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Autor Thema: Stroh- / Heuheizung  (Gelesen 1945 mal)

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Gallus gallus!

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Stroh- / Heuheizung
« am: 12. April 2021, 18:17:39 »

Moin,

ich überlege, meine Grünlandnutzung zu optimieren. Eine Idee ist, mit einem Teil der Flächen eine Extensivierungsprämie mitzunehmen. In dem Fall würde ich den Aufwuchs im Juli mähen und zu Heu machen. Bei passendem Wetter wäre auch ein zweiter Schnitt im September möglich; alternativ mulchen.
Das Heu würde ich entweder einem Heizwerk anbieten wollen, bzw. damit meine Ställe, Büros, Aufenthaltsräume und mein Wohnhaus heizen.
Da überall bereits eine Heizung (Flüssiggas) installiert ist, würde ich die für die Spitzen weiter nutzen wollen und nur die Grundlast über eine Heuheizung abdecken. Ich hatte da so an ca. 300 kW gedacht.
Allein vom Brennstoff her würde ich bei derzeitigem Gaspreis ca. 31.000 € / Jahr sparen. Aber die Heizung selbst liegt sicher im unteren sechsstelligen Bereich.
Der Preis für Gas müsste in den nächsten Jahren aber weiter steigen:
Zitat
Bund und Länder einigten sich im Vermittlungsausschuss darauf, den CO2-Preis ab Januar 2021 auf zunächst 25 Euro festzulegen. Danach steigt der Preis schrittweise bis zu 55 Euro im Jahr 2025 an. Für das Jahr 2026 soll ein Preiskorridor von mindestens 55 und höchstens 65 Euro gelten.
Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/co2-bepreisung-1673008

Im Moment kostet der Liter Flüssiggas 43 Cent, 3,85 ct davon wird mir für die CO2 Steuer ausgewiesen. 2025 müssten das dann 8,5 Cent sein. Ab 2026 sollen die CO2 Zertifikate versteiert werden. Wohin sich der Preis dann entwickelt, weiß ich nicht. Kurzum: Fossilie Brennstoffe werden in Zukunft wohl teurer werden.
Stand März kostet mich die kWh Wärme aus Flüssiggas 6,5 Cent. Bei Produktionskosten von 60 € / t würde mich die kWh aus Heu 1,3 Cent kosten. Dabei sind die Investitionskosten natürlich nicht berücksichtigt.


Hat sich jemand von euch mit Stroh- / Heuheizungen befasst oder sogar sowas im Betrieb und mag davon berichten?
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wollomo

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #1 am: 12. April 2021, 18:31:15 »

Ich habe dazu mal ein Video über eine Rundballen Heizung gesehen. Den Arbeitsaufwand wird man nicht unterschätzen dürfen. Warum keine Hackschnitzelheizung? Bei 300kw fängt das doch an Spaß zu machen!
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klausg

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #2 am: 12. April 2021, 19:41:12 »

Die Dänen waren da eigentlich früher führend - vielleicht da mal umsehen. Es braucht spezielle Technik wegen Chlorbildung und Ascheverglasung und wahrscheinlich hoher Aufwand um den Feinstaub aus dem Abgas zu kriegen. Der Ascheanfall ist natürlich auch recht hoch. Aber in der Größenordnung eher darstellbar als bei einer kleinen Hausheizung.  FNR in Straubing wäre da evtl. ein Ansprechpartner.
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JD Bochum

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #3 am: 12. April 2021, 19:43:32 »

Moin

Rechne dir mal aus was du für das verkaufte Heu Bekommst. Für den Sprit den du fürs mähen wenden schwaden Pressen und nach hause fahren verbrauchst kannst du auch lange Heizen. Außerdem Rechne dir aus was du an Lagerraum brauchst denn das wird auch nicht unerheblich sein.

Zur Heuheizung kann ich dir nix sagen, aber Heu brennt nicht wie Stroh, es zündet nicht durch sondern Glimmt mehr.

Such dir  lieber mal eine mal was zum Thema Ringgrabenkollektor aus in Verbindung mit deiner Heizung und Verpachte die läche dann verdinnst du mehr, denke ich.

JD Bochum
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Josef

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #4 am: 12. April 2021, 20:50:28 »


Such dir  lieber mal eine mal was zum Thema Ringgrabenkollektor aus in Verbindung mit deiner Heizung und Verpachte die läche dann verdinnst du mehr, denke ich.

