www.agrowissen.de  
www.agrowissen.de  
Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Seiten: [1] 2 3 4 ... 10
 1 
 am: Heute um 14:11:05 
Begonnen von Frank1 - Letzter Beitrag von Georg
Fox, sorry, von wem erwartest Du als Landwirt (Unternehmer) Mitleid?
Übrigens, auch hier gilt das Sprichwort: "Mitleid bekommt man umsonst............

Ich gehe davon aus, das Du als Landwirt (Unternehmer) respektiert werden, und Deine Leistungen für die Allgemeinheit anerkannt bekommen, möchtest?

Wenn Du genau hingehört hast, und genau das war/ist die Gleinigkeit, wehalb der Prinz so gut auch zu Dir rüber kam, er hat im Gegensatz zum Beuernpräsident nicht um Mitleid gebettelt, sonder er hat ganz klar und deutlich seine Forderungen leicht für jeden Zuschauer gestellt.

Die Waldbauern bekommen ja nun 600 Mio für Nachpflanzungen. Wenn er es auch noch erreicht das Glöckner das Ganze auf 6 Milliarden aufstocken will, bekommt Glöckner das Geld aus anderen Töpfen....

 2 
 am: Heute um 13:58:49 
Begonnen von Georg - Letzter Beitrag von kronawirt78
Aha, dann erklär doch mal bitte wo bei der Produktion eines E-Autos so viel CO2 freigesetzt wird in einem 100% EE-Energie Szenario? Selbst wenn man einen Schritt zurück geht und nur 80% EE Szenario anschaut, bei dem die Bagger zur Gewinnung der Rohstoffe noch mit Diesel fahren, aber zumindest in der Herstellung nur EE-Strom/Energie verwendet wird und ebenfalls beim Fahren.
Und wenn du meinst dass EE Strom (heute) ja auch nicht CO2 Frei ist, dann bedenke bitte dass in Zukunft die PV Module, der Stahl für die WKA usw auch mittels EE Energie hergestellt werden und im vergleich zu heute minimalste CO2 Mengen produzieren.


Das hat überhaupt nichts mit Tunnelblick zu tun, eher damit Abstrakt und Unvoreingenommen Denken zu können...
[/quote]
Mit dieser Argumentation könnte man sich aber vermutlich auch ein E-Flugzeug oder ein E-Kreuzfahrtschiff schönrechnen...

 3 
 am: Heute um 13:17:51 
Begonnen von Georg - Letzter Beitrag von Wade
Das sehe ich anders.
Fest steht, dass es das EEG nicht umsonst gibt und der Staat damit die Energieerzeugung in eine bestimmte Bahn lenken will. Und das seit 1991. Daher weiß man doch recht genau, wie viel die Energiewende bis jetzt gekostet hat. Warum soll man das nicht linear weiter rechnen können? Ja, Abschreibungen usw, das hört man doch laufend. Und dann kommen doch wieder zb die BGA Betreiber und sagen, dass die Abschreibungen noch immer laufen, weil zusätzliche Investitionen gekommen sind und und und.
Wenn ihr nun binnen so kurzer Zeit die erneuerbare Energie um den Faktor sieben ausbauen müsst - was glaubst du, was sich dann am Markt anspielt. Riesige Nachfrage trifft auf ein überschaubares Angebot; andere Effekte noch nicht betrachtet. Auch das kennen wir aus Zeiten des BGA Booms. Darum glaube ich auch nicht daran, dass die Kosten groß sinken werden, zumal große Kostenfaktoren noch nicht mal eingepreist sind: Stromnetz, Speicher, Ladestationen. RWE und CO werden sich den Kohleausstieg auch versilbern lassen.
Ich sage ja nicht, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien schlecht ist. Aber dass das so easy und günstig geht, dafür sehe ich keinerlei Validität. Schaut euch doch einfach mal an, zu welchen Verschiebungen der BGA Boom geführt hat oder der Kernenergie Ausstieg. Dazu muss ich nur ein paar Bekannte befragen, die bei einem Gasmotorenhersteller arbeiten. Die Auftragsbücher sind voll. Deutschland will Gasmotoren. Ihr habt 8,5 GW in Planung oder im Bau. Kernkraftwerke wollt ihr um Umfang von 9,6 GW aufgeben. Alleine dieser Ausstieg soll 1,5 Billionen Euro kosten und umfasst doch nur 6% des Primärenergieverbrauchs.

