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Autor Thema: Landwirtschaft in Russland  (Gelesen 29677 mal)

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muh

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Re: Landwirtschaft in Russland
« Antwort #90 am: 16. Januar 2020, 11:29:49 »

Dann frage Ich mal wieder hier ganz konkret - und nicht hätte würde wäre:

-wer geht da hin und startet einen Betrieb? Wer hat den Mut?
-wer sieht für sich oder seine nachfolger in D eine Zukunft derzeit?







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Georg

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Re: Landwirtschaft in Russland
« Antwort #91 am: 16. Januar 2020, 12:20:47 »

Ich kenne die Gegend dort rund um die die Stadt Orjol etwas.
Das erstemal war ich 2001 dort.
In Orjol ist die Zentraöe des 110 000 ha Betriebes unter der Leitung von Mercedes.
Das Projekt nannte sich "Weizen 2000".
Es war bis damals das größte Landmaschineneinzelgeschäft mit 300 Schlepper 100 Claas Mähdrescher 50 12 m Drillmaschinen etc. Etc.
Ja, es war dort reizvoll ... Auch ich hatte mir damals überlegt dort zu bleiben.... Angebote waren genug.
Heute, im Nachhinein, bin ich aber froh, nicht dortgeblieben zu sein.und das bestätigen mir recht eindringlich die beiden Videos.
Es ist der Punkt der Korruption der mich vor 20 Jahren schon extrem gestört hat, und so wie im ersten Video gezeigt, anscheinend immernoch so ist.
Ihr müsst lediglich mal genauer hinschauen wenn die Frau vor der Getreideanlage auf dem Stuhl sitzt und soll da die Anleiferungen zählen...
6000 ha sind bis zu 30 km LKW Transport....  wievielte Ladung3n glaubt Ihr biegen unterwegs mal ab?

Und genau Das ist der Nettogewinn der am Ende fehlt......
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Frankenpower

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Re: Landwirtschaft in Russland
« Antwort #92 am: 16. Januar 2020, 12:27:50 »

Ich kenne die Gegend dort rund um die die Stadt Orjol etwas.
Das erstemal war ich 2001 dort.
In Orjol ist die Zentraöe des 110 000 ha Betriebes unter der Leitung von Mercedes.
Das Projekt nannte sich "Weizen 2000".
Es war bis damals das größte Landmaschineneinzelgeschäft mit 300 Schlepper 100 Claas Mähdrescher 50 12 m Drillmaschinen etc. Etc.
Ja, es war dort reizvoll ... Auch ich hatte mir damals überlegt dort zu bleiben.... Angebote waren genug.
Heute, im Nachhinein, bin ich aber froh, nicht dortgeblieben zu sein.und das bestätigen mir recht eindringlich die beiden Videos.
Es ist der Punkt der Korruption der mich vor 20 Jahren schon extrem gestört hat, und so wie im ersten Video gezeigt, anscheinend immernoch so ist.
Ihr müsst lediglich mal genauer hinschauen wenn die Frau vor der Getreideanlage auf dem Stuhl sitzt und soll da die Anleiferungen zählen...
6000 ha sind bis zu 30 km LKW Transport....  wievielte Ladung3n glaubt Ihr biegen unterwegs mal ab?

Und genau Das ist der Nettogewinn der am Ende fehlt......

dann liefer doch dem Kammeraden ein paar GPS Sender für die LKWs....dann wird sich schon klären wo die rumfahren.... :spielen:
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Früher war sogar die Zukunft besser (Karl Valentin)

Biobauer

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Re: Landwirtschaft in Russland
« Antwort #93 am: 16. Januar 2020, 12:39:10 »

Ich kenne die Gegend dort rund um die die Stadt Orjol etwas.
Das erstemal war ich 2001 dort.
In Orjol ist die Zentraöe des 110 000 ha Betriebes unter der Leitung von Mercedes.
Das Projekt nannte sich "Weizen 2000".
Es war bis damals das größte Landmaschineneinzelgeschäft mit 300 Schlepper 100 Claas Mähdrescher 50 12 m Drillmaschinen etc. Etc.
Ja, es war dort reizvoll ... Auch ich hatte mir damals überlegt dort zu bleiben.... Angebote waren genug.
Heute, im Nachhinein, bin ich aber froh, nicht dortgeblieben zu sein.und das bestätigen mir recht eindringlich die beiden Videos.
Es ist der Punkt der Korruption der mich vor 20 Jahren schon extrem gestört hat, und so wie im ersten Video gezeigt, anscheinend immernoch so ist.
Ihr müsst lediglich mal genauer hinschauen wenn die Frau vor der Getreideanlage auf dem Stuhl sitzt und soll da die Anleiferungen zählen...
6000 ha sind bis zu 30 km LKW Transport....  wievielte Ladung3n glaubt Ihr biegen unterwegs mal ab?

