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Autor Thema: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?  (Gelesen 96825 mal)

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nofear

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #120 am: 23. Januar 2017, 07:45:15 »

Der originale SKW-Harnstoff ist in BB ohne Folieninnensack. :o Hat aber bisher in der Halle auch über ein halbes Jahr noch nicht angezogen.
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„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (M. Gandhi)

„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” (R. Niebuhr)

Niedersachse

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #121 am: 23. Januar 2017, 10:06:27 »

Moin!

Mir tut das in der Seele weh, wenn ich diese Ressourcenverschwendung und Müllanhäufung der Einmal-BBs sehe.

Für die Sicherheit sicher besser, für alles andere: Daumen runter.

Meine Meinung zu den Säcken wird sich nicht mehr ändern.
Seh ich genauso, die mehrwegsäcke ließen  sich evtl auch gut öffnen wenn man die Schlaufe mit nem hacken öffnen könnte .

 Wenns fuckst bei öffnen befindet man sich aber schon im Gefahrenbereich.
4 Schlaufen minimieren das Risiko m E auch deutlich.
Diese Diskussion kommt ja auch oft bei Siloballen contra Fahrsilo auf, aber irgendwie ging das bei mir bis jetzt nach Gefühl, hab da mal kurz nachgerechnet:
Angenommen eine Düngerlagerhalle von 20*10 Meter aus Betonboden und Betonwänden gegen eine Pultdachhalle auf blankem Boden zur Düngerlagerung.
Also ich sag mal beste gegen einfachste Lagermöglichkeit: Halle besteht aus 250 Tonnen Beton. Würde man da 600 BigBags (2 kg/Sack) als Einmalbigbag gegen rechnen Sind das jährlich 1,2 Tonnen Plastikmüll.
Laut Daten des Umweltbundesamt hat Plastik ca. den 10-fachen Energiebedarf zur Produktion wie Beton. Also ist die Energiebilanz nach 20 Jahren in etwa identisch! Wahrscheinlich aber noch eher, wenn man nicht nur die Rundholzhalle mit Trapezblachdach verwendet :rolleyes:
Hätte da persönlich mit einem deutlich größeren Unterschied gerechnet  :frage:

Grundsätzlich sind mir BigBags (und Siloballen) recht sympathisch, aber machen halt nur in begrenztem Umfang aus energetischer und arbeitstechnischer Sicht Sinn.

Die BigBags mit 4 Schlaufen sind ja eine feine Sache, aber da ist es wohl kaum noch möglich die Schlaufen ohne manuelle Beteiligung einzuhängen.

Mfg
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Karsten F

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #122 am: 23. Januar 2017, 12:53:36 »

Wir beziehen den ganzen Maisunterfußdünger mittlerweile im BB von der Yara. Einfach zu portionieren, wird nicht feucht, keine Zermahlung durch eine Düngerschnecke beim einfüllen.
Wenn man seinen eigenen Mais selber legt arbeitet man spätestens nach der ersten Saison sorgfältiger. Wenn es mal eine Woche wegen Regen auf dem Feld nicht geht hat man eben keinen stark hygroskopischen Mischdünger auf dem Kipper der einen die nächsten 30 ha ärgert.
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Foerdi

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #123 am: 01. Mai 2018, 22:24:17 »

Mir wurde die Tage erzählt das hiesige Landwirte bei BigBags in Zukunft mit 26€ pro Stück Aufpreis rechnen müssen.

Jemand ähnliches schon gehört?
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Peter83

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #124 am: 02. Mai 2018, 11:02:28 »

wir haben dieses Jahr 10€/Tonne Aufpreis.
Wenn ich weniger als einen Zug (ver-)brauche dann bestelle ich gerne in Bigbags. Wenn ich weiß, dass ein Teil ins Lager geht dann so oder so.
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granola

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #125 am: 03. Mai 2018, 15:50:33 »

Der originale SKW-Harnstoff ist in BB ohne Folieninnensack. :o Hat aber bisher in der Halle auch über ein halbes Jahr noch nicht angezogen.
Hast eine bessere Halle als ich! Allerdings hällt sich in einer Massiven Halle ohne Tropfwasser auf Paletten auch der Harnstoff den ich morgen in KARTOFFEL-BigBags (mit Lüftungsschlitzen!) fülle auch ein weiteres Jahr! schon paarmal probiert
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Kai-Uwe

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #126 am: 22. Mai 2018, 20:20:06 »

Moin!

Mir tut das in der Seele weh, wenn ich diese Ressourcenverschwendung und Müllanhäufung der Einmal-BBs sehe.

Für die Sicherheit sicher besser, für alles andere: Daumen runter.

Meine Meinung zu den Säcken wird sich nicht mehr ändern.
Seh ich genauso, die mehrwegsäcke ließen  sich evtl auch gut öffnen wenn man die Schlaufe mit nem hacken öffnen könnte .

