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Autor Thema: Steigende Milchpreise?  (Gelesen 82693 mal)

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Georg

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #105 am: 07. April 2009, 14:50:59 »

Im Laden gestiegen(Futter ist doch jetzt Genfrei! :frage: ;D) und bei den Bauern gefallen und wegen des genfreien Futters sind auch noch die Futterkosten gestiegen.... >:(
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jimnew

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Hallo agrowissen-freunde

unter http://www.43cent.net

könnt Ihr Eure Bilder und Kommentare für einen gerechten Milchpreis hinterlegen.

Bitte beteiligt Euch zahlreich. Vielen Dank.

Gruß
faster
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Moin

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #107 am: 25. Mai 2009, 11:22:46 »

@faster

Was ist gerecht?

Solange es noch zuviele Milchbauern bzw. zuviel Kühe gibt, wird sich der Milchpreis nicht verändern. Im Herbst wird der Milchpreis dann stark ansteigen.
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Hart aber Herzlich

Georg

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #108 am: 25. Mai 2009, 11:35:28 »

Mal ein Vorschlag um den Michpreis in die Höhe zu treiben:

Für die nächsten Monate sind ja die Kontrakte mit den Diskountern gemacht, also demzufolge ändert sich auch nichts am Milchpreis!

Mein Vorschlag wäre, das die Milchbauern sämtliche Milch ab dem 1. Oktober wenndie neuen Kontrakte abgeschlossen werden selbst aufkaufen!
Eigentlich ist das kein Risiko, denn Milch wird ja gebraucht! Und wenn 95% aus dem MArkt gekauft werden dann wird der Preis sehr schnell nach oben gehen und zwar innerhalb 2 Tagen! Dann hat der die MAcht der der Eigentümmer der Milch ist! Ich bin überzeugt, das man die Milch nicht mal abnehmen muss! Die Discounter bekommen Panik und werdenjeden geforderten Preis bezahlen!
Der Preis wird also um ca das doppelte steigen. Dafür kann man dann zu den jetzigen Bedinungen eigentlich die Hälfte der Milch wegschütten!
Da wir aber nur ca 105 % Versorgung haben, müssen letztendlich nur 5% der Milch vernichtet werden um eine nachhaltige Milchpreisstabilität zu bekommen!

Übrigens, das "Selbstaufkaufen" ist in der Wirtschaft ein recht probates Mittel! Um Aktienkurse in die höhe zu treiben, kaufen auch hin und wieder mal Firmen größere Mengen Aktien selbst auf, und verkaufen die dann wieder!
Porsche hatte das allerdings bei den VW Aktien versäumt, die wieder zu verkaufen!
Nur Knappheit bewegt den Preis nac oben! Und für Kanppheit kann man selbst sorgen!
Es bräcuchte lediglich von Frau Aigner ne Bürgschft über ca. 5 Milliarden Euro, damit die Molereien die Verträge auch abschließen! Das Risiko, da die Bürgschaft in Anspruch genommen werden würde ist gleich Null! Zumindest ist das RIsiko wesentlich geringer wie bei den BAnken! Dort werden doch auch derzeit wertlose Aktien vom Staat finanziert(bad BAnk)! Weshalb dann nciht die wertlose Milch?
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Heinrich

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #109 am: 26. Mai 2009, 13:07:12 »

Mal ein Vorschlag um den Michpreis in die Höhe zu treiben:

Für die nächsten Monate sind ja die Kontrakte mit den Diskountern gemacht, also demzufolge ändert sich auch nichts am Milchpreis!

