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Autor Thema: Pferde  (Gelesen 25131 mal)

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elke

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Pferde
« am: 07. Mai 2007, 23:05:49 »

Duerfte man das Thema Pferde denn auch ein bischen mit einbringen?????
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Aus Respekt zum Tier

Mathilde

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Re: Pferde
« Antwort #1 am: 08. Mai 2007, 07:40:51 »

Hallo,

ich denke schon dass man das darf so lange es hier keiner "rausschmeist".

Da gibts auch interessante Themen.
Wer hat hier z.B. ein Automatisiertes Fress-System wie bei den Kühen und auch schon Erfahrungen damit.
Bei der ganzjährigen Freilaufhaltung habe ich schon solche Futterboxen gesehen für Hafer (Kraftfutter) und andere für Heu. Die Pferde hatten Halsbänder mit Respondern. Andere sollen so einen Chip in die Mähne geflochten haben. Mich würde so etwas schon interessieren.

LG Mathilde
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WilliW

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Re: Pferde
« Antwort #2 am: 08. Mai 2007, 11:29:10 »

Moin,

zum Thema Pferde interessiert mich eine Frage auch brennend.
Warum steigen Reiter nicht ab, wenn sie genau wissen, dass ihr Pferd vor einem Trecker scheut?
Ich denke, ein Pferd am Halfter geführt, dürfte deutlich besser ruhig zu halten sein, als wenn der Reiter im Sattel bleibt.
Es ist mir schon einige Male passiert, dass so ein Pferd samt Reiter nicht mehr beherrschbar war, obwohl ich mit dem Trecker gaaaaaaaaaanz langsam im Standgas an ihnen vorbei getuckert bin.
Und dann gehts leider ab in die Rüben, die nun so aussehen, als wären die Sauen drin gewesen.
Sowas muss doch nicht sein.

Willi
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Mathilde

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Re: Pferde
« Antwort #3 am: 08. Mai 2007, 12:26:35 »

Hallo Willi,

da kannst Du aber irren! Da lassen Sie Ihr Pferdchen los und dann sieht Dein Rübenacker erst mal aus, ganz zu schweigen von der Gefahr die ein reiterloses Pferd auch für andere Verkehrsteilnehmer ist.
Pferde sind einfach nicht berechenbar! Unser strassengewöhntes Kutschpferd ist mit unserem Sohn auf und davon in Richtung Stall dass mir Angst u. Bange wurde. Als er das Tierchen endlich wieder unter Kontrolle hatte kam vom Dorf her auch ein "Berufskollege" der wusste dass unsere Pferdchens das kennen und nicht langsamer wurde (bin Ihm nicht böse denn die Schleicher können Pferde auch nicht ab) hat das Pferd unseres Sohnes wieder angefangen zu galopieren und ist haste was kannst vollends nachhause. Gott sei Dank ist nichts passiert! Weder dem Kind noch den anderen Verkehrsteilnehmern noch dem Pferd nur meine Nerven waren blank :rolleyes:
Im übrigen könnte man ja auch ne Hacke in die Hand nehmen und den Schaden wieder in Ordnung bringen denn soviele Rüben scheinen mir nicht kaputt nur viele Tritte  :-\
LG Mathilde
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elke

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Re: Pferde
« Antwort #4 am: 08. Mai 2007, 17:51:20 »

hm, das ist son ne sache mit den Pferden. meine pferde sind alle absolut strassentauglich und haben auch kein problem mit dem trecker. Das problem ist aber wirklich, das ein pferd an der hand meist noch unberechenbarer ist, wie wenn einer draufsitzt. es ist immer schwierig, vor allem weil viele reiter auf stur schalten wenn sich dann die bauern beschweren. vielleicht wuerde es ja was bringen, wenn du deinen trecker ausmachst und kurz stehenbleibst. hm, ich weiss es ist zeitlich immer etwas schwierig aber vielleicht der beste schutz fuer deinen ruebenacker. ausserdem sollte man mal an die pferdeleut appelieren, das die bauern auch menschen sind und ihnen auch mal ein bisserl verstaendnis entgegengebracht wird.
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Klaus

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Re: Pferde
« Antwort #5 am: 08. Mai 2007, 17:59:08 »

Hallo,

mein Beobachtungen bei vor Fahrzeugen scheuenden Pferden sind, dass das Problem oftmals auf dem Pferd sitzt und sich nicht im Pferdekopf befindet.
Straßenuntaugliche Pferde haben auf Straßen und öffentlichen Wegen nicht das geringste verloren, und das Pferd würde da freiwillig auch nicht lang traben.

