch deutlich geworden. Die Strenge Empfehlung war, dies nur zu tun, wenn genügend Zufuhr von OM und Nährstoffen sicher gestellt sei.
 Austauschkapazität schaffen kostet, und der aufzubauende Speicher muss erstmal gefüllt werden.

 Das ganze steht im starken Kontrast zu DS. Hier wird oft von Nährstoffstratifizierung bzw. verringerung der Kohlenstoffgehalte im Unterboden berichtet. Ich denke
 dass ist eine Frage des Managements. In Australien und USA entwickeln sich derzeit Bewirtschaftungskonzepte mit dem Ziel den Betriebsmittelinput möglichst weit
 zu senken und viel über die Biologie zu machen. Der Anbau von Mehrartigen Zwischenfrüchten, und wenn möglich, Mischkulturen als Hauptfrucht soll hier große
 Effekte für die Einlagerung von Kohlenstoff in tiefe Schichten bringen.

 Dr. Ulrich Köpke aus Deutschland ist an dem Thema auch seit ein paar Jahren dran und versucht verschiedene Bewirtschaftungsmaßnahmen in Ihrer Wirkung auf
 den Untergrund einmal objektiv zu erfassen.

 Spannendes Thema, aber wie immer, der Weisheit letzter Schluss ist noch nicht gesprochen. 
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nofear

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #77 am: 16. Mai 2019, 08:11:23 »

In Australien und USA entwickeln sich derzeit Bewirtschaftungskonzepte mit dem Ziel den Betriebsmittelinput möglichst weit
 zu senken und viel über die Biologie zu machen. Der Anbau von Mehrartigen Zwischenfrüchten, und wenn möglich, Mischkulturen als Hauptfrucht soll hier große
 Effekte für die Einlagerung von Kohlenstoff in tiefe Schichten bringen.

Sollten wir weiterhin Massenrohstoffprodukte zum Weltmarktpreis (was auch immer das ist) in unseren Hochkostenländern mit überbordenden Auflagen und Bürokratiekosten herstellen wollen, ist das sicher wirtschaftlich gesehen nicht der schlechteste Ansatz.
Wird sich aber vermutlich nicht in Betriebseinheiten von 50 oder 100ha ausgehen...

Obs biologisch dann auch so funktioniert lass ich mal außen vor...
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„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” (R. Niebuhr)

guest176

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #78 am: 16. Mai 2019, 08:38:05 »

Die Italiener machen das, weil die Böden so kaputt sind, dass sie sie anders nicht mehr gelockert bekommen.
Drainagen haben sie sowieso (Grüppen) und Bewässerung ebenso.
Was genau ist da kaputt und warum ?
Ich weiss wirklich nichts darüber aber kenne auch die Bilder mit den Raupen vor diesen Tiefpflügen .
Ist das in ganz Italien so oder nur in der Poebene ? Ich denke nicht den gaspado hat schließlich auch da Maschinen im Sortiment  ;D
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BNT

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #79 am: 16. Mai 2019, 09:09:07 »

Ich denk mal, das liegt primär an fast 3.000 Jahren intensivem Ackerbau und das waren auch 3.000 Jahre Raubbau. Dazu die schwierigen Böden, die es nicht nur in der Poebene gibt, sondern zb auch in der Toskana, dort gepaart mit extremen Hanglagen und intensiven Herbstniederschlägen. In vielen Teilen Italiens wächst ja nicht mal mehr Wald, sondern nur mehr die sog. Macchia. https://de.wikipedia.org/wiki/Macchie
Ob man die Kohle für PS und Eisen oder für Zwischenfrüchte ausgibt - das spielt letztens bei den Erträgen keine Rolle; so zumindest das, was ich so gesehen habe. 15 to Körnermais trocken sind so oder so gut machbar.
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Henrik

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #80 am: 16. Mai 2019, 17:51:19 »


 Das Thema "Gründigkeit" ist, wie ich finde, ein sehr interessantes. Wirklich objektiv sind die Möglichkeiten, die Gründigkeit zu erhöhen, meiner Meinung nach aber nie
 wirklich vergleichend untersucht worden.

 Wenn der Unterboden auch trocken ist , ist eh alles egal. Aber wenn die Winterniederschläge passen und "nur" das Frühjahr trocken ist , ist das sehr wohl ein Thema.