JD Bochum

Klingt interessant, nur sicher nicht für einen Hähnchenmast-Stall? Wenn man so 300 kw erzeugen will braucht man einen langen Schlauch. 
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JD Bochum

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #5 am: 12. April 2021, 22:02:55 »

Moin

Dann wäre das Thema Trockenfermentation Vieleicht Interessant  da kannst du auch deinen Hühnermist noch verwerten.

Ich glaube halt nur nicht das du Gras gut verbrennen kannst.

JD bochum
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sten

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #6 am: 12. April 2021, 22:27:46 »

die Kleinanlagen rechnen sich eigentlich nur als Gülleanlage, da dürfen dann nur 20 Prozent Hühnermist und Gras rein. l
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Josef

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #7 am: 13. April 2021, 07:13:09 »

Im ostfriesischen Raum wurde vor Jahren eine Trockenfermentation gebaut. Großer Milchviehhalter mit viel überschüssigen Grünland.  Er kaufte auch gerne Stroh ab Feld.  Je nach Qualität des Strohs hat er es zum Einstreuen oder direkt in die Fermentation gegeben.  Neben an war eine Landvolkhochschule die er mit Wärme versorgte.

Leider hält der Betrieb heute weder Kühe noch läuft die Fermentation!
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Josef

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #8 am: 13. April 2021, 07:17:44 »

Moin,

ich überlege, meine Grünlandnutzung zu optimieren. Eine Idee ist, mit einem Teil der Flächen eine Extensivierungsprämie mitzunehmen. In dem Fall würde ich den Aufwuchs im Juli mähen und zu Heu machen. Bei passendem Wetter wäre auch ein zweiter Schnitt im September möglich; alternativ mulchen.
Das Heu würde ich entweder einem Heizwerk anbieten wollen, bzw. damit meine Ställe, Büros, Aufenthaltsräume und mein Wohnhaus heizen.
Da überall bereits eine Heizung (Flüssiggas) installiert ist, würde ich die für die Spitzen weiter nutzen wollen und nur die Grundlast über eine Heuheizung abdecken. Ich hatte da so an ca. 300 kW gedacht.
Allein vom Brennstoff her würde ich bei derzeitigem Gaspreis ca. 31.000 € / Jahr sparen. Aber die Heizung selbst liegt sicher im unteren sechsstelligen Bereich.
Der Preis für Gas müsste in den nächsten Jahren aber weiter steigen:
Zitat
Bund und Länder einigten sich im Vermittlungsausschuss darauf, den CO2-Preis ab Januar 2021 auf zunächst 25 Euro festzulegen. Danach steigt der Preis schrittweise bis zu 55 Euro im Jahr 2025 an. Für das Jahr 2026 soll ein Preiskorridor von mindestens 55 und höchstens 65 Euro gelten.
Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/co2-bepreisung-1673008

Im Moment kostet der Liter Flüssiggas 43 Cent, 3,85 ct davon wird mir für die CO2 Steuer ausgewiesen. 2025 müssten das dann 8,5 Cent sein. Ab 2026 sollen die CO2 Zertifikate versteiert werden. Wohin sich der Preis dann entwickelt, weiß ich nicht. Kurzum: Fossilie Brennstoffe werden in Zukunft wohl teurer werden.
Stand März kostet mich die kWh Wärme aus Flüssiggas 6,5 Cent. Bei Produktionskosten von 60 € / t würde mich die kWh aus Heu 1,3 Cent kosten. Dabei sind die Investitionskosten natürlich nicht berücksichtigt.


Hat sich jemand von euch mit Stroh- / Heuheizungen befasst oder sogar sowas im Betrieb und mag davon berichten?

Was ich bei dir und auch bei uns sehe wäre wäre das direkte verheizen vom Hähnchenmist!
Das ist der Stoff den wir hier ( kostenlos, aktuell zahlen wir sogar noch zu! ) vor Ort ausreichend haben. Leider gibt es dafür keine geeignete Technik.  Habe im Netz mal eine holländische Anlage gesehen die mit ihren eigenen Mist geheizt hat.

Aber eigentlich ist der Mist auch zu schade zum  verbrennen!
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Gallus gallus!

