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Autor Thema: Maiszünsler  (Gelesen 79967 mal)

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ZX25

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Re: Maiszünsler
« Antwort #240 am: 12. November 2019, 20:17:34 »

Vor zwei Jahren war es bei Kemper, wo gibt's da In Hannover was neues interessantes zu sehen?
was ist daraus eigentlich geworden?
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Amalie18

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Re: Maiszünsler
« Antwort #241 am: 12. November 2019, 22:40:12 »

Gibt es schon zu kaufen.
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ZX25

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Re: Maiszünsler
« Antwort #242 am: 13. November 2019, 06:39:46 »

ok danke, ich hatte zuletzt immer nur bei kemper geschaut.
bei john deere hab ichs nun gefunden.

gib es dazu hier schon efahrungen?
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derKarsten

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Re: Maiszünsler
« Antwort #243 am: 13. November 2019, 12:48:59 »

Ein größeres Lohnunternehmen hatte so ein 8 Reihen Kemper Gebiss als er beim Nachbarn gehäckselt hat. Ergebnis sah besser aus als Standard-Ernte mit Claas Vorsatz + 2,80m Müthing Mulcher Tage drauf hinterher (War dabei jeweils schmierig durch immer wieder kleine Schauer, Mulcher bzw. Walze rührte daher schon etwas im Boden).
Hauptproblem war nur das Vorgewende mit 6-Reiher gelegt und zu klein war (für Abfahrer mit Tridems) bzw. wenn beim Anschlussfahren massiv von der Reihenweiter abgewichen war (sah im Mai beim Blick aus dem Fenster aber auch teils etwas "slalom" aus).
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JM

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Re: Maiszünsler
« Antwort #244 am: 02. Oktober 2021, 12:31:40 »

Mich würde,mal eure Meinung interessieren, 
auf der gegenüberliegenden Seite eines Flusses baut ein berufskollege mais in monokultur , die stoppel bleiben bis zum darauffolgenden Frühjahr unangetastet.
Matürlich habe ich auch alle 4 Jahre mais gegenüber sei en Flächen stehen , so wie auch in diesem Jahr,  kann ich mir das maisstoppelmulchen sparen , und direkt Roggen in die stoppen stripper oder   macht das mulchen trotz der widrigen Umstände Sinn?
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sten

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Re: Maiszünsler
« Antwort #245 am: 02. Oktober 2021, 12:34:26 »

Der Zünsler schlüpft erst im Frühjahr, insofern wäre es doch ausreichend, wenn im Frühjahr eine ausreichende Bearbeitung erfolgt, um den Zünsler zu bekämpfen. Oder muss der Stängel im Herbst zerstört werden, damit der Zünsler durch die Feuchte verschimmelt?
Carsten
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JM

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Re: Maiszünsler
« Antwort #246 am: 02. Oktober 2021, 13:03:07 »

Der Zünsler schlüpft erst im Frühjahr, insofern wäre es doch ausreichend, wenn im Frühjahr eine ausreichende Bearbeitung erfolgt, um den Zünsler zu bekämpfen. Oder muss der Stängel im Herbst zerstört werden, damit der Zünsler durch die Feuchte verschimmelt?
Carsten

Was verstehst du unter ausreichender Bearbeitung?
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sten

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Re: Maiszünsler
« Antwort #247 am: 02. Oktober 2021, 14:08:31 »

Eine Bearbeitung, die die Stängel zerstört, bevor der Zünsler schlüpfen kann.
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treckeripaq01

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Re: Maiszünsler
« Antwort #248 am: 02. Oktober 2021, 14:54:27 »

Eine Bearbeitung, die die Stängel zerstört, bevor der Zünsler schlüpfen kann.

Friert aber nicht kaputt
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LW geht auch ohne Berater
Gruß Toni

sten

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Re: Maiszünsler
« Antwort #249 am: 02. Oktober 2021, 16:42:27 »

Wie wichtig ist der Frost? Ich bin bisher davon ausgegangen, dass man die Halme an der Basis brechen muss, damit die Larve kein Winterquartier hat und Feuchtigkeit und andere Wettereinflüsse ungehindert eindringen können. Unterpflügen soll ja dann, wenn es nicht sicher unter 25cm geht, eher gut für den Zünsler sein, weil er wieder etwas mehr geschützt ist vor Warm/Kalt und Feucht/Trocken Wechseln?
Gruß
Carsten

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Ede

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Re: Maiszünsler
« Antwort #250 am: 02. Oktober 2021, 18:58:29 »

Mich würde,mal eure Meinung interessieren, 
auf der gegenüberliegenden Seite eines Flusses baut ein berufskollege mais in monokultur , die stoppel bleiben bis zum darauffolgenden Frühjahr unangetastet.
Matürlich habe ich auch alle 4 Jahre mais gegenüber sei en Flächen stehen , so wie auch in diesem Jahr,  kann ich mir das maisstoppelmulchen sparen , und direkt Roggen in die stoppen stripper oder   macht das mulchen trotz der widrigen Umstände Sinn?