 Prof. William Albrecht hat damals dazu sehr schöne Forschungsberichte gemacht, das oftmals das "vertrocknen" von Mais nicht am Wassermangel, sondern
 am Nährstoffmangel liegen würde.

 Schultz-Lupitz hat damals nicht nur eine tolle Fruchtfolge und Lupinen bzw. Gründüngung gemacht, nein, er hat auch 1mal in der Rotation zu den Rüben tief mit
 dem Dampfflug ackern lassen.

 Wilhelm Simon, Fruchtfolge- und Futterbauikone der DDR, empfahl in seinen Büchern für Sandböden folgende Vorgehensweise. Möglichst viel Organische Masse
 reproduzieren ( Zwischenfrüchte, Futterbau, Organische Düngung ) , extensive Bodenbearbeitung zu Wintergetreide, 1mal in der Rotation tief greifende
 Bodenbearbeitung zur Hackkultur. Das damalige Stichwort war Krumenvertiefung durch leichte Vertiefung der Pflugfurche Schritt für Schritt. Aber alles hat seinen
 Preis, und dass ist damals auch deutlich geworden. Die Strenge Empfehlung war, dies nur zu tun, wenn genügend Zufuhr von OM und Nährstoffen sicher gestellt sei.
 Austauschkapazität schaffen kostet, und der aufzubauende Speicher muss erstmal gefüllt werden.

 Das ganze steht im starken Kontrast zu DS. Hier wird oft von Nährstoffstratifizierung bzw. verringerung der Kohlenstoffgehalte im Unterboden berichtet. Ich denke
 dass ist eine Frage des Managements. In Australien und USA entwickeln sich derzeit Bewirtschaftungskonzepte mit dem Ziel den Betriebsmittelinput möglichst weit
 zu senken und viel über die Biologie zu machen. Der Anbau von Mehrartigen Zwischenfrüchten, und wenn möglich, Mischkulturen als Hauptfrucht soll hier große
 Effekte für die Einlagerung von Kohlenstoff in tiefe Schichten bringen.

 Dr. Ulrich Köpke aus Deutschland ist an dem Thema auch seit ein paar Jahren dran und versucht verschiedene Bewirtschaftungsmaßnahmen in Ihrer Wirkung auf
 den Untergrund einmal objektiv zu erfassen.

 Spannendes Thema, aber wie immer, der Weisheit letzter Schluss ist noch nicht gesprochen.

Ja sehr spannendes Thema, was aber auch im beständigen Wandel ist. Die Erhöhung der Gründigkeit hat hier vor vielen Jahren zu einer Erhöhung und stabilisierung der Erträge geführt. Hier lässt sich das vielleicht noch um 5 cm erhöhen dann ist aber bei ca. 35 cm Schluss sonst holt man alte Drainagen hoch und macht mehr Schaden.

Die von dir genannten Personen habe ich auch schon verfolgt, wichtig ist ja immer die Dinge für den eigenen Standort anzupassen, die Dinge filtern ist der entscheidende Punkt. Derzeit wird ja wie du schreibst viel versucht über die Biologie zu machen, ich denke es ist wichtig das ganze etwas zu probieren, an den Standort anzupassen aber es nicht zu übertreiben.
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BNT

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #81 am: 16. Mai 2019, 18:52:13 »

Auch die Biologie hat ganz klare Grenzen. Sie kann Nährstoffe mobilisieren, aber eben nur die, die im Boden vorhanden sind. Nur N kann die Biologie herbei zaubern. ;)
Es geht da also vor allem um Effizienz und die wird man schon aus juristischen Gründen steigern müssen, weil sonst in Zukunft auf einem E fähigen Standort nur mehr B Weizen wachsen wird. 
Die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Die ganze Sache mit der C-Sequestrierung ist ein leuchtendes Beispiel dafür. Was da alles versprochen wurde - unhaltbar.
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Flori

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #82 am: 16. Mai 2019, 20:41:29 »


 Ich habe letztes Jahr im Herbst zusammen mit einem anderen User 2 Viehlose Biobetriebe in Österreich besuchen dürfen, die seit 2 bzw. 3 Jahren alles konsequent
 mit mehrartigen Untersaaten machen. Humusgehalte im Schnitt der Bodenproben 0,4 bis 0,6% gestiegen. Das Problem ist immer was wir denken und was wir glauben.
 Die Wissenschaftler sind immer die gewesen die den Landwirten hinter her gerannt sind und hinterher versucht haben zu erklären warum dies oder das oder jenes
 funktioniert, wo soll da was neues herkommen wenn nicht von uns?

