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Autor Thema: Klimawandel- Einfluss des Menschen  (Gelesen 10276 mal)

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farming.ch

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #105 am: 02. Januar 2019, 16:27:29 »

könnte es sein das durch die beiden Vulkanausbrüche über Weihnachten mehr CO2, NOx etc in die Atmosphäre kommen als die letzten 100 Jahre durch den Menschen

Ich habe es im anderen Thread angedeutet:
Der Wetterbericht hat am 23.12. für unsere Region für dem Jahreswechsel bis zu -4 °C angesagt .... wir haben jetzt +8 °C .... wenn es die Wetterforscher und/oder Klimaforscher nicht mal schaffen 7 Tage vorher zusagen, wie soll dann eine Prognose für ein Jahr, ein Jahrzehnt passen?
Ich denke es gibt zuviel Variablen

.... ich habe ja als "Alter" nochmal studiert ..... wenn ich die Modelle und Vereinfachungen der Betriebs- und Volkswirtschaftler, sowie deren Begründungen gesehen habe ..... wenn das ein Abbild unserer Wissenschaftler ist.
Da kam dann von einem Betriebswirtschaftler die Aussage: "Mehr Umsatz ist IMMER mehr Gewinn", das ganze im Kontext einer Aufgabe bei der die Umsatzrentabilität gesunken ist ... als ich das mal so schnell an die Wand geworfen habe, hat er gemeint das gelte so nicht ... ich solle mich doch wieder setzen.

genauso kommt es mir eben überall dort vor, wo man irgendwelche Aussagen mal kritisch hinterfragt, man wird sofort in eine "böse Ecke" gestellt .... egal ob man eine politisch andere Meinung vertritt, ob man den "Klimawandel" hinterfragt, die bio Landwirtschaft etc .... hört endlich auf Kritiker mundtot zu machen ..... wir hatten in den letzten 80 Jahren zwei Regime auf deutschem Boden die Kritiker getötet haben .... seht die Kritiker als Chance an eure eigene Meinung zu hinterfragen .... und nur weil XY oder ICCP (oder wie auch immer die heißen) etwas veröffentlichen ... ist das wahr? Nachplappern und mitlaufen  ist einfach, kritisch sein kann im Zweifelsfall das Leben kosten

Naja, Politologie, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre gehören zu den Gesellschaftwissenschaften, der Klimawandel wird aber naturwissenschaftlich erforscht...
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Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. - Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. JCJ

Christian2

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #106 am: 02. Januar 2019, 17:54:56 »


Btw ist Wissenschaft ansich IMMER Kritisch! Deswegen gibt es auch den Peer-Review Prozess. Dabei wird eine Arbeit von mehreren anderen unabhängig voneinander auf Fehler untersucht, die veröffentlichung wird KRITISCH Betrachtet. Findet einer einen Fehler, wird dieser entweder ausgebessert oder die Arbeit wird eben nicht peer reviewed bzw nicht zugelassen... Und das absolut transparent, mit Angabe der Quellen, der verwendeten Daten, der verwendeten Vorgehensweise und der resultierenden Lösung. Es kann auch jeder andere diese Arbeiten ansehen und falls irgendjemand einen Fehler findet kann er darauf aufmerksam machen.
Wenn ihr alle meint beim IPCC ist alles falsch könnt ihr euch ja die arbeiten alle ansehen...



Kreuzgutachten (Peer Review) werden i.d.R. von Gleichgesinnten erstellt. Das ist vergleichbar mit Reporterpreisen, da verleiht man sich auch gern gegenseitig Auszeichnungen.

Zur Erinnerung:

Zur Jury des Deutschen Reporterpreise zählten u. a. die Vorzeige- und Qualitätsjournalisten Claus Kleber (Heute-Journal), Caren Miosga (Tagesthemen) und Anja Reschke (Panorama).  Claas Relotius (Der Spiegel) hat diesen Preis vier mal bekommen.

