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Autor Thema: Welche Entwicklungstendenzen können die Landwirtschaft in Zukunft beeinflussen?  (Gelesen 11954 mal)

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canuck

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Ich kann ja auch nicht hellsehen.
Aber die 33ig Jahre in der Milchwirtschaft unter kanadischem Supplymanagement,war erfolgreich.
Dabei sind die Produzenten selber sehr gut organisiert.Dies reguliert milchmenge, Milchpreis,Vermarktung bis zur politischen Unterstützung.
Ohne staatliche finanzielle Hilfe,ist dieses System bis heute fuer uns Farmer erfolgreich geblieben.
Ich hoffe das es weiter bestehen bleibt,auch wenn ich nicht mehr in Dairy farming beteiligt bin.
Es ist ein gutes Beispiel das beim Produzenten die Arbeit nicht aufhört nachdem sein Produkt die Farm verlaesst.Lobbying braucht Unterstützung,finanziell und fachwissliche Grundlagen.
Reklame, Verhandlungen mit verarbeitenden Betrieben.Politiker die bereit sind fuer die Landwirtschaft einzustehen und zuhören was der gewoehnliche Bauer im sagt.
Darum bei vielen Landwirtschaftlichen Produzenten wird ihnen direkt gesagt was ihr Verkaufspreis sein wird.Ein Hauptgrund weil Landwirte nur ein Bruchteil vom Konsumenten Preis einnehmen.
Wahrscheinlich nicht die Weiterentwicklung in vielen Laendern.
Ich weiss das die sog. Freie Marktwirtschaft uns staendig an den Pranger stellt.
Aber frei sind wir alle schon lange nicht mehr.
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farming.ch

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Ja, ich glaube auch, dies ist ein für die Bauern ein sehr gutes System. Auch für die Molkereien und den Lebensmittelhandel nicht schlecht, haben sie doch wohl konstant Menge und Qualität, und weniger Ansprechpartner. Dazu auch noch vom Bauern geliefertes Marketing. Einheimische, kanadische Qualitätsmilch. Und für den heutigen Konsumenten spielt es wirklich keine Rolle, ob er für den Liter Milch beim Einkaufen 0.20 Cents mehr bezahlt oder so. Da sind andere Budgetposten für den Durchschnittsbürger viel bedeutender, wie Krankenkasse, Miete, etc. Und natürlich seinen Monatslohn, plus für die weniger Verdienenden die Sozialpolitik.

Recht viele Schweizer Bauern wanderten (heute auch noch?) nach Kanada aus, um bei diesen guten Bedingungen zu melken.

Ich denke auch heute noch lohnt es sich für die Landwirtschaft mittel-langfristig, sich für eine Soziale Marktwirtschaft einzusetzen. Professionelle Bauern-Organisationen für den Markt und die Politik, und auch gute Löhne, gute Renten, gute Sozialpolitik, damit die Leute Einkommen haben um höherwertige, höherpreisige landwirtschaftliche Produkte zu kaufen.

Leider kam dieses Modell, die Soziale Marktwirtschaft, in den letzten 30 -40 Jahren zunehmend unter Kritik und Druck. Viele jüngere Forumsteilnehmer hier kennen es wohl kaum noch. In der EU, zum Beispiel, sitzt offenbar eine ganze Clique an der Macht, deren fast einziges Credo ist, mehr Markt und noch mehr Markt. Neoliberale halt. Meist einseitig ausgebildet in "Wirtschaftskunde" an den einschlägigen "Elite-Unis", und oft mit einem Auge auf "tolle Karrieren" in Grosskonzernen schielend. Die Big Corporations, die globalen Grosskonzerne, sind denn auch die Treiber und Gewinner in diesem Game.

Was die Zukunft wirklich bringen wird, weiss ich auch nicht, wenigstens nimmt die Kritik am neoliberalen Modell zu, seit der Finanzkrise 2008.


« Letzte Änderung: 26. August 2018, 05:59:09 von farming.ch »
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Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. - Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. JCJ

nofear

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Und für den heutigen Konsumenten spielt es wirklich keine Rolle, ob er für den Liter Milch beim Einkaufen 0.20 Cents mehr bezahlt oder so. Da sind andere Budgetposten für den Durchschnittsbürger viel bedeutender, wie Krankenkasse, Miete, etc. Und natürlich seinen Monatslohn, plus für die weniger Verdienenden die Sozialpolitik.

Von passender Stelle wird aber eben permanent das Gegenteil behauptet, hier in D zumindest...

Die "Oberen 10.000" haben schon ein nahezu perfektes System geschaffen um weltweit zu profitieren.

Nur meine bescheidene Meinung...

