agrowissen

Feld und Flur => Forst & Jagd => Thema gestartet von: Biobauer am 23. Februar 2015, 22:09:46

Titel: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 23. Februar 2015, 22:09:46
http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Aus-dem-Land/Verhaltensauffaelliges-Tier-Wolf-darf-getoetet-werden

jetzt hama unsern problemwolf

hoffentlich gibt sich die jägerschaft nicht als erfüllungsgehilfe her
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henrik am 23. Februar 2015, 23:29:23
Nicht weit weg von hier. Ist ca halbe Strecke zu Klaus. Ja die Viecher werden auch hier mehr. Auch schon Videos gesehen, da wurde "Wauwi" mal eben von bösen Wolf abgeholt. Denke das wird noch mehr werden, aber einige unverbesserliche wollen das ja nicht sehen, am besten noch gleich die Jagd verbieten bzw. einschränken und zudem zurück was vor 100derten Jahren mal war  :stupid: :runter:
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: jotesen am 23. Februar 2015, 23:35:06
Nicht weit weg von hier. Ist ca halbe Strecke zu Klaus. Ja die Viecher werden auch hier mehr. Auch schon Videos gesehen, da wurde "Wauwi" mal eben von bösen Wolf abgeholt. Denke das wird noch mehr werden, aber einige unverbesserliche wollen das ja nicht sehen, am besten noch gleich die Jagd verbieten bzw. einschränken und zudem zurück was vor 100derten Jahren mal war  :stupid: :runter:

dann kauf dir schonmal nen ackergaul  ;D ;D ;D
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 23. Februar 2015, 23:40:15
vor hunderten jahren wusste man ganz genau, was man mit wolfi macht....

das mit de hundis is in jägerkreisen bekannt, öffentlich wird sowas nicht gemacht

ich will jetzt nicht bös sein, aber so paar bisse in an waldkindergarten würden ein umdenken hervorrufen...
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Stanky am 24. Februar 2015, 08:22:02
Moin,
vor hunderten jahren wusste man ganz genau, was man mit wolfi macht....

das mit de hundis is in jägerkreisen bekannt, öffentlich wird sowas nicht gemacht

ich will jetzt nicht bös sein, aber so paar bisse in an waldkindergarten würden ein umdenken hervorrufen...
nee Bio, das ist hier anders geplant, von Flensburg bis zur Elbe alle Menschen rausjagen/umsiedeln und schon ist ein schöner Naturpark entstanden ;D.
Das wäre Roberts Wunschtraum............
Grüße
Stanky
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Simon am 24. Februar 2015, 08:28:16
Moin,
vor hunderten jahren wusste man ganz genau, was man mit wolfi macht....

das mit de hundis is in jägerkreisen bekannt, öffentlich wird sowas nicht gemacht

ich will jetzt nicht bös sein, aber so paar bisse in an waldkindergarten würden ein umdenken hervorrufen...
nee Bio, das ist hier anders geplant, von Flensburg bis zur Elbe alle Menschen rausjagen/umsiedeln und schon ist ein schöner Naturpark entstanden ;D.
Das wäre Roberts Wunschtraum............
Grüße
Stanky

Moin Stanky,

na das wird doch schon 2 Stunden von östlich von Dir schon Realität, irgendwann gibts in MV nur noch Ranger die dann Busladungen voller asiatischer Touristen rumführen  ;D ;)

Gruss aus NZ
M
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 24. Februar 2015, 08:33:15
Moin,
vor hunderten jahren wusste man ganz genau, was man mit wolfi macht....

das mit de hundis is in jägerkreisen bekannt, öffentlich wird sowas nicht gemacht

ich will jetzt nicht bös sein, aber so paar bisse in an waldkindergarten würden ein umdenken hervorrufen...
nee Bio, das ist hier anders geplant, von Flensburg bis zur Elbe alle Menschen rausjagen/umsiedeln und schon ist ein schöner Naturpark entstanden ;D.
Das wäre Roberts Wunschtraum............
Grüße
Stanky

Moin Stanky,

na das wird doch schon 2 Stunden von östlich von Dir schon Realität, irgendwann gibts in MV nur noch Ranger die dann Busladungen voller asiatischer Touristen rumführen  ;D ;)

Gruss aus NZ
M


aber deshalb hättest du doch nicht gleich bis nach nz gehen müssen  ;D
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henrik am 02. März 2015, 11:48:02
Der Wolf hat es auch in die TopAgrar geschafft:

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Bis-auf-10-m-Wolf-wuetet-vor-Augen-der-Schaefer-in-Herde-1714994.html

Ein verhaltensauffälliger Wolf ist am Wochenende im Kreis Herzogtum Lauenburg östlich von Mölln in eine Schafsherde eingedrungen. Vier Schafe wurden verletzt, zwei davon starben. Der Rest wurde der Herde auseinandergetrieben.

Das Ungewöhnliche: Im vorliegenden Fall zeigte der Wolf keine Scheu vor dem Menschen. So war es laut Agrarministerium schwierig, das Tier aus der Schafherde zu vertreiben. Obwohl sich die vor Ort befindlichen Personen dem Tier auf unter zehn Meter näherten, gelang es erst nach einiger Zeit, den Wolf von den Schafen zu trennen und zu vertreiben. Aggressiv gegenüber den Menschen zeigte sich das Tier aber nicht. Dies nährt Gerüchte, dass in Deutschland auch Wölfe ausgesetzt wurden.

Der Schafhalter hatte kurzfristig den ehrenamtlichen Wolfbetreuer aus der Region benachrichtigt. Als er eintraf, war der Wolf noch vor Ort. Er half, das Tier zu verscheuchen. Das ebenfalls benachrichtigte Wolfsinformationszentrum Schleswig-Holstein im Wildpark Eekholt nahm unverzüglich Kontakt zum Umweltministerium auf.

Aufgrund der beschriebenen Verhaltensauffälligkeiten und der hierdurch zu befürchtenden Gefahren, die von dem Tier ausgehen könnten, erteilte das Ministerium dem zuständigen Wolfsbetreuer Genehmigung, das Tier gegebenenfalls mit Gummigeschossen zu verscheuchen oder es in letzter Konsequenz zu töten.

Wie hoch der entstandene Schaden letztlich sein wird, kann derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden, da noch nicht alle Tiere wieder eingefangen werden konnten. Um weitere Übergriffe auf Schafherden in der Region zu verhindern, wurden die betreffenden Schafhalter im Umfeld des Vorfalls durch das Wolfsinformationszentrum mobile Elektrozäune versorgt. Darüber hinaus wurden von den verletzten Schafen Abstriche genommen, um im Rahmen genetischer Untersuchungen weitere Informationen über den Wolf zu erhalten.

Derzeit untersuchen Fachleute des Landes, warum der Wolf nicht die für diese Art ansonsten typische Scheu vor Menschen gezeigt hat und wie diesem Problem entgegengetreten werden kann. Bewohnern der Region Mölln wird durch das schleswig-holsteinische Umweltministerium zudem geraten, ihre Hunde nicht unangeleint laufen zu lassen.

Lesen Sie auch:


Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Bis-auf-10-m-Wolf-wuetet-vor-Augen-der-Schaefer-in-Herde-1714994.html
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 02. März 2015, 13:48:08
wir haben in niedersachsen jetzt auch einen problemwolf .
der dreibt im lk cl-vechta sein unwesen .
mich wundert es immer wieder das es auch seitens der medien auf kleiner flamme gekocht wird , sprich eine sehr bescheidene berichterstattung wenn es um den wolf geht .
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Stanky am 02. März 2015, 13:50:35
Na, ja,
die Reporter sind zu 90% Grüne und Linke, was willst Du da erwarten?
Grüße
Stanky
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 02. März 2015, 14:04:31
Na, ja,
die Reporter sind zu 90% Grüne und Linke, was willst Du da erwarten?
Grüße
Stanky

das hast du schön geschrieben ! :daumen:
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 02. März 2015, 14:06:49
Na, ja,
die Reporter sind zu 90% Grüne und Linke, was willst Du da erwarten?
Grüße
Stanky

oder man sagt einfach lügenpresse

das mit der mangelden scheu ist relativ einfach erklärbar, gehegewölfe haben halt keine angst...
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 02. März 2015, 19:16:15
Na, ja,
die Reporter sind zu 90% Grüne und Linke, was willst Du da erwarten?
Grüße
Stanky

oder man sagt einfach lügenpresse

das mit der mangelden scheu ist relativ einfach erklärbar, gehegewölfe haben halt keine angst...

meinst du das es wölfe sind , die von den selbsternannten umweltrettern aus osteuropa  illegal importiert wurden ?
auch darüber wurde nicht in den medien berichtet

 
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 02. März 2015, 19:22:52
Na, ja,
die Reporter sind zu 90% Grüne und Linke, was willst Du da erwarten?
Grüße
Stanky

oder man sagt einfach lügenpresse

das mit der mangelden scheu ist relativ einfach erklärbar, gehegewölfe haben halt keine angst...

meinst du das es wölfe sind , die von den selbsternannten umweltrettern aus osteuropa  illegal importiert wurden ?
auch darüber wurde nicht in den medien berichtet

 aus gehegen auch von uns kommen die, wo meinst den wo die ganzen nachzuchten hinkommen immer. wurde mittels genanalyse auch schon nachgewiesen, da ist dann auf einmal ein wolf aus südtrol in niedersachsen.....
ich glaub es wird zur zeit niergends sonst soviel gelogen und beschissen wie beim wolf
ist halt ne ideale sache um gelder abzugreifen und die jäger in die pfanne zu hauen
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Stefan am 02. März 2015, 19:46:53
wir haben in niedersachsen jetzt auch einen problemwolf .
der dreibt im lk cl-vechta sein unwesen .
mich wundert es immer wieder das es auch seitens der medien auf kleiner flamme gekocht wird , sprich eine sehr bescheidene berichterstattung wenn es um den wolf geht .

In der letzten "Welt am Sonntag" war ein Artikel drin, gleich auf der zweiten Seite!
Dort wurde auch über Fälle von nicht-scheuen Tieren berichtet. Bin mal gespannt, wie sich die öffentliche Meinung zu diesem Thema weiterentwickelt.

Gruß

Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 02. März 2015, 20:05:56
Unsere Politiker haben keinen Arsch in der Hose zu sagen: "So jetzt beenden wir das, bevor was schlimmes passiert". Denn bis dahin ist die öffentliche Meinung ja noch eher "pro armer Wolf". Erst wenn was Schlimmes passiert ändert sich das, weil sich dann die öffentliche Meinung auch ändert .... Scheiß Politik ...
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Stubbendiek am 02. März 2015, 20:09:30
Ich hoffe nur, das wie Bio sagt, die Jäger sich nicht vor die Karre spannen lassen.
Egal ob ein Abschuß angeordnet wurde, irgendein Weltverbesserer zerrt den Schützen in einen Film wo er gar nicht mitspielen will.
Soll doch die Polizei, irgendwelche Sondereinheiten oder die beamteten Förster sich dieses Problemes annehmen.

Gruß Sd
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: hannes am 02. März 2015, 21:37:04
http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/barnstorf-ort49824/wolf-drentwede-zwei-tiere-gerissen-4779061.html
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 04. März 2015, 06:19:31
https://m.youtube.com/watch?v=OntL7haQ52o
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: charlie am 04. März 2015, 06:54:26
Hier ist jetzt wohl der Abschuß genehmigt.
http://www.agrarheute.com/niedersachsen-wolf-darf-getoetet-werden (http://www.agrarheute.com/niedersachsen-wolf-darf-getoetet-werden)
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: lilly am 04. März 2015, 07:04:10
Hoffentlich lassen alle Jäger ihre Büchsen im Schrank!  :hoff:
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 04. März 2015, 07:40:20
Hoffentlich lassen alle Jäger ihre Büchsen im Schrank!  :hoff:

ich finde es schon etwas "strange" das die wolfsbeauftragten in unserer gegend selber jäger sind .   
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Stone am 04. März 2015, 09:36:32
@ct

Wo und wann ist das passiert was das youtube Filmchen zeigt. Gibt es Quellen oder Standortaussagen?

stone
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 04. März 2015, 09:56:12
@Stone
Das weiß ich auch nicht. Habe nur das Video gefunden ... (der Tip kam aber von Henrik)

Es gibt darüber hinaus schon länger auch ein Gerücht, bzw. Erzählungen, dass ein Jagdhund eines Försters (Haus im Außenbereich) ebenfall gerissen wurde. Keine Ahnung wo und ob damit dieser Vorfall gemeint ist, oder nicht.
Jedenfalls wird hier künstlich ein Problem gezüchtet, welches wir eigentlich nicht bräuchten.
Und ja, ich finde es auch schlimm wie sich manche "Wolfsbeauftragen" aufspielen, gerade wenn das auch noch Jäger sind: "Platz da, ich bin jetzt wichtig"   :held:
Für mich sind die Fürsprecher des freilaufenden Wolf hier in Deutschland Idioten, Basta.
Und wenn die Gerüchte über importierte und freigelassene Wölfe auch stimmen ist das ein Skandal. Was soll dieser Blödsinn?
Es wäre jetzt dringend an der Zeit den Wolf hier unter das Jagdrecht zu stellen und zu regulieren, bevor etwas Schlimmes passiert.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 04. März 2015, 10:12:40
@Stone
Das weiß ich auch nicht. Habe nur das Video gefunden ... (der Tip kam aber von Henrik)

Es gibt darüber hinaus schon länger auch ein Gerücht, bzw. Erzählungen, dass ein Jagdhund eines Försters (Haus im Außenbereich) ebenfall gerissen wurde. Keine Ahnung wo und ob damit dieser Vorfall gemeint ist, oder nicht.
Jedenfalls wird hier künstlich ein Problem gezüchtet, welches wir eigentlich nicht bräuchten.
Und ja, ich finde es auch schlimm wie sich manche "Wolfsbeauftragen" aufspielen, gerade wenn das auch noch Jäger sind: "Platz da, ich bin jetzt wichtig"   :held:
Für mich sind die Fürsprecher des freilaufenden Wolf hier in Deutschland Idioten, Basta.
Und wenn die Gerüchte über importierte und freigelassene Wölfe auch stimmen ist das ein Skandal. Was soll dieser Blödsinn?
Es wäre jetzt dringend an der Zeit den Wolf hier unter das Jagdrecht zu stellen und zu regulieren, bevor etwas Schlimmes passiert.


zum video weiss ich nichts, das mit den förster stimmt, ich mein aber er konnte sein hundel durch massives einschreiten grade noch retten.
das auf drückjagden in wolfsgebieten so mancher hund nicht mehr zurückkam ist fakt, viele weigern sich mittlerwele, ihre hunde dort einzusetzen.
aber das ist das gleiche problem wie es wir landwirte haben, sowas wird intern diskutiert und verbreitet, an die öffentlichkeit kommt man bei unserer lügenpresse damit nicht, entspricht nicht den zeitgeist
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Todde am 04. März 2015, 10:54:21
@Stone
Das weiß ich auch nicht. Habe nur das Video gefunden ... (der Tip kam aber von Henrik)

Der Film stammt wohl aus der USA, hat wohl jemand ein neues Datum eingesetzt, bin auch erst drauf reingefallen...
Laut Fb sollte das bei Gifhorn sein, nur da lag zu dem Zeitpunkt sicher kein Schnee.

Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 04. März 2015, 11:21:39
Das Datumsformat ist schon mal gedreht (englische Schreibweise), wobei das auch Kamerabedingt sein kann, oder nicht umgestellt wurde, k.A.

Aber letztlich ists ja auch fast wurscht wo das genau gewesen ist. Es ist Fakt das der Wolf hier ist und das er bei Bedarf auch mal nen kleines Wauwi mitnimmt. Es ist dann nicht die Frage ob, sondern nur noch wann das hier (nochmal?) passiert. Oder gar schlimmeres.

Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: cara am 04. März 2015, 13:54:06
Bericht heute bei uns in der Zeitung
http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Wo-ist-der-Wolf

Zitat
Um den Wolf bei einer erneuten Sichtung mit Gummigeschossen oder dem Betäubungsgewehr ins Visier zu nehmen, werden in den Kreisen Nienburg, Diepholz, Vechta, Oldenburg, Ammerland und Cloppenburg nun Zuständige benannt. Dies können neben Wolfsberatern auch Veterinäre oder entsprechend ausgebildete Polizeibeamte sein, erklärte Kottwitz. Die Jägerschaft wurde nicht eingebunden.

Also dürfen nur die Beauftragten tätig werden, nicht die Jäger.

Das Video ist nicht von hier, ich muss mir das auch noch mal in Ruhe anschauen, irgednwas kam mir da komisch vor..
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 04. März 2015, 14:46:53

Also dürfen nur die Beauftragten tätig werden, nicht die Jäger.

.


der wolf unterliegt mein ich nur in sachsen den jagdrecht, auch haben jäger selten was mit gummigeschossen dabei, wobei ich eine letale vergrämmung für wesentlich erfolgreicher halten würde.aber ich hoff wirklich bei gott, das sich kein jäger bereit erklärt dazu, siehe bruno

ist schon immer lustig, biber geht schon voll in die hose, da versuchen ja sie mittlerweile den ins jagdrecht bekommen, dann jetzt wolf, und in gegenden im bayerischen wald ist der fischotter mittlerweile schädling nummer eins an gewässern.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henriette am 04. März 2015, 15:11:43
Unsere Politiker haben keinen Arsch in der Hose zu sagen: "So jetzt beenden wir das, bevor was schlimmes passiert". Denn bis dahin ist die öffentliche Meinung ja noch eher "pro armer Wolf". Erst wenn was Schlimmes passiert ändert sich das, weil sich dann die öffentliche Meinung auch ändert .... Scheiß Politik ...

Solange wir hier keine Berliner Wilschweinverhältnisse bekommen und noch nicht genug Walkdkindergärten Anträge auf Sicherheitszäune und noch nicht genug Jogger mit Herzattacken im KH liegen, solange ist dies Thema ein Selbstmordthema für Politiker, da die Zahl der Fellbonus-Wähler um ein vielfaches höher ist als die Zahl der Fellträgergeschädigten. ( Neben dem Wolf haben wir da noch die Robben mit ihren Kulleraugen, den Biber mit seinen süßen Beißerchen, den putzigen Waschbär, den knuddelligen Kuschelbär,....)

Politik ist ein Markt wie viel andere auch. Nischen  - und wenn sie noch so vernünftig sind - bleiben klein und werden brav belächelt. Masse ist einfach zu bedienen.

Trotzdem gefällt mir meine Nische ;) Bin übrigens dafür, dass der Wolf aus versch. Gründen ins Jagdrecht aufgenommen wird. Und ich hätte gerne die Liste der geschützten Arten mal überarbeitet, die is nämlich schon lange nicht mehr up to date (Komoran, Gänse, etc.).
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: fiddy am 04. März 2015, 15:49:50
Unsere Politiker haben keinen Arsch in der Hose zu sagen: "So jetzt beenden wir das, bevor was schlimmes passiert". Denn bis dahin ist die öffentliche Meinung ja noch eher "pro armer Wolf". Erst wenn was Schlimmes passiert ändert sich das, weil sich dann die öffentliche Meinung auch ändert .... Scheiß Politik ...

Solange wir hier keine Berliner Wilschweinverhältnisse bekommen und noch nicht genug Walkdkindergärten Anträge auf Sicherheitszäune und noch nicht genug Jogger mit Herzattacken im KH liegen, solange ist dies Thema ein Selbstmordthema für Politiker, da die Zahl der Fellbonus-Wähler um ein vielfaches höher ist als die Zahl der Fellträgergeschädigten. ( Neben dem Wolf haben wir da noch die Robben mit ihren Kulleraugen, den Biber mit seinen süßen Beißerchen, den putzigen Waschbär, den knuddelligen Kuschelbär,....)

Politik ist ein Markt wie viel andere auch. Nischen  - und wenn sie noch so vernünftig sind - bleiben klein und werden brav belächelt. Masse ist einfach zu bedienen.

Trotzdem gefällt mir meine Nische ;) Bin übrigens dafür, dass der Wolf aus versch. Gründen ins Jagdrecht aufgenommen wird. Und ich hätte gerne die Liste der geschützten Arten mal überarbeitet, die is nämlich schon lange nicht mehr up to date (Komoran, Gänse, etc.).

Bitte nicht ins Jagdrecht dann muss man wohlmöglich als Jäger für verletzte Menschen und Tiere aufkommen.

Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 04. März 2015, 15:55:33
Ok, ich bin ja noch richtig grün hinter den Ohren (Jungjäger).
@fiddy , wie wäre das Problem denn aus deiner Sicht richtig anzupacken?
Mit ner Art Sondergenehmigung zum letalen Vergrämen?
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 04. März 2015, 15:56:55
Ok, ich bin ja noch richtig grün hinter den Ohren (Jungjäger).
@fiddy , wie wäre das Problem denn aus deiner Sicht richtig anzupacken?
Mit ner Art Sondergenehmigung zum letalen Vergrämen?

darf ich auch dazu was sagen??? ;)
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 04. März 2015, 15:58:40
bitte ....  :knicks:
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 04. März 2015, 16:02:42
bitte ....  :knicks:

danke :)

ich würd jetzt als jäger erst mal gar nix machen, weder jagdrecht rein noch vergrämen , sondern wirklich mal warten , bis der wolf zur plage wird. das die leut mal sehen was sie diesen spinnern zu verdanken haben.
dann von mir aus rein ins jagdrecht, aber nix mit schonzeit oder ähnlichen, elternschutz ist klar. ich garantier dir , in einen halben jahr wär das problem vorbei.....
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 04. März 2015, 16:24:41
Das Video ist nicht von hier, ich muss mir das auch noch mal in Ruhe anschauen, irgednwas kam mir da komisch vor..

Merkwürdig ist, dass um 03 Uhr in der Nacht ordentlich Flutlicht im Hintergrund und auch vorne bei der Hundehütte ist. So etwas in Verbindung mit ner Kamera, auf die Hundehütte gerichtet ist etwas unnormal für Deutschland, dass stimmt.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: WilliW am 04. März 2015, 17:05:37
Bio, biste da sicher?
So krumm wie manche Sendungen im TV manchmal rüber kommen, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass wir Bauern da auch noch die Schuld bekommen.
Vermaisung der Landschaft, Explosion der Wildschweinpopulation, überreichliches Nahrungsangebot und somit viel zu viele Wölfe.
Das wäre eine durchaus gängige Argumentationskette.

Willi
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: klausg am 04. März 2015, 19:36:10
Die Wölfe werden irgendwann mal den Jägern auch zu viel, da auch Hirsch und Reh dran glauben müssen. Da findet dann schon eine Regulierung statt. Ich sag nur "sss"  - die Insider wissen, was gemeint ist.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Todde am 04. März 2015, 20:39:32

Also dürfen nur die Beauftragten tätig werden, nicht die Jäger.

.


der wolf unterliegt mein ich nur in sachsen den jagdrecht, auch haben jäger selten was mit gummigeschossen dabei, wobei ich eine letale vergrämmung für wesentlich erfolgreicher halten würde.aber ich hoff wirklich bei gott, das sich kein jäger bereit erklärt dazu, siehe bruno

ist schon immer lustig, biber geht schon voll in die hose, da versuchen ja sie mittlerweile den ins jagdrecht bekommen, dann jetzt wolf, und in gegenden im bayerischen wald ist der fischotter mittlerweile schädling nummer eins an gewässern.

Als Jäger würde ich keinen Wolf abschießen, da können die Minister noch so viel veranlassen.
Kommt der Name raus, dann hat man den Wolfskuschler-Mob an den Hacken, die kennen keinen Spaß.
Die von Nabu, Umweltministern und sonstigen Träumern angerichteten Probleme sollen die auch gefälligst wieder lösen, dass es so kommt war abzusehen. Zum Glück ist noch kein Kind zu Schaden gekommen, vielleicht bekommt man in Deutschland noch rechtzeitig die Kurve.

Wer mit Gummigeschossen auf Wölfe schießt, der kann nicht mehr ganz bei Trost sein. Innere Verletzungen und ein langsam verreckendes Tier... Im schlimmsten Fall wird die Wolf dann in Zukunft Menschen direkt angreifen, vergrämen ist das nicht.

Es sollten langsam mal DNA-Tests zur Ermittlung der Herkünfte gemacht werden, einiges an Kosten dürfte auf das ein oder andere privaten Wolfsgehege umzulegen sein.
So rasant hat sich das Tier noch nirgends vermehrt, dazu noch so zutraulich  :rolleyes:

Die Rückkehr ist gescheitert, die sollen die Tiere einpacken und dort hinbringen, wo die artgerecht leben können, diese Natur, ohne an jeder Ecke einen Menschen beginnt weit im Osten Europas.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: cara am 04. März 2015, 20:59:14


ich würd jetzt als jäger erst mal gar nix machen, weder jagdrecht rein noch vergrämen , sondern wirklich mal warten , bis der wolf zur plage wird. das die leut mal sehen was sie diesen spinnern zu verdanken haben.
....

dein Lösungsansatz hilft aber nicht im geringsten denen, die jetzt schon mit den Wölfen ihre Probleme haben, nämlich die Schaf- und Mutterkuhhalter. Es wäre besser, wenn da schneller was passieren würde.

Des Weiteren glaube ich gar nicht mal, dass die so gross das Wild angehen werden, es ist doch viel bequemer zu MacSchaf oder RinderKing zu gehen.
Der Wolf muss halt noch irgendwie lernen, dass es in der Nähe der Menschen irgendwie doof ist - die ultimative Lösung, WIE das geht, habe ich leider auch nicht.

DNA-Analysen nach Herkunft werden, so glaube ich, doch eh schon am Senckenberg-Institut gemacht, wenn die dort die Proben bekommen...?
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henriette am 04. März 2015, 21:11:48
Aus dem Wolf ist nicht ohne Grund der Haushund hervorgegangen.
Hausbären haben wir nicht hinbekommen, die schienen sich nicht ganz so gefügig an Menschen anpassen zu lassen ;)

Ich geb Cara Recht: Der Wolf wird sich schneller an den modernen Menschen anpassen, als die Schützer bis drei zählen können.
Der ist clever genug, den bequemen Weg der Mülltonnen und Hauskanninchen zu gehen.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 05. März 2015, 09:07:38
jetzt regt euch mal ned wegen des videos auf, das kommt von fb, das rangiert für mich glaubwürdigsmässig auf bild ebene.
in bayern geistert ja auch neuerdings nen wolf rum, wobei das nun nix neues ist, immer wieder kam da einer über die grenze.
putzig fand ich nur die aussage des wolfsexperten, der wolf sei sehr scheu und meide den menschen. irgendwie wissen das unsere wölfe aber noch nicht... :)
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Ansgar am 05. März 2015, 09:32:10
putzig fand ich nur die aussage des wolfsexperten, der wolf sei sehr scheu und meide den menschen. irgendwie wissen das unsere wölfe aber noch nicht... :)

...und unsere grünen Kiffer an vorderster Front wohl auch noch nicht!
"Auch wenn sich die dauerhafte Rückkehr des Wolfes nach NRW bestätigen sollte: Der Mensch wird den scheuen Wolf wohl auch in Zukunft selbst bei ausgedehnten Waldspaziergängen nicht zu Gesicht bekommen. "Wölfe sind entgegen der Märchenerzählungen nicht angriffslustig und meiden den Menschen.", sagte Minister Remmel."

https://www.umwelt.nrw.de/pressemitteilungen/pressemitteilungs-newsletter/mkulnv-pressemitteilung-minister-remmel-rueckkehr-des-wolfes-ist-ein-gutes-zeichen-fuer-den-naturschutz/
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Todde am 05. März 2015, 09:37:47
...und unsere grünen Kiffer an vorderster Front wohl auch noch nicht!
"Auch wenn sich die dauerhafte Rückkehr des Wolfes nach NRW bestätigen sollte: Der Mensch wird den scheuen Wolf wohl auch in Zukunft selbst bei ausgedehnten Waldspaziergängen nicht zu Gesicht bekommen. "Wölfe sind entgegen der Märchenerzählungen nicht angriffslustig und meiden den Menschen.", sagte Minister Remmel."

Haben die diese Sätze in vorgefertigter Ausgabe?
 Den hat man in Niedersachsen vor ein paar Jahren auch immer gebracht, heute kann man beim Spazierengehen zusammen mit dem Wolf die Natur erleben.
Wölfe werden dem Menschen in Deutschland nicht ausweichen können, wir haben hier keine russische Wildnis.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Maddin am 05. März 2015, 10:13:22
Ich hab gestern von nem Jäger gehört, daß mittlerweilen raus gekommen ist, daß die Wolfspopulation in Deutschland 10x höher ist als bisher von offizieller Seite zugegeben wurde.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Todde am 05. März 2015, 10:24:28
Ich hab gestern von nem Jäger gehört, daß mittlerweilen raus gekommen ist, daß die Wolfspopulation in Deutschland 10x höher ist als bisher von offizieller Seite zugegeben wurde.

Mehrere tausend Wölfe werden wir wohl nicht haben in Deutschland.
Das nicht alles was bekannt ist zum Wolf genauere Anzahl, Nutztierrisse und Mensch-Wolf-Begegnungen ist mittlerweile eigentlich offensichtlich.
Zu den Rissen hatte sich Habbe ja geäußert und eingeräumt, das nicht alle Fälle veröffentlicht werden.
Bei den Mensch-Wolf-Begegnungen haben sich einige "Wolfsberater" verplappert, die sich aufgeregt haben weil der Fall bei Lopau (Amelinghausen) im Jagd Magazin veröffentlicht wurde und eigentlich unter Verschluss galt. Da gibt es wohl eine ganze Anzahl ähnlicher Fälle, die nicht öffentlich gemacht werden.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 05. März 2015, 11:35:31
Ich hab gestern von nem Jäger gehört, daß mittlerweilen raus gekommen ist, daß die Wolfspopulation in Deutschland 10x höher ist als bisher von offizieller Seite zugegeben wurde.

Mehrere tausend Wölfe werden wir wohl nicht haben in Deutschland.
Das nicht alles was bekannt ist zum Wolf genauere Anzahl, Nutztierrisse und Mensch-Wolf-Begegnungen ist mittlerweile eigentlich offensichtlich.
Zu den Rissen hatte sich Habbe ja geäußert und eingeräumt, das nicht alle Fälle veröffentlicht werden.
Bei den Mensch-Wolf-Begegnungen haben sich einige "Wolfsberater" verplappert, die sich aufgeregt haben weil der Fall bei Lopau (Amelinghausen) im Jagd Magazin veröffentlicht wurde und eigentlich unter Verschluss galt. Da gibt es wohl eine ganze Anzahl ähnlicher Fälle, die nicht öffentlich gemacht werden.


naja, propagiert werden immer 200, ich denk so vierstellig könnts grade sein, ausser man hat bei den wölfen hier ne ungewöhnlich hohe dichte an suizidgefährdeten, wenn ich nur mal die autounfälle hochaddiere.
das schlimme ist aber, wie du sagst, man wird auf biegen und brechen angelogen.
war eben im revier, da wurde entlang eines flusses eine renaturierung vorgenommen, wirklich gut gelungen, aber da hams bestimmt 500 setzlinge gepflanzt, ohne schutz, die hat sich der biber geholt zum frühstück. wer zahlt sowas, wer wird für so einen irrsinn in regress genommen.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Ede am 05. März 2015, 12:20:38
wer zahlt sowas, wer wird für so einen irrsinn in regress genommen.

Leider niemand. Guck dir die ausgewilderten Wisente im Wittgensteiner Land an, die fressen lustig junge Bäume und son Zeug im PRivatwald, zuständig ist anscheinend keiner mehr seit die Versicherung des Projektes ausgestiegen ist.

Es ist langsam einfach immer mehr nur noch zum  :kotz: :kotz: was
unsere grünen Kiffer
so verzapfen.  :sad:

Gruß
Ede
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Friedhelm am 05. März 2015, 19:15:06
Das erledigt sich alles irgendwann von selbst:

Wir lernen eben nur dadurch das es weh tun muß und das heißt das die Beute der Wölfe Namen haben muß anstatt irgendwelcher Herdbuchnummern bzw. Ohrmarkennummern.

Worst Case wäre dann wirklich das der Wolf sich einen Menschen als nächste Beute/Mahlzeit aussucht.

Dann dauert es kein Woche mehr bis die politische und allgemeine Stimmung sich um 180° gegen den Wolf wendet.

Es ist nur ein Frage der Zeit.

Traurig, aber so wird es wohl kommen müssen......
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Michi am 05. März 2015, 22:41:30
und es wird nicht mehr lange dauern ... erschreckend was da so an videos durch facebook geistert, wölfe ohne angst am hellichten tag auf der strasse usw.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: klausg am 05. März 2015, 23:26:43
Gerade war eine Dokumewntation auf NAT GEO WILD zum Thema Wolf ohne Scheu dran. Auf einer Insel in der Nähe von Vancouver wurde Angriffe auf Menschen untersucht
 Richtig interessant wirds dann, wenn durch Kreuzung wilde Wolfshunde entstehen.
Bei der richtigen Mutter oder Vaterrase: größer als Wölfe - aggresiver und ohne Scheu vor Menschen
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Michi am 05. März 2015, 23:36:21
Pitbullwölfe.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Maddin am 06. März 2015, 07:32:02
Ich hab gestern von nem Jäger gehört, daß mittlerweilen raus gekommen ist, daß die Wolfspopulation in Deutschland 10x höher ist als bisher von offizieller Seite zugegeben wurde.

Mehrere tausend Wölfe werden wir wohl nicht haben in Deutschland.
Das nicht alles was bekannt ist zum Wolf genauere Anzahl, Nutztierrisse und Mensch-Wolf-Begegnungen ist mittlerweile eigentlich offensichtlich.
Zu den Rissen hatte sich Habbe ja geäußert und eingeräumt, das nicht alle Fälle veröffentlicht werden.
Bei den Mensch-Wolf-Begegnungen haben sich einige "Wolfsberater" verplappert, die sich aufgeregt haben weil der Fall bei Lopau (Amelinghausen) im Jagd Magazin veröffentlicht wurde und eigentlich unter Verschluss galt. Da gibt es wohl eine ganze Anzahl ähnlicher Fälle, die nicht öffentlich gemacht werden.


naja, propagiert werden immer 200, ich denk so vierstellig könnts grade sein, ausser man hat bei den wölfen hier ne ungewöhnlich hohe dichte an suizidgefährdeten, wenn ich nur mal die autounfälle hochaddiere.
das schlimme ist aber, wie du sagst, man wird auf biegen und brechen angelogen.
war eben im revier, da wurde entlang eines flusses eine renaturierung vorgenommen, wirklich gut gelungen, aber da hams bestimmt 500 setzlinge gepflanzt, ohne schutz, die hat sich der biber geholt zum frühstück. wer zahlt sowas, wer wird für so einen irrsinn in regress genommen.

Wölfe gibt es bei uns zum Glück noch nicht.

Aber Biber überall und ohne Ende, Schäden halten sich zur Zeit noch in Grenzen. Allerdings hat es letztes Jahr im Frühjahr ein Biber gewagt einen Damm in das "heilige Umgehungsgerinne", daß das Wasserwirtschaftsamt vor 12 Jahren um das Wehr unserer Mühle gebaut hat zu bauen. Dort stört er niemanden außer das Wasserwirtschadtsamt. Im Herbst haben dann das Wasserwirtschaftsamt und die Untere Naturschutzbeörde bei einem Ortstermin beschlossen, der Biber ist nicht mehr aktiv und der Damm darf weg. Nicht mal zwei Wochen später hat der Biber wieder angefangen zu bauen, nur leider schafft er es nicht nen neuen Damm zu bauen, da das Wasserwirtschaftsamt schneller mit dem wegreisen ist wie der Biber mit dem bauen.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 06. März 2015, 08:05:11
Zitat
Nicht mal zwei Wochen später hat der Biber wieder angefangen zu bauen, nur leider schafft er es nicht nen neuen Damm zu bauen, da das Wasserwirtschaftsamt schneller mit dem wegreisen ist wie der Biber mit dem bauen.

Na wenigstens haben die Mitarbeiter vom Wasserwirtschaftsamt jetzt ne feste Aufgabe  :hope:
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 06. März 2015, 08:20:41
https://jagderleben.landlive.de/videos/11652/


hier mal was wegen der grossen scheu der tiere :)
der filmer ist mir persönlich bekannt,






















Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 09. März 2015, 08:14:55
Die Sache spitzt sich weiter zu:

Minister fordert zentrale Wolfsmeldestelle (http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Minister-fordert-zentrale-Wolfsmeldestelle,wolf1438.html)

Ich frage mich ob es wirklich bis zum Äußersten kommen muß, bis die politische Stimmung kippt.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henrik am 09. März 2015, 08:30:20
Die Sache spitzt sich weiter zu:

Minister fordert zentrale Wolfsmeldestelle (http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Minister-fordert-zentrale-Wolfsmeldestelle,wolf1438.html)

Ich frage mich ob es wirklich bis zum Äußersten kommen muß, bis die politische Stimmung kippt.

