agrowissen

Feld und Flur => Hackfrüchte => Thema gestartet von: Ansgar am 19. Januar 2019, 12:11:49

Titel: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Ansgar am 19. Januar 2019, 12:11:49
Man hört in letzter Zeit viel davon und der ein oder andere unter uns hat diesbezüglich ja schon vielleicht Erfahrungen sammeln können, sei es weil der Lohnunternehmer über entsprechende Technik verfügt oder sogar man selbst. Sowohl die Baywa als auch die Agravis sind auf dem Gebiet ja auch schon gut unterwegs und versprechen einiges an Ertragsvorteilen.

http://www.netfarming.de/de/netfarming_de/index.html

Welche Voraussetzungen bzw. Vorleistungen (Bodenkarten, Ertragskartierungen??) sind notwendig, um mit solchen Systemen gute Erträge zu generieren?
Werden diese Daten von dem Dienstleister geliefert?
Mit welchen Kosten ist zu rechnen und ist ggf. eine Wirtschaftlichkeit durch höhere Erträge garantiert. Hat das im vergangenen, trockenen Jahr überhaupt irgendwelchen Mehrertrag oder Nutzen gebracht?
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Josef am 19. Januar 2019, 19:49:48
Unser Lohner will/ist da auch eingestiegen!
Er will die Düngung, Gülledüngung und Maisaussaat teilflächenspezifisch anbieten.
Es soll noch eine große Infoveranstaltung geben, ich durfte mir das vorab schon mal anschauen.
Ich habe/kann schon eigene Applikationskarten erstellen ( bislang nur zur Düngung genutz), was mir aufgefallen ist das die Karten vom Lohner ( hab nicht mehr den Namen des Kartenanbketers) doch ein wenig von den Karten abweichen die ich von Farmfacts (AO Office) habe.

Für die „Allgemeinheit“ ist es noch ein weiter Weg bis die teilflächenspezifische Bewirtschaftung sich groß durchsetzt

Ob sich dadurch in der Praxis höhere Erträge ( oder niedere Kosten ) erwirtschaften lassen, dazu kann ich noch nichts sagen, aber als Technikverliebter muss man ja mal testen!
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Felix am 20. Januar 2019, 09:54:35
Werden in diesem Jahr ebenalls auf einer Fläche die Gülle sowie die Maissaat variieren, ebenfalls mit Karten die über die Agravis kommen. Netfarming nutzt, wie fast alle, die Daten der Sentinel Satelliten. Dazu werden in etwa die letzten 12 Jahre ausgewertet, Fruchtfolge wird bei der Kartenbestellung mit angegeben. Daraus wird einen Managementzonenkarte erstellt auf der die Applikationskarten basieren. Besonderheit bei netfarming ist der Einbezug von pflanzembaulichen Know how (Sorte, Bodenart, Wasserhaushalt, etc. kann angegeben werden). Kosten hab ich liegen, kannst sicherlich bei deinem Vertreter etc. erfragen.

Habe bisher nur die N-Düngung per AHL im Getreide/Raps variiert. Was gerade in diesem Jahr, es gab einen groß angelegten DeKalb Versuch hier vor Ort, aufällig war, dass die Bestandesdichte einen erheblichen Einfluss auf die Ausprägung der Kolben hatte. Sprich weniger Pflanzen je qm dafür aber volle und ausgeprägte Kolben. Sicherlich ein Ausnahmejahr, aber es zeigt einen Effekt.

Frage bei der Sache mit den Karten ist halt, wie und wodurch wird mein Ertrag begrenzt?! Oder will ich damit andere Effekte erreichen verhindern?!

Für meinen Standort ist Wasser als ertragsbegrenzender Faktor der springende Punkt.
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Ansgar am 20. Januar 2019, 11:01:26
Was gerade in diesem Jahr, es gab einen groß angelegten DeKalb Versuch hier vor Ort, aufällig war, dass die Bestandesdichte einen erheblichen Einfluss auf die Ausprägung der Kolben hatte. Sprich weniger Pflanzen je qm dafür aber volle und ausgeprägte Kolben. Sicherlich ein Ausnahmejahr, aber es zeigt einen Effekt.

