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Autor Thema: Pfluglos in der Biolandwirtschaft  (Gelesen 24942 mal)

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agri

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #120 am: 09. Februar 2019, 07:54:36 »

Bild kann ich machen...
Die Vertiefung auf dem Bild kommt davon, weil der Zinken hinten rechts minimal nach hinten verbogen ist und wie gesagt ja die Einebnungswerkzeuge fehlen. Darum auch der Wall, weil sich am Hang durch die Zinkenanordnung bei einer Fahrtrichtung mehr Erde nach unten bewegt.
Ich arbeite damit zwar nicht auf der Stoppel aber Verstopfungen an der Schiene kenn ich nicht! bei mir ist die Schiene aber auch ohne Feder. Die klappt dann praktisch nach oben wenn ein Häufchen durchgeht.

Ist das die Version mit drei Balken ?
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Biokartoffel

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #121 am: 09. Februar 2019, 08:41:08 »

Nein der hat 4 Balken und 11 Zinken. 3-3-3-2
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agri

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #122 am: 09. Februar 2019, 11:54:43 »

Achja , habs jetzt gesehen .

Hab noch einen ganz gut erhaltenen hier stehen für 500€ 
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charlie

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #123 am: 09. Februar 2019, 15:40:36 »

Bild kann ich machen...
Die Vertiefung auf dem Bild kommt davon, weil der Zinken hinten rechts minimal nach hinten verbogen ist und wie gesagt ja die Einebnungswerkzeuge fehlen. Darum auch der Wall, weil sich am Hang durch die Zinkenanordnung bei einer Fahrtrichtung mehr Erde nach unten bewegt.
Ich arbeite damit zwar nicht auf der Stoppel aber Verstopfungen an der Schiene kenn ich nicht! bei mir ist die Schiene aber auch ohne Feder. Die klappt dann praktisch nach oben wenn ein Häufchen durchgeht.

Naja, die Furche ist im Hintergrund des Bildes und auch bei der Nachbarspur nicht so tief wie direkt hinter den Grubber.
Aber wenn du keine Probleme mit Häufchen und zusammengezogenem Stroh hast, dann will ich da auch nicht kritisieren.
Bei uns war es eben nicht optimal
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Gruß

Charlie

Nicht immer sind die, die das Gras wachsen hören, auch bereit, es zu mähen.

kater

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #124 am: 09. Februar 2019, 17:52:06 »


Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Flachstabwalze am Grubber und kann das nur bestätigen. Bei dem Lemken Achat (4 Balken) läuft hinter der Stabwalze noch eine Schiene, somit gelangt Erde in die Walze und die Pflanzen werden hochgeworfen und enterdet. Wenns (zu) feucht ist, ist die Walze sofort zu :-) Tiefenführung zum flach arbeiten funktioniert sehr gut durch Walze und Stützräder. Meiner Meinung einer der besten Grubber die je gebaut wurde... leider fehlt bei mir die Arbetisbreite. Der Grubber ist aus den 70er Jahren...
Habe da Gänsefüße dran und benutze ihn hauptsächlich zum Zwischenfrucht einarbeiten im Frühjahr. Im Bild Grünroggen.

kann ich auch nur bestätigen. unser altes Eisen ist auch noch gut zu gebrauchen.
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Henrik

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #125 am: 09. Februar 2019, 21:25:26 »

Ich packe die Frage mal hier her.

Es wird ja immer öfters von Grubber ohne Walze und flachen, ganzflächigen Schnitt gesprochen. Gibt es diesbezüglich Untersuchungen, Studien, Erfahrungen? Bin nämlich dabei mir für den Grubber Gänsefußschare zu besorgen und mit Stützräder zu versehen. Grubber ist ein 3m 4 Balker mit 20cm Strichabstand und Doppel-Rohr-Stabwalze.

https://www.vaderstad.com/uk/about-us/news/news-archive/2016/international/new-possibilities-with-the-versatile-cultus/

Angebaut in neu das vielleicht auch eine Option.
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Biokartoffel

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #126 am: 10. Februar 2019, 11:32:42 »

Sehr interessant, gefällt mir. Ein Balken mehr wär noch besser!
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Matze

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #127 am: 10. Februar 2019, 12:21:18 »

Ich arbeite selten pfluglos in der Biolandwirtschaft, sehe es auch nicht als alleinige Lösung an meinem eher nass kalten Standort... Das Thema hat ja aber grade den Grubbereinsatz, also schreibe ich dennoch:
Im Sommer werde ich einen 3 balkigen Grubber  mit 40 er Spiralzinken und 23 cm Strichabstand ohne Nachläufer einsetzen. Aufgabe ganzflächiges Schneiden anstatt der Kurzscheibenegge. Dafür sind 350 mm Gänsefußschare montiert. Es soll arbeiten anstatt eines Schälpfluges. Ob ich Nachläufer nochmal nachrüste? Abwarten, am Schälpflug hätte ich auch keine zur direkten Bearbeitung. Schwerstriegel oder Grossfederzinkenegge stehen zur Nachbearbeitung parat. Bei mir ist es oft hilfreich etwas Zeit zwischen den Arbeitsgängen zu haben. Je nach Bedingungen kann ich flexibel reagieren. Diesen"Luxus" gönne ich mir ; ;)
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SH Ostseeküste, sandiger Lehm, 60 BP, 744 mm Niederschlag (2018 = 469 mm)

Henrik

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #128 am: 20. Februar 2019, 18:37:08 »

Sehr interessant, gefällt mir. Ein Balken mehr wär noch besser!

Das geht da glaube ich nicht. Mehr Zinken geht. Diese Option ist auch nicht im Prospekt drin. Einiges muss man halt erfragen beim Gebietsvertreter.
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