Klar muss es bis zum äusserten kommen! Habe die Tage mal etwas nachgelesen, die Wolfbetreuer regen sich auf wenn da Dinge an die Öffentlichkeit kommen, was eigentlich unter Verschluss bleiben sollte. Die Aussagen aus der "Politik" sind doch eindeutig derzeit. Der Wolf ist gut (weil die Stimmung pro Wolf ist), Landwirte und Jäger sind doch per se eh böse  ;) haben auch keine Ahnung. Beim ersten "großen Zwischenfall" wird noch gesagt es handelt sich ja "nur" um einen "Problemwolf". Nur wird es dann irgendwann mehrere und überall Problemwölfe geben und das ganze noch verscuth runterzureden bis es irgendwann nicht mehr geht (eigentlich wie in vielen Dingen......)
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henriette am 09. März 2015, 09:49:30
Eine zentrale Wolfsmeldestelle halte ich für unsinnig, da Ottonormal keine individuellen Wölfe wiedererkennen kann.
Jäger, die mit der Wiedererkennung von anderen Wildarten durchaus Erfahrung haben können dies besser und könnte besser ermitteln, wieviele Wölfe tatsächlich da sind.
Die Wolfsbetreuer sind zu wenige um wirklich wirken zu können. Sie wirken mittlerweile überfordert.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Todde am 09. März 2015, 19:17:25
Man darf annehmen, dem Minister ist mittlerweile die Brisanz bewusst.
Der will die Verantwortung schnellstens los werden, sollen andere ihren Kopf hinhalten.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 09. März 2015, 19:45:11
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Herdenschutz-Region-Hannover-in-Foerderkulisse-aufgenommen-1725205.html
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: donnershag am 09. März 2015, 19:54:45
Wäre eigentlich ein Volksbegehren zum Thema Wolf möglich. 100.000 Stimmen gegen die Wiederansiedlung sollten doch schnell beisammen sein. Ich weiß
auch nicht warum da soviel dikutiert wird in Norddeutschland. Haben diie Jäger keinen Spaten??

Gruß
Martin ;D
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henriette am 09. März 2015, 19:56:05
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Herzogtum-Lauenburg-soll-Wolfsgebiet-werden,wolf1436.html (http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Herzogtum-Lauenburg-soll-Wolfsgebiet-werden,wolf1436.html)
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 09. März 2015, 20:00:23
Wäre eigentlich ein Volksbegehren zum Thema Wolf möglich. 100.000 Stimmen gegen die Wiederansiedlung sollten doch schnell beisammen sein. Ich weiß
auch nicht warum da soviel dikutiert wird in Norddeutschland. Haben diie Jäger keinen Spaten??

Gruß
Martin ;D


man müsste als jäger vollkommen gaga sein, da den deppen zu machen. verlust des jagdscheins wäre noch das wenigste.solln nur andere sich damit abärgern
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: sten am 09. März 2015, 20:02:11
Wäre eigentlich ein Volksbegehren zum Thema Wolf möglich. 100.000 Stimmen gegen die Wiederansiedlung sollten doch schnell beisammen sein. Ich weiß
auch nicht warum da soviel dikutiert wird in Norddeutschland. Haben diie Jäger keinen Spaten??

Gruß
Martin ;D
Es ist ja wohl keine aktive Wiederansiedlung. Daher ist es eine philosophische Frage, ob der Mensch das aktiv verhindern darf
Carsten
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: donnershag am 09. März 2015, 20:13:48
Weide bzw. Viehwirtschaft wird dem Wolf immer besser gefallen. Den Viehhaltern und den Weidetieren gilt, nur einer toter Wolf ist ein guter Wolf. Noch ist der Bestand gut auf Null zu regulieren.

Es hat noch keiner geschaft, mich von den Wölfen in D zu überzeugen. Die Biester gehören in die menschenleere Tundra.

Akzeptabel wären für mich die Wölfe nur, wenn sie absolut vegan leben.

Gruß
Martin
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 10. März 2015, 08:15:51
Wäre eigentlich ein Volksbegehren zum Thema Wolf möglich. 100.000 Stimmen gegen die Wiederansiedlung sollten doch schnell beisammen sein. Ich weiß
auch nicht warum da soviel dikutiert wird in Norddeutschland. Haben diie Jäger keinen Spaten??

Gruß
Martin ;D
Es ist ja wohl keine aktive Wiederansiedlung. Daher ist es eine philosophische Frage, ob der Mensch das aktiv verhindern darf
Carsten

meinst du ? villeicht keine legale wiederansielung  :hmpf:
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henrik am 10. März 2015, 11:14:14
Wäre eigentlich ein Volksbegehren zum Thema Wolf möglich. 100.000 Stimmen gegen die Wiederansiedlung sollten doch schnell beisammen sein. Ich weiß
auch nicht warum da soviel dikutiert wird in Norddeutschland. Haben diie Jäger keinen Spaten??

Gruß
Martin ;D
Es ist ja wohl keine aktive Wiederansiedlung. Daher ist es eine philosophische Frage, ob der Mensch das aktiv verhindern darf
Carsten

Wo sollen die Tiere denn her kommen? Die waren hier die letzten 150 Jahre nicht heimisch, nun sind sie mal wieder da?  :frage: Vor allem soviele?
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ThomasD am 10. März 2015, 12:39:57

Wo sollen die Tiere denn her kommen? Die waren hier die letzten 150 Jahre nicht heimisch, nun sind sie mal wieder da?  :frage: Vor allem soviele?

Ich stelle mir nur die Frage, wo die ganzen Besuchermagnet- Welpen geblieben sind.
Nen Eisbär zu vermitteln, ist glaube ich, leichter.

Thomas
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henriette am 10. März 2015, 12:54:42
SH hat einen Wolf weniger:
http://www.shz.de/lokales/holsteinischer-courier/wolf-auf-landstrasse-ueberfahren-id9168791.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter (http://www.shz.de/lokales/holsteinischer-courier/wolf-auf-landstrasse-ueberfahren-id9168791.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter)
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 10. März 2015, 13:21:14
Wäre eigentlich ein Volksbegehren zum Thema Wolf möglich. 100.000 Stimmen gegen die Wiederansiedlung sollten doch schnell beisammen sein. Ich weiß
auch nicht warum da soviel dikutiert wird in Norddeutschland. Haben diie Jäger keinen Spaten??

Gruß
Martin ;D
Es ist ja wohl keine aktive Wiederansiedlung. Daher ist es eine philosophische Frage, ob der Mensch das aktiv verhindern darf
Carsten

Wo sollen die Tiere denn her kommen? Die waren hier die letzten 150 Jahre nicht heimisch, nun sind sie mal wieder da?  :frage: Vor allem soviele?


genau das versuch ich die ganze zeit schon zu sagen, es sind gehegewölfe, die uns da als wiederansiedlung verkauft werden.
ich wohn in einer gegend , da wo es immer wieder mal einen grenzgänger gab, gehalten hat sich da nie einer, hat auch keinen gestört, weil die waren wirklich so scheu, das die keiner ausser jägern sah.
aber das mit den jetzigen wölfen und deren verhalten, das sind doch handaufzuchten...
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 10. März 2015, 14:57:37
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Herzogtum-Lauenburg-soll-Wolfsgebiet-werden,wolf1436.html (http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Herzogtum-Lauenburg-soll-Wolfsgebiet-werden,wolf1436.html)

gott sei dank war es kein jäger !

hoffentlich lassen alle den finger gerade , wenigstens so lange , bis das märchen vom rotkäppchen und der großmutter realität wird  :hmpf:
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: donnershag am 10. März 2015, 15:43:18
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Herzogtum-Lauenburg-soll-Wolfsgebiet-werden,wolf1436.html (http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Herzogtum-Lauenburg-soll-Wolfsgebiet-werden,wolf1436.html)

gott sei dank war es kein jäger !

hoffentlich lassen alle den finger gerade , wenigstens so lange , bis das märchen vom rotkäppchen und der großmutter realität wird  :hmpf:
Joe, tut mir leid für diese oberlehrerhafte Meinung vieler Jäger habe ich kein Verständniss. Wir haben doch als Menschen eine Verantwortung, unddie  kann man für freilebendende Wölfe in unserem dichtbesiedeltem Land nicht übernehmen. Also ist Blei das Mittel der Wahl.

Gruß
Martin
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 10. März 2015, 15:54:54
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Herzogtum-Lauenburg-soll-Wolfsgebiet-werden,wolf1436.html (http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Herzogtum-Lauenburg-soll-Wolfsgebiet-werden,wolf1436.html)

gott sei dank war es kein jäger !

hoffentlich lassen alle den finger gerade , wenigstens so lange , bis das märchen vom rotkäppchen und der großmutter realität wird  :hmpf:
Joe, tut mir leid für diese oberlehrerhafte Meinung vieler Jäger habe ich kein Verständniss. Wir haben doch als Menschen eine Verantwortung, unddie  kann man für freilebendende Wölfe in unserem dichtbesiedeltem Land nicht übernehmen. Also ist Blei das Mittel der Wahl.

Gruß
Martin


egal wie mans macht, man hat als jäger immer die arschkarte. die jägerschaft warnt seid jahren, wollte ja keiner hören, selsbt bäuerliche kollegen verurtelten dies als panikmache. und jetzt, wo es so eintritt wie prophezeit, da solln die jäger den kopf hinhalten. ich weiss noch was für ein shitstorm losbrach, als bruno erlegt wurde,der mann ist heute noch nicht seines lebens sicher.solln die grünen weltverbesserer das wolfsproblem lösen
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: nofear am 10. März 2015, 16:08:32
Wenn der Wolf wenigstens die Überpopulation beim Schwarzwild regulieren würde...
Aber da geht der nicht ran, da gibts einfacherer "Beute". Im Gegenteil, die Rudel und Rotten werden noch größer werden um besser geschützt zu sein und somit der Wildschaden an einer Stelle noch höher...
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 10. März 2015, 16:19:13
Zitat
Also ist Blei das Mittel der Wahl.

Moin Martin,
Das Problem ist doch, dass der Wolf zur Zeit unter strengen gesetzl. Schutz steht:
-Washingtoner Artenschutzabkommen
-Berner Konvention
-FFH-Richtlinie
-Bundesnaturschutzgesetz
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf#Gesetzlicher_Schutz

Läuft Dir das blöde Vieh aus Versehen in die Kugel beim Schuß auf ein Reh, weil der das auch gerade Reißen wollte, oder kommst nachts beim Pirschen in eine Notwehrsituation mit nem 16er Wolfsrudel, dann biste echt arm dran und Dich trifft die volle Wucht des Gesetzgebers.

Zuerst müssen die gesetzlichen Vorgaben dazu eindeutig geregelt werden.

Und was Bio da meint, ist, dass die Idioten, die das Problem immer noch weiter hinauszögern, bzw. hinaufbeschwören erst mal so richtig unter Druck kommen müssen, damit das Thema auch politisch gleich richtig eingetütet wird (Kugel) und nicht diese verirrten Wolfbeauftragten dann auf Staatskosten mit Wattebäuschen und Gummizwillen ausgestattet werden, um weitere 5 Jahre erfolglos mit Vergrämung rumzuspielen.
Weiterhin ists doch eine Lachnummer, dass mit Staatsknete Zäune gegen den Wolf gebaut werden sollen.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: hanna am 10. März 2015, 19:55:13
Problem?
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 10. März 2015, 20:12:14
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Herzogtum-Lauenburg-soll-Wolfsgebiet-werden,wolf1436.html (http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Herzogtum-Lauenburg-soll-Wolfsgebiet-werden,wolf1436.html)

gott sei dank war es kein jäger !

hoffentlich lassen alle den finger gerade , wenigstens so lange , bis das märchen vom rotkäppchen und der großmutter realität wird  :hmpf:
Joe, tut mir leid für diese oberlehrerhafte Meinung vieler Jäger habe ich kein Verständniss. Wir haben doch als Menschen eine Verantwortung, unddie  kann man für freilebendende Wölfe in unserem dichtbesiedeltem Land nicht übernehmen. Also ist Blei das Mittel der Wahl.

Gruß
Martin

mir geht es darum das wir nicht die suppe auslöffeln , die sich die ökoterroristen selbst gebrorkt haben !
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 12. März 2015, 21:07:02
Die Lachnummer geht weiter

Streunender Wolf soll hinter Gitter (http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Streunender-Wolf-soll-hinter-Gitter,wolf1466.html)
Doch von Dauer soll der Aufenthalt im Wolfsgehege nicht sein. Der Wolf soll mit einem Sender ausgestattet und wieder in die Freiheit entlassen werden. Mit Gummigeschossen soll er dann gezielt vertrieben werden, sobald er sich Wohngebieten nähert.

und

Berlin – Der Wolf ist zurück – und er soll bleiben! (http://www.bild.de/news/inland/wolf/nabu-bilanz-so-kommen-mensch-und-wolf-klar-40096472.bild.html)

Zumindest wenn es nach der Organisation Naturschutzbund Deutschland (Nabu) geht. Die hat heute 15 Jahre Rückkehr der Wölfe gefeiert.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Michi am 26. März 2015, 10:43:13
Bald auch vor deiner Tür:

https://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/223941-der-wolf-vor-der-tuer
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 04. April 2015, 09:25:13
Wolfsrudel im Kreis Uelzen: „Aufstellung zur Jagd“
http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/wolfsrudel-landkreis-uelzen-gesichtet-4872368.html
https://m.youtube.com/watch?v=IcPoBaRZbG0
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Gast 225 am 04. April 2015, 09:38:27
Ubs , die sind aber sehr scheu !!

Das Video sollte man immer Griff bereit haben wenn man Spaziergänger im Wald trifft oder andere .
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Josef am 04. April 2015, 10:06:01
Am laufenden Schlepper gehen die so vorbei!
Also wenn ich das gesehen hätte ich hätte mal kurz die Tür aufgemacht und wer einen Schritt rausgegangen!!
Laut unserer Zeitung vom Donnerstag(Sonderseite Wolf) flüchten die sofort wenn die Menschen sehen!! ;D

Was sagt uns das, sind das wild aufgewachsene Wölfe??
Gruß Josef
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 04. April 2015, 10:23:01
Am laufenden Schlepper gehen die so vorbei!
Also wenn ich das gesehen hätte ich hätte mal kurz die Tür aufgemacht und wer einen Schritt rausgegangen!!
Laut unserer Zeitung vom Donnerstag(Sonderseite Wolf) flüchten die sofort wenn die Menschen sehen!! ;D

Was sagt uns das, sind das wild aufgewachsene Wölfe??
Gruß Josef

Mein reden !
aber solange , das rotkäppchen in der sicheren kabiene sitzt und es filmen kann  ;D
ich habe vorgestern den neuen jagdpachtvertrag unterschrieben , da komme ich bei diesem anblick schon ins grübeln ob es richtig war  :frage:
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: WilliW am 04. April 2015, 11:29:02
Danke für das Video.
Besonders die Szene gegen Ende finde ich interessant, wo der Kollege die Heckscheibe öffnet und alle Wölfe den Kopf heben, als würden sie auf ein Leckerli warten.
Mir kann doch keiner erzählen, dass das alles in freier Wildbahn geborene wilde Wölfe sind.

Willi
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henrik am 04. April 2015, 12:28:14
@Joe

Meinst die kommen so nah ran? Ihr seid doch schon Stadt.

@Willi

Das gleiche habe ich auch gedacht, wenn der Fahrer was rausgeworfen hätte, wären die gleich angekommen. Von Scheu wie immer behauptet wird, kann da aber wenig rede von sein.



Solche videos werden wir wohl noch häufiger zu sehen bekommen, was haben wir jetzt ca. 250 Wölfe? Da  kommen doch pro Jahr die gleiche Anzahl hinzu, bzw. die verdoppeln sich ? Oder liege ich da so verkehrt?
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: cara am 04. April 2015, 13:32:39
Ich vermute, dass die ach so süssen Wölfe ganz einfach von netten alten Damen, gelangweilten Soldaten und munteren Tierschützen gefüttert werden.....
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 04. April 2015, 13:34:59
@Joe

Meinst die kommen so nah ran? Ihr seid doch schon Stadt.

@Willi

Das gleiche habe ich auch gedacht, wenn der Fahrer was rausgeworfen hätte, wären die gleich angekommen. Von Scheu wie immer behauptet wird, kann da aber wenig rede von sein.



Solche videos werden wir wohl noch häufiger zu sehen bekommen, was haben wir jetzt ca. 250 Wölfe? Da  kommen doch pro Jahr die gleiche Anzahl hinzu, bzw. die verdoppeln sich ? Oder liege ich da so verkehrt?
ortsrand trifft es wohl eher ....
also es hat hier schon die ersten sichtungen gegeben und 15 km nordöstlich , sind sie schon in eine fotofalle getappt .
demnächst gibt es bei uns ein grosses wolfsmotoring mit nabu , bumd , verband der weidetirhalter und und und
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: klausg am 04. April 2015, 14:41:32
@Joe

Meinst die kommen so nah ran? Ihr seid doch schon Stadt.

@Willi

Das gleiche habe ich auch gedacht, wenn der Fahrer was rausgeworfen hätte, wären die gleich angekommen. Von Scheu wie immer behauptet wird, kann da aber wenig rede von sein.



Solche videos werden wir wohl noch häufiger zu sehen bekommen, was haben wir jetzt ca. 250 Wölfe? Da  kommen doch pro Jahr die gleiche Anzahl hinzu, bzw. die verdoppeln sich ? Oder liege ich da so verkehrt?

So verkehrt liegst Du da nicht - wenn so ein Rudel mit vier, fünf Stück pro Jahr nen Wurf aufzieht - es kriegt ja nur das Alphapäärchen Junge - wenn aber zusätzlich Jungtiere noch neue Rudel gründen´, werdens noch mehr. Schafe und Kühe gibts ja genug als Futter.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Michi am 04. April 2015, 15:15:20
Willi, nicht weit von Euch haben die Wölfe doch auf dem Ferienhof schon in der Sandkiste gesessen am hellichten Tag ....

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Sorgen-nach-Wolfssichtung-in-Ehlbeck,wolf1506.html
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 04. April 2015, 17:17:18

Mir kann doch keiner erzählen, dass das alles in freier Wildbahn geborene wilde Wölfe sind.

Willi

ich kanns nur wiederholen, jäger erzählen das schon jahrelang, nur hört da keiner zu, sondern man ist sofort der böse.
warum meinst du, warum von den ganzen zusammengefahrenen wölfen die dna analysen nicht veröffentlich werden?
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henrik am 04. April 2015, 17:31:25
Ich vermute, dass die ach so süssen Wölfe ganz einfach von netten alten Damen, ..........gefüttert werden.....

Stelle mir das gerade vor, Kaffeeomas stapfen mit Rollator durch die Lüneburger Heide  ;D

Muss dabei aber dann irgendwie an den Ausspruch denke "Großmutter was hast du für große Zähne"  ;D :hmpf: :pfeiff: :aufgabe:

 :ironie:
Vielleicht sollte man auch gleich noch Bären aussetzen, vielleicht fressen die ja auch Wölfe, Bären waren ja auch mal hier irgendwann heimisch  ;) Gut die paar neuen Probleme nimmt man dann ebenso in Kauf  ;D Bären sind ja auch scheu und so niedlich.....
 :hmpf:  :ironie: aus
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 04. April 2015, 17:48:37
Ich vermute, dass die ach so süssen Wölfe ganz einfach von netten alten Damen, ..........gefüttert werden.....

Stelle mir das gerade vor, Kaffeeomas stapfen mit Rollator durch die Lüneburger Heide  ;D

Muss dabei aber dann irgendwie an den Ausspruch denke "Großmutter was hast du für große Zähne"  ;D :hmpf: :pfeiff: :aufgabe:

 :ironie:
Vielleicht sollte man auch gleich noch Bären aussetzen, vielleicht fressen die ja auch Wölfe, Bären waren ja auch mal hier irgendwann heimisch  ;) Gut die paar neuen Probleme nimmt man dann ebenso in Kauf  ;D Bären sind ja auch scheu und so niedlich.....
 :hmpf:  :ironie: aus


naja, da zeigen dir die bayern ganz schnell wie man zum problembären wird...... ;)
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 04. April 2015, 17:49:10
Ich vermute, dass die ach so süssen Wölfe ganz einfach von netten alten Damen, ..........gefüttert werden.....

Stelle mir das gerade vor, Kaffeeomas stapfen mit Rollator durch die Lüneburger Heide  ;D

Muss dabei aber dann irgendwie an den Ausspruch denke "Großmutter was hast du für große Zähne"  ;D :hmpf: :pfeiff: :aufgabe:

 :ironie:
Vielleicht sollte man auch gleich noch Bären aussetzen, vielleicht fressen die ja auch Wölfe, Bären waren ja auch mal hier irgendwann heimisch  ;) Gut die paar neuen Probleme nimmt man dann ebenso in Kauf  ;D Bären sind ja auch scheu und so niedlich.....
 :hmpf:  :ironie: aus

ey alter ,
denk dran , die landesgrenze von niedersachsen zu s-h ist nicht wolf , geschweige denn bärensicher  :P
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Todde am 04. April 2015, 18:44:02

Mir kann doch keiner erzählen, dass das alles in freier Wildbahn geborene wilde Wölfe sind.

Willi

ich kanns nur wiederholen, jäger erzählen das schon jahrelang, nur hört da keiner zu, sondern man ist sofort der böse.
warum meinst du, warum von den ganzen zusammengefahrenen wölfen die dna analysen nicht veröffentlich werden?

Würde schon reichen wenn die Autopsie Berichte der übergefahrenen zur Einsicht freigegeben werden würden, anscheinend waren die geimpft.
Zu
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: halbspaenner am 04. April 2015, 19:40:25

Mir kann doch keiner erzählen, dass das alles in freier Wildbahn geborene wilde Wölfe sind.

Willi

ich kanns nur wiederholen, jäger erzählen das schon jahrelang, nur hört da keiner zu, sondern man ist sofort der böse.
warum meinst du, warum von den ganzen zusammengefahrenen wölfen die dna analysen nicht veröffentlich werden?
Moin,
mein Vater mußte von 41 bis 44 in Rußland verbringen und erzählte immer, daß nachts permanent Wolfsgeheul mal näher, dann wieder weiter weg zu hören war,- er hat aber in den gesamten 3 Jahren nur einmal einen Wolf zu sehen bekommen und zwar nur ganz kurz in gut 2 km Entfernung am Waldrand.
Dieser ganze Wolfshype ist eine Riesenverar........ durch die üppig mit Steuergeld gefütterten üblichen Verdächtigen!
Trotzdem schöne Osterfeiertage Euch allen, Rudolf

Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Friedhelm am 04. April 2015, 19:47:34
Geimpft?

Vorsicht!
Sarkasmus on:

Von wegen geimpft, ist doch klar wie Klossbrühe:

Die Landwirtschaft pumpt ihre Tiere ja sowieso mit allem voll was es gibt um den noch dickeren Reibach zu machen und jetzt haben die armen Wölfe Schafe und Geflügel gefressen und gratis wurden sie dabei mit Antibiotika, Impfstoffen und weiss Gott was noch versorgt / verseucht!

Das erklärt auch ganz klar warum die armen Wölfe nicht mehr scheu sind!
Die sind voll gedröhnt bis unter die Schädeldecke. Quasi high von den Impfstoffen / Wachstumsfördern / Antibotika / Anabolika / Ecxtasy /....... in der Landwirtschaft.
Sonst würde das doch auch kein normales  Nutztier aushalten in der Landwirtschaft, oder........ ?

SO ist das!  :basta:

Sarkasmus off...

zumindest wäre das für unsere Öko-Terroristen die passende Erklärung....
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 04. April 2015, 20:09:32
Geimpft?

Vorsicht!
Sarkasmus on:

Von wegen geimpft, ist doch klar wie Klossbrühe:

Die Landwirtschaft pumpt ihre Tiere ja sowieso mit allem voll was es gibt um den noch dickeren Reibach zu machen und jetzt haben die armen Wölfe Schafe und Geflügel gefressen und gratis wurden sie dabei mit Antibiotika, Impfstoffen und weiss Gott was noch versorgt / verseucht!

Das erklärt auch ganz klar warum die armen Wölfe nicht mehr scheu sind!
Die sind voll gedröhnt bis unter die Schädeldecke. Quasi high von den Impfstoffen / Wachstumsfördern / Antibotika / Anabolika / Ecxtasy /....... in der Landwirtschaft.
Sonst würde das doch auch kein normales  Nutztier aushalten in der Landwirtschaft, oder........ ?

SO ist das!  :basta:

Sarkasmus off...

zumindest wäre das für unsere Öko-Terroristen die passende Erklärung....


och, ich glaub , sowas wird bestimmt auch real erzählt und auch noch geglaubt.
ich hab heute wieder mal eine vorführung in weltfremdheit unser bevölkerung gehabt. zur zeit pilgern ganze menschenströme zu meinen schafen raus, haben alle lämmer. ich war heute kurz draussen, paar tiere wurden verkauft, da wurde ich dann von so besuchern gelöchert
-sie würden gerne paar so lämmer haben, die wären süß(mein einwand das die die aue noch brauchen und auch wachsen würden, wurde ignoriert)
-ob man die auch im garten halten könnte(ich kenn deren Garten, da kannste ned mal nen karnikel halten)
-ob die auch mal drei wochen allein zurechtkommen, wenn sie in urlaub fahren (naja, derweil kommt dann schon der wolf)

und von solchen honks musste dir dann landwirtschaft erklären lassen....
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Frankenpower am 05. April 2015, 11:29:09
zurück zum Wolf,

hier sind wir noch eine der letzten Bastionen, wo noch keiner (öffenlich)  :Foto: aufgetaucht ist. In 2 Jahren wird wohl auch bei uns gelten...Willkommen im Club....

Dass in Mitteldeutschland hier und da mal einer seine Bahnen zieht, ist so...Aber in unserer dichten Kulturlandschaft hier? Da kann man den Kerl nicht gebrauchen  :stop:

Wobei die ersten ndt. Wölfe ja italienische Gene haben  :frage:, ein Schelm  :irre: , der Böses denkt

Ich habe hier schon jedes Jahr einige Verkehrsunfälle wegen streunenden Hunden, die das Rehwild jagen. Wenn dann hier die Wölfe auch noch mitmischen, dann gut Nacht.... :kopfschuettel: :hope:

Wenn ich das weiter oben gezeigte Video sehe, puuuh...da wäre ich nicht abgestiegen....und ich wäre auch nicht gerne in der Haut von Kindern gewesen, die dort "Abenteuerland" spielen....oder vielleicht müßte man den Kids immer paar Leckerlie mitgeben, denn so brav wie die Kammeraden in dem Film waren... :spielen: ... das ist nicht "normal"

Eigentlich müsste überall, wo Mr. Reineke aufgetaucht ist, Schilder aufgestellt werden, um auf die Gefahr hinzuweisen....denn wenn was passiert, dann will ich nicht wissen, was dann in der Zeitung steht.

Aber leider geht es den Gutmenschen nur um Ideologie, aber auch um Planstellen, denn ein "Wolfsbeauftragter" wird ja ohne Wolf nicht benötigt.....

Titel: Re: Problem Wolf
Beitrag von: donnershag am 05. April 2015, 12:06:10
Nach der Lektüre des Zeit Dossiers erlaube ich mir mal die Überschrift zu ändern. Das Problem sind nicht einzelne Wölfe, ich glaube das Wiederansiedeln des Wolfes ist das Problem.
Wo ist eigentlich unser Berufsverband positioniert? oder stören den die Weidetierhalter eher?

Frohe Ostern und gesunde Lämmer wünscht
Martin
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 05. April 2015, 12:24:11


I
Eigentlich müsste überall, wo Mr. Reineke aufgetaucht ist, Schilder aufgestellt werden, um auf die Gefahr hinzuweisen....denn wenn was passiert, dann will ich nicht wissen, was dann in der Zeitung steht.



klugscheissmodus an, reineke ist der fuchs, isegrimm is der wolf, klugscheissmodus aus ;)
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Frankenpower am 05. April 2015, 12:32:15
 :bet:

Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Michi am 05. April 2015, 14:02:03
und meister petz, der problembär.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Michi am 06. April 2015, 12:51:08
Lesenswert:

http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/naturschutz-frisst-vogelschutz-der-fuchs-ist-kein-veganer/
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: John Deere 7830 am 11. April 2015, 17:17:46
Hessischer Rundfunk - Wolf auf dem Vormarsch, heute 20:15
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henriette am 11. April 2015, 21:35:00
Ich überlege grad, ob ich meiner Tochter ihre rote Lieblingspudelmütze entwende und sie sicher wegschließe ( die Mütze, nicht die Tochter). :police: :angel:
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Biobauer am 11. April 2015, 21:49:09
Hessischer Rundfunk - Wolf auf dem Vormarsch, heute 20:15


uralter beitrag, mittlerweile von der zeit überholt
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: ct am 11. April 2015, 21:59:15
....  und das die lieben Herren und Frauen Biologen und Wolfsliebhaber das ganze Theater für Lau machen, kann mir auch keiner erzählen. Die haben handfeste Gründe das weiter zu betreiben und schönzureden.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Henrik am 17. April 2015, 08:56:39
War hier die Tage in der Zeitung:

http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/ueber-20-tote-schafe-spuren-weisen-auf-wolf-hin-id9462761.html

(gut könnten ja auch Hunde gewesen sein..........)
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Michi am 17. April 2015, 22:03:35
das sind doch keine echten wölfe mehr. alles streunende hunde eher.
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: guest176 am 17. April 2015, 22:27:04
das sind doch keine echten wölfe mehr. alles streunende hunde eher.

das ergebnis vom dna-test wird gewissheit bringen , so wie bei uns im kreis vor zwei tagen und bei uns war es nachweißlich der wolf , auch wenn er aus dem gehege kommt , ist und beibt es ein wolf  :hmpf:
Titel: Re: Problemwolf
Beitrag von: Michi am 17. April 2015, 22:51:37
wolf schon, aber an zivilisation gewöhnte ...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 27. April 2015, 12:21:00
Scheint ja schon deutlich mehr Wölfe zu geben als bislang vermutet bzw. selbst hier geschrieben. Der Wolf ist auch bald in deiner Nähe  ;D
(Habe mal die Überschrift angepasst  ;) )

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Viele-Woelfe-und-ohne-Scheu-1761474.html

In den letzten Wochen ist festzustellen, dass Wölfe eine natürliche Scheu vor dem Menschen abgelegt haben. Im Internet kursieren Filme von Wölfen, die ihre Beute durch Wohngebiete schleppen, einen Waldkindergarten aufsuchen (LK Vechta) und sich auf Terrassen von Einfamilienhäusern aufhalten, stellt der Bauernverband Brandenburg aus Teltow fest.

Es gibt zudem Berichte über das Auftreten von Großrudeln von über 20 Wölfen. In der Märkischen Allgemeinen Zeitung wurde z.B. ein Foto von einem Wurf in Potsdam-Mittelmark mit 10 Welpen veröffentlicht. Normalerweise hat ein Wurf 4 - 6 Welpen. Die in jüngster Zeit wieder verstärkt auftretenden Schäden an Nutztieren in Brandenburg - Schafe, Gatterwild aber auch Jungrinder (2010 & 2014) - geben darüber hinaus einen ernsten Anlass zu allergrößter Besorgnis, so der Bauernverband.
 
Immer größere Rudel und immer häufigere Sichtungen an immer neuen Standorten deuten seiner Meinung nach auf eine sehr viel größere Populationszunahme hin, als es die offiziellen Zahlen aussagen. Das Wolfsvorkommen im Land Brandenburg (inklusive der gesamten Lausitz) könnte bereits 350 - 400 Tiere umfassen. Im Vergleich dazu beträgt die Wolfspopulation in Litauen, Lettland & Estland jeweils ca. 200 Tiere, in Polen ca. 350 – 400, in Norwegen ca. 70 und Schweden knapp 200 Wölfe.
 
Nach Ansicht des Verbandes scheint hier eine neue Qualität bei der Wolfsansiedlung gegeben zu sein. Das Präsidium des LBV ist daher übereinstimmend der Ansicht, dass nicht nur Nutzvieh oder Wildtiere gefährdet sind und der Tourismus Gefahr läuft beeinträchtigt zu werden, sondern gleichfalls auch der Schutz des Menschen mit dem derzeitigen Managementplan nicht mehr gewährleistet werden kann. Wenn der Wolf immer verstärkter auftritt und dabei seine natürliche Scheu verliert, ist der Schritt zu aggressivem Verhalten gegenüber dem Menschen nicht mehr groß.
 
Der LBV fordert deshalb die Verantwortlichen in der Landespolitik auf, in einem offenen ehrlichen Dialog einzutreten. Dazu gehört u.a. die verabredete jährliche Evaluierung des Wolfsmanagmentplanes kurzfristig vorzunehmen und entsprechende Schlussfolgerungen und Festlegungen im Wolfsmanagementplan zu treffen. Das beinhaltet auch Überprüfung des allgemeinen Schutzstatus, die unbedingte Festlegung von Schutz- und Nichtschutzgebieten.

Vor allem aber betrifft dies einen wirklichen Rechtsanspruch auf vollständige Entschädigung aller Schäden und Aufwendungen. Die Politiker sind nun gefragt!


Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Viele-Woelfe-und-ohne-Scheu-1761474.html
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henriette am 27. April 2015, 13:02:18
Jaja, immer die Politiker sollen es richten, wenn die Masse zu feige ist, dafür auf die Straße zu gehen.
Wolf = Fell+hübsche Augen = politischer Selbstmord

Ich selber gebe dem Wolf noch 2 Jahre, dann tobt er genauso wie die Wildschweine durch Berlin und ander Städte.

So und nu bissig-ironisch weiter:

Erst wenn die ersten 20 Übergriffe auf Menschen mit Bisswunden und Todesfällen gemeldet werden, wird genug Druck entstehen, der Spendenindustrie mal ein Kontra zu geben.

Der Wolf lernt bei uns, dass er keine Feinde hat. Wer keine Feinde hat hat keine Furcht. Wer keine Furcht kennt, hat keine Scheu.
Autos braucht er nicht fürchten, die sind so laut, dass er lernen kann, ihnen auszuweichen. Sie verfolgen ihn ja nicht.

Sobald der Wolf Berlin erreicht hat, sollten wir Landwirte die Wiederansiedlung des Braunbären fordern, um dem Wolf einen Feind zu schaffen und die Biodiversität unserer Büffet-Städte weiter zu erhöhen.

Ich werde mich vielleicht doch langsam zum Jagdschein anmelden ;)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stone am 27. April 2015, 13:38:24
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_55208427


Letzte Woche wurde hier nördlich Frankfurt ein Wolf überfahren. Das war schon Frankfurter Stadtgebiet....und geschlossene Waldflächen sind nicht in der Nähe. Die gibts nur im Süden von Frankfurt.

stone
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: JD Bochum am 30. April 2015, 18:45:36
Moin

http://www.bild.de/video/clip/wolf/woelfe-lueneburger-heide-40750018.bild.html
 (http://www.bild.de/video/clip/wolf/woelfe-lueneburger-heide-40750018.bild.html)
Ich habe das Gleich nur bei mir sind es noch Hunde ;D

JD Bochum
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: donnershag am 30. April 2015, 20:44:22
Das Video geistert seit 3Wochen hier in der Gegend umher.

