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Autor Thema: Zwischenfrucht nach Hochdrusch  (Gelesen 5674 mal)

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Jo

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Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« am: 16. Februar 2019, 23:30:46 »

Grüßt euch,

Winterzeit ist Vorträge-Zeit. Heuer ging es schwerpunktmäßig um das Sparen von Wasser nach der Ernte, dabei auch viel um die Bodentemperatur. Ich bin in der glücklichen Lage, dass in 2018 zum richtigen Zeitpunkt noch Niederschläge für unsere Zwischenfrüchte gekommen sind.
24h nach der Ernte war Kalk drauf, Gärrest drauf, gegrubbert und gesät. Die ZF war wieder gut. Jedoch hatte ich vor allem bei den Feinsämereien das Phänomen "Hartschaligkeit" oder eher sekundäre Keimruhe. Dadurch ist der Bestand von vier (grobkörnigeren) Arten (und Öllein) dominiert, der Rest blieb beinahe komplett aus.
Weil die Bodentemperatur in Hinsicht Evaporation und Keimruhe ein riesen Thema ist, bin ich gedanklich beim Hochdrusch gelandet.
Wenn 60cm der Stoppel stehen bleiben, sollte ein ähnlicher Effekt entstehen, wie bei einer dicken Mulchschicht, nur dass Saatgutablage und Stroheinmischung/Verteilung nicht mehr die zentralen Probleme sind. Mit einer Rapid sollten sich auch in hoch gedroschenen Stoppeln vor allem in Hinsicht auf die erhaltene Schattengare keine Probleme mit der Ablage oder Hairpinning ergeben..?
Desweiteren wäre die Strohverteilung bekanntermaßen kein großes Thema mehr. Wenn es sich ergibt, mit einer CCD oder einem Mulcher drüber und gut (Bestenfalls bei Frost). Ansonsten dürfte die Zwischenfrucht nicht stark beeinträchtigt werden, sobald das Zeug unter dem Reifenpacker plattgewalzt wurde.

Probleme sind mEn mal wieder die etwas verdichteten Spuren des Dreschers und ggf. der Drusch an sich (Doppelrotor, CR 9070, Standardschneidwerk).

Wer hat bereits Erfahrungen in Sachen Hochdrusch und kann meine Gedankengäng beurteilen?
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dirkk

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #1 am: 17. Februar 2019, 08:26:33 »

Ich mache seit 10 Jahren Hochschnitt , meist mit 30 -40 cm Stoppel . Bei den Erntegeschwindigkeiten von 6- 8 km/h ( und 9 m Tisch) muss die Schneidwerksführung die Höhe machen - mit Hand auf 60 cm geht da nichts mehr .
Ich kann sagen ,daß es bei mir mit Väderstad Rapid im Frühjahr mit direkt drillen nur bei sonnigem Wetter geklappt hat - da würde ich also ein großes Fragezeichen setzen . Allerdings ist im Sommer nach der Ernte das Stroh widerstandsfähiger - im Frühjahr ist es sehr mürbe ( dann braucht es keinen Mulcher - geht sogar deutlich besser als langer abgefrorener Senf einzuarbeiten )  . Das müsstest du auf einen Versuch ankommen lassen .

Ich spiel mit dem Gedanken , weil wir nach der neuen DüVO 2020 eventuell vor Sommerungen immer ZwF anbauen müssen  :frage: was soll das vor Bohnen/Erbsen - Politik  :runter1:  )  , das ich die Sämereien mit schmalen Auslegerstreuer einstreue und die zweimal einstriegele , um so Wasser und Mulch erhalte . In Sachen Wasserhaushalt , Regenwurmpopulation und Bodenleben/gare ist die Hochstoppel unübertroffen ..........aber in manchen Regionen dürfte es im Frühjahr bzw. im Spätherbst unter der Stoppel oft zu feucht sein ! Für die Küste oder Mittelgebirge wäre die Hochstoppel keine Option nach meiner Meinung . Und im Frühjahr muß man sehr geduldig sein - die Stoppel ist sehr tragfähig ,aber recht lange nicht bearbeitbar , weil relativ feucht . Ein flacher Arbeitsgang im Winter bei Frost wäre wohl da eine Möglichkeit , dann früher schadarm bestellen zu können , wenn es dann mal geht .

Gruss
dirkk
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Tim

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #2 am: 17. Februar 2019, 08:53:49 »

Wegen der steine wird hier auch recht hoch gemäht, keine 60cm, aber 20 reichen für die nachfolgende technik meist aus um graue haare zu kriegen.

