www.agrowissen.de  
www.agrowissen.de  
Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Autor Thema: Landwirtschaft in den USA  (Gelesen 24378 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Meisteringenieur

  • Hero Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2 030
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #45 am: 24. Februar 2020, 20:38:26 »

Ja ist scheinbar auch in Deutschland so. Ein Bekannter der in Rente gegangen ist wollte seinen Betrieb im Osten verpachten.
Er wollte aber eine Bürgschaft für die Pacht. Diese konnte ihm aber keiner der Pachtwilligen geben.
Einer der den Betrieb nun gepachtet hat, hat ihm nach Erhalt der Betriebsprämie einen Teil vorausgezahlt.

Durch die trockenen letzten 2 Jahre und Verbindung mit hohen Pachten stehen etliche der Betriebe in seiner ex Region sehr schlecht da. Sicher natürlich auch selber schuld durch die hohen Pachten. Aber das ging halt ein paar Jahre recht gut. 
Gespeichert

juliusjr

  • Hero Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2 081
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #46 am: 24. Februar 2020, 21:15:59 »

Ich denk mal nicht die landlords gehen pleite sondern die, die mit viel gepachteten ha und wenig besitz viel umtreiben wollen...da kann man viel gewinnen oder auch mal pleite gehen.....
Gespeichert

canuck

  • Senior Member
  • ****
  • Online Online
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 1 244
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #47 am: 25. Februar 2020, 03:13:12 »

Ja die Wirtschafts Situation der US Crop and Dairy Farms ist alles anders als rosig.
Das alles bei guten Zahlen von der Wirtschaft im Allgemeinen.
Trotzdem hat der President und seine Regierung,die meisten Farm Stimmen bis jetzt.Warum kann ich mir auch nicht erklären.
Aber leider werden gerade diese Farmstimmen immer weniger.Die Corporate World hat die Finger heute in jeder großen Farm drin und die kleinen Profite fließen in deren Hand.
Von privater Hand etwas aufzubauen wird extrem schwierig.
Gespeichert

Henrik

  • Vereinsmitglied
  • ***
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 21 075
    • Unser Hof
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #48 am: 25. Februar 2020, 17:11:33 »

Ja die Wirtschafts Situation der US Crop and Dairy Farms ist alles anders als rosig.
Das alles bei guten Zahlen von der Wirtschaft im Allgemeinen.
Trotzdem hat der President und seine Regierung,die meisten Farm Stimmen bis jetzt.Warum kann ich mir auch nicht erklären.
Aber leider werden gerade diese Farmstimmen immer weniger.Die Corporate World hat die Finger heute in jeder großen Farm drin und die kleinen Profite fließen in deren Hand.
Von privater Hand etwas aufzubauen wird extrem schwierig.


Gefühl wählen die Farmer eher Republikaner ? War meine ich beim Wechsel von Carter zu Reagan auch so das die Landwirtschaft der große Verlierer war.
Gespeichert

Stanky

  • Vereinsmitglied
  • ***
  • Online Online
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 4 430
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #49 am: 25. Februar 2020, 17:29:12 »

Moin,
Ich denk mal nicht die landlords gehen pleite sondern die, die mit viel gepachteten ha und wenig besitz viel umtreiben wollen...da kann man viel gewinnen oder auch mal pleite gehen.....
nicht der Besitz ist entscheident, viel Eigentum mußt Du haben, um gut durch zu kommen!
Was nützen dir 1000ha zu bewirtschaften, wenn Du 980ha zu teuer gepachtet hast?
Gruß
Frank
Gespeichert
De een hett een Rittergut, de anner ritt dat Gitter rut.

BNT

  • Hero Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 7 826
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #50 am: 25. Februar 2020, 17:35:19 »

Das ist der Punkt, der die Spreu vom Weizen trennt.
In den USA gibt's so manchen Betrieb, dem gehört genau gar nichts; nicht mal eine Maschine oder die Ernte.
Gespeichert

Georg

  • Senior Member
  • ****
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 762
  • Beruf: Landwirtschaftsmeister
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #51 am: 25. Februar 2020, 18:20:32 »

Das ist der Punkt, der die Spreu vom Weizen trennt.
In den USA gibt's so manchen Betrieb, dem gehört genau gar nichts; nicht mal eine Maschine oder die Ernte.

