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Autor Thema: ökologische Landwirtschaft  (Gelesen 14251 mal)

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jotesen

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #15 am: 22. Februar 2016, 20:22:52 »

Druschfrüchte wie Getreide rechnen sich wie hier schon oft geschrieben nicht, weil Osteuropa uns versorgt mit
billigen Getreide.

Kannst du diese Aussage mal verifizieren? Nur oft geschrieben macht es nicht richtiger...

Wer kann denn die Tonne wesentlich günstiger produzieren und zuverlässig hierher schippern?

Durch die geringeren Personalkosten geht das schon noch. Polen ist schon billiger als hier, ABER das gilt für EU-Bio-Ware. Verbandsbio geht im Ausland noch nciht

Ah OK - hatte mich eigentlich auf Konvi- Ware bezogen, aber Bio ist ja nicht minder interessant:

Wie könnte man denn die Ertragssituation im Ausland bei Bio beschreiben?

Also, ich meine folgendes: Im Konvi Bereich sind ja jene Regionen, die so unsagbar günstig produzieren können, leider (zum Glück...) oftmals mit schlechten Böden und/oder Klima, oder fehlendem Kapital "gesegnet", so das die Produktionskosten pro Tonne dann ja am Ende doch nicht mehr so günstig sind.

Wie sieht das bei Bio aus? Sind da im Ausland, im Vergleich zu D die Erträge, bzw. die Kosten pro Tonne ähnlich analog wie im Konvi Bereich, oder egalisiert sich das, aufgrund des allgemeinen, niedrigeren Ertrages dann wieder?

Bin mir nicht sicher, ob man mich versteht, irgendwie schwierig zu erklären grad..

Letztendlich kann ich dir das nicht genau sagen, aber im Biobereich ist neben guten Sorten eben stärker das Geschick des Betriebsleiters gefragt. Ich sage mal so, wenn einer in einer Region, in der das Potential konventionell aus verschiedenen Gründen nict so weit ausgeschöpft wird wie bei uns, in der Lage ist biologisch zu wirtschaften und auf gute Sorten zurückgreifen kann, dann kann er sicher prozentual mehr ernten als das hier ist. Hinzu kommt, dass in solchen Regionen oft noch Technik zur mechanischen Pflege vorhanden ist, so dass vergleichsweise wenig Investitionen nötig sind.

Was ich so aus dem Ostblock höre ist das mit den Investitionen ein wichtiges Thema, warum viele Bio machen. Mit laufenden Kosten lässt sich viel leichter kalkulieren als mit einer großen Investition, die sich irgendwann amortisieren soll.
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Matze

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #16 am: 22. Februar 2016, 22:31:42 »

Hab heute im Vortrag gehört Ertragsrelation Weizen im Norden etwa 40 % Ernte Öko und im Süden bei kontinentalerem Klima bis 80 % vom "konventionellen "Ertrag.
Preise eher das 2 fache, aber schwieriger Kontrakte ab zu schließen und sich damit Sicherheit für ein oder 2? Jahre zu sichern.
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kakvogl

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #17 am: 22. Februar 2016, 22:55:41 »

Kleines Erlebnis letzte Ernte: Weizen gedroschen zur Mühle gefahren Aussage vom angestellten Müllergeselle:"Eigentlich bräuchten wir Eueren Schrott doch gar nicht aus der Region. In einer Stunde rücken wieder 7 LKW aus Tschechien an!"
Anderes Beispiel: Importeure die aus den Ostblock Getreide vor Jahren holten verdienten angeblich an einer Tonne Getreide 180 € ich kann es bis heute nicht glauben. Sie fluteten damals den deutschen Markt, dass nach der Ernte tote Hose mit Vermarktung war.
Fazit: Wir sind halt auf der Welt zu Hause auch wenn es immer heißt Bedarf ist 50%ig nur gedeckt. Über solche Sprüche kann ich nur den Kopf schütteln. Am besten fährt man direkt mit einen Verarbeiter. Den muss man erstmal finden und dann auch entsprechend bedienen können. Sonderfrüchte sind dann noch schwieriger ist meine Meinung. Deswegen Champions Lig Felder bewirtschaften in bio ist das Eine, die Vermarktung das vielleicht noch schwierigere Andere. Da gibts immer was zu tun. ;D ;D ;D ;D
Nicht nur Tonnen bewegen und abkippen. :o :o
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Goas

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #18 am: 22. Februar 2016, 23:12:52 »

Zum Bio-Markt:

Hier in AW geht es ja vorwiegend um Pflanzenbau, manchmal mit eigener Viehhaltung, oder aber auch durch Zukauf von org. Düngern.
Daher ist es schon einmal grundsätzlich schwierig, pauschal eine Aussage zu treffen, ob ein West- oder Ostbetrieb, mit oder ohne Viehhaltung,
Groß oder Klein, grundsätzlich wirtschaftlich besser da steht oder günstiger produzieren kann, und das im Vergleich Öko oder Konventionell.

