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Autor Thema: Welche Intensität ist im Weizenanbau sinnvoll/nötig?  (Gelesen 16373 mal)

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granola

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Re: Welche Intensität ist im Weizenanbau sinnvoll/nötig?
« Antwort #195 am: 20. Juli 2018, 20:09:36 »

Blütemnbehandlung Nullparzellen dieses Jahr ohne sichtbaren Effekt. Rote Körner in der "Zeigersorte" bisher auch nicht.
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guest50776

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Re: Welche Intensität ist im Weizenanbau sinnvoll/nötig?
« Antwort #196 am: 20. Juli 2018, 20:48:58 »

Blütemnbehandlung Nullparzellen dieses Jahr ohne sichtbaren Effekt. Rote Körner in der "Zeigersorte" bisher auch nicht.
Hauptsache der Kreuzi hat aufn Sack gekriegt...
 ;D
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Mathias

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Re: Welche Intensität ist im Weizenanbau sinnvoll/nötig?
« Antwort #197 am: 21. Juli 2018, 09:03:14 »

Fungizid hat hier zu -Erträgen geführt :frage: :frage: :rolleyes:
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"Der Apfel fällt nicht weit vom Pferd."

BNT

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Re: Welche Intensität ist im Weizenanbau sinnvoll/nötig?
« Antwort #198 am: 21. Juli 2018, 09:06:40 »

Bei uns schon, nachweislich wegen Septoria, wegen Fusarien warte ich noch auf die DON Ergebnisse.

Aber wie geschrieben, bei uns regnet es.  :P
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Markus

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Re: Welche Intensität ist im Weizenanbau sinnvoll/nötig?
« Antwort #199 am: 21. Juli 2018, 22:13:45 »

Ich setzte mal ne Kiste Weizenbier aus für denjenigen der mir zeigt wo sich "mehr als Azol" dieses Jahr gerechnet hat (wenn man es richtig gemacht hat)
wobei ich die Strategie "Strobis früh als Rostversicherung" sympathisch finde, wie "preiswert" geht das?
Hallo Granola,
Bitte eine Kiste Paulaner Weizen an meine Adresse (die hast Du ja noch vom Zuckermais)  ;D
Hatte leider den Reform nach Raps (und meist sogar geüpflügt) nicht mit 1 L Tebu in die Blüte behandelt und wurde mit ca.5-10% Befall (weiße Schrumpfkörner die im Windsichter rausfliegen) bestraft. Und das ist auch genau das Gewicht was fehlt um eine deutliche 1 im Schnitt der Gemarkung davor zu bekommen. Mit behandeltem Linus Stoppelweizen waren Erträge von 93 bis 102 dt genauso möglich wie mit unbehandeltem Reform nach Raps. Dabei fällt auf dass die steinigen Kuppen im Reform die besseren Erträge bringen als die guten Senken, wo das Stroh im unteren Bereich noch grün ist.
Es war übrigens genau der Grund die späte und nicht fusariumanfällige Sorte noch unnötig mit Azolen aufzuhalten, warum ich diese Sorte nicht behandelt habe.
Gruß
Markus
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granola

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Re: Welche Intensität ist im Weizenanbau sinnvoll/nötig?
« Antwort #200 am: 21. Juli 2018, 23:18:05 »

Blütemnbehandlung Nullparzellen dieses Jahr ohne sichtbaren Effekt. Rote Körner in der "Zeigersorte" bisher auch nicht.
Hauptsache der Kreuzi hat aufn Sack gekriegt...
 ;D
??? hä?  schreibe nur was ich bei mir sehe. und bin froh um jeden Euro den ich eingespart habe!
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NobbyNobbs

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Re: Welche Intensität ist im Weizenanbau sinnvoll/nötig?
« Antwort #201 am: 23. Juli 2018, 14:36:33 »

Dieses Jahr habe ich Weizen (leider nur Teilweise) mit 0,75 l/ha Amistar Solo lupenrein durchbekommen. Kontrolle: katastrophal (Braunrost)

Direktsaatreform viel DTR. Zum Glück Elatus Era Sympara appliziert. Gigantische Wirkung.   
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Tapion

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Re: Welche Intensität ist im Weizenanbau sinnvoll/nötig?
« Antwort #202 am: 23. Juli 2018, 16:06:21 »

Ich setzte mal ne Kiste Weizenbier aus für denjenigen der mir zeigt wo sich "mehr als Azol" dieses Jahr gerechnet hat (wenn man es richtig gemacht hat)
wobei ich die Strategie "Strobis früh als Rostversicherung" sympathisch finde, wie "preiswert" geht das?
Hallo Granola,
Bitte eine Kiste Paulaner Weizen an meine Adresse (die hast Du ja noch vom Zuckermais)  ;D
Hatte leider den Reform nach Raps (und meist sogar geüpflügt) nicht mit 1 L Tebu in die Blüte behandelt und wurde mit ca.5-10% Befall (weiße Schrumpfkörner die im Windsichter rausfliegen) bestraft.

