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Autor Thema: Dioxin im Hühnerfutter  (Gelesen 91147 mal)

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Mathilde

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #15 am: 04. Januar 2011, 20:35:00 »

Hallo Cara,

ich meinte mit der Nachverfolgbarkeit auch nur uns Landwirte. Aber die Futtermittelhersteller sind doch meistens auch QS Betriebe  :rolleyes:

LG Mathilde
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"Manche Menschen sehen die Dinge wie sie sind und sagen Warum? Ich träume von Dingen die es nie gab, und sage: Warum nicht?"

(John F Kennedy)

MF6170

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #16 am: 05. Januar 2011, 06:58:51 »

Hallo,
was ist eigentlich mit den gesperrten Betrieben und deren "Verdienstausfall" ? Selbst wenn sich herausstellt, dass sie kein belastetes Futter haben, reicht allein schon die Sperre aus, um finanziellen Schaden zu erleiden.
Ob da die "Haftpflicht" des Futtermittelherstellers herhält ? Oder bleiben die Landwirte wie so oft auf Ihren Verlusten sitzen ? Die Sperre ist ja wiederum eine behördliche Anordnung. Fragen, Fragen, Fragen.
Gruß Günter
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Mit freundlichen Grüßen
Günter

guest176

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #17 am: 05. Januar 2011, 09:05:52 »

Hallo Cara,

ich meinte mit der Nachverfolgbarkeit auch nur uns Landwirte. Aber die Futtermittelhersteller sind doch meistens auch QS Betriebe  :rolleyes:

LG Mathilde

sorry ,
aber diese ganze QS und zerzifizierungskacke z.b. nach iso 9000 ist reine geldschneiderei !
als landwirtschaflicher quwereinsteiger , war ich beruflich bis 2003 mit der zertifizierung nach iso 9001 bis iso 9....... nach vda-6 tätig .
also weiß ich von was ich rede , aber mehr möchte ich im öffentlichen bereich auch nicht dazu schreiben .

wie auch immer , mir schmecken die eier immernoch !
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osti

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #18 am: 05. Januar 2011, 09:46:39 »

Moin,

jetzt reagieren natürlich auch die Schlachthöfe. Diese fordern uns auf, entsprechende Unbedenklichkeitserklärungen bezüglich der eingesetzten
Futtermittel vorzulegen. Dieses gilt für Fertigfuttermittel und Futtermittelzusatzstoffe.

Noch so einen Preisrutsch beim Schweinefleisch wie letzte Woche wäre fatal, aber ist wohl leider auf Grund der Dioxin-Scheisse zu befürchten !! 
( von 1,48 €/kg auf 1,35 €/kg gerutscht = 13 cent !! )

Gruss Dirk
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Ein Autofahrer hört im Radio die Durchsage: "Achtung! Achtung! Auf der A1 kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen. Fahren Sie bitte ganz rechts und überholen Sie nicht!"
Der Autofahrer: "Was heißt hier einer? Dutzende! Dutzende!"

Georg

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #19 am: 05. Januar 2011, 09:51:35 »

Joe,
Ausnahmsweise ;D muss ich Dir mal wieder voll zustimmen!

Aber zu dem ganzen Dioxinmist:

Ich habs ja schon oft genaug hier erwähnt! Wie kann es heutzutage noch Lieferungen vom und zum Hof ohne Rückstellmuster geben? Egal was! Ob Futtermittel, Saatgut, Düngemittel, Pflanzenschutzmittel etc!

Es gibt ein Sprichwort: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Das Ziehen von Rückstellmuster ändert (leider) nichts an der Sache, wenn jemand Betrügen will....
Aber, es forciert den Handelspartner zu mehr "Ehrlichkeit"! Es  zeigt dem HAndelspartner, das man im Falle des Falles nicht mit sich "speilen" läßt!!!

Da kommen wir dann auchgleich auf das Thema AGB´s! Ich hab mit allen meine Leiferanten die SCHRIFTLICHE !!!! Vereinbarung das ich leiferungen nur nach meinen AGB´s akzptiere. Wenn ein Leiferant meine AGB´s nicht akzeptieren/unterschreiben will, kann ich doirt nichts einkaufen.

