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Autor Thema: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten  (Gelesen 13785 mal)

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Komet

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #45 am: 16. November 2017, 17:58:49 »

Muss sagen, ich bin durch den Flieglstand durch, aber der Büffel ist mir nicht aufgefallen. Entweder war ich blind, oder der war wirklich schlecht präsentiert.
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miltischnorrer

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #46 am: 16. November 2017, 21:26:38 »

Das Konzept des Büffels vereint doch die Nachteile von Häcksler und Ladewagen perfekt. Es muss der gleiche Logistikaufwand getrieben werden wie in einer Häckselkette und man bekommt trotzdem nur die Schnittqualität eines Ladewagens.

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Wade

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #47 am: 16. November 2017, 21:42:40 »

Das Konzept des Büffels vereint doch die Nachteile von Häcksler und Ladewagen perfekt. Es muss der gleiche Logistikaufwand getrieben werden wie in einer Häckselkette und man bekommt trotzdem nur die Schnittqualität eines Ladewagens.

Genau das denk ich mir auch. Hat eigentlich keinen Vorteil zum Häcksler...
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Ede

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #48 am: 16. November 2017, 22:43:33 »

Das Konzept des Büffels vereint doch die Nachteile von Häcksler und Ladewagen perfekt. Es muss der gleiche Logistikaufwand getrieben werden wie in einer Häckselkette und man bekommt trotzdem nur die Schnittqualität eines Ladewagens.

Muss man heute alles mitm Häcksler pürieren um dann später Stroh als Strukturausgleich zuzufüttern? Ich halte die Idee des Büffels für nicht so schlecht. Ein grösserer Schlepper um das Ding zu ziehen ist ja meistens da. Klar, wenn man nen (teuren) Häcksler hat, sucht man natürlich nach Auslastung... Vielleicht ist der aber auch zum Gras häckseln zu teuer? Stichwort Fremdkörperempfindlichkeit. Wenn da mal n Stein reinkommt... Beim Büffel oder Ladewagen hat man n paar Macken im Messer und vielleicht spricht die Überlastsicherung an. Beim Häcksler knallt es dann schon mehr. Ganz ohne Grund wird Stop Rock ja nicht entwickelt worden sein.

Gruß
Ede
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Peter

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #49 am: 17. November 2017, 07:19:29 »

Ich vermute schon, dass er sich in einer gewissen Nische etablieren wird. Ehr bei Ladewagenbetrieben die mehr Schlagkraft brauchen. Bei Häckslerbetrieben, die die kurze Schnittlänge brauchen, hat er keine Chance.

Ist auch noch die Frage wo das Ding kostenmäßig einzuordnen ist. Wenn er in der Anschaffung günstiger ist als ein großer Silierwagen gibts bestimmt Interessenten. Aber das sind alles nur meine Vermutungen.

Was allerdings Fakt ist, Fliegl ist findiger als vieeeele andere Firmen. Ich hab auch Technik von denen und halte sie regelmäßig für eine Bastelbude mit mäßiger Fertigungsqualität. Aber was die in den letzten Jahren an neuen Ideen präsentiert haben ist schon beachtenswert.

Was ich jetzt beim Büffel krass finde, die zaubern einfach ein Ladewagenaggregaat aus dem Hut. Sicher nicht komplett selbst entwickelt. Aber die hatten bis jetzt noch nicht´s mit Förderrotor, Pickup usw. zu tun. Auch von der ganzen Fertigungs- und Ersatzteillogistig nicht ohne...
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Gallus gallus!

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #50 am: 17. November 2017, 08:13:57 »

In reinen Grünlandregionen, kann es eine Alternative zum Ladewagen sein.
Aber ist es nicht so, dass die allermeisten Rinderhalter auch Maissilage füttern? Folglich finden sich in den Regionen auch viele Häcksler. Die Kapazitäten sind meist so groß, dass sie für die Maisernte ausreichen. Zur Grasernte stehen dann auch mindestens ausreichend viele Häcksler zur Verfügung.
Versteht mich nicht falsch. Würde ich Gras noch im Fahrsilo konservieren und würde mein Lohnunternehmer mir beide Verfahren anbieten, ich würde den Büffel gern probieren. Aber ob sich den jemand kauft, um damit seine Häcksler- oder Ladewagenflotte zu ergänzen?