Ist Das nur in USA so?????
Gespeichert

BauerJosef

  • Full Member
  • ***
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 164
  • Beruf: Landwirt
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #52 am: 26. Februar 2020, 09:37:53 »

Hier ist eine interessante Tabelle über die Kostenrechnung für Mais und Soja von der University of Illinois. Sieht nicht gut aus.
Anscheinend kann der Durchschnittsfarmer dort momentan kein Geld verdienen.

Was auffällt sind zum Beispiel die Werte für die Zinsen (interest non Land) die von 11 auf 18$/ac gestiegen sind. Deutet das auf eine höhere Verschuldung der Betriebe hin?



Quelle:
Corn and Soybean Budgets for 2018 and 2019: Low Returns Ahead
Gary Schnitkey
Department of Agricultural and Consumer Economics
University of Illinois
August 7, 2018
farmdoc daily (8):146
Gespeichert

Markus

  • Vereinsmitglied
  • ***
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 1 061
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #53 am: 26. Februar 2020, 09:57:48 »

Hallo,
was ich die letzen Jahre so beim gelegentlichen Lesen von New agtalk mitbekommen habe, waren/sind auch dort die überhöhten Bodenpreise das Problem. Solide finanzierte Farmen mit ordentlich Eigentum haben sich dabei immer aufgeregt wie die Kauf und Pachtpreise durch die kreditfinanzierten Betriebe mit geleasten Maschinen in die Höhe getrieben wurden. So lange es eine Inflation (ständig steigende Bodenwerte) und niedrige Zinsen gibt, geht diese Rechnung auch auf. Zusammen mit schwachen Produktpreisen und Dürre/Nässeproblemen aber nicht.
Das gleiche bei uns. Die Preistreiber der vergangenen Jahre stehen jetzt nicht immer rosig da. Aber wievielen solide wirtschaftenden und finanzierten Betrieben wurden dadruch "gesunde" Wachstumsschritte verwehrt?
Schade natürlich, dass die Flächen/Betriebe im Falle einer Auflösung nicht dem Mittelstand, sondern den Investoren in die Hände fallen. Die KTG war das beste Beispiel dafür...

Gruß
Markus
Gespeichert

Henrik

  • Vereinsmitglied
  • ***
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 21 075
    • Unser Hof
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #54 am: 28. Februar 2020, 06:55:06 »

Hallo,
was ich die letzen Jahre so beim gelegentlichen Lesen von New agtalk mitbekommen habe, waren/sind auch dort die überhöhten Bodenpreise das Problem. Solide finanzierte Farmen mit ordentlich Eigentum haben sich dabei immer aufgeregt wie die Kauf und Pachtpreise durch die kreditfinanzierten Betriebe mit geleasten Maschinen in die Höhe getrieben wurden. So lange es eine Inflation (ständig steigende Bodenwerte) und niedrige Zinsen gibt, geht diese Rechnung auch auf. Zusammen mit schwachen Produktpreisen und Dürre/Nässeproblemen aber nicht.
Das gleiche bei uns. Die Preistreiber der vergangenen Jahre stehen jetzt nicht immer rosig da. Aber wievielen solide wirtschaftenden und finanzierten Betrieben wurden dadruch "gesunde" Wachstumsschritte verwehrt?
Schade natürlich, dass die Flächen/Betriebe im Falle einer Auflösung nicht dem Mittelstand, sondern den Investoren in die Hände fallen. Die KTG war das beste Beispiel dafür...

Gruß
Markus


Ist hier doch auch so. Nur muss man einen Strich zwischen Ost und West ziehen. Im Osten werden derzeit ( ohne großes Aufhebens) sehr viele Betriebe gehandelt. Denke der eine oder andere kommt irgendwann wieder auf den Markt.
Das dieses süsse Gift der niedrigen Zinsen irgendwann zu größeren Verwerfungen führt habe ich ja schon öfter geschrieben. Vorher ist es halt schwierig vorherzusagen.
Gespeichert

Klaus

  • Ehrenmitglied
  • ***
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 9 416
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #55 am: 28. Februar 2020, 08:18:44 »



Ist hier doch auch so. Nur muss man einen Strich zwischen Ost und West ziehen. Im Osten werden derzeit ( ohne großes Aufhebens) sehr viele Betriebe gehandelt. Denke der eine oder andere kommt irgendwann wieder auf den Markt.
Das dieses süsse Gift der niedrigen Zinsen irgendwann zu größeren Verwerfungen führt habe ich ja schon öfter geschrieben. Vorher ist es halt schwierig vorherzusagen.