Gruss
Martin
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Michi am 30. April 2015, 20:45:41
so richtig weiss aber keiner wo das entstanden ist ... nichtdestotrotz schon beängstigend.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: kawa am 04. Mai 2015, 14:51:53
Kam von hier:
http://www.az-online.de/lokales/landkreis-uelzen/uelzen/wolfsrudel-landkreis-uelzen-gesichtet-4872368.html

Irgendwas kennen die: Fahrzeug,  Fenster auf, Futter fällt raus...... (jetzt nicht hier aber sonst..?) :frage:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 20. Mai 2015, 17:01:04
http://www.bild.de/regional/hannover/wolf/erstes-fohlen-gerissen-41015620.bild.html

nun ist er in der Mitte der Gesellschaft angekommen....Mahlzeit  :ironie:


Schade ums Fohlen, die Züchter werden nicht mehr ruhig schlafen können wenn die an Ihre Tiere draußen denken (...dann können sie wenigstens den Landwirten mitfühlen, die Weidehaltung betreiben)

Wenns so weiter geht mit der Ausbreitung der Wölfe in D, dann werden wir noch viel Ärger erleben, und das nur aus ideologischen Gründen. Hier in der Gegend sind einige Pferde draußen (Kühe nicht so viel), lass die mal in Panik auf die Autobahn, dann Gut Nacht... :wall: :hair: :cara: :irre:

 
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 20. Mai 2015, 18:34:14
Moin,
in meinen Augen alles völliger Schwachsinn, der Wolf gehört totgeschossen und fertig! Wir leben in einer Kulturlandschaft die sehr dicht besiedelt ist und nicht in einen dünn besiedelten Tundra oder Steppe.
Sonntag Abend war auf Welle Nord so einen öffentliche Diskussion,  :oma: nee, nee...........
Das ganze Geld, welches da für den Wolf ausgegeben wird, sollte lieber in unser marodes Schulsystem gesteckt werden. Da hätte das wenigstens Sinn! Die Diskutanten, die pro Wolf sind, sind da wundersamer Weise ökonomisch absolut nicht von betroffen, ein Schelm wer Böses denkt.
Wir sind zweihundert Jahre gut ohne Wolf ausgekommen, meinetwegen kann das so bleiben. Ich möchte nicht den Aufschrei erleben, wenn das erste Mal ein Mensch zu Schaden kommt, dann werden wir wieder mal die Wendehalsigkeit unser Politiker erleben.
Grüße
Stanky
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Michi am 20. Mai 2015, 18:48:37
richtig. angeblich wurden in der region schon weitere fälle totgeschwiegen auf politisches geheiss. eine entschädigung wollen die behörden nur zahlen wenn mindestens 3 bestätigte fälle im umkreis auftreten.

in dem thema ist noch sprengstoff. das kann noch köpfe kosten.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 20. Mai 2015, 19:23:02
Moin,
in meinen Augen alles völliger Schwachsinn, der Wolf gehört totgeschossen und fertig!
Stanky

aber bitte nich1 von jägern !
die suppe sollen die ökoschlampen und grünpisser gefälligst selber auslöffeln !
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 20. Mai 2015, 20:31:54
aber bitte nich1 von jägern !
die suppe sollen die ökoschlampen und grünpisser gefälligst selber auslöffeln !

Volle Zustimmung, wird aber leider nicht so kommen.

Gruß
Ede
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 22. Mai 2015, 17:06:50
http://www.topagrar.at/tierhaltung/Rind-Rindernews-Schweiz-Wolf-soll-gejagt-werden-duerfen-1784882.html
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: RedHeath am 25. Mai 2015, 11:46:13


aber bitte nich1 von jägern !
die suppe sollen die ökoschlampen und grünpisser gefälligst selber auslöffeln !
In der Sache hast du recht.
Durch solch eine Wortwahl beendest du einen Dialog zwischen Betroffenen und Umweltschützern aber von Vorherein.
Und ohne einen Dialog wird der status quo - sicher nicht das Optimum - beibehalten.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 25. Mai 2015, 12:08:59


aber bitte nich1 von jägern !
die suppe sollen die ökoschlampen und grünpisser gefälligst selber auslöffeln !
In der Sache hast du recht.
Durch solch eine Wortwahl beendest du einen Dialog zwischen Betroffenen und Umweltschützern aber von Vorherein.
Und ohne einen Dialog wird der status quo - sicher nicht das Optimum - beibehalten.


naja, die beschimpfungen fingen nicht unbedingt von jägerseiten her an, ich werd ungern als mörder bezeichnet. bei uns sinds jetzt übern biber, nachdem die schäden ins uferlose gehen wollens den auch am liebsten ins jagdrecht reintun, natürlich dann unter vollschutz und haftbar für schäden dann die jagdgenossen bzw jäger. aber da ham se sich geschnitten.
die nächste baustelle wird der fischotter, wir haben mittlerweile wieder so einen bestand, das der systematisch neben den kormoran die fischzuchten leer macht.
wir schützen uns noch zu tode.... ;)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 25. Mai 2015, 17:13:00
Moin,
wir schützen uns noch zu tode.... ;)
das ist doch das Hauptproblem, wann werden wir Menschen vor uns Menschen geschützt? ;D
Gruuß
Stanky
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 16. Juni 2015, 12:45:52
http://www.newslocker.com/de-de/region/norden/fohlen-wurde-nicht-durch-wolf-gerissen-hannoversche-allgemeine/
 :frage:

sehr schwammig ......
"weder eindeutig, noch mit hoher wahrscheinlichkeit"

.....aber wohl doch nicht auszuschließen !
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Todde am 16. Juni 2015, 22:25:20
http://www.newslocker.com/de-de/region/norden/fohlen-wurde-nicht-durch-wolf-gerissen-hannoversche-allgemeine/
 :frage:

sehr schwammig ......
"weder eindeutig, noch mit hoher wahrscheilichkeit"

.....aber wohl doch nicht auszuschließen !

Die Todesursache ist nicht eindeutig dem Wolf zuzuweisen.
Ausversehen ertrunken oder ertränkt worden?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 06. Juli 2015, 23:06:13
Nun ist de rWolf auch in Baden Württemberg angekommen: (Was sind denn Herdenschutzhunde die es mit Wölfe aufnehmen? )

http://www.n-tv.de/panorama/Die-Woelfe-sind-zurueck-article15453891.html

Erstes Tier seit 150 Jahren Die Wölfe sind zurück

Das tote Tier sah aus wie ein Hund und war doch keiner: Ein Wolf hat es zurück in den Südwesten geschafft. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dort das erste lebende Exemplar gesichtet wird.

    Erstmals seit etwa 150 Jahren ist wieder ein Wolf in Baden-Württemberg nachgewiesen worden. Eine DNA-Untersuchung des Forschungsinstituts Senckenberg zeigt: Ein Tier, das vor zwei Wochen im Schwarzwald überfahren worden war, war tatsächlich ein Wolf. Das teilte der Naturschutzminister des Bundeslandes, Alexander Bonde (Grüne), in Stuttgart mit. Lange war der Wolf in Deutschland ausgerottet, erst nach dem Fall der Mauer kam er aus Osteuropa zurück.

Mittlerweile leben nach Angaben des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu) wieder rund 30 Rudel, vier Paare und mehrere Einzeltiere in der Bundesrepublik, dauerhaft zum Beispiel in Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen. Schon lange wird der Wolf auch in Baden-Württemberg zurückerwartet. Der jetzt bei Lahr entdeckte Rüde ist nach Angaben des Nabu der erste im Südwesten nachgewiesene Wolf seit seiner Ausrottung dort vor gut 150 Jahren.

Das bislang letzte bekannte Exemplar in Württemberg war 1847 erlegt worden, das letzte badische 1866 bei Zwingenberg im Odenwald. Die in Mitteleuropa meist etwa 40 Kilogramm schweren Tiere sind bundesweit nun streng geschützt und dürfen nicht gejagt werden. Weitere Untersuchungen müssen zeigen, ob der Wolf aus der Schweiz oder aus Frankreich eingewandert ist.
Weder böser Märchenwolf noch Kuscheltier

Das tote Tier war am Rande der Autobahn 5 gefunden worden. Es liefen auch noch Tests zu Alter und Gesundheitszustand des Tieres, sagte Bonde. Das Land werde als nächsten Schritt "die Koordinationsgruppe Wolf" einberufen. In der Arbeitsgruppe sind die Naturschutzbehörden wie auch Naturschutz-, Jagd- und Landnutzerverbände vertreten.

"Ich freue mich, gleichzeitig treibt es uns auch die Sorgenfalten auf die Stirn", sagte der Vorsitzende des Nabu Baden-Württemberg, André Baumann. Vor allem die Sorgen der Schäfer müssten ernst genommen werden, ebenso wie Bedenken der Bürger. "Die Angst vor dem Märchenwolf sitzt tief in der deutschen Volksseele." Der Wolf sei aber weder böser Märchenwolf noch Kuscheltier. Er sei ein Wildtier, das sich von Rehen und Wildschweinen ernähre. Es gelte nun, sich auf den ersten lebenden Wolf im Land einzurichten, sagte Baumann. Wichtig sei dann vor allem, Schaden von den Schäfern abzuwenden. Herdenschutzzäune müssten errichtet und Schäfer mit speziellen Herdenschutzhunden ausgerüstet werden, die Schafe im Zweifelsfall vor Angriffen verteidigen könnten.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Corpy am 08. Juli 2015, 22:55:36
Bei uns im Süden von Brandenburg fühlen sich ja nun bereits einige Wolfsrudel pudelwohl. Sollen auch viele Einzeltiere unterwegs sein.

Wir haben hier ideale Bedingungen: Vor meiner Haustür liegt ein fast 13.000 ha zusammenhängendes Waldgebiet. Als jetzt hier letztens ein geschossener Wolf gefunden wurde, war der Aufschrei ziemlich groß. Bei dem Aufwand der Ermittlungen frage ich mich, ob wir keine wichtigeren Probleme haben?!

Heute habe ich mich gerade mit einem Forstunternehmer darüber unterhalten. Die haben schon viele Begegnungen mit dem Wolf gehabt und er sieht die Population sehr kritisch. Entweder sind die Gebiete hier zu klein oder die Tierdichte schon zu hoch?

Er war auch längere Zeit in den Wälder Kanadas unterwegs, wo es auch sehr viele Wölfe gibt. Dort hatte er gar keinen Kontakt mit dem Tier.

Bin gespannt, wann ich auf meinen Radtouren durch die Wälder den ersten Wolf zu Gesicht bekomme  :rolleyes:

Für mich als Landwirt hat das Ganze schon deutliche Auswirkungen. Die Wildschäden nehmen vermehrt zu. Gerade bei Rotwild und Schwarzwild ist das ganz gut zu beobachten. Rotwild rottet sich extrem zusammen und wenn dann 60-80 Tiere über einen Weizenschlag marschieren sind die Schäden immens. Die Tiere scheinen keine richtige Ruhe mehr zu finden. Die Schäden des Schwarzwildes sind gar nicht mehr typisch, weil Sie permanent in Bewegung scheinen und sich dadurch der Schaden potenziert.

Die Mufflonschwemme hat der Wolf schon ganz gut beseitigt. Ein gutes hat es: Irgendwann wird er auch vor dem Schwarzwild kein Halt mehr machen. Dann habe ich eine Sorge weniger.

Ich persönlich finde dann die Argumentation der Wolfsfreunde sehr amüsant. Wir Landwirte hätten gar keine Ahnung und sollten uns doch mal darüber informieren, wie wir unsere Tiere schützen. Der Zaun muss 1,50 m hoch sein, die untere Litze des Drahtes in einer gewissen Höhe.
Das wird nicht viel Nützen, wenn die Wölfe richtig Hunger haben. Ich will ich nicht austesten, wie hoch er aus dem Stand springen kann   :frage:

Ein Mutterkuhhalter hat seine Koppeln jetzt richtig monumental eingezäunt. Dachte erst, er will mit der Straußhaltung anfangen  8) 
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: carly0272 am 18. Juli 2015, 22:05:27
Ich oute mich gern als Jäger. In meinem Revier in Süd-Brandenburg habe ich es jetzt seit 5 Jahren mit Isegrim zu tun. Erst vor 3 Tagen hat ein Jagdgast das beigefügte Foto durch sein Doppelglas gemacht. Er war sehr  beeindruckt, insbesondere weil eine weitere Jägerin 2 Minuten vorher da langgelaufen ist. Scheu? Fehlanzeige!
Ich hatte schon viele Risse im Revier von Rotwild über Kalb, Schaf bis hin zum Rehwild. Und wir melden schon nichts mehr, weil die selbsternannten Naturschützer dann im Revier rumtrampeln....
Wir leben also schon einige Zeit mit den Wölfen und warten einfaxh auf das was da kommt. Und es wird richtige Probleme geben...
VG Carly
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Georg am 18. Juli 2015, 22:43:51
Sorry, irgendwo kann ichs bald nimmer hören!
Jeder streunende Hund kommt, nachdem einJäger ih das dritte mal gesehen hat einfach nicht mehr nach Hause zurück...
Und bei nem Wolf wirdmda so ein Geschiessemvemacht.....???
Es gibt ja bekanntlich in Brandenburg komischerweise Reviere wo es keine Wölfe gibt....!
Dort haben die Jagdpächter anscheinend besser ausgeschlafen?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: klausg am 19. Juli 2015, 09:44:00
Ich sag da nur - als Nichtjäger:  Drei S. Die Jäger wissen, was gemeint ist
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 19. Juli 2015, 09:52:27
das Problem sind doch die Chips und GPS Sender .... niemand (ausser unseren Gutmenschen) weiß welches Tier damit geimpft ist
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 19. Juli 2015, 10:10:25
das Problem sind doch die Chips und GPS Sender .... niemand (ausser unseren Gutmenschen) weiß welches Tier damit geimpft ist

ach, theoretisch wurde über sowas schon mal nachgedacht, da gäbs schon mittel und wege,
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: lilly am 19. Juli 2015, 13:10:53
Der GPS-Sender sitzt nicht unter der Haut, sondern der ist von weiten sichtbar und
nur die wenigsten Wölfe sind damit ausgestattet  :rolleyes:
Und zum Chip auslesen muss man mit dem *Scanner* sehr dicht dran.  :pfeiff:

Ich habe bisher den Wolf nur im Naturpark und auf Bildern der Wildkamera gesehen.
Pfefferspray ist mein *Mittel* gegen den Wolf wenn ich auf Jagd bin.  8)
Und ja, ich habe Angst  :-[
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 19. Juli 2015, 13:42:08
das Problem sind doch die Chips und GPS Sender .... niemand (ausser unseren Gutmenschen) weiß welches Tier damit geimpft ist

Ne große Rolle Alufolie...  ;D
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Georg am 19. Juli 2015, 13:59:54
Ok, hier mak ein Tipp, faks man mal unabsichtlich nen Wolf mit Sender am Hals unempfangbar machen will, und Probleme mit "Gutmenschen" verhindern will...

Den Sender abnehmehmen irgendwie abnehmen. Dann am Besten ein oder hwei km durch den Wlad weitertragen damit das Ding auch ne schöne Spur hinterlässt. Dann die Batterie und die Simcard entnehmen.Die simcard unbedingt sofort zerstören!
Das wars dann mit der Herrlichkeit des Wolfes!
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Todde am 19. Juli 2015, 19:57:49
Das Halsband reist auch mit jedem LKW aus dem Ostblock mit  ;D
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: lilly am 20. Juli 2015, 07:23:49
Georg,  und beim forttragen des Senders hinterlasse ich keine Spuren? Natürlich sind die "Gutmenschen" alle zu blöd um einen
Schuhabdruck von einem Trittsiegel zu unterscheiden???  :rolleyes:

Todde,  und ein Wolf läuft auf der Autobahn in Richtung Polen? Klar, das merkt keiner!  :rolleyes:

Sorry, aber bei euren "Ideen" sträuben sich einem die Nackenhaare und dazu ist das auch noch strafbar.  :net:

Ich würde einen Wolf nur aus reiner Notwehr schiessen und ich hoffe, dass ich das nie tun muss.
Ansonsten bin ich mir, bis es legal wird einen Wolf zu schiessen, schlicht zu schade einen Wolf zu erlegen um somit etwas auszubügeln was sogenannte
"Naturfreunde" sich ausgedacht haben.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mathilde am 20. Juli 2015, 10:56:49
Hallo,

Lilly da kann ich Dir nur beipflichten. Am meisten regt mich aber auf dass ehemalige Frauen von Landwirten auf einmal seit die wieder in der Stadt wohnen jeden Sch.......vom NABU  auf FB liken und den Wolf und die Füchse so toll finden.
Ich finde ja Füchse auch nett aber wenn die zu sehr zunehmen dann wird das eine richtige Plage. Bei uns im Dorf ist kein Huhn mehr sicher.
Wolf hab ich noch keinen gesehen und ich glaube auch dass ich nie einen hier sehen werde.

LG Mathilde
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 05. August 2015, 22:49:47
http://www.bild.de/regional/hannover/wolf/beisst-chihuahua-tot-42074124.bild.html

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 25. Oktober 2015, 11:32:41
http://www.bento.de/gadgets/woelfe-in-schweden-gopro-filmt-wie-woelfe-huendin-klara-attackieren-77120/


ganz interessanter Bericht mit Film

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 25. Oktober 2015, 13:03:06
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/4771353-454-die-rueckkehr-der-raubtiere,1,0.html

interssant ist in den artikel, wie sauer er auf ein tierlein reagiert, das auf seine bäuml losgeht und wie orginaltext emontionslos er des sieht, wenn luchs und wolf ihre kreise ziehn. seine rechnung ist nebenbei noch a krampf, der luchs braucht ein vielfaches davon , weil sau und fuchs seine risse schnell beseitigen.
zudem hatten wir erst unlängst bestätigte risse, was den herrn sicherlich bekannt ist
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Todde am 12. Januar 2016, 22:23:50
Nun hat es den ersten Menschen erwischt.
Zum Glück nur leicht verletzt.

Ein junger Wolf hat nach LZ-Recherchen bei Gartow einen Jogger im Wald überrascht. Das Jungtier soll den Sportler leicht an der Hand verletzt haben. Das bestätigt der Wolfsberater Peter Burkhardt im Wendland.

https://www.facebook.com/landeszeitung/photos/a.111053442261622.9323.106727649360868/1098059203561036/?type=3
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stone am 12. Januar 2016, 23:55:10
Das wird auch erst richtig ein Thema wenn mal eine Wolfsrudel "Kölner Sylvester" gefeiert hat.

Dann melden sich auch alle die bisher nix verschwiegen haben......mit der ganzen Wahrhaftigkeit.

stone
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 07. März 2016, 20:12:00
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Bauern-schlagen-Alarm-Mutterkuhhaltung-wegen-Woelfen-nicht-mehr-moeglich-2829308.html

In der Politik interessiert es vermutlich niemanden  :(
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Simon am 08. März 2016, 07:25:33
Moin,

Wahnsinn, was dafür an Steuergeldern verblasen wird:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/niedersachsen-problemwolf-wird-per-flugzeug-gesucht-a-1080936.html

Vergrämen, das wird es bringen....  :stupid: :stupid:  Wieviel muss denn noch passieren, bis man endlich mal konsequent den Wolf bejagt?

Kopfschüttelnde Grüße
Simon
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 08. März 2016, 07:41:05
Moin,

Wahnsinn, was dafür an Steuergeldern verblasen wird:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/niedersachsen-problemwolf-wird-per-flugzeug-gesucht-a-1080936.html

Vergrämen, das wird es bringen....  :stupid: :stupid:  Wieviel muss denn noch passieren, bis man endlich mal konsequent den Wolf bejagt?

Kopfschüttelnde Grüße
Simon

solange er dem rotkäppchen nichts tut , passiert gar nichts !
und vor allen , wer bitte soll ihn bejagen ? ich als jäger und revierinhaber in niedersachsen will nicht die suppe für die auslöffeln müssen , die uns andere eingebrorkt haben , wenn bejagung dann ausschließlich durch das land niedersachsen beauftragte und bezahlte organe !
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 08. März 2016, 09:29:22
Moin,

Wahnsinn, was dafür an Steuergeldern verblasen wird:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/niedersachsen-problemwolf-wird-per-flugzeug-gesucht-a-1080936.html

Vergrämen, das wird es bringen....  :stupid: :stupid:  Wieviel muss denn noch passieren, bis man endlich mal konsequent den Wolf bejagt?

Kopfschüttelnde Grüße
Simon

solange er dem rotkäppchen nichts tut , passiert gar nichts !
und vor allen , wer bitte soll ihn bejagen ? ich als jäger und revierinhaber in niedersachsen will nicht die suppe für die auslöffeln müssen , die uns andere eingebrorkt haben , wenn bejagung dann ausschließlich durch das land niedersachsen beauftragte und bezahlte organe !


seh ich genauso, ich hoffe, das sich kein jäger dafür hergibt.

aber lustig ist es schon, da pennt ein wolf in der nähe einer asylantenunterkunft, der muss weg, wenn eine r neben den kindergarten haust, der will ja nur spielen. und die die regelmässig sich ihr frühstück und Mittagessen bei den weiden der Landwirte holen, da ist ja der Landwirt schuld dran, der soll gefälligst sein Vieh reinholen....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: kespern am 08. März 2016, 10:19:48
Falsch!!! Das Vieh soll, muß auf die Weide. Der Wolf braucht doch Futter. Wenn er Nutztiere frißt brauchen die süßen Schweinchen und Rehleins nicht zu leiden.
Die Umweltheinis werden es schon richten.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 08. März 2016, 11:02:32
Mir kommt diese ganze Farce um die Wiederansiedlung des Wolfs als riesiges Ablenkungsmanöver der Politik vor, frei nach dem Motto: Lass sich doch alle Welt über den Wolf aufregen, dann merken se die anderen Sachen gar nicht ....
Die Flüchtlingsproblematik schätze ich ebenso ein. Alles vermeidbare Probleme, wenn man denn wollte ....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 03. April 2016, 15:42:05
 :ironie:

http://www.der-postillon.com/2015/04/brandenburg-als-gromutter-verkleideter.html


hmmm, jetzt gehts dem Wolf dann hoffentlich an den Kragen........ :fliege:

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 05. April 2016, 09:44:11
:ironie:

http://www.der-postillon.com/2015/04/brandenburg-als-gromutter-verkleideter.html


hmmm, jetzt gehts dem Wolf dann hoffentlich an den Kragen........ :fliege:
das ist ja noch witzig  ;)

das hier eher nicht so:

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Wolf-in-Rietberg-gesichtet-2922533.html


gut das es auch mal solche Leute gibt die es ansprechen, gehör finden sie erstmal keins......

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Prof-Stubbe-Raubtier-Wolf-gehoert-ins-Jagdrecht-2922599.html
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 28. April 2016, 16:30:03
Einer weniger

http://www.n-tv.de/panorama/Problemwolf-Kurti-erlegt-article17578991.html
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mathilde am 28. April 2016, 16:52:18
Hallo,

ich finde diesen Vorgang und den Umgang damit  zum  :kotz: "letal entnommen" wo gibts denn sowas und dann die Begründung mit dem Hund ist ja wohl das allerletzte wenn man an die ganzen Schafe denkt.
Dann noch das Theater vom Nabu mit den Konikpferden - welcher Bauer kann denn einfach umsiedeln.
Dann die Petition für den Kurti  :rolleyes:
Manchmal denk ich "Gott sei Dank" bin ich schon so alt dass ich bald die LW abgeben kann bei den vielen "natürlichen" Spinnern.

LG Mathilde

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 28. April 2016, 19:30:58
Moin,
für so einen Scheiß gibt unsrer Politik Geld ohne Ende aus und für die Schulen habe Sie dann keine Knete mehr. Kotzen könnte ich!!!!!!!!!! Auch wenn's hier nicht hergehört: Unsere wunderschöne Rot-Grüne Regierung in Schleswig - Holstein schafft es, das die Schere in der Bildung zwischen gut betuchten Eltern und weniger betuchten Eltern immer weiter aufgeht! Herzlichen Glückwunsch Herr Albig und Frau Ernst.
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Georg am 15. Juli 2016, 15:18:16
26 000 Euro für die Ergreifung des Täters: http://www.feelgreen.de/nach-wolfstoetung-tierschuetzer-setzen-kopfgeld-aus/id_78417492/index

gibts soviel dann auch mal wenn ein Wolf ein Kind totgebissen hat, für die "Ergreifung" des Wolfes?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stone am 15. Juli 2016, 21:45:21
Deutschland heute:

22 km/h auf der Autobahn zu schnell - intensiver Einsatz der Schutzpolizei zur Fahrerermittlung.

Wolf erschossen: Einschaltung des Landeskriminalamtes.

Einbruch: nach 2 Wochen Schreiben der Polizei das nichts ermittelt werden konnte.

Wir setzen Prioritäten in Deutschland

stone
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 16. Juli 2016, 14:15:26
Deutschland heute:

22 km/h auf der Autobahn zu schnell - intensiver Einsatz der Schutzpolizei zur Fahrerermittlung.

Wolf erschossen: Einschaltung des Landeskriminalamtes.

Einbruch: nach 2 Wochen Schreiben der Polizei das nichts ermittelt werden konnte.

Wir setzen Prioritäten in Deutschland

stone

viel Wahres....

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 06. September 2016, 08:10:37
Wolf reißt tragendes Rind in Armstorf
http://nord24.de/landkreis-cuxhaven/wolf-reisst-tragendes-rind-in-armstorf
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mathilde am 06. September 2016, 12:21:38
Wolf reißt tragendes Rind in Armstorf
http://nord24.de/landkreis-cuxhaven/wolf-reisst-tragendes-rind-in-armstorf

Hallo,

habe ich auch gelesen und finde es einfach zum k...........! Heute sagte mir jemand dass Sie über eine Autobahn auch so Übergänge bauen wollen für den Wolf weil dort schon welche tot gefahren wurden. Das find ich klasse denn die Übergänge sind dann für den Wolf wie ein "Spieleomat" wartet einfach am Übergang wird schon ein Reh kommen.......
Was mich aufregt dass wir in Deutschland anscheinend nicht mehr normal sein können. Wo man hinschaut nur noch ein Hype.
Vegan, Wolf, Flüchtlinge alles wird so ungut aufgebauscht. Erst überall ein welcome (nicht mal willkommen) und dann einfach den Lauf lassen es wird sich schon geben. Nichts wird sich geben und diese Wolfsfreunde werden nicht einem einzigen Schäfer oder Bauern helfen einen Wolfszaun zu bauen denn das darf man dann schon selber. Ich finds auch bescheuert denn wenn ich seh wie die Rehe durch unsere Zäune flitzen ohne was kaputt zu machen haben die dort doch gar keine Chance mehr zu flüchten.

Wir Deutschen scheinen ein Volk der Extreme zu sein.

LG Mathilde
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 06. September 2016, 13:03:54
Mathilde, nicht so aufregen, obwohl es wirklich zum aufregen ist.
Ich hab das schon mal iwo geschrieben:
Dieser ganze Mist (Wolf, Flüchtlinge, usw.) hat Methode. Denn wer sich darüber den Kopf zerredet und aufregt, der kriegt gar nicht mit wo die wirkliche Musik spielt und man sich aufregen sollte. Diese Themen wären einfach zu lösen, sind so aber willkommene politische Beschäftigungsmanöver fürs VOlk.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Georg am 06. September 2016, 14:29:54
Wolf reißt tragendes Rind in Armstorf
http://nord24.de/landkreis-cuxhaven/wolf-reisst-tragendes-rind-in-armstorf

Hallo,

habe ich auch gelesen und finde es einfach zum k...........! Heute sagte mir jemand dass Sie über eine Autobahn auch so Übergänge bauen wollen für den Wolf weil dort schon welche tot gefahren wurden. Das find ich klasse denn die Übergänge sind dann für den Wolf wie ein "Spieleomat" wartet einfach am Übergang wird schon ein Reh kommen.......
Was mich aufregt dass wir in Deutschland anscheinend nicht mehr normal sein können. Wo man hinschaut nur noch ein Hype.
Vegan, Wolf, Flüchtlinge alles wird so ungut aufgebauscht. Erst überall ein welcome (nicht mal willkommen) und dann einfach den Lauf lassen es wird sich schon geben. Nichts wird sich geben und diese Wolfsfreunde werden nicht einem einzigen Schäfer oder Bauern helfen einen Wolfszaun zu bauen denn das darf man dann schon selber. Ich finds auch bescheuert denn wenn ich seh wie die Rehe durch unsere Zäune flitzen ohne was kaputt zu machen haben die dort doch gar keine Chance mehr zu flüchten.

Wir Deutschen scheinen ein Volk der Extreme zu sein.

LG Mathilde

Hier wird im Nirvana der Hassberge derzeit für 800 000 Euro auf 2 km 32 Krötentunnel in eine Straße eingebaut auf der ca jede Stunde 1 Auto fährt.
und das Ganze für angeblich um die 1000 Frösche im Jahr.... :frage: :o :rolleyes:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 06. September 2016, 15:19:52
Wolf reißt tragendes Rind in Armstorf
http://nord24.de/landkreis-cuxhaven/wolf-reisst-tragendes-rind-in-armstorf

Hallo,

habe ich auch gelesen und finde es einfach zum k...........! Heute sagte mir jemand dass Sie über eine Autobahn auch so Übergänge bauen wollen für den Wolf weil dort schon welche tot gefahren wurden. Das find ich klasse denn die Übergänge sind dann für den Wolf wie ein "Spieleomat" wartet einfach am Übergang wird schon ein Reh kommen.......
Was mich aufregt dass wir in Deutschland anscheinend nicht mehr normal sein können. Wo man hinschaut nur noch ein Hype.
Vegan, Wolf, Flüchtlinge alles wird so ungut aufgebauscht. Erst überall ein welcome (nicht mal willkommen) und dann einfach den Lauf lassen es wird sich schon geben. Nichts wird sich geben und diese Wolfsfreunde werden nicht einem einzigen Schäfer oder Bauern helfen einen Wolfszaun zu bauen denn das darf man dann schon selber. Ich finds auch bescheuert denn wenn ich seh wie die Rehe durch unsere Zäune flitzen ohne was kaputt zu machen haben die dort doch gar keine Chance mehr zu flüchten.

Wir Deutschen scheinen ein Volk der Extreme zu sein.

LG Mathilde

Hier wird im Nirvana der Hassberge derzeit für 800 000 Euro auf 2 km 32 Krötentunnel in eine Straße eingebaut auf der ca jede Stunde 1 Auto fährt.
und das Ganze für angeblich um die 1000 Frösche im Jahr.... :frage: :o :rolleyes:

Hmmm  :denk:, was passiert, wenn da dann noch ein Storch auftaucht? :spiegel:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: carly0272 am 06. September 2016, 23:30:28
Wolf reißt tragendes Rind in Armstorf
http://nord24.de/landkreis-cuxhaven/wolf-reisst-tragendes-rind-in-armstorf

Hallo,

habe ich auch gelesen und finde es einfach zum k...........! Heute sagte mir jemand dass Sie über eine Autobahn auch so Übergänge bauen wollen für den Wolf weil dort schon welche tot gefahren wurden. Das find ich klasse denn die Übergänge sind dann für den Wolf wie ein "Spieleomat" wartet einfach am Übergang wird schon ein Reh kommen.......
Was mich aufregt dass wir in Deutschland anscheinend nicht mehr normal sein können. Wo man hinschaut nur noch ein Hype.
Vegan, Wolf, Flüchtlinge alles wird so ungut aufgebauscht. Erst überall ein welcome (nicht mal willkommen) und dann einfach den Lauf lassen es wird sich schon geben. Nichts wird sich geben und diese Wolfsfreunde werden nicht einem einzigen Schäfer oder Bauern helfen einen Wolfszaun zu bauen denn das darf man dann schon selber. Ich finds auch bescheuert denn wenn ich seh wie die Rehe durch unsere Zäune flitzen ohne was kaputt zu machen haben die dort doch gar keine Chance mehr zu flüchten.

Wir Deutschen scheinen ein Volk der Extreme zu sein.

LG Mathilde

Hier wird im Nirvana der Hassberge derzeit für 800 000 Euro auf 2 km 32 Krötentunnel in eine Straße eingebaut auf der ca jede Stunde 1 Auto fährt.
und das Ganze für angeblich um die 1000 Frösche im Jahr.... :frage: :o :rolleyes:
Habt ihr schon mal was von Ausgleichs- oder Kompensationsmaßnahmen gehört?
Da wird Geld sinnlos verbrannt, nur um den Auflagen in der Baugenehmigung gerecht zu werden.
Entscheider für solche Maßnahmen sind die Bauherren mit entsprechenden Auflagen. Wenn die UNB zustimmt dann ist denen egal was so ein Krötwntunnel kostet. Hauptsache Auflagen sind erfüllt.
Mir hat ein Windpark eine Streuobstwiese von 1.500qm  und einen Teich von 1.200qm auf meinem Grundstück eingebracht. Für Lau!
Ist schon Wahnsinn was da abläuft. Es wird um Flächen und Maßnahmen gedealt....

Gesendet von meinem SM-G900F mit Tapatalk

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 07. September 2016, 02:16:39

Habt ihr schon mal was von Ausgleichs- oder Kompensationsmaßnahmen gehört?
Da wird Geld sinnlos verbrannt, nur um den Auflagen in der Baugenehmigung gerecht zu werden.
Entscheider für solche Maßnahmen sind die Bauherren mit entsprechenden Auflagen. Wenn die UNB zustimmt dann ist denen egal was so ein Krötwntunnel kostet. Hauptsache Auflagen sind erfüllt.
Mir hat ein Windpark eine Streuobstwiese von 1.500qm  und einen Teich von 1.200qm auf meinem Grundstück eingebracht. Für Lau!
Ist schon Wahnsinn was da abläuft. Es wird um Flächen und Maßnahmen gedealt....

Gesendet von meinem SM-G900F mit Tapatalk

Moderner Ablasshandel halt, früher wars die Religion, heute ist es halt der "Naturschutz".....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: kespern am 07. September 2016, 13:16:11
Es ist und bleibt so: Deutschland rettet die Welt!
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henriette am 30. September 2016, 11:48:15
interessantes Video:
https://docs.google.com/open?id=0B_GXgfgBRGqpbG5lcDJDdkF5ZHM (https://docs.google.com/open?id=0B_GXgfgBRGqpbG5lcDJDdkF5ZHM)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 18. Oktober 2016, 15:39:15
mittlerweile explodiern ja die übergriffe, fast täglich erfolgen neue risse. ist hier jemand ausn wolfsgebiet da, ich kenn jetzt nur berichte von jägern, das sie die jagd eigentlich einstellen könnten, man sieht kein wild mehr
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: hanna am 18. Oktober 2016, 16:26:25
Es kann nicht nur die Jagd eingestellt werden, die Schafhaltung kann auch bald eingestellt werden. Da braucht man bald mehr Herdenschutzhunde wie Schafe.
http://www.prignitzer.de/lokales/prignitz/wolf-hat-erneut-zugebissen-id15093681.html
Hier haben wir das Problem, die Schafe werden am Deich gebraucht,können dort aber nicht vor dem Wolf geschützt werden. Was ist denn nun wichtiger, der Deich oder der Wolf?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 18. Oktober 2016, 16:52:02
Es kann nicht nur die Jagd eingestellt werden, die Schafhaltung kann auch bald eingestellt werden. Da braucht man bald mehr Herdenschutzhunde wie Schafe.
http://www.prignitzer.de/lokales/prignitz/wolf-hat-erneut-zugebissen-id15093681.html
Hier haben wir das Problem, die Schafe werden am Deich gebraucht,können dort aber nicht vor dem Wolf geschützt werden. Was ist denn nun wichtiger, der Deich oder der Wolf?

ich hab schon öfter die selbsternannten experten zu genau den thema befragt, hier gibts auch riesige schafherden im landschaftsschutz, die man nicht zäunen kann, die werden höchstens über nacht gekoppelt. bis jetzt bekam ich da noch nie eine antwort....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mathilde am 19. Oktober 2016, 16:26:01
Hallo,

Herbert weisst was Du da als Antwort bekommst? Die Schäfer sollen bei Ihren Schafen schlafen und nicht im warmen Haus denn das hätten die Schäfer früher auch gemacht.  :o
Die sind so verbohrt da kannst nichts mehr machen.
Ich frag mich schon lange wo da noch hinführen wird mit Deutschland.