Einige Fakten sind aber gegeben: Die meisten Feldfrüchte in Bio für den deutschen Markt sind momentan nicht mehr alleine von den deutschen
Bio-Betrieben ausreichend lieferbar. Aussage von Bioland Berlin war neulich auf einer Veranstaltung, daß man sogar ein Stück weit dankbar ist,das man
für die deutschen Kunden auf Ware aus Osteuropa zurückgreifen kann. Ein weiteres Problem erreicht auch die Bio-Branche, indem man oftmals auch nur noch
in 25to- Einheiten verkaufen kann. Es gibt ja nicht an jeder Ecke ein Bio-Lagerhaus, daher selbst lagern oder über Partner usw.
In großen Strukturen mit einheitlichen Qualitäten tut sich der Handel leichter, da auch die Verarbeiter größer werden.
Es gibt inzwischen sogar Hafenlager für Bio-Ware, die dann günstig Ware vom Osten annehmen.

Ich kenne inzwischen einige ehemalige konv. Vorzeigebetriebsleiter, welche sich aus persönlichen Gründen dem Bio zugewandt haben, und auch da wieder sehr erfolgreich sind.
Dabei geht erst einmal weniger um die persönliche Umstellung, ein Öko sein zu wollen, sondern einfach nach dreißig Jahren Spritzmittelkanisterablesen und
dem Berater vom Amt zu folgen, nochmals etwas neues anpacken zu wollen. Da werden auch 50 ha Zuckerrüben mit der Hand gehackt! Und momentan bei Preisen, wo es paßt.
Diese größeren Umsteller haben sogar nicht einmal Bio-Förderung für die gesamte Fläche erhalten, und trotzdem das Ding durchgezogen. Und in den letzten Jahren
wurden die Bio-Preise auch in den Keller gezogen, wenn Konvi abgestürzt war, obwohl diese Märkte eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Umgekehrt erhalten die
Bio-Milchviehbetriebe momentan ca. 50 Cent/L., wo es bei den Konvi nun evt. noch auch 26 Cent runterknallt. Man muß diese Märkte auch über Jahre und mindestens eine
Fruchtfolge sehen, um Bilanz zu ziehen.

Aber um den nicht-Bio`s hier ein Gefühl an die Hand zu geben, was momentan geht:
Verbandsware:
Erträge je nach Kultur ca. 1/2 bis 2/3 von konvi., allerdings nicht jedes Jahr eine Verkaufsfrucht, da auch Grünbrachejahre dazugehören.
Backweizen 35.- bis 42.-€, W-Gerste 28.-€, Hafer 25.-€, Roggen 28.-€, Dinkel 47.- bis 55.-€, Ackerbohne/Erbse 40.-€, Zuckerrübe 8.-bis 9.-€

Bitte diese Zahlen nicht einfach auf die eigene Bewirtschaftung direkt umrechnen, da es bzgl. Fruchtfolge, Zwischenfrüchte und Anbaupausen deutliche Verschiebungen zum vorhandenen Betrieb
geben kann. Auch das Risiko, daß etwas nicht so gelingt, ist im Öko manchmal höher, da nicht alles per PSM wieder kontrollierbar ist.
Auch die Arbeitszeiten pro ha können deutlich höher sein als konvi, aber es kommt auch vor, daß man nach der Aussaat im Herbst frühestens mit dem Mähdrescher das
Feld wieder befahren muß. Dann kann man sich im März nochmal länger ne Kaffeepause gönnen, wenn die Kollegen schon Düngen und Spritzen müssen, und das mehrmals.

In Bayern gibt es die Möglichkeit, sich bei Bio-Betrieben umzuschauen (Netzwerk Bauer zu Bauer Gespräche), um ein Gefühl und auch Ideen für den eigenen Hof zu bekommen.
Wenn man sich dann mal reingedacht hat, dann nutzen erst die Erlöse und Verkaufszahlen etwas, um ein brauchbares Ergebnis zu erhalten.

Ich freue mich, daß hier nun ein neues Thema aufgemacht wurde, das bisher locker auf die Bios zugeht, und einfach mal auf Augenhöhe geplaudert wird. Ich habe einen Kollegen,
der immer sagte, ich werde nie ein Bio (vom Kopf her), macht jetzt aber trotzdem 10 Jahre Bio durch, da er sieht, daß es funktionieren kann.
Und dieses neue Spezialthema Greening kennen die Bio-Betriebe schon lange, nur nicht mit diesen irrwitzigen Verkomplikationen. Es läuft ja eh schon einen
Zwangsökologisierung der Landwirtschaft, siehe Zwang zum Zwischenfruchtbau, Düngeverbote, Abschaffung von Pflanzenschutzmitteln, Humusbilanz, Tierwohl, usw.