Moin,

es mag sein das in den neuen Bundesländern viele Betriebe gehandelt werden, aber wenn ich höre das allein zwischen deinem Wohnort und Eutin aktuell ca. 1000 ha ldw. Nutzfläche auf dem Markt sind, dann sehe ich das es nicht nur im Osten schlecht aussieht.
Gespeichert
Great minds discuss ideas
Average minds discuss events
Small minds discuss people

Mathias

  • Vereinsmitglied
  • ***
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 1 082
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #56 am: 28. Februar 2020, 08:42:19 »

Ist hier doch auch so. Nur muss man einen Strich zwischen Ost und West ziehen. Im Osten werden derzeit ( ohne großes Aufhebens) sehr viele Betriebe gehandelt. Denke der eine oder andere kommt irgendwann wieder auf den Markt.

 :frage:

Es ist so das die Angebotsseite viel Größer ist, als die Nachfragende.
Gespeichert
"Der Apfel fällt nicht weit vom Pferd."

Georg

  • Senior Member
  • ****
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 762
  • Beruf: Landwirtschaftsmeister
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #57 am: 28. Februar 2020, 10:58:51 »



Ist hier doch auch so. Nur muss man einen Strich zwischen Ost und West ziehen. Im Osten werden derzeit ( ohne großes Aufhebens) sehr viele Betriebe gehandelt. Denke der eine oder andere kommt irgendwann wieder auf den Markt.
Das dieses süsse Gift der niedrigen Zinsen irgendwann zu größeren Verwerfungen führt habe ich ja schon öfter geschrieben. Vorher ist es halt schwierig vorherzusagen.

Moin,

es mag sein das in den neuen Bundesländern viele Betriebe gehandelt werden, aber wenn ich höre das allein zwischen deinem Wohnort und Eutin aktuell ca. 1000 ha ldw. Nutzfläche auf dem Markt sind, dann sehe ich das es nicht nur im Osten schlecht aussieht.

Was soll den bie den angesprochen 1000 ha angebotenen Fläche der qm kosten? Denn wenn der Preis passen würde wären sie verkauft und nicht auf dem Markt...
landw. Nutzflächen lassen sich immer udn überall auf der Welt verkaufen, wenn der Preis passt!
Ist ja ähnlich wie mit landw. Produkten. Egal wie, man kann sie immer verkaufen sobald man diese PRodukte billig genug abgibt. Und es gibt immer irgend jemanden auf der Welt, der glaubt das er noch billiger anbieten kann und es auch tut!

Naja, im Osten werden derzeit oftmals Betriebe verkauft/gehandelt, weil die derzeitigen Besitzer Kasse machen wollen!

Viele Derjenigen, die nach der Wende Anfang der 90 er Jahre Risiko gegangen sind und Flächen übernommen und gekauft haben (egal ob Wessis oder Ossis) und einen funktioneirenden Betrieb aufgezogen haben, gehen derzeit in Rente.
Dort herscht halt nicht das tradionelle Eigentumsdenken wie im Westen. (Was Du ererbt von Deinen Vätern, besitze es um es zu erhalten)
Das Ganze war und ist für viele ein Riskoeinvestment, das man derzeit oftmals mit Profit vermarkten kann.

Jeder Preis über 2 Euro/qm läßt sich rein landwirtschaftlich eh nicht als wirtschaftlich darstellen!
Jeder cent über 2 Euro/qm seh ich langfristig/nachhaltig rein landwirtschaftlich als "Geldvernichtung"!
Glücklich Dernjenige der derzeit noch mehr bekommt. Diese "mehr" Geld kommt auch meist nicht aus der LAndiwrtschaft sondern kommt aus Reinvestitionkapital aus Baugrund/Straßenbauverkäufen. Dadurch (ist zumindest) der wirtschayftliche Preis schon mal um das doppelte gestiegen, denn sonst wurden ja um dei 50% Steuern fällig.
Das Schlimme war ja in den letzen Jahren das sich dieses "Drehrad immer wieter nahc oben gedreht hat. Südlich der Donau sind 15 Euro der qm für Ackerland keine Seltenheit mehr...

