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  • #16 von JD Bochum am 01 Jan 2015
  • Moin

    Das Problem der meisten die Geräte verleihen ist "Nein" zu sagen ohne sich zu schämen. Wie oft verleiht man etwas weil man Gefragt wird aber ärgert sich die ganze Zeit weil man es doch nicht machen wollte :-X.

    Ich sag bei manchen Geräten ganz klar nein wenn ich gefragt werde. Habe aber kein Problem wenn ich um Hilfe gebeten werde die Maschinen mitzubringen. Das ist für mich die beste Lösung auch wenn es mich vielleicht etwas Zeit kostet.

    Wie sieht es denn bei euch aus? Würdet ihr alle Maschinen verleihen oder habt ihr bestimmte Personen die die Maschine mitnutzen dürfen.

    JD Bochum

  • #17 von Walter am 01 Jan 2015
  • Hallo,


    Ich trenne das mit dem Verleihen..

    Ich habe 3-4 Berufskollegen, die kriegen Maschinen ohne Wenn und Aber. Ich weiß wie die damit umgehen, und kriege bei denen auch Maschinen.
    Sind aber Landwirte. Außerdem bestehe ich da auf eine Leih- und Obhutversicherung (die hier aber jeder hat wegen dem Maschinenring bzw WBV)

    Dann gibt es 2 Personen, die kriegen auch Maschinen, sind aber keine Berufskollegen. Sind aber enge Freunde, die wissen was mit der Maschine geht und die fahren höchstens mal das eigene Brennholz ausm Wald heim.

    Zum dritten gibt es Maschinen nur mit mir als Fahrer. Bestes Beispiel ist da der Weidemann zum Stall misten. Kann ich besser und schneller als anderen, außerdem ist son Schmalspurlader nix für ungeübte Fahrer (Kippgefahr).

    Und zum Schluss gibt es welche die nix kriegen.


    MfG
  • #18 von derKarsten am 01 Jan 2015
  • Ihr redet alle am Thema vorbei

    Ein Mitarbeiter der sowieso bei mir Schlepper fährt der weiß schon wie er umgehen muß das er den nicht anschleppen kann.
    Das er keine Kies fahren darf für seinen Garagenbau wissen wir auch.

    Was soll ich meinen Mitarbeitern nicht fremden Leuten sagen, ausleihen geht nicht.

    Mfg

    Ich finde das Thema läuft etwas auseinander.
    Wie genau ist denn deine Situation?
    Du hast einen Landwirtschaftlichen Betrieb mit mehren Mitarbeiten und dort leiht sich der ein oder andere MA dann Maschinen aus. Bewegt der sie mit dem eigenen Schlepper, da er vom Hofe kommt und darauf zurückgreifen kann, oder wird dein Schlepper mit ausgeliehen, oder wie muss man sich das vorstellen?
    Wenn ich mir jetzt vorstelle das der MA deinen Schlepper mit Mulcher mitnimmt um Bekanntem den Bauplatz zu mulchen, oder im Frühjahr einer Bekannten die Pferdewiese mit der KE planiert, dann kann ich mir auch Wege vorstellen wie man da bei größeren Schäden verfährt -oder welchen Umfang hat das Leihen?
  • #19 von Biobauer am 01 Jan 2015
  • weil hier immer a paar rumunken wegen steuer und finanzamt und sowas, mir ist kein einziger fall  bekannt, wo sowas jemals geahndet worden wäre bzw wo sich ein polizist überhaupt dafür interessiert hätte
    zum andern, egal ob das der beste freund oder sonstwer ist, sowas geht nur schriftlich, und zwar mit voller übernahme des risikos durch den ausleiher. stellt euch mal einen richtig grossen schaden vor, da werden aus besten freunde erbitterte feinde....
  • #20 von angusy am 01 Jan 2015

  • Ein Mitarbeiter der sowieso bei mir Schlepper fährt der weiß schon wie er umgehen muß das er den nicht anschleppen kann.
    Das er keine Kies fahren darf für seinen Garagenbau wissen wir auch.

    Was soll ich meinen Mitarbeitern nicht fremden Leuten sagen, ausleihen geht nicht.


    Wie passt das denn zu:

    Es ist vielen nicht klar das Sie da ein Fahrzeug ausleihen das 100 oder 200.000 Euro kostet. Wie soll ein Fabrikarbeiter Schaden von 200.000 Euro bezahlen.