LG Mathilde
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 12. Dezember 2016, 21:51:27
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Wolf-wird-zur-Existenzbedrohung-fuer-Weidehalter-6061688.html

Nur noch ein Problem der Land und Tierwirte  :( :( :(
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 12. Dezember 2016, 22:48:15
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Wolf-wird-zur-Existenzbedrohung-fuer-Weidehalter-6061688.html

Nur noch ein Problem der Land und Tierwirte  :( :( :(

wie immer, siehe biber, kormoran, fischotter....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 12. Dezember 2016, 22:51:27
das "Gute" am Wolf ist seine Furchtlosigkeit mit wachsender Population .... in absehbarer Zeit sind die "Normal" Bürger mit Hunden, evtl sogar mal ein Waldkindergarten (was ich NIE hoffe!!!) auf der Speisekarte ....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 10. Januar 2017, 21:02:23
http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/01/bundesagrarminsiter-will-beschraenkte-abschussfreigabe-fuer-woel.html

das die trendwende so schnell erfolgt hätte ich nicht gedacht
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: halbspaenner am 11. Januar 2017, 08:11:16
http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/01/bundesagrarminsiter-will-beschraenkte-abschussfreigabe-fuer-woel.html

das die trendwende so schnell erfolgt hätte ich nicht gedacht
Moin Herbert,
Absichtsbekundungen, weiter nix :rolleyes:. In einzelnen Bundesländern mag ja der eine oder andere Isegrim nach endlosen Anträgen und Gutachten der installierten "Wolfsbeauftragten" :irre: welche auf den Pelz kriegen, hier in Niedersachsen ist die komplette Landesregierung mit Wolfskuschlern durchsetzt, die werden noch nicht mal einsichtig, wenn auch der letzte Schäfer aufgegeben hat :(.
Gruß, Rudolf
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 11. Januar 2017, 08:25:00
http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/01/bundesagrarminsiter-will-beschraenkte-abschussfreigabe-fuer-woel.html

das die trendwende so schnell erfolgt hätte ich nicht gedacht
Moin Herbert,
Absichtsbekundungen, weiter nix :rolleyes:. In einzelnen Bundesländern mag ja der eine oder andere Isegrim nach endlosen Anträgen und Gutachten der installierten "Wolfsbeauftragten" :irre: welche auf den Pelz kriegen, hier in Niedersachsen ist die komplette Landesregierung mit Wolfskuschlern durchsetzt, die werden noch nicht mal einsichtig, wenn auch der letzte Schäfer aufgegeben hat :(.
Gruß, Rudolf


das wir morgen den wolf nicht auf links drehen ist mir schon klar, nur sowas hätte der gute mann sich vor  nen halben jahr nie sagen trauen
ich glaub auch in nds werden schon stimmen laut, das es so nicht mehr weitergeht
warten wir mal ab, ich hoffe nur, das sich kein jäger dann als erfüllungsgehilfe dazu hergibt
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Heico am 11. Januar 2017, 09:20:08
In Niedersachsen waren schon immer Stimmen laut, die sagen, dass er hier heutzutage nicht mehr hinpasst.
Aber das sind nur die Leute vom "Lande".
Hier streifen Einzeltiere durch die Feldmark. Dabei ist es Jemand gelungen ein kleines Handy Video aufzunehmen.
Mich hat erstaunt, dass er keine Scheu bei einem geschätzten Abstand von 20 m gezeigt hat.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 11. Januar 2017, 11:22:56
der Wolf ist doch genauso lernfähig wie die "Sylvester Domplatten Leute" ...
passiert nix, werden die betreffenden dreister, passiert wieder nix, gibst den nächsten Schritt

JEDER/JEDDES braucht klar definierte Grenzen, sonst gibts Probleme
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Georg am 11. Januar 2017, 11:24:05
Ich sehe diese Äußerung von Christian Schmidt lediglich als PR Gag der CSU!
Irgendwie muss der sich ja mal ein bisschen mehr bemerkbar machen, sonst weiß ja keiner mehr in Bayern das wir 3 Minister in der Regierung haben!
Er hat nun wie erwrtet seine Presse bekommen, und wenn nun doch mal ein Wolf Menschen attackieren sollte, dann hat die CSU eh schon immer den Abschuss gefordert....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 16. Januar 2017, 21:10:14
http://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/woelfe-in-deutschland/umweltminister-wenzel-jaeger-sind-schuld-an-wolfsproblematik/



diese grüne kommunistenxxx , das sieht ihn ähnlich, erst mal alles vermurksen und dann die schuld anderen zuschieben. die bauern sind ja dann auch schuld mit der bereitstellung der weidetiere, alles ab in den stall...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 17. Januar 2017, 08:19:13
http://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/woelfe-in-deutschland/umweltminister-wenzel-jaeger-sind-schuld-an-wolfsproblematik/



diese grüne kommunistenxxx , das sieht ihn ähnlich, erst mal alles vermurksen und dann die schuld anderen zuschieben. die bauern sind ja dann auch schuld mit der bereitstellung der weidetiere, alles ab in den stall...

da kannst mal sehen in was für einem bundesland wir hier "über"leben
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 20. Januar 2017, 14:34:18
http://www.bild.de/regional/hannover/wolf/erster-rettungswagen-fuer-woelfe-49866190.bild.html

 :hmpf: :hmpf: :wall: :stupid:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: klausg am 20. Januar 2017, 16:11:59
ne 44 er im Handschufach wär billiger gewesen ;D
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: EWD am 20. Januar 2017, 17:06:52
Da fehlt jetzt noch  der 50000,-€ Geländewagen als Zugfahrzeug.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 20. Januar 2017, 17:16:34

und das ist auch wirklich kein aprilscherz ? :o
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 20. Januar 2017, 17:20:33

und das ist auch wirklich kein aprilscherz ? :o

ich dachte immer nina wäre ein frauenname ? aber ich sehe auf dem dem foto keine frau ! ;D
http://www.bild.de/regional/hannover/wolf/erster-rettungswagen-fuer-woelfe-49866190.bild.html
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 20. Januar 2017, 19:33:06
Moin,
solange wir für so einen Scheiß noch Geld ausgeben können, geht's uns noch viel zu gut! Wie weit weg von der Realität sind wir eigentlich schon? :frage: :frage: :wall: :wall:
Mehr als verwunderte Grüße
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Simon am 22. Januar 2017, 05:04:09
Moin,

man spricht von artgerechter "Entnahme" [emoji191][emoji379]

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wolf-in-sachsen-darf-erschossen-werden-a-1130850.html

Interessant finde ich die Tatsache, dass er als Welpe von Menschenhand gefüttert wurde.

Gruß
Simon


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Jan am 22. Januar 2017, 15:17:11
Moin,
man weiß zwar nicht ob das so stimmt, ist schließlich die Bild. Aber wenn doch...
http://www.bild.de/regional/hannover/wolf/erster-rettungswagen-fuer-woelfe-49866190.bild.html
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: cara am 23. Januar 2017, 15:57:06
das stimmt so, stand auch in der HAZ
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Region-Hannover-hat-einen-Transportanhaenger-fuer-verletzte-Woelfe-gekauft
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: hanna am 23. Januar 2017, 16:41:05
800m hinter unserer Schafsweide ist auch der erste Wolf gesichtet worden.
Wer kauft mir denn jetzt so einen tollen obengenannten Anhänger für meine Schafe? Nur so für den Fall des Falles!?
 :frage: :frage: :frage: :frage: :frage: :frage: :frage: :hilfe:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: cara am 23. Januar 2017, 16:58:54
ach, nu stell dich doch mal nicht so an. Wenn du nur ein bisschen Zaun baust, die einen HSH anschaffst und vielleicht noch ein paar Lappen aufhängst, wird das schon.
Und wenn nicht, bekommst du doch alles erstattet aus dem Wolfsfond (ist ein Wolfsfond eigentlich aus Wolfskochen gekocht..?  :gruebel: )

 :ironie:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 26. Januar 2017, 16:06:20
ach, nu stell dich doch mal nicht so an. Wenn du nur ein bisschen Zaun baust, die einen HSH anschaffst und vielleicht noch ein paar Lappen aufhängst, wird das schon.
Und wenn nicht, bekommst du doch alles erstattet aus dem Wolfsfond (ist ein Wolfsfond eigentlich aus Wolfskochen gekocht..?  :gruebel: )

 :ironie:

http://www.fvb-bayern.de/v_files/Einladung_-_fuer_Treffen_Herdenschutz_04.02.2017_n.pdf

komm vorbei, da bekommste das genau erklärt
ich werd mir das mal anhören
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 02. Februar 2017, 19:07:48
ich hab heut aus unmittelbarer quelle erfahren das im zweiten truppi in meiner nähe auch schon der wolf da ist, und zwar mehrere. das ganze wird aber sehr sehr weit unten gehalten, obwohl schon einige schäfer überlegen , ihre landschaftspflegeaufgaben weiterhin wahrzunehmen.
mal sehen. bis wann des ganze öffentlich verkündet wird, zumindest ist demnächst schon mal ein meeting zwischen wolfbeauftragten und betroffenen, da wird ersterer personenschutz brauchen
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 02. Februar 2017, 20:11:53
Alle wissen das, aber öffentlich in der Zeitung stehen darf das nicht........
Wenn der Nabu etc. irgendwo Viecher hält im Schlamm etc. ist es nicht so schlimm (GPI sich ja damals zu recht aufgeregt, werden die meisten vergessen haben)

Wenn ein Landwirt oder Jäger nur eine Kleinigkeit macht, wird die Sache gleich überregional breitgetreten..........  :hmpf: :aufgabe: :hilfe:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 05. Februar 2017, 14:25:28
ich war gestern auf einer fachtagung zum herdenschutz, ich wollte mal bissl sachliche fachliche aussagen haben zur aktuellen lage. mein fazit daraus, der wolf wird kommen , flächendeckend , die landwirtschaftliche weidehaltung wird dadurch unmöglich werden, ausser es werden in zukunft massive finanzielle hilfen angeboten und auffällige wölfe werden sofort entnommen.
-zum zaun, gibt es eigentlich keine möglichkeit, wölfe abzuhalten , mit normalen vertretbaren aufwand
-herdenschutzhunde , kann funktionieren, finanziell auch nicht tragbar, es wurde ein betrieb gezeugt, der 30 ha mit 30 mutterkühen beweidet, anschaffung der hunde (je herde mindestens zwei, besser wären drei) zwischen 2000 und 5000€ je hund, jährliche kosten der hundehaltung 1000 € je tier, dazu dann noch den zaun hundeausbruchssichermachen, die hunde sollen ja bei der herde bleiben

wer weiss wie hoch die deckungsbeiträge bei mutterkuhhaltung oder schafhaltung sind, sieht, das dieses system so nicht funktionern wird
ein ganz ganz grosser punkt ist  die haftpflichtsache, da herscht noch absolute unklarheit, wer was im schlimmsten fall zu übernehmen hat,
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 05. Februar 2017, 14:50:10
Irgendwie kommt man sich bei dem Thema wie von Idioten umgeben vor.
Sollen die blöden Viecher doch iwo ihren geschützten Bereich haben. Alles was die Rübe da raus steckt gehört gestreckt.
Aber zuvor gehören die eingefangen, mit dem Wolfkrankenwagen zu den Wolfsliebhabern hingebracht und aufs Grundstück gesperrt und da nen Zaun drum, bis die zur Vernunft kommen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: donnershag am 05. Februar 2017, 14:53:09
Ich brauche auch keine Wolfsschutzgebiete, mir reicht die Erhaltungszucht im Zoo.

Gruß
Martin
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 05. Februar 2017, 14:59:58
Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis ein Wolf mal in nem offenen Kälber-oder Fresserstall aufräumt...

Dann können wir unsere Höfe auch noch mit 2m hohem Zaun einzäunen...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: sten am 05. Februar 2017, 15:15:06
Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis ein Wolf mal in nem offenen Kälber-oder Fresserstall aufräumt...

Dann können wir unsere Höfe auch noch mit 2m hohem Zaun einzäunen...
Guckst du hier:
http://m.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Mittelmark-Wolf-reisst-Kaelbchen-im-Stall
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 05. Februar 2017, 15:20:12
Naja, wenn er weiss, wo ein gedeckter Tisch ist, kommt der wolf auch wieder. Einfacher kann er es ja nicht haben...

Gesendet von meinem GT-I9295 mit Tapatalk

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 05. Februar 2017, 15:24:15
Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis ein Wolf mal in nem offenen Kälber-oder Fresserstall aufräumt...

Dann können wir unsere Höfe auch noch mit 2m hohem Zaun einzäunen...

war hier im bayern auch schon in einen stall, frühmorgends lag eine halbe angefressene kalbin noch lebend am hof,  laut aussagen des wolfsbeauftragten war das der hund des hofbesitzer, der aber eigentlich die ganze nacht im keller war und auch noch nie irgendwie auffällig war.
das tier wurde ohne zustimmung des besitzers entsorgt, er wollte nämlich noch ein ein paar proben entnehmen zwecks dna-untersuchung
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 05. Februar 2017, 15:32:29
Naja, wenn er weiss, wo ein gedeckter Tisch ist, kommt der wolf auch wieder. Einfacher kann er es ja nicht haben...

Gesendet von meinem GT-I9295 mit Tapatalk

das heist aber auch "einfacher kann man den wolf nicht haben " sprich klappe zu , wolf tot  ;D :hmpf:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 09. Februar 2017, 21:13:58
Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis ein Wolf mal in nem offenen Kälber-oder Fresserstall aufräumt...

Dann können wir unsere Höfe auch noch mit 2m hohem Zaun einzäunen...

war hier im bayern auch schon in einen stall, frühmorgends lag eine halbe angefressene kalbin noch lebend am hof,  laut aussagen des wolfsbeauftragten war das der hund des hofbesitzer, der aber eigentlich die ganze nacht im keller war und auch noch nie irgendwie auffällig war.
das tier wurde ohne zustimmung des besitzers entsorgt, er wollte nämlich noch ein ein paar proben entnehmen zwecks dna-untersuchung

Ein Schelm wer da böses denkt........

Irgendwann kippt das ganze auch, denke das dauert nicht mehr lange.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 09. Februar 2017, 21:52:39

-zum zaun, gibt es eigentlich keine möglichkeit, wölfe abzuhalten , mit normalen vertretbaren aufwand
-herdenschutzhunde , kann funktionieren, finanziell auch nicht tragbar, es wurde ein betrieb gezeugt, der 30 ha mit 30 mutterkühen beweidet, anschaffung der hunde (je herde mindestens zwei, besser wären drei) zwischen 2000 und 5000€ je hund, jährliche kosten der hundehaltung 1000 € je tier, dazu dann noch den zaun hundeausbruchssichermachen, die hunde sollen ja bei der herde bleiben


Kenne ich aus diversen Osteuropa-Besuchen....

da gibt es letztlich in den "Wolfsburgen" keine Weidehaltung.

Wenn dann ein schöner Zaun (mir Strom...) und ein paar Hunde, und immer eine Aufsichtsperson mit einem Schäferwagen.....Anders geht es nicht, wenn Du da mal einen halben Tag (Nacht) nicht da bist.....dann sind Deine "sieben Schäflein" alle fort.... :o

Also wird es wohl auf Dauer nichts mit der wunderbaren Romantik der Tiere auf der Koppel....der Naturschutz und alles was da dran hängt wird uns (Gesellschaft) irgendwann aufgrund einer nicht mehr nachvollziehbaren Ideologie  :irre: den Kragen rumdrehen....

Bin mal gespannt was die Pferdehalter dazu sagen....NN fehlt da sehr  :heul:...wenn die Mädels ihre Pferde nicht mehr in "Wild-Westromantik"  :angel: auf die Weide stellen können, vielleicht wählen die dann nicht mehr so grün.....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 09. Februar 2017, 22:03:49

-zum zaun, gibt es eigentlich keine möglichkeit, wölfe abzuhalten , mit normalen vertretbaren aufwand
-herdenschutzhunde , kann funktionieren, finanziell auch nicht tragbar, es wurde ein betrieb gezeugt, der 30 ha mit 30 mutterkühen beweidet, anschaffung der hunde (je herde mindestens zwei, besser wären drei) zwischen 2000 und 5000€ je hund, jährliche kosten der hundehaltung 1000 € je tier, dazu dann noch den zaun hundeausbruchssichermachen, die hunde sollen ja bei der herde bleiben


Kenne ich aus diversen Osteuropa-Besuchen....

da gibt es letztlich in den "Wolfsburgen" keine Weidehaltung.




kommen ja jetzt schon die wolfskuschler ins dilemma
hier gehören den LBV grosse flächen, haben sie teilweise gekauft wegen der fledermäuse, die dort leben, dann sogar den landwirten, die diese flächen bewirtschaften zaun, stall und tiere bezahlt, weil weidetiere gut für fledermäuse sind. nun weigern sich die landwirte, da weiterhin zu weiden, wie gesagt wir haben da eben schon die ersten risse. jetzt ist grosse debatte beim lbv, einerseits wolln sie den wolf, anderseits ihre investitionen auch früchte tragen sehen......

ps: diese flächen bewirtschaften mittlerweile fast alle lw, hat sich in der vergangenheit gezeigt das dies die beste lösung ist, siehe die verhungernden heckrinder....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 09. Februar 2017, 22:08:07
Also wird es wohl auf Dauer nichts mit der wunderbaren Romantik der Tiere auf der Koppel....der Naturschutz und alles was da dran hängt wird uns (Gesellschaft) irgendwann aufgrund einer nicht mehr nachvollziehbaren Ideologie  :irre: den Kragen rumdrehen....

Bin mal gespannt was die Pferdehalter dazu sagen....NN fehlt da sehr  :heul:...wenn die Mädels ihre Pferde nicht mehr in "Wild-Westromantik"  :angel: auf die Weide stellen können, vielleicht wählen die dann nicht mehr so grün.....

Diese Gruppe wird es früher odoer später auch treffen. Die paar Kühe sind denen ja egal  :( aber sobald ein paar Pferde betroffen sind, dann geht es rund. Gibt genug davo die im Sommer auf den Weiden stehen.....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 09. Februar 2017, 22:10:15

 jetzt ist grosse debatte beim lbv, einerseits wolln sie den wolf, anderseits ihre investitionen auch früchte tragen sehen......

ps: diese flächen bewirtschaften mittlerweile fast alle lw, hat sich in der vergangenheit gezeigt das dies die beste lösung ist, siehe die verhungernden heckrinder....

Hmmm  :denk:, dann werden wir Bauern doch noch gebraucht  :herz:...und wir können was (eben auch aus deren Sicht)....naja, das macht ja Richtig Mut für die Zukunft... :huepf:

nur glauben kann ich es nicht so richtig  :frage:...., wobei, wenn die (mitsamt unserer Umwelt-Ministerin) keine Bauern mehr zum drauf klopfen mehr haben?.....auf wen sollen die dann los gehen....das wird dann auch nicht einfacher für die Ihre Daseinsberechtigung zu halten  :denk:.....dann doch ein paar Zuckerbrote  :knuddel: für die Bauern, damit die Peitsche  :hacken: danach auch wieder treffen kann...

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Cyberlui am 09. Februar 2017, 23:10:51
ich mach mir da weniger Gedanken über Kühe, Kälber oder Pferde, das interessiert doch eh nur die die es betrifft. Richtig lustig wird das ganze  wenn er erste Wolf merkt das beim Mac um die Ecke einfach Futter zu holen ist, da wo sich bisher nur Füchse hintrauen. Wenn da mal der erste  Wolf gesehen wird wirds richtig lustig, da ist dann nix mehr mit Wolfskuschlern. Und sag mir keiner das wird nicht passieren!
Wer hätte vor Jahren dran gedacht das Wildschweine Friedhöfe umpflügen. Und genauso wird es mit dem Wolf werden, warum soll er jagen wenn er es doch viel einfacher haben kann.

P.S.  ich bin froh das ich nicht in Brandenburg oder in ner anderen Gegend bin wo es die größen Truppenübungsplätze gibt/ gab und jetzt Naturschutz ist. Und wie wird das ganze im Naturpark Nordschwarzwald, da ist doch auch Wolfsparadies.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 09. Februar 2017, 23:41:16
ich mach mir da weniger Gedanken über Kühe, Kälber oder Pferde, das interessiert doch eh nur die die es betrifft. Richtig lustig wird das ganze  wenn er erste Wolf merkt das beim Mac um die Ecke einfach Futter zu holen ist, da wo sich bisher nur Füchse hintrauen. Wenn da mal der erste  Wolf gesehen wird wirds richtig lustig, da ist dann nix mehr mit Wolfskuschlern. Und sag mir keiner das wird nicht passieren!
Wer hätte vor Jahren dran gedacht das Wildschweine Friedhöfe umpflügen. Und genauso wird es mit dem Wolf werden, warum soll er jagen wenn er es doch viel einfacher haben kann.

P.S.  ich bin froh das ich nicht in Brandenburg oder in ner anderen Gegend bin wo es die größen Truppenübungsplätze gibt/ gab und jetzt Naturschutz ist. Und wie wird das ganze im Naturpark Nordschwarzwald, da ist doch auch Wolfsparadies.


bei mackotz wird er fett und stirbt an herzinfarkt. impotent auch noch, also ideale lösung ;D
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 09. Februar 2017, 23:46:12



bei mackotz wird er fett und stirbt an herzinfarkt. impotent auch noch, also ideale lösung ;D

 :daumen:...BigMac liegt einem ja auch wie ein Stein im Magen....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Rohana am 10. Februar 2017, 09:29:49
Also wird es wohl auf Dauer nichts mit der wunderbaren Romantik der Tiere auf der Koppel....der Naturschutz und alles was da dran hängt wird uns (Gesellschaft) irgendwann aufgrund einer nicht mehr nachvollziehbaren Ideologie  :irre: den Kragen rumdrehen....

Bin mal gespannt was die Pferdehalter dazu sagen....NN fehlt da sehr  :heul:...wenn die Mädels ihre Pferde nicht mehr in "Wild-Westromantik"  :angel: auf die Weide stellen können, vielleicht wählen die dann nicht mehr so grün.....

Diese Gruppe wird es früher odoer später auch treffen. Die paar Kühe sind denen ja egal  :( aber sobald ein paar Pferde betroffen sind, dann geht es rund. Gibt genug davo die im Sommer auf den Weiden stehen.....
Die ganzen "Pferdetussis" haben eher selten Zuchtstuten mit Fohlen auf der Weide... da wirds wohl nicht so schnell nen Effekt geben.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Sven1971 am 10. Februar 2017, 10:01:32
Muss ja kein Fohlen sein, ein Ponny tuts bestimt auch. Oder ein aufgeschrecktes Pferd bricht sich die Knochen...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Jonny B.Goode am 10. Februar 2017, 11:16:13

-zum zaun, gibt es eigentlich keine möglichkeit, wölfe abzuhalten , mit normalen vertretbaren aufwand
-herdenschutzhunde , kann funktionieren, finanziell auch nicht tragbar, es wurde ein betrieb gezeugt, der 30 ha mit 30 mutterkühen beweidet, anschaffung der hunde (je herde mindestens zwei, besser wären drei) zwischen 2000 und 5000€ je hund, jährliche kosten der hundehaltung 1000 € je tier, dazu dann noch den zaun hundeausbruchssichermachen, die hunde sollen ja bei der herde bleiben


Kenne ich aus diversen Osteuropa-Besuchen....

da gibt es letztlich in den "Wolfsburgen" keine Weidehaltung.

Wenn dann ein schöner Zaun (mir Strom...) und ein paar Hunde, und immer eine Aufsichtsperson mit einem Schäferwagen.....Anders geht es nicht, wenn Du da mal einen halben Tag (Nacht) nicht da bist.....dann sind Deine "sieben Schäflein" alle fort.... :o

Also wird es wohl auf Dauer nichts mit der wunderbaren Romantik der Tiere auf der Koppel....der Naturschutz und alles was da dran hängt wird uns (Gesellschaft) irgendwann aufgrund einer nicht mehr nachvollziehbaren Ideologie  :irre: den Kragen rumdrehen....

Bin mal gespannt was die Pferdehalter dazu sagen....NN fehlt da sehr  :heul:...wenn die Mädels ihre Pferde nicht mehr in "Wild-Westromantik"  :angel: auf die Weide stellen können, vielleicht wählen die dann nicht mehr so grün.....

Den Pferdehalter/innen hier jedenfalls interessiert der Wolf n Scheissdreck.Weder im positiven noch im negativen.Es existiert HIER
jedenfalls bis aufs weiter nicht.Zu dicht besiedelt.

Ist ein Unterschied ob Turnier/Sportpferde unter Beobachtung ne Stunde auf der Wiese stehen,oder irgendwelche Zottelponys
 in der Walachei auf irgend nem Ödland laufen....Da siehts anders aus.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mathilde am 10. Februar 2017, 21:56:21
Hallo,

Ich bin ja auf FB mit einer Wolfskuschlerin "befreundet". Nachdem einer unserer Jäger nun bestätigt hat dass der Wolf hier schon gesichtet wurde habe ich Sie gefragt ob sie im April kommt Zaun bauen - hat Sie mir einen link geschickt wo man sich melden könnte......die würden dann 😡
Sowas liebe ich, manchmal glaubt man gar nicht das diese Leute mal einen lw Hintergrund hatten.
LG Mathilde
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Merkur am 11. Februar 2017, 08:56:33
www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/rehden-ort48541/sorgen-leute-muessen-ernst-genommen-werden-7385045.html

Und immer dran denken das der Zaun auch Wolfssicher ist   ;D
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: lilly am 01. März 2017, 15:24:34
https://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/wolf-ueberrascht-schaefer-hilft-7445416.html

Das Video ist sehenswert.

Alter Schwede  :o



Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 01. März 2017, 17:01:14
der wollte bestimmt nur spielen  :rolleyes:

ich würde dem wolf asyl in meinem revier gewähren , mag brutal klingen , aber bei den ganzen "kackbratzen" die sich hier von morgens bis abens in der feldmark rutreiben und ständig auf kravall gebürstet sind ............
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 01. März 2017, 18:42:48
https://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/wolf-ueberrascht-schaefer-hilft-7445416.html

Das Video ist sehenswert.

Alter Schwede  :o

Die Kommentare (weiter unten...) zu dem Artikel sind nur pro Wolf....alles kein Problem für die Leute im Schreibtischsessel.... :kopfschuettel:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: cara am 29. März 2017, 21:49:05
wir hatten Anfang März ein Kalb bei uns in der Sektion, welches mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Wolf gerissen wurde. Die letztendliche Bestätigung durchs Senckenberg steht noch aus.
Da waren sie aber einen ganzen Vormittag inkl. Wolfsgutachter in der Sektion zu Gange. Sah nicht schön aus, das Tier...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: nofear am 29. März 2017, 21:54:57
Hatten wir hier im Herbst auch vermutlich. Da wollte keiner von den vermeintlich Verantwortlichen an einen richtigen Nachweis per DNA ran. Ist dann einfach per TKBA entsorgt worden... lässt schon tief blicken dieses Verhalten.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: donnershag am 30. März 2017, 07:05:14
Habe Anfang der Woche die hessische Wolfshotline angerufen, Rückruf am nächsten Tag. Deutliche Aussage von dort Friedliche koexistemz von Schaf und Wolf geht nicht. Entnahme spätestens, wenn der Isegrimm ein Schafsnetz nicht mehr respektiert.

Gruß
Martin
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: nofear am 30. März 2017, 08:00:38
Sagt man erstmal so leicht dahin... warte mal bis es ernst wird und das einer anordnen muss...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Corpy am 30. März 2017, 08:07:44
War hier auf einer Veranstaltung.

Bisher sind es ja 63 Rudel. Rein rechnerisch ist in Deutschland wohl Platz für 420 Rudel. In 10 Jahren wird wohl diese Grenze erreicht werden. Momentan sind die Zuwachsraten bei 50%.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 30. März 2017, 15:00:07
in niedersachsen reagiert man jetzt auf die steigende wolfsponulation , wenn auch etwas anders als gedacht
 hier gibt es bald eine luftrettung für angefahrene wölfe per heli , denn duch die steigende population erhöt sch auch die gefahr durch verkehrs unfälle  :rolleyes:
so steht es jedenfalls in der neusten land und forst .
also ich halte es für einen vorgezogenen aprilscherz !?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 30. März 2017, 17:48:46
War hier auf einer Veranstaltung.

Bisher sind es ja 63 Rudel. Rein rechnerisch ist in Deutschland wohl Platz für 420 Rudel. In 10 Jahren wird wohl diese Grenze erreicht werden. Momentan sind die Zuwachsraten bei 50%.

dann wird es kein weidetier mehr geben in D
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: donnershag am 30. März 2017, 19:35:28
Wir brauchen weder Wölfe, noch die Kreuzungspopulation welche sich gerade in D heimisch macht. Meines Erachtens ist das was sich da ausbreitet genetisch meilenweit von der Ursprungspopulation entfernt, sind eigentlich Neozoen. Die Lösung hat ein Forumsmitglied aus Ca mal ziemlich gut erklärt.

Gruß
Martin
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 30. März 2017, 20:26:12
dann wird es kein weidetier mehr geben in D

Ganz genau, das hat nur die Partei, die die Weidehaltung so befürwortet, noch nicht geblickt, sonst würde sie anders reagieren
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: cara am 30. März 2017, 21:18:24
in niedersachsen reagiert man jetzt auf die steigende wolfsponulation , wenn auch etwas anders als gedacht
 hier gibt es bald eine luftrettung für angefahrene wölfe per heli , denn duch die steigende population erhöt sch auch die gefahr durch verkehrs unfälle  :rolleyes:
so steht es jedenfalls in der neusten land und forst .
also ich halte es für einen vorgezogenen aprilscherz !?

ich halte es auch für einen Aprilscherz. Man traut dem Wenzel zwar viel zu, aber das geht doch zu weit.
Vor allem haben sie ja auch betont, dass der Heli am 1. April vorgestellt wird.
Das Ministerium arbeitet nicht am Samstag ;)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 30. März 2017, 21:23:36
in niedersachsen reagiert man jetzt auf die steigende wolfsponulation , wenn auch etwas anders als gedacht
 hier gibt es bald eine luftrettung für angefahrene wölfe per heli , denn duch die steigende population erhöt sch auch die gefahr durch verkehrs unfälle  :rolleyes:
so steht es jedenfalls in der neusten land und forst .
also ich halte es für einen vorgezogenen aprilscherz !?

ich halte es auch für einen Aprilscherz. Man traut dem Wenzel zwar viel zu, aber das geht doch zu weit.
Vor allem haben sie ja auch betont, dass der Heli am 1. April vorgestellt wird.
Das Ministerium arbeitet nicht am Samstag ;)

ich weiss ned, irgendwie find ich es trotzdem nicht lustig, wahrscheinlich weils zu nahe an der realität dran ist, siehe die rettungswägen für verunfallte wölfe
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 30. März 2017, 22:17:16
ich weiss ned, irgendwie find ich es trotzdem nicht lustig, wahrscheinlich weils zu nahe an der realität dran ist, siehe die rettungswägen für verunfallte wölfe

Das geht mir auch so...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Fahrer am 31. März 2017, 01:01:40
War hier auf einer Veranstaltung.

Bisher sind es ja 63 Rudel. Rein rechnerisch ist in Deutschland wohl Platz für 420 Rudel. In 10 Jahren wird wohl diese Grenze erreicht werden. Momentan sind die Zuwachsraten bei 50%.

Die Zahlen sind beängstigend. Will gar nicht dran denken, wenn die den Süden Deutschlands vollends heimsuchen. Als ob viele hier mit Biber & Co. nicht genug Sorgen hätten...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Corpy am 31. März 2017, 08:19:34
Wir brauchen weder Wölfe, noch die Kreuzungspopulation welche sich gerade in D heimisch macht. Meines Erachtens ist das was sich da ausbreitet genetisch meilenweit von der Ursprungspopulation entfernt, sind eigentlich Neozoen. Die Lösung hat ein Forumsmitglied aus Ca mal ziemlich gut erklärt.

Gruß
Martin

Ich hatte auch bis zu der Veranstaltung gedacht, es seien alles Mischlinge.

Bei uns ging immer die Sache herum, dass die Wehrmacht ihre Schäferhunde in Russland zurückgelassen haben. Und es dadurch zu Mischlingen gekommen ist.

Bisher haben aber alle DNA Analysen von Wölfen hier in Deutschland bewiesen, dass es sich um "echte Wölfe" handelt.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: hanna am 31. März 2017, 15:15:45
Heute morgen gegen 7.00Uhr zwei Wölfe 700m hinterm Haus gesichtet.
Lassen wir die Schafe mit den Lämmern raus?
 :schaf2: :stop: :schaf2:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 31. März 2017, 15:34:27
Heute morgen gegen 7.00Uhr zwei Wölfe 700m hinterm Haus gesichtet.
Lassen wir die Schafe mit den Lämmern raus?
 :schaf2: :stop: :schaf2:

 ja aber nur mit einem 98iger im anschlag  und 3 stück 3006  im magazin  , wenn man schnell genug durchrepetiert hat auch das opferlamm eine echte chance  ;D
ach ja , danach mit bezin übergießen und anzünden, denn  die wölfe könnten gechipt sein  :ironie:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stone am 31. März 2017, 16:59:20
In einer Rettungsdecke aus Silber/Goldfolie aus dem Erste Hilfe Kasten begraben reicht auch um den Chip abzuschirmen......


stone
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: canuck am 31. März 2017, 19:58:04
Ein Aehnliches Thema zum Pelztragen.
Canada Goose ist eine Nobelmarke fuer Winterjacken und Wintermantel.
Jetzt auch in Europa der Renner fuer die modebewussten Leute.
Nun aber wird meist echter Kojotenpelz an Teilen der Jacke verwendet.
 Natuerlich auch schon die ersten Demonstranten aus den Strassen in Europa.
Fuer mich lächerlich, es sind alles Leute die von der Realitaet weit entfernt sind.Ihr Leben hat sich so weit entwickelt,aber viele Gedankengänge sind weit zurueck geblieben.
So sehe ich es auch mit dem Wolf. Selber im neusten Zeitalter leben, aber Wildtiere schützen ohne den nötigen Lebensraum. Sie haben vergessen das auf vielen Orten der Welt der Raum fuer den Menschen begrenzt ist,fuer ein Raubtier wie der Wolf koennen wir nicht einfach Verdichtetes wohnen einrichten.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 31. März 2017, 21:35:19
Bisher haben aber alle DNA Analysen von Wölfen hier in Deutschland bewiesen, dass es sich um "echte Wölfe" handelt.

Die Frage ist ja, wodurch ist sichergestellt, daß die "Referenz-DNA" auch wirklich von einem reinen Wolf ist?

Gruß
Ede
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 01. April 2017, 08:29:15
In einer Rettungsdecke aus Silber/Goldfolie aus dem Erste Hilfe Kasten begraben reicht auch um den Chip abzuschirmen......


stone

das ist natürlich aus ätischen und tierschutzrechtlichen gründen einem übergießen mit benzin und anzüden klar vorzusiehen  ;D



Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: cara am 03. April 2017, 14:07:01
Bisher haben aber alle DNA Analysen von Wölfen hier in Deutschland bewiesen, dass es sich um "echte Wölfe" handelt.

Die Frage ist ja, wodurch ist sichergestellt, daß die "Referenz-DNA" auch wirklich von einem reinen Wolf ist?

Gruß
Ede

das bekommt man schon hin...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stone am 05. April 2017, 22:20:24
http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet/erster-wolf-stirbt-durch-autounfall-51137362.bild.html

Der wurde ja deutlich vor Hessen gestoppt....

stone
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Owler am 05. April 2017, 22:41:21
Was bei Bild so als Ruhrgebiet durchgeht... :irre:
Das ist in Ostwestfalen und dabei noch ganz im Norden, fast am Nordpunkt von NRW!
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Tondo am 07. April 2017, 10:30:17
Meine erste Wolfsbegegnung.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Tondo am 07. April 2017, 10:31:50
Weitere Bilder
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Tondo am 07. April 2017, 10:33:52
Im Original unterliegt auch der Wolf der Schwerkraft.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Tondo am 07. April 2017, 10:39:07
Das war vor zwei Tagen gegen 11.00 Uhr. Ein junger Wolf der keine Angst oder Scheu gezeigt hat. Wie ich mich beim Walzen umgeschaut habe lief er etwa zwei Meter hinter der Walze her, hielt sich dann noch einige Zeit bei mir auf, und reagierte nicht auf Ansprache. Nach einigen Minuten ist er dann seelenruhig weitergezogen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 07. April 2017, 11:01:48
was lernt der Wolf?

Der Mensch macht komische Geräusche, es klappert und brummt, aber von allem geht keine Gefahr aus => das nächste Mal kommt er dichter und beim dritten Mal will er dein Frühstück mit dir teilen ....

Das was witzig geschrieben ist leider der Lerneffekt bei absolutem Freiraum ohne Verfolgung
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 07. April 2017, 12:06:33
wir hatten hier kürzlich einen "wolfsriss" aber einhundertprozentige sicherheit gibt es erst durch den dna-test , soweit so schlecht aber ich frage mich warum dauert es bis zu mehreren monate , bis es ein ergebnis kommt ?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 07. April 2017, 13:04:39
wir hatten hier kürzlich einen "wolfsriss" aber einhundertprozentige sicherheit gibt es erst durch den dna-test , soweit so schlecht aber ich frage mich warum dauert es bis zu mehreren monate , bis es ein ergebnis kommt ?