So wie es aber derzeit aussieht ist dieses "Drehrad" nach oben zum Stillstand gekommen, udn drhet sich derziet Bundesweit wieder Rückwärts.

Durch die vielen Auflagen wie Düngeverordnung, einschränkungen in der Tierhaltung etc. warten derzeit auch außerlandwirtschaftliche Investoren ab udn zahlen nicht mehr jeden Preis!

So wie die derzeitige Entwicklung läuft, kann es besser sein, auf der Bank Negativzinsen für Kpital zu zahlen und abzuwarten bis die Preise für landw. Grundstücke wieder auf ein "normales" Niveau gesunken sind.

Ein Zeichen sind ja nicht nur im Gebiet zwischen Henrik und Eutin die 1000 ha "auf dem Markt"!
Dies ist inetwa fast Bundesweit so der Fall!
Klar es ist schlecht für Deinjenigen die verkaufen wollen oder müssen! Aber gut für Investoren!

Bisher ist ja noch nicht viel passiert. Noch halten Banker auch bei überschuldeten Betrieben die Füße still und jagen sie nicht in die Pleite um die Betreibe dann zu versteigern!
aber irgendwann müssen auch Banken,k die da in de rlAndiwrtschaft risikovoll finanziert haben bei der EZB die Karten auf den Tisch legen!
Der Teufel soll es holen, wenn die ersten Betriebe zwangsversteigert werden (müssen!). Dann gibt es eine richtige Spirale!
Es wird deswegen kein qm brach liegen bleiben. Lediglich die Preise werden wieder mal angepasst!

Ich war kürzölich auf einem Betreib, der einen Brief von seiner Bank auf dem Tisch hatte das er sofort 400 000 Euro seiner Verbindlichkeiten zu tilgen hat.
de rBetreib hat in den letzen 10 Jahren sehr intensiv in Flächenzukäufe, Tierhaltung und Biogas investiert. Natürlich ist alles irgendwie als Sicherheit für die notwendigen Invsteionskredite an die Bank abgetreten. Banken beleihen normalerwiesen nur 50% des Wertes.....
Nach seinen Bilanzen und der Neubewertung seiner Investitionen durch die Bank haben seine Kredite nun eine Untedeckung von angeblich 400 000 Euro....
Im Kleingedrukten der Kreditverträge der Bank steht. Unterdeckung der Kredite sind zur sofortigen Zahlung fällig!

Ich hab ihn dann gefragt was er nun macht?
Seine Antwort: "Ich hänge diesen Brief jetzt ins Kloo hinten an die Wand, damit mein Arsch was zum Lachen hat wenn ich die Hose runterlasse!
Wenn die Bank glaubt, das sie das Geld, welches ich nicht habe, braucht, müssen sie ganz einfach meinen Betrieb versteigern. Da ich aber weiß, das meine Bank mehrere solcher Fi*Piep*erungen laufen hat werden sie nichts machen, denn dann treten sie eine Mühle los...."


Gespeichert

Henrik

  • Vereinsmitglied
  • ***
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 21 075
    • Unser Hof
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #58 am: 28. Februar 2020, 18:24:23 »



Ist hier doch auch so. Nur muss man einen Strich zwischen Ost und West ziehen. Im Osten werden derzeit ( ohne großes Aufhebens) sehr viele Betriebe gehandelt. Denke der eine oder andere kommt irgendwann wieder auf den Markt.
Das dieses süsse Gift der niedrigen Zinsen irgendwann zu größeren Verwerfungen führt habe ich ja schon öfter geschrieben. Vorher ist es halt schwierig vorherzusagen.

Moin,

es mag sein das in den neuen Bundesländern viele Betriebe gehandelt werden, aber wenn ich höre das allein zwischen deinem Wohnort und Eutin aktuell ca. 1000 ha ldw. Nutzfläche auf dem Markt sind, dann sehe ich das es nicht nur im Osten schlecht aussieht.
Ja hier ist relativ viel los derzeit. Aber derzeit hören die meisten nicht auf weil sie es aus finanziellen Gründen müssten, sondern sie haben keinen Nachfolger, oder kein Bock mehr usw. Was man auch irgendwie nachvollziehen kann.
Gespeichert

Henrik

  • Vereinsmitglied
  • ***
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 21 075
    • Unser Hof
Re: Landwirtschaft in den USA
« Antwort #59 am: 28. Februar 2020, 18:32:37 »