Bei sommerung gar kein problem. Bei winterung ... schwierig - mulchen ist ein kraftaufwändiger , verschleissträchtiger Eingriff - grad bei der hitze letztes jahr... - dieses zähe stroh geht nochmal schlechter.

Die antwort mit der zwischenfrucht wäre dann wohl eher direktsaat oder untersaat???

Also direktsaat mit erbsen/bohnen geht nahezu problemlos (muss man halt auf die entsprechende tiefe bringen)!
Untersaat möchte ich dieses jahr mal mit rotschwingel probieren - in die gülle gemischt und jetzt im frühjahr in den weizenbestand - nächstes jahr dann Mais...

Diese ganzen Vorgaben - sind feldhygienisch schwer bedenklich - bin mir auch nicht sicher ob sie helfen dem klimawandel entgegen zu wirken, bzw. Wirksame strategien zu entwickeln. Wie soll ein öko das machen? Frühjahrsfurche dann?

Also das Thema Direktsaat wurde im Forum bereits mehrfach von erfahrenen Anwendern kritisch beleuchtet.

Unser Raps letztes jahr kam besser nach flachem grubberstrich (und dem quäntchen gülle das noch möglich ist) als der der direkt in die stoppel gesäht wurde.
Hitze gabs genug und warum die gequollenen samen nicht weiter wachsen wollten , wo die im gegrubberten schon keimblätter hatten bleibt mir ein rätsel.

Ich gehe aber auch schwer davon aus das wir uns hier nicht in solcher sicherheit wie beispielsweise in südafrika auf diese sommerhitze/dürreperioden einstellen können - es wird auch immer wieder das krasse gegenteil geben (2014/2017...) und dann muss die gewählte strategie füt beides herhalten.

Mfg tim
« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 08:58:00 von Tim »
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Tim

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #3 am: 17. Februar 2019, 09:11:04 »

Hier mal so ne pseudoidee die wir letztes jahr kurz verfolgt haben ...

Stoppel nach der Ernte liegen lassen - auf Regen gewartet - irgendwann um den 20.August unruhig geworden ... was tun ??

Stoppel komplett ausgetrocknet (hätte man wirklich mal Temperatur messen sollen) - bin damals dann mal mit dem Nachbarn über seinen Raps gegangen .. gerade auf den besseren Böden lag der Raps flach oben drauf im Staub und in 5-10cm tiefe kam feuchter Boden (was mich bei der intensiven bodenbearbeitung und dann langen Ruhepausen zwischen Bearbeitung und drillen echt gewundert hat)

Hab dann so aus Jux gemeint , wäre das mais würde man einfach die räumsterne/schare richtig reinmeisseln und in der furche tief ablegen , quasi in eine 10cm tiefe mulde ablegen und flach mit Erde bedecken.

So... dann fing die bastelei an , probehalber mal an ein paar lockerungszinken Flügel angebaut - um so eine Art häufeleffekt zu erzeugen und den raps dann halt 10cm tief unter die Erde zu bringen ...  es ist bei der Idee geblieben - wir haben uns entschieden auf Regen zu warten , der kam in Ansätzen um den 5. September - 10mm reichten aber nicht - selbst die knapp 20 vom 24. September haben die Krume nicht voll durchfeuchten können.

Die Idee ist noch da , doch wenn das Wetter zu stark ist nützt auch der kühnste Gedanke nix.
« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 09:14:56 von Tim »
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Tim

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #4 am: 17. Februar 2019, 09:17:40 »

Was für ein hitzebedibgt verzögertes Auflaufen sprechen würde , wäre der Fakt das die Landwirte die flach in den Staub gesäht haben (nach intensiver Bodenbearbeitung und eher Anfang August) zum Schluss in den meisten Fällen aktuell schöneren Raps haben  :frage:
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BNT

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #5 am: 17. Februar 2019, 09:22:22 »

Bei und brechen die Stoppeln bis zur Saat im April/Mai komplett zusammen. Also nicht dass sie am Boden liegen, aber sie sind so brüchig, dass sie schon beim böse Ansehen zerbröseln. Derzeit kann man gut beobachten, wie die stehenden Stoppeln beim Schneeschmelzen helfen. Eine fette Mulchschicht macht halt ziemlich zu. Sie Isoliert besser. Stehende Stoppeln erzielen ihren Effekt durch Abschattung. Insofern sehe ich schon mal viele Vorteile beim Hochschnitt und dem nicht Mulchen. Allerdings trifft dich das Problem dann bei der Saat, wenn du keine gute Direktsaattechnik hast. Außer du hast weite Reihe und RTK. Dann kannst du ev. zwischen den Reichen drillen/säen.