Und natürlich sind das Milchmädchenrechnungen. Aber was machen andere? Die rechnen mit ein, dass es eine globale CO2 Steuer in Höhe von XY Euro geben wird und Kosten durch den Klimawandel von XY Euro und und und. Das sind genauso wage Annahmen.
Darum sehe ich auch nicht ein, warum man BWL und VWL trennen soll. Betriebswirtschaft ist für mich quasi die Vorstufe der Volkswirtschaft und wenn ich am Betrieb die Energiewende nicht hin bekomme, wirkt sich das doch selbstredend auf die Volkswirtschaft aus.
Kann sich ja jeder mal durch rechnen. Dünger, Diesel, Heizöl, Gas, was auch immer - lässt sich das am Betrieb so einfach auf erneuerbare Energien umstellen? Ja klar. Auf Bio umstellen und den Schlepper mit Pflanzenöl betreiben. Die Trocknung mit Stroh befeuern. Problem gelöst. ;)  :frage:

Das wurde dir doch in den letzten Posts Mehrfach erklärt warum es Blödsinn ist mit den alten Werten Liniear weiter zu rechnen. Du rechnest quasi mit PV Gestehungskosten von 20-50ct (Vergangenheit) und sagst wenn wir die Energiewende weiter betreiben kostet das in Zukunft genauso viel. Merkst du selbst was für eine Blödsinnige Argumentation das ist? Das wäre nur so teuer wenn wir auch in Zukunft PV/EE-Strom mit 20-50ct fördern würden. Aber ist doch heute schon so dass Freiflächen & große Dach-PV Gestehungskosten für 3-6 ct hat und Windkraft ebenfalls in dem Bereich liegt. Rechnet man alleine mit diesen werten Linear weiter ergeben sich komplett andere Zahlen als in deiner Rechnung mit den Vergangenheitswerten...


Und du gibts ja selbst zu dass du davon im Prinzip keine Ahnung hast. Ist ja auch ok, muss ja nicht jeder alles wissen oder können. Aber wenn man es selbst nicht weiß, dann schaut man sich eben an was Leute die sich besser auskennen zu dem Thema sagen. Das muss ja gar nicht Greanpeace oder BUND etc sein, sondern es können ja auch "konvervative" Stellen sein die das ganze eher negativ Rechnen und nicht so euphörisch wie irgndwelche "Links-Grünen Spinner"  ;)
Und genau da kommt die Studie vom BDI ins Spiel, das ist mit Sicherheit keine grüne Spinnertruppe oder rechnet das zu "grün".

Was sind denn Meiner Meinung nach die Folgekosten des Klimawandels wenn du die ganzen Studien als Milchmädchenrechnung oder "wage Annahmen" beschreibst? Selbst wenn man da nur 1/2 oder 1/4 des Wertes nimmt wäre das schon 50-100 Mrd € pro Jahr an Folgeschäden, die man doch besser in CO2 Freie Techniken investiert damit diese Schäden erst gar nicht entstehen...

 4 
 am: Heute um 13:01:58 
Begonnen von Georg - Letzter Beitrag von Wade

Get your facts straight  ;)
Je nach Stromquelle sind E-Autos nicht bei 50.000km klimafreundlicher, sondern eher bei 500 (frei geschätzt) falls alles mittels EE Strom erzeugt/betrieben wird.
 

Du verbreitest solchen Blödsinn, daß es schon beim lesen weh tut!
Vorweg - wir fahren in der Familie seit neuestem ein e-Auto, daß (bisher) zu 100% mit PV-Strom geladen werden konnte.

Aber so eine irrsinnige Aussage würde ich NIE treffen, weil ALLE Fakten dies einfach nicht hergeben. Aber das ist typisch für Deinen Tunnelblick in Richtung Wolkenkuckucksheim... :stupid:

Aha, dann erklär doch mal bitte wo bei der Produktion eines E-Autos so viel CO2 freigesetzt wird in einem 100% EE-Energie Szenario? Selbst wenn man einen Schritt zurück geht und nur 80% EE Szenario anschaut, bei dem die Bagger zur Gewinnung der Rohstoffe noch mit Diesel fahren, aber zumindest in der Herstellung nur EE-Strom/Energie verwendet wird und ebenfalls beim Fahren.
Und wenn du meinst dass EE Strom (heute) ja auch nicht CO2 Frei ist, dann bedenke bitte dass in Zukunft die PV Module, der Stahl für die WKA usw auch mittels EE Energie hergestellt werden und im vergleich zu heute minimalste CO2 Mengen produzieren.


Das hat überhaupt nichts mit Tunnelblick zu tun, eher damit Abstrakt und Unvoreingenommen Denken zu können...