Gruß
Klaus
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Jonny B.Goode

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Re: Pferde
« Antwort #6 am: 08. Mai 2007, 18:04:03 »

 Hallo zusammen....

es ist der Hauptknackpunkt bei scheuenden Pferden in Traktornähe ,wenn das Vertrauen vom Pferd zum Reiter nicht klappt.
Hat der Reiter Angst ,das Pferd könnte irgendeine unberechenbare Reaktion auf irgendwas zeigen überträgt sich die Angst des Reiters aufs Pferd
die registrieren sowas..da haben Pferde  ne 7.Sinn für.Ein Reiter mit Angst hat für das Pferd keine Leithammelfunktion.Und sowas brauchen
die Pferde sehnlichst.Pferde sind unglücklich wenn sie keine angstfreien starken Chef haben.Das ist aber nicht mit übertriebener Härte
zu vergleichen um den Tierschützern direkt den Wind aus den Segeln zu nehmen.

 Fazit....Mit einer grossen Selbstsicherheit sollte das Pferd an Landmaschinen auf Feldwegen gewöhnt werden!
Gedanke des Pferdes:Hat mein Leittier keine Angst,so brauch auch ich keine Angst zu haben.

   Ach ja und von wegen automatisierte Fütterung,das hat meine Frau schon mal angedacht,von der Ernährungsphysiologie stark zu
   befürworten.(Oft und wenig)

   Allerdings wäre es dann am besten ein System einzusetzenwas mit allen Grund und Ergänzungsfuttermitteln klarkommt.
   Ein System was nur mit pelletiertem Kraftfutter klarkommt ist fürn Arsch.

                            Schöne Grüsse Jo

  PS:  gegen Flurschäden ist ja wohl jeder Reiter versichert....Ich bekomm auchn Hals wenn mir einer im acker rumtrammpelt

         meistens ist der Schaden ja verschwindend gering  und auf  ruhiger Ebene zu regeln.Bei unserem letzten Reitabzeichenlehrgang war
         das Verhalten in Feld und Flur ein Bestandteil der Ausbildung.
         Aber es gibt natürlich einige die entweder keine Ahnung von Recht und Unrecht haben oder ganz einfach machen was sie wollen.
         Dann werd ich auch schon mal was energischer
« Letzte Änderung: 08. Mai 2007, 18:11:00 von Jonny B.Goode »
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elke

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Re: Pferde
« Antwort #7 am: 08. Mai 2007, 18:17:24 »

da sprichst du mir aus dem herzen ..... danke ;D

gibt es tatsaechlich noch jemand, der pellets verfuettert???? ich dachte das thema ist gegessen
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Jonny B.Goode

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Re: Pferde
« Antwort #8 am: 08. Mai 2007, 18:22:53 »



   Klar  wir...aber ehrlich gesagt nur weil ein ganz Teil der Einstaller den Kram haben will....sieht so lecker aus   ;D oh mann
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cara

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Re: Pferde
« Antwort #9 am: 08. Mai 2007, 19:24:30 »


Warum steigen Reiter nicht ab, wenn sie genau wissen, dass ihr Pferd vor einem Trecker scheut?
Ich denke, ein Pferd am Halfter geführt, dürfte deutlich besser ruhig zu halten sein, als wenn der Reiter im Sattel bleibt.


ich verstehe es nicht, wieso es überhaupt Menschen gibt, die absteigen und versuchen, ihre 400kg bis 800kg von unten halten zu wollen... das kann doch gar nicht gut gehen..

