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Autor Thema: Ist die EU im "Krieg" mit uns?  (Gelesen 109741 mal)

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canuck

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Re: Ist die EU im "Krieg" mit uns?
« Antwort #30 am: 10. März 2019, 15:34:15 »

Sehr komplizierte Fragen,sicher der Bundesrat muss sich damit beschäftigen.
Aber bei der Debatte bis zum Stimmbuerger ist die Mehrheit ganz einfach ueberfordert.
Nicht einmal alle Parlamentarier scheinen alles zu verstehen.Sie selber loben natuerlich die direkte Demokratie.Das alleine brachte ja den Wohlstand in der Schweiz,so betonen alle immer wieder.
Was sind Fakten oder Meinungen ist da nicht so genau auszumachen.
Nicht das ich die direkte Demokratie abschaffen moechte, aber gerade in solchen Fragen ist es nicht nur sehr langsam.Die Meinung kann heute sehr gut manipuliert werden,gerade mit Angstmacherei oder eben populistischen Argumenten.
Beispiel Brexit,ein Referendum das mit großen Emotionen gemacht wurde.Die Auswirkungen kommen später ,und die Loesungen keine Ahnung.
Dies zeugt das viele sogar ein zweites Mal abstimmen wollen.Dies ein Beweis das die Gegenseite ihre Chance sieht, genau wegen diesen Emotionen aus der Diskussion.
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farming.ch

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Re: Ist die EU im "Krieg" mit uns?
« Antwort #31 am: 10. März 2019, 15:52:14 »

Sehr komplizierte Fragen,sicher der Bundesrat muss sich damit beschäftigen.
Aber bei der Debatte bis zum Stimmbuerger ist die Mehrheit ganz einfach ueberfordert.
Nicht einmal alle Parlamentarier scheinen alles zu verstehen.Sie selber loben natuerlich die direkte Demokratie.Das alleine brachte ja den Wohlstand in der Schweiz,so betonen alle immer wieder.
Was sind Fakten oder Meinungen ist da nicht so genau auszumachen.
Nicht das ich die direkte Demokratie abschaffen moechte, aber gerade in solchen Fragen ist es nicht nur sehr langsam.Die Meinung kann heute sehr gut manipuliert werden,gerade mit Angstmacherei oder eben populistischen Argumenten.
Beispiel Brexit,ein Referendum das mit großen Emotionen gemacht wurde.Die Auswirkungen kommen später ,und die Loesungen keine Ahnung.
Dies zeugt das viele sogar ein zweites Mal abstimmen wollen.Dies ein Beweis das die Gegenseite ihre Chance sieht, genau wegen diesen Emotionen aus der Diskussion.

Das ist ein ganz normaler demokratischer Ablauf hierzulande. Trainingssache, wie vieles im Leben.
Meinung kann schon seit sehr sehr langer Zeit manipuliert werden, heute eher weniger als früher, früher gab es hierzulande ja noch viel Parteipresse.
Brexit: Die Briten sind Abstimmungen nicht so gewohnt. Ist ein eher neues Element bei denen. Und dass es keine Lösung für die Nach-Brexit-Zeit gibt, liegt auch an der EU, nicht nur an den Briten. So objektiv sollte man schon sein, um das zu erkennen.

Zitat von Junker:
Und auf die Frage ob andere EU-Staaten nach dem Vorbild Großbritanniens aus der EU austreten würden, meinte Junckers: „Nein. Denn sie werden bei der Autopsie (der ‚Leiche Großbritannien‘) sehen, dass es sich nicht lohnt.“Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Juncker

So einer ist doch ein Irrer. Und dies belegt auch, die Schweiz muss kritisch bleiben.
« Letzte Änderung: 10. März 2019, 15:54:26 von farming.ch »
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Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. - Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. JCJ

canuck

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Re: Ist die EU im "Krieg" mit uns?
« Antwort #32 am: 10. März 2019, 16:23:03 »

Haha also die schlauen Schweizer kommen mit weil sie trainiert sind.
Engländer weniger und die keine Loesung liegt bei der EU?
Aber Fakt ist das die Briten austreten,also nicht Juncker die neuen Beziehungen akzeptieren muss.
Ueberigens ist es nicht Juncker ,es gibt da noch einige Mitgliedstaaten und sogar ein Parlament oder Gerichte.
Aber ich weiß vielleicht ist Juncker,der Trump von Europa.Eine Gemeinsamkeit denn, beide sind Irre. ;D
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farming.ch

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Re: Ist die EU im "Krieg" mit uns?
« Antwort #33 am: 10. März 2019, 17:18:11 »

Haha also die schlauen Schweizer kommen mit weil sie trainiert sind.
Engländer weniger und die keine Loesung liegt bei der EU?
Aber Fakt ist das die Briten austreten,also nicht Juncker die neuen Beziehungen akzeptieren muss.
Ueberigens ist es nicht Juncker ,es gibt da noch einige Mitgliedstaaten und sogar ein Parlament oder Gerichte.
Aber ich weiß vielleicht ist Juncker,der Trump von Europa.Eine Gemeinsamkeit denn, beide sind Irre. ;D

Naja, entweder verdrehst Du das ganze absichtlich etwas, oder verstehst nicht was ich meine....

