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Autor Thema: Landwirtschaft in Südafrika  (Gelesen 12464 mal)

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Sven1971

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Re: Landwirtschaft in Südafrika
« Antwort #15 am: 22. Februar 2015, 09:26:49 »

Noch mehr Bilder:

U.a. Wachtiere auf einem Betrieb und rundum "Berliner Mauer"
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Die Größe macht es nicht allein, sonst holt die Kuh den Hasen ein.

Sven1971

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Re: Landwirtschaft in Südafrika
« Antwort #16 am: 22. Februar 2015, 09:34:39 »

13 Schar anbau Beetpflug mit Langfahrvorrichtung, 62,5cm Schnittbreite/Körper.
Für die niederen Arbeiter tut es auch einfachere Technik.
Schade, das Bild vom 600 kw Bell finde ich gerade nicht.
« Letzte Änderung: 22. Februar 2015, 09:39:34 von Sven1971 »
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Die Größe macht es nicht allein, sonst holt die Kuh den Hasen ein.

jaydee88

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Re: Landwirtschaft in Südafrika
« Antwort #17 am: 22. Februar 2015, 10:18:01 »

http://www.antiquetractors.com/yphotos/a13351.jpg

Dieser hier wurde von ACO gebaut.
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Henrik

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Re: Landwirtschaft in Südafrika
« Antwort #18 am: 23. Mai 2017, 18:53:25 »

Gerade die Tage gelesen, Südafrika leidet unter der größten Dürre seid über 100 Jahren. Vermutlich auch Auswirkungen vom El Ninio.

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309CA

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Re: Landwirtschaft in Südafrika
« Antwort #19 am: 30. Oktober 2017, 09:16:55 »

Protest Aktionen gegen die Ermordung von Farmern in Südafrika momentan
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Warum gibt es Gülleauflagen ? wäre es Umwelttechnisch nicht besser wenn möglichst viel der Arbeitnehmer usw mit öffentlichen Verkehrsmittel fahren müssen ?  Viele Schweine-viele Scheine. Zuviel Schweine-zu wenig Scheine.

treckeripaq01

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LW geht auch ohne Berater
Gruß Toni

Rohana

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Re: Landwirtschaft in Südafrika
« Antwort #21 am: 30. Oktober 2017, 10:17:14 »

Gruselig, aber irgendwie nicht überraschend... fragt sich nur, wie man diesen Konflikt lösen kann - und ob irgendwer von denen an der Macht daran Interesse hat.
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Tim

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Re: Landwirtschaft in Südafrika
« Antwort #22 am: 05. Januar 2019, 16:06:37 »

Passt nicht ganz hierher , aber wollte kein extra thema aufmachen.

Hier mal ein Twitter Account von einem anbauberater der wohl zum Grossteil in Kenia arbeitet.

Dort wachsen 2m hohe ackerbohnen, Gerste und Weizen mit über 90 dt/ha , winterraps , Erbsen, lupinen Kartoffeln usw. In zwei vegetationsperioden übers Jahr,  also zwei ernten auf hohem ertragsniveau..

Sehr interessant sind die Fungiziden und insektiziden Probleme dort und all die interessanten Tierchen auf die man während der feldbegehungen zu stossen scheint  ;D

https://mobile.twitter.com/Cropnuts_agron/status/1081557726700990465

MfG tim
« Letzte Änderung: 05. Januar 2019, 16:38:15 von Tim »
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Henrik

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Re: Landwirtschaft in Südafrika
« Antwort #23 am: 19. Februar 2020, 11:56:27 »

Auch wenn es nicht Südafrika ist zumindest Afrika. Ganz andere Bedinungen und Vorraussetzungen als bei uns.



https://www.spiegel.de/karriere/deutscher-farmer-in-uganda-ich-war-so-naiv-einem-verfassungsrichter-zu-trauen-a-48a0aeb5-351e-4b31-8867-f05df88c76f4