Und genau Das ist der Nettogewinn der am Ende fehlt......

dann liefer doch dem Kammeraden ein paar GPS Sender für die LKWs....dann wird sich schon klären wo die rumfahren.... :spielen:


Dann solltest aber auch bereit sein mal die 08 zu ziehn und auch zu benutzen
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Georg

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Re: Landwirtschaft in Russland
« Antwort #94 am: 16. Januar 2020, 13:15:00 »

Die Russen sind die Entwickler der GPS und GSM Jammer ( signalstörer) für Fahrzeuge, und haben solche schon im Jahr 2000 eingesetzt..  Hab solche Dinger (Preis ca 100 Euro das Stück) genau dort das erstemal im praktischen Einsatz gesehen...
Ich musst damals auf Garantiekost3n dort hin fliegen weil angeblich meine GPS Anlagen nicht funktioniert haben...
Nachdem ich diesen Mist nachweisen konnte, bekam ich meine Reise und Arbeitskosten von Mercedes bezahlt....

Wenn jemand solche Dinger braucht:
In gut sortierten Autohöfen bekommt man Die unter der Theke durch. LKW Fahrer melden sich gerne mal beim Disponenten ab.....
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Sven1971

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Re: Landwirtschaft in Russland
« Antwort #95 am: 16. Januar 2020, 14:32:34 »

Ich kenne die Gegend dort rund um die die Stadt Orjol etwas.
Das erstemal war ich 2001 dort.
In Orjol ist die Zentraöe des 110 000 ha Betriebes unter der Leitung von Mercedes.
Das Projekt nannte sich "Weizen 2000".
Es war bis damals das größte Landmaschineneinzelgeschäft mit 300 Schlepper 100 Claas Mähdrescher 50 12 m Drillmaschinen etc. Etc.
Ja, es war dort reizvoll ... Auch ich hatte mir damals überlegt dort zu bleiben.... Angebote waren genug.
Heute, im Nachhinein, bin ich aber froh, nicht dortgeblieben zu sein.und das bestätigen mir recht eindringlich die beiden Videos.
Es ist der Punkt der Korruption der mich vor 20 Jahren schon extrem gestört hat, und so wie im ersten Video gezeigt, anscheinend immernoch so ist.
Ihr müsst lediglich mal genauer hinschauen wenn die Frau vor der Getreideanlage auf dem Stuhl sitzt und soll da die Anleiferungen zählen...
6000 ha sind bis zu 30 km LKW Transport....  wievielte Ladung3n glaubt Ihr biegen unterwegs mal ab?

Und genau Das ist der Nettogewinn der am Ende fehlt......

dann liefer doch dem Kammeraden ein paar GPS Sender für die LKWs....dann wird sich schon klären wo die rumfahren.... :spielen:

Ein guter Bekannter von mir wollte das vor 20 Jahren mal auf einem Betrieb von Dr. Oetker in Ungarn machen. Der hatte dann mit seinem PKW auf kerzengerader Strecke einen Unfall mit einem LKW des Betriebs. Er hat noch 2 Wochen auf der Intensivstation geschafft und das war’s dann...
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Die Größe macht es nicht allein, sonst holt die Kuh den Hasen ein.

nofear

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Re: Landwirtschaft in Russland
« Antwort #96 am: 16. Januar 2020, 14:47:13 »

Ihr müsst eines wissen:
Als LWBetrieb habt ihr dort eine "Soziale Funktion" im Ort (was anderes gibst meist nicht, wovon man leben kann)
D.h. entweder ihr kümmert Euch freiwillig um die Versorgung der Bevölkerung mit fast allem (Schule, Nahrung, Viehfutter,...)
oder es wird auf andere Weise dafür gesorgt, dass das Leben weitergeht  ;) ;D

Und ihr seid als "Fremde" immer unterlegen...
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„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (M. Gandhi)

„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” (R. Niebuhr)

Henrik

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Re: Landwirtschaft in Russland
« Antwort #97 am: 24. Februar 2020, 17:21:07 »

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