Aber wer weiß, vielleicht ist das was für die ein oder andere Maschinengemeinschaft.
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Mulchsaat

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #51 am: 17. November 2017, 11:22:17 »

Ein Gerät, was für mich viel zu wenig Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist der Büffel von Fliegl. Der nimmt den großen Ladewagen / Kombiwagen fast die Berechtigung weg und lässt das schwere Förderaggregat dort, wo es hingehört.

Irgendwie ist das Thema Gewichtsreduktion beim Maschinenbau mir aufgefallen. Es mag aber sein, dass ich das zur Zeit aus einem anderen Auge betrachte.
Elektronik in aller Munde und überall. Dafür habe ich einige Zulieferer von mechanischen Lösungen (Getriebe, Kupplungen, ...) gar nicht gefunden.

Ansonsten muss ich zustimmen: Maschinen für jeden Betrieb.

Notiz am Rande: 3 Tage sind fast zu wenig, wenn man alles sehen will und viel zu besprechen hat.
Doch, die Gewichtsthematik ist mir auch aufgefallen, wobei das oft auch mehr Schein als Sein ist, siehe Holmer.. [emoji849]

Aber ich will ja nicht meckern, besser als vorher auf jeden Fall, der lütsche.
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Komet

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #52 am: 17. November 2017, 12:55:50 »

Eigentlich ist ja dieser Büffel eine Weiterentwicklung der Heulader aus den 50ger Jahren. Jetzt halt mit Schneidwerk und seitlicher Überladung.

Hab mir schnell das Flieglfilmchen angeschaut. Was halt auffällt ist, dass es für die Kipperfahrer um einiges mehr an Aufmerksamkeit zukommt. Bei Häcksler kann man den Kamin halt steuern.
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251at

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #53 am: 17. November 2017, 15:34:16 »

Das Konzept des Büffels vereint doch die Nachteile von Häcksler und Ladewagen perfekt. Es muss der gleiche Logistikaufwand getrieben werden wie in einer Häckselkette und man bekommt trotzdem nur die Schnittqualität eines Ladewagens.

Man umgeht aber den hohen Energieaufwand des Häckslers ohne die Logistiknachteile bei längeren Feld-Hof Entfernungen des Ladewagens zu haben.

Bestimmt kein Massenprodukt, aber es wird schon ausreichend große Nischen geben.
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berci

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #54 am: 17. November 2017, 15:36:48 »

Das Futter fällt doch lose und locker auf den Anhänger. Damit wird man auch grössere Wagen brauchen als beim Häckseln????
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Euro-T

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #55 am: 17. November 2017, 16:05:02 »

Das Futter fällt doch lose und locker auf den Anhänger. Damit wird man auch grössere Wagen brauchen als beim Häckseln????

..und als beim Ladewagen doch auch..?

Hab selber keine Ahnung von der Materie, aber fand es erstmal irgendwie pfiffig.

Meine Begleiter sahen das durchweg anders, mal abwarten wie`s sich entwickelt.
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Gruß

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Henrik

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #56 am: 17. November 2017, 16:15:58 »

Im Prinzip kann ich Henrik zustimmen. Dazu noch einige Anmerkungen von mir (jedoch eher auf meine Messeschwerpunkte beschränkt) Denn den kompletten Überblick schaffe ich auch in 2 Tagen nicht, wenn man noch das ein oder andere Gespräch führen möchte.
Danke, aber wie du schreibst um überall einen  Überblick zu bekommen, reichen zwei Tage nicht aus, man will ja auch noch Gespräche führen.


Bodenbearbeitung:
Glyphosatersatz in aller Munde... unterschiedliche Ideen zum Thema häufige ultraflache Bearbeitung
Vom Striegel über Wellscheiben und Messerwalzen bis vollflächiges Schneiden und immer wieder dabei: hohe Geschwindigkeit
Auf der anderen Seite sehr viel zum Thema tiefe bis ganz tiefe Bearbeitung. Scheint wohl der berühmte Teufelskreis zu sein: Große und schwere Maschinen vorhanden, daraus ergeben sich hohe Belastungen für den Boden, aber auch durch vorhandene hohe Leistung die Möglichkeit große Eisenhaufen ganz tief durch den Boden zu ziehen.
Dazwischen wenig Neues: mal interessante Zinkenformen, mal die Kombination unterschiedlicher Werkzeuge. Im Bereich (Universal)-Grubber die Vielzahl im Bereich um 30 cm Strichabstand. Engere Varianten sehr selten, meist kommt dann der Verweis auf leichtere und flacher arbeitende Maschinen.
Ja das thema Glyposatersatz war ein Thema, gefühlt aber nicht bei den Big Playern der Branche, sondern eher kleinere Hersteller. Interessant war es auf jeden Fall.