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #9 am: 13. April 2021, 08:32:08 »

Das Heu möchte ich erzeugen (verheizen / verkaufen) um zu versuchen, vom Grünland eine kleine Rendite zu erzielen. Der eigentliche Gewinn soll aber aus der Extensivierung kommen. Da gibt es - je nach Programm - zwischn 100 und 340 € zusätzlich zur Basisprämie. Nur ist der Aufwuchs als Futter wohl nicht wirklich nutzbar, wenn ich ihn Mitte Juli das erste Mal schneide. Daher die Idee mit dem verheizen.

Die Färsenmast mit viel Weidegang, bzw. einem hohen Anteil Grassilage in der Winterfütterung hat sich als nicht kostendeckend gezeigt. Davon sollte ich wegkommen, zumindest teilweise. Zudem wird mir ein Teil der Flächen vernässt werden (bis 2050 sollen alle ldw. genutzten Moore in M-V wiedervernässt werden, Beschluss Till Backhaus). Das Das schränkt die Nutzung weiter ein.

Ich habe inzwischen aber berechnet, dass ich vom möglichen Aufwuchs nur ca. 1/3 selbst verheizen könnte. Zudem kann ich mir vorstellen, dass so eine Heizung auch den Ausputz aus der Aufbereitung von Saatgut verwerten kann. Da könnte ich einiges frei Hof bekommen. Folglich wäre ich nur bei einem Bedarf vom Aufwuchs von einem Viertel meiner Fläche. Der Rest müsste dann tatsächlich verkauft werden. Alternativ müsste ich mich mit einem Fernwärmenetz befassen. Aber da befürchte ich sehr hohe Kosten.


@ JD Bochum:
Die zu erwartenden Produktionskosten möchte ich an dieser Stelle nicht veröffentlichen. Aber sie liegen pro kWh Heizwert bei ca. 20 % vom Einkaufspreis für Flüssiggas. Lagerraum habe ich mehr als genug. Auch für die Heizung selbst wäre genug Platz. Ob das vom Brandschutz her ginge, müsste sich zeigen. Im Moment werden bei dem Thema in meiner Gegend alle etwas sensibel sein.  ;)
Das mit der Fermentation sehe ich mir mal an.

Bez. des Verkaufs an Heizwerke habe ich noch keine konkreten Zahlen. Aber mehr als für Stroh werden die wohl nicht ausgeben. Da wäre ich bei knapp über Erzeugungskosten.

@ Josef:
Den Hähnchnmist gebe ich lieber ab Stall ab. Das ist einfach, hygienisch, geht schnell, bringt Geld ein und Nährstoffe vom Hof.
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Wade

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #10 am: 13. April 2021, 08:46:43 »

Kannst das Grünland auch Bio machen und extensivieren. Dann darfst jederzeit mähen und hast noch ~2 brauchbare Schnitte. Ich weiß nicht wie bei euch die Bestimmungen sind, in einigen Bundesländern darfst in einem Biobetrieb 100% Grünland haben, dann wäre das gar kein Problem. Da hast dann weniger Auflagen als bei Mähschnittzeitpunkt & PSM/Düngeverzicht.
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Stone

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #11 am: 13. April 2021, 09:02:58 »

Das Heu möchte ich erzeugen (verheizen / verkaufen) um zu versuchen, vom Grünland eine kleine Rendite zu erzielen. Der eigentliche Gewinn soll aber aus der Extensivierung kommen. Da gibt es - je nach Programm - zwischn 100 und 340 € zusätzlich zur Basisprämie. Nur ist der Aufwuchs als Futter wohl nicht wirklich nutzbar, wenn ich ihn Mitte Juli das erste Mal schneide. Daher die Idee mit dem verheizen.

Die Färsenmast mit viel Weidegang, bzw. einem hohen Anteil Grassilage in der Winterfütterung hat sich als nicht kostendeckend gezeigt. Davon sollte ich wegkommen, zumindest teilweise. Zudem wird mir ein Teil der Flächen vernässt werden (bis 2050 sollen alle ldw. genutzten Moore in M-V wiedervernässt werden, Beschluss Till Backhaus). Das Das schränkt die Nutzung weiter ein.

Ich habe inzwischen aber berechnet, dass ich vom möglichen Aufwuchs nur ca. 1/3 selbst verheizen könnte. Zudem kann ich mir vorstellen, dass so eine Heizung auch den Ausputz aus der Aufbereitung von Saatgut verwerten kann. Da könnte ich einiges frei Hof bekommen. Folglich wäre ich nur bei einem Bedarf vom Aufwuchs von einem Viertel meiner Fläche. Der Rest müsste dann tatsächlich verkauft werden. Alternativ müsste ich mich mit einem Fernwärmenetz befassen. Aber da befürchte ich sehr hohe Kosten.


