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Autor Thema: Agrarflug= Ausbringung von Dünge- & Pflanzenschutzmitteln durch kleine Flugzeuge  (Gelesen 5913 mal)

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clara

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Ein rasches hallo in die Runde,

zu DDR- Zeiten war es üblich, Düngung und Pflanzenschutz via Agrarflug bsp. im zeitigen Frühjahr oder im nassen Herbst zu realisieren, wenn die Flächen zu feucht zum befahren waren.

Seit einigen Jahren erlebt der Agrarflug seine Wiederentdeckung.

Nun sind  meine Fragen:
Wer hat damit schon Erfahrungen gesammelt?
Was sind aus eurer Sicht die Vorteile, wo sind die Nachteile?

Mit welchen Kosten sind je ha zu rechnen?

Welchen Anbieter könnt ihr empfehlen, wie komme ich überhaupt an Firmen, die Agrarflug anbieten?


Liebe Grüße und frohes Schaffen

Anja
« Letzte Änderung: 04. Juli 2007, 17:10:45 von clara »
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Ein deutsches Sprichwort sagt: "Alles verstehn- heisst alles verzeihn." - Nur gut, dass ich nicht alles versteh. *lächel und zwinker* Landwirtschaft ist kein Perpetuum mobile, auch wenn es mancher denkt...

clara

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nach meinem aktuellen kenntnisstand ist es üblich, dass über agrarflug heute hauptsächlich düngemittel ausgebracht werden und das war auch in vergangenen zeiten der "hauptauftrag".

pflanzenschutz so gut wie gar nicht wegen der abdriftgefahr- habe gerade mal meinen senior "ausgequetscht" dazu. :-))

viele grüße und frohes schaffen

anja

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Ein deutsches Sprichwort sagt: "Alles verstehn- heisst alles verzeihn." - Nur gut, dass ich nicht alles versteh. *lächel und zwinker* Landwirtschaft ist kein Perpetuum mobile, auch wenn es mancher denkt...

lilly

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ich hatte die bilder ja in "lustiges und kurioses"-ecke schon veröffentlicht,
aber nun auch hier, denn hier passen die nun hin  ;)

die bilder sind von diesem jahr, ort: meck-pomm.

da schon in der anderen box die fragen aufkamen, gleich ein paar info´s dazu:
blütenspritzung, arbeitsbreite 30 m, abdrift kaum, weil die rotoren den spritznebel
in den bestand drücken.
mehr weiß ich dazu auch nicht.  ;)

da es sich um einen recht großen betrieb handelt, kann ich mir kaum vorstellen, dass
die NICHT CC-konform arbeiten.
das kann sich kein betrieb leisten und dieser schon gar nicht, dessen name ist
nämlich recht bekannt (fängt nicht mit "R" an  ;) ) und wird von vielen beobachtet.
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Wenn nichts sicher ist, ist alles möglich.

Henrik

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Karsten F

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moin,

vielleicht machen die eine randbehandlung mit dem Schlepper!

gruss karsten
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halbspaenner

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Moin, kann mir nicht vorstellen, daß die Agrarfliegerei eine Renaissance erfährt, einfach zu ungenau und wer hat schon die Flächen dazu? Im Frühjahr 1990 habe ich eine Düngungsmaßnahme live erlebt etwas südlich von Rüdis Standort in Langenstein bei Wernigerode: Eine einmotorige Maschine wurde mit dem Bagger mit 15 Zentner Harnstoff (geprillt) beladen. Am Schlagende standen ein paar Typen rum und schwenkten Fahnen, Abstand der Fahrgassen, sorry Fluggassen, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls kamen unheimlich ungleichmäßige Bestände zustande und das Ein- und Aussetzen klappte auch nicht wirklich gut. Einen Vorteil hatte die Sache, im Dorf die Leute freuten sich da ihre Gärten kostenlos mitgedüngt wurden (und auch Teiche, Bäche etc.). War auf jeden Fall ein interessantes Erlebnis!
Gruß, Rudolf
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Henrik

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Ich habe es auch mal gesehen und muss sagen das war super! Piloten die es können da geht nichts mehr in Knick etc. die schalten vorher ab.

In M.V. müssen die Betriebe eine Genehmigung haben und der Schlag muss angemeldet werden beim Amt für Landwirtschaft, dann darf auch mit flieger oder hubschrauber gespritzt werden.
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Matthias

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Vor ein paar Jahren (sicher schon 10) war mal ein Bericht in irgend einer LW-Zeitung, damals stand drin, das man ca 600 ha zu Streuen haben sollte, eine gerade Wiese mit bestimmten Maßen als Start und Landebahn und nicht mehr als 5 km Feldentfernung.

Die Flugzeuge sind doch heute auch alle mit GPS und modernen Streuagregaten ausgestattet.
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Vario936

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moin

ich habe beides düngung und pflanzenschutz schon real beobachtet.

die düngung ist gar kein problem. der dünger fällt genau dahin wo er hingehört.die verteilgenauigkeit war die selbe wie mit dem düngerstreuer. auch die exaktheit am rand der flächen war erstaunlich. fähnchenschwenker wie zu ddr zeiten waren auch nicht von nöten, das erledigte das gps.

die spritzung per luftspritze ist da schon problematischer, nicht wegen der technischen möglichkeiten sondern wegen den sehr hohen auflagen, abstandsreglungen von bis zu 100 m sind üblich, und hier zeigen sich dann die grenzen der machbarkeit.
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