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Autor Thema: Klimawandel- Einfluss des Menschen  (Gelesen 7930 mal)

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Wade

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Klimawandel- Einfluss des Menschen
« am: 18. Dezember 2018, 09:33:23 »

Just diese Woche habe ich das erste mal überhaupt Lebensmittel online bestellt. Bei Edeka, nur mal um zu schauen wie das so funktioniert. Aber auch nur paar Develey Sourcen, paar abgepackte Nüsse. Chips gibts gar nicht online, denke das ist vielleicht mit dem Versand problematisch?

Den CO2-Fußabdruck, den Du bei diesem Einkaufsverhalten hinterlässt, wenn aus der nächsten größeren Stadt ein Kurierfahrer bis zu Dir in die Provinz stochern muss, möchte ich lieber nicht berechnen! Oder willst Du uns jetzt einbläuen, dass Dir die Produkte mit dem Fahrrad oder mit dem ach so umweltfreundlichen Tesla zugestellt werden?

oha wirst du jetzt zum Ökoterroristen? Machst du das nur in meinem Fall oder auch in allen anderen? Dann wäre es sogar glaubhaft...

Und nein, ich gehe eigentlich davon aus dass es in dem Fall sogar ökologischer war wegen den paar Sachen nicht extra zum Edeka zu fahren (~5km einfache Strecke, nähester Supermarkt), denn die Sachen wurden einfach mit dem Postauto geliefert das sowiso täglich zu uns fährt. Also wurde diese Fahrt gespart. Inwiefern jedoch die Vorkette besser oder schlechter ist kann ich nur schwer einschätzen. Auf der einen Seite muss die zusätzliche Verpackung rumgefahren werden, auf der anderen Seite spart man sich den kompletten Supermarkt inkl Beleuchtung, Kühlung, Heizung etc. Auf der einen Seite fährt der Post LKW vom Zentrallager zur Poststelle, auf der anderen Seite fährt der Edeka LKW vom Zentrallager zum Supermarkt.


Ab einem gewissen Umfang schon, aber für ein paar Saucen und Nüsse? :frage:
wie im ersten post schon geschrieben war es einfach mal testweise, wie das funktioniert, wie schnell es geht, wie das verpackt ist etc...
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2018, 09:37:11 von Wade »
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Ansgar

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #1 am: 18. Dezember 2018, 09:41:30 »

oha wirst du jetzt zum Ökoterroristen? Machst du das nur in meinem Fall oder auch in allen anderen? Dann wäre es sogar glaubhaft...

Nein, nur bei Dir, weil nicht nur mir Dein dämliches Öko-Geschwafel tierisch auf den Wecker geht! :irre:
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Wade

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #2 am: 18. Dezember 2018, 10:53:35 »

oha wirst du jetzt zum Ökoterroristen? Machst du das nur in meinem Fall oder auch in allen anderen? Dann wäre es sogar glaubhaft...

Nein, nur bei Dir, weil nicht nur mir Dein dämliches Öko-Geschwafel tierisch auf den Wecker geht! :irre:

Das ist schön. Aber mach bitte nur mal ein kurzes Gedankenspiel: Nehm einfach mal an dass alles was der IPCC sagt, alles was die Klimaforscher mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Zukunft berechnen genau so kommen wird (Steigender Meeresspiegel um mehrere Meter, Extreme Dürren, Stürme, Starkregen, weite Teile der Erde zu heiß um dort überhaupt zu leben (Eiweiß denaturiert), Millionen von Klimaflüchtlingen usw). Und dann schau dir an was wir dagegen unternehmen, wie wir es als Gesellschaft immernoch zulassen dass Gigatonnen an Fossilen Brennstoffen verballert werden, ohne dass diese Firmen für die Folgekosten aufkommen, dass täglich in irgend einer Zeitung ein bezahlter Artikel gegen Erneuerbare Energien steht, dass ständig der Klimawandel in Frage gestellt wird...