Das ist aber ein Parameter, der schon seit Jahrzehnten bekannt ist und den Maisanbauer auf leichten Standorten schon ewig beherzigen, indem z.B. bei 7 Pfl./m² das obere Ende der Fahnenstange erreicht ist.
Die KWS legt auf ihren Versuchsstandorten immer ein sog. Sortenrad an, aus der Vogelperspektive betrachtet vergleichbar mit einem Stern. Dort sieht man je mehr man ins Innere geht sehr eindrucksvoll, wie kolossal die Sorten in puncto Kolbenentwicklung auf zu hohe Bestandesdichten reagieren - da ist vielfach weniger mehr.
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Josef am 20. Januar 2019, 20:19:36
Was gerade in diesem Jahr, es gab einen groß angelegten DeKalb Versuch hier vor Ort, aufällig war, dass die Bestandesdichte einen erheblichen Einfluss auf die Ausprägung der Kolben hatte. Sprich weniger Pflanzen je qm dafür aber volle und ausgeprägte Kolben. Sicherlich ein Ausnahmejahr, aber es zeigt einen Effekt.

Das ist aber ein Parameter, der schon seit Jahrzehnten bekannt ist und den Maisanbauer auf leichten Standorten schon ewig beherzigen, indem z.B. bei 7 Pfl./m² das obere Ende der Fahnenstange erreicht ist.
Die KWS legt auf ihren Versuchsstandorten immer ein sog. Sortenrad an, aus der Vogelperspektive betrachtet vergleichbar mit einem Stern. Dort sieht man je mehr man ins Innere geht sehr eindrucksvoll, wie kolossal die Sorten in puncto Kolbenentwicklung auf zu hohe Bestandesdichten reagieren - da ist vielfach weniger mehr.

Das „Problem“ ist bei unseren Böden das sie nicht so stark schwanken (ist ja eigentlich ein Vorteil). Daher ist der Effekt der teilflächenspezifischen Aussaat/Düngung sicher nicht so groß/sichtbar!
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: bluna am 20. Januar 2019, 20:36:21
In Baden Württemberg mit 1,5ha durchschnittlicher Schlaggröße machen wir die Teilflächenicht spezifische Bewirtschaftung ja zwangsweise.

Natürlich variiert man auch die Saatstärke.
Es ist auch wichtig, beim Maislegen  immer ein Auge auf die GPS Geschwindigkeit zu haben.
Bei puffigem Boden macht die Drilling ordentlich Schlupf.
Da stelle ich dann die Saatstärke hoch.
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: aelbler am 20. Januar 2019, 21:32:32
In Baden Württemberg mit 1,5ha durchschnittlicher Schlaggröße machen wir die Teilflächenicht spezifische Bewirtschaftung ja zwangsweise.

Natürlich variiert man auch die Saatstärke.
Es ist auch wichtig, beim Maislegen  immer ein Auge auf die GPS Geschwindigkeit zu haben.
Bei puffigem Boden macht die Drilling ordentlich Schlupf.
Da stelle ich dann die Saatstärke hoch.


Was hast denn duuu für einen Maisleger.........?

Meine geht per Radar oder Gps signal.... 
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: bluna am 20. Januar 2019, 23:53:19
Monosem NG 4 Plus mit Radantrieb.
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Felix am 22. Januar 2019, 14:43:35
Was gerade in diesem Jahr, es gab einen groß angelegten DeKalb Versuch hier vor Ort, aufällig war, dass die Bestandesdichte einen erheblichen Einfluss auf die Ausprägung der Kolben hatte. Sprich weniger Pflanzen je qm dafür aber volle und ausgeprägte Kolben. Sicherlich ein Ausnahmejahr, aber es zeigt einen Effekt.