Mein Vorschlag wäre, das die Milchbauern sämtliche Milch ab dem 1. Oktober wenndie neuen Kontrakte abgeschlossen werden selbst aufkaufen!
Eigentlich ist das kein Risiko, denn Milch wird ja gebraucht! Und wenn 95% aus dem MArkt gekauft werden dann wird der Preis sehr schnell nach oben gehen und zwar innerhalb 2 Tagen! Dann hat der die MAcht der der Eigentümmer der Milch ist! Ich bin überzeugt, das man die Milch nicht mal abnehmen muss! Die Discounter bekommen Panik und werdenjeden geforderten Preis bezahlen!
Der Preis wird also um ca das doppelte steigen. Dafür kann man dann zu den jetzigen Bedinungen eigentlich die Hälfte der Milch wegschütten!
Da wir aber nur ca 105 % Versorgung haben, müssen letztendlich nur 5% der Milch vernichtet werden um eine nachhaltige Milchpreisstabilität zu bekommen!

Übrigens, das "Selbstaufkaufen" ist in der Wirtschaft ein recht probates Mittel! Um Aktienkurse in die höhe zu treiben, kaufen auch hin und wieder mal Firmen größere Mengen Aktien selbst auf, und verkaufen die dann wieder!
Porsche hatte das allerdings bei den VW Aktien versäumt, die wieder zu verkaufen!
Nur Knappheit bewegt den Preis nac oben! Und für Kanppheit kann man selbst sorgen!
Es bräcuchte lediglich von Frau Aigner ne Bürgschft über ca. 5 Milliarden Euro, damit die Molereien die Verträge auch abschließen! Das Risiko, da die Bürgschaft in Anspruch genommen werden würde ist gleich Null! Zumindest ist das RIsiko wesentlich geringer wie bei den BAnken! Dort werden doch auch derzeit wertlose Aktien vom Staat finanziert(bad BAnk)! Weshalb dann nciht die wertlose Milch?

Das wird den selben Effekt haben wie der Streik. Die Unternehmen kaufen einfach im Eu-Ausland die benötigte Milch. Und dann sind unsere Molkeein draussen.  Ich denke der jetzige Preis ist einfach ein vom Handel gewollter. Er spielt bei der Milch alle Macht aus die er hat. Selbst wenn die Milch im Laden 20 Cent mehr kosten würde, würd der Absatz kaum zurück gehen. Der Verbrauch dürfte nur nicht das Gefühl haben er würde die Milch irgendwo billiger bekommen.
Ich glaube der grösste Fehler den wir machen können ist in Deutschland die Menge runterzufahren, solange es EU weit genug mM Milch giebt.
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donnershag

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #110 am: 26. Mai 2009, 14:56:08 »

Wenn wir höhere Milchpreise wollen, so muß schnellstens Menge vom Markt. Einlagerung in welcher Art auch immer fällt uns immer wieder auf die Füsse. Mein Vorschlag wäre 25 % der Milch im Schweinetrog zu verwerten. Der Gegenwert liegt dort bei ca 20 Cent pro Liter. Für unsere Mädels vom BDM besteht auch wieder die Möglichkeit die Milch als besten Naturdünger zu verwerten. Schaber wird es euch danken!

Aber im Ernst, was meint Ihr was passiert, wenn im Herbst 25% der Milchmenge (über Molkereien gesteuert) in die Schweinefütterung geht??

Martin
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Igel

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #111 am: 26. Mai 2009, 19:15:04 »

Wenn wir höhere Milchpreise wollen, so muß schnellstens Menge vom Markt. Einlagerung in welcher Art auch immer fällt uns immer wieder auf die Füsse. Mein Vorschlag wäre 25 % der Milch im Schweinetrog zu verwerten. Der Gegenwert liegt dort bei ca 20 Cent pro Liter. Für unsere Mädels vom BDM besteht auch wieder die Möglichkeit die Milch als besten Naturdünger zu verwerten. Schaber wird es euch danken!

Aber im Ernst, was meint Ihr was passiert, wenn im Herbst 25% der Milchmenge (über Molkereien gesteuert) in die Schweinefütterung geht??

