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Autor Thema: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?  (Gelesen 119401 mal)

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dirkk

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #105 am: 13. April 2019, 07:25:27 »

Hier fällt dringend benötigter Niederschlag ........... Schnee .

noch ist Wasser da , aber wie lange ? die Schotterstellen ,die ohnehin immer irgendwann zeichnen , beginnen jetzt - deutlich früher als sonst . Und fast sämtliche Bäche und Teiche haben kaum Wasser - schade für die Amphibien .

 Ich weiß noch ,  1998 war es auch noch lange trocken nach dem sehr trockenem Herbst 1997 und der Weizen stand mit eingerollten Fahnenblättern ...und dann kam die Wende und der Regen hörte nicht mehr auf ....

ansonsten sieht das meiste gut aus , auch die Rüben sind gut raus - Erbsen und Bohnen sind blendend , weil auch so zeitig wie nie .

Die Erwärmung nächste Woche wird auch eher zögerlich sein , so daß Mais und Soja vor Mittwoch kaum den Weg in die Erde finden werden .   Und es steht die Wachstumsregulierung bei Gerste und normal gesätem Weizen / Dinkel an .
Die Impfung der Soja werd ich auch schon mal zusammen stellen - von einem Bigbag raus in den nächsten laufen lassen und dabei mit der Flüssigimpfung besprühen . Die Gedanken sind schon da ........und Bigbags sind genug da .

Gruss
dirkk
« Letzte Änderung: 13. April 2019, 07:31:42 von dirkk »
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Heico

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #106 am: 13. April 2019, 07:41:11 »

Die Meisten wollen Regen haben, während wir im Nordwesen uns davor fürchten, dass mal die Menge nachkommt, die vom letzten Jahr fehlt.
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Euro-T

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #107 am: 14. April 2019, 13:38:26 »

Regen...könnte hier erneut ein kostbares Gut werden...

Nachdem sich mein Weizen erfreulich schnell von meiner Massakrierung zu erholen scheint, habe ich in den letzten beiden Tagen die frühen Bestände, die schon Richtung 32 ziehen, eingekürzt. Der vorhergesagte Frost blieb hier GsD aus und bis nach Ostern war mir die Zeit dann zu lang - nächste Woche geht hier nix, da muß ich mal rasch in Ägypten nach dem rechten schauen.
Aufgrund der Wetterlage bis heute habe ich mich dann auch spontan umentschieden und bin vom Moddus zu einem Prodax gewechselt - AWM zwischen 0,35 und 0,5, je nach Sorte und Standort. Ob das dann für die heurige, zu erwartende Situation passig war, das werden wir in ein paar Wochen/Monaten wissen.

Ich mag die Kürzerei nach wie vor nicht, es gibt nichts sonst was ich tue, wo ich mich derartig unsicher fühle - weil ich eben aus eigener Erfahrung und dem Versuchswesen hier weiß, was man sich damit auch Böses antun kann.

Na jedenfalls fällt spätestens beim durchfahren auf, das die Erholung auf den leichtgründigeren Ecken sich defintiv schwerer tut, als auf den besseren Bonitäten. Für mich ein Zeichen, das wir in keiner üppigen Wasser-Versorgungssituation mehr sind - und eigentlich ja auch nie waren.

Ebenso fällt auf, das sich bspw. Rübenweizen, die ja weder allzu spät, noch in ein schlechtes Bett gedrillt wurden, auch nur recht zögerlich entwickeln und auch keine allzugute Wurzel haben - das widerum ist wohl einerseits auch wieder auf die Trockenheit im Herbst (Entwicklung) als eben andererseits auch auf bis jetzt nicht allzu hohe Bodentemperaturen in diesem Jahr zurückzuführen (Wurzelbildung im Fj), die aktuell auch wieder nur bei knapp 6°C liegen - das aber dürfte sich in den nächsten Tagen gravierend ändern wohl..

Ebenso und deswegen haben wir hier auch noch nicht wirklich was von den überwiegend erhöhten Nmin Werten zu spüren bekommen - zu kalt, phasenweise zu nass - ich denke da wird uns der Mai die große Ladung N dann bringen - sofern es eben nicht dann schon wieder zu trocken wird.