Ich will dir die Kiste Paulaner ja nicht versauen, aber 1L Tebu ist nicht "mehr als ein Azol"  :P
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Markus

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Re: Welche Intensität ist im Weizenanbau sinnvoll/nötig?
« Antwort #203 am: 23. Juli 2018, 23:00:22 »

Ich setzte mal ne Kiste Weizenbier aus für denjenigen der mir zeigt wo sich "mehr als Azol" dieses Jahr gerechnet hat (wenn man es richtig gemacht hat)
wobei ich die Strategie "Strobis früh als Rostversicherung" sympathisch finde, wie "preiswert" geht das?
Hallo Granola,
Bitte eine Kiste Paulaner Weizen an meine Adresse (die hast Du ja noch vom Zuckermais)  ;D
Hatte leider den Reform nach Raps (und meist sogar geüpflügt) nicht mit 1 L Tebu in die Blüte behandelt und wurde mit ca.5-10% Befall (weiße Schrumpfkörner die im Windsichter rausfliegen) bestraft.

Ich will dir die Kiste Paulaner ja nicht versauen, aber 1L Tebu ist nicht "mehr als ein Azol"  :P
Sorry, und Danke an Tapion für den Hinweis!   Wer lesen kann ist schwer im Vorteil!  :D
Ich hatte das Wörtchen "als"  bei "mehr als Azol" wohl überlesen und daher diese Antwort verfasst.....
@ granola: Also ist keine Kiste Bier fällig .... ;D
Gruß Markus
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granola

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@ Markus: ;) bei uns wäre die Kiste auf Dich gegangen wegen dem Azolfehler!  :wein:Warum ich das Thema wieder aufmache: Kann ja sein das der eine oder andere noch Fungizide im alten Jahr vorkauft.  Diejenigen Mittel bei denen die Zulassung wegfällt sind für mich nicht interessant, deswegen habe ich nicht nach Aufbrauchfristen geguckt ; Tebuconazol und Mirage halte ich für günstige Pfeile im Köcher. Amistar Opti darf noch 1 Jahr auch im Weizen eingesetzt werden, liege ich da richtig? wäre mal Zeit für einen Systemvergleich quer über die Sorten, Nobbys Idee mit dem Strobi Einsatz früh als Rost Prophylaxe könnte uns in wenigen Jahren noch sehr nützlich sein!
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granola

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Kosten der Bodenbearbeitung?
« Antwort #205 am: 13. Februar 2019, 19:59:21 »

Im letzten Herbst stellten sich viele Kollegen die Fragen "mit viel Aufwand bei extremer Trockenheit eine betriebsübliche tiefe Grundbodenbearbeitung oder nur flach" und "Saatzeit beibehalten oder auf Trockenheit und Hohe Bodentemperaturen reagieren"
Da wir kaum Regen bekamen mein Zwischenfazit nach dem was sich zur Zeit im Feld tut: ein wenig warten hat sich gelohnt, zumal die später gedrillten Bestände kaum Ackerfuchschwanz zeigen.
Der Mehraufwand in der trockenen Phase ein "falsches Saatbeet" zu schaffen war extrem hoch. Ich glaube nicht das das durch Mehrertrag wieder hereinkommt. Allerdings ist die Frage welche Kosten ich phytosanitär habe. Und für die Folgejahre fragt sich welche "Pfeile im Köcher" mir dann fehlen. Ich meine nicht nur Verbote beim Pflanzenschutz, ich meine auch die Regulierungswut bei der Bodenbearbeitung mit der Pflugverteufelung.
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ct

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Re: Kosten der Bodenbearbeitung?
« Antwort #206 am: 13. Februar 2019, 20:21:59 »

Da wir kaum Regen bekamen mein Zwischenfazit nach dem was sich zur Zeit im Feld tut: ein wenig warten hat sich gelohnt, zumal die später gedrillten Bestände kaum Ackerfuchschwanz zeigen.
Genau so iss. Ich hab auch erst ab Mitte Oktober (rund 3 Wochen später als sonst) mit der Aussaat begonnen, als alle anderen längst fertig waren und bin aktuell mit den Beständen sehr zufrieden.

Der Mehraufwand in der trockenen Phase ein "falsches Saatbeet" zu schaffen war extrem hoch.
... und aufgrund der absoluten Trockenheit auch nicht wirklich zielführend, in der Nachbetrachtung.
Ich hab das ja auf einer Problemfläche auch gemacht, allerdings nur sehr flach und "preiswert". Dort ist der Ackerfuchsschwanz dann auch erst nach der "Winterfurche" mit dem Grubber und den Niederschlägen über Winter aufgelaufen. Der kriegt jetzt vor dem Mais noch den Garaus gemacht.
« Letzte Änderung: 13. Februar 2019, 20:24:55 von ct »
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Gruß ct