Nachdem ich vor ein paar JAhren mal ordentlich an der Nase rumgeführt wurde udn richtig viel Geld verloren hatte, hab ichs halt gelernt!
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gpi

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #20 am: 05. Januar 2011, 09:52:22 »

Ich esse jeden morgen zwei Eier heute und morgen auch noch.Jetzt sollte mal jeder bei der Kammer anrufen und nach der Effienz der Qualitätskontrollen zu fragen.Alles nur Veraschung.
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euro

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #21 am: 05. Januar 2011, 10:47:03 »

Hab heut morgen ein fax von meinem Schlachthof erhalten das zu jeder Lieferung, unterschrieben mitzubringen ist.
(übersetzt)
Hiermit erklären wir, dass die von uns gelieferten Schweine/Ferkel  nicht mit dioxinbelastetem Futter der Firma Harles + Jentsch Gmbh aus Uetersen gefüttert wurden.  :frage:
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"Vertreter sind unerwünscht"

Spruch am Hoftor

BNT

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #22 am: 05. Januar 2011, 11:15:03 »

Erklären kann man das schon, aber versichern? ;) Dazu müsste man wissen, welche Chargen belastet waren/sind.
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kitkat1975

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #23 am: 05. Januar 2011, 11:20:20 »

ist diese futtermittelfirma eigentlich nur regional aktiv?
ich bilde mir ein viele futtermittelfirmen zu kennen aber von dieser hab ich noch nie gehört...
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Ansgar

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #24 am: 05. Januar 2011, 11:23:29 »

Hallo,

welcher Schweinehalter ist denn überhaupt in der Lage, exakt zu definieren, ob seine Futtermittel Dioxin-verseucht sind oder nicht?
Hat irgendein Landwirt schon mal eine Analyse seiner Futtermittel in Auftrag gegeben, die übrigens richtig kostenaufwendig ist?
Habe ich als Landwirt überhaupt Kenntnis davon, dass mein Futtermittellieferant Fette von Harles & Jentsch eingesetzt hat?
Kann ich als Schweinehalter überhaupt garantieren, dass im von mir erzeugtem Schweinefleisch die Dioxin-Grenzwerte unbedenklich sind?

Ihr seht, Fragen über Fragen, die für mich jedes Unterschreiben irgendwelcher Garantieerklärungen oder Unbedenklichkeitsbescheinungen als höchst riskantes Unterfangen erscheinen lassen.

Im übrigen muss man sich nicht wundern, dass es zu solchen Dioxinfunden kommen kann, hat doch die Regierung Schröder/Künast in einem beispiellosen Akt von Populismus und Hysterie zu Zeiten der BSE-Krise der Verwendung des bis dahin unbedenklichen Tiermehls und aller tierischen Fette in der Fütterung bis auf weiteres einen Riegel vorgeschoben und somit die als Omnivoren einzustufenden Schweine und das Geflügel per Gesetz zum Vegetarismus gezwungen! Solche hochwertigen Naturprodukte werden heute kostenintensiv entsorgt und verbrannt - in meinen Augen ist das der eigentliche Skandal bzw. Ursprung allen kriminellen bzw. leichtfertigen Handels mit Dioxin-verseuchten Fetten!  >:(

Gruß
Ansgar
« Letzte Änderung: 05. Januar 2011, 11:29:23 von Ansgar »
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Ansgar

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #25 am: 05. Januar 2011, 11:25:51 »

ist diese futtermittelfirma eigentlich nur regional aktiv?
ich bilde mir ein viele futtermittelfirmen zu kennen aber von dieser hab ich noch nie gehört...

Hallo kitkat,

dieser Futtermittellieferant ist auch nie groß in Erscheinung getreten, da er keine Futtermittel im eigentlichen Sinne vertreibt, sondern als sog. Vorlieferant die eigentlichen Futtermittelhersteller mit Fetten aus seiner Produktion bzw. Aufbereitung beliefert hat.

