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Autor Thema: Insektensterben durch die Landwirtschaft  (Gelesen 33801 mal)

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klausg

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #165 am: 21. Januar 2018, 20:17:10 »

Die sind nicht mehr zu halten im Freiland - das ist wohl schon mehr oder weniger beschlossene Sache
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Tim

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #166 am: 21. Januar 2018, 21:29:18 »

https://www.nature.com/articles/d41586-018-00665-7

auch mal interessant.

dieser Trend mit den Neonis läuft schon länger und scheint im grunde kaum zu stoppen zu sein , das sehe ich beim Glyphosat noch anders
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Frankenpower

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #167 am: 27. September 2018, 19:50:01 »

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_84527020/obstbauer-verursacht-bienensterben-in-kaernten-haftstrafe.html

Zitat daraus: "Die Richterin war jedoch davon überzeugt, dass der Angeklagte gewusst habe, dass er gegen Vorschriften verstoße. Das berichtete der "ORF". Das strenge Urteil mit der Haftstrafe sollte laut der Richterin eine generalpräventive Wirkung haben."

Heftig....



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BNT

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #168 am: 27. September 2018, 21:20:14 »

Das geht doch sowieso in die zweite Instanz und dann wird das Urteil aller Voraussicht nach anders aussehen, weil zumindest den Medienberichten zufolge in der Urteilsbegründung einiges im Argen liegt.
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Merkur

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #169 am: 07. November 2018, 14:03:53 »

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/arzneimittel-aus-abwaessern-reichern-sich-in-insekten-an-a-1237075.html
Weil es so schön zum Thema passt. Anscheinend kommen die größten Probleme unserer Zeit (was Umweltschutz angeht) wohl doch nicht alle aus der Landwirtschaft. Nach der Phosphor Thematik  sind nun wohl die Arzneimittel dann.
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Ruebe

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #171 am: 16. März 2019, 10:13:29 »


In reinen W Gebieten ist sogar das Aufstellen von Bienenkästen verboten !!!!

Ist dann auch das Aufstellen von Insektenhotels verboten? dementsprechend liegt es nicht an den Anwohnern sondern an unseren Gesetzen!!!!
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Biobauer

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #172 am: 16. März 2019, 10:58:34 »


In reinen W Gebieten ist sogar das Aufstellen von Bienenkästen verboten !!!!

Ist dann auch das Aufstellen von Insektenhotels verboten? dementsprechend liegt es nicht an den Anwohnern sondern an unseren Gesetzen!!!!

reduziert doch ned immer alles auf die honigbiene, die war doch nur der aufhänger, wenn auch ein genialer, der das ganze ins rollen brachte. und wenn du dich mal wirklich damit befassen würdest, dann würdest du auch erkennen, warum da keine honigbienen erwünscht sind.
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blumentopfbauer

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #173 am: 16. März 2019, 11:33:52 »

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/arzneimittel-aus-abwaessern-reichern-sich-in-insekten-an-a-1237075.html
Weil es so schön zum Thema passt. Anscheinend kommen die größten Probleme unserer Zeit (was Umweltschutz angeht) wohl doch nicht alle aus der Landwirtschaft. Nach der Phosphor Thematik  sind nun wohl die Arzneimittel dann.

Der Bau dieser vierten Reinigungsstufe wird in der Schweiz erst jetzt in Angriff genommen. Und nur bei den Klärwerken die das grösste Potential haben.
Es ist nämlich schweineteuer.
Also es vergehen noch ein paar Jährchen, bis es dann auch Wirkung zeigt.
Positiv ist aber, dass man etwas macht.
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Merkur

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #174 am: 16. März 2019, 11:58:54 »

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/arzneimittel-aus-abwaessern-reichern-sich-in-insekten-an-a-1237075.html
Weil es so schön zum Thema passt. Anscheinend kommen die größten Probleme unserer Zeit (was Umweltschutz angeht) wohl doch nicht alle aus der Landwirtschaft. Nach der Phosphor Thematik  sind nun wohl die Arzneimittel dann.

Der Bau dieser vierten Reinigungsstufe wird in der Schweiz erst jetzt in Angriff genommen. Und nur bei den Klärwerken die das grösste Potential haben.
Es ist nämlich schweineteuer.
Also es vergehen noch ein paar Jährchen, bis es dann auch Wirkung zeigt.
Positiv ist aber, dass man etwas macht.
Ich kann mich auch noch an die Schaumkronen hinter den Stauwehren (Ems) erinnern, auch roch es dort immer sehr nach Waschmittel. Ein Wunder daß es damals überhaupt Insekten gab bei den ganzen "Umweltfrefeleien" das bringt einen doch zum schmunzeln wenn es heute immer heißt früher war alles besser.
Noch ein Link zur Krefelder Insekten Studie  schon älter und andere Quellen habe ich jetzt nicht mehr gefunden.
https://www.bauerwilli.com/weniger-insektenmasse-aber-mehr-vielfalt-gut-so/
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Henrik

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wernerzwo

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #176 am: 19. Mai 2019, 22:04:41 »

Wieviele Wiesen wurden umgepflügt, als es hieß es sei zukünftig verboten?

