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Autor Thema: Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?  (Gelesen 61888 mal)

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spunky

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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #15 am: 04. Dezember 2014, 23:42:45 »

boar man, ließt du nicht mit? ich will keine externe Box im Schlepper!

Ich sag's mal freundlich, spar Dir bitte weitere Komentare.
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spunky

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Re:
« Antwort #16 am: 04. Dezember 2014, 23:44:25 »

Sorry, aber wenn ein scheiß Samsung Smartphone für 300€ LTE in 50 MBit zur Verfügung stellt, dann sind 7000€ schon etwas heftig. Besser wäre es, wenn der Trecker per WLAN oder Bluetooth über Thetering die eh vorhandene Datenflat nutzen würde.

sowas wünsche ich mir auch, endlich jemand auf gleicher wellenlänge. kann nicht verstehen, warum man alles so kompliziert machen muss, wenn's doch so einfach ginge.
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Michi

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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #17 am: 05. Dezember 2014, 00:00:32 »

wisst ihr eigentlich wovon ihr redet?

das originale modem vom hersteller kostet vielleicht 1500-2000 euro, ist zertifiziert und ist im guten fall auch outdoor geeignet und lässt sich am/im empfänger einbauen.

alternativ kannst du dir auch ne wlan oder bluetooth box dranbasteln und dein handy verwenden, wenn das a) zuverlässig funktionieren sollte und b) du eine software findest um dein handy dazu zu bringen den RTCM stream korrekt an den empfänger zu senden.

handy antennen haben gegenüber vernünftig montierten rundstrahlern (stabantenne) eine läppische empfangsleistung.

die restlichen kosten gehen sowieso in die rtk fähigkeit des positionsempfängers.
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jotesen

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Re:
« Antwort #18 am: 05. Dezember 2014, 00:06:54 »

Das Teil kann doch längst RTK. Da kommt nur das Modem rein und eine Band-Ende-Programmierung.

Aber ist schon okay, versuch ruhig weiter uns Agrarökonomen für dumm zu verkaufen.
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Michi

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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #19 am: 05. Dezember 2014, 00:18:17 »

was soll eine band-ende programmierung sein?

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Ruebe

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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #20 am: 05. Dezember 2014, 07:34:58 »

Na Michi übertreib nicht ...

Das Allsat Modem kostet den "freien Bauern" 450 € .... ziemlich ähnliche Modems verbaut ein bekannter Hersteller als Werksmodem .... für schlappe >1200 € .... da ist dann der Aufschlag für die Lagerhaltung dabei ...

Um nun aber in den Genuss der RTK Freischaltung zu kommen, weigern sich einige Hersteller den RTCM String anzunehmen .... das geht nur mit eigenen Modems und speziellen Steckern die DEUTSCH etc nur für diesen Hersteller anfertigen, die RTK Freischaltung kostet auch saftigen Aufpreis, wohlgemerkt nur die Freischaltung, die "wahrscheinlich" sogar noch Ungenauigjkeiten die absichtlich reinprogrammiert sind, rausprogrammiert .... allso Geldschneiderei aus einer Monopolposition

Was ich dabei eben alls halbwegs fair ansehe, ist die Tatsache das die Hersteller die Aufrüstung bereits im Vorfeld bekannt geben .... der informierte (AW) User weiß welche Kosten auf ihn zukommen wenn er sich auf ein Lenksystem einlässt .... und wer Premium fährt muß halt auch beim Lenksystem Premium bezahlen .... wenn dann noch optische Anforderungen (keine zusätzliche Box) dazu kommen, kann sich doch der Verkäufer ganz entspannt zurücklehnen .... er holt sich den Verlust vom Schlepper zurück ;-

 vorgerüsteter Schlepper (Hardware) benötigt noch eine Freischaltung damit ein Fremdterminal die lenkung ansteuern kann, die Freischaltung kostet genausoviel wie der Fremdhersteller für seine Ansteuerung und Ventil verlangt ... für die Verkäufer sind die Lenksysteme immer noch eine Lizenz zum Geld drucken ...und die Freischaltung für das System generell kostet komischerweise soviel wie ein Terminal vom Fremdhersteller .... ist aber bereist alles in der Hard/Software integriert ....

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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #21 am: 05. Dezember 2014, 13:49:11 »

Band Ende Programmierung ist die Konfiguration der Maschine im Werk. Die wird zum Ändern der Optionen einfach beim Händler nochmal durchgeführt, halt nur mit dem geänderten Parametern. Fendias ran klick klack, 20min warten, fertig.