Das ist aber ein Parameter, der schon seit Jahrzehnten bekannt ist und den Maisanbauer auf leichten Standorten schon ewig beherzigen, indem z.B. bei 7 Pfl./m² das obere Ende der Fahnenstange erreicht ist.
Die KWS legt auf ihren Versuchsstandorten immer ein sog. Sortenrad an, aus der Vogelperspektive betrachtet vergleichbar mit einem Stern. Dort sieht man je mehr man ins Innere geht sehr eindrucksvoll, wie kolossal die Sorten in puncto Kolbenentwicklung auf zu hohe Bestandesdichten reagieren - da ist vielfach weniger mehr.

Das Rad ist mir durchaus bekannt, aber wie du sicherlich ebenfalls weißt gibt es im Münsterland extrem stark wechselnde Standort.
Teilflächenspezifische Saat von Mais mag sicher nicht überall sinnvoll sein. Ich habe aber ein paar Flächen wo das sehr gut hinpasst, dazu ist die Technik ja da eben dies zu realisieren.
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: WilliW am 22. Januar 2019, 15:18:23
Moin,

Kollegen von mir üben das seit zwei Jahren mit eigener Drille.
Bisher sind die Karten der Aussaatstärkenerhöhungen deckungsgleich mit den Windbruchflächen.
So wirklich etwas herüber gekommen ist da nach meinem Gefühl noch nicht.
Vielleicht ist die Herangehensweise auch noch optimierungsfähig, insofern als hier gar keine weitere Ertragsoptimierung durch engere Saat und bessere Düngung möglich ist, sondern vielmehr auf der Kostenseite durch ein Weniger einen Nutzen bringen kann.

@Ansgar
Wenn Du möchtest, kann ich den Kontakt herstellen.

Willi
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: guest50797 am 22. Januar 2019, 17:13:06
In Baden Württemberg mit 1,5ha durchschnittlicher Schlaggröße machen wir die Teilflächenicht spezifische Bewirtschaftung ja zwangsweise.

 :daumen1: :daumen1:
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: vario am 06. Februar 2019, 00:25:26
Habe heute von der Agravis meine zonenkarten bekommen. Hätte man einem Kindergartenkind 4 Farbstifte gegeben, wäre das Ergebniss auf keinen Fall schlechter.   >:(  Die Satelittenkarten taugen wohl nichts zur Boden bzw Ertragszonenbestimmung bei uns.
Was kann man machen um den Tonboden von gutem Lehm zu unterscheiden ? Vom Bauch her kennt man die meisten Stellen ungefähr , aber die genaue Abgrenzung ?
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: johndeere820 am 06. Februar 2019, 17:47:05
Habe heute von der Agravis meine zonenkarten bekommen. Hätte man einem Kindergartenkind 4 Farbstifte gegeben, wäre das Ergebniss auf keinen Fall schlechter.   >:(  Die Satelittenkarten taugen wohl nichts zur Boden bzw Ertragszonenbestimmung bei uns.
Was kann man machen um den Tonboden von gutem Lehm zu unterscheiden ? Vom Bauch her kennt man die meisten Stellen ungefähr , aber die genaue Abgrenzung ?

Über die scheinbare elektrische Leitfähigkeit mittels EM38 lässt sich auf den Tongehalt schließen. Das sollte etwas Licht ins Dunkel bringen.

