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Autor Thema: Problemwolf oder Problem Wolf ?  (Gelesen 145225 mal)

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Todde

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Re: Problemwolf
« Antwort #45 am: 05. März 2015, 10:24:28 »

Ich hab gestern von nem Jäger gehört, daß mittlerweilen raus gekommen ist, daß die Wolfspopulation in Deutschland 10x höher ist als bisher von offizieller Seite zugegeben wurde.

Mehrere tausend Wölfe werden wir wohl nicht haben in Deutschland.
Das nicht alles was bekannt ist zum Wolf genauere Anzahl, Nutztierrisse und Mensch-Wolf-Begegnungen ist mittlerweile eigentlich offensichtlich.
Zu den Rissen hatte sich Habbe ja geäußert und eingeräumt, das nicht alle Fälle veröffentlicht werden.
Bei den Mensch-Wolf-Begegnungen haben sich einige "Wolfsberater" verplappert, die sich aufgeregt haben weil der Fall bei Lopau (Amelinghausen) im Jagd Magazin veröffentlicht wurde und eigentlich unter Verschluss galt. Da gibt es wohl eine ganze Anzahl ähnlicher Fälle, die nicht öffentlich gemacht werden.
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Biobauer

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Re: Problemwolf
« Antwort #46 am: 05. März 2015, 11:35:31 »

Ich hab gestern von nem Jäger gehört, daß mittlerweilen raus gekommen ist, daß die Wolfspopulation in Deutschland 10x höher ist als bisher von offizieller Seite zugegeben wurde.

Mehrere tausend Wölfe werden wir wohl nicht haben in Deutschland.
Das nicht alles was bekannt ist zum Wolf genauere Anzahl, Nutztierrisse und Mensch-Wolf-Begegnungen ist mittlerweile eigentlich offensichtlich.
Zu den Rissen hatte sich Habbe ja geäußert und eingeräumt, das nicht alle Fälle veröffentlicht werden.
Bei den Mensch-Wolf-Begegnungen haben sich einige "Wolfsberater" verplappert, die sich aufgeregt haben weil der Fall bei Lopau (Amelinghausen) im Jagd Magazin veröffentlicht wurde und eigentlich unter Verschluss galt. Da gibt es wohl eine ganze Anzahl ähnlicher Fälle, die nicht öffentlich gemacht werden.


naja, propagiert werden immer 200, ich denk so vierstellig könnts grade sein, ausser man hat bei den wölfen hier ne ungewöhnlich hohe dichte an suizidgefährdeten, wenn ich nur mal die autounfälle hochaddiere.
das schlimme ist aber, wie du sagst, man wird auf biegen und brechen angelogen.
war eben im revier, da wurde entlang eines flusses eine renaturierung vorgenommen, wirklich gut gelungen, aber da hams bestimmt 500 setzlinge gepflanzt, ohne schutz, die hat sich der biber geholt zum frühstück. wer zahlt sowas, wer wird für so einen irrsinn in regress genommen.
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Ede

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Re: Problemwolf
« Antwort #47 am: 05. März 2015, 12:20:38 »

wer zahlt sowas, wer wird für so einen irrsinn in regress genommen.

Leider niemand. Guck dir die ausgewilderten Wisente im Wittgensteiner Land an, die fressen lustig junge Bäume und son Zeug im PRivatwald, zuständig ist anscheinend keiner mehr seit die Versicherung des Projektes ausgestiegen ist.

Es ist langsam einfach immer mehr nur noch zum  :kotz: :kotz: was
unsere grünen Kiffer
so verzapfen.  :sad:

Gruß
Ede
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Friedhelm

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Re: Problemwolf
« Antwort #48 am: 05. März 2015, 19:15:06 »

Das erledigt sich alles irgendwann von selbst:

Wir lernen eben nur dadurch das es weh tun muß und das heißt das die Beute der Wölfe Namen haben muß anstatt irgendwelcher Herdbuchnummern bzw. Ohrmarkennummern.

Worst Case wäre dann wirklich das der Wolf sich einen Menschen als nächste Beute/Mahlzeit aussucht.

Dann dauert es kein Woche mehr bis die politische und allgemeine Stimmung sich um 180° gegen den Wolf wendet.

Es ist nur ein Frage der Zeit.

Traurig, aber so wird es wohl kommen müssen......
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Michi

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Re: Problemwolf
« Antwort #49 am: 05. März 2015, 22:41:30 »

und es wird nicht mehr lange dauern ... erschreckend was da so an videos durch facebook geistert, wölfe ohne angst am hellichten tag auf der strasse usw.
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klausg

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Re: Problemwolf
« Antwort #50 am: 05. März 2015, 23:26:43 »

Gerade war eine Dokumewntation auf NAT GEO WILD zum Thema Wolf ohne Scheu dran. Auf einer Insel in der Nähe von Vancouver wurde Angriffe auf Menschen untersucht
 Richtig interessant wirds dann, wenn durch Kreuzung wilde Wolfshunde entstehen.
Bei der richtigen Mutter oder Vaterrase: größer als Wölfe - aggresiver und ohne Scheu vor Menschen
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Michi

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Re: Problemwolf
« Antwort #51 am: 05. März 2015, 23:36:21 »

Pitbullwölfe.
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Maddin

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Re: Problemwolf
« Antwort #52 am: 06. März 2015, 07:32:02 »

Ich hab gestern von nem Jäger gehört, daß mittlerweilen raus gekommen ist, daß die Wolfspopulation in Deutschland 10x höher ist als bisher von offizieller Seite zugegeben wurde.