Jotesen, die 7000€ sind für die Freischaltung des Empfängers für die Funktion und das Modem. Ich denke mal die Freischaltung (L2 und RTK) alleine wird irgendwo bei 4500€ liegen, je nachdem ob Fendt Glonass separat berechnet.
Das Modem ca 2000,-€. Mal zum Vergleich ein DCM300 von Trimble, ein ziemlich gutes Modem, kostet ca 2200,.€, das Modem von Claas auch irgendwas um die 2000€. Die Geräte können in der Regel aber noch einiges mehr und Inbetriebnahme, Service und Einbau sind inklu.

Klar kannste dir ein Modem auch wo anders besorgen, bei CLAAS gibts sogar extra die Option RTK ohne Modem zu bestellen. Da kannst sogar dein Handy nehmen, musste dir nur einen Bluetooth zu seriel Adapter und die kostenlose App von LeFebure dazu runterladen. Funktioniert auch, dauert nur ne Weile bisde das vornander hast und dann wundert man sich erstmal wie schlecht die integrierten Antennen im Telefon doch sind.
Wie gesagt, da kochen alle Hersteller mit dem Gleichen Wasser und deswegen sind die Preise bei den Herstellern (nicht Fahrzeug, sondern Lenksystem oder Empfängern) überall annähernd gleich und wenn sie die Preisunterschiede irgendwie irgendwo mit verstecken müssen.

Zitat
Bei RTK-Clue soll aber sofort eine Korektur da sein (wie weiter man von einer Station weg ist umso ungenauer, glaube je 10km 1cm), wenn man mobile Verbindung hat.
Bei virtuellen RTK Signal dauert es zu Beginn bis die Korrektur ausgerechnet ist. Wie lange es dauert? Was ist, wenn die Mobilverbindung abreist, dauert es dann wieder, wie lang?
Wer hat Erfahrung mit dem Unterschied?

Das ist quatsch. Ob RTK Netzwerk oder RTK Clue oder ne normale Single Base, die Zeit bis zum RTK Fix ist ungefähr immer gleich. Das dauert nachdem das Modem Online ist keine 20 Sekunden. Die Modems brauchen für einen Verbindungsneuaufbau je nachdem 1,5Minuten, wenn mal schlechter Empfang ist oder oder oder. Normal sollte man davon nichts mitbekomen, ausser natürlich es gibt gar keinen Empfang.
Ich hab bisher keinen Unterschied gesehen bei Clue und Netzwerken, bis auf dass die Netzwerke davon unbeeindruckt sind wenn mal eine Station ausfällt. Bei den RTK clue Stationen oder Single Bases generell, biste jedoch jedes mal aufgeschmissen, da man nur die eine hat, auch wenn 30km weiter noch eine steht.
Nachteil beim clue und Co ist auch, dass die maximale Reichweite eingeschränkt ist. Irgendwo muss alle 60km mal eine Station sein, bei den virtuellen Netzwerken könnens auch gerne mal 100km dazwischen sein ohne das man es merkt. Aber das geht schon ziemlich weit ins Detail wie die funktionieren.
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Michi

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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #22 am: 05. Dezember 2014, 14:54:08 »

Na Michi übertreib nicht ...

Das Allsat Modem kostet den "freien Bauern" 450 € .... ziemlich ähnliche Modems verbaut ein bekannter Hersteller als Werksmodem .... für schlappe >1200 € .... da ist dann der Aufschlag für die Lagerhaltung dabei ...

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Was ich dabei eben alls halbwegs fair ansehe, ist die Tatsache das die Hersteller die Aufrüstung bereits im Vorfeld bekannt geben .... der informierte (AW) User weiß welche Kosten auf ihn zukommen wenn er sich auf ein Lenksystem einlässt .... und wer Premium fährt muß halt auch beim Lenksystem Premium bezahlen .... wenn dann noch optische Anforderungen (keine zusätzliche Box) dazu kommen, kann sich doch der Verkäufer ganz entspannt zurücklehnen .... er holt sich den Verlust vom Schlepper zurück ;-

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Lizenz zum Geld drucken ist das lächerlich. Diese Technik fällt auch nicht vom Himmel. Und wenn es zu teuer ist, dann lenk doch mit der Hand .... Ging die letzten 80 Jahre ja auch!
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muh

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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #23 am: 05. Dezember 2014, 16:51:53 »

Also was in diesem thread wieder an geschwätz steht, geht ja auf keine kuhhaut,

Der einzige der scheinbar ausreichend wissen hat über das fendt system ist anscheinend rums3.