Mir wurde mal von einem Maisprofi gesagt, wenns nur einer in der Gemarkung nicht macht, kann der Rest es sich auch schenken.
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Ede

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Re: Maiszünsler
« Antwort #251 am: 02. Oktober 2021, 19:01:27 »

Der Zünsler schlüpft erst im Frühjahr, insofern wäre es doch ausreichend, wenn im Frühjahr eine ausreichende Bearbeitung erfolgt, um den Zünsler zu bekämpfen. Oder muss der Stängel im Herbst zerstört werden, damit der Zünsler durch die Feuchte verschimmelt?
Carsten

Nach meinem Wissen muß der Stoppel im Herbst angeschlagen werden, damit die Larve aufgrund von Witterungseinflüssen den Winter nicht übersteht. Ich denke, im Frühjahr ist es zu spät, bzw die Zeit zu kurz, in der widrige Bedinungen auf die Zünslerlarve einwirken können. Dazu zählt auch Frost und Feuchtigkeit, denn die Larve schützt sich im isolierenden Stängel davor.
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Tim

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Re: Maiszünsler
« Antwort #252 am: 02. Oktober 2021, 22:24:39 »

Mich würde,mal eure Meinung interessieren, 
auf der gegenüberliegenden Seite eines Flusses baut ein berufskollege mais in monokultur , die stoppel bleiben bis zum darauffolgenden Frühjahr unangetastet.
Matürlich habe ich auch alle 4 Jahre mais gegenüber sei en Flächen stehen , so wie auch in diesem Jahr,  kann ich mir das maisstoppelmulchen sparen , und direkt Roggen in die stoppen stripper oder   macht das mulchen trotz der widrigen Umstände Sinn?

Mir wurde mal von einem Maisprofi gesagt, wenns nur einer in der Gemarkung nicht macht, kann der Rest es sich auch schenken.


Man mulcht ja auch aus anderen Gründen-Wildschaden, Fusarien usw. Mulchen Ist aber nicht immer gleich mulchen ... ich glaub da hat jeder seine individuellen Schnerzgrenzen was da gut und richtig ist und das Maisstroh zu zerspleissen bleibt eine Herausforderung.
Tief häckseln , nun gut , bei der Ertragslage dies jahr ist das auch nicht ganz zweckdienlich und klappt auch nicht immer.

Hier gibt es mittlerweile auch die Empfehlung/Monitoring zur chem. Bekämpfung des Zuflugs Durch das Landesamt, und ich kenne einige , die die Behandlung schon fest gesetzt haben,  es geht da in Grunde nur noch um das "Wann?" und "Was?".

Da jetzt irgend jemand die Schuld zu geben? Die Biester fliegen halt auch weit.

Bt-Mais wäre eine potente Lösung - ist aber der modernen Hexenverfolgung zum Opfer geworden...

Mfg tim
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Panta rhei

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Re: Maiszünsler
« Antwort #253 am: 03. Oktober 2021, 08:15:15 »

Hallo,
da wir massiven Steinbesatz auf vielen Flächen haben, will ich nicht mulchen!
Wir haben jetzt eine Front- Messerwalze in Kombination mit Kuzscheibenegge im Einsatz.
Das Ergebniss sieht recht gut aus.
Die 3m Kombination schafft gut 4 ha/h.
Von Insktizid/Fungizidspritzungen bin ich wieder abgerückt.
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Es sind nicht die schlechten Jahre, die uns Probleme bereiten, es sind die falschen Entscheidungen in den guten Jahren!
Standort: westliches Moseltal

Mettigel

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Re: Maiszünsler
« Antwort #254 am: 03. Oktober 2021, 08:42:44 »


Bt-Mais wäre eine potente Lösung - ist aber der modernen Hexenverfolgung zum Opfer geworden...

Mfg tim

Leider juckt der Zünglein nicht so wie der Eichenprozessionsspinner, da wird das BT Toxin ja wirklich überall verspritzt.

Nach Körner Mais funktionieren die Messer Walzen durch das Federn vom Stroh nicht oder hat jemand gute Erfahrungen sammeln können?
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