Martin

Hallo,

ist auch keine Lösung, geht ja nur mit Flüssigfütterung und man muss es lagen können, was bei den wenigsten Schweinemästern der Fall sein wird, weiß auch gar nicht, ob das überhaupt erlaubt ist? Molke setzt der ein oder andere hier ein, aber mit Milch bekommst du ja kaum noch Futter ins Tier. Wie wär es mit 25 % Kühe abschaffen? das hiilft mir Sicherheit vorran...  ;)

Aber wenn ich mal ehrlich sein darf, mir geht das gejammere um die niedrigen Milchpreise mitlerweile ziemlich auf den Keks! Klar, dass die Milchviehhaltern damit nicht kostendeckend arbeiten können, aber so ist das woanders auch (gewesen)! Gab es bei Schlachtschweinepreisen von 1,20 € und tiefer oder Ferkel für 25 € so einen Riesen Aufstand?? Auch musste man sich lange Zeit mit Getreidepreisen  vom höchstens 10€/dt zufrieden geben...Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Milcherzeuger immer ne Extrawurst haben wollen, merke ich auch oft genug bei vielen Milcherzeugern hier in der Gegend...ganz schlimm Beim Thema Milchquote, viele wollen (warum auch immer) nicht wahrhaben das diese bald weggfallen soll, jeder glaubt, dass es dann was anderes geben wird (ziemlicher Quatsch, dann kann man auch gleich die Quote lassen), jeder spricht von Betrug und Enteignung, aber dass diese damals kostenfrei verteilt wurde will dann keiner mehr wissen...Selbst beim Landvolk ist hier Milch immer Thema Nr.1

Gruss Henrik
« Letzte Änderung: 26. Mai 2009, 19:22:23 von Igel »
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Ede

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #112 am: 26. Mai 2009, 19:52:22 »

...jeder spricht von Betrug und Enteignung, aber dass diese damals kostenfrei verteilt wurde will dann keiner mehr wissen...


Henrik,
was wäre wohl los, wenn die Direktzahlungen wegfallen würden? Die wurden auch "damals kostenfrei verteilt". Und wenn jetzt jemand sagt, daß diese an den Verpächter durchgereicht werden, dann sag ich nur, beim unterschreiben des Pachtvertrages war auch jeder selbst dabei.

MfG
Ede
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guest176

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #113 am: 26. Mai 2009, 20:04:00 »

das letzte was wir gebrauchen können ist , das wir anfangen uns gegeseitig anzufeinden !
letztendlich sitzen wir alle in einem boot oder sehe ich das falsch ?
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Ede

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #114 am: 26. Mai 2009, 20:09:01 »

das letzte was wir gebrauchen können ist , das wir anfangen uns gegeseitig anzufeinden !
letztendlich sitzen wir alle in einem boot oder sehe ich das falsch ?


Das siehst du völlig richtig.
Falls du mich angesprochen hast mit deinem Beitrag: Ich wollte Henrik nur aufzeigen, daß man alles immer von mehreren Seiten betrachten kann/muß.

MfG
Ede
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guest176

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #115 am: 26. Mai 2009, 20:26:51 »

nur mal so ins unreine gedacht :
warum bekommen ackerbauern eine betriebsprämie , die ursprünglich mal an die fläche gekoppelt war ?
weil sie unter den europäischen rahmenbedingungen nicht zu weltmarktpreisen produzieren können !
wenn die milchquote als mengenventil und preisstütze versagt hat , danach sieht es z.z aus , dann ist es doch nur logisch die kontegentierung abzuschaffen und die differenz von 43 cent zum weltmarktpreis mit direktzahlungen auszugleichen und alle sind glücklich , voran die discounter , weil sie ihre milch zum spottpreis bekommen und die verbraucher weil sie hochwertige lebensmittel hinterhergeworfen bekommen .
finanziert wird das alles dann durch eine milch steuer , welche auf den handel und verbrauch erhoben wird .
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Ruedi

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #116 am: 26. Mai 2009, 20:33:41 »

nicht noch eine neue steuer  >:(
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jochen53

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #117 am: 26. Mai 2009, 21:18:52 »

finanziert wird das alles dann durch eine milch steuer , welche auf den handel und verbrauch erhoben wird .