 5 
 am: Heute um 12:54:48 
Begonnen von Christian2 - Letzter Beitrag von BNT
Insgesamt schwierige Marktaussichten. Die Lagerbestände.  :o

https://www.topagrar.at/ackerbau/news/preise-fuer-bio-getreide-sinken-11576855.html

 6 
 am: Heute um 12:21:15 
Begonnen von Frank1 - Letzter Beitrag von Fox!
Habe mir die Sendung auch angesehen - da die Parteien ausnahmsweise mal halbwegs fair verteilt wurden.

Zur Klöckner verliere ich besser nicht so viele Worte. Viel bla bla was sie alles macht und tut und noch tun will. Irgendwo hab ich einen Kommentar gelesen "War das eine Wahlkampfveranstaltung der CDU?". Steckt schon ein Fünkchen Wahrheit drin.
Ploeger schilderte seine Einschätzungen als Wetterexperte, nicht mehr und nicht weniger.
Franz Alt kam mir vor wie ein seniler, alter Mann, der sich nur noch den Satz "Wir brauchen 30 % Ökolandwirtschaft!" erinnern kann und das in einer Tour in die Runde geplärrt hat. Meint wohl damit den Klimawandel aufzuhalten oder die LW damit irgendwie zu stabilisieren. Seltsamer Typ.
Ruckwied hat recht lange gebraucht darauf zu reagieren und hätte ruhig mal etwas deutlicher sagen können, dass der Verbraucher halt keinen Bock auf 30 % Ökolandwirtschaft hat. Insgesamt etwas blass geblieben.
Der Prinz war tatsächlich klasse - obwohl auch er gegen die LW gestichelt hat. Aber ansonsten super Plädoyers für seinen Berufszweig gehalten. Wie weiter oben schon erwähnt die Leute emotional gepackt und mitgerissen, das war rhetorisch sehr gut gemacht. So einen Mann bräuchten wir auch mal.

Wäre ich ein neutraler Zuschauer gewesen, hätte ich am Ende mehr Mitleid und Verständnis für die Waldbauern als die Landwirte gehabt.

 7 
 am: Heute um 12:11:35 
Begonnen von Henrik - Letzter Beitrag von NobbyNobbs
Ui, von dir so was zu hören Nobby, du hast ja die letzten Jahre auf der Kostenseite doch einiges optimiert.
Warte doch erst mal die Ernte ab.

Natürlich, ist doch nur Geschwätz.
Wobei, Monoweizen reizt mich wirklich auf gewisse Art und Weise.  :P

 8 
 am: Heute um 12:09:19 
Begonnen von Henrik - Letzter Beitrag von Meisteringenieur
Den architekt plane ich auch auszuprobieren, der ist in den ages Versuchen auf platz 1.

Ansonsten ist meine Hauptsorte Gordon, die schenkt sich mit DK expression ertraglich nicht viel und ist aber wüchsiger in der jugend und frühjahrsentwicklung, somit einmal weniger insektizid im herbst, während mir ein expression standort fast verreckt ist wegen der käfer.

Hab viele Sorten probiert im letzten Jahr und mein Fazit ist, das hinsichtlich Ertrag nicht viel Unterschied ist, sondern der Standort den meisten Unterschied gemacht hat.

Wobei der Architect schon sehr lang und instabil ist bei mir trotz reichlich Wachstumsregler.
Da ist der Hattrick schon leichter zum führen.
Bin auch auf die Ergebnisse gespannt.

 9 
 am: Heute um 12:08:39 
Begonnen von Henrik - Letzter Beitrag von Schnortz
Ui, von dir so was zu hören Nobby, du hast ja die letzten Jahre auf der Kostenseite doch einiges optimiert.
Warte doch erst mal die Ernte ab.

 10 
 am: Heute um 12:01:31 
Begonnen von Panta rhei - Letzter Beitrag von johndeere820
Das Thema ist an und für sich nichts Neues. Christine Jones ist vielen Direktsäern und Landwirten die sich in Richtung regenerative Landwirtschaft bewegen sicher ein Begriff. Unbewusst nutzen alle Landwirte den LCP und Mykorrhiza. Gezielt wahrscheinlich bisher eher wenige, darunter wohl ein größerer Teil Direktsäer, die an dem Thema kaum vorbei kommen.

@ Panta rhei: da mich das Thema interessiert, erlaube ich mir mal die Frage, inwiefern du dich damit auseinander setzt und ob du deine Bewirtschaftung hinsichtlich LCP angepasst hast oder anpassen möchtest?! Gerade neue Konzepte zur Pflanzengesundheit knüpfen ja an das Thema an:


Seiten: [1] 2 3 4 ... 10