Jeder Erwachsene, logisch denkende Mensch der den Klimawandel nicht ernst nimmt und sich in Ausreden windet und seinen Kopf in den Sand steckt handelt nicht besser als ein Kind das unbedingt noch ein Stück Schokolade haben will... Eigentlich sollte der Mensch in der Lage sein die Folgen seiner Handlungen zu begreifen, aber in manchen fällen funktioniert das irendwie nicht, ähnlich wie bei Süchtigen.
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Ansgar

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #3 am: 18. Dezember 2018, 12:35:30 »

Beitrag moderiert wegen beleidigender Aussagen :
Ach Wade, höre auf mit Deinem Gedankenspiel von auf bloßen Annahmen beruhenden Weltuntergangs-Szenarien und Verschwörungstheorien, die von irgendwelchen Klimaforschern immer wieder aufgebrüht werden, damit für sie und deren Institute der Tropf von Forschungsgeldern niemals versiegen möge! Mit Panikmache ist in unserem Zeitalter halt ordentlich Kasse zu machen!
Solche "Klimaveränderungen" gibt es seit über 10.000 Jahren in mehr oder weniger abgeschwächten Varianten und nicht erst seit dem Zeitalter der Industrialisierung, aber keiner will es wahrhaben.



siehe folgender Datenanhang :
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2018, 13:27:20 von dirkk »
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sten

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #4 am: 18. Dezember 2018, 12:58:13 »

Auf die Gefahr, hier auch gleich als minderbemittelt und doof bezeichnet zu werden...es bestreitet doch kein Mensch, dass es natürliche Schwankungen des Weltklimas gibt. Sicher kann man darüber streiten, wie groß der Anteil des Menschen ist und ob da NGOs sich eine goldene Nase verdienen wollen, aber ernsthaft zu behaupten, dass der Mensch mit der Urbarmachung von riesigen Flächen, dem Verbrennen fossiler Rohstoffe und der Ernährung von acht Milliarden Menschen  keinen Einfluss darauf hat, ist schon mehr als Altersstarrsinn eines Rentners aus NRW.
Carsten
p.s.: Ansgar, bitte den Ton wahren !

« Letzte Änderung: 18. Dezember 2018, 13:26:37 von dirkk »
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Wade

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #5 am: 18. Dezember 2018, 13:56:05 »

Ach Wade, höre doch endlich auf mit Deiner gequirlten Kacke von auf bloßen Annahmen beruhenden Weltuntergangs-Szenarien und Verschwörungstheorien, die von irgendwelchen Möchtegern-Klimaforschern immer wieder aufgebrüht werden, damit für sie und deren Institute der Tropf von Forschungsgeldern niemals versiegen möge! Mit Panikmache ist in unserem Zeitalter mit verblödeten Gesellschaftsschichten halt ordentlich Kasse zu machen! Solche "Klimaveränderungen" gibt es seit über 10.000 Jahren in mehr oder weniger abgeschwächten Varianten und nicht erst seit dem Zeitalter der Industrialisierung, aber keiner will es wahrhaben. Es liegt mir fern, mit so verbohrten Ökoterroristen wie Du Dich hier offenbarst zu diskutieren, dafür ist mir meine Zeit auch viel zu schade! Aber vielleicht nutzt Du einfach mal die Dir von Gott gegebene scheinbar bescheidene Fähigkeit, bei Deiner Betrachtunsgweise künftig einfach die Erdgeschichte mit einzubeziehen. Falls Du damit überfordert sein solltest, dient Dir der Dateianhang als kleine Unterstützung!

und genau das ist der Punkt: Die Natürlichen Klimaveränderungen geschehen über Tausende, Zehntausende von Jahren. Die aktuelle Veränderung geschieht innerhalb weniger Jahrzehnten. Das hat nichts mit natürlichen Veränderungen zu tun, in dem Tempo kann die Natur davon nichts kompensieren oder sich anpassen.

Das ist ungefähr der Unterschied zwischen einem Natürlichen Tod durch Altersschwäche und den Tod durch Mord. Nach deiner Argumentation gibt es keinen Mord, da schon immer Menschen gestorben sind. Wenn jemand dem anderen den kopf weg ballert, ist das auch ein natürlicher Tod weil früher auch Menschen gestorben sind (fehlende Kausalität bei gleichen Symptomen)

Und ich finde es lustig die Wissenschaftler als "möchtegern Klimaforscher" hinzustellen. Es ist hinlänglich bekannt wie Moleküle/Treibhausgase funktionieren, es ist ohne Zweifel dass mehr von diesen Treibhausgasen zu einer Erhöhung der Temperatur führt. Wiso zweifelt man daran so? Wiso stellt man das als Religion hin, obwohl es glasklare Wissenschaft ist die man sogar zuhause mit einfachsten Mitteln überprüfen kann...

