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Autor Thema: Landwirtschaft in den USA  (Gelesen 24072 mal)

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Stanky

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Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #60 am: 28. Februar 2020, 20:26:28 »

Moin,


Ist hier doch auch so. Nur muss man einen Strich zwischen Ost und West ziehen. Im Osten werden derzeit ( ohne großes Aufhebens) sehr viele Betriebe gehandelt. Denke der eine oder andere kommt irgendwann wieder auf den Markt.
Das dieses süsse Gift der niedrigen Zinsen irgendwann zu größeren Verwerfungen führt habe ich ja schon öfter geschrieben. Vorher ist es halt schwierig vorherzusagen.

Moin,

es mag sein das in den neuen Bundesländern viele Betriebe gehandelt werden, aber wenn ich höre das allein zwischen deinem Wohnort und Eutin aktuell ca. 1000 ha ldw. Nutzfläche auf dem Markt sind, dann sehe ich das es nicht nur im Osten schlecht aussieht.
woher hast Du die Zahl?
Gruß
Frank
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Klaus

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Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #61 am: 29. Februar 2020, 09:46:52 »

Moin,


Ist hier doch auch so. Nur muss man einen Strich zwischen Ost und West ziehen. Im Osten werden derzeit ( ohne großes Aufhebens) sehr viele Betriebe gehandelt. Denke der eine oder andere kommt irgendwann wieder auf den Markt.
Das dieses süsse Gift der niedrigen Zinsen irgendwann zu größeren Verwerfungen führt habe ich ja schon öfter geschrieben. Vorher ist es halt schwierig vorherzusagen.

Moin,

es mag sein das in den neuen Bundesländern viele Betriebe gehandelt werden, aber wenn ich höre das allein zwischen deinem Wohnort und Eutin aktuell ca. 1000 ha ldw. Nutzfläche auf dem Markt sind, dann sehe ich das es nicht nur im Osten schlecht aussieht.
woher hast Du die Zahl?
Gruß
Frank

Von einem Berater.
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Tim

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Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #62 am: 09. Mai 2020, 22:42:55 »

https://podcasts.apple.com/us/podcast/jason-mauck-dangers-frost-thinking-differently-hosting/id1463771076?i=1000474091740

also einfach wenn man sich hier vorort mal vorkommt in schwierigen wirtschaftlichen Umständen zu wirtschaften ...

man kann sich das echt mal anhören , im Grunde gehts nur am Rand darum , das man Mais unter Produktionspreisen produziert und auch der Schweinefleisch/Rinderfleisch Markt extreme Entscheidungen erfordert (was passiert mit den Tieren wenn sie der Schlachthof einfach nicht abnimmt ? gabs 1990 in Deutschland auch schonmal)

Es geht hier grundsätzlich darum was ein Farmer in Zeiten dieser extrem Spirale wirtschaftlicher Achterbahnfahrt darüber spricht wie er seinen Weg in die Zukunft findet/sieht.

mfg Tim
« Letzte Änderung: 09. Mai 2020, 23:14:45 von Tim »
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Panta rhei

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Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #63 am: 10. Mai 2020, 07:58:54 »

Ein Paar interessante Hintergründe.

Ein Satz den man sich merken sollte:

"Feed your familie,
don´t worry about feeding the world"
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Es sind nicht die schlechten Jahre, die uns Probleme bereiten, es sind die falschen Entscheidungen in den guten Jahren!
Standort: westliches Moseltal

Tim

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Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #64 am: 10. Mai 2020, 11:43:52 »

dieser Aufruf zur Hausschlachtung hat mich an die Wendezeit erinnert - die individuelle Tierhaltung fand keine (preislich passenden) Abnahmekonditionen mehr und die Ställe der LPGen waren ja plötzlich mehr oder weniger rechtsfreier Raum.

Mein Vater kaufte damals Schweine auf und verarbeitete sie mit unserem Fleischer zuhause (durften nicht zu Hause töten/ausnehmen , ging damals nur im Schlachthof - also Mittwochs Schwein hingebracht Donnerstag mit Multicar Hälften abgeholt - war ich oft mit dabei  ;D und waren beständig Leute auf dem Hof)

das ging natürlich alles nur begrenzt , die Hygieneregeln waren einfacher, die Leute vom Dorf waren es gewohnt auch mal in der Schlange zu stehen und hatten nicht den hundertprozentigen Anspruch wie an die "convenience Produkte" von Heute. Und man kannte sich halt aufm Dorf , wenn Edgar schlachtet , schaun wir halt mal rein  :nixweiss:

Wenn ich das jetzt so umlege und die Bilder bei den Ammis sehe, wo die fertigen Mastschweine gekeult vorm Stall liegen .. irgend eine Initiative muss man da doch ergreifen um auch als Landwirt nicht komplett finanziell baden zu gehen , bzw. moralisch am Ende zu sein!
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