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Autor Thema: Claydon Drillmaschine  (Gelesen 306042 mal)

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Henrik

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #570 am: 29. Oktober 2018, 16:08:56 »

Nein , nicht schlimm ,aber im Gegensatz zu Helm habe ich mein tun schon immer hinterfragt und bin nicht über Land gezogen um zu missionieren !
Es geht doch nicht um unterschiedliche samaschinen , sondern um unterschiedliche Ackerbausysteme !

Muss man ja auch immer hinterfragen. Hängt aber das eine nicht auch am anderen dran? Heute wird doch alles was nicht Kreiselegge und Drille oder Universaldrille ist, mit einem Konzept verkauft. Und genau da habe ich inzwischen meine Probleme mit. Wie geschrieben, bei der Bearbeitung wählen wir das Konzept aus welches unserer Meinung zu dem Jahr und zu den Bedingungen am besten passt, bei der Drille versuchen wir es anzupassen das es für die Drille passt.
Im letzten Jahr wäre hier die Claydon bei dem nassen Wetter top gewesen, in diesem Jahr war hier die Rapid top, hat eben schön den Bodenschluss hergestellt. So ist jedes Jahr anders. Ein perfektes System oder Konzept gibt es eben deshalb auch nicht. Jedes System hat nun mal seine Vor und Nachteile (man muss sie nur kennen)
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Tim

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #571 am: 29. Oktober 2018, 16:17:24 »

Das ist aber auch kompliziertes denken...

So wie ich das verstanden habe war die Entwicklung der claydon darauf abgestimmt damit allein klar zu kommen. Eben keine fünf Geräte mehr in der Ecke stehen zu haben und gerade im feuchten bedingslos weiter drillen zu können. Fertig.

?
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Henrik

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #572 am: 29. Oktober 2018, 16:35:56 »

Das ist aber auch kompliziertes denken...

So wie ich das verstanden habe war die Entwicklung der claydon darauf abgestimmt damit allein klar zu kommen. Eben keine fünf Geräte mehr in der Ecke stehen zu haben und gerade im feuchten bedingslos weiter drillen zu können. Fertig.

?

Ich bin vielleicht etwas älter und habe schon mehr gesehen und erlebt. Neue Konzepte fangen immer so an, du brauchst ausser der Drille nix mehr! War bei Horsch mit der Fräse damals schon so. Claydon auch nicht anders, erst nur drillen, dann gab es einen Striegel, dann eine Walze, dann eine Spatenrollegge. Erst wandert alles vom Hof, paar Jahr später sind die meisten entweder weg oder wieder da wo sie herkommen......
In guten Jahren klappt alles, aber im extrem Jahr fehlen dann mal schnell 10-15 dt. Dann werden die meisten ruhiger und je älter man wird, desto mehr setzt man auf Sicherheit.
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Felix

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #573 am: 29. Oktober 2018, 20:46:54 »

Kennt einer einen der einen kennt etc. der mal Soja mit einer Claydon gedrillt hat? Oder eine gute Adresse wo man dazu was finden könnte oder fragen?

Hab nur auf der Homepage ein paar Bilder aus Italien gefunden, aber da steht nicht viel zum Thema.

https://www.claydondrill.com/galleries/view/italy-2018
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joe

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #574 am: 30. Oktober 2018, 12:57:16 »

Das ist aber auch kompliziertes denken...

So wie ich das verstanden habe war die Entwicklung der claydon darauf abgestimmt damit allein klar zu kommen. Eben keine fünf Geräte mehr in der Ecke stehen zu haben und gerade im feuchten bedingslos weiter drillen zu können. Fertig.

?

Ich bin vielleicht etwas älter und habe schon mehr gesehen und erlebt. Neue Konzepte fangen immer so an, du brauchst ausser der Drille nix mehr! War bei Horsch mit der Fräse damals schon so. Claydon auch nicht anders, erst nur drillen, dann gab es einen Striegel, dann eine Walze, dann eine Spatenrollegge. Erst wandert alles vom Hof, paar Jahr später sind die meisten entweder weg oder wieder da wo sie herkommen......
In guten Jahren klappt alles, aber im extrem Jahr fehlen dann mal schnell 10-15 dt. Dann werden die meisten ruhiger und je älter man wird, desto mehr setzt man auf Sicherheit.

dein letzter satz trifft in allen lebenslagen zu und beschränkt sich nicht nur auf den ackerbau  ;) .
ich hatte es schon bei der "SAAT striegel " diskusion geschrieben , das man erst im weitern verlauf sieht ob es das richtige war was man auf dem acker getan hat .
ich habe dieses herbst einen schlag nach mais  , da war die schreifenbearbeitung das schlechtere konzept , weil das getreide , auch noch nach einem monat noch nicht aufgelaufen ist , weil es in der asche liegt .
nur in der nähe des strips ist es gelaufen .
hätte ich meinen freund gebeten das er mir diesen schlag mit seinem tieger auf 25 cm durschzieht und mit der pronto gleich hinter dem grubber drillt wäre es sicher die bessere wahl  gewesen .
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Henrik

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #575 am: 11. Januar 2019, 17:00:20 »

https://www.claydondrill.com/news/article/new-year-new-lamma

neue T6C Drille vorgestellt auf der Lamma show.
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Henrik

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #576 am: 08. März 2019, 18:26:43 »

Auf der Sima war Claydon auch. Interessanter Nachläufer finde ich.