Aber wenn's mal schön trocken ist, solltest du mit dem Grubber oder der KSE solche Stoppeln ohnedies recht komfortabel klein bekommen.
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jotesen

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #6 am: 18. Februar 2019, 11:52:46 »

Ich betreibe ja auch hochdrusch und mulche dann die stoppeln nach. Das ist in Summe billiger als durch den Drescher zu ziehen. Danach sähe ich Zwischenfrucht mit dem Trefflergrubber. Als Grobkörnige Leguminose Ackerbohne auf 5cm.
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Henrik

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #7 am: 19. Februar 2019, 19:14:58 »

Grüßt euch,

Winterzeit ist Vorträge-Zeit. Heuer ging es schwerpunktmäßig um das Sparen von Wasser nach der Ernte, dabei auch viel um die Bodentemperatur. Ich bin in der glücklichen Lage, dass in 2018 zum richtigen Zeitpunkt noch Niederschläge für unsere Zwischenfrüchte gekommen sind.
24h nach der Ernte war Kalk drauf, Gärrest drauf, gegrubbert und gesät. Die ZF war wieder gut. Jedoch hatte ich vor allem bei den Feinsämereien das Phänomen "Hartschaligkeit" oder eher sekundäre Keimruhe. Dadurch ist der Bestand von vier (grobkörnigeren) Arten (und Öllein) dominiert, der Rest blieb beinahe komplett aus.
Weil die Bodentemperatur in Hinsicht Evaporation und Keimruhe ein riesen Thema ist, bin ich gedanklich beim Hochdrusch gelandet.
Wenn 60cm der Stoppel stehen bleiben, sollte ein ähnlicher Effekt entstehen, wie bei einer dicken Mulchschicht, nur dass Saatgutablage und Stroheinmischung/Verteilung nicht mehr die zentralen Probleme sind. Mit einer Rapid sollten sich auch in hoch gedroschenen Stoppeln vor allem in Hinsicht auf die erhaltene Schattengare keine Probleme mit der Ablage oder Hairpinning ergeben..?
Desweiteren wäre die Strohverteilung bekanntermaßen kein großes Thema mehr. Wenn es sich ergibt, mit einer CCD oder einem Mulcher drüber und gut (Bestenfalls bei Frost). Ansonsten dürfte die Zwischenfrucht nicht stark beeinträchtigt werden, sobald das Zeug unter dem Reifenpacker plattgewalzt wurde.

Probleme sind mEn mal wieder die etwas verdichteten Spuren des Dreschers und ggf. der Drusch an sich (Doppelrotor, CR 9070, Standardschneidwerk).

Wer hat bereits Erfahrungen in Sachen Hochdrusch und kann meine Gedankengäng beurteilen?

Ich habe mit der Rapid auch schon in höhere Bestände gedrillt, 60 cm waren es nicht. Würde aber Dirkk zustimmen, wenn die Stoppel fest ist, geht das gut. Ist hier aber kein Standart Verfahren, sehe das ähnlich wie Dirk, passt hier nicht unbedingt hin. 
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mogwai

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #8 am: 21. Mai 2019, 16:15:52 »

Hallo Kollegen!

Möchte mir heuer eine Rapid ausleihen um dann direkt nach der Weizenernte (im Hochschnitt) eine ZF direkt reinzuschlitzen. Muss ich da auf irgendetwas unbedingt aufpassen oder einfach drauf los säen?

Ein paar Fragen meinersteits.

Nach dem säen mulchen oder würde in diesem Fall der Reifenpacker reichen oder je mehr stehen bleibt umso besser?

Tiefere, flachere oder normale Sätiefe? (Denke da so an 2cm wegen Mischung, Regen gibt es in der Regel immer)

Geringere Geschwindigkeit sinnvoll wegen weniger Erdbewegung? (also unter 10km/h)

Saatstärke erhöhen?



mfg
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Enrico

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #9 am: 21. Mai 2019, 17:41:59 »

Hallo Kollegen!

Möchte mir heuer eine Rapid ausleihen um dann direkt nach der Weizenernte (im Hochschnitt) eine ZF direkt reinzuschlitzen. Muss ich da auf irgendetwas unbedingt aufpassen oder einfach drauf los säen?

Ein paar Fragen meinersteits.