aber es ist so, wie Klaus und Jonny schon sagen... das Problem ist, bis auf wenige Ausnahmen,nicht das Pferd, sondern der Reiter.. wenn der es nicht schafft, sein Pferd in den Griff zu bekommen und ihm klar zu machen, wer das sagen hat, ist eh alles zu spät, egal, ob er oben drauf sitzt oder unten am Hals hängt..
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WilliW

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Re: Pferde
« Antwort #10 am: 08. Mai 2007, 19:39:40 »

Nun gut, von Pferden habe ich keine Ahnung.
Ich weiß nur, dass ich eine Kuh am Halfter besser dirigieren kann, als wenn ich drauf säße :D

Sicher ist der Schaden nicht groß. Die Pferde, die durch meine Rüben getrabt sind, haben auch nicht vor meinem Trecker gescheut, sondern vermutlich vor dem Trecker eines Kollegen.
Ich unterstelle bewusst keinen Mutwillen!
Mich kotzt es einfach an, dass man sich als Schadensverursacher noch nicht mal meldet.
Leider werden die Pferde hier bei uns derzeit immer mehr und "treckersichere" Reiter nebst Untersatz sind die ganz große Ausnahme.
Ich bemühe mich, Rücksicht zu üben, ggfs. den Trecker abzustellen, damit bloß nix passiert.
Was mir dann aber doch irgendwann auf die Hutschur geht, ist, wenn in der Feldmark auf den 3m breiten Teerstraßen Reiter vor mir unterwegs sind und von mir quasi erwarten, ich würde die 1,5km mit ausreichendem Sicherheitsabstand im Schritttempo hinter ihnen hertuckern.
Meine tägliche Arbeitszeit ist leider auch irgendwo begrenzt und die Reiter werden langsam zum Zeitfaktor.

Willi
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Re: Pferde
« Antwort #11 am: 08. Mai 2007, 19:45:37 »

Willi,
ich denke, dass die es alle nicht mit Absicht machen, gehe einfach davon aus, dass die sich überhaupt keinen Kopp darum machen, wie und warum und warum gerade jetzt du das tust, was du gerade tust.
Für sie ist nur wichtig, dass sie einen netten, entspannenden Ausritt haben.

Hast du dir vielleicht schon mal darüner Gedanken gemacht (evtl mit Berufskollegen), einen Flyer zu entwerfen, in dem das lanwirtschaftliche Arbeiten erklärt wird und diesen dann in den Reitställen auslegen?
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WilliW

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Re: Pferde
« Antwort #12 am: 08. Mai 2007, 19:52:59 »

Reitställe? Bei uns nennt sich das Robusthaltung.
Da wird ne Wiese gekauft oder gepachtet, ein Unterstand ohne Baugenehmigung raufgezimmert, Zaun drum, Bauwagen daneben und gut ist. Teilweise kommen dann noch Einstellpferde von Dritten dazu.
Das heißt, es ist schwierig, überhaupt Ansprechpartner zu finden.
Einige kenne ich zwar und komme auch gut mit ihnen aus. Soweit, sich mal an die eigene Nase zu fassen und nicht nur von den Bauern möglichst treckerfreie Landwirtschaftsfahrten zu erwarten, sind leider die wenigsten.

Willi
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Re: Pferde
« Antwort #13 am: 08. Mai 2007, 19:55:58 »

Willi, dann wird das natürlich schwierig...
gäbe dann aber vielleicht noch Reitsportgeschäfte oder Futterhändler, aber ich gestehe, die Lösung ist das auch nicht...
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Jonny B.Goode

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Re: Pferde
« Antwort #14 am: 08. Mai 2007, 21:23:06 »

   Nichts gegen proffessionel betriebene Offenstallhaltung  aber bei
   Pseudorobusthaltung   oh mann da flipp ich auch aus.Da wird sich irgendwo ein Wieschen gepachtet ;wie Willi schon sagte,irgendwas ohne
   Baugenehmigung draufgeschustert die Pferde stehen im Winter im Morast weil es ja so gesund ist und im Sommer auf verunkrauteten
  ramponierten Wiesen.
   Wir mussten uns hier noch den letzten Pflasterstein genehmigen lassen


    Soviel zu meiner spontanen Agression    Jo
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