Am 19. Dezember 2018 wurde öffentlich, dass viele der von Relotius veröffentlichten Reportagen ganz oder teilweise erfunden waren.
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BNT

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #107 am: 02. Januar 2019, 18:52:08 »

Der Unterschied ist: Artikel, die durch die Peer Reviews gegangen sind, sind schlüssig nachvollziehbar. Wenn du einen Fehler findest und Fehler finden sich oft, dann kannst du den ganz einfach kommunizieren. Also fang gleich mal an mit dem Aufzeigen von Fehlern. Da gibt es sicher einige.
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Wade

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #108 am: 02. Januar 2019, 20:42:05 »

Woher weißt du? Du schätzt, machst Modelle und verunglimpfst Kritiker MEHR NICHT

Du kannst die Vulkanausbrüche lediglich abschätzen, nicht aber beweisen, genau wie du den Einfluß des Menschen abschätzen kannst, aber nicht beweisen kannst weil die Länge der Messungen ein Wimpernschlag für die Erde sind ....

Warum hatten wir in der norddeutschen Tiefebene Gletscher? Warum gibt es unter Gletschern mit einem Mal Baumstümpfe? bis die jetzt freigelegt wurden, war die Behauptung das da oben noch NIE was gewachsen ist und es schon immer da oben kalt war ... das ist ja schon mal widerlegt

Ja, man kann Vulkane nur abschätzen. Oder die emissionen des Menschen. Die kann man aber relativ genau beziffern, man weiß wie viel Öl, Gas & Kohle jedes Jahr verballert wird. Das ist sicher nicht aufs Gramm genau, spielt auch keine Rolle weil wir uns im Gigatonnen Bereich bewegen.
Diese Emissionen haben den CO2 Gehalt der Athmosphäre in den letzten Jahrzehnten schon um 130ppm gesteigert. Wenn wir so weitermachen erreichen wir bis zum Jahr 2100 1000ppm (relatives Worst Case Szenario). Das sind Werte die es seit Millionen von Jahren nicht mehr auf der Erde gegeben hat. Solche Veränderungen im CO2 Gehalt geschahen über den Zeitraum von 20-30 Millionen Jahren, und nicht innerhalb von wenigen Jahrzehnten.

Und ja, auch ich hab die Emissionen der Vulkanaktivität nur grob überschlagen. Wenn es wirklich so wäre und 2 Vulkanausbrüche um Weihnachten so viel CO2 emittiert hätten wie die Menschen die letzten 100 Jahre, müsste der CO2 Gehalt der Athmosphäe sprunghaft um 100-200ppm angestiegen sein! Ist aber nicht passiert oder?
Also, entweder du lieferst eine Glaubhafte, nachvollziehbare Quelle woher du der Meinung bist dass die beiden Vulkane derart viel CO2 emittiert haben, dann entschuldige ich mich dass ich dich unglaubwürdig genannt habe. Ansonsten möchte ich das ganze nochmal bekräftigen wenn du weiter solche absurden und völlig haltlosen Theorien los lässt  :rolleyes:
 


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adefrank

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #109 am: 21. Januar 2019, 01:27:05 »

Nun habe ich durch die Unterbrechnung nach Weihnachten die Antwort lange nicht wahrgenommen. Daher meine verspätete Anwort.+Zunächst die erste Einschätzung. Nun diesmal hat Ihre Antwort einen Inhalt über den man diskutieren kann und auch Argumente (Im Gegensatz zur ersten Mail). Daher werde ich versuchen darauf einzugehen, mich aber dennoch relativ kurz fassen (sonst unpassend fürs Foreum)

....
Kam mir anders rüber, falls das nicht deine Absicht war entschuldige ich mich dass ich es etwas zu scharf Kritisiert habe. Aber ich denke toni und der Rest hat das genau so interpretiert: Klimawissenschaftler wissen auch nicht alles, es gibt berechtigte Kritik, also ist der Klimawandel alles nur ein Märchen.