Für die Aussaatkarten passt die Ertragskartierung als Grundlage vielleicht besser als ein Satelittenbild? Kann dazu jemand etwas sagen?
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: greenlife am 06. Februar 2019, 18:55:04
@vario
vielleicht findest du die Abgrenzung in den alten Bodenkarten.
Die liegen digitalisiert bei tim-online.de vor.
Die alten Bodenkarten sind zwar nicht immer so genau, sind aber besser als sich alleine auf das Bauchgefühl zu verlassen.
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Felix am 07. Februar 2019, 08:24:45
Habe heute von der Agravis meine zonenkarten bekommen. Hätte man einem Kindergartenkind 4 Farbstifte gegeben, wäre das Ergebniss auf keinen Fall schlechter.   >:(  Die Satelittenkarten taugen wohl nichts zur Boden bzw Ertragszonenbestimmung bei uns.
Was kann man machen um den Tonboden von gutem Lehm zu unterscheiden ? Vom Bauch her kennt man die meisten Stellen ungefähr , aber die genaue Abgrenzung ?

Interessant, bei mir passt es ganz gut, wobei die Fläche anscheinend sehr homogen erscheint.

Im HErbst weiß ich mehr wenn ich die Karte vom Häcksler dagegen halten kann  ;D
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Josef am 07. Februar 2019, 08:44:07
Habe heute von der Agravis meine zonenkarten bekommen. Hätte man einem Kindergartenkind 4 Farbstifte gegeben, wäre das Ergebniss auf keinen Fall schlechter.   >:(  Die Satelittenkarten taugen wohl nichts zur Boden bzw Ertragszonenbestimmung bei uns.
Was kann man machen um den Tonboden von gutem Lehm zu unterscheiden ? Vom Bauch her kennt man die meisten Stellen ungefähr , aber die genaue Abgrenzung ?

Interessant, bei mir passt es ganz gut, wobei die Fläche anscheinend sehr homogen erscheint.

Im HErbst weiß ich mehr wenn ich die Karte vom Häcksler dagegen halten kann  ;D

Mir geht es da ähnlich wie Vario! Ich habe sogar Karten von zwei verschiedenen Anbieter, die passen nicht mal überein. Bei den Karten von Farmfacts ( keine Ahnung wo die her kommen) passt es meiner Meinung nach besser als die Karten von dem Anbieter mit dem unser Lohner zusammen arbeiten ( will )!
Bei dem kann man sich selbst die passenden Jahre aussuchen, was die Sache doch sehr schwankend macht je nach Jahr das man wählt!
@Felix bei mir wäre das so das bei meinen Glück dann im Herbst der verkehrte Häcksler kommt, ohne die passende Technok an Board ;D
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Ansgar am 07. Februar 2019, 09:45:26
Verschiedene Karten? :frage: Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Biomassenkarten von Bildern der Sentinel-Satelliten erstellt werden. :-\
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Michi am 07. Februar 2019, 12:50:22
mal das so ungefähr wie du meinst doch selber ein. ich denke das die erfahrung die besten ergebnisse bringt. hat on farm research ja auch herausgefunden.
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Felix am 10. Februar 2019, 11:35:41
Verschiedene Karten? :frage: Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Biomassenkarten von Bildern der Sentinel-Satelliten erstellt werden. :-\

Das schon, aber welche Zeitspanne nutzen die Anbieter bei der Erstellung ihrer Karten? Was werden sonst noch für Faktoren mit einbezogen? (Bodenwasserkarten etc. ) Spielt sogar die angebaute Kultur eine Rolle bei der Erstellung?
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Ansgar am 10. Februar 2019, 12:14:01
Also mit anderen Worten, nichts genaues weiß man! Und dann will ich mit so einem Verfahren Höchsterträge generieren? :frage:
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Felix am 10. Februar 2019, 14:19:44
Wenn du das nicht weißt, taugt der Anbieter nichts.
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: k.onrad am 10. Februar 2019, 15:17:55
Hallo,

hab jetzt hin und wieder mal mit dem Online-Testzugang von Farmblick rumgespielt.