Verschleierungstaktik...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Tondo am 07. April 2017, 14:20:56
4 Wölfe wurden ca 150m von unserem Stall bei den ersten Wohnhäusern im Ort gesehen, leider keine Fotos. Ich stelle jetzt einen Antrag das Hofgelände wolfssicher einzuzäunen, da wir alle Kühe und Nachzucht bis zu den kleinen Kälbern in Offenfrontställen halten. Dabei habe ich nicht so sehr Angst vor Wolfsrissen, sondern das die Rinder sich in Panik auf dem Spaltenboden alle Knochen brechen. Dann wird es sicherlich schwer einen Wolf als Schadensursache nachzuweisen.
Des weiteren machen wir uns wirklich Sorgen da viele, unter anderen unsere Kinder, einen alten Kirchweg durchs Moor mit dem Fahrrad zur nächsten Stadt nutzen. Da ist schon ein mulmiges Gefühl.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 07. April 2017, 14:34:50
Investier 1000 oder 2000 € in eine Kameraanlage .... dann ist ziemlich klar wer oder was es war ....

Denk an die Schilder "Achtung Videoüberwachung" damit der Wolf weiß auf was er sich bei Dir einlässt.

Nimm lieber eine Kamera mehr als zuwenig da im Zweifelsfall dann mal ein Blickwinkel fehlt..... dann braucht Ihr auch nicht über Panik vom Nachbarshund zu diskutieren ... wie gesagt wichtig das möglichst alle Stallwände überwacht sind und die Auflösung gut=hoch ist.
Evtl aussen Hochauflösend = teuer und innen einfachere Kameras .... in den Stall darf nur gelangen wer ein Bild auf dem Server hinterlässt.
Hast du ne gute DSL Leitung kannst du gleich vom Handy den Hof überwachen

Die GoPro hat eine tolle Auflösung, ist aber wohl nicht als IP Kamera geeignet

Die Synology NAS haben bei vielen Modellen eine VideoSurveillance Software dabei ..... drauf achten das genug Kameras in der Software freigeschaltet sind
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 07. April 2017, 14:45:12
wir hatten hier kürzlich einen "wolfsriss" aber einhundertprozentige sicherheit gibt es erst durch den dna-test , soweit so schlecht aber ich frage mich warum dauert es bis zu mehreren monate , bis es ein ergebnis kommt ?

Verschleierungstaktik...

schön das ich nicht allein mit meiner vermutung bin !
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 07. April 2017, 14:52:46

Des weiteren machen wir uns wirklich Sorgen da viele, unter anderen unsere Kinder, einen alten Kirchweg durchs Moor mit dem Fahrrad zur nächsten Stadt nutzen. Da ist schon ein mulmiges Gefühl.

das wäre auch meine größte sorge wenn ich kleine kinder hätte !

vor einem einzelnen wolf  hätte ich jetzt persönlich keine angst und mein frühstück würde ich auch nicht mit ihm teilen , aber auf einen direkten kontakt kann ich wirklich verzichten
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 08. April 2017, 09:23:48
wir hatten hier kürzlich einen "wolfsriss" aber einhundertprozentige sicherheit gibt es erst durch den dna-test , soweit so schlecht aber ich frage mich warum dauert es bis zu mehreren monate , bis es ein ergebnis kommt ?

Verschleierungstaktik...

schön das ich nicht allein mit meiner vermutung bin !


ist die übliche taktik, ewig verschleppen, leugnen, etc pp.
hier hatte kürzlich wieder ein rinderhalter einen riß, zuerst wurde mal behauptet , das wäre ein hund gewesen, als der rinderhalter auf den gentest bestand war die kalbin schon in der tba und sonstiges material nicht mehr auffindbar. passt halt nicht ins weltbild einiger, das die anzahl der risse wesentlich höher ist wie immer behauptet
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 24. April 2017, 12:25:58
Die Schweizer haben auch Probleme mit dem Wolf:

https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Schweiz-Wolf-dringt-in-Staelle-ein-8106212.html

Hier werden wir wohl noch länger was davon haben.......

https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Hendricks-lehnt-Obergrenzen-fuer-Woelfe-ab-8097902.html

Persönlich finde ich die Aussage schon heftig.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 24. April 2017, 12:37:46
Naja, das Wort Obergrenze ist ja in diesen Kreisen nicht gerade positiv besetzt....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: sten am 24. April 2017, 12:47:34
In diesem Kontext fand ich diesen Vortrag recht interessant https://youtu.be/PtCHCXqT-Hg
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 27. April 2017, 22:42:20
http://www.onetz.de/auerbach-in-der-oberpfalz/vermischtes/landesamt-fuer-umwelt-wolf-in-der-pegnitzau-bei-michelfeld-nachgewiesen-genanalyse-liefert-beweis-d1748086.html?cp=Kurationsbox

die einschäge kommen näher, luftlinie zu meinen schafen keine 10km
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: klausg am 28. April 2017, 00:37:51
Die haben sie schon in der Nase 8)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 28. April 2017, 07:56:35
http://www.onetz.de/auerbach-in-der-oberpfalz/vermischtes/landesamt-fuer-umwelt-wolf-in-der-pegnitzau-bei-michelfeld-nachgewiesen-genanalyse-liefert-beweis-d1748086.html?cp=Kurationsbox

die einschäge kommen näher, luftlinie zu meinen schafen keine 10km

moin herbert ,
die sind aber fix, bei uns in niedersachsen dauert das ergebnis bis zu einem halben jahr und dann ist längst gras über die sache und den kadaver gewachsen
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: donnershag am 05. Mai 2017, 10:15:54
Unser KBV glaubt an die Möglichkeit des Zusammenlebens??  :frage: :frage:

Gruß
Martin
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 23. Mai 2017, 13:23:23
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/cartoons/greser-lenz-witze-fuer-deutschland-1294625.html

hoffentlich passiert ihr nichts... ;D
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 05. Juli 2017, 23:05:04
Hallo,

war heut nacht bei uns auf der Wildcam, ich kenn den Baum daneben, daher scheidet Fuchs aus.
Entweder Wolf oder Goldschakal....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Euro-T am 05. Juli 2017, 23:06:21
Hallo,

war heut nacht bei uns auf der Wildcam, ich kenn den Baum daneben, daher scheidet Fuchs aus.
Entweder Wolf oder Goldschakal....

..das hat dir dein Bekannter, der Baum erzählt??  ;D ;D
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 05. Juli 2017, 23:11:15

..das hat dir dein Bekannter, der Baum erzählt??  ;D ;D

nöö, aber ich weiß wie gross der baum ist und kann daher ne gewisse relation zur grösse des tieres herstellen. lustig find ichs allerdings ned...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 06. Juli 2017, 08:46:10

..das hat dir dein Bekannter, der Baum erzählt??  ;D ;D

nöö, aber ich weiß wie gross der baum ist und kann daher ne gewisse relation zur grösse des tieres herstellen. lustig find ichs allerdings ned...

mein aufrichtiges beileid !
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 10. Juli 2017, 08:46:34
https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Die-Ostalpen-muessen-Wolf-frei-bleiben-8394323.html
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 22. Juli 2017, 10:37:14
http://www.focus.de/politik/deutschland/muessen-jetzt-handeln-muessen-jetzt-handeln-landwirtschaftsminister-fordert-abschussquote-fuer-woelfe_id_7386198.html

das es so schnell geht, hätte ich nicht erwartet
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 22. Juli 2017, 11:25:10
Vernünftig
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henriette am 22. Juli 2017, 12:58:36
Dazu müsste er ins Jagdrecht.
Das war vor 5 Jahren auch noch Wunsch und Position der Jäger.
Neuerdings fallen die einem in den Rücken, wenn es gefordert wird.

Aber was interessiert den Bürger schon sein Gewäsch von gestern.
Warum also soll ein Politiker sich noch für Jäger oder andere ebenso fies agierende Gruppen (auch Landwirte!) einsetzen?

Der Bürger bekommt, was er wirklich will: Salonpolitiker mit Schaumschlägerrethorik in kurzlebiger Reihenfolge.

Probleme werden damit nicht gelöst.
Der Wolf hat ein Fell und deswegen wird nach der BTW keiner den Fellfaktor ignorieren.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 22. Juli 2017, 13:36:17
Dazu müsste er ins Jagdrecht.
Das war vor 5 Jahren auch noch Wunsch und Position der Jäger.
Neuerdings fallen die einem in den Rücken, wenn es gefordert wird.



sorry , aber ich glaube dir ist der wahlerfolg der fdp zu kopf gestiegen , das du hier solche töne anschlägst !

ich bin nicht nur jäger , sondern auch revierinhaber und ich habe damals schon da gegen gewettert den wolf ins jagdrecht aufzunehmen , weil ich keine lust darauf habe eines tages die suppe auslöffeln zu müssen die ich mir nicht selber gekocht habe !
der gesellschaft wurde der wolf politisch aufgezwungen , und jetzt seht ihr auch zu wie ihr die gesellschaft vor dem wolf und den folgen schützt vor denen wir vor fünf jahren gewarnt haben und das bitte mit staatlich bestellten und bezahlten wolfsjägern !
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 22. Juli 2017, 13:41:41
Dazu müsste er ins Jagdrecht.
Das war vor 5 Jahren auch noch Wunsch und Position der Jäger.
Neuerdings fallen die einem in den Rücken, wenn es gefordert wird.

Aber was interessiert den Bürger schon sein Gewäsch von gestern.
Warum also soll ein Politiker sich noch für Jäger oder andere ebenso fies agierende Gruppen (auch Landwirte!) einsetzen?

Der Bürger bekommt, was er wirklich will: Salonpolitiker mit Schaumschlägerrethorik in kurzlebiger Reihenfolge.

Probleme werden damit nicht gelöst.
Der Wolf hat ein Fell und deswegen wird nach der BTW keiner den Fellfaktor ignorieren.


nöö, muss er nicht, siehe biber , kormoran
ich will den wolf  auch nicht im jagdrecht haben, solln die schäden nur die ausbaden, die ihn uns eingebrockt haben. deswegen würden ja die behörden den biber zu gern im jagdrecht sehen, da hättens endlich einen sündenbock gefunden

und als politiker die bürger als fies zu bezeichnen, naja, dazu sag ich mal weiter nix

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 22. Juli 2017, 15:05:16
ist doch aber interessant wie sich die Diskussionen gleichen ....

In einem Thread geht es von den Bio gegen die die Konvis ... da behaupten dann einige das doch die Lawi die Schuld auf sich nehmen muß, vor allem die Konventionelle, weil sie daran Schuld sind ... einige wehren sich vehement gegen einseitige Schuldzuweisungen .... Argument der Bio: Ihr müßt aber zugeben das es bei Bio besser ist ...

In diesem Thread gibt es keine Schuldzuweisungen untereinander, wohl aber von einigen die Weigerung Mitverantwortung zu übernehmen ....und Schuldzuweisungen an die Politik ....

Bitte richtig verstehen ..... ich bin KEIN Wolfskuscheler, die Viecher haben hier in D nichts zu suchen (ausser hinter Gittern) ....

Aber die am lautesten gegen Übernahme von Verantwortung sind, sollten doch in anderen Threads Ihren Zeigefinger mal sinken lassen
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 22. Juli 2017, 15:12:39
ist doch aber interessant wie sich die Diskussionen gleichen ....

In einem Thread geht es von den Bio gegen die die Konvis ... da behaupten dann einige das doch die Lawi die Schuld auf sich nehmen muß, vor allem die Konventionelle, weil sie daran Schuld sind ... einige wehren sich vehement gegen einseitige Schuldzuweisungen .... Argument der Bio: Ihr müßt aber zugeben das es bei Bio besser ist ...

In diesem Thread gibt es keine Schuldzuweisungen untereinander, wohl aber von einigen die Weigerung Mitverantwortung zu übernehmen ....und Schuldzuweisungen an die Politik ....

Bitte richtig verstehen ..... ich bin KEIN Wolfskuscheler, die Viecher haben hier in D nichts zu suchen (ausser hinter Gittern) ....

Aber die am lautesten gegen Übernahme von Verantwortung sind, sollten doch in anderen Threads Ihren Zeigefinger mal sinken lassen


sag amal, säufst du lack??

hier gleicht sich absolut nix, bloss du siehst ja mittlerweile an jeden eck gespenster
das mit der verantwortung der jägerschaft brachte die politikerin ins spiel, davor gabs hier null schuldzuweisungen. und warum sollen die jäger nun drecksarbeit erledigen für etwas, das uns die politik und gutmenschen einbrockten. den dreck solln sie nur schön selbst wegräumen
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 22. Juli 2017, 15:24:34
Moin,
nur, Herbert das wird leider anders kommen. Den Dreck wird die Politik über kurz oder lang den Jägern zu schieben, das ist doch relativ einfach. Dann kann die Politik schimpfen und hat jemanden, auf den sie verweisen kann. Laß uns mal fünf Jahre warten, und dann sprechen wir uns wieder. ;)
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henriette am 22. Juli 2017, 15:45:25

sorry , aber ich glaube dir ist der wahlerfolg der fdp zu kopf gestiegen , das du hier solche töne anschlägst !

ich bin nicht nur jäger , sondern auch revierinhaber und ich habe damals schon da gegen gewettert den wolf ins jagdrecht aufzunehmen , weil ich keine lust darauf habe eines tages die suppe auslöffeln zu müssen die ich mir nicht selber gekocht habe !
der gesellschaft wurde der wolf politisch aufgezwungen , und jetzt seht ihr auch zu wie ihr die gesellschaft vor dem wolf und den folgen schützt vor denen wir vor fünf jahren gewarnt haben und das bitte mit staatlich bestellten und bezahlten wolfsjägern !

oh, vergas: frau darf hier nicht denselben Grundton pflegen wie andere und verurteilen und pauschalieren, so dass es immer einen trifft, der vieleicht nicht unbedingt getroffen werden sollte

ups, tut mir echt leid für euch
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 22. Juli 2017, 16:44:45

sorry , aber ich glaube dir ist der wahlerfolg der fdp zu kopf gestiegen , das du hier solche töne anschlägst !

ich bin nicht nur jäger , sondern auch revierinhaber und ich habe damals schon da gegen gewettert den wolf ins jagdrecht aufzunehmen , weil ich keine lust darauf habe eines tages die suppe auslöffeln zu müssen die ich mir nicht selber gekocht habe !
der gesellschaft wurde der wolf politisch aufgezwungen , und jetzt seht ihr auch zu wie ihr die gesellschaft vor dem wolf und den folgen schützt vor denen wir vor fünf jahren gewarnt haben und das bitte mit staatlich bestellten und bezahlten wolfsjägern !

oh, vergas: frau darf hier nicht denselben Grundton pflegen wie andere und verurteilen und pauschalieren, so dass es immer einen trifft, der vieleicht nicht unbedingt getroffen werden sollte

ups, tut mir echt leid für euch

mö ,
aber als vertreterin einer partei die jetzt mit denen kuschelt , denen wir die auswüchse der wolfspopulation hauptsächlich zu verdanken haben , wolltest du bei deiner wortwahl halt  etwas vorsichtiger sein !
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henriette am 23. Juli 2017, 10:48:49
Ich bin nicht die FDP!

In erster Linie bin ich ein Mensch, wie jeder andere auch.

Daneben ein Mensch, der sich die Verantwortung der Mitgestaltung unserer Zukunft  in einem demokratischem Systhem zumutet.

Nicht jeder der Mitglied einer Partei ist, ist mit allem was die Partei demokratisch entscheidet einverstanden.
Und um einem möglichen Vorschlag vorzugreifen, wenn einem Entscheidungen nicht passen,doch bitte sofort mit Pauken und Trompeten hinzuschmeißen: Nein, bockig und beleidigt weglaufen ist nicht mein Stil.

Wir leben in einer Demokratie auf Basis eines Grundrechtes, das von Parteien verlangt Regierungen zu bilden. Den Druck in welche Richtungen es gehen kann, entscheidet jeder der zur Wahl geht.
Wer nicht zur Wahl geht, ist meiner Meinung nach: aus der Entscheidung raus und erklärt sich im vornherein mit dem Ergebnis einverstanden.

Ich kuschel nicht mit meinem Lohnunternehmer oder Tierarzt, nur weil ich mit ihnen in geschäftlicher Beziehung stehe. Ebenso kuschelt die FDP z.B. nicht mit der CDU oder den Grünen, wenn sie mit ihnen einen Regierungsvertrag eingeht. Jede Partei versucht dabei zu gestalten. Solange eine Partei nicht die absiolute Mehrheit hat, kann sie ihr beworbense Programm nicht zu 100% umsetzen, sondern muss sehen, wo sie es schafft sich durchzusetzen und wo nicht. Und wenn es Dreierkonstellationen gibt, dann ist es nicht gerade einfacher.

Wer einzelne Politiker immerzu in Basishaftung für jegliche Parteibewegung/-entscheidung nimmt, darf sich z.B. als Landwirt dann auch nicht beschweren, wenn Politiker ihn dann für die Entscheidungen/Handungen anderer Landwirte in Mithaftung nehmen. Wer sich beklagt, dass es keine Politiker mehr gibt, die sich für Ihn und seine Berufsgruppe standhaft einsetzt, der sollte sich überlegen wie standhaft er sich für entsprechende Politiker einsetzt. Kein Politiker lässt sich mehrfach für eine gruppe ins Feuer schicken, wenn kein Brandschutz gestellt wird. Das tut nämlich weh, weil auch Politiker Menschen sind wie jeder andere. Kein Mensch ist endlos belastbar. Entweder geben Menschen dann auf oder stumopfen ab. Das gleiche passiert in der Politik.

Ich bin der Meinung: Wer an Politikern rummäkelt, sollte auch den Mumm haben, zu zeigen, wie man es dann besser macht.
Sachgerechte Kritik, die auf grundlegendem Lösungsinteresse und nicht auf Frustabladen basiert, die nimmt jeder Mensch unverletzt auf.
Kritik, die nur Frust abbauen soll, unreflektiert und unüberlegt rausgekotzt wird, die verletzt und schadet der gesamten Gesellschaft, weil sie nur den Politikern das Überleben ermöglicht, die zu einem Mindestgrad abgestumpft und wenig an Problemlösung interessiert sind und dabei professionell geschult aber nicht mehr wirklich volksnah sind.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henriette am 23. Juli 2017, 11:02:33
Zu Biobauer:
Verantwortung und Schuld sind verschiedene Dinge. Aus allem gleich eine Schulddiskussion zu machen, wenn einem eine Meinung nicht passt, ist aus meiner Sicht kindisch.

Ja, ich bin voll dafür, den Wolf ins Jagrecht zu übernehmen. Echte Jäger wissen auch, dass es da ganz unterschiedliche Ausgestaltungsmöglichkeiten für einzelen Arten gibt ;)

Ich bin dafür, weil aus meiner Sicht, die Jäger am kompetentesten sind, um ein sauberes Monitoring zu ermöglichen und eine Gefährdung zu beurteilen. Zudem ist es dann einfacher Versicherungslösungen zu finden. Das Jagdrecht ermöglicht auch eine Schadensrgulierung, die nicht zu Lasten der Jagdkasse geht. Es löst zudem die Abhängigkeit des Problembehandlung von laufend veränderten Wahlergebnissen und köpnnte zu einer langfristigen Beruhigungder Problematik führen.

Aber es ist offenbar bei dem Tema nicht mehr erwünscht eine echte praxisfähige Lösung zu ermöglichen, sondern es wird nur noch emotional frustgesteuert argumentiert.

Die Legislative hat die Aufgabe Lösungen zu suchen - nicht selber die Lösung zu sein. Wir haben in Deutschalnd Gewaltenteilung, die leider in den letzten Jahren arg vernachlässigt wurde und verschwimmt. Dort müsste meiner Meinung nach in vielen Bereichen wieder klare Kante reingebracht werden.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 23. Juli 2017, 11:22:35
Zu Biobauer:
Verantwortung und Schuld sind verschiedene Dinge. Aus allem gleich eine Schulddiskussion zu machen, wenn einem eine Meinung nicht passt, ist aus meiner Sicht kindisch.

Ja, ich bin voll dafür, den Wolf ins Jagrecht zu übernehmen. Echte Jäger wissen auch, dass es da ganz unterschiedliche Ausgestaltungsmöglichkeiten für einzelen Arten gibt ;)

Ich bin dafür, weil aus meiner Sicht, die Jäger am kompetentesten sind, um ein sauberes Monitoring zu ermöglichen und eine Gefährdung zu beurteilen. Zudem ist es dann einfacher Versicherungslösungen zu finden. Das Jagdrecht ermöglicht auch eine Schadensrgulierung, die nicht zu Lasten der Jagdkasse geht. Es löst zudem die Abhängigkeit des Problembehandlung von laufend veränderten Wahlergebnissen und köpnnte zu einer langfristigen Beruhigungder Problematik führen.

Aber es ist offenbar bei dem Tema nicht mehr erwünscht eine echte praxisfähige Lösung zu ermöglichen, sondern es wird nur noch emotional frustgesteuert argumentiert.

Die Legislative hat die Aufgabe Lösungen zu suchen - nicht selber die Lösung zu sein. Wir haben in Deutschalnd Gewaltenteilung, die leider in den letzten Jahren arg vernachlässigt wurde und verschwimmt. Dort müsste meiner Meinung nach in vielen Bereichen wieder klare Kante reingebracht werden.

verantwortung und schuld mögen am papier zwei sachen sein, in der realität wird sofort jemand als sündenbock hingestellt, den man die verantwortung aufgedrückt hat, auch wenn es gegen seinen willen war.
das mit der ausgestaltung des jagdrechts musst mir mal näher erläutern, ich bin jetzt nicht so ein echter jäger wie deine bekannten, ich kenn das bis jetzt nur sehr eng gestrickt, entweder übernimmt den schaden die jagdgenossenschaft, so wie es das jagdrecht vorsieht oder die jägerschaft, das ist dann was privatrechtliches. das sonst irgendwer für schäden bis jetzt einstand, wäre mir neu, ausser natürlich die geschädigten selbst, siehe biber.
die legislative hätte vielleicht auch mal das hirn einschalten müssen und den warnungen der kompetenten zuhören müssen und nicht nur ideologen, die ohne nachdenken alles und jedes begrüssen.

ps: zu den ideologen noch, ein mir bekannter landwirt hatte hier vor einiger zeit auf seinen betrieb ein seminar abgehalten zur wolfsabwehr (mit legalen mitteln) , beim seminar selbst stand das ganze gelände unter polizeischutz, er selbst und seine familie werden seitdem beschimpft, bedroht, sein eigentum beschädigt bis zum totalschaden. und da soll ich als jäger einen wolf erlegen, never.....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: lilly am 23. Juli 2017, 11:25:52
Henriette, na das sind doch mal zwei super Beiträge :daumen:

Ich weiß von einigen Wölfen die Stellen an denen sie begraben wurden.
Nicht von mir erlegt.   ;)

Das *heimliche* Abschlachten ist auf jeden Fall keine Lösung.

Ich bin gespannt wie lange es noch dauert bis es einen Angriff auf Menschen gibt.
Hoffentlich ist es dann kein Kind.  :-\
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 24. August 2017, 15:51:35
http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_81943224/schaeden-vernachlaessigbar-die-maer-vom-boesen-wolf-in-deutschland.html

alles nicht so schlimm mit dem Wolf....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 07. September 2017, 21:04:14
https://www.shz.de/lokales/wolf-in-dithmarschen-gesichtet-id17761351.html

Überall angekommen  >:(
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Cyberlui am 07. September 2017, 23:00:54
endlich ist auch ein Wolf im Odenwald angekommen  :ironie: :ironie: :ironie:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ferkelbauer am 07. September 2017, 23:16:24
Ja alle haben ihn sehnlichst erwartet.
Natürlich, bis auf uns engstirnige :ironie: Bauern :rolleyes:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 02. Oktober 2017, 20:51:30
https://www.agrarheute.com/land-leben/eckpunktepapier-wolf-auffaellige-rudel-duerfen-geschossen-538970
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 07. Oktober 2017, 06:20:17
Wahrscheinlich deshalb:
https://www.agrarheute.com/tier/niedersaechsisches-problemrudel-ueberspringt-regelmaessig-zaeune-539126?utm_source=agrarheute&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=ah-newsalarm&utm_content=2017-10-06

es geht um die Landtags Wahl ... danach ist wieder alles vergessen
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 07. Oktober 2017, 09:47:33
Moin,
und ich bleibe dabei, wir haben über 200 Jahre gut ohne Wolf gelebt und das kann auch so bleiben. Der gehört bejagt, bis er wieder weg ist.
Ich würde doch mal zu gerne wissen wo die ganzen ,,Experten" und ,,Naturschützer" ihren Lebensunterhalt mit bestreiten? Jede Wette, das das zu über 80% Staatsbedienstete sind, die sich keinen Kopf machen müssen, ob ihr Geld nächstes Jahr auch noch kommt. Hier in der direkten Nachbarschaft sind auch schon Kälber gerissen worden, aber das wird nicht an die große Glocke gehängt. Kann man seine Kinder noch in der Feldmark rumstromern lassen? Und die Frage ist alles andere als ironisch, ich bin da sehr besorgt.
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 07. Oktober 2017, 12:46:33
Moin,
und ich bleibe dabei, wir haben über 200 Jahre gut ohne Wolf gelebt und das kann auch so bleiben. Der gehört bejagt, bis er wieder weg ist.
Ich würde doch mal zu gerne wissen wo die ganzen ,,Experten" und ,,Naturschützer" ihren Lebensunterhalt mit bestreiten? Jede Wette, das das zu über 80% Staatsbedienstete sind, die sich keinen Kopf machen müssen, ob ihr Geld nächstes Jahr auch noch kommt. Hier in der direkten Nachbarschaft sind auch schon Kälber gerissen worden, aber das wird nicht an die große Glocke gehängt. Kann man seine Kinder noch in der Feldmark rumstromern lassen? Und die Frage ist alles andere als ironisch, ich bin da sehr besorgt.
Gruß
Frank

Genau so, unsere Vorfahren waren auch nicht blöd.

Gruß
Ede
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 07. Oktober 2017, 17:46:33
Moin,
und ich bleibe dabei, wir haben über 200 Jahre gut ohne Wolf gelebt und das kann auch so bleiben. Der gehört bejagt, bis er wieder weg ist.
Ich würde doch mal zu gerne wissen wo die ganzen ,,Experten" und ,,Naturschützer" ihren Lebensunterhalt mit bestreiten? Jede Wette, das das zu über 80% Staatsbedienstete sind, die sich keinen Kopf machen müssen, ob ihr Geld nächstes Jahr auch noch kommt. Hier in der direkten Nachbarschaft sind auch schon Kälber gerissen worden, aber das wird nicht an die große Glocke gehängt. Kann man seine Kinder noch in der Feldmark rumstromern lassen? Und die Frage ist alles andere als ironisch, ich bin da sehr besorgt.
Gruß
Frank

Genau so, unsere Vorfahren waren auch nicht blöd.

Gruß
Ede


wegen solcher aussagen wird dir wahrscheinlich in zukunft der jagdschein genommen werden, sind ja eben dabei, die schlimmste jagdgegnerpartei in die regierung zu holen und dann bekommen sie auch noch dieses resort.
was mich so ankotzt ist eigentlich dieses verlogene getue, da sprechen sie immer von a paar rudeln, und paar einzelgängern, derweil ist es intern bekannt, das es mittlerweile schon ein vielfaches an tieren sind.
ich komm wirklich weit rum, in letzter zeit hört man immer mehr von rissen und sichtungen, und nein , ich hatte früher keine solchen risse im revier, ich hatte auch schon einen wolf auf der wildkamera. und meinen jagdvorsteher, der mutterkuhhalter ist, fehlt heuer auf einmal ein kalb, das ist auch noch nie vorgekommen .
und wenn mir einer kommt mit diesen entschädigungen, die sind das papier nicht wert, auf den sie angekündigt wurden. ich halte zb ne kleine herde schafe im herdbuch, bedrohte tierart . die leben luftlinie 5 km von nen bestätigten wolfsrevier entfernt.wenn da nun was passiern würde, wird von den wolfsbeauftragten so vergegangen
-zuerst mal geleugnet, bei mir würde es hundertpro heissen, das war mein hund
-wenn ich es beweissen könnte mittels genanalyse, würde entschädigung trotzdem abgelehnt, weil mein zaun zwar schafssicher ist, aber keiensfalls den empfehlungen zur wolfssicherheit entspricht. ist auch nicht praktikabel, so ein zaun würde den wert der schafe um ein vielfaches übersteigen
-und zu guter letzt, hätte ich alles richtig gemacht, würde ich ein paar euro bekommen, die ich aber gar nicht will, ich will meine tiere züchten und mich an ihnen erfreuen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 07. Oktober 2017, 18:17:43
Moin,
mir kann keiner den Jagdschein wegnehmen, ich habe gar keinen ;D, aber mal im Ernst, sagen kann ich noch was ich will, und jeder Cent der in irgendwelche Wolfsprogramme gesteckt wird, wäre in unseren Schulen besser auf gehoben. Wir sind so was von dekadent als Gesellschaft, da stellen sich mir manchmal die Nackenhaare auf um das mal zärtlich auszudrücken.
Sollen die grünen Wolfsspinner doch zum Dichtmachen kommen und mir zeigen wie ein Zaun gebaut wird.
Der Wolf hat in unser eng besiedelten Kulturlandschaft nichts verloren!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: cara am 21. Oktober 2017, 08:39:13


-wenn ich es beweissen könnte mittels genanalyse, würde entschädigung trotzdem abgelehnt, weil mein zaun zwar schafssicher ist, aber keiensfalls den empfehlungen zur wolfssicherheit entspricht. ist auch nicht praktikabel, so ein zaun würde den wert der schafe um ein vielfaches übersteigen
-und zu guter letzt, hätte ich alles richtig gemacht, würde ich ein paar euro bekommen, die ich aber gar nicht will, ich will meine tiere züchten und mich an ihnen erfreuen.

seid ihr denn ausgewiesenes Wolfsland? Ich meine, dass die Schutzzaun-Vorkehrungen zumindest in Nds nur für die Wolfsgebiete gelten...

wird aber wohl bei euch fast so sein, wenn ihr ein Rudel vor Ort habt...

Wenn ein Tier gerissen wurde, ist es wichtig, daran nichts zu verändern, sondern gleich den WoBe zu rufen.
Und deinen Hund solltest du tatsächlich möglichst vom Kadaver weghalten, sonst findet der nämlich tatsächlich keine Wolfs-DNA - was übrigens nicht du beweisen musst, die Proben nimmt der WoBe und schickt die ein.

Bei einem verschleppten Tier wird das ganz dann natürlich ziemlich kompliziert...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 21. Oktober 2017, 10:33:28


-wenn ich es beweissen könnte mittels genanalyse, würde entschädigung trotzdem abgelehnt, weil mein zaun zwar schafssicher ist, aber keiensfalls den empfehlungen zur wolfssicherheit entspricht. ist auch nicht praktikabel, so ein zaun würde den wert der schafe um ein vielfaches übersteigen
-und zu guter letzt, hätte ich alles richtig gemacht, würde ich ein paar euro bekommen, die ich aber gar nicht will, ich will meine tiere züchten und mich an ihnen erfreuen.

seid ihr denn ausgewiesenes Wolfsland? Ich meine, dass die Schutzzaun-Vorkehrungen zumindest in Nds nur für die Wolfsgebiete gelten...

wird aber wohl bei euch fast so sein, wenn ihr ein Rudel vor Ort habt...

Wenn ein Tier gerissen wurde, ist es wichtig, daran nichts zu verändern, sondern gleich den WoBe zu rufen.
Und deinen Hund solltest du tatsächlich möglichst vom Kadaver weghalten, sonst findet der nämlich tatsächlich keine Wolfs-DNA - was übrigens nicht du beweisen musst, die Proben nimmt der WoBe und schickt die ein.

Bei einem verschleppten Tier wird das ganz dann natürlich ziemlich kompliziert...

soweit die theorie .......
wir hatten im frühjahr einen wolfsriss im nachbarrevier ,die haben  alles so gemacht wie von dir beschrieben aber auf ein ergebnis vom dna test warten die immernoch !
nach der landtagswahl ist es nach den rufen zur  bestandskontrolle durch gezielte entnahme auch wieder ganz still geworden
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: haners1 am 21. Oktober 2017, 19:57:57

Drum bleibt der Schaden durch Wölfe auch nur bei 500000€ in Deutschland.
Mal schauen wenn er sich neue Beute sucht -> Auto.

Ich gehöre zu den 29% bei T-Mobile online Umfrage.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Cyberlui am 23. Oktober 2017, 17:40:44
so jetzt haben wir auch einen

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Jetzt-ist-es-bestaetigt-Wolf-reisst-Schafe-in-Unterkessach;art140897,3929981
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 13. November 2017, 21:48:53
so, jetzt ham die wölf den drive inn entdeckt.....
auf der weide muss man sich noch plagen, rennen, viel einfacher ist es doch wenn man an die kälberiglus geht, viel fleisch, das nicht davonlaufen kann.
keine phantasie, schon passiert
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 13. November 2017, 22:29:53
so, jetzt ham die wölf den drive inn entdeckt.....
auf der weide muss man sich noch plagen, rennen, viel einfacher ist es doch wenn man an die kälberiglus geht, viel fleisch, das nicht davonlaufen kann.
keine phantasie, schon passiert

War doch klar, daß das irgendwann kommt. Hatte ich auch schonmal geschrieben, daß ich drauf warte. Als nächstes gehts dann in den Fresserstall.

Das ist ein Problem der komplett offenen Rinderställe...

Gruß
Ede
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 04. Dezember 2017, 19:53:52
Hallo,

so kann es Hunden auf der Drückjagd gehen.
Ich werd meinen im Wolfsgebiet nicht mehr schnallen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: lilly am 04. Dezember 2017, 19:56:42
Furchtbar  :runter:

Ist das bei Euch passiert?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 04. Dezember 2017, 20:03:36
Furchtbar  :runter:

Ist das bei Euch passiert?

hat mir ein bekannter aus schweden geschickt, drei hunde blieben auf der strecke
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: lilly am 04. Dezember 2017, 20:09:07
Ich bin da echt sprachlos.  :-[
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ansgar am 04. Dezember 2017, 20:16:42
Wir sollten die Zeit um 100 Jahre zurückdrehen können und dann wieder die Ausrottung dieser Spezie zum Abschluss bringen.
Ich warte auf den ersten Menschen, dem ersten Kind, welches einem Rudel zum Opfer fällt. >:(
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: granola am 04. Dezember 2017, 20:29:49
Wir sollten die Zeit um 100 Jahre zurückdrehen können und dann wieder die Ausrottung dieser Spezie zum Abschluss bringen.
Ich warte auf den ersten Menschen, dem ersten Kind, welches einem Rudel zum Opfer fällt. >:(
Da müssen wir wohl erst Durch. Und dann will keiner die Verantwortung tragen. Mal wieder "mit Ansagen"...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 04. Dezember 2017, 20:38:43
Wir sollten die Zeit um 100 Jahre zurückdrehen können und dann wieder die Ausrottung dieser Spezie zum Abschluss bringen.
Ich warte auf den ersten Menschen, dem ersten Kind, welches einem Rudel zum Opfer fällt. >:(

den wolf wirste nicht ausrotten können, des ist nämlich keineswegs bedroht, so wie uns die wolfstreichler immer weiß machen wollen. sogar in europa gibt es grosse vorkommen, wo er auch ganz normal bejagd wird.
der wolfsbestand in schweden wird übrigends auf grade mal 400 tiere geschätzt, trotzdem alle jahre bejagd in einen fast menschenleeren land, unser bestand istb ungefähr doppelt so hoch
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Corpy am 06. Dezember 2017, 20:51:59
https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Woelfe-in-Sachsen-Anhalt-auf-Kaelber-spezialisiert-8933138.html

Sie machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt.

Unfassbare Dummheit in nur wenigen Sätzen. Armes Deutschand  :rolleyes:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 24. Dezember 2017, 10:50:17
https://www.focus.de/wissen/experten/woefe-zum-abschuss-freigegeben-geisterwoelfe-deshalb-werden-sie-verschwiegen_id_8070327.html

😬🙈
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mukubauer am 24. Dezember 2017, 11:02:28
Würde der Wolf Wildschweine Jagen wär´s noch diskutabel

Wir sollten die Zeit um 100 Jahre zurückdrehen können und dann wieder die Ausrottung dieser Spezie zum Abschluss bringen.
Ich warte auf den ersten Menschen, dem ersten Kind, welches einem Rudel zum Opfer fällt. >:(

Vor 100 Jahren hatten die Landwirte anderes ansehen - da würden gewisse Diskussionen in der Öffentlich nicht bzw. anders Geführt

Wobei ich bezweifle das man den Wolf ausrotten und bevor es keine Schäden an Menschen gibt ? wird sich so nix tun

Gibt ja noch genug andere wieder zugewanderte Tiere die unter Schutz stehen und massiv schäden machen, nicht nur im LW bereich ...