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„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (M. Gandhi)

„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” (R. Niebuhr)

hanns

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In der EU, zum Beispiel, sitzt offenbar eine ganze Clique an der Macht, deren fast einziges Credo ist, mehr Markt und noch mehr Markt. Neoliberale halt.
wirtschaft und markt interessiert diese clique überhaupt nicht,sondern ihr eigenes wohlergehen: zahlung sehr guter gehälter/zuschläge und ausweitung der behörde,damit parteikollegen auch zum zuge kommen.
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Und für den heutigen Konsumenten spielt es wirklich keine Rolle, ob er für den Liter Milch beim Einkaufen 0.20 Cents mehr bezahlt oder so. Da sind andere Budgetposten für den Durchschnittsbürger viel bedeutender, wie Krankenkasse, Miete, etc. Und natürlich seinen Monatslohn, plus für die weniger Verdienenden die Sozialpolitik.

Von passender Stelle wird aber eben permanent das Gegenteil behauptet, hier in D zumindest...

Die "Oberen 10.000" haben schon ein nahezu perfektes System geschaffen um weltweit zu profitieren.

Nur meine bescheidene Meinung...

Was soll ich dazu sagen, als CH?
Vielleicht gibt es in D, dem Land der Dichter und Denker, zuviele dichtende Politiker?!

Apropos:

Der eine fragt: Was kommt danach?
Der andre fragt nur: Ist es recht?
Und also unterscheidet sich
der Freie von dem Knecht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Storm

« Letzte Änderung: 26. August 2018, 08:54:42 von farming.ch »
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Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. - Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. JCJ

BNT

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Wo in Europa herrscht Neoliberalismus?
Das einzige, was ich feststellen kann ist, dass die Staatsausgaben in vielen EU-Staaten schon fast 50% oder über 50% des BIP betragen. 
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farming.ch

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Wo in Europa herrscht Neoliberalismus?
Das einzige, was ich feststellen kann ist, dass die Staatsausgaben in vielen EU-Staaten schon fast 50% oder über 50% des BIP betragen.

Der Staat als Reparaturwerkstatt des Neoliberalismus... irgendwie muss ja die Gesellschaft dennoch funktionieren, sonst werden die Bürger unzufrieden und unruhig, was dann die Geschäfte stören könnte...

Staatsausgaben gemessen am BIP ist ja eine Lieblingszahl der Neoliberalen... Damit kann man kritisieren (heutzutage nicht mehr so gut wie in den alten Tagen des Ost-West-Konfliktes...).

Für mich sind die Einkommen, die Arbeitsbedingungen, die Sicherheit, die Freiheiten, die Lebenskosten, die Zukunftsaussichten der Kinder, etc der Durchschnittsbürger plus der sozial schlechter gestellten entscheidend.
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Und die sind in Europa schlechter als wo?
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Und die sind in Europa schlechter als wo?

Was wo? Netter Rechtfertigungsversuch...

Ich sprach ursprünglich über eine Entwicklung der letzten Jahrzehnte, mit Fokus auf Bauern, Landwirtschaft, Bürger.
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blumentopfbauer

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Was beeinflusst die Landwirtschaft in Zukunft.
Wenn man das beantworten muss, muss man zuerst wissen, in welchem Spektrum das Geld am meisten abwirft.

Wird es noch lange keinen Zins aufs Geld geben, wird doch weiterhin vermehrt in "harte" Sachen investiert.
Sprich der Bodenpreis für Landwirtschaftsland sowie für Bauland wird weiter steigen. Es ist weiterhin Spekulations und Anlagesache.
Das hat doch dann zwei Effekte:
1. Unser Produktionsfaktor Land wird teurer
2. Die Mietpreise werden weiter steigen.
 
Weil der Bodenpreis weiter steigt, werden alle Produktionsfaktoren teurer und zwar auf allen Stufen, weil ja der Mietpreis pro m2 auch steigt.

Am Ende bleibt dem Normalverbraucher einfach weniger. Denn die ganzen Rechnungen wie Steuer, Krankenkasse, Miete, Urlaub, Freizeit, Energie... werden steigen.
Wenn nun die Löhne gleich bleiben, hat man weniger für was? Genau für den täglichen Unterhalt. Sprich Essen/Trinken.

Da sieht man direkt was es kostet und regt sich auf. Und dies tagtäglich.

Es glaubt doch kein Mensch, dass man sich bei der Freizeit, Sicherheit oder den Ferien zugunsten von Essen einschränkt.


Und somit wäre auch schon klar wohin die Reise geht. Solange wir keine Rechnungen für die Produkte die wir verkaufen stellen, sondern die gestellt  bekommen, werden wir immer genau da gehalten, wo es normalerweise gerade noch rentiert.