@ JD Bochum:
Die zu erwartenden Produktionskosten möchte ich an dieser Stelle nicht veröffentlichen. Aber sie liegen pro kWh Heizwert bei ca. 20 % vom Einkaufspreis für Flüssiggas. Lagerraum habe ich mehr als genug. Auch für die Heizung selbst wäre genug Platz. Ob das vom Brandschutz her ginge, müsste sich zeigen. Im Moment werden bei dem Thema in meiner Gegend alle etwas sensibel sein.  ;)
Das mit der Fermentation sehe ich mir mal an.

Bez. des Verkaufs an Heizwerke habe ich noch keine konkreten Zahlen. Aber mehr als für Stroh werden die wohl nicht ausgeben. Da wäre ich bei knapp über Erzeugungskosten.

@ Josef:
Den Hähnchnmist gebe ich lieber ab Stall ab. Das ist einfach, hygienisch, geht schnell, bringt Geld ein und Nährstoffe vom Hof.

Sprech doch erst mal mit deinem Bezirksschornsteinfeger oder das Material überhaupt eine Zulassung als Regelbrennstoff hat und zulassungsfähig ist. Ansonsten musst du nach einer Zulassung für eine Biomasseheizung schauen die auch in der Lage ist solches Material zu verbrennen.

Dann alle 2 Jahre viel Glück bei der Messung.

stone
« Letzte Änderung: 13. April 2021, 09:06:29 von Stone »
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wollomo

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #12 am: 13. April 2021, 10:01:48 »

Pioniergeist ist immer gefragt. Aber hat man dann auch wirklich die Zeit sich um solche ein Projekt zu kümmern? Gas, Öl, Pellet und Hackschnitzel sind eben einfache Stoffe mit denen heutige Anlagen ziemlich problemlos zurecht kommen. Was machst du wenn bei der "Bastellösung" ein Problem auftritt und deine Küken 2 Tage frieren müssen? Mir wäre das ehrlich gesagt viel zu viel Aufwand für 300kw.
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Helmo

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #13 am: 13. April 2021, 10:04:25 »

Ich habe eine Pelletheizung (Guntamatic) für mein Einfamilienwohnhaus in 2018 eingebaut, 30kw Heizleistung, es ist projektiert ein weiteres Haus zu versorgen.
Die kann auch Strohpellets heizen. Der Kessel ist komplett aus Edelstahl, Abgasnachbehandlung ist mittlerweile Pflicht. Die Abgasnachbehandlung bekommst aber durch die KfW bezuschusst, ist dann aber höchstens ein Nullsummenspiel.
Ich lass das Stroh vom Acker direkt per Metitron zu Pellets pressen.
Abhängig von der Ausgangsware bekommst halt sehr unterschiedliche Qualitäten, welche dann zu Problemen führen kann. Meiner Ansicht nach müssen die Pellets nach dem Pressen zumindest noch gesiebt werden, das kann der Metitron nicht.
Es gibt enorm viel Asche, ich nehme alle zwei Tage ca. 75-80Liter Asche raus im Winter. Die Pellets sind mir noch zu schlecht von der Qualität. Unsaubere Längen sowie viel Staub, gibt öfters mal Probleme im Ansaugbereich vom Lager in die Heizung.
Mit dem Schornsteinfeger gibt es keine Schwierigkeiten.
Mein Vorratsbehälter ist im Keller, ich kann per Kipper direkt abladen.

Mit Erfahrungen zum Heu kann ich nicht dienen, Bekannter presst Teile seines Heues zu Pellets und verkauft die an Geflügelhalter. Kenn ich nur vom zuschauen, Erfahrungen gibts kein. 

Ich überlege mir selber einfach Holzpellets zu bestellen, dann ist Ruhe. Ich benötige ca. 7to Strohpellets für mich derzeit, so etwa 3-4to Holzpellets würden mir daher reichen.
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wollomo

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Re: Stroh- / Heuheizung
« Antwort #14 am: 13. April 2021, 11:48:49 »

Wäre die Qualität einer stationären Presse nicht gleichmäßiger? Wir haben Strohpellets als Einstreu bei den Hühnern. Die sind vollkommen staubfrei und ziemlich gleichmäßig in der Qualität. Das Stroh wird anscheinend in einer stationären Presse zuerst gemahlen, verpresst und anschließend gesiebt.
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