Leg ich mehrere Jahre übereinander kommt bei mir mMn nix vernünftiges raus. Also ich bezweifel nicht, die Korrektheit des Ergebnisses, ich vermute nur, dass man damit nix anfangen kann.
Bodenunterschiede werden am besten in Extremsituationen dargestellt. Sprich Extremjahr (z.B.2018) oder extremes Einzelfoto (z.B. kurz nach dem Auflaufen). Bei Einzelfotos ist Vorsicht geboten, da entdeckt man zwischendurch auch eins, dass überhaupt nicht rein passt. Macht man sich die mühe und sucht beim EO-Browser das Original raus, sieht man eine Wolke oder einen Wokenschatten auf dem Schlag.

Evtl werden dieses Frühjahr erste Gehversuche mit teilflächenspezifischer Düngung bei uns auf Einzelfotos basieren, die zu dem passen, was man auf dem Acker beobachtet oder beobachtet hat.

Das waren jetzt nur Beobachtungen zur Farmblick-Software, keine Ahnung ob es bei anderen genauso aussieht.

mfg, Konrad

Edit: Außerdem hab ich festgestellt, dass die Georefernzierung der Sentinel-Aufnahmen nicht immer die beste ist, gerade wenn mal Höhensprünge im Gelände sind. Da hat man dann plötzlich Zonen am Rand des Schlags mit vllt 15-25m Breite, die definitv vom Nachbarschlag herrühren
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Euro-T am 10. Februar 2019, 17:56:29
mal das so ungefähr wie du meinst doch selber ein. ich denke das die erfahrung die besten ergebnisse bringt. hat on farm research ja auch herausgefunden.

Mein Reden.

Man liest es doch auch hier oft genug: die Karte von XYZ passt garnicht zur Realität.
Bedeutet also entweder, das man die Realität bis dato komplett falsch eingeschätzt hat, oder aber das Erfahrung und Beobachtung eben doch nicht durch Digitalisierung zu ersetzen ist.

Ich glaube Letzteres, on farm research ja scheinbar (für den Moment) auch. Wurde/wird da eigentlich noch was veröffentlicht? Oder war jemand da und mag berichten?

Ich habe mich ja in den letzten Monaten auch immer wieder mit den Sentinel Daten beschäftigt und werde jetzt - einfach um mal ein bißchen zu spielen - mal jene Karte zur Düngung hernehmen, die am ehesten an meine Warnehmung in der Realität heranreicht. Mal schauen, was sich ergibt.

Was ich mir in dem Zusammenhang aktuell allerdings nicht vorstellen könnte, wäre die Applikationskarte von einem Drittanbieter erstellen zu lassen (am Ende noch dafür zu bezahlen  :rolleyes:) und gemäß "plug&applicate" damit loszuziehen.

Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: dirkk am 10. Februar 2019, 18:06:19
Ich persönlich sage nach einigen Jahren , das es " die " passende Karte nicht gibt - persönliche objektive Erfahrungen sind da sehr viel wert . Am ehesten passen noch Ertragskarten über mehrere Jahre - selbst da kann man Gründe heraus finden , warum es an manchen Stellen nicht "klappt " oder klappen kann .
Titel: Re: Teilflächenspezifische Maisaussaat
Beitrag von: Fox! am 01. März 2019, 08:09:55
Ich denke auch über eine teilflächenspezifische Maisaussaat nach. Gestern hatte ich dazu ein Gespräch mit einem Farmfacts Vertreter. Die TF Basiskarten passen ganz gut zu den kahlen Stellen der Luftbilder. Er hat dann auch mal die Bodenkartierungen der Reichsbodenschätzung drübergelegt, selbst das stimmte ziemlich genau überein. Fand ich schon beeindruckend.

Habe jetzt ein Angebot für die TF Karten vorliegen. Das muss ich mir nochmal überlegen, evtl. probier ichs mal auf einigen Teilflächen. Sehe da auch interessante Möglichkeiten zum teilflächenspezifischen Wachstumsreglereinsatz. Grundsätzlich sehe ich es aber auch so, dass der Landwirt natürlich nicht ersetzt werden kann. Aber ein interessantes Hilfsmittel ist es wohl schon.