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Autor Thema: Wildschwein Schadensvermeidung  (Gelesen 46126 mal)

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Harald89

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #30 am: 14. August 2015, 02:49:42 »

Hallo alle zusammen,

ich hatte früher auch einen E Zaun um meine Felder vor Wildschweinen zu schützen, habe aber mittlerweile diese Sache aufgegeben, da die Tiere irgendwie trotzdem durchgekommen sind.

Grüße
Harald
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tuning Esel

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #31 am: 26. Oktober 2015, 17:49:15 »

Hänge mich mal dran..
Habe in einer neuwiese  ziemlich schaden, was hilt??
Zaunen scheint nicht so toll zu sein ,Gülle??
Jäger sind informiert solten da ein wenig passen..
Mfg Roland
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Biobauer

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #32 am: 26. Oktober 2015, 18:03:45 »

Hänge mich mal dran..
Habe in einer neuwiese  ziemlich schaden, was hilt??
Zaunen scheint nicht so toll zu sein ,Gülle??
Jäger sind informiert solten da ein wenig passen..
Mfg Roland

wie hoch bist du droben, bloss so interessehalber
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen

tuning Esel

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #33 am: 26. Oktober 2015, 20:56:22 »

670 M.über Meer
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Biobauer

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #34 am: 26. Oktober 2015, 21:04:07 »

670 M.über Meer

ok, des is ja pillepalle, da bin ich ich teilweise weiter oben.
mei, das beste vermeiden ist ne akute bleivergiftig, wir haben grade mond..
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Julian

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #35 am: 12. Dezember 2015, 11:04:22 »

http://lehner.eu/de/pig-s/

Hat das schon mal jemand probiert? Soll ein Schwefeldünger sein, den man 2-mal in der Vegetationsperiode beim Mais ausbringt und der dann die Wildschweine verhalten soll.

Zitat
Bei Pig-S handelt es sich um ein schwefelhaltiges Düngemittel mit 90% S (Schwefel sollte vom Landwirt sowieso gedüngt werden), das seinen Schwefel rund 4 Monate lang (!!!) freisetzt. Hierbei entsteht schweflige Säure, die dem Schwarzwild in die Nase sticht und dadurch abschreckt.

Wird dann wohl normaler elementarer Schwefel sein  :frage:
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Frankenpower

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #36 am: 12. Dezember 2015, 14:15:13 »

670 M.über Meer

ok, des is ja pillepalle, da bin ich ich teilweise weiter oben.
mei, das beste vermeiden ist ne akute bleivergiftig, wir haben grade mond..

Hey, Blei ist out..... :oma:
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Früher war sogar die Zukunft besser (Karl Valentin)

Cyberlui

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #37 am: 12. Dezember 2015, 20:32:59 »

aber wirksam
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Biobauer

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #38 am: 13. Dezember 2015, 16:24:12 »

670 M.über Meer

ok, des is ja pillepalle, da bin ich ich teilweise weiter oben.
mei, das beste vermeiden ist ne akute bleivergiftig, wir haben grade mond..

Hey, Blei ist out..... :oma:


ja bei den grünen spinnern, wenn man vorurteilsfrei an die sache rangeht und nicht grade ne spliterbombe schiesst, ist blei das beste. wir hier schiessen alle gebondete geschosse, beste erfahrungen damit.

da ein sehr guter freund von mir bestätigter nachsuchenführer ist hab ich ein bissl einblick, sein fazit zu bleifrei
-kleiner ausschuss
-wenig bis kein schweiss
-lange fluchten
-am ende der fährte oft eine sehr wehrhafte und vor allen richtig grantige sau
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen

Ede

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #39 am: 13. Dezember 2015, 18:02:39 »

ja bei den grünen spinnern, wenn man vorurteilsfrei an die sache rangeht und nicht grade ne spliterbombe schiesst, ist blei das beste. wir hier schiessen alle gebondete geschosse, beste erfahrungen damit.

