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Autor Thema: Der Gang ins Revier ....  (Gelesen 40947 mal)

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ct

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Re: Der Gang ins Revier ....
« Antwort #90 am: 25. April 2019, 23:15:58 »

Das Stichwort dazu heißt "Hege mit der Büchse" und meint die Prädatoren (Fuchs, Waschbär, ....) möglichst kurz zu halten (Prädatorenmanagment, alle Register ziehen wie Fallenjagd, Baujagd, ganze Fuchsgehecke entnehmen, etc.), damit sich das Niederwild besser etablieren kann.
Fasan haben wir hier nicht. Aber im Nachbarrevier sind Rebhühner. Schon selbst beobachtet letztes Jahr Nachts beim Maislegen (sind immer in die Spur vom Spuranzeiger und haben Würmer gesucht), oder auch beim Dreschen, da habe ich die Kette aus der letzten Spur rausgetrieben, um die nicht in den Drescher zu bekommen.
Allerdings sind unsere immer besser werdenden Strukturen (größere Flächen) auch völlig hinderlich für weiteres Wachstum der Rebhuhnbestände. Denn so ein Rebhahn patroulliert die komplette Feldgrenze. Bei 0,5 ha ok, das schafft er. Bei 10 ha kriegt er Burnout ... :paetsch:

Edit: Neue Etablierungsversuche für z.B. Rebhühner machen nur da Sinn, wo auch passende Gegebenheiten vorherrrschen:
- eher kleinstrukturiert aber
- großräumige Feldflur (keine Hecken, Waldränder)
- wenig Prädatoren
- bzw. starkes Prädatorenmanagement
Und eine motivierte Jägerschaft, die das gezielt forciert.
Dann würde man wieder mehr solcher "Exoten" sehen
« Letzte Änderung: 25. April 2019, 23:24:23 von ct »
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Gruß ct