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Autor Thema: Einzäunen Weide  (Gelesen 7123 mal)

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Biobauer

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Einzäunen Weide
« am: 09. Januar 2016, 11:25:51 »

Hallo,
ich überlege grade eine weiter entfernte Wiese fest zu zäunen, bis jetzt hab ich immer mit Wildzaun, Knotengitter gearbeitet nun kam mir der Gedanke Baustahlmatten mittig zu trennen und damit Zaun zu bauen. Ich will halt was stabiles und wartungsfreies.Höhe reicht normal aus , die gehen da nicht drüber. Jemand Erfahrung damit?
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen

Panta rhei

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Re: Einzäunen Weide
« Antwort #1 am: 09. Januar 2016, 11:35:34 »

In der Region wurden vor Jahren schon in sehr gefährdeten Lagen Ackerflächen auf die Art eingezäunt um Wildschäden zu verhindern.
Je nach Bundesland kann es aber sein , das bei einer derart massiven Ausführung eine Baugenehmigung notwendig ist.
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Es sind nicht die schlechten Jahre, die uns Probleme bereiten, es sind die falschen Entscheidungen in den guten Jahren!
Standort: westliches Moseltal

Thomas

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Re: Einzäunen Weide
« Antwort #2 am: 09. Januar 2016, 16:07:30 »

Bis 150 cm Höhe ist normal baugenehmigungsfrei. Aber besser mal nachfragen, keine Gewähr. Bei mir ist es so (ganz aktuell).

Gruß
Thomas
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Simon

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Re: Einzäunen Weide
« Antwort #3 am: 09. Januar 2016, 18:15:58 »

Moin,

wieso willst du denn Baustahlmatten für einen Weidezaun nehmen? Auf wieviel EUR/m kommst du da? Beim Knotengeflecht kommst du auf ca. 1,5EUR je laufenden Meter (Spanner jeden Draht, ohne Pfähle). Solls schick aussehen und noch stabiler sein als Wildzaun, wuerde ich die neuseeländische Bauweise nehmen, kostet das Doppelte je lfd (Spanner jeden Draht, ohne Pfähle):


  (Quelle:http://www.teara.govt.nz/en/photograph/15299/north-island-wire-fence )

Bau lieber einen vernünftigen Drahtzaun, der hält länger und ist flexibel. Bei den Baustahlmatten hast du immer die in sich steifen Matten und du hast keine Möglichkeit, den nachzuspannen. Je nachdem wie lang der Zaun ist brauchst du auch keine Spanner. Ich  sag mal so ab 300m Länge kannst du einen Draht ohne Bedenken vorspannen und abbinden, bei der Laenge ist der in sich so flexibel dass er Temperaturschwankungen ausgleicht. Ein guter Drahtzaun ist nämlich stabil UND flexibel. Beim Knoten immer drauf achten, dass du den richtigen zum abbinden verwendest. Gut beschrieben wird es bei Patura im Katalog.

Und ganz ehrlich: So ein Baustahlmattenzaun sieht für mich immer so nach Pfusch aus, da ist nen Drahtzaun eleganter. Die Zaunbauer hier sagen immer: "Ein guter Zaun sieht gut aus und hält zwei Generationen."

Gruss
Simon
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Wat den Eenen sin Uhl', ist den Annern sin Nachtigall.

Torben

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Re: Einzäunen Weide
« Antwort #4 am: 10. Januar 2016, 19:38:04 »

Moin,

ich habe heute mehrere Weiden übernommen.
Dort sollen in Zukunft Pferde laufen.

Derzeit sind die Weiden mit Stacheldraht und Eichenpfählen eingezäunt, jedoch mehr schlecht als recht.
Mir sind die T-Pfosten sehr symphatisch - in den Ecken vernünftige Pfähle und als Streckenpfahl den T-Post.

Habe gerade beim Stöbern festgestellt, dass es unterschiedliche Qualitäten gibt. Nicht alle sind aus umgewalztem stabilen Schienstahl aus den USA; es gibt auch welche aus China.

Frage: wie kann ich nen chinesischen Nachbaupfahl vom Original unterscheiden ?!
Sind die Nachbaupfähle wirklich weicher als die aus Schienenstahl?

Setzt jemand von euch die T-Post ein?
Wie sind eure Erfahrungen ?

Winterliche Grüsse, Torben
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Thomas

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Re: Einzäunen Weide
« Antwort #5 am: 10. Januar 2016, 19:53:16 »

Moin,

ich habe heute mehrere Weiden übernommen.
Dort sollen in Zukunft Pferde laufen.

Derzeit sind die Weiden mit Stacheldraht und Eichenpfählen eingezäunt, jedoch mehr schlecht als recht.
Mir sind die T-Pfosten sehr symphatisch - in den Ecken vernünftige Pfähle und als Streckenpfahl den T-Post.

Habe gerade beim Stöbern festgestellt, dass es unterschiedliche Qualitäten gibt. Nicht alle sind aus umgewalztem stabilen Schienstahl aus den USA; es gibt auch welche aus China.

Frage: wie kann ich nen chinesischen Nachbaupfahl vom Original unterscheiden ?!
Sind die Nachbaupfähle wirklich weicher als die aus Schienenstahl?

Setzt jemand von euch die T-Post ein?
Wie sind eure Erfahrungen ?

Winterliche Grüsse, Torben

Moin,

hier setzen die Jäger den tlw. zum Wildschutz ein, die werden dann mit bis zu 6 Litzen bestückt. Die stehen gut, alles sehr ordentlich.

Bloß mal eben einen von Hand in die Erde drücken - wie auch immer - ist nicht. Ich hatte leichtsinnigerweise einen mal mit dem Fuß reindrücken wollen. Der "Spieß" durchdrang problemlos meinen Arbeitsschuh (natürlich knapp neben der Stahlsohle) und das Ganze endete in einer erheblichen und langwierigen Entzündung unterm Mittelfuß. Da kann der Pfosten nix für.


Gruß
Thomas
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Gallus gallus!

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Re: Einzäunen Weide
« Antwort #6 am: 17. Oktober 2016, 11:33:32 »

Moin,

ich denke darüber nach, mein Grünland mit Schafen zu verwerten. Ein größerer Kostenfaktor wird der Zaunbau sein.

Wieviel kostet mich ein Zaun, der Schafe auf der Weide und Wölfe draußen hält? Es soll ein Zaun werden, der mehrere Jahre steht.
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Biobauer

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Re: Einzäunen Weide
« Antwort #7 am: 18. Oktober 2016, 15:37:03 »

Moin,

ich denke darüber nach, mein Grünland mit Schafen zu verwerten. Ein größerer Kostenfaktor wird der Zaunbau sein.

Wieviel kostet mich ein Zaun, der Schafe auf der Weide und Wölfe draußen hält? Es soll ein Zaun werden, der mehrere Jahre steht.

also auf die empfehlungen der wolfsexperten würde ich mich nicht verlassen, die wurden bis jetzt regelmässig geknackt
wennst wirklich nen wolfsdichten zaun haben willst, dann guck mal ein wolfsgehege an, das wird dann aber sehr teuer
ich würde 2 m und oben unten strom oder stacheldraht nehmen
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