Hier nur mal 2 Minuten anhören, dann hat man vielleicht eine Ahnung wie dumm man rüber kommt wenn man Treibhausgase & den daraus resultierenden Klimawandel anzweifelt:
https://youtu.be/N9wedHA_BNo?t=3011

Nur als Ergänzung: Diese Möchtegernforscher sind in der Lage die Längenänderung von 1/1000 dem Durchmesser eines Protons zu messen.  Das entspricht dem Durchmesser eines Haars auf die Distanz zwischen unserer Sonne und dem nächstgelegenen Stern (>4 Lichtjahre)!!! Aber es wird angezweifelt dass diese Wissenschaftler nicht wissen wie Moleküle (die dagegen rießig sind) mit Infrarotstrahlung interagieren.

Nochmal: Treibhausgase & der antropogene Klimawandel sind Real. Genauso real wie Gravitiation oder dass die Erde keine Scheibe ist. Da gibt es nichts dran zu deuten oder zu rütteln. Einzig wie sich der Klimawandel in 50 oder 100 Jahren auswirkt kann diskutiert werden. Aber wenn man sieht dass bei -4°C eine Eiszeit herrscht, kann man sich vorstellen was bei +4° oder darüber auf der Erde los sein wird. Und wenn wir so weitermachen wie in den letzten Jahren erreichen wir bis 2100 +4,8°C.  :o :o


So da das ganze aber offtopic ist, werd ich hier nichts mehr dazu schreiben sondern bestell mir noch ein paar Nüsse und ein paar Flaschen starken Alkohol, anderst hält man es ja kaum aus ohne Verrückt oder Depressiv zu werden.  :rolleyes:
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Ansgar

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #6 am: 18. Dezember 2018, 14:30:57 »

Wie kann man nur sein ganzes Leben mit umgeschnallten Scheuklappen durch die Gegend laufen? Schau Dir das angefügte Tabellenwerk und die dazugehörigen Diagramme mal einfach an. Das geht zurück bis 1850, mit Beginn der ersten offiziellen Wetteraufzeichnungen. Wenn Du wegen ideologischer Verblendung nicht dazu in der Lage bist, diese zu interpretieren, dann kann ich Dir auch nicht helfen. Es ist nämlich in keinster Weise so, dass die "Klimaveränderungen" mit ungebremstem Tempo voranschreiten, oder warum nimmt das Grönlandeis seit Jahren an Fläche zu? Ach ja, das passt Euch ja nicht in den Kram! Dann träume einfach weiter Deinen Traum und rette die Welt!
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Euro-T

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #7 am: 18. Dezember 2018, 15:14:26 »

Also...ich bin nicht immer Wade`s Meinung, kann aber in diesem Fall folgendes beisteuern:

Kürzlich durfte ich in kleiner Runde den Leiter der Agrarmeterologie des DWD, Herrn Busch, hören und mit ihm diskutieren.

Und man darf glauben, das ich vor dessen Vortrag ebenso skeptisch bzgl. des "handgemachten" Klimawandels war, wie es auch einige andere hier sind.

Das konnte aber mehr oder minder widerlegt werden - selbstredend gab es diese Klimaänderungen schon immer und wird es immer geben - nicht aber in solch einer markanten Exposition und auch nicht so absolut deckungsgleich zur Entwicklung der Industrialiserung, um nur mal das markanteste Beispiel zu nennen.
Die letzten bekannten Temperaturpeaks gab es wohl zu einer Zeit, als die Kontinentalplatten noch in Bewegung waren, was eine hohe Emittierung von Treibhausgasen mit sich brachte und eben den damaligen Anstieg erklärt.

Dahingehend musste ich mich also eines besseren belehren lassen, bin aber nach wie vor im Zweifel, ob es Sinn macht, wenn wir hier in D unbedacht im Sinne des Klimawandels (oder eben besser dagegen) nach vorne preschen, uns jeglichen Fortschritt nehmen lassen und dabei einmal mehr die Technologieführerschaft nehmen lassen - viel mehr haben wir hier nicht, das könnte blöde ausgehen, ist aber ein anderes Thema.

