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Autor Thema: Alte Häuser - feuchte Wände  (Gelesen 10964 mal)

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Frank

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Alte Häuser - feuchte Wände
« am: 26. Juni 2007, 11:14:09 »

Vielleicht kann mir ja einer von Euch helfen?
Bauernhäuser sind ja auch schon mal älter ;o)

Bekannte von uns haben ein Wohnhaus von 1900. Dies wurde ohne Keller gebaut.
Mittlerweile zieht die Feuchtigkeit ins Mauerwerk und sogar Wände im Inneren des Hauses sind betroffen.
Welche nachträglichen Verfahren eignen sich zur Behebung?

Google-Suche ergab die Begriffe "Elektroosmose-Verfahren" und "Silikonharzsysteme".
Kennt das jemand?
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Jochen

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Re: Alte Häuser - feuchte Wände
« Antwort #1 am: 26. Juni 2007, 11:30:28 »

hi

Was wurde den schon gemacht? oder ist das alles noch bauzustand 1900?

mfg
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Frank

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Re: Alte Häuser - feuchte Wände
« Antwort #2 am: 26. Juni 2007, 11:58:42 »

Natürlich wurde schon einiges in den letzten 107 Jahren gemacht.
Was genau kann ich Dir nicht sagen, aber ich denke mal Elektrik, Sanitär, Fussböden, Tapeten, Dacheindeckung sind deutlich jünger als 107 Jahre.
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MrSmith

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Re: Alte Häuser - feuchte Wände
« Antwort #3 am: 26. Juni 2007, 11:58:57 »

http://www.isotec.de/

Die könnten dir evtl. weiterhelfen. mfg
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sebastian

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Re: Alte Häuser - feuchte Wände
« Antwort #4 am: 26. Juni 2007, 18:04:28 »

Hallo Frank, ich bin zwar kein Bauexperte aber schreib trotzdem mal.

Du brauchst eine Feuchtigkeitssperre von unten; gibt da so Methoden Edelstahlplatten ringsum einzupressen (ob die was taugen weiß ich nicht). Haben deine Bekannten schon mal wo aufgegraben, was ist an Fundament drinnen (wenn da nix gescheites hergeht hilft dir alles nix – wohl auch nicht die ganzen chemischen Mittelchen welche es auch gibt) ?

So war es offenbar auch am alten Haus meiner Großeltern; da gruben Vater + Großvater etappenweise rundum auf, entfernten das was da an Fundament herauskam, machten ein frisches Betonfundament hinein und mörtelten dann die Erdgeschoßmauer (da auch eine Feuchtigkeitssperre dazwischen) wieder auf. Immer so 2-m-weise…

Schreib doch mal was an Untergrund hergeht, wie die Grundwasserverhältnisse sind (gibt’s eine Drainage vom Haus weg und geht die noch ???)

Bei so „Wundermittelchen“ hätt ich immer so meine Bedenken ob nach Ende der Gewährleistung nicht alles wieder von vorne losgeht (lasst euch doch da mal längerfristige Referenzen geben und fragt auch was da sonst noch gemacht wurde).

 ;)
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Jochen

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Re: Alte Häuser - feuchte Wände
« Antwort #5 am: 26. Juni 2007, 18:22:52 »

hi

Ja schließ mich da sebastian an .... rund um aufbutteln und mal neues fundament reinbetonieren - ist ne heidenarbeit die trockenlegerei

daher ja die frage ob schon was gemacht wurde - und die feuchtigkeitssperre schön überlappen lassen und nicht sparsam sein die billige taugt meiner meinung nach nix...

mfg
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Biobauer

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Re: Alte Häuser - feuchte Wände
« Antwort #6 am: 26. Juni 2007, 18:25:19 »

Hallo,ich würde sebastians methode bevorzugen,so haben wirs gemacht bei bekannten,ist zwar mühsam aber günstig und sicher im endergebniss. und vor allen sehr eigenleistungsfreundlich.würde dann aber das ganze haus rundum freilegen,gescheite drainage im schotterbett dazu und auch versuchen die innenmauern zu unterfangen und dann das ganze ausbetoniert,aber auf jeden fall mit feuchtigkeitssperre.
servus Herbert
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lilly

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Re: Alte Häuser - feuchte Wände
« Antwort #7 am: 29. Juni 2007, 13:05:41 »

eine solche sperre, wie sie sebastian beschreibt, wurde auch in w-dorf im gutshaus
vor wenigen jahren einbebaut.
zuvor kroch die feuchtigkeit aus dem keller bis ins erdgeschoss hoch.
danach war ruhe.
das material und das know-how kam von der firma remmers, die übrigens
das brandenburger tor und auch die pyramiden in ägypten "saniert" ( ;)) haben.
die arbeiten der firma, das material und diebaubetreuung vor ort kann ich nur empfehlen!!!
(die wissen echt was se tun).

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Andreas

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Re: Alte Häuser - feuchte Wände
« Antwort #8 am: 29. Juni 2007, 13:34:29 »

Mit den Materialien vom Remmers haben wir vor ein paar Jhren auch mal unser Haus trocken gelegt. Die Drainage war kaputt und das Mauerwerk dadurch feucht. Rundrum ausgebaggert, Mauerwerk mit Hochdruckreiniger saubergemacht, dann Remmers Dick und Dickt (ich glaube so oder so ähnlich heißt das Zeug) drauf. Ist so eine 2 Komponenten Schmiermasse. Dann neue Drainage mit ordentlich Schotter unten rein. Dann Styropor vor die Wand und davr noch mal Filtersteine. Dann ordentlich verfüllt und versichtet und seit dem ist ruhe. Kostet halt nur viel Geld, egal wie....

mfg Andreas
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Jonny B.Goode

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Re: Alte Häuser - feuchte Wände
« Antwort #9 am: 29. Juni 2007, 17:19:54 »


  Vom Niederrhein bis nach Jülich ist ja nicht weit...

Schau mal bei  www.Oellers-immex.de  nach die haben da was im Programm.

         MfG   Jo
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