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Autor Thema: Landwirtschaft in China  (Gelesen 7089 mal)

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Henrik

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Landwirtschaft in China
« am: 21. Juni 2015, 11:44:23 »

Eines der größten Länder der Erde, auf jeden Fall das Land mit der größten Bevölkerung. Gefühlt wird in den Märkten immer mehr darauf geachtet wann und wieviel die Chinesen kaufen. Sollen ja teilweise auch im Ausland schon Flächen kaufen? Vermutlich sehr strategisch das ganze.

War schon mal jemand in China? Wie sieht es auf dem Land aus? Kleine Technik, einfache Technik oder hält die Elektronik da auch Einzug? Die Bevölkerung ist ja sehr groß, aber die Flucht vom Land in die Stadt bzw. Städte hörte man  ja auch immer wieder.
High Tech kommt ja sehr viel aus China, das aus der Landwirtschaft was hierher kommt, eher weniger? Noch?

Gruss

Henrik
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Biobauer

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #1 am: 21. Juni 2015, 13:08:35 »

Eines der größten Länder der Erde, auf jeden Fall das Land mit der größten Bevölkerung. Gefühlt wird in den Märkten immer mehr darauf geachtet wann und wieviel die Chinesen kaufen. Sollen ja teilweise auch im Ausland schon Flächen kaufen? Vermutlich sehr strategisch das ganze.

War schon mal jemand in China? Wie sieht es auf dem Land aus? Kleine Technik, einfache Technik oder hält die Elektronik da auch Einzug? Die Bevölkerung ist ja sehr groß, aber die Flucht vom Land in die Stadt bzw. Städte hörte man  ja auch immer wieder.
High Tech kommt ja sehr viel aus China, das aus der Landwirtschaft was hierher kommt, eher weniger? Noch?

Gruss

Henrik

ich weiss nur, das in einen grossen obstanbaugebiet die bienen und sonstige bestäuber ausgerottet worden sind durch übermässigen einsatz von pestiziden. da sitzen jetzt die leut in den bäumen und bestäuben per pinsel.
zudem kommt immer viel biosoja aus china, was ich  für nicht glaubwürdig halte
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen

BNT

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #2 am: 21. Juni 2015, 13:13:13 »

China ist der Welt größter Düngemittel Verbraucher. Besonders gut meint es der chinesische Bauer mit Stickstoff. Die Bilanzen sind krass positiv. Es geht da nicht um eine Überschreitung von bummeligen 20 kg, sondern eher in Richtung 200 kg.
Nachhaltigkeit sieht für China so aus, dass sie das im eigenen Land langsam Ernst nehmen, dafür ums krasser im Ausland zu schlagen.
Derzeit machen sie gerade den georgischen Staatswald platt.
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kakvogl

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #3 am: 21. Juni 2015, 13:14:37 »

Ich hab erst einen Beitrag gelesen, dass Handystrahlen den Bienen mehr zu schaffen machen wie die Ldw.
Auch wurde erwähnt, dass viele Bienen nicht sterben sonder unauffindbar sind und einfach verschwinden.
Angeblich haben die ein Handy an einen Bienenstock gelegt der nach 5 Tagen dann leer war.
Wenn es so ist machts mich wiedermal nachdenklich.
Biobauer probiers doch mal aus.
Das wären halt wieder so Kleinigkeiten die der Mensch mit seiner Technisierung nicht bedenkt oder beachtet.
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sten

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #4 am: 21. Juni 2015, 13:15:05 »

Eines der größten Länder der Erde, auf jeden Fall das Land mit der größten Bevölkerung. Gefühlt wird in den Märkten immer mehr darauf geachtet wann und wieviel die Chinesen kaufen. Sollen ja teilweise auch im Ausland schon Flächen kaufen? Vermutlich sehr strategisch das ganze.

War schon mal jemand in China? Wie sieht es auf dem Land aus? Kleine Technik, einfache Technik oder hält die Elektronik da auch Einzug? Die Bevölkerung ist ja sehr groß, aber die Flucht vom Land in die Stadt bzw. Städte hörte man  ja auch immer wieder.
High Tech kommt ja sehr viel aus China, das aus der Landwirtschaft was hierher kommt, eher weniger? Noch?

Gruss

Henrik

ich weiss nur, das in einen grossen obstanbaugebiet die bienen und sonstige bestäuber ausgerottet worden sind durch übermässigen einsatz von pestiziden. da sitzen jetzt die leut in den bäumen und bestäuben per pinsel.
zudem kommt immer viel biosoja aus china, was ich  für nicht glaubwürdig halte
Ist denn die Ursache des Bienesterbens im Pestizideinsatz zu suchen oder passt das nur schön ins Bild? Einer wiederansiedlung von Hummeln würde ja dann nichts entgegensprechen, oder?
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Biobauer

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #5 am: 21. Juni 2015, 14:19:23 »

Ich hab erst einen Beitrag gelesen, dass Handystrahlen den Bienen mehr zu schaffen machen wie die Ldw.
Auch wurde erwähnt, dass viele Bienen nicht sterben sonder unauffindbar sind und einfach verschwinden.
Angeblich haben die ein Handy an einen Bienenstock gelegt der nach 5 Tagen dann leer war.
Wenn es so ist machts mich wiedermal nachdenklich.
Biobauer probiers doch mal aus.
Das wären halt wieder so Kleinigkeiten die der Mensch mit seiner Technisierung nicht bedenkt oder beachtet.