Ja, ich denke, freiheitliche Demokratie und ihre Formen sind letztlich eine Praxis, und kann erlernt, trainiert werden.
Und ja, die Schweizer sind nun mal, ich denke das ist objektiv, Abstimmungen mehr gewohnt als die Briten. Weil wir hier oft welche haben, in Vereinen, in Gemeinden, beim Kanton und beim Bund. Ob das Resultat der Politik so besser oder schlechter ist als wenn wir hier nur wählen würden, ist wieder eine andere Frage.

Der Austritt einer Nation aus der EU ist in den EU-Verträgen vorgesehen. Und ergibt sich aus meiner Laien-Sicht auch aus dem Umstand, dass in der EU immer noch Nationen Mitglied sind. Also Nationen als völkerrechtliche Subjekte. Diese sind keine Bundesstaaten wie in Kanada z.B. Quebec oder in USA z.B. Florida. Sondern eben immer noch Nationen.
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Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. - Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. JCJ

halbspaenner

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Re: Ist die EU im "Krieg" mit uns?
« Antwort #34 am: 10. März 2019, 19:34:08 »

Zitat
Aber ich weiß vielleicht ist Juncker,der Trump von Europa.Eine Gemeinsamkeit denn, beide sind Irre. ;D
Moin,
aber Trump turnt nicht so oft besoffen durchs Parlament ;D!
Gruß, Rudolf
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Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, wenn Ihr die Starken schwächt.
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Christian2

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Re: Ist die EU im "Krieg" mit uns?
« Antwort #35 am: 10. März 2019, 19:58:46 »

Das ist doch Ischias!
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canuck

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Re: Ist die EU im "Krieg" mit uns?
« Antwort #36 am: 11. März 2019, 03:56:37 »

Haha also die schlauen Schweizer kommen mit weil sie trainiert sind.
Engländer weniger und die keine Loesung liegt bei der EU?
Aber Fakt ist das die Briten austreten,also nicht Juncker die neuen Beziehungen akzeptieren muss.
Ueberigens ist es nicht Juncker ,es gibt da noch einige Mitgliedstaaten und sogar ein Parlament oder Gerichte.
Aber ich weiß vielleicht ist Juncker,der Trump von Europa.Eine Gemeinsamkeit denn, beide sind Irre. ;D

Naja, entweder verdrehst Du das ganze absichtlich etwas, oder verstehst nicht was ich meine....

Ja, ich denke, freiheitliche Demokratie und ihre Formen sind letztlich eine Praxis, und kann erlernt, trainiert werden.
Und ja, die Schweizer sind nun mal, ich denke das ist objektiv, Abstimmungen mehr gewohnt als die Briten. Weil wir hier oft welche haben, in Vereinen, in Gemeinden, beim Kanton und beim Bund. Ob das Resultat der Politik so besser oder schlechter ist als wenn wir hier nur wählen würden, ist wieder eine andere Frage.

Der Austritt einer Nation aus der EU ist in den EU-Verträgen vorgesehen. Und ergibt sich aus meiner Laien-Sicht auch aus dem Umstand, dass in der EU immer noch Nationen Mitglied sind. Also Nationen als völkerrechtliche Subjekte. Diese sind keine Bundesstaaten wie in Kanada z.B. Quebec oder in USA z.B. Florida. Sondern eben immer noch Nationen.
Nein Spaß beiseite!
Aber du denkst wirklich Abstimmungen muesse man lernen als Buerger?
Ich weiß in der Schweiz wird bis zum Kuhhorn abgestimmt,aber zu behaupten die Briten seien ungewohnt an die Urne zu gehen?
Nein dann muss es schlimm sein,wenn jemand nicht Ja oder nein ankreuzen kann.Das muss man kaum lernen,nur sollte man verstehen was es fuer Folgen hat ein Ja oder nein.Dort ist es genau gleich ob Brite oder Schweizer beide sind als Laien ueberfordert in solchen Fragen.
Die Stimm Beteiligung  beweisst ueberigens das Gegenteil, die Briten waren viel zahlreicher als bei den meisten Schweizerischen Abstimmungen dabei.
Ja ich weiß was Bundesstaaten,Provinzen im Gegensatz zu Nationen sind.Schweden und Switzerland verwechsle ich kaum noch. ;D
Sogar dein Zitat von Juncker finde ich nicht sehr provokativ.Hoechstens etwas zynisch.
Ein Zitat von Trump: Kanada sei ein Sicherheitsrisiko,darum sei ein Zoll an stahl und Aluminium angebracht.
Also siehst du nun die Parallelen.
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Schorsch