Wohin aber diese Wissenschaftskritische einstellung führt sieht man bei der Anti-Impf-Bewegung. Wenn "dumme" Leute meinen sie hätten mehr Ahnung als die Wissenschaflter oder Ärtze kommt zb sowas dabei raus: http://www.euro.who.int/de/media-centre/sections/press-releases/2018/measles-cases-hit-record-high-in-the-european-region
Es verursacht unnötiges Leid, Menschen kommen zu schaden und es gibt sogar Tode.
Ich denke das ist beim Klimawandel ähnlich...
Nun bei den ernstzunehmenden diskussionen geht es doch darum was wie stark zum beobachtetrn Klimawandel beigetragen hat (wobei schon die direkten Beobachtungsdaten vor mehr als 150 Jahren ziemlich dünn sind und man versuchen muss die Klimahistorie auf andere Weise ausreichend gut zu rekonstruieren, was nicht trival ist) und wie dieser weitergeht. Es dürfte kaum jemand behaupten, dass es keinen Klimawandel gibt. Da reicht schon der Verweis auf die Kleine Eiszeit.
Wobei ich den Verweis aufdie Anti-Impf-Bewegung hier für anpassend finde. Denn das hat nichts mit dem Thema zu tun. Ebensowenig wie es ein Argument ist, dass sich besonders viele Impfgegner in Ökokreisen finden.
(Ich stimme zu, dass die Impfverweigerer in der Tat (bei ansteckenden Krankheiten wie Masern) eine Gefahr darstellen! Ohne Impfen wären auch die Pocken heute ncoh eine Geisel der Menschheit. Aber dennoch steht  diesen Menschen zu, dass man (sachliche) Bedenken dieser Leute ernst nimmt. Potentiell gibt es da durchaus ein Mißbrauchspotential (was ich aber aktuell nicht verwirklicht sehe!). Und darauf sollte eingegangen werden). Und generell, oft muss man gerade bei guten Absichten der Beteiligten vorsichtig sein. Eine gute Asicht führt sehr leicht dazu, dass man die eigene Sache nicht mehr hinterfragt. (Aber dies mehr als allgemeine Bemerkung)

Zitat
zu deinen Links:
Zitat
Eine genauere Berechnung der CO2 Wirkung;
http://www.entrelemanetjura.ch/BLOG_WP_351/wp-content/uploads/2017/01/2017.01-20-FKR-sur-CO2.pdf
Die enthält grundlegende Fehler in der Herangehensweise.
Da wird zb hier näher drauf eingegangen
Hab dazu aber auch nichts weiter gesucht, weiß nicht ob sich da überhaupt ein anerkannter Wissenschaflter dazu geäußert hat.
Nun der Einwand in den Artikel, dass die Annahme einer Athmosphäre mit gleicher Temperatur zu einer falschen Berechnung führt ist ernstzunehmen. allerdings wird das dort nicht weiter ausgeführt inwieweit das wirklich was ändert. Deutlich informativer sind diesbezüglich die Kommentare danach. Insgesamt scheint es plausibel, dass die genannte Veröffentlichung die entscheidenden Effekte nicht einbezogen hat (d.h. Einwand hier akzeptiert). Insgesamt erscheinen mir die dort genannten werte auch etwas niedrig. Ansonsten wird aber insgesamt meist von einer direkten CO2 Wirkung von 1 - 1.5 °C ausgegangen bei eienr Verdopplung. Nach meienr Kenntnis ist die Hauptdiskussion inwieweit dieser Anstieg durch Rückkopplungen verstärkt wird. Eine naheliegende lineare Nährung ist. Aktueller Tteibhauseffekt (Hauptsächlich durch Wasserdampf). 288 K statt ~ 258 K auf der Erde. Das heißt Rückkopplung erhöht die Temperatur um 13%. Somit würden sich die 1 - 1,5 °C durch CO2 ebenfalls auch ~ 13% erhöhen. Bei kleinen Änderungen erhält man in der Physik mit einer solchen linearen Näherung meistens ganz gute Ergebnisse. Das wäre zumindest meine Arbeitshypothese. Und die ist bisher auch mit den Messdaten verträglich (in Abhängigkeit wie man die anderen Faktoren gewichtet)