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halbspaenner

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Re: Landwirtschaft in Südafrika
« Antwort #24 am: 19. Februar 2020, 14:12:08 »

Moin,
letzte Woche auf einer Tagung hielt auch ein leitender Claas-Mitarbeiter einen interessanten Vortrag. Da kam bei der anschließenden Diskussion die Frage auf, weshalb sich Claas im Gegensatz zu Rußland, China etc. nicht in Afrika engagiert, es gäbe doch einen riesigen Absatzmarkt dort. Kurz und knapp: Die Korruption erstickt alle Aktivitäten und die politischen Verhältnisse v.a. in Südafrika sind alles andere als stabil!
Gruß, Rudolf
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Georg

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Re: Landwirtschaft in Südafrika
« Antwort #25 am: 19. Februar 2020, 16:38:44 »

Rudolf, so kann man auch argumentieren wenn man nichts verkaufen kann...

Die Korrution ist in Südafrika nicht schlimmer oder größer wie überall auf der Welt!

Für mich stellt sich inzwischen die Frage: Was ist eigentlich Korruption?

Gegen New Holland und JD Drescher "Made in Brazil" hat Claas for allen DIngen preislich in Südafrika keine Chance!
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Mischer

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Re: Landwirtschaft in Südafrika
« Antwort #26 am: 19. Februar 2020, 18:51:18 »

Rudolf, so kann man auch argumentieren wenn man nichts verkaufen kann...

Die Korrution ist in Südafrika nicht schlimmer oder größer wie überall auf der Welt!

Für mich stellt sich inzwischen die Frage: Was ist eigentlich Korruption?

Gegen New Holland und JD Drescher "Made in Brazil" hat Claas for allen DIngen preislich in Südafrika keine Chance!

Dann wundert mich aber warum Claas in Südost Asien erfolgreich verkaufen kann
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Hyde

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Re: Landwirtschaft in Südafrika
« Antwort #27 am: 20. Februar 2020, 13:42:16 »

Moin,

Zitat
Moin,
letzte Woche auf einer Tagung hielt auch ein leitender Claas-Mitarbeiter einen interessanten Vortrag. Da kam bei der anschließenden Diskussion die Frage auf, weshalb sich Claas im Gegensatz zu Rußland, China etc. nicht in Afrika engagiert, es gäbe doch einen riesigen Absatzmarkt dort. Kurz und knapp: Die Korruption erstickt alle Aktivitäten und die politischen Verhältnisse v.a. in Südafrika sind alles andere als stabil!
Gruß, Rudolf

Claas-Produkte sind idR für diesen Teil des Kontinents außer evtl. Südafrika technisch viel zu aufwändig konstruiert. Ich war vor ein paar Jahren mal Praktikant auf einer großen Cash-Crop-Farm in Ostafrika. 350 km entfernt von der Hauptstadt gibt es keine Infrarstruktur. Schon die Beschaffung genormter Kugellager bedarf mehrerer Tage.

Der Betrieb hatte drei große Lexion-Hybridmaschinen von Claas. Zum Vorerntecheck kam ein ägyptischer Werksvertreter, der viele Länder Afrikas zuständig war. Fachlich kannte er das Reparaturbuch in- und auswändig, aber hat auch nur nach diesem repariert. Ohne passende Ersatzteile war schnell Ende im Gelände.
Die Farm verfügte über ein für meine Begriffe riesiges Ersatzteillager, das jedoch auch nicht für alle Eventualiäten gerüstet war.

Ersatzteile wurden idR aus Deutschland bezogen. Verschickt per Luftpost. Bis diese den Zoll passiert hatten und auf der Farm lagen, konnte wohlbemerkt mitten in der Ernte zwei Wochen ins Land ziehen. Praktische sah es dann so aus, dass quasi immer ein Mähdrescher als Ersatzteilspender diente, um die anderen beiden am Laufen zu halten.

Gruß
« Letzte Änderung: 20. Februar 2020, 15:34:20 von Hyde »
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