@spunky, auch von mir der rat weg vom rtk clue von reichhardt, da gibts bessere performances, reichweite ist ja das andere thema. Geh über ein konventionelles rtk netzwerk drauf und du hast ruhe, schau welche station bei dir am nächsten ist, gibt ja hunderte davon mittlerweile.

Zu kosten und co von mir nur per pn.
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Georg

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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #24 am: 05. Dezember 2014, 17:03:47 »

bei mir sollen es 7500 sein, laut Listenpreis ist die Differenz Egnos (6460€) zu RTK (13010€) 6550€, da niemand aber einen Listenpreis zahlt, muss es also deutlich unter 6000€ gehen.

Unser Händler hat mir auch bestätigt, das es nur die Differenz kosten sollte, zzgl. Einbau und Softwareupdate.

Dann muss ich das noch mal klären.


RTK würde 500€ im Jahr kosten, +08/15-Datentarif für 5€/Monat, das ist ok.

Gibt es weitere Erfahrungen?

Gibt es andere Bezugsquellen für so ein GSM-Modul?

Spunky,

Mal zurück zum Anfang:

Wenn DU nun den genauen Listenpreis des Schleppers hättest als Du ihn gekauft hast dann den Rabatt ausrechnen könntest (Differenz Listenpreis - Kaufpreis) dann könntest DU genau ausrechnen was die Aufrüstung kosten darf. Vor allen Dingen würdest DU schnell erfahren ob Dein Händler fair zu DIr ist, oder sich jetzt nen Teil vom engangen Gewinn holen will.

Die Neupriesdifferenz minus den Rabatt dann weißt DU was DU zahlen musst und brauchst nicht rumzurätseln!
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zetor

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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #25 am: 05. Dezember 2014, 17:05:01 »

muh hat Recht.

Kauf dir ein ordentliches RTK Signal ein. Und Michi, was hat JD an den ALLSAT Modems an Entwicklungskosten gehabt? Die verbauen Ihre Modems in vielen Baumaschinen, ich gebe Ruebe recht, 450€ und das Modem funktioniert einwandfrei. Die Traktorenhersteller lassen sich ihre "teure Software" schon über die zusätzliche Aktivierung genug vergolden.

Ich habe derzeit eine richtige Wut im Bauch für die hohen extra Kosten die die Firmen für die einzelnen Funktionen verlangen. Ich hoffe auf eine weitere Öffnung der Traktorseite für andere Hersteller von Lenkystemen, sodass hier mal mehr Dynamik und Konkurrenz in den Markt kommt!!
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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #26 am: 05. Dezember 2014, 17:23:30 »

ach, träumt doch nicht, ein guter pc hat vor 15 jahren schon mindestens 500€/1000DM gekostet, das kostet er heute auch immer noch.

wenn du jemanden findest, der es billiger macht, dann hin da. aber offensichtlich gibt es niemanden der an bastelkrams interesse hat. und wie 3rums schon sagt, theoretisch gehts nach viel mühe, wenn es mal nicht geht haste keinen der dir dann schnell weiterhilft.

und vor allem wieder eine diskussion um einen preisrahmen, der nicht mal einer tankfüllung bei einem großtraktor entspricht.
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Ruebe

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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #27 am: 05. Dezember 2014, 18:29:39 »

Zitat
wenn du jemanden findest, der es billiger macht, dann hin da. aber offensichtlich gibt es niemanden der an bastelkrams interesse hat. und wie 3rums schon sagt, theoretisch gehts nach viel mühe, wenn es mal nicht geht haste keinen der dir dann schnell weiterhilft.

Michi du bringst es auf den Punkt .... warum schaffen es die Hersteller nicht eindeutige Schnittstellen zu schaffen? Weil sie es nicht wollen, weil sie Kundenbindung wollen. Weil sie (zu? viel) verdienen wollen. Weil eine Kundenbindung stattfinden soll, die aber eben beim Kunden sauer aufstösst.

Wenn ein System TOP ist, brauchen wir über den Preis nicht diskutieren. Definierst du dein System über Kundenbindung schlägt dir jeder Fehler dreifach entgegen. Dann ist der Kunde nicht bereit Fehler zu tolerieren. Die Kunden sind bereit für Service zu bezahlen, sie sind aber nicht bereit für Service zu bezahlen weil Service drauf steht, da muß auch Service drin sein ...