Gruß
Ansgar
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Jochen

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #26 am: 05. Januar 2011, 11:54:33 »


@ Georg Rückstellmußter schön und gut nur was machste damit?
wenn die Firma pleite ist? selber essen? ich kann mir nicht vorstellen das die das Aushält da wird eine Klagsflut kommen

@ Ansgar mit dem Tiermehl seh ich das genauso - da wird den Landwirten aufgezwungen Genfrei Soja von irgendwo her zu kaufen mit fraglichen Zertifikaten und das was man vor der Haustür hat entsorgt man ....


....

Was mich aber ankotzt dabei - Gestern abend im TV kam das so rüber als würden die Bauern absichtlich den Mist füttern (sender weiß ich nicht mehr)
das finde ich als absolute Frechheit... >:(
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Henning

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #27 am: 05. Januar 2011, 12:19:23 »

Hi
das Tiermehl ist doch nur in verruf gkommen und verboten worden, weil da auch wies immer so sit geschlampt hat, beim erhitzen des ganzen, wodurch dann überhaupt erst eregern durchgekommen sind.....
also ordentlcih verarbeitet ist es an sich kein problem, wobei ich sagen muss bei Rinder wäre es für mich persönlich auch ein seltsames gefühlt Tiermehl zu füttern, weil Pflanzenfresser;) :frage:, bei Schweine allerdings wäre ich da nicht so kleinlcih, die als allesfresser würde auch so alles fressen ;), der praktische Nebeneffekt wäre das etwas druck vom Sojamarkt genommen werden könnte ;)......
also meines erachtens nach sollten die Damen und Herren die hinter QS stehen sich doch mal gedanken machen, ob sie da nicht mal etwas aufmerksamer sein sollten....ich kann mich teuschen, aber müssen die Futtermittelwerke nicht eigentlich ne Probe von dem was verarbeiten wollen machen, so wie es warscheinlich jeder Müller ...... macht, die müssen doch dann die katze im Sach gekauft haben oder ?
mit nachdenklichen Grüßen Henning
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es ist nichts so schlecht das es nicht für was gut ist ...

tuning Esel

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #28 am: 05. Januar 2011, 12:43:41 »

Also werde da auch mal paar sachen dazu schreiben..
ich liefere ja Futtermitel daher kenne ich die sache ein wenig..
Zum Ersten muss schon sagen das der Konsument,Bauer auch zum tiel selber schuld ist,es muss ja immer Billiger werden,es werden ja schon lange alles Mögliche ins Futter gemischt,es ist ja auch logische das Kraffutter nicht nur aus Reiner gerste sein kann wend er Preis mit Transport und verarbeitung nur wesentlich Teuerer ist als das Rohprodukt... Futter muss heute  einen  gezielten rahmen einhalten von gehalt und Stoffen, wie und was drin ist weiss nur der  Mühler...
Die Rèckverfolgbarkeit ist bei Uns ind er Ch schon gegeben,da wirt bei jeden  verarbeitungsprozess ne Probe gezogen und  eingelagert 1 Jahr lang,soo kann man dan zurückverfolgen wo nun XY reinkamm..
Bei den Bauern solte nun eben auch von jeder Futterlieferung eine Probe beim Bauern  eingezogen werden der dan wen es nun hart auf Hart kommt dan  auch fakten bringen kann,den nur das Zählt  wen es mal probleme gibt,das wirt in der CH auch bei einzelnen Betrieben auch gemacht,ist aber ein sehr kleiner anteil...
Aber in diesen Fall,was wirt passieren, Firma bekommt Urteil,Rechnung ,die macht dan Konkurs und uinter anderen Name  am Nächsten Tag weiter...
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Jochen

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Re: Dioxin im Hühnerfutter
« Antwort #29 am: 05. Januar 2011, 13:34:07 »

@ Henning das finde ich auch nicht Richtig aber Schweine und Hühner sind alles Fresser - einem Rind Tiermehl zu füttern muß echt nicht sein
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