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Autor Thema: Landwirtschaft in den siebziger Jahren......  (Gelesen 19475 mal)

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Stubbendiek

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Re:Landwirtschaft in den siebziger Jahren......
« Antwort #45 am: 10. November 2014, 20:03:11 »

wenn ich meine mechanisierung so anschaue .....
dann befinde ich mich aktuell noch in den siebzigern ;D

ähnlich
funzt aber

meine erinnerungen an die 70iger, eigentlich wurde schon alles gesagt. was mir als kind noch in erinnerung ist, das tagelange warten vorm lagerhaus mit den abenteuerlichsten gefährten, um seine paar zenter getreide abzuliefern. wenn da einer mitn 8 tonner ankam, der hielt den betrieb gleich ewig auf. kipper hatten sowieso die wenigsten.
und die phänomenale gare der stoppelfelder, wennst da barfuss drübergelaufen bist, der boden federte direkt unter einen. und im klee waren soviel rebhuhnnester, das man aufpassen musste in keines reinzutreten. futter wurde übrigends per sense gemäht, und dann händisch geladen , jeden tag frisch eine fuhre voll. nur für heu kam der mähbalken dran.
bei heu weiss ich noch, wie mein opa heimwärts fuhr, vorne dran der 16er hanomag mit speichenrädern, dann zwei gummiwägen , die ausgezogen waren und den heuaufbau hatten, und ganz hinten dran der orion. so tuckerte der mitten durch die stadt, kein mensch hat sich an diesen unikum gestört

Äääääh, Du bist sicher das du nicht aus den 50 zigern erzählst? ;D
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Biobauer

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Re:Landwirtschaft in den siebziger Jahren......
« Antwort #46 am: 10. November 2014, 20:05:23 »

wenn ich meine mechanisierung so anschaue .....
dann befinde ich mich aktuell noch in den siebzigern ;D

ähnlich
funzt aber

meine erinnerungen an die 70iger, eigentlich wurde schon alles gesagt. was mir als kind noch in erinnerung ist, das tagelange warten vorm lagerhaus mit den abenteuerlichsten gefährten, um seine paar zenter getreide abzuliefern. wenn da einer mitn 8 tonner ankam, der hielt den betrieb gleich ewig auf. kipper hatten sowieso die wenigsten.
und die phänomenale gare der stoppelfelder, wennst da barfuss drübergelaufen bist, der boden federte direkt unter einen. und im klee waren soviel rebhuhnnester, das man aufpassen musste in keines reinzutreten. futter wurde übrigends per sense gemäht, und dann händisch geladen , jeden tag frisch eine fuhre voll. nur für heu kam der mähbalken dran.
bei heu weiss ich noch, wie mein opa heimwärts fuhr, vorne dran der 16er hanomag mit speichenrädern, dann zwei gummiwägen , die ausgezogen waren und den heuaufbau hatten, und ganz hinten dran der orion. so tuckerte der mitten durch die stadt, kein mensch hat sich an diesen unikum gestört

Äääääh, Du bist sicher das du nicht aus den 50 zigern erzählst? ;D

definitiv 70iger, sonst wäre da von meiner seite halt keine erinnerung möglich. ich komm halt aus einer gegend , wo alles nen bissl länger dauerte...
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jaydee88

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Re:Landwirtschaft in den siebziger Jahren......
« Antwort #47 am: 10. November 2014, 20:45:19 »

wenn ich meine mechanisierung so anschaue .....
dann befinde ich mich aktuell noch in den siebzigern ;D

Solange es in deinem Betrieb funktioniert ist das doch vollkommen in Ordnung :)
Darf man fragen,wie deine Mechanisierung aussieht?

naja , mein spritztrecker ist zb ein schlüter 1500 tvl
andere fahren mit sowas zum oldtinertreffen und ich ziehe auf dem acker damit meine runden ist halt mein hobby  ;D


Hast du noch einen aus Freising?
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joe

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Re:Landwirtschaft in den siebziger Jahren......
« Antwort #48 am: 10. November 2014, 22:44:59 »

wenn ich meine mechanisierung so anschaue .....
dann befinde ich mich aktuell noch in den siebzigern ;D

Solange es in deinem Betrieb funktioniert ist das doch vollkommen in Ordnung :)
Darf man fragen,wie deine Mechanisierung aussieht?

naja , mein spritztrecker ist zb ein schlüter 1500 tvl
andere fahren mit sowas zum oldtinertreffen und ich ziehe auf dem acker damit meine runden ist halt mein hobby  ;D


Hast du noch einen aus Freising?

ja klar !
ich ärgere mich heute noch das ich vor 5jahren meinen 1050v6 verkauft habe  >:(
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Auf die Fresse ist umsonst .........
....... den Rest mußt du bezahlen !

Columbus

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Re:Landwirtschaft in den siebziger Jahren......
« Antwort #49 am: 11. November 2014, 00:44:22 »