Du nimmst den PC .... den Drucker von HP kann ich an HP Rechner anschliessen und an jeden anderen PC/Mac etc .... Monitor genauso, Tastatur auch .... aber bei den Lenksystemen findet bei vielen Herstellen bewußt eine Abschottung gegen die Mitbewerber statt.

Und wenn dann ein Kunde durch Zufall ein Produkt für ein Viertel oder noch weniger des (in diesem Fall JD) Preises findet, wird der Kunde (zurecht) sauer und fühlt sich abgezockt .... und das passiert gerade im Bereich der Lenksysteme häufiger....
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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #28 am: 05. Dezember 2014, 18:33:16 »

Die Lenkschnittstellen an den Traktoren sind doch schon offen genug, kannste fast frei wählen wasde anbauen möchtest.
Nützt aber nichts bei der RTK Diskussion und die Kosten dafür, da alle Hersteller für die geiche Leistung ungefähr das Gleiche verlangen und da können die Landmaschinenhersteller noch nicht mal viel für, da dies die Preise der Hersteller der Empfangstechnik sind (da is ne Marge drin, die ist aber ...). Die lassen sich ihre Entwicklung und Knowhow nämlich auch ganz gut bezahlen.
Die RTK Empfänger sind nicht zu vergleichen mit den LowBudget Empfänger die die meisten für die einfachen Doku Anwendungen nutzen. Da ist nen himmelweiter Unterschied zwischen denen und den RTK Zweifrequenzempfängern.

Die Modems sind nunmal kein Hexenwerk, nur ob und wie gut sie funktionieren, das merkste erst wennde es ausprobiert hast und glaub mir, ich hab schon einige ausprobiert, bzw getestet und die Unterschiede sind enorm. Allein die Antennen machen schon nen Riesenunterschied und damit mein ich nicht die Werksangaben dazu, sondern die gemessen Feldstärken.

Ruebe welche Schnittstellen fehlen dir denn? Die Lenkschnittstellen an AGCO, JD und CLAAS Fahrzeugen kann Größtenteils von Trimble, Leica, Topcon, CLAAS und JD genutzt werden. Die Schnittstelle zum Empfang der RTK Korrekturdaten ist genormt, nur bei Trimble verschlüsselt und nicht nutzbar für andere. Omnistar, SF und Terrastar sind spezielle Eigenentwicklungen deswegen nicht kompatibel.
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jotesen

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Re:Fendt Egnos auf RTK erweitern, wer hat es gemacht, was hat es gekostet?
« Antwort #29 am: 05. Dezember 2014, 19:00:03 »

Die Lenkschnittstellen an den Traktoren sind doch schon offen genug, kannste fast frei wählen wasde anbauen möchtest.
Nützt aber nichts bei der RTK Diskussion und die Kosten dafür, da alle Hersteller für die geiche Leistung ungefähr das Gleiche verlangen und da können die Landmaschinenhersteller noch nicht mal viel für, da dies die Preise der Hersteller der Empfangstechnik sind (da is ne Marge drin, die ist aber ...). Die lassen sich ihre Entwicklung und Knowhow nämlich auch ganz gut bezahlen.
Die RTK Empfänger sind nicht zu vergleichen mit den LowBudget Empfänger die die meisten für die einfachen Doku Anwendungen nutzen. Da ist nen himmelweiter Unterschied zwischen denen und den RTK Zweifrequenzempfängern.


Fendt verbaut aber im ProfiPlus serienmäßig einen RTK Zweifrequenzempfänger. Technisch fehlt da wirklich nur das Modem.
Und ja, ich sehe ein, dass das einen anderen Preis hat als ein Massensmartphone, ABER die Komponenten da drin sind auch von der Stange, sie sind nur anders zusammengewürfelt. Und ja, auch die GSM-Antennen da drin sind von der Stange, nur eben von der Premium-Stange.
Das andere was ist, dass halt die Band-Ende-Programmierung halt die Freischaltung mit sich bringt. Das macht für den Bediener keinen Unterschied. Es wird nur in der Software aktiviert, dass man statt Egnos eben auch RTK nutzen kann. Der Rest ist alles vorhanden und in der Software längst drin.

Band-Ende oder EndOfLine (EoL) ist dir ja schon erklärt worden.


Wie gesagt ich bin der Meinung, dass irgendeiner in der Kette sich da ordentlich Geld in die Tasche steckt. Dass dies nicht mein Händler vor Ort ist, ist mir auch klar. Das passiert lange vorher in der Kette, sonst hätten die Händler nicht alle fast die gleichen Preise.
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