Zitat
Zitat
Eine Satellitenmessungen zeigen, dass Wolken insgesamt abkühlend wirken und eben nicht erwärmend, wie bisher in den Modellen angenommen.
https://www.nature.com/articles/s41598-018-34943-1
Deine Aussage stimmt so nicht, auch heute wird schon in den Modellen angenommen dass Wolken abkühlend wirken. Es ist aber gut dass es auch weiterführende und kritische betrachtungen gibt, dadurch werden die Modelle noch genauer. Ich bin mir sicher dass die Arbeit in den nächsten IPCC Berichten mit eingearbeitet wurde und die Modelle dementsprechend geändert werden.
Also genauer muss ich meine Aussage bzgl. der Modelle abschwächen. Diese haben aktuell zumndest Probleme die Wolken sicher richtig einzuordnen. Diese wirken doch deutlich unterschiedlich je nach Höhe etc. und das richtig zu modellieren ist in der Tat nicht einfach und da gibt es noch Probleme. Es ist zu begrüßen wenn man versucht diese besser zu erfassen. Standardtechnik ist, dass man die Parameter solange anpasst, bis man die bisherigen Bewobachtungen damit erklären kann (und eventuell die Zusammenhänge so sind wie man es erwartet). Faktisch zeigt aber erst die Zukunft ob man die Sache wirklich verstanden aht und die Prognosen damit besser werden. (Mit genügend freien Parametern kann man diese so variieren, dass man alles erkären kann). Leider ist Klimawissenschaft komplex und man kann dieser Herausforderung nivht ganz entkommen.

Zitat
Zitat
Weiterhin deuten Messungen darauf hin, dass die Feuchtigkeit in der oberen Troposphäre zwischen 1973 und 2007 abgenommen hat, obwohl anch den Standardsimulationen diese dort eigentlich zunehmen sollte.
https://pdfs.semanticscholar.org/c01a/7a3cac7b1b69676ee82756f28189d947aeaf.pdf?_ga=2.43207136.436533261.1516051780-1665414739.1516051780
Das ist nen Heißes Eisen. Falls es stimmt könnte der Rückkopplungseffekt wirklich wesentlich geringer sein als angenommen. Ich kann das nicht beurteilen ob seine Messung mit den Wetterbalons wirklich korrekt ist. Soweit ich weiß ist die arbeit auch nicht durch peer rewieved gekommen was den Autor sehr geärgert hat. Hier ist wieder die Frage, ob durch Peer Review arbeiten ausgeschlossen werden, oder tatsächlich falsche Arbeiten zu recht nicht anerkannt werden.
Ich denke eigentlich eher zweiteres. Es gabe einige Folgeuntersuchungen dazu die die Satellitenmessungen bestätigten. Außerdem ist die Arbeit aus deinem Link schon älter als 10 Jahre zurück, falls da wirklich was dran ist, wiso hat er keine weitere Untersuchung mit aktuellen Werten geliefert? In den letzten 10 Jahren ist die Temperatur nochmals gestiegen, sollte also den Trend verdeutlichen.[/quote]
In der Tat ist bei dem aktuellen Peer-Review System das Problem, dass es bei abeschossenen Arbeiten nicht (immer) klar ist, ob die fachlichen Einwände so scherwiegend waren oder ob man es ehr wegen der anderen Sicht (oder Irrtum) für falsch oder nicht Pubikationswürdig hilt. Da fehlt im System, dass bei solchen Einreichungen dann die Artikel mit Anmerkungen der Referees + Antwort der Autoren einfach im Internet veröffentlicht wird. So könnten sich andere Wissenschafter selbst ein Bild machen ob die Einwände stichhaltig sind. Eigentlich hätte ich eine negative Rückkopplung nciht erwartet. Warten wir die weiteren Ergebnisse ab.

Zitat
Der Hauptauthor hat auch enge Verbindung zur Ölindustrie, für die er Lange Zeit gearbeitet hat. Heißt nicht zwangsläufig dass seine Arbeiten falsch sind, aber sollte man auf jeden fall im Hinterkopf halten.
Hier ist auch ein Kommentar zu seiner Person: https://www.quora.com/Why-do-professors-Garth-Paltridge-and-Peter-Ridd-say-it-can-be-dangerous-to-their-careers-as-climate-scientists-to-voice-arguments-counter-to-AGW
Der Verweis auf die Ölindusitrie ist mir etwas billig. Schonseit lanfer Zeit dürfte man bei der offiziellen Linie weit leichter an Geld kommen. Da sind auch längst riesige Summen im Spiel. Der Effekt dürfte ehr umgekehrt sein, Skeptikel dürften darauf angewiesen sein von solchen Seiten mit finaziert zu werden, denn ansonsten dürfte es schwierig sein an Geld zu kommen. Nur wenige Wissenschafter dürften sich für Geld richtig kaufen lassen (ein bischen zurechtbiegen geht meist schon - wer zahlt schafft an), aber die Förderbedigungen sorgen "automatisch dafür" dass weit überwiegend Leute mit der aktuel l"Richtigen" Grundeinstellung übrig beleiben.
Zitat
Zitat
Einfluss der kosmischen Strahlung auf die Wolkenbildung:
https://www.nature.com/articles/s41467-017-02082-2
Ist nichts neues und nicht im Widerspruch mit den Modellen des IPCC.
Ist bei klimafakten recht gut zusammengefasst, wie zu vielen anderen Themen auch:
https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-kosmische-strahlung-verursacht-den-klimawandel
Das ist die Frage ob das schon richtig berücksichtigt ist. Zumindest Ereignisse wie die kleine Eiszeit lassen sich damit gut erklären. Insofern spricht die Historie schon ein Stück weit dafür. Kritiker der offiziellen Line meinen, dass wenn diese Modelle eine Abkühlung brauchen und keine Ursache dafür finden, dann geht man einfach von verstärter vulkanischer Aktivität aus. Faktum ist zumindest, dass es gegebenenfalls bei zeitlich weiter zurückliegenden Taten nicht einfach ist die Stärke derartiger Effekte (Vulkane, Sonne ...) richtig einzuschätzen.

