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Autor Thema: Winterweizen 2019  (Gelesen 73832 mal)

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christian79

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #315 am: 21. Mai 2019, 10:16:17 »

Habe dieses Jahr auch "gekürzt wie noch nie". Die Bestände waren sehr dicht und gut entwickelt aus dem Winter gekommen, zudem sind seit Anfang Dezember fast 600 mm gefallen, so dass genügend Wasser da ist. Ausserdem steht WW nach Raps und Klee.
Ich habe zunächst 1 - 1,4 l CCC vorgelegt und dann noch 0,3 l CCC + 0,15 l Moddus nachgelegt.
In WG (Quadriga) waren es 0,55 l Prodax und anschließend noch 0,4 l Medax.

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nofear

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #316 am: 21. Mai 2019, 10:26:38 »

Ich habe auch gekürzt wie noch nie... nämlich garnicht  ;D
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„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (M. Gandhi)

„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” (R. Niebuhr)

NobbyNobbs

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #317 am: 21. Mai 2019, 10:39:55 »

Ich habe von bis gekürzt. Eine Gemarkung hat lediglich 0,6 CCC bekommen. Eine andere 1 l.
Dann gibt‘s Weizen der einmalig 0,35 Prodax + 0,6 CCC gesehen hat. Dem Grossteil ging letzterer Mischung noch mal 0,6 l CCC voraus
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Ich mach's einfach mal!

Desperado

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #318 am: 21. Mai 2019, 12:12:09 »

Ich hab nur den Roggen eingekürzt mit 0,25l Moddus und 0,6l CCC. Zuvor gab's zur Bestockungsanregung mit der Herbizidbehandlung (350g LS MesoIodo + 35g Pointer + 50g Turbine) schon 0,8l CCC. Das hat zwar ein bisschen leicht gezwickt, aber 300g reichen bei einer Septembersaat nicht mehr aus, und mein Vertrauen in Broadway ist nicht besonders ausgeprägt.

Im spät gesäten bzw. auch spät aufgelaufenen Weizen (RGT Reform) gab's bislang nur 0,5l CCC bei der Herbizidbehandlung, um die Bestockung anzuregen. Aufgrund der späten Saat haben die 300g MesoIodo (Atlantis WG) auch vollkommen ausgereicht. Und ich gedenke nicht, da noch einmal nachzukürzen. Der Weizen dürfte dieses Jahr eh nicht allzu lang werden. Er steht aber soweit ganz ordentlich da.
Sobald die Äcker wieder befahrbar sind, steht allerdings die Fungizidbehandlung an.
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Fox!

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #319 am: 21. Mai 2019, 12:43:48 »

Jetzt mit den wärmeren, schwülen Temperaturen ist langsam wieder etwas Fortschritt zu erkennen. Ende der Woche kann wohl die Fungizidbehandlung stattfinden. Mein Reform ist jetzt irgendwo EC37 und ca. 80 cm hoch. Da werde ich schon noch Medax Top mitnehmen.

Ein Bestand vom Nachbarn wurde zu Ostern mit 0,5 l CCC + 0,2 l Moddus eingekürzt - das hat bei der Trockenheit schon ziemlich gezogen wie man jetzt erkennt. Ob es richtig wahr damals nichts zu machen? Keine Ahnung, wahrscheinlich hätte ich mehr Mut haben sollen und zumindest eine leichte Einkürzung vornehmen sollen. Aber im Nachhinein ist man ja immer schlauer...
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Fox!

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #320 am: 21. Mai 2019, 16:43:12 »


Der Spontan klingt dabei ganz interessant, evtl. auch der Chiron. Apostel an sich auch, aber da gefallen mir die Qualitätseigenschaften nicht so recht. Evtl. probier ich kommende Saison alle drei mal aus.

Da ja die Frage nach dem Spontan gestellt wurde:

Spontan, pfluglos nach Silomais
Nmin gut 140N, 60N aus ASL Mitte März, schwach lehmiger Sand

Hier mal Bilder:

1 - Schlagüberblick, oberer heller Streifen ist eine Kiesader

2 - bisher kein Fungizideinsatz

Ach, ganz übersehen. Danke für die Bilder!

Habe mich inzwischen noch etwas weitergehend zum Spontan informiert, gefällt mir alles ganz gut bislang. Der wird definitiv probiert!
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Uwe

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #321 am: 21. Mai 2019, 16:52:14 »

Nebenbei grübele ich auch noch über das weitere Vorgehen bzgl. der Fungizide.
Nach einigem Hin und Her tendiere ich nach Vorlage von 0.75l Opus Top zu folgender (Abschluss-)Behandlung in 39...51:

1l Priaxor (75g Fluxapyroxad + 150g Pyraclostrobin)
+ 0.3l Bumper (75g Propiconazol)
+ 0.3l Dafne (75g Difenoconazol)
+ 0.5l Tebu (125g Tebuconazol)

Übertragen auf deutsche Verhältnisse heißt das dann wohl:

1.0l Priaxor
+ 0.3l Taspa
+ 0.5l Folicur

Die Frage ist aber, ob die Azole in der Menge schon kneifen (gerade Difenoconazol + Tebuconazol), oder ob das die passende Menge zur Unterstützung der Carboxamide ist?
Prothioconazol möchte ich mir im Moment sparen und für die Zukunft aufheben ...
Preislich bin ich mit der Mischung mit etwa 50€ dabei.
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Tim

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #322 am: 21. Mai 2019, 17:44:25 »

Hab nie gute erfahrung mit der späten anwendung von taspa gemacht ... eher sogar ätzschäden/brennflecken provoziert

Wofür das Tebuconazol? Ich mein der Wirkstoff ist immer noch gut, doch gefühlt wird das eingesetzt weil es billig ist .. finde ich ein schwieriges thema , gerade weil es auch ein wirkstoff ist der die umlagerung/abreife entschleunigt , quasi behindert.