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Re: Ist die EU im "Krieg" mit uns?
« Antwort #37 am: 11. März 2019, 11:05:32 »

Wir können uns gerne über unterschiedliche Auffassungen unterhalten, und sehr gerne auch kontrovers. Aber dieses Geschwätz von "Krieg", "Nukes" "... Präsident ist ein Irrer ..." ist eine hetzerische, herabwürdigende Demagogie, die rein national angelegt ist. Mit jedem neuen Beitrag wandert die verbale Brandstiftung zwischen Nachbarländern ("Krieg") aufs neue nach oben. So mag ich nicht mehr. So ein Tread gehört beerdigt.
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Re: Ist die EU im "Krieg" mit uns?
« Antwort #38 am: 11. März 2019, 11:56:41 »

Wir können uns gerne über unterschiedliche Auffassungen unterhalten, und sehr gerne auch kontrovers. Aber dieses Geschwätz von "Krieg", "Nukes" "... Präsident ist ein Irrer ..." ist eine hetzerische, herabwürdigende Demagogie, die rein national angelegt ist. Mit jedem neuen Beitrag wandert die verbale Brandstiftung zwischen Nachbarländern ("Krieg") aufs neue nach oben. So mag ich nicht mehr. So ein Tread gehört beerdigt.

Sorry, unser schweizerisches Hochdeutsch ist nun mal anders als das deutsche Hochdeutsch. Auch was die Bedeutung der Worte anbelangt.

Um Nachbarländer geht es auch nicht haubtsächlich, der Thread heisst sinngemäss "Ist die EU mit uns im Streit?". Die EU ist eine supranationale Organisation.

Und Nukes sind nun mal leider Gottes im Trend, siehe mein anderer Thread "Sicherheitspolitik". Wenn Du dies nicht als Realität anerkennen willst, ist dies Eskapismus.

Weiter ist zu sagen, dass die Schweiz immer noch verpflichtet ist zu dauernd bewaffneten Neutralität. Und mit einer engen Anbindung an die EU wird diese Verpflichtung mindestens in Frage gestellt.

Für die Bemerkung, der Präsident sei ein Irrer, habe ich ja einen deutlichen Beleg angeführt. Beim Trump-Thread gehst Du auch nicht reklamieren- also muss ich vermuten, es geht Dir um etwas anderes. EU-Patriotismus möglicherweise?

Mich einfach in eine nationale Ecke zu stellen finde ich billige Rhetorik.
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Re: Ist die EU im "Krieg" mit uns?
« Antwort #39 am: 25. März 2019, 18:31:56 »

Wird wieder so ein Irrer Präsident ?
Etwas anderes als auf Kosten einen kleineren andersartigen Landes Politik zu machen fällt dem Deppen wohl nicht ein...
Typisch für die EVP, die sind ja auch Fan von Orban. Das Autoritäre liegt ihnen wohl im Blut ;-)...

"Bereits angedroht hat der Proeuropäer, als EU-Kommissionspräsident andere Saiten mit den «störrischen» Schweizern aufziehen. Weber nervt sich ob dem Anspruch der Schweizer auf ihre Sonderrolle im Verhältnis zur EU, schreibt die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» (FAS). Er werde es nicht länger dulden, dass die Schweizer ständig gegen Brüssel stänkern, aber alle Vorteile geniessen wollen, sagte Weber auf einer Veranstaltung des CDU-Wirtschaftsrats.

«Wenn Schweizer auf dem Frankfurter Flughafen landen, stellen sie sich in die Schengen-Schlange und nicht zu den EU-Ausländern. Daheim schimpfen sie dann wieder auf die EU», wird Weber zudem zitiert. Webers Aussage dürfte in der Schweiz für Reaktionen sorgen.

https://www.derbund.ch/ausland/europa/moeglicher-juncker-nachfolger-schimpft-ueber-schweizer/story/16972878?fbclid=IwAR3OyYgJ2pAHNleXi_Kj53GsS7paTI1kxety1yr-VdLKJgra_jrsDEGG5oc

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Re: Ist die EU im "Krieg" mit uns?
« Antwort #40 am: 22. April 2019, 06:35:41 »

Der Kandidat hat sich jetzt auf andere Themen eingelassen- mit nur auf Schweizern rumhacken ist wohl doch keine EU-Wahl zu gewinnen ;-)...

"Weber für globalen Vertrag zum Verbot von Einweg-Kunststoffen"

https://www.cash.ch/news/boersenticker-firmen/weber-fuer-globalen-vertrag-zum-verbot-von-einweg-kunststoffen-1320063
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