Bei mir in der Region haben sich Schakale niedergelassen wie es aussieht - mal schauen wie sich das entwickelt
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: John Deere 7830 am 24. Dezember 2017, 11:38:51
Wolf steht hier angeblich auch "direkt vor der Haustür"

In einem Nachbarrevier sollen ersten gerissene Wildtiere gefunden worden sein. Ich kann's ja nicht ganz glauben, allerdings ist der Truppenübungsplatz Allentsteig, wo die ersten Wölfe voriges Jahr wieder gesichtet wurden, auch nicht weit weg.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Kai-Uwe am 28. Dezember 2017, 20:03:43
Gestern gelesen in der Zeitung vom Schäferverband BAWÜ in Zussammenarbeit mit dem BUND:
Schutzhund kostet 1500 bis 4000€ Anschaffung und 60€ im Monat sowie 10 h zusätzliche Arbeitszeit im Monat.

Dadurch bekommt der Schäfer für sein Lammfleisch aber keinen cent mehr...

Auf Schutzzäune gibts 5€ Rabbat

Wenn die Gesellschaft sich am Wolf erfreut soll Sie die vollständig entschädigen die darunter leiden...

Dafür sparen wir 5 Abgeordnete im neuen Bundestag ein (merkt keiner wenn die fehlen) und schon haben wir das Geld wieder drin...

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 28. Dezember 2017, 20:12:08
Gestern gelesen in der Zeitung vom Schäferverband BAWÜ in Zussammenarbeit mit dem BUND:
Schutzhund kostet 1500 bis 4000€ Anschaffung und 60€ im Monat sowie 10 h zusätzliche Arbeitszeit im Monat.

Dadurch bekommt der Schäfer für sein Lammfleisch aber keinen cent mehr...

Auf Schutzzäune gibts 5€ Rabbat

Wenn die Gesellschaft sich am Wolf erfreut soll Sie die vollständig entschädigen die darunter leiden...

Dafür sparen wir 5 Abgeordnete im neuen Bundestag ein (merkt keiner wenn die fehlen) und schon haben wir das Geld wieder drin...

hsh musste auch erst mal mögen, bekannter hat jetzt über winter 6 trümmer hund mit im stall, auch ned jeden das seine. weil einer hilft dir gar nix, du brauchst pro herde zwei , besser drei hunde.
zum zaun, hier arbeiten ganz viele mit mobilen zaun, wie sollst das machen, er soll ja auch in boden eingegraben werden.
bei der vermehrungsrate kippt das ganze noch in diesen jahrzehnt
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 28. Dezember 2017, 21:40:49
Schäferverband BAWÜ in Zussammenarbeit mit dem BUND:
.

so lange solche verbände noch mit diesen ökofaschisten vom bund & co "zusammenarbeiten " tut mir kein schäfer der diesem verband geschlossen ist leid!
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Kai-Uwe am 28. Dezember 2017, 21:44:40
Schäferverband BAWÜ in Zussammenarbeit mit dem BUND:
.

so lange solche verbände noch mit diesen ökofaschisten vom bund & co "zusammenarbeiten " tut mir kein schäfer der diesem verband geschlossen ist leid!


Ich bin dort auch Mitglied und wurde vorher nicht gefragt. Ich denke so geht es der Mehrheit der Mitglieder
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 29. Dezember 2017, 09:30:56
Schäferverband BAWÜ in Zussammenarbeit mit dem BUND:
.

so lange solche verbände noch mit diesen ökofaschisten vom bund & co "zusammenarbeiten " tut mir kein schäfer der diesem verband geschlossen ist leid!



Ich bin dort auch Mitglied und wurde vorher nicht gefragt. Ich denke so geht es der Mehrheit der Mitglieder

und wenn du gefragt worden wärst ?

vielleicht bin ich auch nur zu verbissen und ich bin ja auch kein schafhalter deshalb würde mich deine meinung dazu interessieren !?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Kai-Uwe am 29. Dezember 2017, 14:44:08
Ich wäre dagegen gewesen. weil es einfach nix bringt...

Kommt der erste Wolf zu uns freuen sich die Leute, macht er Schaden weinen die Schäfer...
Den Leuten wirds egal sein dem BUND auch
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 05. Januar 2018, 08:40:36
http://regionalgifhorn.de/wolf-auf-der-b4-totgefahren/

ein problem weniger .....
was mich etwas wundert und ärgert  , das ich es als revierinhaber aus der zeitung erfahren muss  :o
keine ahnung wie die rechtslage ist aber persönlich fände ich es schon angemessen das man mich über solche aktionen in meinem revier informiert !
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: nofear am 05. Januar 2018, 08:55:03
Weiß auch nicht, ob das ganze bohei immer angebracht ist? (genetischer Fingerabdruck, etc.)
Wird sowas dann auch verwendet um die Opfer/Tierhalter zu entschädigen welcher Wolf aus welchem Rudel es denn nun war?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 05. Januar 2018, 09:21:10
http://regionalgifhorn.de/wolf-auf-der-b4-totgefahren/

ein problem weniger .....
was mich etwas wundert und ärgert  , das ich es als revierinhaber aus der zeitung erfahren muss  :o
keine ahnung wie die rechtslage ist aber persönlich fände ich es schon angemessen das man mich über solche aktionen in meinem revier informiert !

Den Wolf darfst du ja nicht "entsorgen", deswegen meldet sich niemand. Wäre es ein Reh, würdest du zu jeder Tages- oder Nachtzeit von der Polizei aus welcher Tätigkeit auch immer geholt  :rolleyes: :rolleyes:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ansgar am 11. Januar 2018, 00:00:47
Eine völlig andere Dimension nimmt dieser Artikel ein, der von Klaus Urbschat stammt und den ich mal zur Diskussion stellen will:

Wenn sich Experten so sicher sind, dass es keine Frage sei, ob sondern nur wann die Afrikanische Schweinepest (ASP) hier eingetroffen ist, dann müssten sie eigentlich auch das "Wie" nachvollziehbar erklären können. Doch genau da hakt die Angelegenheit gewaltig, denn die bisher wiederholt geschilderten Verbreitungsmöglichkeiten erscheinen zu konstruiert und sind daher nur mit viel Phantasie vorstellbar.
Kontaminierte Lebensmittel aus befallenen Gebieten, illegal - für Wildschweine zugänglich - in gesunden Gebieten entsorgt sowie der allgemeine Ost-West-Reiseverkehr beinhalten jeweils kaum denkbare Voraussetzungen. Ein an ASP erkranktes Wildschwein stirbt in der Regel innerhalb weniger Tage und müsste daher eben in diesem Zeitraum noch zu Lebensmittel verarbeitet oder von einem Fahrzeug angefahren worden sein, bei dem dann weit entfernt und viele Stunden später gesunde Wildschweine die Reifen und Kotflügel ablecken (müssten). Dagegen es gibt eine ganz natürliche, durchaus nachvollziehbare und sogar vollkommen logische Verbreitungsmöglichkeit der ASP, von der merkwürdigerweise bisher noch nirgendwo die Rede war.
Allerdings muss man dabei auf den Wolf und damit auf eine Heilige Kuh Deutschlands hinweisen, was vielleicht selbst einigen Experten zu riskant erscheint - man könnte ja gegen eine Wand laufen!
Doch Fakt ist: De Ausbreitung des Wolfes von Osten gen Westen war und ist mit der Afrikanischen Schweinepest weitgehend identisch! Der Wolf lebt unter und von Wildschweinen - er jagt, tötet und frißt sie - er erbeutet erkrankte Tiere und verschmäht Kadaver nicht - er überträgt den Virus jeweils für sehr lange Zeit, ohne daran zu erkranken - auf der Jagd legt er stets weite Strecken zurück und kommt dabei stets mit mehreren Wildschweinpopulationen in Konatkt - mit jeder Bissverletzung kann eine Ansteckung erfolgen. Und Jungrüden aus östlichen Regionen, die schon nach einmaligem Kontakt mit der ASP für mehrere Monate (!) übertragungsfähig sind, liefen schon mal täglich ca. 100 km gen Westen!
Doch sollte die ASP - auf welchem Wege auch immer - Deutschland tatsächlich erreichen, dann ist sie dort, wo der Wolf jetzt schon zu Hause ist, der Supergau schlechthin für alle Menschen, die mit Schweinen in irgendeiner Form zu tun haben oder gar davon leben. Der ASP garantieren die Wölfe dort ein langes Überleben, denn vollkommen ungehindert durchkreuzen sie sämtliche "Sperrgebiete", "gefährdete Bezirke" und "Pufferzonen" und können dabei jederzeit und überall den Virus aufnehmen und/oder neu hinterlassen. Und sollten die Jäger trotz horizontübergreifender Maiswüsten wider Erwarten schaffen, die Wildschweinbestände nennenswert auszudünnen, dann ändert das nichts entscheidend, weil die dort auch jagenden Wölfe dann nur größere Kreise ziehen und damit immer wieder neue ASP-Bezirke entstehen lassen.
So wird sich eventuell auch irgendwann die Frage stellen, ob man sich unter den in Deutschland herrschenden Voraussetzungen den Wolf nun auch noch als den mit weitem Abstand aktivsten und erfolgreichsten "Dauerverbreiter" der Afrikanischen Schweinepest leisten kann, will oder darf?

Ich meine, das hat doch mehr als nur Hand und Fuß! Vorhin im "heute-journal" hat man auch ganz kurz über die Gefahr der Ausbreitung der ASP berichtet, die immer weiter Richtung Westen drängen würde und im Falle des Ausbruchs in Deutschland mehrere Milliarden Euro an Schaden hinterlassen würde.

EDIT: Ich hoffe, die Quellenangabe genügt den Ansprüchen des aw-Forums! 8) :hmpf:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Rohana am 11. Januar 2018, 07:35:51
Meinst du wirklich, dass die "normale" Bevölkerung den Wolf ausrotten (lassen) will, nur weil er die ASP überträgt und - möglicherweise - ursächlich für deren Ausbreitung in Deutschland ist? Den finanziellen Schaden tragen ja andere und diese ganzen Tierseuchen sind eh suspekt, siehe Vogelgrippe, was man da so aus Hobbyhalterkreisen hört, das wär ja alles "industriegemacht" und Schikane um die privaten Halter endlich zum aufgeben zu zwingen...

Ich würde drauf tippen dass deine Quellenangabe unzureichend ist, weil nicht nachvollziehbar. Wo kommt der zitierte Artikel her? Darf der von dir veröffentlicht werden? Wenn nein, dann evtl. mit eigenen Worten zusammenfassen statt zitieren :) Zitatrecht is a bitch... 
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 11. Januar 2018, 08:05:15
sorry ,
selten so gelacht wie bei deisen artikel !
der wolf " er jagd , tötet und fißt wildschweine " :bruell: :bruell: :bruell: :bruell: ! deutsches  wunschdenken oder was ?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Rabe am 11. Januar 2018, 09:12:12
sorry ,
selten so gelacht wie bei deisen artikel !
der wolf " er jagd , tötet und fißt wildschweine " :bruell: :bruell: :bruell: :bruell: ! deutsches  wunschdenken oder was ?

Warum soll er nicht n krankes Wildschwein das kurz vorm krepieren ist packen?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 11. Januar 2018, 10:22:21
sorry ,
selten so gelacht wie bei deisen artikel !
der wolf " er jagd , tötet und fißt wildschweine " :bruell: :bruell: :bruell: :bruell: ! deutsches  wunschdenken oder was ?

Warum soll er nicht n krankes Wildschwein das kurz vorm krepieren ist packen?

sicher , aber dennoch alles etwas weit hergeholt !
im umkehrschluss kommt das agument der wolfskuschler , das wir bei aureichend hoher wolfsdichte die jagd in deutschland abschaffen können , weil wir durch den wolf das langersehnte ökologische gleichgewicht erreicht haben !
von den öko*Piep*s wird doch jedes geschriebene oder gesprochene wort so ausgelegt , wie sieh es für ihre kranke denke gerade barauchen  :(
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: klausg am 11. Januar 2018, 13:35:20
Der Ausbruch in Tschechien ist von ukrainischem Krankenhauspersonal verursacht worden. 'Die haben wohl hinterm KH im Garten Brotzeit gemacht und Abfälle wegeworfen.
In Polen ist die Wildschweinbejagung bislang nicht wirklich intensiv gewesen. Da ist die Population noch höher als in D. Und bevor man das schlachtreife Schwein im Hinterhof wegen ner Krankheit verliert, kommts trotzdem schnell noch in die Wurst.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Simon am 23. Januar 2018, 20:41:08
Moin,

bin gerade auf diesen Artikel gestoßen, 90 Tiere in nen paar Monaten sind schon heftig.

http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Kommen-sie-noch-mal-hoere-ich-auf

In meiner alten Heimat nördlich der Seenplatte ist das Viech auch schon ansässig. Mir ist ein Fall bekannt, wo ein 2m hoher Zaun um eine mit Solarpaneelen bestückte begrünte ehemalige Deponie nichts genützt hat um die dort weidenden Tiere zu schützen.

Gruß
Simon
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ansgar am 25. Januar 2018, 22:30:01
https://www.welt.de/regionales/nrw/article172867240/Wolf-bei-Sendenhorst-im-Muensterland-gesichtet.html

Jetzt ist ein Biest bei uns im Münsterland am rumstreifen... :o :hilfe:
Soweit in den Westen hat sich Isegrim noch nie verirtt.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 25. Januar 2018, 22:53:45
Weit weg war er vor ein oder 2 Jahren aber auch nicht. Vielleicht 25 km östlich von Sendenhorst, um Sünninghausen rum.

Ich hab heute Fotos von Trittsiegeln mit Zollstock daneben bekommen, das ist schon beeindruckend.

Gruß
Ede

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Farmer am 26. Januar 2018, 08:20:23
Luftlinie 2 km von mir an einer vielbefahrenen Straße nach Münster. Mich schockt das der so ruhig da stand wenn es wirklich einer war.
Gruß Walter
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: donnershag am 13. Februar 2018, 16:15:12
http://www.wolf-sachsen.de/de/faq/26-berkontaktbuero/343-faq-die-biologie-des-wolfes

Die sterben nicht nur an Bleivergiftung.

Gruß
Martin
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: wolf am 23. Februar 2018, 18:11:09
Zur Zeit kursiert ein Bild eines Wolfes, der in eine Fotofalle gelaufen ist. Dummerweise mit Jack-Russel-Terrier im Maul.
Oh oh, das war nicht gut für Image. Das schadet wahrscheinlich mehr als hundert gerissene Weidetiere.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Lemmy am 23. Februar 2018, 19:44:06
Netzfund bischen Fun zum ernsten Thema ;)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 18. März 2018, 21:42:21
http://www.sz-online.de/sachsen/toter-wolf-im-stall-gefunden-3900167.html

wenn die mittlerweile in einer dichte auftreten , das sie schon räudig werden, dann ist das wieder mal ein beweiß, das wir jahrelang belogen wurden
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruedi am 19. März 2018, 20:33:48
http://www.sz-online.de/sachsen/toter-wolf-im-stall-gefunden-3900167.html

wenn die mittlerweile in einer dichte auftreten , das sie schon räudig werden, dann ist das wieder mal ein beweiß, das wir jahrelang belogen wurden

Dewegen werden leider die Befürworter des Wolfes ihre Meinung nicht ändern.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: treckeripaq01 am 19. März 2018, 20:35:48
Maderhunde und Füchse haben auch ständig die Reude das kommt immer mal vor da ist nicht der Wolf dran schuld.


Gesendet von iPad mit Tapatalk
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 19. März 2018, 20:42:03
Maderhunde und Füchse haben auch ständig die Reude das kommt immer mal vor da ist nicht der Wolf dran schuld.


Gesendet von iPad mit Tapatalk

das hat auch keiner gesagt, sondern es ist halt eher so, sollten bestimmte spezies, hier die hundeartigen, überhandnehmen,treten solche seuchen auf.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Gast 225 am 19. März 2018, 20:50:47
Speziallabor , hört sich aber gut an !!!!!!!

und da sagt der Span das Kassenpatienten genau so behndelt werden wie Private .  Was geht es dem Wolf so gut .
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 14. April 2018, 10:02:37
http://www.jawina.de/franzoesisches-kollektiv-veroeffentlicht-schockvideo-von-wolfsangriffen/

sollte man einfach jeden wolfsbefürworter kommentarlos vorspielen
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: BNT am 14. April 2018, 10:16:12
Ist bei Hunden nicht anders. In England ist das ein riesen Thema.

https://www.telegraph.co.uk/news/2017/01/21/dog-attacks-sheep-10-times-worse-feared-figures-show/

15.000 zu Tode gebissene Schafe im Jahr 2016. Da kann der Wolf noch lange jagen gehen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mathilde am 14. April 2018, 10:27:52
Hallo,

darf man eigentlich die Tiere „erlösen“ oder muss man warten bis der Wolfsbeauftragte kommt oder die Tiere elend vorher verrecken?
Bei uns ist wieder einer aus dem Tierpark ausgebrochen. Hat schon mal einer geschafft und den haben sie dann erschossen. Da gabs einen riesigen Aufstand und deshalb will man diesen jetzt herbeikuscheln

LG Mathilde
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: sten am 14. April 2018, 10:29:34
gibt in Hannover nen aktuellen Fall....da hat ein Hund Menschen torgebissen und es gibt ne Petition, dass der Hund nicht eingeschläfert werden soll....
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/chico-aus-hannover-hunde-eine-liebe-die-alles-ueberlagert-kommentar-a-1202430.html
Hallo,

darf man eigentlich die Tiere „erlösen“ oder muss man warten bis der Wolfsbeauftragte kommt oder die Tiere elend vorher verrecken?
Bei uns ist wieder einer aus dem Tierpark ausgebrochen. Hat schon mal einer geschafft und den haben sie dann erschossen. Da gabs einen riesigen Aufstand und deshalb will man diesen jetzt herbeikuscheln

LG Mathilde
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 14. April 2018, 12:10:29
Ist bei Hunden nicht anders. In England ist das ein riesen Thema.

https://www.telegraph.co.uk/news/2017/01/21/dog-attacks-sheep-10-times-worse-feared-figures-show/

15.000 zu Tode gebissene Schafe im Jahr 2016. Da kann der Wolf noch lange jagen gehen.

und die gehörn genauso entnommen wie der wolf.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: BNT am 14. April 2018, 19:37:34
So ist es.

Klingt zwar perfide, aber die Menschen haben den Respekt gegenüber der Natur verloren. Ein Raubtier ist ein Raubtier ist ein Raubtier.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 30. April 2018, 21:37:48
http://www.waz-online.de/Nachrichten/Panorama/Mehr-als-40-tote-Schafe-nach-Wolfsangriff
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Cyberlui am 30. April 2018, 22:22:04
 :ironie: :ironie:meint ihr der Wolf hat auch nach Tierschutz Rechtlichen Aspekten getötet, ansonsten müsste es ihm ja verboten werden Tiere zu töten, so wie im Schlachthof TBB
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 14. Mai 2018, 20:02:46
https://www.jagderleben.de/news/anzeige-peta-wirft-jaeger-wolfsprovokation?utm_source=landlive&utm_medium=cpc&utm_campaign=jagd

ich weiß gar nicht mehr , was ich zu solchen scheissdreck sagen soll
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Rohana am 14. Mai 2018, 22:27:12
Dass P€TA nicht ganz dicht sind, wussten wir ja schon vorher  :rolleyes: :-X
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 17. Mai 2018, 08:13:44
so wird bei uns das problem gelöst bevor es zum noch größeren problem wird !
https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/illegaler-abschuss-eines-wolfs-celle-ermittlungen-eingeleitet-9871694.html
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mathilde am 17. Mai 2018, 08:30:08
Hallo,

Das beste ist ja die Aussage: 14 tote Wölfe, davon 12 im Straßenverkehr und 2 illegal geschossene Wölfe.
Wer verklagt eigentlich diese Autofahrer? Die Vollkaskoversicherung sollte da nicht zahlen sondern der Unfallverursacher müsste in den Wolfsfond einzahlen.

Man man man  :rolleyes:

LG Mathilde
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Kuhbauer am 17. Mai 2018, 14:28:58
Bin kein Jäger aber wenn ich Kinder oder Weidevieh hätte und die Viecher hier umher schlichen, würde ich es wohl auch mit den drei s halten - der Wolf muss lernen, dass der Mensch und die von im gehaltenen Tiere nicht wehrlos sind. Im Moment hat er diese doch auf dem Präsentierteller serviert. Über Zäune (sofern es sich um Zäune normalen Ausmaßes handelt) lacht doch ein ausgewachsener Wolf, behaupte ich jetzt mal als Hundebesitzer.

Irgendwann passiert noch was schlimmes, tragen die Wolfsjünger dann die Verantwortung?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 17. Mai 2018, 14:40:00
Bin kein Jäger aber wenn ich Kinder oder Weidevieh hätte und die Viecher hier umher schlichen, würde ich es wohl auch mit den drei s halten - der Wolf muss lernen, dass der Mensch und die von im gehaltenen Tiere nicht wehrlos sind. Im Moment hat er diese doch auf dem Präsentierteller serviert. Über Zäune (sofern es sich um Zäune normalen Ausmaßes handelt) lacht doch ein ausgewachsener Wolf, behaupte ich jetzt mal als Hundebesitzer.

Irgendwann passiert noch was schlimmes, tragen die Wolfsjünger dann die Verantwortung?

wie zu lesen ist der wolf mit schrot geschossen worden , aus guten grund , denn das geschoß aus einer büchse kann bei jeder eingetragenen waffe nachgewiesen werden und das risiko ist bei bis zu 5 jahren knast einfach zu hoch .
aber was ich eigentlich sagen will ,bei schrot wird  die schußentfernung kaum über 50 m gelegen haben , da kann man schon fast von selbstschutz ausgehen !
oder was sagen die erfahrenen weidmänner hier im forum ?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Hein am 17. Mai 2018, 16:19:36
Erfahren bin ich sicher nicht, bin seit Jahren nicht mehr los gewesen. Aber die Frage nach der Schussentfernung haben wir die letzten Tage auch angesprochen. Der Fundort, um den es hier geht ist ja nun nicht weit weg von uns. Es stellt sich die Frage, wie weit der Wolf mit nehm Schrotschuss noch geht. Läuft der damit noch über die Kreisgrenze, oder liegt der bald?
Ich denke, mit 18 Schroten ist der keine 40 m weg gewesen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: bayernfarmer am 17. Mai 2018, 16:41:38
Hallo,

Das beste ist ja die Aussage: 14 tote Wölfe, davon 12 im Straßenverkehr und 2 illegal geschossene Wölfe.
Wer verklagt eigentlich diese Autofahrer? Die Vollkaskoversicherung sollte da nicht zahlen sondern der Unfallverursacher müsste in den Wolfsfond einzahlen.

Man man man  :rolleyes:

LG Mathilde
Das meinst du hoffentlich nicht ernst oder.
Hier vor der Haustür sind schon einige einem Reh ausgewichen, auto Schrott, keine Versicherung zahlt, einer musste noch ins Krankenhaus.
Das Tier passt nun mal nicht in eine dicht besiedelte Landschaft.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mathilde am 17. Mai 2018, 16:44:49
Ein Reh oder eine Wildsau ist nicht geschützt!
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 17. Mai 2018, 17:23:13
Erfahren bin ich sicher nicht, bin seit Jahren nicht mehr los gewesen. Aber die Frage nach der Schussentfernung haben wir die letzten Tage auch angesprochen. Der Fundort, um den es hier geht ist ja nun nicht weit weg von uns. Es stellt sich die Frage, wie weit der Wolf mit nehm Schrotschuss noch geht. Läuft der damit noch über die Kreisgrenze, oder liegt der bald?
Ich denke, mit 18 Schroten ist der keine 40 m weg gewesen.

das deckt sich auch mit meiner sichtweise !
interssant wäre noch der durchmesser der schrotkugeln , aber "spatzenschrot" wird es bestimmt nicht gewesen sein
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: bayernfarmer am 17. Mai 2018, 17:26:37
Alle sind Wirbeltiere!!! Den Rest dürftest du kennen.
Nur das Gesetz macht eine Differenzierung.
Hast du schon mal neun Unfall mit Tieren gehabt? Manchmal bist du chancenlos oder willst du behaupten die Wölfe wurden absichtlich überfahren?

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 17. Mai 2018, 20:15:08
Alle sind Wirbeltiere!!! Den Rest dürftest du kennen.
Nur das Gesetz macht eine Differenzierung.
Hast du schon mal neun Unfall mit Tieren gehabt? Manchmal bist du chancenlos oder willst du behaupten die Wölfe wurden absichtlich überfahren?

vielleicht hätte malthilde besser einen  :ironie: setzten sollen ?
so habe ich diesen post zumindest aufgefasst !
oder liege ich etwa voll daneben meine gutste ?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mathilde am 17. Mai 2018, 20:50:22
Nein wir hatten noch keinen Wildunfall. Bisher kam Familie Schwein oder Reh immer mit dem Leben davon  :D

In gewisser Weise war es ironisch gemeint denn von den überfahrenen Wölfen hört man nichts.

Noch komischer wird es bei Agrar heute, die schreiben von 14 toten Wölfen zwei geschossen, 2 überfahren … und der Rest?

LG Mathilde
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 18. Mai 2018, 01:21:33
10 km weiter siedeln sich jetzt auch Wölfe in einem größerem Waldgebiet an. Es gibt mehrere bestätigte Sichtungen und Aufnahmen von Wildkameras. Na prima  :wall:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Sven1971 am 18. Mai 2018, 09:11:11
Hallo,

Das beste ist ja die Aussage: 14 tote Wölfe, davon 12 im Straßenverkehr und 2 illegal geschossene Wölfe.
Wer verklagt eigentlich diese Autofahrer? Die Vollkaskoversicherung sollte da nicht zahlen sondern der Unfallverursacher müsste in den Wolfsfond einzahlen.

Man man man  :rolleyes:

LG Mathilde

Also müsste doch aus Wolfsschutzgründen der Autoverkehr verboten werden  ;D
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 18. Mai 2018, 11:00:57
Hallo,

Das beste ist ja die Aussage: 14 tote Wölfe, davon 12 im Straßenverkehr und 2 illegal geschossene Wölfe.
Wer verklagt eigentlich diese Autofahrer? Die Vollkaskoversicherung sollte da nicht zahlen sondern der Unfallverursacher müsste in den Wolfsfond einzahlen.

Man man man  :rolleyes:

LG Mathilde

Also müsste doch aus Wolfsschutzgründen der Autoverkehr verboten werden  ;D

dafür braucht es keinen wolf , da reicht schon ein schmetterling im land der bekloppten und bescheuerten
http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Schmetterling-sorgt-fuer-jahrelange-Sperrung-der-Bundesstrasse-83-bei-Holzminden
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Kai-Uwe am 08. Juni 2018, 06:57:48
Bei uns suchen Sie auch noch nach dem Wolfs Mörder:
https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/haeusern/Ermittlungen-dauern-an-Wer-hat-den-Wolf-vom-Schluchsee-erschossen;art372598,9605055
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: halbspaenner am 08. Juni 2018, 07:14:19
Moin,
vor gut 3 Wochen wurde in unserer benachbarten Feldmark ein gerissenes Reh aufgefunden, das eindeutig von Wölfen gerissen wurde. Es wurde durch einen Kehlbiß getötet und es wurde auch nur das Muskelfleisch gefressen, keine Innereien, dieses Verhalten sei typisch für Wölfe, so wurde mir das zumindest von einem erfahrenen Jäger erklärt. Die DNA-Untersuchung läuft noch.
Es soll sich wohl um ein Wolfspaar handeln, wurde schon mehrfach gesichtet und auch durch Wildkameras dokumentiert.
Gruß, Rudolf
PS: Standort östlich von BS nahe des Elms
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 08. Juni 2018, 07:49:26
Moin,
vor gut 3 Wochen wurde in unserer benachbarten Feldmark ein gerissenes Reh aufgefunden, das eindeutig von Wölfen gerissen wurde. Es wurde durch einen Kehlbiß getötet und es wurde auch nur das Muskelfleisch gefressen, keine Innereien, dieses Verhalten sei typisch für Wölfe, so wurde mir das zumindest von einem erfahrenen Jäger erklärt. Die DNA-Untersuchung läuft noch.
Es soll sich wohl um ein Wolfspaar handeln, wurde schon mehrfach gesichtet und auch durch Wildkameras dokumentiert.
Gruß, Rudolf
PS: Standort östlich von BS nahe des Elms

hm, eigentlich deutet der riss und das fressverhalten eher auf einen luchs hin
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 08. Juni 2018, 08:04:47
Hier mal ein paar Hinweise zu dem Thema:
http://www.luchsprojekt.de/07_nachweismoeglichkeiten/rissmerkmale.html
https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/itz/dateien/werwares.pdf
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 08. Juni 2018, 08:13:41
Bei uns suchen Sie auch noch nach dem Wolfs Mörder:
https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/haeusern/Ermittlungen-dauern-an-Wer-hat-den-Wolf-vom-Schluchsee-erschossen;art372598,9605055

Für sowas ist Zeit und die Zeitung voll.  >:(
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 08. Juni 2018, 08:30:03
Zum Thema Wolf muss man wissen, dass dieser gerade ein schönes Spielzeug des Establishments ist und die aktuelle Entwicklung so lange weiter betrieben wird, bis evtl. etwas passiert und der Druck aus dem Volk und von den "unteren Politikern" so groß wird, dass es doch zum Gegensteuern kommt.
Der Schutzstatus ist nämlich auf höchster politischer Ebene festgezurrt und wirkt sich von dort bis hinunter aufs jeweilige Landesrecht aus, ohne dass man auf den unteren Ebenen etwas dagegen tun kann.
Mit FFH und den anderen Folgen auf Forst- und Landwirtschaft ists genau so  :kotz:
Der schöne Effekt aus deren Sicht ist, dass man mit dem Wolf eine weitere Möglichkeit hat Ängste im Volk zu schüren und die gemeine Bevölkerung intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und sogar Jagd auf "kriminalisierte Wolfsmörder" machen kann, solange dieser Schutzstatus so bleibt. Noch ne schöne WM und dann kommen die einfachen Bürger nicht auf andere dumme Gedanken. Ängste schüren ist genau so ein altbekanntes Mittel zum Regieren wie die Zentralisierung von Macht (EU-Wahnsinn), billiges Brot und schöne Spiele.

Schutzstatus des Wolf ist festgelegt:

Internationales Recht
Washingtoner Artenschutzabkommen (Anhang II)
Berner Konvention (Anhang II).

Europäisches Recht
EG Verordnung 338/97 (Anhang A) und
Fauna-Flora-Habitat (FFH) Richtlinie 92/43/EWG (Anhang II, Prioritäre Art, An­hang IV, Art. 12 und 16).

Bundesrecht
Bundesnaturschutzgesetz (Streng geschützte Art nach § 7 Abs. 2 Nr. 13 i. V. mit § 44) und
Tier­schutzgesetz.

Landesrecht
Umsetzung in den Bundesländern

Zitat
Nach EU-Recht genießt der Wolf als FFH-Art des Anhangs II (prioritäre Art) und des Anhangs IV in Deutsch­land den höchsten Schutzstatus. Das formulierte Schutzziel der EU ist die Erhaltung bzw. Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustands prioritärer Arten.
Nach der FFH-Richtlinie sind „alle absichtlichen Formen des Fangs oder der Tötung ...", sowie „... jede absichtliche Störung ..." und „... jede Beschädigung oder Vernichtung der Fortpflanzungs- oder Ruhestätten ..." untersagt. Im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und SächsJagdG wurden diese Forderungen eins zu eins übernommen. Nach § 7 Abs. 2 Nr. 14 und § 44 BNatSchG ist der Wolf streng geschützt.

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 28. Juni 2018, 13:38:28
Moin,
nun ist es in Polen fast zum Schlimmsten gekommen, muß bei uns auch erst was passieren, bevor die Wolfsfreunde wach werden?
https://de-de.facebook.com/Wolf-nein-Danke-1529479097329979/ (https://de-de.facebook.com/Wolf-nein-Danke-1529479097329979/)
 Quelle: Rundfunkstation RMF FR

„Treibjagd auf Wolf hat begonnen. In der Ortschaft Strzebowica hat ein Wolf 2 zehnjährige Kinder gebissen. Die Kleinen spielten am Haus. Der Wolf wurde von den Eltern der Kinder vertrieben. Die beiden verletzten Minderjährigen sind ins Krankenhaus gebracht worden. Das Umweltministerium in Warschau hat sofort den Abschuss durch die Jäger angeordnent. Die Einwohner der Ortschaft werden von der Polizei gebeten ihre Häuser heute nicht zu verlassen.“

Update: Der Wolf wurde erlegt.

Gruß
Frank  Rechtschreibfehler korrigiert
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ansgar am 28. Juni 2018, 14:19:34
Es ist doch nur noch eine Frage der Zeit, wann dort steht, dass ein Kind von einem Wolf erbeutet worden ist. Und dann will natürlich niemand dafür verantwortlich sein!
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Uwe am 28. Juni 2018, 15:55:08
Hm, als wenn Du die Quelle schon nennst, dann aber richtig: RMF FM!
Den höre ich auch immer in Polen. *g*

In Masuren zeigen sich Wölfe nur von weitem. Ich persönlich bin bis jetzt nur auf Biber, Elche, Hirsche und Wildschweine gestoßen.
Mein Helfer hat mir aber schon von Wolfssichtungen auf meine Flächen erzählt. Die halten sich aber in mindestens 500m Entfernung.

Der Unterschied ist wohl:

In Polen ist das eine natürliche Population, keine ausgesetzte. Die habe noch eine durch die Evolution "erarbeitete", natürliche Angst vorm Menschen.
Das scheint in Deutschland anders zu sein...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ede am 28. Juni 2018, 15:57:52
Es ist doch nur noch eine Frage der Zeit, wann dort steht, dass ein Kind von einem Wolf erbeutet worden ist. Und dann will natürlich niemand dafür verantwortlich sein!

Das ist dann Natur...  :rolleyes: :rolleyes:

Ich finde auch, der Wolf hat in D nix mehr verloren...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Wade am 28. Juni 2018, 18:41:48
Es soll nun auch eine bestätigte Sichtung auf der bayerischen Rhön gegeben haben. Unweit von der Sichtung haben wir ne Schafherde, bin ja mal gespannt wann der die ersten Schafe masakriert.

Im Stall darfst keinem Tier auch nur ein Haar krümmen, aber wenn der Wolf die grausam zerfetzt ist das alles Natur...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henriette am 02. Juli 2018, 06:59:51
Wir haben hier in West-Holstein vermehrte Rissmeldungen bei Kälbern und Schafen mit Verdacht auf Wolf.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Friedrich93 am 03. Juli 2018, 12:47:09
Man mag von der AFD halten was man will ,was nicht heißen soll das ich ihre Politik unterstütze,aber was Martin Homann gerade zum Thema Wolf im Bundestag gesagt war das was es braucht.
Er forderte das herunterfahren des Etats für die Schadenregulierung durch Wolfs risse und Zaunbau und forderte eine jagdliche Freigabe für den Wolf um einige 100 Mio. € einzusparen.
Die Rede ging natürlich wieder nach rechts aber prinzipiell um den Wolf sehr ehrlich gesprochen.

EDIT:<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/gPEVl-Gae3s" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe> (http://<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/gPEVl-Gae3s" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe>)
Die Rede von der ich sprach.

Gruß Friedrich

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 03. Juli 2018, 15:35:08
Man mag von der AFD halten was man will ,was nicht heißen soll das ich ihre Politik unterstütze,aber was Martin Homann gerade zum Thema Wolf im Bundestag gesagt war das was es braucht.
Er forderte das herunterfahren des Etats für die Schadenregulierung durch Wolfs risse und Zaunbau und forderte eine jagdliche Freigabe für den Wolf um einige 100 Mio. € einzusparen.
Die Rede ging natürlich wieder nach rechts aber prinzipiell um den Wolf sehr ehrlich gesprochen.
Gruß Friedrich

nicht nur bein thema wolf sagen sie die wahrheit aber wer will in diesen land schon die wahrheit hören !?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Friedrich93 am 03. Juli 2018, 15:45:10
Man mag von der AFD halten was man will ,was nicht heißen soll das ich ihre Politik unterstütze,aber was Martin Homann gerade zum Thema Wolf im Bundestag gesagt war das was es braucht.
Er forderte das herunterfahren des Etats für die Schadenregulierung durch Wolfs risse und Zaunbau und forderte eine jagdliche Freigabe für den Wolf um einige 100 Mio. € einzusparen.
Die Rede ging natürlich wieder nach rechts aber prinzipiell um den Wolf sehr ehrlich gesprochen.
Gruß Friedrich

nicht nur bein thema wolf sagen sie die wahrheit aber wer will in diesen land schon die wahrheit hören !?