da ein sehr guter freund von mir bestätigter nachsuchenführer ist hab ich ein bissl einblick, sein fazit zu bleifrei
-kleiner ausschuss
-wenig bis kein schweiss
-lange fluchten
-am ende der fährte oft eine sehr wehrhafte und vor allen richtig grantige sau

Dazu kommt wohl noch ein nicht zu unterschätzendes, sehr freudiges Abprallverhalten. Ein wichtiger Punkt bei steinigen Böden. Die Dinger sollen richtig gut umgelenkt werden können...

Gruß
Ede
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andi85

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #40 am: 13. Dezember 2015, 18:16:22 »

Bezüglich der Wildschwein und Reh problematic hab ich dieses Frühjahr Hukinol zusammen mit Netzschwefel eingesetzt im Weinberg mit einigermaßen gutem Erfolg
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andi85

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Biobauer

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #42 am: 18. Oktober 2016, 17:01:03 »

mal ne frage, was meint ihr dazu
ein landwirt rekultiviert eine tagebaufläche, lässt dazu erdaushub aus irgendwelchen hausgärten bankettfräsen, etc aufbringen. fläche ca 1000qm. schon während der rekultivierung fiel uns auf, das die sau das stückl lieben, kostete auch einigen das leben.nun hat der lw das stückl mit weizen angesaet, und sie sind immer noch gast, es schaut mittlerweile durchwachsen aus.
der lw(kategorie superaxxxxxxxx) bekam heute um unsern guten willen zu zeigen eine wutz, wurde genommen ohne ein wort des dankes und noch im gegenzug erklärt, das es so nicht mehr weiterginge, er würde jetzt mal wildschadensverfahren einleiten. ja, des macht der immer, mit den kannst dich ned gütlich einigen.....
ich sehs einigermassen gelassen, der weizen läuft eben auf, erfahrungsgemäß ist da bis zur ernte nichts mehr zu sehen, aber ich frag mich, ob ich überhaupt in regress genommen werden kann, er hat ja hier offensichtlich was aufgebracht, das grosse lockwirkung zeigt. der restacker (ca 20ha) hat nur ein paar trittsiegel , im restrevier ebenfalls schaden null.
und nun bin ich mal gespannt....
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Markus

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #43 am: 18. Oktober 2016, 22:20:09 »

und nun bin ich mal gespannt....
Hallo Bio,
ich schreib jetzt mal wie ich mich als Landwirt in solchen Fällen verhalte:
Wenn die Jäger intensiv bejagen und sonst alles in Ordnung ist, würden mich die 0,5% der Schlagfläche ruhig lassen. In diesem Fall würde ich keine Schäden geltend machen.
Kommen aber Schuldzuweisungen (bei mir wegen Striptill-Rapsanbau) zur Eigenverantwortung der Schäden auf, leite ich auch schon mal ein amtliches Ersatzverfahren ein.
Es kann doch nicht sein dass der Jäger mit seinen 10€ Jagdpacht/ha bestimmt was wir anbauen und wie wir das tun.
Wenn wir die Bejagungsbedingungen (z.B. 3m Randstreifen am Waldrand) verbessern können, sind wir aber auch dazu bereit.

Gruß
Markus
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Rabe

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #44 am: 18. Oktober 2016, 22:35:06 »

@Biobauer
Hatte der Landwirt für die Bodenauffüllung eine Genehmigung? Da gibt es mittlerweile recht strenge Gesetze.
Wenn nein wäre ich an seiner Stelle sehr vorsichtig mit einem offiziellem Wildschadensverfahren. Die laufen hier über die Gemeinde, und wenn er da dem falschen Sachberarbeiter erzählt das er da Boden aufgefüllt hat wird es für ihn teuer. Da akzeptiert er besser den Wildschaden.
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Planung ersetzt Zufall durch Irrtum