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Autor Thema: KWS SAT TS Monitoring  (Gelesen 4575 mal)

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Thomas

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Re: KWS SAT TS Monitoring
« Antwort #15 am: 15. November 2020, 05:37:54 »

Moin,

ich kenne das nicht konkret und bin auch nicht ganz objektiv... ;) Aber die Fragen sind ernsthaft, denn letztlich wird auch woanders gut gearbeitet.

1. Was bedeutet "Umbruch"? Total-UMBRUCH? -> Extrem selten. Wer beurteilt das? Wie zügig geht die Abwicklung?

2. Wie viel hat man zuvor für die Saat bezahlt?

3. 50 % Rabatt auf welche Sorten? Was ist Rabatt-Basis? Katalogpreis? Ich weiß, dass der nicht immer gezahlt wird, aber von vielen Landwirten eben doch. Und dann kommt wieder die 2. Frage ins Spiel...

Zum Thema Beregnung: Ich nutze da die Bewässerung-App von der ALB Bayern e.V. Das geht bundesweit, ist kostenlos und auf mMn fachlich höchstem Niveau.
www.alb-bayern.de

Gruß
Thomas

....

Hast du bei der ALb app auch Satellitenkarten oder ist das errechnet?

Da ist beides.
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nofear

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Re: KWS SAT TS Monitoring
« Antwort #16 am: 15. November 2020, 09:11:28 »

Laut dem Berater hier vor Ort gibt es die 50 % auch bei Selbstverschuldung, Herbizidschaden, zu tief oder zu früh gelegt.... Da Frage ich mich ob da nicht doch irgendwo ein Haken ist?
Die zweite Sorte kann frei gewählt werden, damit die Abreife passt. Es zählt das was nachgelegt wird und das muss  ich die ganze Fläche sein.
Ich hatte in diesem Jahr drei Sorten von denen, zwei sahen gut aus und wurden von den Schweinen gemieden, das konnte man tatsächlich auf die Reihe genau sehen. Da werde ich auf eine kritische Fläche dann eine KWS packen.

Welche Sorte wurde von den Schweinen eher angenommen?
War die frühreifer?
Wenn die Sauen keine Auswahl haben gehen die in alles...
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„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (M. Gandhi)

„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” (R. Niebuhr)

Mettigel

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Re: KWS SAT TS Monitoring
« Antwort #17 am: 15. November 2020, 09:29:55 »

Laut dem Berater hier vor Ort gibt es die 50 % auch bei Selbstverschuldung, Herbizidschaden, zu tief oder zu früh gelegt.... Da Frage ich mich ob da nicht doch irgendwo ein Haken ist?
Die zweite Sorte kann frei gewählt werden, damit die Abreife passt. Es zählt das was nachgelegt wird und das muss  ich die ganze Fläche sein.
Ich hatte in diesem Jahr drei Sorten von denen, zwei sahen gut aus und wurden von den Schweinen gemieden, das konnte man tatsächlich auf die Reihe genau sehen. Da werde ich auf eine kritische Fläche dann eine KWS packen.

Welche Sorte wurde von den Schweinen eher angenommen?
War die frühreifer?
Wenn die Sauen keine Auswahl haben gehen die in alles...
Ja genau, es war sowohl die frühe Sorte der KWS (Johaninio) als auch von Pioneer P7... muss ich noch einmal nachschauen. Sonst hatten wir immer den 9027 auf den Flächen, der fällt aber ertraglich ab.
Im letzten Jahr stand er neben dem 30258 in den Ausläufern und den haben Sir sich auch rausgesucht.
In Ruhe gelassen haben sie in dem Versuch den Kidemos, Gustavius und P8666. Das heißt dann nur hier und da mal eine Pflanze.

Zum Bild links müsste Gustavius sein rechts Johaninio.
« Letzte Änderung: 15. November 2020, 09:45:40 von Mettigel »
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Peter83

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Re: KWS SAT TS Monitoring
« Antwort #18 am: 26. Januar 2021, 18:27:04 »

Moin,

ich habe die Tage mal Daten bei KWS eingetickert.
Nun habe ich für einen großteil der Schläge Aussaatstärkenkarten per Sattelit berechnet bekommen.

Im großen und ganzen ist es genau andersrum, wie ich es machen würde, weil, so vermute ich, die Auswertung aus der Luft zu viele Fehlinterpretationen mit sich bringt.

Als besten Zonen sind oft Sandstellen, wo die Frucht gut aufläuft aber nachher im Sommer kein Wasser ist. Dann oft auch Stellen, wo hohe Eichen stehen (fließen die mit in die Auswertung?!). Dort ist der Ertrag natürlich auch am Ende nicht gut.

Die schlechtesten Zonen sind immer auf dem schwersten Land, wo ja eigentlich deutlich mehr Saat hin muss. Zum einen wegen des Potentials, zum anderen aber, weil da nicht alles ordentlich aufläuft.. Die Auswertung aus der Luft erkannte hier wohl Fehlstellen/dünnen Bestand in der Vergangenheit und meint nun, dass da nichts zu holen ist.
Die schlechteren Zonen sind auch eher besseres Land.

Insgesamt hatte ich mir mehr erhofft. Auch, um jetzt vor dem Bodenprobenziehen evtl. noch die ein oder andere Stelle zu bekommen, die ich mituntersuche. Die Zonen/Karten sind aber eher grob und Stellen, die mir jetzt in der Zwischenfrucht aufgefallen sind, kommen wiederum gar nicht vor..
Ich habe auchd ie Vermutung, dass Beschattung eine rolle spielt. Wenn ich rundrum Knick oder Wald habe, ist auf 1-2 Seiten aussen eine top Zone und auf den aderen Seiten die schlechteste.

Das ganze zeigt mir aber auch nochmal, was ich schon öfters dachte. Mengesteuerung/Ausbringekarten erfordern viel Hintergrundwissen über die betrachteten Flächen und wenn man damit arbeitet, muss man diese auch alle paar Jahre überarbeiten/überdenken.
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