Achja: eine Erhöhung der Durchschnittstemperatur um 2°C ist für uns hier im gemässigten Klima noch nicht wirklich schlimm - zumindest nicht direkt...indirekt könnte es aber zu Unanehmlichkeiten bei der Verteilung von Rohstoffen führen.

Und da ist für mich der Bogen zu uns: dürfen wir eine so hocheffiziente Landwirtschaft, die auch unter steigenden Temperaturen noch bestandsfähig ist (und sie werden zunächst noch steigen) gerade in Hinblick auf den Klimawandel verkommen lassen?

Ich denke nicht. 
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2018, 15:29:43 von Euro-T »
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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #8 am: 18. Dezember 2018, 15:32:28 »

Über den Klimawandel kann man streiten. Ich konnte Harald Lesch, der junge Mann aus dem Video, selbst bei einer Geburtstagsfeier begegnen. Diese Begegnung reicht mir vollkommen um ihn einschätzen zu können - sagen wir es so - ich halte von ihn gar nichts mehr.  Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Hocheffiziente Landwirtschaft ist schön und gut. Bringt sie uns etwas? Ich sage nein. Eine Erhöhung unserer Produktivität hat nur weiter sinkende Preise hervorgebracht. Warum das Spiel auch weiterhin mitspielen? Früher sagte uns ja noch die Politik wir sollen mehr, effektiver, günstiger und schneller produzieren, heute stellt man uns als Verbrecher an den Pranger und fordert öffentlich mehr Umweltschutz . Sieht man sich hingegen die ganzen Förderprogramme, Auflagen und Verordnungen an so spiegelt das eigentlich das komplette Gegenteil.
Wir müssen uns endlich von den Gedanken verabschieden die Welt ernähren zu können. Es spielt keine Rolle wie hoch unsere Erträge von der Fläche ist sondern was wirklich davon finanziell über bleibt.

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Euro-T

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #9 am: 18. Dezember 2018, 15:45:07 »

Hocheffiziente Landwirtschaft ist schön und gut. Bringt sie uns etwas? Ich sage nein. Eine Erhöhung unserer Produktivität hat nur weiter sinkende Preise hervorgebracht. Warum das Spiel auch weiterhin mitspielen? Früher sagte uns ja noch die Politik wir sollen mehr, effektiver, günstiger und schneller produzieren, heute stellt man uns als Verbrecher an den Pranger und fordert öffentlich mehr Umweltschutz . Sieht man sich hingegen die ganzen Förderprogramme, Auflagen und Verordnungen an so spiegelt das eigentlich das komplette Gegenteil.
Wir müssen uns endlich von den Gedanken verabschieden die Welt ernähren zu können. Es spielt keine Rolle wie hoch unsere Erträge von der Fläche ist sondern was wirklich davon finanziell über bleibt.

Im Status Quo bin ich bei dir - aber können wir in X Jahren immer noch überall Nahrungsmittel produzieren, wo wir es jetzt können?
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wollomo

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #10 am: 18. Dezember 2018, 15:54:19 »


Im Status Quo bin ich bei dir - aber können wir in X Jahren immer noch überall Nahrungsmittel produzieren, wo wir es jetzt können?

Nein das werden wir mit Sicherheit nicht können. Aber warum die derzeitige Landwirtschaft auf diese Zeit auslegen? Das Wissen, Technik und KnowHow ist doch vorhanden, das dürfen wir nicht verlernen, der richtige Zeitpunkt zur Anwendung ist es jedoch nicht. Jetzt heißt es Nischen füllen, auf die Wünsche der Verbraucher eingehen und eben das zu produzieren das auch Geld bringt. Wenn der Tag X kommt wenn auch wirklich wieder Rohstoffe wie Weizen oder Mais gefragt sind, dann können wir die auch gerne wieder in den Anbau mit aufnehmen.
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canuck

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #11 am: 18. Dezember 2018, 18:14:04 »


Im Status Quo bin ich bei dir - aber können wir in X Jahren immer noch überall Nahrungsmittel produzieren, wo wir es jetzt können?