Zitat
Zitat
Weiterhin nimmt seit etwa zwei Jahrzehnten die Biomasse auf der Erde wieder zu. Das bindet einerseits CO2 und zeigt gleichzeitig, dass es soschlimm mit den Klimawandel nicht sein kann:
https://www.researchgate.net/profile/Jason_Evans2/publication/281887147_Recent_reversal_in_loss_of_global_terrestrial_biomass/links/5600bf9008ae07629e52b15a/Recent-reversal-in-loss-of-global-terrestrial-biomass.pdf

Seit der industriellen Revolution hat das Pflanzenwachstum um 31% auf der Erde zugenommen.
J. E. Campbell, J. A. Berry, U. Seibt, S. J. Smith, S. A. Montzka, T. Launois, S. Belviso, L. Bopp, M. Laine „Large historical growth in global terrestrial gross primary production“, Nature volume 544, pages 84–87 (06 April 2017)
Und das dürfte zu 70% auf den steigenden CO2 Gehalt zurückzuführen sein. Vgl.
http://www.nature.com/nclimate/journal/vaop/ncurrent/full/nclimate3004.html

Auch führt Der Klimawandel nach Untersuchungen des Max-Planck-Institut für Meteorologie zu mehr Niederschlägen in der Sahelzone:
Jong-yeon Park, Jürgen Bader, Daniela Matei
Anthropogenic Mediterranean warming essential driver for present and future Sahel rainfall
Nature Climate Change 27. Juli 2016; doi:10.1038/nclimate3065  bzw.
https://www.mpg.de/10631374/sahel-zone-niederschlag-mittelmeer?filter_order=L&research_topic=
.......
Hab mir die sachen nicht im Detail angeschaut. Liegt auch nicht im Widerspruch mit dem IPCC. Es gibt ja sogar davon ausgegangen dass eine leichte Erwärmung mehr positive als Negative effekte aufs Pflanzenwachstum hat. Nur ab 2-3 Grad kommt das Klima bzw auch das Wetter vermutlich komplett durcheinander. Und wenns mal nicht regnet hilft das CO2 in der Luft auch nicht, weil die Pflanzen es wegen mangeldem Wasser nicht aufnehmen/verwerten können.
Für Russland is der Klimawandel auch nicht so schlecht, ist es dort doch überwiegend zu kalt für die Nutzung des Bodens.
Nun durch mehr CO2 sinkt auch der Wasserverbrauch der Pflanzen, da sie für die gleiche CO2 Aufnahme weniger Luft durch die Spaltöffnungen atmen müssen und somit weniger Wasser verlieren. Von mehr CO2 sollten also insbesondere auch die Trockengebiete profitieren, während Russland von einer Erwärmung profitieren würde (und eine Erwärmung des Mittelmeeres führt zu mehr Niederschläge in der Sahlezone - https://www.mpg.de/10631374/sahel-zone-niederschlag-mittelmeer?filter_order=L&research_topic=


Zitat
Insgesamt Läuft es doch auf Folgendes hinaus:
1. Alle Klimaforscher und das Peer Reviewed System ist korrupt, der Klimawandel ist alles ein Märchchen und wird weitergetrieben damit weiterhin die Forscher bezahlt werden.