Druck erzeugt Gegendruck - und manchmal greift man als Eigentümer eben zu drastischen Mitteln, wenn man das Gefühl bekommt nicht mehr Herr über sein Eigentum zu sein. Ob es vernünftig ist, sei dahingestellt. Aber Verständnis dafür habe ich...
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kronawirt78

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #177 am: 20. Mai 2019, 13:37:19 »

Ich oute mich mal, Stand jetzt werd ichs genauso machen. Wir werden hier in BaWü ja jetzt auch ein Volksbegehren bekommen, mit mindestens genauso schwachsinnigen Forderungen wie in Bayern. Gibt ja genug Beispiele aus der Vergangenheit wo massiv ins Eigentum eingegriffen wurde, Grünlandumbruch, etc..., das brauch ich nicht schon wieder. Daher werde ich ab 1.10. die Säge ansetzen, bevor mir die Streuobstbäume unter Denkmalschutz gestellt werden. Ich werd noch ein paar Jungbäume für den Eigenbedarf stehen lassen, aber alles was eh 90Prozent der Lebensdauer hinter sich hat kommt weg.
Ich muß dazu sagen, ich bin Schnapsbrenner und Mosttrinker, aber ein letzter Rest Selbstbestimmung muß bleiben, da laß ich mir nicht von den Grünpopulisten reinreden, die vermutlich keinen Apfel- von einem Birnbaum unterscheiden können. Bäume die ich und meine Vorfahren gepflanzt haben, will ich auch selbst wieder entfernen können, ohne zuvor einen Bettelantrag mit anschließender Ausgleichspflanzung zu stellen. Mit solch einer "Belohnung" für die zum Teil jahrhundertelange Pflege werden die letzten Bauern die sich das noch antun, vollends verscheucht.
Naturschutz per Zwang und Verordnung funktioniert halt nicht, man sieht das gut an so "Ausgleichspfanzungen" für neue Straßen oder Baugebiete. Von in diesem Rahmen gepflanzten Obstbäumen erreichen oft keine 20Prozent das "Erwachsenenalter".
Ohne wirtschaftliche Verwertung wird auf diese Weise gar nichts bezweckt.
So, das musste jetzt mal raus... :zeter:
« Letzte Änderung: 20. Mai 2019, 13:48:23 von kronawirt78 »
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nofear

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #178 am: 20. Mai 2019, 13:55:27 »

Ja, anders nicht.

Nur selbst das werden die nicht begreifen warum dass so passiert.


Bei uns schon vor paar Jahren passiert, dass da aufeinmal "Grüne" mit amtlichem Ausweis vor der Tür standen und meinten sie möchten die Streuobstwiese (eingezäunt/Garten) kartieren, weil das per Luftbild festgestellt wurde. Ist wohl dann auch passiert... Auflagen gabs da bisher wohl noch keine (wei z.B. Nachpflanzzwang), bzw. noch mach ich was ich will.
« Letzte Änderung: 20. Mai 2019, 13:58:55 von nofear »
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wernerzwo

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #179 am: 20. Mai 2019, 14:15:09 »

Coming out:

Ich habe eine Wiese (ganz normale landwirtschaftliche / ohne Naturschutzgebiet etc.) wo der Landschaftspflegeverband immer Saatgut gewinnt für wertvolle einheimische Pflanzen. Wird z.B. für Böschungen beim Straßenbau verwendet. Weil ich diese Wiese innerbetrieblich nicht brauche, wurde sie seit Jahren nicht mehr gedüngt und nur einmal als Pferdeheu gemäht - daher ist die jetzt so "wertvoll".

Wenn mir die "Naturschützer" jetzt im Rahmen des neuen Volksbegehrens bzw. der Gesetzgebung Auflagen aufs Auge drücken, die mich massiv in meiner Wirtschaft behindern, dann wird auch diese Wiese wieder "aktiviert". Dann sollen die Ars....cher eben schauen, wie weit sie damit kommen...
Ich laufe z.Z. ohnehin schon mit der Faust in der Tasche rum, ob der Dinge die man uns Landwirten antut!
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