Mehrere tausend Wölfe werden wir wohl nicht haben in Deutschland.
Das nicht alles was bekannt ist zum Wolf genauere Anzahl, Nutztierrisse und Mensch-Wolf-Begegnungen ist mittlerweile eigentlich offensichtlich.
Zu den Rissen hatte sich Habbe ja geäußert und eingeräumt, das nicht alle Fälle veröffentlicht werden.
Bei den Mensch-Wolf-Begegnungen haben sich einige "Wolfsberater" verplappert, die sich aufgeregt haben weil der Fall bei Lopau (Amelinghausen) im Jagd Magazin veröffentlicht wurde und eigentlich unter Verschluss galt. Da gibt es wohl eine ganze Anzahl ähnlicher Fälle, die nicht öffentlich gemacht werden.


naja, propagiert werden immer 200, ich denk so vierstellig könnts grade sein, ausser man hat bei den wölfen hier ne ungewöhnlich hohe dichte an suizidgefährdeten, wenn ich nur mal die autounfälle hochaddiere.
das schlimme ist aber, wie du sagst, man wird auf biegen und brechen angelogen.
war eben im revier, da wurde entlang eines flusses eine renaturierung vorgenommen, wirklich gut gelungen, aber da hams bestimmt 500 setzlinge gepflanzt, ohne schutz, die hat sich der biber geholt zum frühstück. wer zahlt sowas, wer wird für so einen irrsinn in regress genommen.

Wölfe gibt es bei uns zum Glück noch nicht.

Aber Biber überall und ohne Ende, Schäden halten sich zur Zeit noch in Grenzen. Allerdings hat es letztes Jahr im Frühjahr ein Biber gewagt einen Damm in das "heilige Umgehungsgerinne", daß das Wasserwirtschaftsamt vor 12 Jahren um das Wehr unserer Mühle gebaut hat zu bauen. Dort stört er niemanden außer das Wasserwirtschadtsamt. Im Herbst haben dann das Wasserwirtschaftsamt und die Untere Naturschutzbeörde bei einem Ortstermin beschlossen, der Biber ist nicht mehr aktiv und der Damm darf weg. Nicht mal zwei Wochen später hat der Biber wieder angefangen zu bauen, nur leider schafft er es nicht nen neuen Damm zu bauen, da das Wasserwirtschaftsamt schneller mit dem wegreisen ist wie der Biber mit dem bauen.
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ct

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Re: Problemwolf
« Antwort #53 am: 06. März 2015, 08:05:11 »

Zitat
Nicht mal zwei Wochen später hat der Biber wieder angefangen zu bauen, nur leider schafft er es nicht nen neuen Damm zu bauen, da das Wasserwirtschaftsamt schneller mit dem wegreisen ist wie der Biber mit dem bauen.

Na wenigstens haben die Mitarbeiter vom Wasserwirtschaftsamt jetzt ne feste Aufgabe  :hope:
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Gruß ct

Biobauer

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Re: Problemwolf
« Antwort #54 am: 06. März 2015, 08:20:41 »

https://jagderleben.landlive.de/videos/11652/


hier mal was wegen der grossen scheu der tiere :)
der filmer ist mir persönlich bekannt,






















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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen

ct

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Re: Problemwolf
« Antwort #55 am: 09. März 2015, 08:14:55 »

Die Sache spitzt sich weiter zu:

Minister fordert zentrale Wolfsmeldestelle

Ich frage mich ob es wirklich bis zum Äußersten kommen muß, bis die politische Stimmung kippt.
« Letzte Änderung: 09. März 2015, 08:21:12 von ct »
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Henrik

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Re: Problemwolf
« Antwort #56 am: 09. März 2015, 08:30:20 »

Die Sache spitzt sich weiter zu:

Minister fordert zentrale Wolfsmeldestelle

Ich frage mich ob es wirklich bis zum Äußersten kommen muß, bis die politische Stimmung kippt.

Klar muss es bis zum äusserten kommen! Habe die Tage mal etwas nachgelesen, die Wolfbetreuer regen sich auf wenn da Dinge an die Öffentlichkeit kommen, was eigentlich unter Verschluss bleiben sollte. Die Aussagen aus der "Politik" sind doch eindeutig derzeit. Der Wolf ist gut (weil die Stimmung pro Wolf ist), Landwirte und Jäger sind doch per se eh böse  ;) haben auch keine Ahnung. Beim ersten "großen Zwischenfall" wird noch gesagt es handelt sich ja "nur" um einen "Problemwolf". Nur wird es dann irgendwann mehrere und überall Problemwölfe geben und das ganze noch verscuth runterzureden bis es irgendwann nicht mehr geht (eigentlich wie in vielen Dingen......)
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Henriette

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Re: Problemwolf
« Antwort #57 am: 09. März 2015, 09:49:30 »

Eine zentrale Wolfsmeldestelle halte ich für unsinnig, da Ottonormal keine individuellen Wölfe wiedererkennen kann.
Jäger, die mit der Wiedererkennung von anderen Wildarten durchaus Erfahrung haben können dies besser und könnte besser ermitteln, wieviele Wölfe tatsächlich da sind.
Die Wolfsbetreuer sind zu wenige um wirklich wirken zu können. Sie wirken mittlerweile überfordert.
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Todde

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Re: Problemwolf
« Antwort #58 am: 09. März 2015, 19:17:25 »

Man darf annehmen, dem Minister ist mittlerweile die Brisanz bewusst.
Der will die Verantwortung schnellstens los werden, sollen andere ihren Kopf hinhalten.
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