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Autor Thema: Problemwolf oder Problem Wolf ?  (Gelesen 135123 mal)

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fiddy

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Re: Problemwolf
« Antwort #30 am: 04. März 2015, 15:49:50 »

Unsere Politiker haben keinen Arsch in der Hose zu sagen: "So jetzt beenden wir das, bevor was schlimmes passiert". Denn bis dahin ist die öffentliche Meinung ja noch eher "pro armer Wolf". Erst wenn was Schlimmes passiert ändert sich das, weil sich dann die öffentliche Meinung auch ändert .... Scheiß Politik ...

Solange wir hier keine Berliner Wilschweinverhältnisse bekommen und noch nicht genug Walkdkindergärten Anträge auf Sicherheitszäune und noch nicht genug Jogger mit Herzattacken im KH liegen, solange ist dies Thema ein Selbstmordthema für Politiker, da die Zahl der Fellbonus-Wähler um ein vielfaches höher ist als die Zahl der Fellträgergeschädigten. ( Neben dem Wolf haben wir da noch die Robben mit ihren Kulleraugen, den Biber mit seinen süßen Beißerchen, den putzigen Waschbär, den knuddelligen Kuschelbär,....)

Politik ist ein Markt wie viel andere auch. Nischen  - und wenn sie noch so vernünftig sind - bleiben klein und werden brav belächelt. Masse ist einfach zu bedienen.

Trotzdem gefällt mir meine Nische ;) Bin übrigens dafür, dass der Wolf aus versch. Gründen ins Jagdrecht aufgenommen wird. Und ich hätte gerne die Liste der geschützten Arten mal überarbeitet, die is nämlich schon lange nicht mehr up to date (Komoran, Gänse, etc.).

Bitte nicht ins Jagdrecht dann muss man wohlmöglich als Jäger für verletzte Menschen und Tiere aufkommen.

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ct

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Re: Problemwolf
« Antwort #31 am: 04. März 2015, 15:55:33 »

Ok, ich bin ja noch richtig grün hinter den Ohren (Jungjäger).
@fiddy , wie wäre das Problem denn aus deiner Sicht richtig anzupacken?
Mit ner Art Sondergenehmigung zum letalen Vergrämen?
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Gruß ct

Biobauer

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Re: Problemwolf
« Antwort #32 am: 04. März 2015, 15:56:55 »

Ok, ich bin ja noch richtig grün hinter den Ohren (Jungjäger).
@fiddy , wie wäre das Problem denn aus deiner Sicht richtig anzupacken?
Mit ner Art Sondergenehmigung zum letalen Vergrämen?

darf ich auch dazu was sagen??? ;)
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen

ct

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Re: Problemwolf
« Antwort #33 am: 04. März 2015, 15:58:40 »

bitte ....  :knicks:
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Biobauer

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Re: Problemwolf
« Antwort #34 am: 04. März 2015, 16:02:42 »

bitte ....  :knicks:

danke :)

ich würd jetzt als jäger erst mal gar nix machen, weder jagdrecht rein noch vergrämen , sondern wirklich mal warten , bis der wolf zur plage wird. das die leut mal sehen was sie diesen spinnern zu verdanken haben.
dann von mir aus rein ins jagdrecht, aber nix mit schonzeit oder ähnlichen, elternschutz ist klar. ich garantier dir , in einen halben jahr wär das problem vorbei.....
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ct

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Re: Problemwolf
« Antwort #35 am: 04. März 2015, 16:24:41 »

Das Video ist nicht von hier, ich muss mir das auch noch mal in Ruhe anschauen, irgednwas kam mir da komisch vor..

Merkwürdig ist, dass um 03 Uhr in der Nacht ordentlich Flutlicht im Hintergrund und auch vorne bei der Hundehütte ist. So etwas in Verbindung mit ner Kamera, auf die Hundehütte gerichtet ist etwas unnormal für Deutschland, dass stimmt.
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WilliW

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Re: Problemwolf
« Antwort #36 am: 04. März 2015, 17:05:37 »

Bio, biste da sicher?
So krumm wie manche Sendungen im TV manchmal rüber kommen, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass wir Bauern da auch noch die Schuld bekommen.
Vermaisung der Landschaft, Explosion der Wildschweinpopulation, überreichliches Nahrungsangebot und somit viel zu viele Wölfe.
Das wäre eine durchaus gängige Argumentationskette.

Willi
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klausg

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Re: Problemwolf
« Antwort #37 am: 04. März 2015, 19:36:10 »

Die Wölfe werden irgendwann mal den Jägern auch zu viel, da auch Hirsch und Reh dran glauben müssen. Da findet dann schon eine Regulierung statt. Ich sag nur "sss"  - die Insider wissen, was gemeint ist.
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Todde

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Re: Problemwolf
« Antwort #38 am: 04. März 2015, 20:39:32 »


Also dürfen nur die Beauftragten tätig werden, nicht die Jäger.

.


der wolf unterliegt mein ich nur in sachsen den jagdrecht, auch haben jäger selten was mit gummigeschossen dabei, wobei ich eine letale vergrämmung für wesentlich erfolgreicher halten würde.aber ich hoff wirklich bei gott, das sich kein jäger bereit erklärt dazu, siehe bruno

ist schon immer lustig, biber geht schon voll in die hose, da versuchen ja sie mittlerweile den ins jagdrecht bekommen, dann jetzt wolf, und in gegenden im bayerischen wald ist der fischotter mittlerweile schädling nummer eins an gewässern.