ich hab meine ableger auf der terasse stehen, da sind im umkreis von zehn metern bestimmt ständig zwischen einen und fünf handys aktiv. die bienen haben sich prächtig entwickelt.....
und wer sich wieder gleich angegriffen fühlt, weil ich da was von pestiziden schrieb, es ist halt so, das es gegenden gibt, wo das zeugs so angereichert ist, das da einfach nix mehr gedeiht.hab ich selsbt schon in russia gesehn. ich möchte da auch kein obst her haben
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BNT

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #6 am: 21. Juni 2015, 14:55:28 »

Meistens siehst du das ja eh an der Bevölkerung (Missbildungen).
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charlie

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #7 am: 21. Juni 2015, 15:03:51 »

Deswegen ist es ja auch wichtig, dass wir hier auf unsere Bienen achten und Insektizid-Auflagen auch beachten. Das ist ein klares Marketing-Argument und muss auch so nach außen getragen werden.
Andere Teile der Welt haben hier völlig andere Prioritäten, mit deren Methoden möchte ich als Nicht-Bio aber auch nicht mit verglichen werden, muss aber leider mit den Produkten konkurrieren.
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Gruß

Charlie

Nicht immer sind die, die das Gras wachsen hören, auch bereit, es zu mähen.

sten

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #8 am: 21. Juni 2015, 15:07:44 »

Ich hab erst einen Beitrag gelesen, dass Handystrahlen den Bienen mehr zu schaffen machen wie die Ldw.
Auch wurde erwähnt, dass viele Bienen nicht sterben sonder unauffindbar sind und einfach verschwinden.
Angeblich haben die ein Handy an einen Bienenstock gelegt der nach 5 Tagen dann leer war.
Wenn es so ist machts mich wiedermal nachdenklich.
Biobauer probiers doch mal aus.
Das wären halt wieder so Kleinigkeiten die der Mensch mit seiner Technisierung nicht bedenkt oder beachtet.

ich hab meine ableger auf der terasse stehen, da sind im umkreis von zehn metern bestimmt ständig zwischen einen und fünf handys aktiv. die bienen haben sich prächtig entwickelt.....
und wer sich wieder gleich angegriffen fühlt, weil ich da was von pestiziden schrieb, es ist halt so, das es gegenden gibt, wo das zeugs so angereichert ist, das da einfach nix mehr gedeiht.hab ich selsbt schon in russia gesehn. ich möchte da auch kein obst her haben
Ich fühl mich nicht angegriffen, frage nur
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Ansgar

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #9 am: 21. Juni 2015, 16:04:00 »

Ich fühle mich zwar auch nicht angegriffen, aber ich finde es schon schade, dass gestandene Landwirte hier in diesem Forum so Unworte in Sachen Landwirtschaft wie Pestizide verwenden. :kopfschuettel:
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sten

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #10 am: 21. Juni 2015, 16:10:28 »

Pestizid ist fur mich ein gängiger Begriff und auch treffender als Pflanzenschutzmittel.

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Michi

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #11 am: 21. Juni 2015, 16:29:16 »

ist doch wie es ist. aus wikipedia:

Pestizid (von lat. pestis = Geißel, Seuche und lat. caedere = töten) ist eine aus dem englischen Sprachgebrauch übernommene Bezeichnung für chemische Substanzen, die lästige oder schädliche Lebewesen töten, vertreiben oder in Keimung, Wachstum oder Vermehrung hemmen.
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Henrik

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #12 am: 21. Juni 2015, 18:40:24 »

zudem kommt immer viel biosoja aus china, was ich  für nicht glaubwürdig halte

Freud aus Österreich war mal da, die machen Bio, aber da ist teilweise soviel Schwefel und anderes in der Luft, da brauchst auch gar nicht spritzen  ;) Auch wenn nicht gespritzt, gesund wird das nicht sein. Dann lieber von Konvi von hier, da weiss ich wenigstens was drin ist  ;D
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jotesen

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #13 am: 21. Juni 2015, 18:42:03 »

Um aufs Thema Bienen zurück zu kommen. Bei meinem Bruder sind diesen Winter alle Völker gestorben, die in Rapswaben gebrütet haben. Kann Zufall sein und da es nur ein Hobby ist, lässt er es nicht untersuchen, aber das war schon etwas auffällig
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- = Ökologischer Landbau in der Magdeburger Börde und der Heide = -

Wer mir was gutes tun will, findet hier meine Amazon Wunschliste.

Biobauer

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Re: Landwirtschaft in China
« Antwort #14 am: 21. Juni 2015, 19:22:41 »

Eines der größten Länder der Erde, auf jeden Fall das Land mit der größten Bevölkerung. Gefühlt wird in den Märkten immer mehr darauf geachtet wann und wieviel die Chinesen kaufen. Sollen ja teilweise auch im Ausland schon Flächen kaufen? Vermutlich sehr strategisch das ganze.

War schon mal jemand in China? Wie sieht es auf dem Land aus? Kleine Technik, einfache Technik oder hält die Elektronik da auch Einzug? Die Bevölkerung ist ja sehr groß, aber die Flucht vom Land in die Stadt bzw. Städte hörte man  ja auch immer wieder.
High Tech kommt ja sehr viel aus China, das aus der Landwirtschaft was hierher kommt, eher weniger? Noch?

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Henrik

ich weiss nur, das in einen grossen obstanbaugebiet die bienen und sonstige bestäuber ausgerottet worden sind durch übermässigen einsatz von pestiziden. da sitzen jetzt die leut in den bäumen und bestäuben per pinsel.
zudem kommt immer viel biosoja aus china, was ich  für nicht glaubwürdig halte

passend dazu kam heute genau auf pro sieben ein beitrag dazu. für mich sah das sehr trostlos aus da, ausser den bäumen stand da nicht ein graserl auf den boden
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