Krankheitsmässig ist bis dato so garnix los, hie und da im Stoppelweizen ganz vereinzelt eine verbräunte Halmbasis, aber auch nur die erste Lage. Da sehe ich derzeit keinen Handlungsbedarf - entgegen mancher Kollegen übrigens, da wurde doch schon so einiges an z.T. auch schweren Waffen aufgefahren. Nungut, ich muß das Geld ja nicht ausgeben.
Alles was an Altspetoria auf den unteren Blättern war, habe ich mit meinen Maßnahmen weggebrannt, ein Gutes hat es also mal mindestes gehabt - von der Seite mache ich mir da also auch keine Sorgen und die Witterung wird sowieso alles Weitere in den nächsten Wochen unterbinden.

Summasummarum also kein Grund beim Weizen, um missmutig nach vorne zu gucken, bleibt eben die Frage nach der Wasserversorgung, wobei ich da frohen Mutes bin, denn genau da hat letztes Jahr die Flüssigdüngung enorm gepunktet - warten wir`s ab.

Raps sieht momentan auch sehr erfreulich aus (Asterion), es ist mal wieder unglaublich, was dieses Kraut kompensieren kann. Ich hätte nicht geglaubt, das eine Aussaat am 26.9. noch solch schöne Bestände hervorbringt - nicht selten bessere, als die früher gedrillten.

Auch sehr erfreulich: der Insektendruck hält sich bis dato absolut in Grenzen. Erst eine Durchfahrt habe ich hinter mir, eine Kombination aus nachlassendem Rüsslerzuflug und beginnendem RGK Zuflug.
Da der Druck aber hier in der Region durchaus auch sehr massiv hergeht, möchte ich vermuten, das es eben mitunter die Spätsaat ist (plus den eh späten Asterion), die entsprechend einen Entwicklungsrückstand von rund acht Tagen zur Folge hat, die die RGK zum anderweitigen Verweilen bringt. Klar, andere Bestände haben schon einen leichten Gelbschimmer, wo hier die Knospen noch sattgrün scheinen. Es gibt noch eine weitere Idee zum geringeren Druck, aber das muß ich noch eine Weile beobachten, bevor ich es kundtue.
Aufgrund des rundrum hohen Drucks und meiner Abwesenheit in den nächsten acht Tagen werde ich aber mal etwas tun, was ich sonst nicht gutheisse: ich werde zumindest die Kundenrapse, die in den letzten Tagen den höchsten Druck zu verzeichnen hatten in der kommenden Nacht wohl noch mit Biscaya abfahren, um den im Laufe der nächsten Woche auch bei mir erwartend einsetzendem Zuflug etwas Paroli zu bieten - bin da nicht ganz glücklich mit, sehe es aber schon als vertretbare Lösung. Andere hier waren schon dreimal im Raps und lauern auf die vierte Durchfahrt.   

Was die Sommerungen anbelangt, hier sieht man auch zwei Dinge sehr schön: zum Einen, wer es verstanden hat Feuchtigkeit zu halten und zum Anderen, das es - Stand jetzt - wieder einmal nur den Einen richtigen Termin gab und der war in der ersten Märzdekade, vor dem 8.3. bevor die hier im Anschluß GsD 100mm gefallen sind.

Bleibt noch der Mais. Die ersten haben hier gelegt, aus meiner Sicht auch vollkommen passig, direkt in die steigenden Temperaturen, mit noch entsprechend Restfeuchte im Boden. Ich selbst werde erst nach Ostern legen lassen, mal abwarten, wie es dann mit der Feuchte weiterhin aussieht - Temperaturen werden wir wohl genug haben. 
« Letzte Änderung: 14. April 2019, 13:46:02 von Euro-T »
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~~ Olli

Fox!

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #108 am: 14. April 2019, 14:23:20 »

5 mm seit gestern und es geht stark auf die 6 mm zu :party: Der erste Niederschlag im April.