Als Jäger würde ich keinen Wolf abschießen, da können die Minister noch so viel veranlassen.
Kommt der Name raus, dann hat man den Wolfskuschler-Mob an den Hacken, die kennen keinen Spaß.
Die von Nabu, Umweltministern und sonstigen Träumern angerichteten Probleme sollen die auch gefälligst wieder lösen, dass es so kommt war abzusehen. Zum Glück ist noch kein Kind zu Schaden gekommen, vielleicht bekommt man in Deutschland noch rechtzeitig die Kurve.

Wer mit Gummigeschossen auf Wölfe schießt, der kann nicht mehr ganz bei Trost sein. Innere Verletzungen und ein langsam verreckendes Tier... Im schlimmsten Fall wird die Wolf dann in Zukunft Menschen direkt angreifen, vergrämen ist das nicht.

Es sollten langsam mal DNA-Tests zur Ermittlung der Herkünfte gemacht werden, einiges an Kosten dürfte auf das ein oder andere privaten Wolfsgehege umzulegen sein.
So rasant hat sich das Tier noch nirgends vermehrt, dazu noch so zutraulich  :rolleyes:

Die Rückkehr ist gescheitert, die sollen die Tiere einpacken und dort hinbringen, wo die artgerecht leben können, diese Natur, ohne an jeder Ecke einen Menschen beginnt weit im Osten Europas.
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cara

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Re: Problemwolf
« Antwort #39 am: 04. März 2015, 20:59:14 »



ich würd jetzt als jäger erst mal gar nix machen, weder jagdrecht rein noch vergrämen , sondern wirklich mal warten , bis der wolf zur plage wird. das die leut mal sehen was sie diesen spinnern zu verdanken haben.
....

dein Lösungsansatz hilft aber nicht im geringsten denen, die jetzt schon mit den Wölfen ihre Probleme haben, nämlich die Schaf- und Mutterkuhhalter. Es wäre besser, wenn da schneller was passieren würde.

Des Weiteren glaube ich gar nicht mal, dass die so gross das Wild angehen werden, es ist doch viel bequemer zu MacSchaf oder RinderKing zu gehen.
Der Wolf muss halt noch irgendwie lernen, dass es in der Nähe der Menschen irgendwie doof ist - die ultimative Lösung, WIE das geht, habe ich leider auch nicht.

DNA-Analysen nach Herkunft werden, so glaube ich, doch eh schon am Senckenberg-Institut gemacht, wenn die dort die Proben bekommen...?
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Henriette

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Re: Problemwolf
« Antwort #40 am: 04. März 2015, 21:11:48 »

Aus dem Wolf ist nicht ohne Grund der Haushund hervorgegangen.
Hausbären haben wir nicht hinbekommen, die schienen sich nicht ganz so gefügig an Menschen anpassen zu lassen ;)

Ich geb Cara Recht: Der Wolf wird sich schneller an den modernen Menschen anpassen, als die Schützer bis drei zählen können.
Der ist clever genug, den bequemen Weg der Mülltonnen und Hauskanninchen zu gehen.
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Re: Problemwolf
« Antwort #41 am: 05. März 2015, 09:07:38 »

jetzt regt euch mal ned wegen des videos auf, das kommt von fb, das rangiert für mich glaubwürdigsmässig auf bild ebene.
in bayern geistert ja auch neuerdings nen wolf rum, wobei das nun nix neues ist, immer wieder kam da einer über die grenze.
putzig fand ich nur die aussage des wolfsexperten, der wolf sei sehr scheu und meide den menschen. irgendwie wissen das unsere wölfe aber noch nicht... :)
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Ansgar

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Re: Problemwolf
« Antwort #42 am: 05. März 2015, 09:32:10 »

putzig fand ich nur die aussage des wolfsexperten, der wolf sei sehr scheu und meide den menschen. irgendwie wissen das unsere wölfe aber noch nicht... :)

...und unsere grünen Kiffer an vorderster Front wohl auch noch nicht!
"Auch wenn sich die dauerhafte Rückkehr des Wolfes nach NRW bestätigen sollte: Der Mensch wird den scheuen Wolf wohl auch in Zukunft selbst bei ausgedehnten Waldspaziergängen nicht zu Gesicht bekommen. "Wölfe sind entgegen der Märchenerzählungen nicht angriffslustig und meiden den Menschen.", sagte Minister Remmel."

https://www.umwelt.nrw.de/pressemitteilungen/pressemitteilungs-newsletter/mkulnv-pressemitteilung-minister-remmel-rueckkehr-des-wolfes-ist-ein-gutes-zeichen-fuer-den-naturschutz/
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Erfolg hat drei Buchstaben: TUN

Todde

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Re: Problemwolf
« Antwort #43 am: 05. März 2015, 09:37:47 »

...und unsere grünen Kiffer an vorderster Front wohl auch noch nicht!
"Auch wenn sich die dauerhafte Rückkehr des Wolfes nach NRW bestätigen sollte: Der Mensch wird den scheuen Wolf wohl auch in Zukunft selbst bei ausgedehnten Waldspaziergängen nicht zu Gesicht bekommen. "Wölfe sind entgegen der Märchenerzählungen nicht angriffslustig und meiden den Menschen.", sagte Minister Remmel."

Haben die diese Sätze in vorgefertigter Ausgabe?
 Den hat man in Niedersachsen vor ein paar Jahren auch immer gebracht, heute kann man beim Spazierengehen zusammen mit dem Wolf die Natur erleben.
Wölfe werden dem Menschen in Deutschland nicht ausweichen können, wir haben hier keine russische Wildnis.
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Maddin

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Re: Problemwolf
« Antwort #44 am: 05. März 2015, 10:13:22 »

Ich hab gestern von nem Jäger gehört, daß mittlerweilen raus gekommen ist, daß die Wolfspopulation in Deutschland 10x höher ist als bisher von offizieller Seite zugegeben wurde.
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