Ich habe heute mittag seit Ewigkeiten das erste mal wieder Phoenix angehabt sonst höre ich mir kaum BT debatten an es sei denn sie Polarisieren wieder überall rum.
Leider werden Aussagen wie diese viel zu selten ernst genommen und gerade bei der AfD wird alles nur belächelt .
Aber ich denke ohne das es hinterher heißt ,egal wer es verlangt, das die Regierung abermals eine 180 ° Wende macht und das Grüne Volk einen Aufschrei spüren lassen wird .
Und ich denke genau davor hat die Regierung derzeit Angst und will nicht nochmehr Stimmen an die Opposition verlieren.
Es kann natürlich auch sein das die AfD jetzt so eine Wende hinlegt das die Stimmen eh verloren sind und der Wolf doch wieder dezimiert wird.

Gruß Friedrich
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 13. Juli 2018, 22:56:34
https://www.jagderleben.de/news/fuettern-woelfen-bestraft?utm_source=landlive&utm_medium=cpc&utm_campaign=jagd

wenn sie doch so scheu sind, wie soll man sie dann füttern können??

ach übrigends , in polen wurden kinder von wölfen angefallen und schwer verletzt, wurde zwar wieder mal versucht zu leugnen und zu vertuschen, stellte sich aber dann doch als bittere wahrheit heraus.
aber so sans halt, wir werden weiterhin angelogen, beschissen und betrogen. über die story vom hamburger wolf, der den karpatenbiber im magen hatte, da lachen halt leider nur die insider, sowas schaffts in keine zeitung
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: sten am 14. Juli 2018, 06:57:06
Gibts denn eine Quelle zu dem Biber im Bauch?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 14. Juli 2018, 09:08:46
Gibts denn eine Quelle zu dem Biber im Bauch?

wenn isegrim biber frißt , dann löst das eine problem wenigsten das andere ......
und wenn er eines tages die ökokackbratzen von bund , naBU und wie sie alle heißen auf seinem speiseplan hat , dann wäre es die lösung aller probleme  :-X
ich glaube die wenigsten sind sich bewust was da auf uns zu kommt !
es ist für mich unverständlich das die  verantwortlichen dieses landes nicht bereit sind über den tellerrand zu schauen und aus den fehlern und erfahrungen anderer länder ihre lehren zu ziehen  >:(
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Guido am 14. Juli 2018, 09:18:53
Ein intresanter bericht aus Italien

https://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Wenn-Woelfe-Menschen-angreifen-und-auch-toeten


gruss Guido
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 20. Juli 2018, 19:24:49
Moin,
allen, die die Möglichkeit haben, sollten den Leitartikel im heutigen Schleswig - Holsteinischen Bauernblatt lesen. Ich weiß nicht ob und wie man das hier reinstellen kann bzw. darf. Wenn das möglich ist, möge das mal bitte einer der pfiffigeren Vereinsmitglieder tun.
Wenn alle wissen das was völlig aus dem Ruder läuft und keiner was machen kann, dann ist einiges total daneben in unserem Lande.
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 20. Juli 2018, 21:04:13
Wir sind halt das Land der Extreme. Die meisten Menschen raffen es leider nicht was es auch für Probleme geben kann. Wohnen meist weit weg und lässt es sich gut reden.

Ist ja im Regelfall nicht die Landbevölkerung die pro Wolf ist, meistens ja eher Stadtmenschen die einer verklärten Romantik hinterherlaufen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ansgar am 20. Juli 2018, 21:46:37
Moin,
allen, die die Möglichkeit haben, sollten den Leitartikel im heutigen Schleswig - Holsteinischen Bauernblatt lesen. Ich weiß nicht ob und wie man das hier reinstellen kann bzw. darf. Wenn das möglich ist, möge das mal bitte einer der pfiffigeren Vereinsmitglieder tun.
Wenn alle wissen das was völlig aus dem Ruder läuft und keiner was machen kann, dann ist einiges total daneben in unserem Lande.
Gruß
Frank

Bin zwar kein Vereinsmitglied mehr, aber meinst Du den Artikel, Frank?
https://www.bauernblattsh.de/nachrichten/leitartikel/details/news/weide-ohne-wolf.html
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 20. Juli 2018, 22:29:10
Genau den meine ich!
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 07. August 2018, 15:26:41

https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Trotz-Herdenschutzhunden-Woelfe-reissen-Schafe-am-Elbdeich-9498749.html

https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Wolf-im-Oberallgaeu-reisst-Kaelber-9543429.html
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: John Deere 7830 am 07. August 2018, 15:58:10
Liegen zwar noch paar Kilometer dazwischen, aber die Meldungen häufen sich: https://www.noen.at/gmuend/in-der-nacht-auf-dienstag-wolf-schlug-wieder-zu-5-schafe-tot-2-verschwunden-wolf-wolfsriss-ernst-strasser-108324097

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 07. August 2018, 19:26:26
Liegen zwar noch paar Kilometer dazwischen, aber die Meldungen häufen sich: https://www.noen.at/gmuend/in-der-nacht-auf-dienstag-wolf-schlug-wieder-zu-5-schafe-tot-2-verschwunden-wolf-wolfsriss-ernst-strasser-108324097


jetzt hab dich ned so, das sind doch wildernde hunde. wahnsinn, wie in letzten jahren diese wildernden hunde zunahmen, früher war da nie was

ein landsmann von dir, richtung kärnten, der hat immer mal wieder  braunbären da, der hat lebt recht abgelegen, das ist letztes jahr bei ihn 3 km weg passiert, der hat viel angst um seine pferde

https://www.krone.at/595930
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: FFFlorian am 15. August 2018, 21:42:38
Moin,

für mich bekam dieses Thema die letzten Tage eine ganz neue Aktualität.

Letzten Sonntag Abend bin ich mit meinem Azubi Kollegen übern Hof geschlendert und haben bei den Rindern ein komisches Verhalten bemerkt. Sind dann in die Koppel rein. (Die direkt an den Hof grenzt)
Und haben dann den Wolf gesehen. Schreiend und mit Taschenlampen haben wir ihn dann vertrieben.
Dabei ist er über einen 1,4m hohen Mschendrahtzaun aus dem Stand gesprungen.

In der Herde sind momentan ca 20 Rinder ( 5 davon behornt) und ein 2 Wochen altes Kalb.
Die Herde hat sich schützend vor das Kalb gestellt. Dies ist für uns die erfreuliche Nachricht.

Ansonsten ist es schon etwas beunruhigend. Für mich war das Problem immer weit weg, nun ist es aber da.

Im Nachbar Jagd Revier haben sie beim Rapsdrusch einen erlegten Wolf entdeckt. Die kriminalpolizei ermittelt gerade.

Hier in der Gegend wäre wohl auch ein Rudel mit Jungtieren unterwegs.

Ehrlich gesagt bin ich sekeptisch das ein 2m hoher Wolfszaun viel bringt. Wenn er will wird er immer ein Loch finden.

Momentan bin ich der Meinung das eine gewisse jagdliche Regulierung nicht verkehrt wäre. Damit der Druck auf die einzelnen Tierhaltungsbetriebe nicht so hoch ist.

VG

Florian
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Euro-T am 15. August 2018, 21:51:32
Momentan bin ich der Meinung das eine gewisse jagdliche Regulierung nicht verkehrt wäre. Damit der Druck auf die einzelnen Tierhaltungsbetriebe nicht so hoch ist.

Und welcher Meinung warst du vor deinem beeindruckenden Erlebnis?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: FFFlorian am 15. August 2018, 22:01:38
Um ehrlich zu sein dachte ich die paar Wölfechen wären kein Problem, sie gehören zu unserem Ökosystem also lasst sie rennen.
Richtig befasst habe ich mich davor nicht mit dem Thema
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: bluna am 15. August 2018, 22:53:25
Das Problem ist ja nicht, dass man das Problem in Deutschland nicht lösen könnte.
Das Problem sind die mittellosen Bauern.

In Stuttgart (s21) suchte man verzweifelt ein neues Quartier für die seltenen Eidechsen.
"Artenschutz über alles."
Jetzt haben die "Fachleute" plötzlich (nach 3 Jahren) festgestellt, dass es in der ganzen Stadt nur so von den Tieren wimmelt.
Die muss man jetzt nicht mehr schützen, und das ganze Thema Artenschutz und Umsiedelung ist gegessen.

Wenn die Bauern auch ein paar Abgeordnete bestechen würden wäre der Wolf ruck zuck im Jagdrecht.

Aber so bleibt nur: Drücken, Graben, Schweigen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 16. August 2018, 06:23:09
Das Problem ist ja nicht, dass man das Problem in Deutschland nicht lösen könnte.
Das Problem sind die mittellosen Bauern.

In Stuttgart (s21) suchte man verzweifelt ein neues Quartier für die seltenen Eidechsen.
"Artenschutz über alles."
Jetzt haben die "Fachleute" plötzlich (nach 3 Jahren) festgestellt, dass es in der ganzen Stadt nur so von den Tieren wimmelt.
Die muss man jetzt nicht mehr schützen, und das ganze Thema Artenschutz und Umsiedelung ist gegessen.

Wenn die Bauern auch ein paar Abgeordnete bestechen würden wäre der Wolf ruck zuck im Jagdrecht.

Aber so bleibt nur: Drücken, Graben, Schweigen.

auch wenn ich mich wiederhole , der wolf gehört nicht ins jagdrecht !
die population muß über staatlich bestellte und bezahlte personen kontrolliert werden !
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ansgar am 16. August 2018, 12:47:56
Das Problem ist ja nicht, dass man das Problem in Deutschland nicht lösen könnte.
Das Problem sind die mittellosen Bauern.

In Stuttgart (s21) suchte man verzweifelt ein neues Quartier für die seltenen Eidechsen.
"Artenschutz über alles."
Jetzt haben die "Fachleute" plötzlich (nach 3 Jahren) festgestellt, dass es in der ganzen Stadt nur so von den Tieren wimmelt.
Die muss man jetzt nicht mehr schützen, und das ganze Thema Artenschutz und Umsiedelung ist gegessen.

Wenn die Bauern auch ein paar Abgeordnete bestechen würden wäre der Wolf ruck zuck im Jagdrecht.

Aber so bleibt nur: Drücken, Graben, Schweigen.

auch wenn ich mich wiederhole , der wolf gehört nicht ins jagdrecht !
die population muß über staatlich bestellte und bezahlte personen kontrolliert werden !

Genau, Joe! Wo kommen wir denn hin, wenn die Jäger die Suppe auslöffeln müssen, die uns die ideologisch verblendeten Panneköppe aus Reihen der NGOs und unter Politikern eingebrockt haben? >:( :zeter: :wall:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ZX25 am 16. August 2018, 12:53:16
Was spricht gegen eine bezahlung der jäger?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: MDW am 16. August 2018, 15:16:24
Ich bin kein Jäger,

und ich bin dagegen das die Jäger den Wolf schießen sollen. Das Problem sollen die Mitbürger ausbaden die es geschaffen haben. Denn wenn die Jäger bezahlt werden haben sie, zumindest die moralische, Schuld wenn es doch ein menschliches Opfer gibt.
Außerdem werden die NGO´s kein Halt davor machen die Jäger an den Pranger zu stellen.

Wir haben das schon beim Biber durch. Erst alle "ohhh wie niedlich". Als letzten Sommer bei uns mehrer Hektar Acker und Wiesen nicht befahrbar waren hat es niemanden interessiert. Denn inzwischen hat die Population so viel Dämme gebaut das die Gräben nicht mehr abgelaufen sind. Außerdem haben die Tiere die gesamten Bäume und Büsche an den Gräben gefällt.

Als dann aber plötzlich ein Graben in der Nähe von Trinkwasserbrunnen über die Ufer getretten ist musste der Jäger 3 Tiere erlegen. Warum hat das micht der Biberbeauftragte vom Landkreis gemacht?

Grüße Stefan
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 16. August 2018, 19:33:36


Aber so bleibt nur: Drücken, Graben, Schweigen.

ich müsst von wilden affen gebissen sein , wenn ich so ein vieh schiessen würde. was machsten wenns nen besenderter is, dann biste fett.
ich sehs wie joe, schön zurücklehnen, und zugucken , was so passiert.

ps: des ganze seh ich übrigends ähnlich  bei wildsau, reh , hirsch, wenn ihr meint ich mach euch den kammerjäger, dann machts den jagdschein und erledigt eure ausrottungsphantasien selbst.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: nofear am 16. August 2018, 20:11:28
Kein Schwein hat was von ausrotten gefordert. Wir sprechen über eine Reduzierung auf ein normales tragbares Maß, nicht mehr und nicht weniger. Zumindest beim Schwarzwild.

Und das dies in manchen Regionen deutlich überschritten ist, ist wohl auch klar.
Wenn Du es nicht machen willst, dann machts ein anderer (Notfalls auch mit anderen Methoden) wenn Not am Mann ist. Siehe CZ im ASP-Gebiet.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: farming.ch am 19. August 2018, 07:59:44
News von der Wolfsfront:

"Bern, 16.08.2018 - Die Schweiz hat am 16. August 2018 bei der Berner Konvention des Europarates einen Antrag um Rückstufung des Wolfs von «streng geschützt» zu «geschützt» eingereicht. Dies entspricht einem Auftrag der UREK des Ständerats. Würde diesem Antrag stattgegeben, bliebe der Wolf zwar ein geschütztes Tier. Die Vertragsstaaten der Berner Konvention würden aber mehr Handlungsspielraum beim nachhaltigen Management des Wolfs erhalten. Der Ständige Ausschuss der Berner Konvention wird den Antrag an seiner jährlichen Sitzung im November beraten."

"Der Ständige Ausschuss der Berner Konvention hatte 2006 ein gleiches Begehren der Schweiz schon einmal abgelehnt. Weil seither die Wolfsbestände gewachsen sind, wird unterdessen in verschiedenen westeuropäischen Staaten die Forderung nach der Rückstufung des Schutzstatus des Wolfs diskutiert."

https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/dokumentation/medienmitteilungen/anzeige-nsb-unter-medienmitteilungen.msg-id-71816.html
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Kai-Uwe am 19. August 2018, 18:36:32
Bei uns suchen Sie auch noch nach dem Wolfs Mörder:
https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/haeusern/Ermittlungen-dauern-an-Wer-hat-den-Wolf-vom-Schluchsee-erschossen;art372598,9605055

Für sowas ist Zeit und die Zeitung voll.  >:(

Ermittlungen eingestellt: Täter konnte nicht ermittelt werden
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ansgar am 16. September 2018, 20:03:18
So, jetzt ist auch hier bei mir im Ort Schluss mit lustig! Im April wurden im Nachbardorf offiziell von einem Wolf fünf Schafe gerissen und vergangene Nacht sind hier zwei Schafe dem Wolf zum Opfer gefallen. :zeter:  Bin ja mal gespannt, ob und wann das so in der Regionalpresse publiziert wird. :-X
Mir soll noch irgendein Politiker oder NGO-Fuzzi erzählen, dass Wölfe von Natur aus menschenscheu sind! :kloppe: Ich lebe am Rande der dichtbesiedelsten Region Deutschlands oder gar Europas - der Wolf findet hier kein Rückzugsgebiet. :oma:
Mein Sohnemann traut sich schon gar nicht mehr, mit dem Rad durch die Felder zur Schule zu fahren... :schreck:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 16. September 2018, 20:19:44
Moin,
die Eiderstedter, die trauen sich wenigstens was und machen Rabatz. https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Buergerinitiative-will-wolfsfreies-Eiderstedt-,wolf3514.html (https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Buergerinitiative-will-wolfsfreies-Eiderstedt-,wolf3514.html)
Die Dithmarscher sind da gut drauf und machen auch mal Lärm! :daumen1: :daumen:
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 17. September 2018, 07:25:24
Moin,
die Eiderstedter, die trauen sich wenigstens was und machen Rabatz. https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Buergerinitiative-will-wolfsfreies-Eiderstedt-,wolf3514.html (https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Buergerinitiative-will-wolfsfreies-Eiderstedt-,wolf3514.html)
Die Dithmarscher sind da gut drauf und machen auch mal Lärm! :daumen1: :daumen:
Gruß
Frank

und was bringt es ? nüscht!

was hilft ?
still sein und dinge selber in die hand nehmen !
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: nofear am 17. September 2018, 07:30:55
was hilft ?
still sein und dinge selber in die hand nehmen !
:daumen1:

selbiges gilt leider mittlerweile nicht nur bei diesem Thema... aber gut, man wird eh immer mehr reglementiert, irgendwo muss man sich ja auch noch ausleben dürfen  ;D
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: farming.ch am 17. September 2018, 08:02:35
was hilft ?
still sein und dinge selber in die hand nehmen !
:daumen1:

selbiges gilt leider mittlerweile nicht nur bei diesem Thema... aber gut, man wird eh immer mehr reglementiert, irgendwo muss man sich ja auch noch ausleben dürfen  ;D

Naja, bevor man sich auf "demokratisches Fehlverhalten" einlässt, sollte man doch besser diesem Beispiel folgen:

"Die deutschen Schäfer unterstützen den Antrag der Schweiz, den Schutzstatus des Wolfs im Rahmen des Berner Abkommens herabzustufen."

https://www.bauernzeitung.ch/news-archiv/2018/d-schaefer-wollen-schutzstatus-des-wolfs-herabsetzen
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Corpy am 18. September 2018, 19:48:26
https://www.jagderleben.de/news/wolf-trifft-keiler
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 18. September 2018, 20:39:28
https://www.jagderleben.de/news/wolf-trifft-keiler


also das geht gar nicht, du kannst doch ned mit fakten die argumente der wolfskuschler aushebeln. die behaupten doch, das der wolf das schwarzwild nachhaltig dezimiert...... siehe video
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Corpy am 18. September 2018, 20:56:25
Ich glaube schon, dass der Wolf das Schwarzwild sehr kurz hält. Zumindest bei uns, wo es für Lupus wenig Alternativen gibt. Da wird die Sau aus dem Kessel rausgelockt und die Frischlinge werden einkassiert.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 18. September 2018, 21:06:38
Ich glaube schon, dass der Wolf das Schwarzwild sehr kurz hält. Zumindest bei uns, wo es für Lupus wenig Alternativen gibt. Da wird die Sau aus dem Kessel rausgelockt und die Frischlinge werden einkassiert.


ich hab jetzt ned deine wildbiologischen kenntnisse, aber wie will er die rauslocken. ne führende sau ist im falle eines angriffs sehr nah bei den frischlingen, wie dir viele hundeführer , die dabei ihre hunde verloren haben , bestätigen können.
und man sollte sich immer vor augen halten, ein wolf ,der verletzt ist, ist zum tode verurteilt, er wird nur im äussersten notfall auf wehrhaftes wild zugreifen
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Corpy am 18. September 2018, 21:42:14
Denkst du nicht, dass hungrige Wölfe so schlau sind?

Ein Wolf im Rudel lockt die Sau da raus und die anderen kümmern sich im Eifer des Gefechts um die Frischlinge?

Ich will mich da aber auch nicht festlegen. Aber nachdem ich den Wolf hab hinter einem Stück Rehwild her rennen sehen habe, erschließt sich mir die Überlegenheit gegenüber aller unserer Wildarten!

Vielleicht sind es auch nur Schauermärchen? Den angefressenen Rehbock in unserem Maisfeld vergesse ich aber nicht so schnell...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: BNT am 19. September 2018, 07:08:46
Wölfe sind jedenfalls so schlau, dass sie den Weg des geringsten Widerstands gehen. Darum sind Schafe ganz vorne auf ihrem Speiseplan. Schafe werden gehalten, weil sie sich leicht kontrollieren lassen. Ziegen sind da zb schon etwas anders.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: John Deere 7830 am 21. September 2018, 06:42:09
https://noe.orf.at/news/stories/2937165/
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 03. Oktober 2018, 08:01:37
Land Niedersachsen verhängt Maulkorb für die Wolfsberater

Auszüge:
... „Im Fall eines Nutztierrisses beschränken Sie Ihre Aussagen gegenüber Dritten und Medien auf die aufgenommenen Fakten und vermeiden persönliche Meinungen und Interpretationen.“...
... Bei den Betroffenen sorgt das Schreiben für Irritationen und Wut. „Das ist ein Maulkorb, mit dem unangenehme Meinungen unterdrückt werden sollen“, schimpft ein Berater aus dem Nordosten....

Quelle:  https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/land-niedersachsen-verhaengt-maulkorb-fuer-wolfsberater-10289735.html (https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/land-niedersachsen-verhaengt-maulkorb-fuer-wolfsberater-10289735.html)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: BNT am 03. Oktober 2018, 09:37:58
Das kommt davon, dass Ideologen als "Berater" eingesetzt wurden.
Ich kenne unseren Wolfsbeauftragten relativ gut, weil er auch für Tierschutz u.dgl. verantwortlich ist.
Er versucht das Problem pragmatisch anzugehen und lässt sich auch davon überzeugen, dass die vorgeschlagenen Lösungen wirklich keine guten sind. Er ist sich auch klar darüber, dass er niemals die Verantwortung für seine Empfehlungen und Modelle übernehmen wollte.

Im Endeffekt wird es erst mal knallen müssen, bevor sich was tut.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der dicht besiedelte (Vor)Alpenraum jemals wieder zum Wolfsrevier werden wird.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: farming.ch am 03. Oktober 2018, 09:45:19
Das kommt davon, dass Ideologen als "Berater" eingesetzt wurden.
Ich kenne unseren Wolfsbeauftragten relativ gut, weil er auch für Tierschutz u.dgl. verantwortlich ist.
Er versucht das Problem pragmatisch anzugehen und lässt sich auch davon überzeugen, dass die vorgeschlagenen Lösungen wirklich keine guten sind. Er ist sich auch klar darüber, dass er niemals die Verantwortung für seine Empfehlungen und Modelle übernehmen wollte.

Im Endeffekt wird es erst mal knallen müssen, bevor sich was tut.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der dicht besiedelte (Vor)Alpenraum jemals wieder zum Wolfsrevier werden wird.

Im  obigen Fall in Niedersachsen geht es aber um die Meinungsfreiheit für die Wolfsberater. Für mich ein klassischer Fall für die Verteidigung der wohl auch in Deutschland in der Verfassung verankerten Meinungsfreiheit. Oder sehe ich das falsch?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 03. Oktober 2018, 10:48:53
https://www.jagderleben.de/praxis/muffel-untergang
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: BNT am 03. Oktober 2018, 11:49:52
Im obigen Fall in Niedersachsen geht es aber um die Meinungsfreiheit für die Wolfsberater. Für mich ein klassischer Fall für die Verteidigung der wohl auch in Deutschland in der Verfassung verankerten Meinungsfreiheit. Oder sehe ich das falsch?

Die Meinungsfreiheit ist kein unbeschränktes Recht, schon gar nicht, wenn man Beamter ist.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: farming.ch am 03. Oktober 2018, 17:50:16
Im obigen Fall in Niedersachsen geht es aber um die Meinungsfreiheit für die Wolfsberater. Für mich ein klassischer Fall für die Verteidigung der wohl auch in Deutschland in der Verfassung verankerten Meinungsfreiheit. Oder sehe ich das falsch?

Die Meinungsfreiheit ist kein unbeschränktes Recht, schon gar nicht, wenn man Beamter ist.

Keine Ahnung, wie das geregelt ist in D. Es gibt aber sicher auch noch einen gewichtigen Aspekt beim Staat, des Rechts der Oeffentlichkeit auf Information.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Christian2 am 03. Oktober 2018, 18:18:55
Wer in Deutschland als Beamter eine "falsche" Meinung öffentlich äußert ist sein Amt sehr schnell los. Das neueste und prominenteste Beispiel ist Herr Maaßen, ehemals Chef des Verfassungsschutzes.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 03. Oktober 2018, 19:01:06
Wer in Deutschland als Beamter eine "falsche" Meinung öffentlich äußert ist sein Amt sehr schnell los. Das neueste und prominenteste Beispiel ist Herr Maaßen, ehemals Chef des Verfassungsschutzes.
In Deutschland entscheidet selbst das Parteibuch über Beförderung bzw berufliche Aufstiegschancen im öffentlichen Dienst
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Tim am 06. Oktober 2018, 08:56:17
https://www.blickpunkt-nienburg.de/nienburg/immer-tote-tiere-10301965.amp.html?__twitter_impression=true

Das ganze Projekt ist doch ne sturzgeburt... die Wölfe haben hier keinen Platz!

Ist aber auch mal ein Artikel der die Arbeit der Wolfsberater zeigt.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 06. Oktober 2018, 09:40:10
https://www.jagderleben.de/praxis/muffel-untergang


bei sowas kommt aber dann ganz schnell der öjv, die dann plädieren, das die muffel ja neozoon sind, genauso wie das damwild und daher ausgerottet gehört. sind ähnlich ideologisch wie die grünen, mit denen sie sich gerne zusammentun, genauso wie mit bund, nabu etc

hier bei uns ist der wolf ja schon fix da, sollte es noch mehr werden, werden halt die jagden unverpachtbar, dann sollen die wolfbefürworter mal regulieren, auch was wildschaden betrifft. ich behalt halt dann die paar 1000 euro, die ich hier alle jahre liegen lasse und mach paarmal im jahr einen ausflug über die grenze, die tschechen , polen freuen sich über jeden jäger. um mich mit irgendwelchen spinnern rumzuärgern ist mir die zeit zu schade
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 09. Oktober 2018, 19:00:01
https://www.welt.de/vermischtes/article181817818/Oberlausitz-Woelfe-reissen-Dutzende-traechtige-Schafe-in-Sachsen.html

Wird immer mehr.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Thomas am 09. Oktober 2018, 20:30:00
Hatte am Samstag auch einen bei mir beim Drillen zu Gast. Lief wenige Meter hinter der Drille quer vorbei, konnte ich im Licht der Scheinwerfer noch sehen. Hat noch mal geguckt und ist dann locker weiter getrabt. Keine Scheu. Am Sonntag Fährte ausgesteckt von der Wolfsbetreuerin und Fotos gemacht. War natürlich perfekt im frisch bearbeiteten Acker.

Gruß
Thomas
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Frankenpower am 20. November 2018, 09:35:17
https://www.agrarheute.com/land-leben/schafhalter-wegen-wolfsangriffen-anonym-angezeigt-549670

wer sich bis jetzt nicht gefragt hat in welchem Staate er lebt....der kann nun mal drüber nachdenken  :stupid: :kotz:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Christian2 am 20. November 2018, 12:22:35
In S.-H. regiert doch Genosse Günther!
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 28. November 2018, 18:09:45
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59459/4128715

wieder mal fake-news, die wollten doch bloss spielen. lass da mal ein kind rumrennen......
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: donnershag am 28. November 2018, 19:26:13
Eigentlich müsste die Hetzjagd auf Schwarzwild als wieder populär werden?  Familie Isegrimm macht ja nichts anderes.

Wir haben halt einen Wolfsteich oberhalb vom Hof.  Ob da schon welche drin schwimmen, weiß ich nicht.
https://goo.gl/images/ESbwyF

Gruß
Martin
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 28. November 2018, 22:02:39
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59459/4128715

wieder mal fake-news, die wollten doch bloss spielen. lass da mal ein kind rumrennen......
Ja Herbert ,
Leider wird es erst so weit kommen müssen bevor gehandelt wird .
Bleibt nur zu hoffen daß es dann  ähnlich glimpflich verläuft wie in diesem Fall !!!!!
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 29. November 2018, 07:32:20
Moin,
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59459/4128715

wieder mal fake-news, die wollten doch bloss spielen. lass da mal ein kind rumrennen......
Ja Herbert ,
Leider wird es erst so weit kommen müssen bevor gehandelt wird .
Bleibt nur zu hoffen daß es dann  ähnlich glimpflich verläuft wie in diesem Fall !!!!!
leider ist es so, und die Klugscheißer wissen dann ganz genau, warum der Wolf keine Schuld hat.
Mann sollte die Menschen aus Deutschland verbannen, dann könnte man einen prima Nationalpark von Garmisch bis Flensburg anlegen. :ironie:
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Sven1971 am 29. November 2018, 07:52:52
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59459/4128715

wieder mal fake-news, die wollten doch bloss spielen. lass da mal ein kind rumrennen......

Da kann der Gemeindearbeiter von Glück reden, dass er das Vieh nicht mit dem Hammer erschlagen hat. Sonst hätte er jetzt noch ein Ermittlungsverfahren wegen der Tötung eines Wolfs am Hals...  :-X
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: BNT am 29. November 2018, 10:57:07
Der wollte doch nur spielen. ;)

Interessant ist, dass der NABU jetzt zu gibt, dass es auch in Europa immer wieder zu Wolfsangriffen auf Menschen kommt.

Vielleicht hat das ganze auch eine positive Seite und verweißt die Wildnis Freaks ein wenig in die Schranken.

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 29. November 2018, 11:08:08
Der wollte doch nur spielen. ;)

Interessant ist, dass der NABU jetzt zu gibt, dass es auch in Europa immer wieder zu Wolfsangriffen auf Menschen kommt.

Vielleicht hat das ganze auch eine positive Seite und verweißt die Wildnis Freaks ein wenig in die Schranken.

dieses thema bestimmt heute das radioprogram von ndr 1 und dort wird unverholen daran gezweifelt das es wirklich ein wolf war denn das müsse erst ein dena-test beweisen !
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mathilde am 29. November 2018, 12:00:55
Hallo,

abwarten und Tee trinken. Ganz ehrlich, ich kann mir das so auch nicht vorstellen. Die Übergriffe auf Nutztiere schon aber das zu glauben und in der Art, fällt mir schwer.

LG Mathilde
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Andi am 29. November 2018, 18:37:24
Na ja , als der Mann sich umgedreht hat , waren da noch drei graue Kollegen, die zugeschaut haben, glaubt ihr , das waren Hunde ?
 
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 29. November 2018, 19:30:10
Hallo,

abwarten und Tee trinken. Ganz ehrlich, ich kann mir das so auch nicht vorstellen. Die Übergriffe auf Nutztiere schon aber das zu glauben und in der Art, fällt mir schwer.

LG Mathilde

musste mal bissl suchen, wolfsangriffe auf menschen, da findest massenhaft material dazu
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: charlie am 05. Dezember 2018, 19:30:51
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59459/4128715

wieder mal fake-news, die wollten doch bloss spielen. lass da mal ein kind rumrennen......

Hmm... was da wohl rauskommt? :nixweiss:
Die 2 Varianten lesen sich auch schon deutlich unterschiedlich...  :frage:

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_84892684/mutmasslicher-wolfsbiss-in-niedersachsen-angriff-nicht-ausgeschlossen.html (https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_84892684/mutmasslicher-wolfsbiss-in-niedersachsen-angriff-nicht-ausgeschlossen.html)

https://www.agrarzeitung.de/nachrichten/politik/uebergriff-kein-wolfsbiss-85380 (https://www.agrarzeitung.de/nachrichten/politik/uebergriff-kein-wolfsbiss-85380)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: WilliW am 08. Dezember 2018, 09:13:02
Moin,

heute ist in unserer Tageszeitung zu lesen, dass in diesem Jahr bereits der 18. Wolf überfahren wurde.
Und es gäbe ca. 20 Rudel mit insgesamt 200 bis 250 Tieren in Niedersachsen.

Also kann ich davon ausgehen, dass bis zum Jahresende fast jeder 10. Wolf unters Auto gekommen sein wird?
Haben Wölfe eine derart suizide Veranlagung?
Bald 10% Mortalitätsrate im Straßenverkehr schafft ja keine andere Wildart.

Oder wurden da bei den Zahlen ein paar tausend Einzelgänger oder etliche weitere Wolfsrudel "übersehen"?

Willi
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 08. Dezember 2018, 09:28:17
Klugscheißmodus an
20x200 = 400 .... dann sind 20 5% .... bei 500 sind es dann ca 4%
Klugscheißmodus aus

Im ernst, der Wolf merkt das er keine Feinde hat und wird deshalb leichtsinnig ..... heißt aber im Umkehrschluß das die leichtsinnigen "jungen Wilden" ausselektiert werden und die überlegten Alten immer dreister, griffiger werden ...
Ob dieser Angriff nun tatsächlich wahr ist oder nicht .... wieso haben in den letzten Jahren die "Attacken durch wildernde Hunde" so zugenommen?
Warum war es nie ein Wolf sondern immer ein Hund?

Ich hoffe das die ersten richtigen Übergriffe auf Menschen nicht in meiner Umgebung stattfinden .... aber selbst wenn ein Mensch verletzt oder sogar getötet wird .... der Wolf war es nicht
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: WilliW am 08. Dezember 2018, 09:35:37
Klugscheißmodus an
20x200 = 400 .... dann sind 20 5% .... bei 500 sind es dann ca 4%
Klugscheißmodus aus

Rechne lieber noch mal nach 😉
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Euro-T am 08. Dezember 2018, 09:37:24
Klugscheißmodus an
20x200 = 400 .... dann sind 20 5% .... bei 500 sind es dann ca 4%
Klugscheißmodus aus

Da fehlt ne null bei der 400 - und bei der 500 eigentlich auch.

Aber ist es nicht so zu verstehen, das es in Summe 200 - 250 Tiere sind?

Also 20 Rudel à 10 - 12,5 Tiere?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: WilliW am 08. Dezember 2018, 09:41:48
Jo
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 21. Januar 2019, 14:21:53
https://www.jawina.de/brandenburg-notwehr-hollaendischer-jagdgast-erschiesst-wolf/

man beachte die Kommentare
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Gast 225 am 21. Januar 2019, 14:44:03
https://www.jawina.de/brandenburg-notwehr-hollaendischer-jagdgast-erschiesst-wolf/

man beachte die Kommentare

weshalb gibt es Drückjagten ?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: charlie am 21. Januar 2019, 15:18:16
https://www.jawina.de/brandenburg-notwehr-hollaendischer-jagdgast-erschiesst-wolf/

man beachte die Kommentare

weshalb gibt es Drückjagten ?

Ich würde in dem Fall anhand des Artikels annehmen, es ging bei der Drückjagd um die Bejagung von Schwarzwild/Wildsau. Angesichts der Lage in Brandenburg wohl auch im Hinblick auf ASP sowie Wildschadensreduktion sinnvoll.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Gast 225 am 21. Januar 2019, 17:15:23
Nee nee Charlie , ich hab das nur mal so Allgemein gefragt .
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: nofear am 21. Januar 2019, 17:50:58
Ist die Frage ernst gemeint?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Gast 225 am 21. Januar 2019, 18:01:01
Warum nicht ???

mein Gott ist das so schwierig
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 21. Januar 2019, 18:35:28
https://www.jawina.de/brandenburg-notwehr-hollaendischer-jagdgast-erschiesst-wolf/

man beachte die Kommentare

Was erwartest da von einigen? Alle Vorurteile  bestätigt.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: nofear am 21. Januar 2019, 18:44:27
Konnte mir nicht vorstellen, das sich da einer noch keine Gedanken drüber gemacht hat... Versuch einer Erklärung: im Kleinwald-Feldrevier mit 500 ha werden übers Jahr um die 20-45 Stück Schwarzwild erlegt unter hohem Zeit Einsatz. Im großen Staatsforst wird im Winter  an einem Tag eine ebenso große Strecke in der Drückjagd gemacht. Im Winter stecken die halt dort in der einzigen Deckung. Für den Forst hat's noch den Vorteil dass die verbeissenden Tiere noch dezimiert werden.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Gast 225 am 21. Januar 2019, 18:52:14
Danke , aber es gibt ja Drückjagten nicht nur im großen Staatsforst sondern genau so im Kleinwald-Feldrevier und das auch nicht nur auf Schwarzwild .

Es muss doch einen Jagdlichen Hintergrund haben , ich möchte mal bei dieser einfachen Frage bleiben .
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 21. Januar 2019, 19:13:55
Weil es einfach effektiver ist, gemeinsam mit einer größeren Anzahl Jägern zusammen und gleichzeitig zu jagen.
Hier im Landkreis war am Wochenende eine Drückjagd, da sind in einem Treiben 101 Sauen zur Strecke gekommen. Das hätte die Anzahl Jäger in Einzelansitz in derselben Zeit nicht zustande bekommen.
Eine Faustzahl besagt, dass man um eine Sau zu erbeuten ungefähr 20 Stunden benötigt werden.
Um wieder zurück zum Thema Wolf zu kommen: Die Raubtiere bedienen sich ja ähnlicher Strategien und jagen gemeinsam.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Gast 225 am 21. Januar 2019, 19:29:28
Danke schön ,

aber ihr erklärt mir nicht den sinn einer Drückjagd sondern die Effektivität .