    Was hast Du denn für Mitarbeiter, die den Wert der Fahrzeuge nicht einordnen können?

    Außerdem würde ich mal den steuerlichen Aspekt nicht außer acht lassen: Es handelt sich hier ganz klar um einen geldwerten Vorteil, den Du gewährst. Darauf ist Lohnsteuer abzuführen. Alles andere erfüllt (mindestens) den Tatbestand der leichtfertigen Steuerverkürzung!
  • #21 von Mulchsaat am 01 Jan 2015
  • Wo kein Kläger, da kein Richter, lasst mal die Kirche im Dorf...

    Keine schlafenden Hunde wecken.
  • #22 von tuning Esel am 01 Jan 2015
  • Hier werden viel und regelmässig Maschinen ver-gemietet, Probleme gibt es eigentlich nicht, wen  was kaputt geht muss man  schauen was es ist, zb ne Kolision oder zuviel Power Davor ist dan ne Haftplicht sache was Auch von der versichrung vom Mieter bezahlt wirt,  verschleis sachen wie zb ne Kratzboden kette  die reist ist dan am maschien besitzer zu bezahlen..

    Ich habe noch ne extra versicherung für gemietete Machien wo  in Kollision fall..(habe Auch immer mehr Fahrer was die dan zustande bringen..) kostet nicht die Welt und so ist man sicher.. habe Auch ne Bruchverischerung für Machinen die  ich ausleie(habe da nen Kunde wo eben die Verischerung nicht mehr Zahlen will weil er eben sehr viele Schaden hat)und  letzten Sommer hat mir dieser eben die Wiesenegge geschrottet, der Versicherungs Mann kamm schon , nur habe noch nichts gehört von denen(sie haben gesagt dauert ein Moment, aber muss man mal nachhacken..)aber er wolte den restweg mir auszahlen, war aber vom Preis nicht so sicher weil die 5 Jahre alt  viel teuerer war als Heute da wusste der mann nicht so recht..
  • #23 von Thomas am 01 Jan 2015
  • Moin

    Das Problem der meisten die Geräte verleihen ist "Nein" zu sagen ohne sich zu schämen. Wie oft verleiht man etwas weil man Gefragt wird aber ärgert sich die ganze Zeit weil man es doch nicht machen wollte :-X.

    Ich sag bei manchen Geräten ganz klar nein wenn ich gefragt werde. Habe aber kein Problem wenn ich um Hilfe gebeten werde die Maschinen mitzubringen. Das ist für mich die beste Lösung auch wenn es mich vielleicht etwas Zeit kostet.

    Wie sieht es denn bei euch aus? Würdet ihr alle Maschinen verleihen oder habt ihr bestimmte Personen die die Maschine mitnutzen dürfen.

    JD Bochum

    Es gibt sehr wenige, handverlesene Berufskollegen, die bei mir eine Maschine geliehen bekommen. Das ist dann mal ein Mähwerk oder die Scheibenegge oder der Grubber oder ein Hänger zum Strohfahren. Da bekomme ich die Maschinen immer in Ordnung und korrekt zurück und wenn ich sage, das muss hinterher gewaschen werden, dann ist das Teil auch sauber. Ich schreibe eine Rechnung über MR-Satz und gut.
    IDR sind das auch Saatgut-Kunden, da wäscht dann eine Hand die andere.

    Gewisse Maschinen verleihe ich prinzipiell nicht, Muldenkipper, Schlepper, Kartoffeltechnik, MD versteht sich von selbst.
    Bei Bedarf biete ich an, dass ich die Arbeit selbst mit meinen Maschinen gegen Rechnung übernehme. Wenn ich dass grundsätzlich nicht möchte, sage ich dann, ich habe keine Zeit. was dann meistens auch so stimmt.



    Zur Ausgangsfrage: Ich habe noch nicht verstanden, wo und für wen denn deine Mitarbeiter mit deinen Maschinen arbeiten wollen. Das ist wohl das Entscheidende.

