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Autor Thema: Wildschwein Schadensvermeidung  (Gelesen 41469 mal)

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fons

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #15 am: 11. März 2015, 21:30:44 »

Der Jagtpächter ist ja kaum vor Ort !!! Der ist beruflich immer unterwegs !!! Ich bin der letzte der es nicht im guten versucht aber der Weizen Schlag hat 15 ha davon sind mindestens
5 ha nicht mehr zu ernten da nichts mehr da steht ! Beim Düngerstreuen habe ich teilweise denn Streuer abgeschaltet weil da nichts mehr stand !
Vorfrucht war Körnermais gemulcht und gepflügt mehr kann ich als Bewirtschafter nicht machen .
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Mfg. Fons

Rabe

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #16 am: 11. März 2015, 21:38:24 »

Vorfrucht war Körnermais gemulcht und gepflügt mehr kann ich als Bewirtschafter nicht machen .

Vielleicht war das Pflügen der Fehler? Hab nach Körnermais gemulcht und gegrubbert, mein Nachbar gemulcht und gepflügt. Bei mir lagen die Kolben oben auf, während sie mein Nachbar fein sauber unter die Erde gebracht hat.
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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #17 am: 11. März 2015, 23:12:20 »

Vorfrucht war Körnermais gemulcht und gepflügt mehr kann ich als Bewirtschafter nicht machen .

Vielleicht war das Pflügen der Fehler? Hab nach Körnermais gemulcht und gegrubbert, mein Nachbar gemulcht und gepflügt. Bei mir lagen die Kolben oben auf, während sie mein Nachbar fein sauber unter die Erde gebracht hat.

gut erkannt
es gibt übrigends schon gerichtsurteile, die das einpfügen von ernteresten als nicht gute fachliche praxis beurteilen....
und jetzt hüpft wieder :) :) :)
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klausg

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #18 am: 11. März 2015, 23:39:32 »

Vorfrucht war Körnermais gemulcht und gepflügt mehr kann ich als Bewirtschafter nicht machen .

Vielleicht war das Pflügen der Fehler? Hab nach Körnermais gemulcht und gegrubbert, mein Nachbar gemulcht und gepflügt. Bei mir lagen die Kolben oben auf, während sie mein Nachbar fein sauber unter die Erde gebracht hat.

gut erkannt
es gibt übrigends schon gerichtsurteile, die das einpfügen von ernteresten als nicht gute fachliche praxis beurteilen....
und jetzt hüpft wieder :) :) :)

Da kann man aber wiederrum die gute fachliche Praxis im Ackerbau dagegen halten in Punkto Zünslerbekämpfung

@fons
Bei diesem Schadensumfang würde ichaber auf jeden Fall meine Ansprüche durch eine rechtzeitige Anmeldung sichern. Verhandeln und die Schadensmeldung wieder zurückziehen kann man jederzeit noch. Wahrscheinlich ist die Meldung aber ohnehin schon zu spät.
« Letzte Änderung: 11. März 2015, 23:43:12 von klausg »
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Thomas

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #19 am: 12. März 2015, 08:39:22 »

Vorfrucht war Körnermais gemulcht und gepflügt mehr kann ich als Bewirtschafter nicht machen .

Vielleicht war das Pflügen der Fehler? Hab nach Körnermais gemulcht und gegrubbert, mein Nachbar gemulcht und gepflügt. Bei mir lagen die Kolben oben auf, während sie mein Nachbar fein sauber unter die Erde gebracht hat.

gut erkannt
es gibt übrigends schon gerichtsurteile, die das einpfügen von ernteresten als nicht gute fachliche praxis beurteilen....
und jetzt hüpft wieder :) :) :)

Ja, genau. Man ist verpflichtet, die Kolben abzusammeln. Diesen Aufwand kann man wiederum als "Wildschaden" geltend machen. Aber Kolben unterpflügen und darauf warten, dass die Schwarzen die wieder rauswühlen, geht eben nicht.


