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Autor Thema: Bauernproteste gegen den Handel: Einige wichtige Punkte – aber leider zu einfach  (Gelesen 1914 mal)

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rofl1436

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Hier mal ein Artikel der es meiner Meinung nach ganz gut trifft und auch klar stellt, dass einige Forderungen des LSV viel zu kurz gedacht sind:

https://agrardebatten.blog/2020/12/15/bauernproteste-gegen-den-handel-kommentar/amp/?__twitter_impression=true
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Stefan

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Der LSV hat seinen Auftrag ja tatsächlich in der Public Relation, also der Verbindung zu den Menschen gesehen.
Wäre es nicht möglich auf diesem Pfad auch positiv wirkende Kampangen für die (ich sage beusst) konventionelle Landwirtschaft zu fahren. Ich meine offensichtlich sind die Landwirte ja inzwischen bereit dafür Geld auszugeben. Die Sternfahrten sind ja auch nicht umsonst gewesen...
Nehmen wir mal an man würde dieses Geld jährlich in die Hände von Marketingprofis geben. Das könnte richtig was bewirken.
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halbspaenner

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Moin Stefan,
das habe ich schon vor über 20 Jahren bei diversen Landvolkmeetings angeregt, passiert ist nix, im Gegenteil, da werden Dilettanten für teures Geld engagiert....
Andererseits wirst aber von etlichen scharf rechnenden :rolleyes: Berufskollegen keinen Cent für solche Zwecke sehen, als wir letztes Jahr die grünen Kreuze aufgestellt haben, wollten manche Spackos die grüne Farbe ersetzt haben :stupid:...
Gruß, Rudolf
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Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, wenn Ihr die Starken schwächt.
Abraham Lincoln

wollomo

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Nehmen wir mal an man würde dieses Geld jährlich in die Hände von Marketingprofis geben.
Was darf der kosten? 10, 15, 30, 50 oder 100€? Alles was bei über 10€/Stunde liegt wirst du jemanden finden dem es zu viel ist. Der bekommt schließlich fürs Nichts tun Geld und selber soll man für 30 Cent/kg Kühe melken?

Wenn man einen Profi möchte, den braucht man dafür, dann muss man eben ordentlich in die Tasche greifen. Das werden mind. 50% der Landwirte nicht verstehen.
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canuck

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Habe dieses Thema schon einmal angesprochen.
Viele werden denken was der da sagt von aussen!
Einigkeit unter Bauern ist schwierig.Aber fast alle sind sich einig das es ein Sprachrohr nach aussen geben muss.Seien es Verbände oder sonst was.
Ich kann nur meine persönliche Erfahrung weitergeben.Hier sind die verschiedenen landwirtschaftlichen Organisationen,diejenigen die direkt mit Regierung oder auch mit Konsumenten in Verbindung stehen.
Finanzierung wird durch“ freiwillige Mitglieder Beiträge“ sichergestellt.Einfach erklärt gewisse Rabatte,Steuervergünstigungen gibt es nur bei vorgewiesener Mitgliedschaft.Also einfach gesagt um in den Genuss meiner Treibstoff Reduktion zu kommen,muss ich meine bezahltem Ontario Federation of Agriculture Karte vorwiesen.Wenn aber jemand dieser Organisation nicht beitreten will hat er noch zwei weitere Verbände zur Wahl.Wenn aber jemand alles ablehnt kann er Einspruch erheben und vor einem Tribunal seine Gründe vorbringen,warum er auch die Vergünstigungen bekommen sollte.
Dies zur Finanzierung dieser Bauernverbände.
Es wird viel über Handelsfragen diskutiert.Aber in Zukunft werden Umwelt,die Dünger,Pestizide Emissionen aller Art,Tierwohl genau so wichtig sein.Gerade dort wäre die bäuerliche Stimme,bei Politik und Bürger wichtig.
Es sollte doch möglich sein mit einem Landwirtschaftsminister auf welcher Stufe auch immer ein Dialog zu führen.
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canuck

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Marketing Organsationen spielen hier eine grosse Rolle.
Eine Milchfarm je noch Grösse kann einige 10000 $ für Marketing und Administration im Jahr bezahlen.
Jede Tonne Mais oder Soya wird mit mit einem  Verbandsbeitrag belastet.Sobald es durch ein lizenzierter Händler läuft.Dafür habe ich die Garantie das mir die Ware bezahlt wird.
Damit will ich nur aufzeigen das freiwillige Mitgliedschaften kaum funktionieren.
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wollomo

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Vergünstigungen gibt es hier auch durch Maschinenring und Bauernverband. Beide machen leider kein Marketing an den Endkunden. Aber genau das ist die einzige Chance uns zu stärken. Wenn die Bürger hinter uns stehen muss es auch die Politik. Das ist sicherlich ein harter und steiniget Weg und nichts das man innerhalb von ein oaar Jahren erreicht.
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