Jeder Preis über 2 Euro/qm läßt sich rein landwirtschaftlich eh nicht als wirtschaftlich darstellen!
Jeder cent über 2 Euro/qm seh ich langfristig/nachhaltig rein landwirtschaftlich als "Geldvernichtung"!
Glücklich Dernjenige der derzeit noch mehr bekommt. Diese "mehr" Geld kommt auch meist nicht aus der LAndiwrtschaft sondern kommt aus Reinvestitionkapital aus Baugrund/Straßenbauverkäufen. Dadurch (ist zumindest) der wirtschayftliche Preis schon mal um das doppelte gestiegen, denn sonst wurden ja um dei 50% Steuern fällig.
Das Schlimme war ja in den letzen Jahren das sich dieses "Drehrad immer wieter nahc oben gedreht hat. Südlich der Donau sind 15 Euro der qm für Ackerland keine Seltenheit mehr...

So wie es aber derzeit aussieht ist dieses "Drehrad" nach oben zum Stillstand gekommen, udn drhet sich derziet Bundesweit wieder Rückwärts.

Durch die vielen Auflagen wie Düngeverordnung, einschränkungen in der Tierhaltung etc. warten derzeit auch außerlandwirtschaftliche Investoren ab udn zahlen nicht mehr jeden Preis!
Die Gewinner von gestern sind in der Regel die Verlierer von morgen. (Regionsspezifisch gesehen). Das sich das  Rad irgendwann dreht, davon wurde lange geredet, vielen glauben es bis heute nicht, aber jede Serie ist irgendwann vorbei.


Bisher ist ja noch nicht viel passiert. Noch halten Banker auch bei überschuldeten Betrieben die Füße still und jagen sie nicht in die Pleite um die Betreibe dann zu versteigern!
aber irgendwann müssen auch Banken,k die da in de rlAndiwrtschaft risikovoll finanziert haben bei der EZB die Karten auf den Tisch legen!
Der Teufel soll es holen, wenn die ersten Betriebe zwangsversteigert werden (müssen!). Dann gibt es eine richtige Spirale!
Es wird deswegen kein qm brach liegen bleiben. Lediglich die Preise werden wieder mal angepasst!

Ich war kürzölich auf einem Betreib, der einen Brief von seiner Bank auf dem Tisch hatte das er sofort 400 000 Euro seiner Verbindlichkeiten zu tilgen hat.
de rBetreib hat in den letzen 10 Jahren sehr intensiv in Flächenzukäufe, Tierhaltung und Biogas investiert. Natürlich ist alles irgendwie als Sicherheit für die notwendigen Invsteionskredite an die Bank abgetreten. Banken beleihen normalerwiesen nur 50% des Wertes.....
Nach seinen Bilanzen und der Neubewertung seiner Investitionen durch die Bank haben seine Kredite nun eine Untedeckung von angeblich 400 000 Euro....
Im Kleingedrukten der Kreditverträge der Bank steht. Unterdeckung der Kredite sind zur sofortigen Zahlung fällig!

Ich hab ihn dann gefragt was er nun macht?
Seine Antwort: "Ich hänge diesen Brief jetzt ins Kloo hinten an die Wand, damit mein Arsch was zum Lachen hat wenn ich die Hose runterlasse!
Wenn die Bank glaubt, das sie das Geld, welches ich nicht habe, braucht, müssen sie ganz einfach meinen Betrieb versteigern. Da ich aber weiß, das meine Bank mehrere solcher Fi*Piep*erungen laufen hat werden sie nichts machen, denn dann treten sie eine Mühle los...."
Das kann der Betrieb gerne machen, aber dann soll er irgendwann nicht überrascht sein das was böses passiert! Das mit der Unterdeckung wissen leider die wenigsten,  kann aber zum Problem werden. Du kannst es mir glauben, die Bank macht was! Vielleicht ist der nicht der erste auf der Liste, aber dann wird die Abteilung Abwicklung eben aufgestockt oder die Kredite gekündigt, ist alles schon vorgekommen in den letzten Jahren und das wird noch mehr werden, die Kluft zwischen den Betrieben die solide finanziert sind und die die den Dünger erst nach Ernte bezahlen können wird ganz schnell immer größer wenn man nicht aufpasst.
Die Bank hat selbst ein Problem wenn sie nicht aufpasst bzw. nichts regelt.
Gespeichert