 Wenns fuckst bei öffnen befindet man sich aber schon im Gefahrenbereich.
4 Schlaufen minimieren das Risiko m E auch deutlich.
Diese Diskussion kommt ja auch oft bei Siloballen contra Fahrsilo auf, aber irgendwie ging das bei mir bis jetzt nach Gefühl, hab da mal kurz nachgerechnet:
Angenommen eine Düngerlagerhalle von 20*10 Meter aus Betonboden und Betonwänden gegen eine Pultdachhalle auf blankem Boden zur Düngerlagerung.
Also ich sag mal beste gegen einfachste Lagermöglichkeit: Halle besteht aus 250 Tonnen Beton. Würde man da 600 BigBags (2 kg/Sack) als Einmalbigbag gegen rechnen Sind das jährlich 1,2 Tonnen Plastikmüll.
Laut Daten des Umweltbundesamt hat Plastik ca. den 10-fachen Energiebedarf zur Produktion wie Beton. Also ist die Energiebilanz nach 20 Jahren in etwa identisch! Wahrscheinlich aber noch eher, wenn man nicht nur die Rundholzhalle mit Trapezblachdach verwendet :rolleyes:
Hätte da persönlich mit einem deutlich größeren Unterschied gerechnet  :frage:

Grundsätzlich sind mir BigBags (und Siloballen) recht sympathisch, aber machen halt nur in begrenztem Umfang aus energetischer und arbeitstechnischer Sicht Sinn.

Die BigBags mit 4 Schlaufen sind ja eine feine Sache, aber da ist es wohl kaum noch möglich die Schlaufen ohne manuelle Beteiligung einzuhängen.

Mfg
Niedersachse

Wiederverwendung von BIG BAGs könnt Ihr vergessen: Wer übernimmt die Haftung wenn da eine Schlaufe reisst?

Ich hab das immer gemacht beim Getreide, komme da aber immer mehr davon weg. Maximal zwei bis dreimal wird der Sack wiederverwendet dann muss er weg. BIG BAGs sollten dabei nicht älter als zwei Jahre sein (wenn Sie im Gebrauch waren)
Aber auch nur wenn er komplett unbeschädigt ist und vor Sonnenlicht geschützt ist.

Wie ist die Rechnung eigentlich bei Flüssig Dünger?
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Steinreich!

nofear

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #127 am: 22. Mai 2018, 21:55:36 »

Wie ist die Rechnung eigentlich bei Flüssig Dünger?

Kurz und knapp: Beschissen... (für mich zumindest  ;D)

Die Auflagen (da ist theoretisch nix mehr mit Eigenleistung etc.) treiben die Kosten für das Lager in für meine Betriebsgröße und Düngerdurchsatz nicht wirtschaftlich vernünftig darstellbare Höhen.
Ich setz zu wenig Dünger um, um mit dem eventuellen Preisvorteil gegenüber Festdünger jemals das Lager abzubezahlen... (von sonstigen Vorteilen mal angeshen)
« Letzte Änderung: 22. Mai 2018, 21:57:45 von nofear »
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Henrik

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #128 am: 03. Dezember 2018, 19:41:24 »

Auf der Agromek gesehen von Yara. Ein Bigbag Messer. Kann man ausziehen und eingezogen verschwindet das Messer.
Braucht man nicht irgendwo drunter zu hängen.

In Dänemark wird der meiste Dünger wohl im Bigbag gehandelt. Diverse Geräte zum Umschlag mit den Dingern.
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angusy

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #129 am: 03. Dezember 2018, 20:02:45 »

Bei hohen Streuern bestimmt sinnvoll - bei meinem 1.000l-Streuer reicht ein Teppichmesser längstens aus !
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Gallus gallus!

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #130 am: 03. Dezember 2018, 20:12:00 »

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309CA

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #131 am: 03. Dezember 2018, 20:12:19 »

Die Bags mit nur einer Schlaufe sind doch sicher länger haltbar wie die mit den 4 Schlaufen die nach 2 jahren reissen..
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Warum gibt es Gülleauflagen ? wäre es Umwelttechnisch nicht besser wenn möglichst viel der Arbeitnehmer usw mit öffentlichen Verkehrsmittel fahren müssen ?  Viele Schweine-viele Scheine. Zuviel Schweine-zu wenig Scheine.

Farmer_Sam

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #132 am: 03. Dezember 2018, 20:24:31 »

Die Bags mit nur einer Schlaufe sind doch sicher länger haltbar wie die mit den 4 Schlaufen die nach 2 jahren reissen..

bringt dir aber doch nicht so viel wenn du sie unten aufschneidest im ersten Jahr und dann auf den Müll schmeißt  ;D
Und ohne eine Füllmaschine für OneLoop-BB kannst du sie daheim auch nicht wiederverwerten.
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309CA

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #133 am: 03. Dezember 2018, 20:36:10 »

Die Bags mit nur einer Schlaufe sind doch sicher länger haltbar wie die mit den 4 Schlaufen die nach 2 jahren reissen..

bringt dir aber doch nicht so viel wenn du sie unten aufschneidest im ersten Jahr und dann auf den Müll schmeißt  ;D
Und ohne eine Füllmaschine für OneLoop-BB kannst du sie daheim auch nicht wiederverwerten.

Die müssen dann selbstverständlich auf mehrweg umgestellt werden
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Henrik

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Re: Sind BigBags in Zukunft eine größere Alternative?
« Antwort #134 am: 04. Dezember 2018, 07:54:01 »

Die Bags mit nur einer Schlaufe sind doch sicher länger haltbar wie die mit den 4 Schlaufen die nach 2 jahren reissen..

Vor allem viel praktischer. Im Ausland sehe ich fast nur welche mit einer Schlaufe.
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