Oder:
2. Der anthropogene Klimawandel ist real, das wissenschaftliche System funktioniert und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es so kommen wie prognostiziert.
So ziemlich alle skeptischen "wissenschaftlichen" Arbeiten sind von Leuten die eng mit der Fossilen Industrie, Ölunternehmen etc verbunden sind. Die allermeisten dieser Veröffentlichungen erreichen niemals den peer-reviewed Status da sie grobe Fehler enthalten. Trotzdem werden diese dann über andere wege veröffentlicht und der normale Bürger erkennt keinen unterschied zu anerkannten Veröffentlichungen.
C) Es gibt einen Klimawandel. Der ist aber weit weniger thramatisch alsdargestellt und hat auch so manche psoltiven Auswirkungen. Ich würde das Wissenschaftssystem nicht als Korrupt bezeichen, dass ist viel zu scharf, aber es gibt dort auch Moden, Interessen, eingefahrene Lehrmeinungen, ..... Zu den Interesse. So ziemlich alle Verfächter des klimawandels werden durch Programme und Institutionen mit entsprechenden Vorgaben finanziert. Das ist genauso sachlich wie der Verweis auf die Ölindustrie (weiter oben diskutiert).
Insgeamt bin ich überzeugt, dass viele Maßnahmen zum "klimaschutz" weit größere Schäden anrichten als die möglichen Folgen eines weiteren Klimawandels (die meist überzeichet werden). Wobei angesichts der Entwicklung der Sonne (und möglicher Vulkanausbrüche) es eineswegs klar istob es wirklich weiter wärmer wirdoder wir nicht wieder eine Abkühlung bekommen. Es wäre daher weit vernüftiger sich auf die möglichen Veränderungen einzustellen (Vorteile nutzen und mögliche negative Folgen vorbeugen - z.b. Deiche erhöhen). Das hilft dann auch wenn man die Ursachen falsch eingeschätzt hat und die CO2 Änderung ger nicht die erwarteten Folgen verhindern sollte.
Unabhängig davon sollte man natürlich mit den Resourcen und mit der Umwelt schonend und nachhaltig umgehen.
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wernerzwo

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #110 am: 26. Februar 2019, 08:50:27 »

was aktuelles aus dem Bundestag:



Ist etwas länger (ca. 15 Minuten), aber es tut dem Geist gut etwas zu hören, was nicht dem ständig wiederholtem Mainstream entspricht. Regt zum Nachdenken an...
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Mabbi

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #111 am: 26. Februar 2019, 11:57:15 »

was aktuelles aus dem Bundestag:



Ist etwas länger (ca. 15 Minuten), aber es tut dem Geist gut etwas zu hören, was nicht dem ständig wiederholtem Mainstream entspricht. Regt zum Nachdenken an...

Schon wieder EIKE?  :rolleyes:
Aber ich kann verstehen, dass du das hier reinstellst. Ist ja euer klimapolitisches Presseorgan.
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Wade

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #112 am: 26. Februar 2019, 12:45:34 »

Ich finde die überschriften ja immer so geil. Er "zerlegt" nen scheißdreck.

Es ist außerdem hinlänglich wissenschaftlich bestätigt wie CO2 Molekühle in der Athmosphäre wirken. Das ist simple Physik, das kann sogar im Labor mit einfachsten Mitteln nachgestellt werden.


Er erzählt auch sonst nen Haufen Mist:
1. Verbrauch von Autos: Er sagt das kann nicht mehr weiter gesenkt werden. Auch nicht durch Elektromobilität. Das ist schlicht falsch, nen Kleinwagen braucht weniger als nen 4t SUV, das wäre eine Möglichkeit. Elektromobilität, gespeist aus Erneuerbaren Energien (und auch damit Hergestellt) hat nur einen Bruchteil der CO2 Emissionen von Verbrennungsmotoren betrieben mit Fossilen Energieträgern.

2. USA & China tuen nichts fürs Klima? Auch falsch, da die EE mitlerweile wirtschaftlicher sind als die fossilen boomen die Weltweit enorm. AUCH in den USA und China. Selbst in dem ultrakonsverativen & Öl/Gasreichen Texas boomt Wind- & Solar...