Immer wieder durchziehende Schauer halten den Boden feucht. Der Endspurt in der Gärrestausbringung verschiebt sich also erstmal bis Dienstag. Am Mittwoch möchte ich dann mit dem Maislegen beginnen, da ab morgen deutlich steigende Temperaturen gemeldet sind. Die Saatbeetbereitung und Aussaat wird wohl mit weiteren Einkürzungsmaßnahmen im Weizen korrelieren. Dort haben die sehr frühen Bestände vor zwei Wochen schon 0,2 l CCC + 0,2 l Moddus erhalten. In der Triticale habe ich mit 0,2 - 0,4 l Prodax eingekürzt. Aufgrund von erneut aufkommendem Wind haben wir damals aber nicht alles geschafft. Anschließend war mir die Vorhersage zu heikel, denn diese Woche sind die Temperaturen mächtig in den Keller gegangen. Da wollte ich keine Eingriffe bei den Kulturen vornehmen.

Ansonsten hoffe ich, dass durch die paar Tropfen und die wärmeren Temperaturen dann etwas Stickstoff mineralisiert wird. Bislang helfen die hohen Nmin Werte nämlich herzlich wenig und einige Stellen hellen jetzt langsam auf.
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dirkk

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #109 am: 14. April 2019, 19:57:55 »

Hier steht auch eine Großkampfwoche an : Wintergetreide erhält Wachstumsregulierung . Soja , Silomais und Körnermais werden ab Mittwoch gesät und zwei Maisfelder müssen sofort nach der Saat mit Zäunen "elektrifiziert" werden .  Außerdem musste die Gülletruppe ihre Arbeit heut mittag wegen Feuchte abbrechen und wird irgendwann morgen wieder anfangen können ( bislang seit Freitag 7 mm gefallen , an einem anderen Standort 10 km Luftlinie südlicher nur 4 mm ), und die haben auch noch fast eineinhalb Tage Gülle vorm Mais einzuscheiben .


Bin aber froh , das was vom Himmel kam  , denn es wird erstmal die nächste längere Zeit fast sommerlich ......  Außerdem konnten so der in der Woche verabreichte Mangan , Kupfer , Zink , AHL und der in einem Weizenschlag gestreute Kalk noch etwas einziehen und bei der Wärme auch Wirkung entfalten .

PS : Bei der Sojakeimproben kommen jetzt nach 3-4 Tagen die Keime aus dem Boden - mal sehen , wieviele es am Ende werden .

Gruss
dirkk
« Letzte Änderung: 14. April 2019, 20:02:52 von dirkk »
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Fox!

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #110 am: 14. April 2019, 20:16:04 »

Ja, Großkampfwoche trifft es ganz gut.

Wachstumsreglereinsatz, Pflanzenschutz im Lohn, Gärrestausbringung, einarbeiten, Saatbeetbereitung, Maisaussaat... Hoffe ich habe nichts vergessen  ;D

Hier am Hof habe ich gerade 7 mm im Regenmesser gehabt, morgen mal an die anderen Standorte schauen was da runterkam. Die Gülletruppe habe ich gestern schon übers Wochenende heimgeschickt und auch für morgen erstmal abbestellt. Wir brauchen nur noch etwa 2 Tage, da seh ich jetzt keinen Druck hier im Boden rumzuschmieren - angesichts der sonnigen Aussichten.
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christian79

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #111 am: 15. April 2019, 14:11:36 »