Die Claydon ist ja sehr einfach aufgebaut, mir persönlich gefällt die Drille für einige Gebiete immer besser, gerade die T Version.
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JoBeck

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #577 am: 08. März 2019, 23:01:23 »

Auf der Sima war Claydon auch. Interessanter Nachläufer finde ich.

Die Claydon ist ja sehr einfach aufgebaut, mir persönlich gefällt die Drille für einige Gebiete immer besser, gerade die T Version.

Dann komme ich wohl aus dem anderen gebiet!

Hier auf schweren ton mit Trockenheit funktioniert sie nicht so wirklich ...
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Tim

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #578 am: 09. März 2019, 09:27:07 »

Na grundsätzlich funktioniert der Lockerungszinken auf dem trockenem ton nicht ...

Hatte das letztens hier zwecks güllestriptill - es ging darum , das die gülle bei den meisten geräten ins tal fliesst wenn die spur bergab geht - was natürlich riesen mist ist.
Hängt mit der plastischen verformung/verschmieren des zinkens im nassen ton zusammen - die praktikerthese war "macht nen federzinken ran, fertig"

Vielleicht wäre das auch eine möglichkeit bei den striptill drillen zum einen die verstopfungsanfälligkeit zu verringern und das ungewollte herausbrechen grosser brocken vor dem säschar zu reduzieren?

Gewelltes scheibensech wäre vielleicht aucv noch ne alternative - war gestern beim volker landgraf - diese ganzen agrisem geräte haben da schon sehr interessante lösungen.

2018 war ein jahr - 2014/2015 oder 2017/2018 hats hier während der kompletten herbstbestellung nicht einmal gestaubt - ich glaub da funktioniert es dann wieder.

Dennoch fallen körner in den lockerungsschlitz und ich glaub das könnte man mit der geometrie der säschare vermindern. Bleibt ein problem bei dieser art drillmaschine.

@henrik
Diese nachläufer hatte sly und stripcat auch - aber die verbauen sie wohl nicht mehr .. weiss aber nicht warum.
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Tim

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #579 am: 16. Juni 2019, 21:32:18 »

So , jetzt würd ich hier gern mal so die Eindrücke von der Besicjtigung des claydon betriebes im zuge der JHV bei felix hier sehen..

Finde das thema nach wie vor interessant , hab da auch schon einige brennende Fragen - vielleicht wäre aber grundlegend eine kurze zusammenfassung vom treffen heute möglich, bevor ich lostexte??

Mfg tim
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joe

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #580 am: 17. Juni 2019, 06:01:44 »

Interessant !
Wer war denn der claydon Betrieb?
Ich kenne im niedersächsischen Teil des Eichsfeld einen Betrieb der seit  mehreren Jahren nur noch mit Striegel ,spatenrolle , hybrid Drill und Walze arbeitet .
Seine schlage stechen jedes Jahr aufs neue hervor und unterscheiden sich Positiv vom Rest in dieser ackerbaulich sehr anspruchsvollen Region !
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Felix

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #581 am: 24. Juni 2019, 11:47:04 »

ich hab euch nicht vergessen, schreibe die Tage was dazu  ;)
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Tim

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #582 am: 25. Juni 2019, 18:21:21 »

https://mobile.twitter.com/JJ_Fishy/status/1143201775287189504

Ein punkt der auch bei dir am feldrand diskutiert wurde
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Christian2

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #583 am: 25. Juni 2019, 19:37:20 »

Eine schöne Zusammenfassung zum Thema Reihenabstände im Getreide: https://www.amazone.de/2893.asp
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monsato

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Re: Claydon Drillmaschine
« Antwort #584 am: 25. Juni 2019, 20:27:41 »

hay

Darüber hinaus sinken die maschinenkosten, aufgrund weniger schareinheiten, die seitens der hersteller verbaut werden müssen. diese wiederum bieten mehr platz für eine aufwändigere Scharführung, was Potentiale für Verbesserungen in der Saatgutablage zur Folge haben kann.


Davon ist mir aber nix aufgefalle im gegenteil dies wird benutz um eine teuerung zu haben  weniger schare und der preis geht spätestens im nächsten jahr wieder hoch.

funktioniert so wie bei den lebensmittel verpckung werden kleiner der preis höher.

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