3. Wer soll das alles bezahlen? Der BDI hat erst letztes Jahr eine Zusammenfassung/Roadmap herausgegeben, dass bis 80% CO2 Einsparung keine großen Volkswirtschaftlichen Anstrengungen nötig wären. Man muss nur endlich die Vorraussetzungen dafür schaffen. WER soll es bezahlen nicht die Energiewende durchzuführen?? DAS wird wesentlich teurer... (CO2 verursacht Folgekosten von 100-300€/t)

Hab dann nach nen paar Minuten aber aufgehört das anzuschauen, da ist ja nachmittags um 4 bei RTL nen höheren Niveau als so ne Kacke mit den zusammenschnitten...
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wernerzwo

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #113 am: 26. Februar 2019, 14:07:25 »

Beitrag gelöscht wegen Beleidigung  berry
« Letzte Änderung: 26. Februar 2019, 17:10:41 von Berry »
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canuck

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #114 am: 26. Februar 2019, 14:40:21 »

Muss das sein die verdammte Hetzkampagne
Ganz klar da bist zu weit gegangen       Canuck
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Stone

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #115 am: 26. Februar 2019, 17:54:00 »

@ wade

http://real-planet.eu/hochwasser.htm

Wir erklärst du denn die historíschen Hochwasserstände, ganz ohne Kohlekraftwerke, versiegelte Landschaft und Autos.

Nimm doch als Beispiel die Neckarbrücke in Heidelberg. Heute wäre die Ursache für so ein Hochwasser der Klimawandel und der versiegelte Landschaft.

http://real-planet.eu/Heidelberg.jpg

Sind das alles Fakes im Sandstein? Gerade weil ich auch kritisch bin hinterfrage ich Dinge. Waren die tierischen Fette nicht auch mal Teufelszeug, hat die Bedeutung von Cholesterin nicht extrem nachgelassen nachdem der Patentschutz der Amerikaner ausgelaufen ist??

Wer würde denn heute Forschungsgelder im Klimabereich bewilligt bekommen die gegen den politischen Mainstream gerichtet wären??

Ich finde das gar nicht so klar und eindeutig und finde das kritische Hinterfragen gut -natürlich ohne das es ins Persönliche geht.

stone


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BNT

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #116 am: 26. Februar 2019, 18:39:18 »

3. Wer soll das alles bezahlen? Der BDI hat erst letztes Jahr eine Zusammenfassung/Roadmap herausgegeben, dass bis 80% CO2 Einsparung keine großen Volkswirtschaftlichen Anstrengungen nötig wären.

Gibt es dazu eine Quelle?

80% sind schon krass. Da ist dann nichts mehr mit Fliegen, Autofahren und Nullenergiehäusern.
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Wade

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #117 am: 26. Februar 2019, 19:02:05 »

3. Wer soll das alles bezahlen? Der BDI hat erst letztes Jahr eine Zusammenfassung/Roadmap herausgegeben, dass bis 80% CO2 Einsparung keine großen Volkswirtschaftlichen Anstrengungen nötig wären.

Gibt es dazu eine Quelle?

80% sind schon krass. Da ist dann nichts mehr mit Fliegen, Autofahren und Nullenergiehäusern.

hier https://bdi.eu/artikel/news/neue-bdi-studie-klimaschutz-braucht-investitionsturbo/
oder hier: https://bdi.eu/artikel/news/neue-bdi-studie-klimaschutz-braucht-investitionsturbo/

Wie gesagt, das ist der BDI, also Bund der Deutscher Industrie und kein Ökoverein.



@ wade

http://real-planet.eu/hochwasser.htm

Wir erklärst du denn die historíschen Hochwasserstände, ganz ohne Kohlekraftwerke, versiegelte Landschaft und Autos.

Nimm doch als Beispiel die Neckarbrücke in Heidelberg. Heute wäre die Ursache für so ein Hochwasser der Klimawandel und der versiegelte Landschaft.

http://real-planet.eu/Heidelberg.jpg

Sind das alles Fakes im Sandstein? Gerade weil ich auch kritisch bin hinterfrage ich Dinge. Waren die tierischen Fette nicht auch mal Teufelszeug, hat die Bedeutung von Cholesterin nicht extrem nachgelassen nachdem der Patentschutz der Amerikaner ausgelaufen ist??