    Gruß
    Thomas
  • #24 von Rabe am 01 Jan 2015
  • @manis

    Kann in deinem Fall nicht die Haftpflichtversicherung deiner Mitarbeiter einspringen?
  • #25 von Cyberlui am 01 Jan 2015
  • Maschinen an Kollegen verleihen wenn seh ich auch weniger ein Problem, Hab letztes Frühjahr auch von einem die walze geliehen und beim zusammenklappen 3 Walzenringe geschrottet . hab es ihm gleich gesagt als ich sie wieder brachte und gefragt ob er sie bestellen will oder ob ich es machen soll, Hab sie dann selber bestellt und ihm gebracht und natürlich angeboten beim einbauen zu helfen, so was gehört sich für mich eigentlich. schwieriger seh ich das  bei teureren Maschinen so Schlepper oder so, Wenn du den Schlepper vom Nachbarn leihst und aus irgendeinem Grund verreckt das Getriebe oder ähnlich Teureres. Was Dann???
  • #26 von manis am 01 Jan 2015
  • konkret jetzt im moment, will ein Fahrer von mir einen Schlepper um Bäumen aus seinem Wald zu Säge zufahren, ein anderer brauchte den lader weil er beim seinen Bau was hoch heben mußte, ein anderer wollte noch eine alte Gruben für Oberflächenwasser auspumpen eben solche Sachen wo man einen Fahren immer schwer ablehnen kan. Hier geht es überhaupt nicht um Steuersachen, hier geht es einfach um Schäden die enstehen können z.B der eine schmeißt den Telelader um. das zahlt keine Vollkasso und warum auch er war ja nicht in meinem Auftrag unterwegs.

     
  • #27 von angusy am 01 Jan 2015
  • Hier geht es überhaupt nicht um Steuersachen,

    Das wird das Finanzamt ganz anders sehen!
  • #28 von John Deere 7830 am 01 Jan 2015
  • Kann mal jemand  erklären wie man den Traktor  in Deutschland anmelden  müsste um z.b. Schotter transportieren  zu dürfen und was das dann im Gegensatz zur grünen Nummer mehr kostet?
    Egal was ich da in den letzten  Jahren gelesen habe,  aber wenn's um Traktor und nicht Löw. Arbeiten gelesen  hab, hab ich mir mind. einmal  aufs Hirn gegriffen.
  • #29 von ulli am 01 Jan 2015
  • Von den Leuten die hier regelmäßig aushelfen kann auch jeder regelmäßig Maschinen ausleihen, da hat hier keiner ein Problem mit. Wenn die nicht damit umgehen könnten, bräuchten die hier ja auch nicht fahren. Und was mögliche Schäden angeht: Bis dato ist hier noch nichts von "unseren Jungs" defekt wieder abgeliefert worden. Sollte es dazu kommen, ist doch immer fraglich was kaputt ist. Fahre ich nen Spiegel ab so ist das zu bezahlen und fertig, wir haben aber z.B. einen Nebenerwerbslw. der bei uns aushilft, wenn der unser Gespann zum Pflügen mitnimmt weil es einfach schneller geht, und der hat bei uns 50ha gepflügt und auf seinen 2ha die er dannach macht verreckt der Schlepper, so würde ich es nicht als sein Problem ansehen, wenn er bei uns weitergemacht hätte wäre es ja dann 2h später wohl auch zu dem Schaden gekommen... Immer vorrausgesetzt die Leute können mit den Maschinen umgehen und es werden nicht von jemandem der vielleicht 2h im Jahr auf einem 50PS Hinterradschlepper sitzt auf einmal mit 200 Pferdchen irgendwelche "Spezialmissionen" gefahren.
    Mit Berufskollegen geht das ganze auch ganz gut, wenn auch nicht mit allen. Aber auch da kennt man doch diejenigen wo ich weiss das die Maschine zum vereinbarten Zeitpunkt sauber und abgefettet etc. wieder in der Halle steht. Im Umgekehrten machen wir es genauso, und dann kann man auch schonmal gegenrechnen und braucht nicht jede Stunde abrechnen finde ich...
  • #30 von charlie am 01 Jan 2015
  • Hier geht es überhaupt nicht um Steuersachen,

    Das wird das Finanzamt ganz anders sehen!

    Das kannst auch vorübergehend ändern...
    Du musst es nur unverzüglich ans Hauptzollamt melden, also sogar nachträglich...

    Und hier kann man den ganzen Krempel nachlesen...

    https://www.landkreis-harburg.de/medien/dokumente/merkblatt_land_und_fortwirtschaftliche_fahrzeuge.pdf?20140212120510
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