Im Prinzip können alle Wirtschaftweisen viel voneinander lernen und profitieren. Daher lesen und argumentieren auch hier die Bio-Bauern im Konvi-Forum mit, jedenfalls solange
es noch kein Bio-agrowissen gibt ;D.

Goas
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jotesen

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #19 am: 22. Februar 2016, 23:21:11 »

Aussage von Bioland Berlin war neulich auf einer Veranstaltung, daß man sogar ein Stück weit dankbar ist,das man
für die deutschen Kunden auf Ware aus Osteuropa zurückgreifen kann.

Was bitte ist Bioland Berlin?

Sonst kann man das nahezu so stehen lassen mit regionalen Abweichungen
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Heico

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #20 am: 23. Februar 2016, 00:41:37 »

Es ging noch um die Frage warum kann man in (SO)steuropa das Biogetreide so viel billiger als hier erzeugen.

Die echten Biobetriebe haben ihre Produktion in SO Europa schon wieder auf Konventionell umgestellt.
Die Anderen, die noch Bio sind, können zu jedem Preis liefern und das ist auch für mich verständlich.
Wie wäre es mit einer angenommenen Berechnung:
Erzeuger bekommt 15 € dann kommen die verschiedenen Handelsstufen (vielleicht 5) und am Ende ist man bei sagenhaften 25 € ,die der deutsche Händler sich nicht entgehen lassen kann, sonst ist er nicht Wettbewerbsfähig.
Alle sind zufrieden außer der deutsche Bauer. Der darf sein Häufchen auch noch dazuschütten und bekommt 5 Euro mehr.
Bei der Bio-Kontrolle wird dann im, ich nenne es mal "Das goldenen Dreieck"  :) mit harten Bandagen gekämpft, damit alles rechtens ist.
Ich persönlich glaube ich nicht, dass dort Bioware herkommt. Das müssten sie mir beweisen von der Aussaat bis zur Ernte und nicht nur an dem Tag wo die Kontrolle stattfindet.
Wenn ich Mafioso wäre, würde ich das auch so machen. Mehr kann man nicht verdienen und wenn heute Jemand gefasst wird, fängt morgen ein neuer wieder an. ;D  Aber nicht weitersagen.
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jotesen

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #21 am: 23. Februar 2016, 00:51:11 »

Es ging noch um die Frage warum kann man in (SO)steuropa das Biogetreide so viel billiger als hier erzeugen.

Die echten Biobetriebe haben ihre Produktion in SO Europa schon wieder auf Konventionell umgestellt.
Die Anderen, die noch Bio sind, können zu jedem Preis liefern und das ist auch für mich verständlich.
Wie wäre es mit einer angenommenen Berechnung:
Erzeuger bekommt 15 € dann kommen die verschiedenen Handelsstufen (vielleicht 5) und am Ende ist man bei sagenhaften 25 € ,die der deutsche Händler sich nicht entgehen lassen kann, sonst ist er nicht Wettbewerbsfähig.
Alle sind zufrieden außer der deutsche Bauer. Der darf sein Häufchen auch noch dazuschütten und bekommt 5 Euro mehr.
Bei der Bio-Kontrolle wird dann im, ich nenne es mal "Das goldenen Dreieck"  :) mit harten Bandagen gekämpft, damit alles rechtens ist.
Ich persönlich glaube ich nicht, dass dort Bioware herkommt. Das müssten sie mir beweisen von der Aussaat bis zur Ernte und nicht nur an dem Tag wo die Kontrolle stattfindet.
Wenn ich Mafioso wäre, würde ich das auch so machen. Mehr kann man nicht verdienen und wenn heute Jemand gefasst wird, fängt morgen ein neuer wieder an. ;D  Aber nicht weitersagen.
Schwarze Schafe gibt es überall.
Ich weiß zufällig, dass zumindest einige Biogetreidehändler feste Betriebe im Osteuropäischen Raum haben, die die beliefern. Diese Betriebe sind nicht nur kontrolliert und zertifiziert, sondern werden auch über das Jahr aus Deutschland betreut und beraten, sowie besucht.
Aber klar, die Verbrecher gibt es immer und überall.
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Goas

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #22 am: 23. Februar 2016, 09:58:17 »

Wenn wir über schwarze Schafe sprechen, dann gilt das in allen Produktionsschienen, egal ob Landwirtschaft oder Handel, usw.
Es kommt halt darauf an, auf welchem Level man beschissen wird. Es gibt sicherlich viele konventionelle landwirtschaftliche Produkte
wie Getreide, Gemüse, usw., welche mit verbotenen Substanzen behandelt wurden, oder bei denen die Düngeverordnung und andere
Spielregeln "vergessen" wurden. Und ob dann z.B. Getreide mit Herkunft aus USA, Westeuropa, Australien, Rußland, China, usw. tatsächlich
unsere Vorstellungen bzgl. Produktion und Gesundheit erfüllt, kann sicherlich auch in einigen Fällen bezweifelt werden.