Auch sehr erfreulich: der Insektendruck hält sich bis dato absolut in Grenzen. Erst eine Durchfahrt habe ich hinter mir, eine Kombination aus nachlassendem Rüsslerzuflug und beginnendem RGK Zuflug.
Da der Druck aber hier in der Region durchaus auch sehr massiv hergeht, möchte ich vermuten, das es eben mitunter die Spätsaat ist (plus den eh späten Asterion), die entsprechend einen Entwicklungsrückstand von rund acht Tagen zur Folge hat, die die RGK zum anderweitigen Verweilen bringt. Klar, andere Bestände haben schon einen leichten Gelbschimmer, wo hier die Knospen noch sattgrün scheinen. Es gibt noch eine weitere Idee zum geringeren Druck, aber das muß ich noch eine Weile beobachten, bevor ich es kundtue.
Aufgrund des rundrum hohen Drucks und meiner Abwesenheit in den nächsten acht Tagen werde ich aber mal etwas tun, was ich sonst nicht gutheisse: ich werde zumindest die Kundenrapse, die in den letzten Tagen den höchsten Druck zu verzeichnen hatten in der kommenden Nacht wohl noch mit Biscaya abfahren, um den im Laufe der nächsten Woche auch bei mir erwartend einsetzendem Zuflug etwas Paroli zu bieten - bin da nicht ganz glücklich mit, sehe es aber schon als vertretbare Lösung. Andere hier waren schon dreimal im Raps und lauern auf die vierte Durchfahrt.   

Was die Sommerungen anbelangt, hier sieht man auch zwei Dinge sehr schön: zum Einen, wer es verstanden hat Feuchtigkeit zu halten und zum Anderen, das es - Stand jetzt - wieder einmal nur den Einen richtigen Termin gab und der war in der ersten Märzdekade, vor dem 8.3. bevor die hier im Anschluß GsD 100mm gefallen sind.

Bleibt noch der Mais. Die ersten haben hier gelegt, aus meiner Sicht auch vollkommen passig, direkt in die steigenden Temperaturen, mit noch entsprechend Restfeuchte im Boden. Ich selbst werde erst nach Ostern legen lassen, mal abwarten, wie es dann mit der Feuchte weiterhin aussieht - Temperaturen werden wir wohl genug haben.

Beim Durchlesen hab ich mir gedacht: warum fahre ich heute nacht? Lass die mal bei der Sonne schön im Raps nach oben kommen und dann fahr ich mit der Spritze rein. Aber der Wind heute und in der Voraussage spricht grade Bände, dass diese Woche wohl nix geht.
Dementsprechend bin ich auch froh, soweit alles schon hinter mich gebracht zu haben.
WG (Quadriga) steht eigentlich (zu) dicht und hat zu Beginn der vergangenen Woche 0,5 l Prodax bekommen, zudem habe ich noch Pointer Plus gegen Ausfallraps beigemischt. Gefühlt steht hier in jeder WG Raps und das ist egal, ob vorher gepflügt wurde oder nicht.
WW hat bereits zuvor schon CCC in EC 29 bekommen, auch in Verbindung mit nem Herbizid gegen Ampfer. Aufwandmenge war von 0,8 l im Tobak-Rapsweizen bis zu 1,4 l im Klee-Elixer.
Eigentlich sollte diese Woche noch die Herbizid-Anwendung im Sommerhafer erfolgen, bei diesem Wind ist aber derzeit nix möglich. Hoffentlich gibt es in dieser Woche noch dafür ein Zeitfenster.

Ansonsten ist alles passiert: Düngung ist überall bereits abgeschlossen.
Seit Jahresanfang haben wir etwa 350 mm Niederschlag bekommen, dazu nochmal etwa 200 mm im Dezember.
Die Bestände sind bis auf den Hafer eigentlich so dicht, so dass dort eine "offene" Verdunstung nicht mehr möglich ist.
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charlie

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #112 am: 15. April 2019, 15:56:24 »

Genau wegen des Windes und auch aus Bienenschutzgründen nachts bzw zw 20 und 23 Uhr
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Gruß

Charlie

Nicht immer sind die, die das Gras wachsen hören, auch bereit, es zu mähen.

Schorsch

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #113 am: 15. April 2019, 21:24:27 »

Düngung ist überall bereits abgeschlossen.

Wie jetzt - die Hauptfrüchte sind tatsächlich alle fertig gedüngt?

Ich hab gerade mal so richtig angefangen. Ok, der Raps kriegt ab jetzt keinen festen Dünger mehr, nur noch flüssig.
« Letzte Änderung: 15. April 2019, 21:36:41 von Schorsch »
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Fox!