 Natürlich könnte man argumentieren dass die ganzen Graswurzeln in den Bodenproben zu den hohen Werten geführt haben. Was aber wenn es die permanente
 Photosynthese der Flächen, mit Ausscheidung der Exsudate, und vielfach gesteigerten Return des Kohlenstoffs im Boden war/ ist ? Alles was recyclet wird, geht
 nicht verloren... Schultz Lupitz hat am Ende auch nichts anderes gemacht.

 Am Ende geht es nur um eines, wir müssen dass Lebendige auf dem Acker erhalten, auch das was wir nicht sehen. Dass ist enorm schwierig in ein Produktionssystem
 zu integrieren, in denen streng genormte Standartprodukte in solchen Mengen herausspringen müssen, dass eigentlich kein Platz mehr für was anderes da ist ...
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BNT

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #83 am: 16. Mai 2019, 21:12:17 »

Da stellt sich natürlich gleich mal die Frage, was gemessen wurde, besser gesagt, wie gemessen wurde.
Ob dann die Untersaaten wirklich eine/diese Änderung herbei geführt haben, wäre die nächste Frage.
Ich gehe da lieber den direkten Weg: Input im Verhältnis zu Output. Wenn die Erträge steigen, dann ist das schon mal ein gutes Zeichen.
Gerade im letzten Jahr sollte der höhere Humusgehalt zu deutlich höheren Erträgen geführt haben (Dürre).

Aber wenn man sich ganz streng an das IPCC hält, hier geht es schließlich um den Klimawandel, dürften wir genau dieses biologische Rad nicht zum Laufen bringen. Wir dürften die Biomasse nicht arbeiten lassen, weil der Abbau organischer Substanz CO2 frei setzt. Wir müssten dann eigentlich auch das Stroh vom Acker fahren und für die nächsten 10.000 Jahre einlagern. :D

Vor ein paar Tagen kam eine neue Untersuchung raus. Da wurde dieser C Kreislauf in Wäldern untersucht. Der Schluss war, dass Aufforstungen recht wenig bringen, weil sich das Holz viel zu schnell wieder zu CO2 zersetzt. Untersucht wurde das in langsam wachsenden Wäldern. Im Regenwald muss das noch viel viel stärker sein. Darum sind die Böden dort auch humusarm, dafür mit einer dicken Mullschicht überzogen.

Wenn man das im Biolandbau so richtig hart durchziehen wollte, ich denke, dann müssten die Fruchtfolgen ganz anders aussehen. Vielleicht müsste man sogar wieder langjährige Brachen einführen. Im Asiatischen Regenwald gibt es bis heute den Wanderfeldbau. Das soll die Teakholz Produktion nachhaltig gestalten.
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Henrik

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #84 am: 17. Mai 2019, 07:21:58 »

Auch die Biologie hat ganz klare Grenzen. Sie kann Nährstoffe mobilisieren, aber eben nur die, die im Boden vorhanden sind. Nur N kann die Biologie herbei zaubern. ;)
Es geht da also vor allem um Effizienz und die wird man schon aus juristischen Gründen steigern müssen, weil sonst in Zukunft auf einem E fähigen Standort nur mehr B Weizen wachsen wird. 
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Du warst aber auch schon mal aufgeschlossener vor 10 Jahren  ;)
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BNT

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #85 am: 17. Mai 2019, 08:20:12 »

Eher leichtgläubig. Wenn eine Heilsversprechung nach der anderen wie eine Seifenblase* zerplatzt, lernt man daraus; sollte man zumindest. ;)

Es muss ja nicht alles ganz hart bewiesen werden, da gehe ich mit Flori konform, aber wenn man völlig daneben liegt, ist es vielleicht Zeit, das Pferd zu wechseln. Vieles ist neutral - da entscheidet dann halt der persönliche Geschmack.