Nein das werden wir mit Sicherheit nicht können. Aber warum die derzeitige Landwirtschaft auf diese Zeit auslegen? Das Wissen, Technik und KnowHow ist doch vorhanden, das dürfen wir nicht verlernen, der richtige Zeitpunkt zur Anwendung ist es jedoch nicht. Jetzt heißt es Nischen füllen, auf die Wünsche der Verbraucher eingehen und eben das zu produzieren das auch Geld bringt. Wenn der Tag X kommt wenn auch wirklich wieder Rohstoffe wie Weizen oder Mais gefragt sind, dann können wir die auch gerne wieder in den Anbau mit aufnehmen.
Vollkommen einverstanden!Aber auf praktischer Basis nur schwer auszuführen .Es hat ganz einfach zu wenig Nischen um die sog. traditionelle Rohstoffproduktion zu ersetzen.Ausser wir gehen in Richtung Brache und verdienen  unser Geld mit nicht Land gebundener Landwirtschaft. Also setzen unser wichtigstes Kapital auf Sparflamme und warten bis der richtige Zeitpunkt kommt.
Aber nach meiner Erfahrung,wartet man dann meist vergebens weil es ganz anders kommt.
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farming.ch

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #12 am: 18. Dezember 2018, 18:35:36 »


Im Status Quo bin ich bei dir - aber können wir in X Jahren immer noch überall Nahrungsmittel produzieren, wo wir es jetzt können?

Nein das werden wir mit Sicherheit nicht können. Aber warum die derzeitige Landwirtschaft auf diese Zeit auslegen? Das Wissen, Technik und KnowHow ist doch vorhanden, das dürfen wir nicht verlernen, der richtige Zeitpunkt zur Anwendung ist es jedoch nicht. Jetzt heißt es Nischen füllen, auf die Wünsche der Verbraucher eingehen und eben das zu produzieren das auch Geld bringt. Wenn der Tag X kommt wenn auch wirklich wieder Rohstoffe wie Weizen oder Mais gefragt sind, dann können wir die auch gerne wieder in den Anbau mit aufnehmen.
Vollkommen einverstanden!Aber auf praktischer Basis nur schwer auszuführen .Es hat ganz einfach zu wenig Nischen um die sog. traditionelle Rohstoffproduktion zu ersetzen.Ausser wir gehen in Richtung Brache und verdienen  unser Geld mit nicht Land gebundener Landwirtschaft. Also setzen unser wichtigstes Kapital auf Sparflamme und warten bis der richtige Zeitpunkt kommt.
Aber nach meiner Erfahrung,wartet man dann meist vergebens weil es ganz anders kommt.

Ich bin da für sowohl als auch. Klar, kann aber auch zu Personalproblemen führen, effizienter Pflanzenbau plus rentable Nischen erschliessen.

Für kleinere und mittlere Höfe, die Vollerwerb bleiben wollen, bietet sich sie Kombination Ackerbau mit Lohnunternehmer plus rentable Nische an.
Aehnlich der Kombination Ackerbau mit Lohnunternehmen plus Tierhaltung.

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Wade

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #13 am: 18. Dezember 2018, 18:40:48 »

Wie kann man nur sein ganzes Leben mit umgeschnallten Scheuklappen durch die Gegend laufen? Schau Dir das angefügte Tabellenwerk und die dazugehörigen Diagramme mal einfach an. Das geht zurück bis 1850, mit Beginn der ersten offiziellen Wetteraufzeichnungen. Wenn Du wegen ideologischer Verblendung nicht dazu in der Lage bist, diese zu interpretieren, dann kann ich Dir auch nicht helfen. Es ist nämlich in keinster Weise so, dass die "Klimaveränderungen" mit ungebremstem Tempo voranschreiten, oder warum nimmt das Grönlandeis seit Jahren an Fläche zu? Ach ja, das passt Euch ja nicht in den Kram! Dann träume einfach weiter Deinen Traum und rette die Welt!

Ich hab umgeschnallte Scheuklappen??? Du postest da nen Link mit einem Sammelsurium von Grafiken & Aussagen die z.T. völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind, die mittels Grafiken etwas beweisen wollen, wobei die jeweilige Grafik dafür gar nicht geeignet ist, die von ausgewießenen Klimawandelleugnern die auf der Gehaltsliste von großen Fossilen Unternehmen stehen oder per Spenden finanziert werden, die in keinster Weise irgend ein Peer Reviewed erfolgreich durchlaufen haben, die ständig von richtigen Wissenschaftlern korrigiert werden aber trotzdem weiter ihre Lügen/Halbwahrheiten verbreiten...