Ich bin ebenfalls in den Siebzigern aufgewachsen. Heute erzähle ich meinen Kindern auch immer, wie gut sie's haben, weil sie sich "nur" um die Schule kümmern müssen und nicht auch noch um all die Dinge, die oben größtenteils schon beschrieben wurden.
Bei uns hat man früher die Woche über hart gerarbeitet, am Sonntag aber grundsätzlich nicht. Da hat der Vater bei schönem Wetter die Mutter und die sechs Kinder ins Auto gepackt, und man hat einen Ausflug gemacht. Drei oder vier Kinder saßen auf der Rücksitzbank, die anderen fläzten oder turnten auf einem Strohsack im Kofferraum des Kadett Caravan herum. Von Unfallphysik hatte man halt noch keine blasse Ahnung.
Überschüssiges Stroh wurde bei uns auch verbrannt damals. Da hat man bedenkenlos die Kinder nach dem Essen mit einem Stapel Zeitungen, einer Schachtel Streichhölzer und einer Mistgabel alleine losgeschickt, um das Land pflugfertig zu machen. Kann mich aber auch nicht erinnern, dass mal etwas außer dem eigenen Stroh abgefackelt wäre. Aber heiß ist es mir ab und an schon geworden.
Unsere Felder lagen praktisch alle ca. 100m höher als der Ort. Man musste also alles, was geerntet wurde, die "Steige" mit bis zu 14% Gefälle hinunterschaffen. Und weil man damals noch Gummiwagen ohne Auflaufbremsen hatte, mussten oben am Berg wir Kinder bei langsamer Fahrt auf der Seite des Gegenverkehrs vom Traktor springen, um dann während der nächsten 50 bis 100m eine Bremse nach der anderen "zuzumicken". Unten am Berg und damit schon mitten im Dorf mussten wir die ganzen Bremsen dann natürlich in umgekehrter Reihenfolge wieder aufmachen. Wunderbarerweise wurde auch dabei kein Kind von entgegen kommenden oder von ungeduldig überholenden Autos angefahren. Nur meiner Schwester ist mal der Fuß (natürlich ohne Stahlkappenschuh) unter das Hinterrad des glücklicherweise nicht vollbeladenen hinteren Anhängers geraten und war dann etwas angeknackst.
Derlei gibt es noch viele Geschichten. Wahrscheinlich gilt hier: "Was uns nicht umgebracht hat, das hat uns härter gemacht!"  8)
Andersrum fand ich es aber toll, dass ich damals mit 12 Jahren den Mähdrescher (Claas Columbus) über öffentliche Straßen nach Hause fahren durfte. Mein Onkel hat mir im Alter von gerade 14 Jahren den Schlüssel seines geliebten Mercedes 200D in die Hand gedrückt, weil ich das fast neue Auto nach einer Notreparatur am Mähdrescher alleine quer durch den Ort zurück auf den Hof fahren sollte. Gab auch keinen Stress, denn damals lebten die Städter noch in der Stadt, und "Wo kein Kläger, da kein Richter".  :-X
Jaja, die gute alte Zeit...  :rolleyes:
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kitkat1975

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Re:Landwirtschaft in den siebziger Jahren......
« Antwort #50 am: 11. November 2014, 06:36:43 »

wenn ich meine mechanisierung so anschaue .....
dann befinde ich mich aktuell noch in den siebzigern ;D

Solange es in deinem Betrieb funktioniert ist das doch vollkommen in Ordnung :)
Darf man fragen,wie deine Mechanisierung aussieht?

naja , mein spritztrecker ist zb ein schlüter 1500 tvl
andere fahren mit sowas zum oldtinertreffen und ich ziehe auf dem acker damit meine runden ist halt mein hobby  ;D


Hast du noch einen aus Freising?

ja klar !
ich ärgere mich heute noch das ich vor 5jahren meinen 1050v6 verkauft habe  >:(

ich überlege auch grad meinen 1050 wegzugeben...was aus deiner erfahrung vermisst man?
das ohrenbetäubende dröhnen oder den fehlenden fahrkomfort? Grinsend
« Letzte Änderung: 11. November 2014, 08:11:24 von Klaus »
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joe

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Re:Landwirtschaft in den siebziger Jahren......
« Antwort #51 am: 11. November 2014, 08:38:18 »

wenn ich meine mechanisierung so anschaue .....
dann befinde ich mich aktuell noch in den siebzigern ;D

Solange es in deinem Betrieb funktioniert ist das doch vollkommen in Ordnung :)
Darf man fragen,wie deine Mechanisierung aussieht?

naja , mein spritztrecker ist zb ein schlüter 1500 tvl
andere fahren mit sowas zum oldtinertreffen und ich ziehe auf dem acker damit meine runden ist halt mein hobby  ;D


Hast du noch einen aus Freising?

ja klar !
ich ärgere mich heute noch das ich vor 5jahren meinen 1050v6 verkauft habe  >:(

ich überlege auch grad meinen 1050 wegzugeben...was aus deiner erfahrung vermisst man?
das ohrenbetäubende dröhnen oder den fehlenden fahrkomfort? Grinsend

ich bezog das als "schlütergeschädigter" mehr auf den entgangenen, oder noch zu erwartenden wertzuwachs  ;)
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kitkat1975

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Re:Landwirtschaft in den siebziger Jahren......
« Antwort #52 am: 11. November 2014, 12:27:12 »

und für wieviel haste verkauft?
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Henrik

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Re:Landwirtschaft in den siebziger Jahren......
« Antwort #53 am: 05. März 2019, 20:15:17 »

wenn ich meine mechanisierung so anschaue .....
dann befinde ich mich aktuell noch in den siebzigern ;D

Solange es in deinem Betrieb funktioniert ist das doch vollkommen in Ordnung :)
Darf man fragen,wie deine Mechanisierung aussieht?

naja , mein spritztrecker ist zb ein schlüter 1500 tvl
andere fahren mit sowas zum oldtinertreffen und ich ziehe auf dem acker damit meine runden ist halt mein hobby  ;D


Hast du noch einen aus Freising?

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ich ärgere mich heute noch das ich vor 5jahren meinen 1050v6 verkauft habe  >:(

ich überlege auch grad meinen 1050 wegzugeben...was aus deiner erfahrung vermisst man?
das ohrenbetäubende dröhnen oder den fehlenden fahrkomfort? Grinsend

Und hast es gemacht?

In den Siebzigern war Schlüter doch einer der Traumschlepper. Heute noch rar gesucht.
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