*in so fern, als sich viele Aussagen im Nachhinein ziemlich relativiert haben. Seitdem bin ich bei absoluten Aussagen sehr vorsichtig. Wenn einer sagt: "Mit XY löse ich dieses Problem komplett", nehme ich ihn nicht mehr ernst. ;)

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Frankenpower

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #86 am: 01. Juni 2019, 12:54:51 »

Hier wird mal wieder ein Szenario für meine Region beschrieben

https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Klimaforscher-Paeth-Unser-groesstes-Problem-ist-das-Wasser;art735,10249517

Zitat daraus:

Unser Planet hat sich seit Beginn der  flächendeckenden Messungen im Jahr 1881 um 0,9 Grad erwärmt, Unterfranken im gleichen Zeitraum um 2 Grad. Das ist mehr als doppelt so viel wie der globale Durchschnitt! Nur an den Polkappen liegt die Erwärmungsrate jenseits von drei Grad. Nur zwei Regionen in Deutschland sind noch trockener als das Maindreieck: das Leipziger Becken und die Magdeburger Börde. Bis Ende des Jahrhunderts, also  im Zeitraum 2070 bis 2099, wird sich die Zahl der Hitzetage an manchen Orten im Vergleich zum Zeitraum 1970 bis 1999 verfünffachen. Unterfranken ist ein Hotspot!

Wird es in Unterfranken in Zukunft noch den Wald oder das Obst und Gemüse von heute geben?

Paeth: Nadelwald hat überhaupt keine Zukunft mehr. Selbst die Rotbuche im Steigerwald, die so etwas wie das Urgestein der Waldgesellschaften ist, wird nicht mehr zu halten sein. Wir werden von Rotbuche, Fichte, Kiefer auf Hainbuche, Eiche, vielleicht sogar Steineichenwälder übergehen müssen. Der kolossale Waldumbau wird allen Waldbesitzern und denjenigen, die das Brenn- und Bauholz benötigen, viel Geld kosten. Bei Obst und Gemüse werden wir auf andere Sorten umsteigen, künstlich bewässern und Hagelnetze aufspannen müssen. Vieles davon wird heute schon getan.
Würde nicht zumindest der unterfränkische Weinbau profitieren, wenn es wärmer wird?

Paeth: Wenn wir weitermachen wie bisher hätten wir in Zukunft, rein thermisch gesehen, fast überall in Unterfranken die Möglichkeit, Wein anzubauen. Denn der "Huglin-Index", der kennzeichnet, wie viel Wärme in einer Region zur Verfügung steht und welche Rebsorten gut gedeihen, hat sich in 200 Jahren erheblich verändert. Erst einmal hört sich das gut an. Auf der anderen Seite wird es dann in 80 Jahren einen Silvaner vom Würzburger Stein oder einen Escherndorfer Lump bei uns nicht mehr geben. Denn Rebsorten wie Müller-Thurgau, Silvaner oder Bacchus benötigen weniger Wärme.

Zitat Ende

Also sollten wir hier auf Weinbau umstellen.....Rotwein  :party:....leider dürfen wir das ja nicht, denn der Weinbau ist ja gedeckelt....


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agri

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #87 am: 01. Juni 2019, 23:21:10 »

Na gut wir geben uns geschlagen mit den 0,9 Grad natürlicher Erwärmung , ihr Franken dürft jetzt mit 2 Grad den Klimawandel alleine retten🙄
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Wade

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #88 am: 01. Juni 2019, 23:27:56 »

wie kommt du darauf dass die Erwärmung von 1881 bis heute natürlichen Urspruns ist? Warum ist die Temperatur auf einem so stark gestiegen?
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Uli0815

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Re: Der Klimawandel ist da ..... und Wie gehen wir damit um?
« Antwort #89 am: 02. Juni 2019, 05:36:33 »

Es wird wohl einen Menschgemachten Klimawandel geben. Ich hab hier auf ner Österreichischen Seite ne Grafik gefunden die ich einfach mal Kommentarlos hier poste. Dann kann jeder seine eigene Meinung dazu bilden.

https://www.zamg.ac.at/cms/de/images/klima/bild_ip-klimawandel/klimavergangenheit/palaeoklima/3-1-7_1_holozaen
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Habe mir gerade Bauklötze und ein Dreirad bestellt, fange nochmal ganz von vorne an.