Der Staat wird auch in Zukunft schauen, dass Lebensmittel erschwinglich bleiben und es noch ein paar "Verrückte" gibt, die das zu diesem Preis produzieren.

Dies gilt nicht für Nischen. Nur können nicht alle Landwirte eine Nische besetzen, dann wären es keine mehr.

Ausserdem können wir uns auf eine sehr konstante Weiterentwicklung der Vorschriften einstellen. Die geht in Richtung mehr Regulierung unseres Tuns.

Der Staat wird uns immer bezuschussen, damit er alle Fäden in den Händen halten kann. Denn wer zahlt befiehlt.

Mein Fazit:

1. Wir werden weiter Richtung der sogenannten Ökologie gezwungen
2. Dadurch nimmt die Reglementsdichte zu
3. Produktionsfaktoren werden weiterhin teurer
4. Man muss mit noch spitzerem Bleistift rechnen
5. Die Bevölkerung entfernt sich weiter von der Landwirtschaft und dadurch wird sich das Verständnis für unsere Arbeit noch kleiner

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Rohana

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[...]
5. Die Bevölkerung entfernt sich weiter von der Landwirtschaft und dadurch wird sich das Verständnis für unsere Arbeit noch kleiner
Das kann man nicht oft genug wiederholen - und jeder für sich vielleicht ein wenig dagegensteuern...
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BNT

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Ich sprach ursprünglich über eine Entwicklung der letzten Jahrzehnte, mit Fokus auf Bauern, Landwirtschaft, Bürger.

Und ist es schlechter geworden?
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Ich sprach ursprünglich über eine Entwicklung der letzten Jahrzehnte, mit Fokus auf Bauern, Landwirtschaft, Bürger.

Und ist es schlechter geworden?

Mir geht es gut, Danke ;-). Bin zufrieden. Bin wohl auch etwas bescheiden, oder zu schnell zufrieden. Wenn ich mich mit anderen Branchen vergleiche, z.B. ein Handwerksmeister mit kleingewerblichem Betrieb. Oder mit einem Banker, mit ähnlicher Ausbildungsdauer und Arbeitserfahrung.... Was die Bürger denken, sehen wir hier in der CH dann ja in einigen Wochen, es sind zwei Volksabstimmungen angesetzt mit Thema Landwirtschaft.

Allgemein nehmen aber die Bauern in der Zahl ab, die Einkommen sind meist unterdurchschnittlich tief, die Arbeitszeiten und Arbeitsstunden unregelmässig und meist hoch, und wie gesagt, das Verständnis für Landwirtschaft und die Wertschätzung für Lebensmittel und Lebensmittelproduktion ist zu gering. Die sozialen Fragen werden zuwenig gewichtet. Markteingriffe des Staates gelten als neues Tabu, Oekologie als neues Heiligtum. Anstatt gute Sozial- und Wirtschaftspolitik werden neu möglichst billige Konsumgüter für den Basisbedarf gefordert...
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BNT

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Ich denke, dass keiner zurück möchte, keine 20 Jahre zurück und schon gar nicht 40 oder 60 Jahre zurück.
Damit kann man doch erst mal feststellen, dass die Welt besser und nicht schlechter wird.
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granola

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@ blumentopfbauer : Ja! der faktor Boden steht auch immer weniger im Eigentum, auch wenn wachsende Betriebe mal zukaufen so sehe ich doch überwiegend die Entwicklung von 90% eigenen Flächen und wenig Fremdkapital Anfang der 70er Jahre zu immer höheren Pachtanteilen und immer höherem Kapitaleinsatz imVerhältnis zur Wertschöpfung. mehr Fremdkapital, mehr Abhängigkeit von Verpächtern und Geldgebern.
@ farming.ch : auch mir geht es guht, und nur weil ich das obige als Trend sehe muss ich ja nicht mitmachen. Ich denke das viele Betriebe einen Weg finden sich NIUCHT in diese Abhängigkeit zu begeben. Der Erhalt der Entscheidungsfreiheit bedeutet oft das man bei selben Erträgen und Aufwendungen mehr aus dem Produktionsverfahren herauskitzeln kann als der Nachbar.  die Margen werden knapper, da kann 5% mehr in der Vermarktung und 5% weniger bei den Kosten auch den doppelten oder dreifachen Gewinn bedeuten.
Und eine Rest - Marge von 50-100€ je ha als Lebensgrundlage "die Menge macht es" bedeutet auch das man in schlechten Jahren von der Substanz leben muss. Eigenkapitalanteil halten im wachsenden Betrieb kann nur aus Gewinnen oder Zufluss von Aussen erfolgen!
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