Gruß
Thomas
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ZX25

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #20 am: 12. März 2015, 08:53:48 »

besser gut mulchen als schlecht pflügen...... aber das ist ein anderes thema

bei dem umfang auf jeden fall heute schriftlich anzeigen, das eine einigung mit dem pächter nicht möglich war und das vorverfahren eröffnet werden soll!!

zu dem: du bist auch zur schadensminimierung verpflichtet. das bedeutet du musst dann neu sähen und bekommst nur die tatsächliche monetäre differentz erstattet!!!

bin gespannt wie das weiter geht
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Rabe

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #21 am: 12. März 2015, 09:19:39 »

besser gut mulchen als schlecht pflügen...... aber das ist ein anderes thema

Das sehe ich auch so. Gut mulchen hilft auch gegen den Zünsler.
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fons

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #22 am: 19. März 2015, 21:05:19 »

So heute war Besichtigung ! War alles ein wenig angespannt ....Jäger hat eingesehen das ich im Recht bin ich wollte keine Feindschaft und habe meine Anzeige zurück gezogen.

Aber im Protokoll das gemacht wurde habe ich schon das vermerken lassen wie ich mir das in Zukunft vorstelle.

Das z.b. Jäger vor Ort sind wenn mir mit der Maisernte beschäftigt sind usw. usw.

Problem an der Sache ist einfach das der Jagt Pächter unter der Woche nich Zeit hat und nur am WE mit der " Flinte " unterwegs ist.
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Mfg. Fons

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #23 am: 19. März 2015, 22:53:40 »



Das z.b. Jäger vor Ort sind wenn mir mit der Maisernte beschäftigt sind usw. usw.

Problem an der Sache ist einfach das der Jagt Pächter unter der Woche nich Zeit hat und nur am WE mit der " Flinte " unterwegs ist.

ja, ich nehm an, das die da das geld verdienen müssen, damit sie sich die jagd leisten können
und bei euren strukturen reichen da keine 10 jäger, da musste schon mit mehr antanzen

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nofear

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #24 am: 19. März 2015, 23:29:26 »

Wo ist denn das Problem für den Pächter, sich ausreichend zuverlässige Begehscheiner zu suchen, die nur auf Schwarzwild sitzen dürfen?
Hindert den jemand dran, außer evtl. Schußneid? Dann tut der Schaden einfach noch nicht weh genug.
Gut, sollte dann schon ordentlich abgesprochen und irgendwo auch schriftlich festgehalten und überprüft werden, wer wann und wo auf was darf.
Bzw. muss das im Idealfall in der Praxis per whatsapp oder sonstwas mitgeteilt werden, wer wann wo draußen ist. Erstens um nicht unnötig sich gegenseitig zu stören und zweitens wegen der Sicherheit, wenn da mitten in der Nacht einer Richtung Ansitz marschiert. 
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klausg

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #25 am: 24. April 2015, 22:58:47 »

Wie sind denn Euere Erfahrungen? Die Wildschweine sind der Meinung, sie müssen im Vorgewenden meines Erbsenschlages nach kleinen weissen Kügelchen suchen. Hilft da ein Fass Schweinegülle dagegen oder gefällt denen das erst recht.
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fiddy

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #26 am: 25. April 2015, 08:23:23 »

Gülle hilft da nicht.Da hilft nur Blei am besten.Ansonsten mal versuchen mit Hukinol die Schweine zu verstänkern.
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jotesen

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #27 am: 25. April 2015, 10:41:14 »

Hukinol funktioniert aber nicht wirklich. Der Druck ist so hoch, da stören die sich nicht lange dran.

Ich habe mich grade gestern mit den Jägern hier in Verbindung gesetzt, damit noch ein paar Kanzeln an meinen Acker kommen, bevor ich da das Saatbett mache und den Mais lege. Frisch gelegter Mais ist ja ein ideales Lockmittel, das müssen die Jäger natürlich auch nutzen (können). Daher rechtzeitig informieren über die Dinge auf dem Acker und mit denen koordinieren.
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abc

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #28 am: 25. April 2015, 12:58:15 »

In der Profi 3-2015 war ein Test einer Wildvergrämsäule mit Duftstoff. Weiß aber nicht mehr wie die abgeschnitten hat.
Mein Verwandter hat bei zwei Feldern immer Probleme mit Hirschen im Mais. Er spannt immer einen Weidedraht außen rum. Ohne Strom hat aber gute Wirkung. Vielleicht hilft das bei Wildschweinen auch, oder evtl. mit Strom.
« Letzte Änderung: 25. April 2015, 15:41:36 von abc »
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jotesen

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Re: Wildschwein Schadensvermeidung
« Antwort #29 am: 25. April 2015, 13:49:14 »

Strom bei Schweinen hilft nur, wenn  mindestens 3 Litzen gespannt sind. Die Litzen so stark sind, dass eine ausgewachsene Sau sie nicht durchrennen kann und es muss richtig Dampf drauf sein, also nix mit Akkubetrieb.
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