Wer würde denn heute Forschungsgelder im Klimabereich bewilligt bekommen die gegen den politischen Mainstream gerichtet wären??

Ich finde das gar nicht so klar und eindeutig und finde das kritische Hinterfragen gut -natürlich ohne das es ins Persönliche geht.

stone

Das kann man recht simpel erklären: Jahrhundert oder Jahrtausendhochwasser heißen so weil sie eben einmal in dieser Zeit vorkommen. Ist ja nicht nur ein Faktor der das ganze beeinflusst sondern unzählige (angefangen von Temperatur, Eisbeckung bis hin zu Sonnenaktivität). Aber wenn diese Ereignisse eben nicht mehr alle Hundert Jahre, sondern alle 10 oder 5 Jahre auftreten siehst man dass etwas gewaltig im argen ist.

Und ohne Zweifel gibt es auch einen natürlichen Klimawandel. Aber aktuell überwiegt der menschliche Anteil bei weitem! Solche Klimaveränderungen gingen sonst über Tausende bis Millionen von Jahren, was aktuell innerhalb weniger Jahrzehnte abläuft. Wir ballern jedes Jahr den Kohlenstoff in die Athmosphäre, der sich über Millionen von Jahren abgelagert hat.

Wie gesagt: Es ist wissenschaftlich in keinster Weise strittig DAS CO2 ein Treibhausgas ist und WIE Treibhausgase wirken! Das können nicht mal die größten Klimawandelleugner wie der Lüdecke widerlegen oder in Zweifel ziehen (auch wenn sie es ständig versuchen).
Das wirklich einzig strittige ist, wie stark wird sich das Klima verändern, wie schnell steigen die Temperaturen und wie verheerent werden die Auswirkungen. Da wir aktuell bei ~1°C sind, und das Wetter schon irgendwie total verrückt spielt und Millardenschäden in der Landwirtschaft hinterlässt, wird es bei 3-4 Grad mehr mit ziemlicher Sicherheit nicht besser werden...

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wernerzwo

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #118 am: 26. Februar 2019, 19:13:38 »

Beitrag gelöscht wegen Beleidigung  berry

Der Beitrag vorher mit "Scheißdreck", "Mist" und "Kacke" ist aber o.k.?
Und "Jehova" aus Monty Python ist eine Beleidigung?

Muss ich nicht verstehen, oder?
« Letzte Änderung: 26. Februar 2019, 19:20:46 von wernerzwo »
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wernerzwo

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #119 am: 26. Februar 2019, 19:19:40 »

Nur in dem Video werden ein paar interessante Punkte genannt, die ich bisher nicht kannte:

z.B. das der Einfluss von CO2 auf die Klimawirkung soll nicht linear sein

Wie gesagt, ich glaube EIKE im Grunde genau so viel wie dem PKI!
Das verbreitet nämlich mit einem großen Budget gerne Meldungen die auch nicht unbedingt verifiziert werden können.
Ich kann mich noch gut an die Aussage von Schellnhuber erinnern, in wenigen Jahrzehnten reicht die Sahara bis Deutschland...

Und wenn ma in dem Link zum BDI dann folgende Sätze liest, dann ist das ganze eine pure Lobby-Aussage. Damit kann man sogar als Politiker hausieren gehen - so wie Wade es macht:

"Zwingende Voraussetzung ist, energieintensive Unternehmen von klimapolitisch bedingten Zusatzlasten zu befreien, solange international nicht vergleichbare Bedingungen bestehen."
oder
"Alle darüber hinausgehenden Investitionsentscheidungen finden nur mit weiteren Anreizen statt, weil sie für den einzelnen Entscheider nicht ausreichend attraktiv sind. "

Das heißt übersetzt ganz grob: Ist uns (= Industrie) egal was gemacht wird, Hauptsache wir sind finanziell damit nicht belastet oder ihr (= Steuerzahler) bezahlt es!

Ganz ehrlich: Von mir aus können wir das CO2 um 120% reduzieren, solange ich ebenfalls keine finanziellen Auswirkung spüre stehe ich da voll hinter dem BDI  ;D
« Letzte Änderung: 26. Februar 2019, 19:33:03 von wernerzwo »
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