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Uwe

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #323 am: 21. Mai 2019, 22:59:38 »

Die Frage ist, ob es die Fomulierung der Mittel ist, oder ob es die Wirkstoffe selber sind, die kneifen?
Ich will ja schließlich Generika einsetzen. Oder haben Generika die gleiche Formulierung?

Tebu -> Roste
Propi -> Septoria, DTR
Difeno -> Septoria
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Uwe

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #324 am: 22. Mai 2019, 07:42:38 »

Hier noch mal ein aktuelles Bild vom Weizen, wobei ganz vorne das Vorgewende etwas verdichtet ist und deswegen schlechter steht.
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juliusjr

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #325 am: 22. Mai 2019, 11:35:15 »

Warum teilt man eigentlich beim e-weizen oft die letzte Gabe in eine Ertragsgabe in ec37 bis 39 und eine spätere Gabe. Wäre die ganze Menge in ec 39 wegen der Standfestigkeit oder Ährenknicken problematisch?
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Desperado

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #326 am: 22. Mai 2019, 11:52:28 »


Der Spontan klingt dabei ganz interessant, evtl. auch der Chiron. Apostel an sich auch, aber da gefallen mir die Qualitätseigenschaften nicht so recht. Evtl. probier ich kommende Saison alle drei mal aus.

Da ja die Frage nach dem Spontan gestellt wurde:

Spontan, pfluglos nach Silomais
Nmin gut 140N, 60N aus ASL Mitte März, schwach lehmiger Sand

Hier mal Bilder:

1 - Schlagüberblick, oberer heller Streifen ist eine Kiesader

2 - bisher kein Fungizideinsatz

Ach, ganz übersehen. Danke für die Bilder!

Habe mich inzwischen noch etwas weitergehend zum Spontan informiert, gefällt mir alles ganz gut bislang. Der wird definitiv probiert!


Schau Dir mal den Chaplin (DSV/Secobra) an!
Der wurde kürzlich vom BSA von A auf E hochgestuft, ist gesund und drischt deutlich besser. Durch die Hochstufung darfst Du zur Qualitätssicherung auch etwas mehr Stickstoff düngen.
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Tapion

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #327 am: 22. Mai 2019, 19:41:38 »

Warum teilt man eigentlich beim e-weizen oft die letzte Gabe in eine Ertragsgabe in ec37 bis 39 und eine spätere Gabe. Wäre die ganze Menge in ec 39 wegen der Standfestigkeit oder Ährenknicken problematisch?

Man erhofft sich einen höheren Rohproteingehalt.
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charlie

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #328 am: 22. Mai 2019, 19:55:41 »


Habe mich inzwischen noch etwas weitergehend zum Spontan informiert, gefällt mir alles ganz gut bislang. Der wird definitiv probiert!


Schau Dir mal den Chaplin (DSV/Secobra) an!
Der wurde kürzlich vom BSA von A auf E hochgestuft, ist gesund und drischt deutlich besser. Durch die Hochstufung darfst Du zur Qualitätssicherung auch etwas mehr Stickstoff düngen.

Den habe ich aktuell in meiner Eigenvermehrung in der Börde nach Raps stehen.
Hat mir im letzten Jahr in verschiedenen Sortenversuchen auch gut gefallen.
Im Moment präsentiert er sich an dem Standort ebenso wie Asory und Tobak noch gesund.
Er wirkt etwas vitaler als Asory, kommt aber nicht an die Wüchsigkeit von Tobak heran.
Warten wir es ab...
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Gruß

Charlie

Nicht immer sind die, die das Gras wachsen hören, auch bereit, es zu mähen.

Markus

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Re: Winterweizen 2019
« Antwort #329 am: 22. Mai 2019, 23:09:25 »

Die Frage ist, ob es die Fomulierung der Mittel ist, oder ob es die Wirkstoffe selber sind, die kneifen?
Ich will ja schließlich Generika einsetzen. Oder haben Generika die gleiche Formulierung?

Tebu -> Roste
Propi -> Septoria, DTR
Difeno -> Septoria
Hallo Uwe,
bei der Erklärung kannst Du ja das Priaxor gleich weg lassen.....

Ich würde Priaxor +1,o L Mirage spritzen.
Das ist sehr verträglich und hat eigentlich alles abgedeckt:
Roste, Nordorum und DTR sehr gut durch Priaxor.
Sept Triici gut durch das Carboxamid und Mirage. Und M.Nivale ist durch Mirage auch mit weg.
Und Du hast keinerlei Ätzprobleme durch zu hohe Azolmengen mit niedrigen Brennpunkten.

Ich fahre übrigens die Fahnenblatt(bzw. Abschlussbehandlung beim Rubisko) mit 0,5 Comet (= 100 g Pyraclostrobin) + 1 L Mirage.

Gruß Markus
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