Daher ist es sicherlich nicht zielführend, in der Bio-Landwirtschaft oder Bio-Handel schwarze Schafe zu suchen, um die Wirtschaftsweise
grundsätzlich als Täuschung oder Ideologie abzustempeln. Schwarze Schafe, die gibt es da sicher, und die wurden auch
schon eliminiert, es kommen auch bestimmt wieder welche nach. In Europa gab es schon Schließung einer Molkerei, Verurteilung von Händlern,
Aberkennung von Öko-Produkten, usw. Aber es wird auch ständig überwacht und geprüft, und somit auch dran gearbeitet.

Es gibt inzwischen Verarbeiter in Deutschland, die auf die Sicherheit deutscher Produkte setzen, und tun sich nicht mehr das Risiko der ausländischen Herkünfte
an. Daher konnten wir nun schon mehrjährige Verträge für Getreide abschließen, in denen Menge und Preis festgeschrieben sind. Diese Partnerschaft wäre
doch in allen Bereichen der Landwirtschaft ein interessantes Modell?

Bioland Berlin: konkret ist dort die Bioland Markt als Handelsgesellschaft für vorwiegend Bioland-Produkte gemeint.
Ähnliches macht die Naturland-Marktgesellschaft.

Goas

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #23 am: 23. Februar 2016, 10:48:35 »

Ich könnte ja 65 ha auf Bio-Grünland umstellen, da es sowieso recht extensiv bearbeitet wird. Das würde natürlich zusätzliche Prämien bringen. Und nebenbei könnte ich damit noch werben und auf Gutmensch machen. Könnte auf dem Pachtmarkt Pluspunkte bringen.
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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #24 am: 23. Februar 2016, 11:16:24 »

Wäre in deinem Fall dann Biopferdehaltung, oder?
Das kommt bei den Mädls sicher gut an. ;)

Wegen der Bio-Sonderkulturen: Da scheint es mir meistens so zu sein, dass das Geld halt nicht mit der ökologischen Wirtschaftsweise verdient wird, sondern aus der Kombination aus relativ günstigen Arbeitskräften und dem gutem Markenimage.

@Christian: Viel viel verdient denn in der CH eigentlich so ein Erntehelfer? Und kommen die auch aus Osteuropa? In der Schweiz ist ja alles ein wenig anders.
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NobbyNobbs

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #25 am: 23. Februar 2016, 11:19:24 »

Wäre in deinem Fall dann Biopferdehaltung, oder?
Das kommt bei den Mädls sicher gut an. ;)
 


Ja eben:

- ich kann mit Bioheu werben
- ich kann als Gutmensch auf dem Pachtmarkt vielleicht die ein oder andere grün angehauchte Dame oder einen Herren eher überzeugen
- ich profitiere vom System (Prämien)

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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #26 am: 23. Februar 2016, 11:24:04 »

Und du kannst Bio-Pferdeäpfel als Dünger verkaufen.

Persönlich hätte ich auch bei der Milchproduktion am wenigsten Bedenken wegen Bio. Bei uns in der Grünlandregion läuft dieses System wirklich sehr nahe am Kreislauf. Allerdings bekommen jene, die bei uns nach Sterzing liefern, bessere Milchpreise als hier für Biomilch zu erzielen ist. Verkehrte Welt, made in Italy.
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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #27 am: 23. Februar 2016, 11:26:00 »

Und du kannst Bio-Pferdeäpfel als Dünger verkaufen.

Persönlich hätte ich auch bei der Milchproduktion am wenigsten Bedenken wegen Bio. Bei uns in der Grünlandregion läuft dieses System wirklich sehr nahe am Kreislauf. Allerdings bekommen jene, die bei uns nach Sterzing liefern, bessere Milchpreise als hier für Biomilch zu erzielen ist. Verkehrte Welt, made in Italy.

Neeee Quatsch, ich verkaufe doch keinen organischen Dünger. Welch absurde Ideen hast du denn?!  :P ;)
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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #28 am: 23. Februar 2016, 11:33:17 »

Den müsstest du natürlich substituieren. Kein GVE-überbelegter Rinderbetrieb in deiner Gegend? Schweinebetrieb ginge auch. 
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Re: ökologische Landwirtschaft
« Antwort #29 am: 23. Februar 2016, 11:34:26 »

Den müsstest du natürlich substituieren. Kein GVE-überbelegter Rinderbetrieb in deiner Gegend? Schweinebetrieb ginge auch.

leider nein
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