Das ist eine geniale Idee, die man auf die gesamte Wirtschaft anwenden sollte. Ein Boom ohnegleichen wäre sicher. Z.B. bekämen die Autohersteller dann für jeden Wagen, den sie für 20.000 EURO herstellen und für 5.000 verkaufen, vom Staat 15.000 Ausgleichszahlung, unabhängig davon ob sie nun 3 oder 20 Millionen Autos pro Jahr herstellen. Falls trotz der Niedrigpreise sich nicht alle Autos verkaufen lassen, kommen sie eben vom Fließbqand direkt in die Schrottpresse, die 15.000 gibt es immer. Wenn der Staat nach 3 Tagen kein Geld mehr hat, macht das nichts, dann wird eben neues Geld gedruckt.

Das ist ein Fall für den Wirtschafts-Nobelpreis.
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tuning Esel

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #118 am: 26. Mai 2009, 21:19:16 »

Man kann es drehen und wenden wie man es will,aber es gibt meiner ansicht nach nur noch eins,es muss alles einfach zu boden gehen,kaputt gewirtschaftet werden um das Problem zu lösen,und das problem wirt sich von selbst lösen wen man die Quoten ud direktzahlungen ganz wegläst,nen anderen Weg wirt es auf langer sicht nicht geben
Wie mehr Direkzahlungen,wie mehr ist man abhängig von jemadn,von was,die liebe Quote,solange die vom Staat geregelt war und nicht verhandelbar ging es ja noch,aber die Landwirt sind einfach nicht im stand nen Markt selber auf trab zu halten,da wirt einfach gemolken was das zeug hält und dan wirt geweint und geklönt das der Preis im Keller ist...
Es ist hart aber es braucht nun mal diese Situation das es einge auf der Strecke bleiben müssen,anader mal nen neue denkweise auf den Tag legen und dritte  vom Hohen Ross runter kommen müssen,da hilft kein Streik oder so
Solange die Solidarität unter produzenten und alle mal am gleichen strick,in die gleiche Richtung ziehen wollen,braucht es noch nen kraftakt...
Warum werden auf Versamlungen Preise besprochen,und dan am Nächsten tag unterschreiben alle zu nen viel niedrigeren???
Was ich auchs chon gemerkt habe ist das sehr viele Bauern nicht rechnen,wollen oder können,es ist ja viel wichtiger Super Kühe im Stall zu haben und den Fendt im Schuppen,wen man den preis anspricht dan kommt imemr na aj wir nehem was kommt und die werden uns schon nicht kaputt gehen lassen,und da ist eben so ein Punkt,viele Bauern glauben immer noch der Staat wir tuns nicht im Stich lassen,das problem wirt einfach auf andere abgewälzt und dan wirt einfach der Gurt noch ein wenig enger geschnalt und jeder hoft auf ein Wunder...
So wirt es auf das ergebnis kommen wie ichs chon oben beschriben habe,und dan wen alles am Boden ist kann man auf guten Grund neu aufbauen..
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Michi

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Re: Steigende Milchpreise?
« Antwort #119 am: 26. Mai 2009, 21:24:14 »

meiner meinung nach sollten die molkereien mit den landwirten befristetet verträge über den absatz einer bestimmten milchmenge machen. und über den vertragszeitraum wird der preis garantiert. d.h. für beide seiten planungssicherheit und wettbewerb unter den molkereien und landwirten um das beste angebot. im prinzip wie wir es jetzt mit biogas haben. auf eeg kann bei milch verzichtet werden. gefahr hier natürlich das die großen betriebe übervorteilt werden. aber nicht zwangsweise.
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