Und du gehst denen auch noch auf den Leim.  :rolleyes:

zb werden da Grafiken wird durcheinander gewürfelt, einmal nur Temperatur über Grönland, Nordhalbkugel, Lufttemperatur... dazu Wetter und Klima vermischt usw.

In der (wirklichen) Klimawissenschaft, also wo alle Effekte betrachtet werden ist zb auch AMO nicht unbekannt und wird auch in den Klimamodellen beachtet: https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantische_Multidekaden-Oszillation
Auch dass die Sonne die aktuellen Temperaturen beeinflußt ist den Klimawissenschaftlern bekannt, aber es ist halt nur ein sehr kleiner Anteil. Auch das ist in den Klimamodellen mit drin.

Auf den Letzten beiden Seiten schreibt er fast nur falsches Sachen oder versucht mit den Halbwahrheiten den anthropogenen Klimawandel zu leugnen. Zb ist absolutes Cherrypicking zu sagen: Seit 20 Jahren bleibt die Temperatur gleich. Genau vor 20 Jahren war 1998 ein sehr starker El Nino. Würde man 25 oder 30 Jahre nehmen sähe die Aussage komplett anders aus. Aber selbst wenn man die letzten 20 Jahre betrachtet ist die Aussage einfach Falsch, die Temperatur ist seit 1998 bis heute um 0,4°C gestiegen! In 20 Jahren!

Desweiteren behauptet er seine aufgeführten Zyklen würden vom IPCC nicht beachtet. Das ist auch schlicht falsch, diese wurden in den Klimamodellen sogar berücksichtigt...




Du solltest dir mal etwas Medienkompetenz aneignen,
schauen wie der Wissenschaftliche Prozess abläuft (im Gegensatz zu den geschreibsel der skeptiker)-> https://de.wikipedia.org/wiki/Peer-Review
schauen wie & warum der anthropogene Klimawandel geleugnet wird -> https://de.wikipedia.org/wiki/Leugnung_der_menschengemachten_globalen_Erw%C3%A4rmung
schauen wer hinter der Klimawandelleugnung steht -> https://de.wikipedia.org/wiki/Global_Climate_Coalition

dann kommst du vielleicht zu der Erkenntniss WER hier mit Scheuklappen durch Leben geht. Du bist ein typischer Fall von https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt.
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Ansgar

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Re: Klimawandel- Einfluss des Menschen
« Antwort #14 am: 18. Dezember 2018, 19:34:50 »

Wolltest Du nicht Deinen Ökofuzzimund halten? :wink:

So da das ganze aber offtopic ist, werd ich hier nichts mehr dazu schreiben sondern bestell mir noch ein paar Nüsse und ein paar Flaschen starken Alkohol, anderst hält man es ja kaum aus ohne Verrückt oder Depressiv zu werden.  :rolleyes:

Erzähle uns doch mal, was Du so zum Umweltschutz beiträgst? Du willst ja allen hier suggerieren, dass bei Dir die Umweltaktivität einen ganz hohen Stellenwert hat. Komme mir jetzt nicht damit um die Ecke, dass Du Deinen Betrieb nach ökologischen Gesichtspunkten bewirtschaftest - das machst Du wahrscheinlich nicht aus Überzeugung, sondern um das Maximum an Prämien zu generieren. Deine Dächer hast Du ja auch mit PV-Elementen zugepflastert. Etwa um sauberen Strom zu produzieren oder gar um im Rahmen des EEG bei den Stromverbrauchern für den durch Deine Einspeisevergütung überteuerten Stroms die Hand aufhalten zu können? Der einzige, der innerhalb Deiner Familie einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leistet, ist ja wohl Dein Bruder mit seinem von Dir ach so in den Himmel gelobten Tesla!
Welchen Schlepper fährst Du eigentlich? Sicherlich einen ohne moderne SCR-Abgasreinigung! Wenn Dir die Eindämmung des Klimawandels doch so am Herzen liegt, warum sind bei Dir auf dem Betrieb noch Motoren ohne Abgasreinigung im Einsatz? Für mich wäre das bei dem von Dir hier zelebrierten Enthusiasmus jedenfalls ein klares No-go! Fazit: Wasser predigen, aber Wein trinken! :oma: Alles leere Luftblasen! :boing:
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