Nach dem säen mulchen oder würde in diesem Fall der Reifenpacker reichen oder je mehr stehen bleibt umso besser?

Tiefere, flachere oder normale Sätiefe? (Denke da so an 2cm wegen Mischung, Regen gibt es in der Regel immer)

Geringere Geschwindigkeit sinnvoll wegen weniger Erdbewegung? (also unter 10km/h)

Saatstärke erhöhen?



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Hallo Mogwai,

Ich spiele aktuell mit dem gleichen Gedanken nach dem Hochschnitt mit der Rapid direkt in die Stoppeln reinzuschlitzen. Nachfrucht ist hauptsächlich Sommergerste und ein wenig Körnermais.
Letztes Jahr habe ich nach Dinkel und tiefem Schnitt das reinschlitzen ausprobiert.... Ergebniss war solala, da sehr viel Stroh eingeschlitzt wurde und es danach nicht mehr Regnen wollte...
Zum Thema Geschwindigkeit: Ich würde maximal 5-7 km/h fahren, da der Säschlitz besser durch den Reifenpacker zugedrückt wird und somit langsamer austrocknet.
Die Saattiefe richtet sich nach deinen Komponenten. Ich werde wenn das Wetter mitspielt auf 2-3cm ablegen, aber gerade bei der Rapid würde ich öfters mal nachsehen, ob die tiefe auch wirklich eingehalten wird  ;)

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Henrik

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #10 am: 02. Juni 2019, 12:41:00 »

Hallo Kollegen!

Möchte mir heuer eine Rapid ausleihen um dann direkt nach der Weizenernte (im Hochschnitt) eine ZF direkt reinzuschlitzen. Muss ich da auf irgendetwas unbedingt aufpassen oder einfach drauf los säen?

Ein paar Fragen meinersteits.

Nach dem säen mulchen oder würde in diesem Fall der Reifenpacker reichen oder je mehr stehen bleibt umso besser?

Tiefere, flachere oder normale Sätiefe? (Denke da so an 2cm wegen Mischung, Regen gibt es in der Regel immer)

Geringere Geschwindigkeit sinnvoll wegen weniger Erdbewegung? (also unter 10km/h)

Saatstärke erhöhen?



mfg

Viele Dinge muss man einfach je nach Jahr und den Bedingungen vor Ort anpassen. Ich habe auch oft schon Dinge vorher geplant aber dann kam es einfach anders.
Wenn der Boden fest ist kann man auch schneller fahren.

Saatstärke würde ich an Die Bedingungen anpassen. Wenn es trocken ist etwas mehr wenn es immer feucht ist und regen in der Luft liegt geht auch weniger.

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Falk

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #11 am: 02. Juni 2019, 14:07:28 »

... und wenn man sich nicht sicher ist, nimmt man einfach die empfehlung!
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mogwai

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #12 am: 02. Juni 2019, 20:27:43 »

Es geht ja darum ob durch die Direktsaat und durch den erhöhten Lichtmangel durch die hohen Stoppel es einfach zu Keim bzw Wachstumsdepressionen kommen kann oder nicht und ob da eine einfache Faustregel mit z.b 10% mehr Saatstärke zum tragen kommt oder nicht, Trockenheit usw mal ausgeschlossen.

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charlie

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #13 am: 03. Juni 2019, 11:04:22 »

... und wenn man sich nicht sicher ist, nimmt man einfach die empfehlung!

Nicht jede der Empfehlungen der Saatgutfirmen zur Aussaatstärke gerade von Mischungen ist an jedem Standort wirklich sinnvoll... aber was soll‘s  :rolleyes:
Oder richtest du dich beim Pflanzenschutz auch immer nach den Empfehlungen der Hersteller?  ;D
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Gruß

Charlie

Nicht immer sind die, die das Gras wachsen hören, auch bereit, es zu mähen.

BNT

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Re: Zwischenfrucht nach Hochdrusch
« Antwort #14 am: 03. Juni 2019, 11:42:00 »

Es geht ja darum ob durch die Direktsaat und durch den erhöhten Lichtmangel durch die hohen Stoppel es einfach zu Keim bzw Wachstumsdepressionen kommen kann oder nicht und ob da eine einfache Faustregel mit z.b 10% mehr Saatstärke zum tragen kommt oder nicht, Trockenheit usw mal ausgeschlossen.

Im Juli/August, wenn die Tage noch sehr lang sind und die Temperaturen hoch? Da ist Schatten eher von Vorteil.
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