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #114 am: 16. April 2019, 07:29:46 »

Bis auf Mais bin ich mit der Düngung auch schon durch - DüVo sei Dank. WW hat die zweite und letzte Gabe schon letzte Woche gesehen, GPS Triticale wird die eigentlich dringend benötigte zweite Gabe nicht mehr erleben (dürfen). Jetzt brauchts mal einen Gewitterschauer, damit der Boden nachdüngen kann.
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christian79

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #115 am: 16. April 2019, 10:31:07 »

Düngung ist überall bereits abgeschlossen.

Wie jetzt - die Hauptfrüchte sind tatsächlich alle fertig gedüngt?

Ich hab gerade mal so richtig angefangen. Ok, der Raps kriegt ab jetzt keinen festen Dünger mehr, nur noch flüssig.

ja, nach 25 cbm Gülle hat der Raps insgesamt noch 300 l AHL/ATS bekommen (zu viel und zu spät für eine Gabe, wie berichtet habe ich die Blätter ganz schön verätzt; hat sich jetzt aber verwachsen).
WG hat nach der Gülle noch insgesamt 240 l AHL/ATS.
WW nach Raps noch 150 l AHL und nach Klee gar nichts mehr. Was soll man da noch groß aufteilen?

Hier ist aber auch alles nur Futtergetreide.
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Fox!

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #116 am: 18. April 2019, 18:47:44 »

Nach diversen Startschwierigkeiten haben wir dann heute doch endlich mal mit dem Maislegen begonnen. Die Saatbeetbereitung zeigt zwei Dinge: Der STS Walze vom Allrounder ist für Rückverfestigung nicht zu gebrauchen (Erstkontakt Allrounder) und es ist furchtbar trocken. Dennoch können die Maiskörner ganz gut in den noch feuchten Unterboden gedrückt werden, aber von oben darf auch noch was kommen. Die weitere Vorarbeit habe ich jetzt bis Samstag erstmal unterbunden, ich möchte möglichst kurz vor der Drille herfahren um das Wasser noch etwas besser ausznutzen zu können.
Im Weizen steht eigentlich die Wachstumsreglermaßnahme an. Der Wind hält mich aktuell davon ab - wobei ich mir eh nicht sicher bin, ob das bei der Trockenheit hier aktuell so sinnvoll wäre.
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Tim

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #117 am: 18. April 2019, 19:00:01 »

Alles einkürzungstechnisch erstmal auf Eis gelegt.

Mais muss bis nach Ostern warten , dann aber mit Vollgas.

Rapsglanzkäfer braucht jetzt nochmal eine Behandlung , Raps ist hier noch weit weg von blühen.

Im April fällt wohl kein Regen mehr. Noch zeichnet hier nix , aber das dauert nicht mehr lang.

Noch so ne Trockenheit wie letztes Jahr kommt hier ner Katastrophe gleich.

Mfg Tim
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Heico

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #118 am: 18. April 2019, 19:31:19 »

Wir haben im Norwesten eher humides Klima. Somit ist die Wetterlage zwar trocken, aber die Unterböden sind vom Winter gesättigt.
Wir haben eher Angst, dass die trockene Wetterlage mal in eine nasse Wetterlage umkippt und der fehlende Regen vom letzten Jahr zusätzlich kommt. Bei Getreide natürlich kein Problem, das kann locker 1000 mm pro Jahr vertragen.
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dirkk

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Re: 2019 - Was tut sich auf den Feldern?
« Antwort #119 am: 18. April 2019, 23:00:03 »

Wir haben die Großkampfwoche fast durch - die Maisdrille braucht noch 2 Stunden und ca. 2 Stunden Tonköpfe walzen steht auch noch an . Ansonsten alles geschafft - selbst zwei Maisparzellen wurden noch schnell mit E-Zaun versehen ,damit die Wildschweine gar nicht erst das Suchen anfangen .

Soja ist schon schön gequollen .

 Der Ostwind war heut ab mittag ganz schön lästig . Nächste Woche Dienstag sollen die Rüben die erste Herbizidmaßnahme erhalten . Mal sehen , wie es dann mit dem Wind ist - muß wohl zeitig am Morgen gemacht werden .

Gruss
dirkk
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