Denke man kommt vielfach an die Grenzen der Maschinen und des Bodens, in einigen Jahren mag das alles gut funktionieren, was ist aber in so nassen Jahren?  Irgendwie laufen die Dinge teilweise widersinnig und konträr ab.
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guest50797

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #57 am: 17. November 2017, 16:48:12 »

Was ich mich immer noch Frage, wer so manche Maschine kauft die da ausgestellt ist  :frage:
Die (doch zahlreichen) Tiefenlockerer die auf 3m AB 400-500Ps vernichten nur um ewig tief im Boden zu wühlen

oder Ein-Scharpflüge für 1m und tiefer

wer braucht und kauft so etwas in Mitteleuropa?

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Mulchsaat

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Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #58 am: 17. November 2017, 17:02:21 »

Was ich mich immer noch Frage, wer so manche Maschine kauft die da ausgestellt ist  :frage:
Die (doch zahlreichen) Tiefenlockerer die auf 3m AB 400-500Ps vernichten nur um ewig tief im Boden zu wühlen

oder Ein-Scharpflüge für 1m und tiefer

wer braucht und kauft so etwas in Mitteleuropa?


Sowas hat nach meinen Informationen gerade letztes Jahr ein Vereinsmitglied gekauft [emoji6]


Viel schwachsinniger ist da dieses gute Gerät.

Man finde den Fehler bitte:

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aber lange sieht man, wie du auf dem Acker warst 😉
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Mulchsaat

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Re: Agritechnica DLG Awards 2017 und Neuheiten
« Antwort #59 am: 17. November 2017, 17:06:56 »

Im Prinzip kann ich Henrik zustimmen. Dazu noch einige Anmerkungen von mir (jedoch eher auf meine Messeschwerpunkte beschränkt) Denn den kompletten Überblick schaffe ich auch in 2 Tagen nicht, wenn man noch das ein oder andere Gespräch führen möchte.
Danke, aber wie du schreibst um überall einen  Überblick zu bekommen, reichen zwei Tage nicht aus, man will ja auch noch Gespräche führen.


Bodenbearbeitung:
Glyphosatersatz in aller Munde... unterschiedliche Ideen zum Thema häufige ultraflache Bearbeitung
Vom Striegel über Wellscheiben und Messerwalzen bis vollflächiges Schneiden und immer wieder dabei: hohe Geschwindigkeit
Auf der anderen Seite sehr viel zum Thema tiefe bis ganz tiefe Bearbeitung. Scheint wohl der berühmte Teufelskreis zu sein: Große und schwere Maschinen vorhanden, daraus ergeben sich hohe Belastungen für den Boden, aber auch durch vorhandene hohe Leistung die Möglichkeit große Eisenhaufen ganz tief durch den Boden zu ziehen.
Dazwischen wenig Neues: mal interessante Zinkenformen, mal die Kombination unterschiedlicher Werkzeuge. Im Bereich (Universal)-Grubber die Vielzahl im Bereich um 30 cm Strichabstand. Engere Varianten sehr selten, meist kommt dann der Verweis auf leichtere und flacher arbeitende Maschinen.
Ja das thema Glyposatersatz war ein Thema, gefühlt aber nicht bei den Big Playern der Branche, sondern eher kleinere Hersteller. Interessant war es auf jeden Fall.

Denke man kommt vielfach an die Grenzen der Maschinen und des Bodens, in einigen Jahren mag das alles gut funktionieren, was ist aber in so nassen Jahren?  Irgendwie laufen die Dinge teilweise widersinnig und konträr ab.
Ich fand, dass das (zumindest bodenbearbeitungstechnisch) überall ein Thema war. Kein Hersteller für Bodenbearbeitungsgeräte, ob groß oder klein, der nicht irgendwo ein Gerät zur ganzflächigen flachen Bearbeitung hatte. War die letzten Agri‘s noch nicht so dolle, oder es ist mir einfach nicht aufgefallen? [emoji848]

In England habe ich das auch schon gedacht, dort aber auch viele exotische Geräte, die ich hier quasi garnicht gesehen habe.
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