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Autor Thema: ökologische Landwirtschaft  (Gelesen 14738 mal)

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angusy

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #30 am: 23. Februar 2016, 12:02:51 »

Den müsstest du natürlich substituieren. Kein GVE-überbelegter Rinderbetrieb in deiner Gegend? Schweinebetrieb ginge auch.

Gibt es so etwas in Hessen?
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hanns

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #31 am: 23. Februar 2016, 12:26:12 »

Den müsstest du natürlich substituieren. Kein GVE-überbelegter Rinderbetrieb in deiner Gegend? Schweinebetrieb ginge auch.
hier gibts nen biogemüse betrieb,der sein kleegras an einen 50 km entfernten rinderbetrieb abgibt und rindermist zurück bekommt.
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Biobauer

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #32 am: 23. Februar 2016, 22:16:58 »

Ich könnte ja 65 ha auf Bio-Grünland umstellen, da es sowieso recht extensiv bearbeitet wird. Das würde natürlich zusätzliche Prämien bringen. Und nebenbei könnte ich damit noch werben und auf Gutmensch machen. Könnte auf dem Pachtmarkt Pluspunkte bringen.

nöö
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen

farming.ch

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #33 am: 24. Februar 2016, 07:47:46 »

Wäre in deinem Fall dann Biopferdehaltung, oder?
Das kommt bei den Mädls sicher gut an. ;)

Wegen der Bio-Sonderkulturen: Da scheint es mir meistens so zu sein, dass das Geld halt nicht mit der ökologischen Wirtschaftsweise verdient wird, sondern aus der Kombination aus relativ günstigen Arbeitskräften und dem gutem Markenimage.

@Christian: Viel viel verdient denn in der CH eigentlich so ein Erntehelfer? Und kommen die auch aus Osteuropa? In der Schweiz ist ja alles ein wenig anders.

Erntehelfer kommen hier aus Portugal und Osteuropa. Der Mindestlohn ist brutto 3'200.- SFr. bei maximal 55 Stunden die Woche. Das sind ca. 2'880.- Euro. Wobei dann noch, nach Gesetz, die Arbeitnehmerbeiträge für die Altersvorsorge etc. abgezogen werden, sind ca. 6.5%. Dazu noch Steuerabzug und eventuell Kost und Logis auf dem Hof. Die Personalkosten für den Hof sind natürlich höher, weil dieser auch noch die Arbeitgeberbeiträge am Staat abliefern muss.

Wir arbeiten 50.5 h die Woche, alles mehr gibt Ueberzeitzuschlag. Auch bezahle ich deutlich mehr als die 3'200.- SFr. den Monat. Ich will aus betrieblichen Gründen (Mitarbieterzufriedenheit, weniger Wechsel, gut Eingearbeitet und hohe Produktivität) und sozialen Gründen mehr bezahlen und weniger lang arbeiten als vorgeschrieben.

LG Christian
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BNT

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #34 am: 24. Februar 2016, 08:50:03 »

Merci.

Zum Vergleich: Der Mindestlohn für Saisonarbeiter beträgt bei uns EUR 1.136,19 brutto für eine 40 Stundenwoche.
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Heico

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #35 am: 24. Februar 2016, 11:39:09 »

Merci.

Zum Vergleich: Der Mindestlohn für Saisonarbeiter beträgt bei uns EUR 1.136,19 brutto für eine 40 Stundenwoche.

Pro Monat oder pro Woche?
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guest1284

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #36 am: 24. Februar 2016, 11:50:58 »

Lohn immer je Std oder Monat, hier Monat bei 40Std Wochenarbeitszeit.
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Matze

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #37 am: 24. Februar 2016, 12:08:24 »

In Schleswig Holstein Mindestlohn für unsere Saisonarbeiter da Biobetrieb und Ökoprämienempfänger 9,18 €/h. So viel zum Thema im Ökolandbau mit seinen vielen preiswerten Arbeitskräften..... Sie sind das Geld wert! weil sehr gut.
Gruss Matthias
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