Ich könnte mir als leihe vorstellen das der Sinn in einer Drückjagd darin besteht das die Jährliche mindest  Stückzahl des zum Abschuß freigegebenem Wildes ( Abschußplan ) erreicht wird .

Nun zum Wolf , dieses Geschöpf zählt ja zu den Raubtieren welches ein zwar unterschiedlich großes aber nicht an Grenzen haltendes Revier braucht .

Wird in Abschußplänen eigendlich das Vorhandensein eines Wolfsrudels berücksichtigt , da dieses ja ein Raubtier ist und zunehmend in unsere Landschaft wandert .
Sind Jagdreviere noch attraktiv an Wildzahlen wo ein Wolf zu Hause ist .
Kann eine Drückjagd untersagt werden wo ein Wolf zu Hause ist , da ja dieser den Wildbestand auf natürliche Weise im Gleichgewicht halten soll .
 
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ansgar am 21. Januar 2019, 19:36:09
https://de.wikipedia.org/wiki/Dr%C3%BCckjagd  ;)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 21. Januar 2019, 19:43:49
aber ihr erklärt mir nicht den sinn einer Drückjagd sondern die Effektivität.
Die Effektivität ist nun einmal der Hauptaspekt. Brauchtumspflege und Kameradschaft kommen da auch noch hinzu.

Ich könnte mir als leihe vorstellen das der Sinn in einer Drückjagd darin besteht das die Jährliche mindest  Stückzahl des zum Abschuß freigegebenem Wildes ( Abschußplan ) erreicht wird .
Abschußplan gibt es nur für Rehwild. Manche Reviere brauchen dazu eine Drückjagd, auch das gibt es, ja. Vor allem im Staatsforst ist das oft Praxis.

Wird in Abschußplänen eigendlich das Vorhandensein eines Wolfsrudels berücksichtigt
Die Abschußpläne für das Rehwild kommen hier bei uns alle 3 Jahre in den Hegeringversammlungen auf den Prüfstand

Sind Jagdreviere noch attraktiv an Wildzahlen wo ein Wolf zu Hause ist .
Kann eine Drückjagd untersagt werden wo ein Wolf zu Hause ist , da ja dieser den Wildbestand auf natürliche Weise im Gleichgewicht halten soll .

Nein, Die Attraktivität eines Jagdreviers sinkt durch Großraubwild. Wir haben hier den Luchs. Das führt dazu, dass bei Tageslicht kaum Wild sichtbar ist und besonders das Rehwild total heimlich wird. In den Wolfgebieten ist das wohl noch extremer.
Warum soll eine Drückjagd wegen dem Wolf untersagt werden?
Es dauert bestimmt nicht mehr lange, dann sind auf Drückjagden auch Wölfe freigegeben.
Wie gesagt die Abschußpläne für Rehwild kommen regelmäßig auf den Prüfstand und werden an die Gegebenheiten angepasst.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Gast 225 am 21. Januar 2019, 22:20:10
Es muss niemand denken das ich gegen die Jagd oder für den Wolf bin . Bei dem lesen in diesem Link das auch bei Top Agrar erschien kam mir der Gedanke das da jetzt nur noch einer dieser Wolfsschützer auf die Idee kommen muss nach dem Verbot einer Drückjagd zu fordern !
Denn die Umschreibung des Sinnes einer Drückjagd mit Brauchtum und Kameradschaft ist selbst mir zu dünn .
Es ist doch bekannt das Jagd ein knallhartes Geschäft ist !!

Als Jagdgenossenschaftsmitglied  darf man sich schon Gedanken machen ob die Jagd mit Wolf noch attraktiv bleibt und ohne Gewinnträchtiger ?

Allerdings wäre es auch eine Frage an die Landwirtschaft ob durch das vorhanden sein des Wolfes Wildschäden geringer werden ? 
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 21. Januar 2019, 22:34:27
Es muss niemand denken das ich gegen die Jagd oder für den Wolf bin . Bei dem lesen in diesem Link das auch bei Top Agrar erschien kam mir der Gedanke das da jetzt nur noch einer dieser Wolfsschützer auf die Idee kommen muss nach dem Verbot einer Drückjagd zu fordern !
Denn die Umschreibung des Sinnes einer Drückjagd mit Brauchtum und Kameradschaft ist selbst mir zu dünn .
Es ist doch bekannt das Jagd ein knallhartes Geschäft ist !!

Als Jagdgenossenschaftsmitglied  darf man sich schon Gedanken machen ob die Jagd mit Wolf noch attraktiv bleibt und ohne Gewinnträchtiger ?

Allerdings wäre es auch eine Frage an die Landwirtschaft ob durch das vorhanden sein des Wolfes Wildschäden geringer werden ?

naja, wenn du jagd als knallhartes geschäft siehst,ich sehs eher als leidenschaft/hobby. und ich mag durchaus gesellschaftsjagden, meist sehr vergnügliche angelegenheiten. ich habs ja schon oft geschrieben, hier in meiner gegend ist der jagdpacht durchaus erschwinglich, und der wildschaden meist so geregelt, wie es das jagdgesetz vorsieht.

zum wolf, wir haben ihn, jagdgenossen wissen darum, wird bei der nächsten jagdvergabe sicherlich thema sein
zum wildschaden, ich nehm an du meinst den im feld, nein, da wird dir der wolf ned viel helfen, der greift mal nen frischling, aber er wird sich hüten , eine sau ab 40 kg aufwärts anzugreifen, die sind äusserst wehrhaft. auch wenn am schluss das rudel gewinnen würde, die verletzten wölfe wären zum tode verurteilt, wenn sie nicht schon tot sind.
hie rheisst es in hundeführerkreisen, "wer sauköpfe ernten will,muss hundsköpfe drangeben". auch meinen wurde schon die brust aufgemacht, das man die lunge darunter ahnen konnte.....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Gast 225 am 21. Januar 2019, 22:53:18
Es muss niemand denken das ich gegen die Jagd oder für den Wolf bin . Bei dem lesen in diesem Link das auch bei Top Agrar erschien kam mir der Gedanke das da jetzt nur noch einer dieser Wolfsschützer auf die Idee kommen muss nach dem Verbot einer Drückjagd zu fordern !
Denn die Umschreibung des Sinnes einer Drückjagd mit Brauchtum und Kameradschaft ist selbst mir zu dünn .
Es ist doch bekannt das Jagd ein knallhartes Geschäft ist !!

Als Jagdgenossenschaftsmitglied  darf man sich schon Gedanken machen ob die Jagd mit Wolf noch attraktiv bleibt und ohne Gewinnträchtiger ?

Allerdings wäre es auch eine Frage an die Landwirtschaft ob durch das vorhanden sein des Wolfes Wildschäden geringer werden ?

naja, wenn du jagd als knallhartes geschäft siehst,ich sehs eher als leidenschaft/hobby. und ich mag durchaus gesellschaftsjagden, meist sehr vergnügliche angelegenheiten. ich habs ja schon oft geschrieben, hier in meiner gegend ist der jagdpacht durchaus erschwinglich, und der wildschaden meist so geregelt, wie es das jagdgesetz vorsieht.

zum wolf, wir haben ihn, jagdgenossen wissen darum, wird bei der nächsten jagdvergabe sicherlich thema sein
zum wildschaden, ich nehm an du meinst den im feld, nein, da wird dir der wolf ned viel helfen, der greift mal nen frischling, aber er wird sich hüten , eine sau ab 40 kg aufwärts anzugreifen, die sind äusserst wehrhaft. auch wenn am schluss das rudel gewinnen würde, die verletzten wölfe wären zum tode verurteilt, wenn sie nicht schon tot sind.
hie rheisst es in hundeführerkreisen, "wer sauköpfe ernten will,muss hundsköpfe drangeben". auch meinen wurde schon die brust aufgemacht, das man die lunge darunter ahnen konnte.....

dann sei mal froh das du soweit vom Markt jagst , hier mach Holländer und Belgier ein tolles Geschäft auf , gerade mit Drückjagten .

Der Wolf ist als Raubtier und Jäger nicht doof und weiss schon im Rudel wie er eine Rotte Sauen oder einzelführende Bachen aufmischt um an Beute zu kommen und die schwächste nimmt  , ganz anders als durch Menschen abgerichtete Hunde .
Jedes Ferkel dezimiert die Wilddichte und wie störend ist der Wolf für die Jagdausbeute des Jägers .
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Meisteringenieur am 22. Januar 2019, 03:13:54
Es gibt aber auch die These das die Rotten von Sauen durch den Wolf größer zusammenschließen.

Dann gibts punktuell sicher mehr schaden.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Rohana am 22. Januar 2019, 07:43:12
Der Wolf ist als Raubtier und Jäger nicht doof und weiss schon im Rudel wie er eine Rotte Sauen oder einzelführende Bachen aufmischt um an Beute zu kommen und die schwächste nimmt  , ganz anders als durch Menschen abgerichtete Hunde .
Jedes Ferkel dezimiert die Wilddichte und wie störend ist der Wolf für die Jagdausbeute des Jägers .
Der Wolf ist nicht doof, da sind wir uns einig, und deshalb wird er eher die leichtere als die schwer zu erlangende Beute nehmen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: nofear am 22. Januar 2019, 07:59:48
Zum Thema Wert der Jagd/Markt:
Hier ohne Damm und Rotwild ist in 80% der Reviere die Jad absolut erschwinglich wie Bio es schreibt. Da wird auch nix passieren. Die meisten Reviere können froh sein, wenn sie halbwegs Jäger finden, die auch rausgehen, damit die Population des Schwarzwildes nicht ganz explodiert. Mir ists lieber die Jäger sind sehr aktiv und tun was draußen, als dass ich welche hab die nur hegen und bezahlen. Weil vom Geld kann ich auch keine Kühe füttern, bzw. wird das verdreckte Wiesenfutter auch nicht wieder genießbar...  Hab allerdings auch noch keinen gefunden, der den Wildschaden zu 100% ersetzen könnte. (Wir reden hier uU auch mal von zig tausend €/Jahr)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Sven1971 am 22. Januar 2019, 08:45:52
https://osthessen-news.de/n11609110/wolf-aus-wildpark-knuell-entlaufen-neue-erkenntnisse-zur-flucht.html
Aber hier darf man dann einfach so einen Wolf erschießen???   :frage:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Christian2 am 22. Januar 2019, 13:59:46
Und nicht einmal Tierparks schaffen es, ihre Zäune wolfsicher zu bauen. Aber Landwirte und Schäfer müssen das, um überhaupt im Schadenfall eine Entschädigung zu bekommen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 26. Januar 2019, 07:28:20
https://www.facebook.com/wdr5/videos/308845429761494/
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ansgar am 31. Januar 2019, 13:12:46
https://www.focus.de/panorama/welt/nach-mehreren-schafsrissen-umweltministerium-schleswig-holstein-genehmigt-wolfsabschuss_id_10258304.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-eilmeldungen&fbc=facebook-focus-online-eilmeldungen&ts=201901311235&cid=31012019

Da bin ich mal gespannt, ob sich dafür ein Waidmann opfert! Der wird sicherlich einem wahren Spießrutenlauf ausgesetzt sein. Das müsste eigentlich ein SEK-Kommando übernehmen und deren Schütze anonym bleiben...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 31. Januar 2019, 13:39:38
Von Rechts wegen sollte sich da kein Jäger für hergeben und der Jagdverband sollte explizit darauf hinweisen, dass das die Wolfsliebhaber mal schön selbst machen können, bevor nicht eine vernünftige Lösung der Wolfproblematik auf Bundesebene seitens der Politik gefunden wird.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stubbendiek am 01. Februar 2019, 07:09:35
Wenn das ein Wolf mit Sender ist, wird das wie beim letzten mal auch ein SEK Beamter machen. Wenn ohne Sender werden die sich nicht wochenlang auf Ansitz begeben.......

Gruss Sd
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Komet am 14. Februar 2019, 17:24:49
Wenns nicht so traurig wär, wieder mal was zu lachen. Der Postillion nimmt sich wieder mal dem Wolfsproblem an....

https://www.der-postillon.com/2019/02/grizzlybaeren-woelfe.html?fbclid=IwAR277T4QS-bgG4o11-7uEVSmTFDGLC4Uni909UA_NcX2ToBKS2s0ZPaY3x0 (https://www.der-postillon.com/2019/02/grizzlybaeren-woelfe.html?fbclid=IwAR277T4QS-bgG4o11-7uEVSmTFDGLC4Uni909UA_NcX2ToBKS2s0ZPaY3x0)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: nofear am 14. Februar 2019, 19:39:08
Jede Woche 3 edle Zuchtpferde dran glauben lassen durch Meister Isegrim, dann finden evtl. mal die Richtigen Gehör bei dem Thema... die paar blöden Normalobauern oder Hobbytierhalter sind doch Wurscht.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 16. Februar 2019, 08:09:33
Jede Woche 3 edle Zuchtpferde dran glauben lassen durch Meister Isegrim, dann finden evtl. mal die Richtigen Gehör bei dem Thema... die paar blöden Normalobauern oder Hobbytierhalter sind doch Wurscht.

Ist so. Dazu paar Hunde beim gassi gehen.

https://www.n-tv.de/panorama/Zahl-der-Wolfsangriffe-deutlich-gestiegen-article20860560.html
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Cyberlui am 18. Februar 2019, 21:56:33
Jetzt haben wir auch unsren Wolf

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/wolfs-nachweis-im-neckar-odenwald-kreis/
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mick am 18. Februar 2019, 23:50:37
Dabei wärs so einfach  :gruebel:

https://www.topagrar.com/mediathek/fotos/verschiedenes/richenhagen-empfiehlt-esel-zum-schutz-vor-dem-wolf-10352265.html (https://www.topagrar.com/mediathek/fotos/verschiedenes/richenhagen-empfiehlt-esel-zum-schutz-vor-dem-wolf-10352265.html)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 04. März 2019, 17:45:47
Scheint ja etwas Bewegung beim Wolf zu geben, soll alles etwas gelockert werden.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 04. März 2019, 19:26:29
Ich will man nur hoffen, dass unsere Jagdverbände dabei gut aufpassen und sich nicht eine Mogelpackung unterschieben lassen:
Bei einer ungeschickten Aufnahme des Wolf ins Jagdrecht kann es passieren, dass auf einmal wir Jäger auch für den Schaden aufkommen müssen. Das darf nicht passieren. Das sollen mal schön die Wolfsbefürworter bzw. die EU, die uns dieses Dilemma beschert hat, übergedröselt bekommen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 04. März 2019, 19:32:18
Ich will man nur hoffen, dass unsere Jagdverbände dabei gut aufpassen und sich nicht eine Mogelpackung unterschieben lassen:
Bei einer ungeschickten Aufnahme des Wolf ins Jagdrecht kann es passieren, dass auf einmal wir Jäger auch für den Schaden aufkommen müssen. Das darf nicht passieren. Das sollen mal schön die Wolfsbefürworter bzw. die EU, die uns dieses Dilemma beschert hat, übergedröselt bekommen.

Ich bin absolut gegen eine Aufnahme ins Jagdrecht, soll sich doch der Kammerjäger drum kümmern.
Der Erleger vom Problembären Bruno wird heute noch geheim gehalten, aus Angst um sein Leben und Eigentum, es sind genug militante Spinner unterwegs
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: sten am 04. März 2019, 19:38:28
Aus welchen Gründen soll der Wolf eigentlich aufgenommen werden? Gibt es da gute Gründe für?
Carsten
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Cyberlui am 04. März 2019, 22:05:59
Vermutlich weil jetzt doch ein paar gemerkt haben das es Probleme mit dem Wof gibt und jetzt sollen es mal wieder andere ausbaden.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 01. Juni 2019, 07:44:04
https://www.youtube.com/watch?v=nLzREkgYADs
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 01. Juni 2019, 09:35:15
https://www.youtube.com/watch?v=nLzREkgYADs

ich wollts mir wirklich ganz ansehen, musste dann beim wolfsbeauftragten abbrechen, da wurde mir übel. nur inhaltslose phrasen, und da hüpfen da zwei hochdotierte akademiker (vermute ich mal, wenn ich so stellenanzeigen immer studiere) im wald rum und spielen fangerles.
die deutschen wollen wiede rmal das rad neu erfinden, derweil gibt es weltweit gute beispiele, wie der wolf zu bewirtschaften wäre.


ich wurde gerade von bekannten aus der schorfheide kontaktiert, das ihre muffelwildvorkommen wohl demnächst gänzlich erloschen sind, aber da kommt ja dann immer das argument, das mufflon wäre ja sowieso ein neozoen und daher gehörte der schon lange weg.
unsere stolzeste wildart wird seit jahrzehnten in rotwildgebiet und rotwildfrei eingeteilt, im letzterern auch gnadenlos gejagd, warum soll sowas nicht auch beim wolf gehen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 01. Juni 2019, 09:41:13
Moin,
habe ich gestern Abend gesehen und war ganz gut, jedenfalls nicht absolut Pro Wolf.
Was ich interessant finde: In Hamburg sind die ,,Bildungsbürger" nenne ich sie mal, für den Wolf. Das ist ja auch so einfach, wenn ich damit nichts zu tun habe.
Die sollten dann nach Eiderstedt gehen und mit Zäune auf bauen! Das ist das schlimme, genau wie in der Landwirtschaft, Meinungen werden von Leuten gemacht, die gar nichts damit zu tun haben.
Und beim Wolf bin ich bei dem Mann in Eiderstedt, der sagte:,,Der Wolf gehört hier nicht her!"
Wir leben in einer Kulturlandschaft und da passt der Wolf nicht hin! Dann sollten die Verantwortlichen erstmal Schleswig - Holstein entvölkern, dann haben wir Platz für den Wolf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und wenn ich dann höre, auch Gestern in dem Film, das Schleswig - Holstein über 1 Million für den ,,Wolfsschutz" ausgibt, aber kein Geld für Schulen hat, wo sind denn die Inklusionslehrer, die uns versprochen wurden????, dann sollte die gesamte Regierung sich schämen, weil ein paar Wölfe mehr Wert sind wie unsere Kinder!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 01. Juni 2019, 09:45:47
Das Wölfchen ist doch ein schönes Spielzeug des Establishments um die Bevölkerung zu spalten (Stadt gegen Land). Dann beschäftigen sich die Leute mit so einem (künstlich) geschaffenen Problem (dessen Ursprung auf höchster EU-Ebene liegt), verlieren sich im Klein-Klein dieser Sache und sehen die wichtigeren Dinge weniger.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 01. Juni 2019, 09:51:09
Moin,
Das Wölfchen ist doch ein schönes Spielzeug des Establishments um die Bevölkerung zu spalten (Stadt gegen Land). Dann beschäftigen sich die Leute mit so einem (künstlich) geschaffenen Problem (dessen Ursprung auf höchster EU-Ebene liegt), verlieren sich im Klein-Klein dieser Sache und sehen die wichtigeren Dinge weniger.
das ist leider so, ich habe ab Sommer vier schulpflichtige Kinder, deswegen könnte ich echt  :wall: :runter: :runter1: kotzen, wenn ich sehe, was der Politik funktionierende Schulen wert sind!
Warum haben wir Rechte und Linke Spinner, zum Teil liegt das auch an mangelder Schulbildung..........
Aber dumme Menschen sind leichter zu regieren....
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: BNT am 01. Juni 2019, 10:20:51
Für Rinderhalter ist das nicht ganz so ungünstig. Die können jedenfalls damit den Verzicht auf Weidehaltung begründen. ;)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 01. Juni 2019, 10:33:32
Moin,
Für Rinderhalter ist das nicht ganz so ungünstig. Die können jedenfalls damit den Verzicht auf Weidehaltung begründen. ;)
hier haben auch die Profis zumindestens das Jungvieh über Sommer draussen.
Wenn bei uns das erste Kalb/die erste Starke gerissen wird, ist das vorbei mit der Hobbyrinderhaltung. Viel gefährlicher ist es doch, wenn die Tiere durch gehen und auf Straße oder Schiene böse Unfälle verursachen. Wer haftet dafür?
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: BNT am 01. Juni 2019, 10:40:54
Jedenfalls werden mehr Menschen von Herdenschutzhunden als von Wölfen gebissen werden.

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 01. Juni 2019, 10:42:07
https://www.youtube.com/watch?v=nLzREkgYADs

ich wollts mir wirklich ganz ansehen, musste dann beim wolfsbeauftragten abbrechen, da wurde mir übel. nur inhaltslose phrasen, und da hüpfen da zwei hochdotierte akademiker (vermute ich mal, wenn ich so stellenanzeigen immer studiere) im wald rum und spielen fangerles.
die deutschen wollen wiede rmal das rad neu erfinden, derweil gibt es weltweit gute beispiele, wie der wolf zu bewirtschaften wäre.


ich wurde gerade von bekannten aus der schorfheide kontaktiert, das ihre muffelwildvorkommen wohl demnächst gänzlich erloschen sind, aber da kommt ja dann immer das argument, das mufflon wäre ja sowieso ein neozoen und daher gehörte der schon lange weg.
unsere stolzeste wildart wird seit jahrzehnten in rotwildgebiet und rotwildfrei eingeteilt, im letzterern auch gnadenlos gejagd, warum soll sowas nicht auch beim wolf gehen.
Ich habe es mir auch angetan und muss zugeben daß es Recht gut gemacht war , ganz ungewöhnlich für den rotdeutschen Rundfunk !
Na klar die Wolfsfänger treiben in meinem Bundesland ihre Spielchen und werden von meinen Steuergeld fürs rumstochern in der Wolfsscheisse bezahlt !
Und wer sich darüber aufregt das in SH 1 mil.fur den wolf ausgegeben wird Sollsicht Mal schlau machen was sich Niedersachsen den Spass kosten lässt!
Ich glaube wir sind auch das einzige Bundesland , das sich einen speziel ausgerüstet en Krankenwagen für verletze Wölfe leistet !?
Einziger Erfolg , i. Niedersachsen gibt es bundesweit die meisten wolfsabschusse , natürlich illegal , aber tot ist tot und ein toter Wolf ist nun Mal ein guter wolf !
Einzig mit den legalen Abschlüssen klappt es hier nicht so gut , aber die sind ja auch behördlich organisiert .
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 02. Juni 2019, 07:25:46
Wir hatten gestern Feld- und Waödrundfahrt.
Einer der Jäger hat erzählt das er aus seinem zweiten Revier ausgestiegen ist weil der Wolf ins Jagdrecht übernommen ist um die "Wildschäden" (Wolfsrisse) auf die Jagdpächter statt auf die Öffentlichkeit abzuwälzen.
Ist da was dran?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: guest176 am 02. Juni 2019, 08:14:44
Wir hatten gestern Feld- und Waödrundfahrt.
Einer der Jäger hat erzählt das er aus seinem zweiten Revier ausgestiegen ist weil der Wolf ins Jagdrecht übernommen ist um die "Wildschäden" (Wolfsrisse) auf die Jagdpächter statt auf die Öffentlichkeit abzuwälzen.
Ist da was dran?
Also mir wäre das neu !
Das ist mehr eine Vision wie es kommen könnte wenn er ins Jagdrecht übernommen würde
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Christian2 am 02. Juni 2019, 09:22:19
Wir hatten gestern Feld- und Waödrundfahrt.
Einer der Jäger hat erzählt das er aus seinem zweiten Revier ausgestiegen ist weil der Wolf ins Jagdrecht übernommen ist um die "Wildschäden" (Wolfsrisse) auf die Jagdpächter statt auf die Öffentlichkeit abzuwälzen.
Ist da was dran?

Da ist gar nichts dran. Der Wolf ist nicht ins Jagdrecht übernommen und eine Schadenersatzpflicht gibt es nur für Schalenwild, Fasanen und Wildkaninchen.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ? Antrag auf Entnahme
Beitrag von: donnershag am 05. November 2019, 16:37:24
So jetzt haben wir ein Wolfsproblem, im letzten Monat hatten wir ein halbes dutzend Risse in der Gegend. 4 in Schafsherden, 2 mal in einem Gänsebetrieb. Ein Freund war beim Säubern der Drillmaschine nachtst intensive von Isegrim beäugt worden, als er laut geschrien hat ist der Wolf näher gekommen, statt sich zu entfernen.

Ich denke wir haben zwei gefährliche Wolfshybriden bei uns in der Gegend und möchte einen Antrag auf Entnahme stellen. Wer hat sowas schon mal gemacht, wie müssen wir da vorgehen? Es sollte leicht sein, 200 Unterschriften dafür zu bekommen.

Gruß
Martin
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: hanna am 05. November 2019, 16:58:48
Es geht auch ohne Unterschriften  8) 8)

Dienstag, 5. November 2019 Titelseite Märkische Allgemeine Zeitung
Toter Wolf: Jäger spricht von Notwehr
Jännersdorf. Die Erschießung eines Wolfs während einer Treibjagd auf einem privaten Jagdgelände bei Jännersdorf (Amt Meyenburg) beschäftigt derzeit die Prignitzer Kriminalpolizei. Eine Frau hatte den Vorfall am Samstag gemeldet, nachdem sie den toten Wolf gefunden hatte. Die Polizei konnte den Jäger ausmachen, der nicht aus der Region kommt. Er gab an, in Notwehr gehandelt zu haben, weil er durch den Wolf seinen Jagdhund bedroht sah.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: donnershag am 05. November 2019, 17:12:53
Hanna, bei in Ecke ist doch der Marc Männer mit seinen Schafen??

Gruß
Martin

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: hanna am 05. November 2019, 18:44:26
Stimmt, dem sind auch schon Schafe gerissen worden, wie den meisten Schäfern hier in der Gegend. Unsere Schafe laufen rund um den Hof, bis jetzt toitoitoi. Aber der Wolf ist schon auf einem Abstand von 600m am Hof gesehen worden....sehr beunruhigendes Gefühl.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: donnershag am 05. November 2019, 20:32:51
Die 600m haben wir unterschritten. Ich denke wir sollten die Wolfsgegner deutlich mit in LSV aufnehmen.

Gruß
Martin
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 06. November 2019, 07:44:14
Moin,
was heißt:,,Deutlich mit in LSV aufnehmen"?
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ansgar am 06. November 2019, 13:48:52
Stimmt, dem sind auch schon Schafe gerissen worden, wie den meisten Schäfern hier in der Gegend. Unsere Schafe laufen rund um den Hof, bis jetzt toitoitoi. Aber der Wolf ist schon auf einem Abstand von 600m am Hof gesehen worden....sehr beunruhigendes Gefühl.

Unsere Wölfin hier hat 30 m von einem Wohnhaus zwei Schafe auf der Weide gerissen. Aber keine Behörde stuft den deswegen hier immer noch nicht als Problemwolf ein. Muss wohl erst ein Kleinkind dran glauben oder - in manchen Augen noch schlimmer - der kleine, süße Wuffi! :wall: Alles links-grün versüsst... >:( >:( >:( >:( >:(

Moin,
was heißt:,,Deutlich mit in LSV aufnehmen"?

LsV steht in dem Fall sicherlich für "Land schafft Verbindung". Die Schäfer sind doch auch wie wir alle aufgefordert am 14.11. nächster Woche in Hamburg anlässlich der dort stattfindenden Umweltministerkonferenz zur Demo zu erscheinen. Da steht der "Wolfsschutz" auch mit auf der Tagesordnung...
moderiert wegen Wortwahl.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Wade am 06. November 2019, 17:31:37
in der Rhön wurden nun auch die ersten Schafe gerissen und die Leute klatschen noch Beifall auf Facebook... Manchmal könntest einfach nur noch rein schlagen.  >:(
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 14. November 2019, 17:14:19
grünes xxxxxxxxxx
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Henrik am 03. Dezember 2019, 19:09:55
Warum gibt es eigentlich immer eine Diffrenz zwischen den Werten vom BMU und anderen Organisationen was die Population der Wölfe angeht?  :frage:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 03. Dezember 2019, 20:12:33
Moin,
ein Flächenland wie Schweden toleriert ca. 400 Wölfe im gesamten Land, wo Rentiere leben werden keine Wölfe geduldet. Irgendwelche Fragen?
Wenn ich dann gestern im Radio höre, das Schleswig - Holstein bis jetzt 1,6 Mio € in 2019 für den Wolfsschutz ausgegeben hat, frage ich mich wie dekadent unsere Gesellschaft noch werden will!
Für Schulen ist kein Geld da und der Wolf wird verhätschelt! >:( >:( >:(
Da fällt mir nichts zu ein!
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 03. Dezember 2019, 21:29:38
Warum gibt es eigentlich immer eine Diffrenz zwischen den Werten vom BMU und anderen Organisationen was die Population der Wölfe angeht?  :frage:


Weil das BMU lügt, ganz einfache Antwort
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 20. Dezember 2019, 13:38:39
https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/angst-in-dithmarschen-1-kita-wegen-wolf-geschlossen-66818536.bild.html?wtmc=whtspp.shr

Angst in Dithmarschen!  1. Kita wegen Wolf geschlossen

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 20. Dezember 2019, 13:45:18
Moin,
das die Bild sich jetzt schon dem Thema annimmt. :o
Der Wolf gehört bejagt und fertig!
Aber für diese ganzen Wolfsspinner ist der Wolf ja wichtiger als der Küstenschutz! Ich schrieb es schon in einem anderen Beitrag: Wir sind so was von dekadent, das schreit zum Himmel.
Der Wolf gehört nicht in unsere Kulturlandschaft und basta!
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: ct am 14. Februar 2020, 15:06:46
Man kanns kaum glauben:
Zitat

Bundesrat beschließt leichtere Wolfsentnahme

Mit der Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes können Wölfe in Regionen, in denen sie großen Schaden anrichten, nun erlegt werden, bis die Risse aufhören.
https://www.topagrar.com/jagd-und-wald/news/bundesrat-beschliesst-leichtere-wolfsentnahme-11977954.html (https://www.topagrar.com/jagd-und-wald/news/bundesrat-beschliesst-leichtere-wolfsentnahme-11977954.html)
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: nofear am 14. Februar 2020, 15:52:27
War das ein Versehen???
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: charlie am 14. Februar 2020, 16:09:49
Na so langsam ist das ja auch nicht irgendwo draußen, wo „nur“ die Weidetierhalter unter dem Wolf leiden...  :rolleyes:
sondern inzwischen auch ganz nah an den Städtern und ihrer Freizeit-Resorts

https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rhein-main/toter-wolf-in-wiesbaden-gefunden_21220401

Und da wird dann auch im Ballungsraum nicht mehr so gern „mit dem Wolf gekuschelt“  :o
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: nofear am 14. Februar 2020, 16:37:07
Warum denn nicht?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: charlie am 14. Februar 2020, 17:12:43
Warum denn nicht?

Solange das für die Bevölkerung der Ballungsräume weit weg ist, kann man sich leicht für den Schutz des
Wolfes aussprechen... wenn er aber dann doch ganz nah ist und evtl das eigene Kuscheltier zum Frühstück verspeist, dann ist schnell Schluss mit Verständnis  :angel:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 14. Februar 2020, 17:54:45
Moin,
und wenn ich mir dann überlege, wie viel Geld für den Wolf verbraten wird! :kloppe: :kloppe:
Die haben echt nicht alle Latten am Zaun! Einfach nur dekadent unsere Gesellschaft. Wir werden uns zu Tode verwalten und regelmentieren.
Irgendwann wird auf jeden produktiven Arbeiter, egal ob Handwerker, Bauer oder sonstwie Produzierender ein Verwaltungsmensch kommen, der mehr Geld bekommt und uns erklärt wie man seine Arbeit zu verrichten hat!
Dann werden wir merken, das diese Menschen, die ja mit ihrem Bruttogehalt ins Bruttosozialprodukt einfleißen, eigentlich nichts für unser Gemeinwesen leisten!
Womit ich niemanden persönlich angreifen will, ein Jeder muß sein Auskommen finden. Nur unsere Politik und unser Staat haben nicht begriffen, das es so nicht immer weitergehen kann!
Aber für Schulen und Kindergärten ist kein Geld, manchmal kann ich gar nicht so viel essen wie ich  :kotzen: könnte!

Der Wolf hat in unserem dicht besiedelten Land nicht verloren!  :basta:
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Christian2 am 14. Februar 2020, 18:12:08

Irgendwann wird auf jeden produktiven Arbeiter, egal ob Handwerker, Bauer oder sonstwie Produzierender ein Verwaltungsmensch kommen, der mehr Geld bekommt und uns erklärt wie man seine Arbeit zu verrichten hat!


Und dann sagt irgendwann der Produktive: Macht euren Sch... doch selber, ich gehe woanders arbeiten!
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: nofear am 15. Februar 2020, 11:34:28
Warum denn nicht?

Solange das für die Bevölkerung der Ballungsräume weit weg ist, kann man sich leicht für den Schutz des
Wolfes aussprechen... wenn er aber dann doch ganz nah ist und evtl das eigene Kuscheltier zum Frühstück verspeist, dann ist schnell Schluss mit Verständnis  :angel:

Ist da in letzter Zeit was/mehreres größeres vorgefallen, dass dort ein Umdenken eingesetzt haben sollte?
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mathilde am 15. Februar 2020, 13:10:37

Der Wolf hat in unserem dicht besiedelten Land nicht verloren!  :basta:
Gruß
Frank

Selbst meine Schwester, die so gar nichts mit Landwirtschaft zu tun hat ist der gleichen Ansicht.
Es ist wie überall, diejenigen die am lautesten schreien werden momentan in D gehört. Kaum mehr  gesunder Menschenverstand vorhanden.
Ich rüste demnächst die Umzäunung unserer Pferdekoppel auf, bringt im Ernstfall nichts, außer vielleicht eine Entschädigung bei einem Riß.

LG Mathilde
LG
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 15. Februar 2020, 13:20:30
Moin,

Irgendwann wird auf jeden produktiven Arbeiter, egal ob Handwerker, Bauer oder sonstwie Produzierender ein Verwaltungsmensch kommen, der mehr Geld bekommt und uns erklärt wie man seine Arbeit zu verrichten hat!


Und dann sagt irgendwann der Produktive: Macht euren Sch... doch selber, ich gehe woanders arbeiten!
das ist ja gerade unser Problem, so einfach können wir nicht weglaufen! Und das wissen die Mächtigen genau! Wenn wir wie Konzerne agieren könnten, ja dann.....
Aber im Prinzip will ich das auch gar nicht, ich wünsche mir, das unsere Gesellschaft wieder zu Verstand kommt und nicht durch Druck von Aussen.
Wird das was? Sind wir Menschen klug genug? Eigentlich ist der Kommunismus ja die perfekte Gesellschaftsform, ja wenn, wenn da nicht der Mensch wäre....
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stone am 15. Februar 2020, 13:22:31
https://www.filmothek.bundesarchiv.de/video/583603?set_lang=de

Ab 3:18 gehts um den Wolf.....

stone
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Biobauer am 15. Februar 2020, 14:48:16

Ich rüste demnächst die Umzäunung unserer Pferdekoppel auf, bringt im Ernstfall nichts, außer vielleicht eine Entschädigung bei einem Riß.

LG Mathilde
LG

Ich sag den Kuschlern immer
"Wennst einen wolfssicherern Zaun sehen willst, dann gehst in nen Zoo und dann erklärst mir, wie ich das umsetzen soll"
dann ist meistens Ruhe,
manchmal kommt dann noch der Schmarrn mit den Herdenschutzhunden, aber da bekommen sie auch immer grosse Augen, wennst dann schilderst, wie solche Hunde agieren und reagieren

***Zitatebene korrigiert***
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: JM am 04. November 2020, 06:18:24
Ich hänge es mal hier Kommentarlos an .....

https://www.jagderleben.de/news/wolf-niedersachsen-ins-jagdrecht-aufgenommen-712260
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: lilly am 04. November 2020, 07:58:02
Sehr gut und längst überfällig.

Fehlt noch der Goldschakal.  ;D
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stubbendiek am 06. November 2020, 08:23:05
Kann man sehen aus verschiedenen Richtungen.
Ich bin da ganz entspannt, weil wir keine ausgedehnten Waldgebiete haben und daher der Wolf bei uns nur gelegentlich durchzieht.
Aber wenn eine Entschädigungspflicht kommt, sehe ich Probleme.
Im Moment heißt es ja das Beutegreifer nicht entschädigt werden müssen.
Ich bin gespannt.
Ich möchte auch nicht Nachts zu einem Wildunfall gerufen werden und dann entscheiden, Wolf, Fangschuss oder nicht?
Am Tag darauf hat man dann alle Gutmenschen am Hals.

Gruß Sd
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: JM am 06. November 2020, 10:54:17
Kann man sehen aus verschiedenen Richtungen.
Ich bin da ganz entspannt, weil wir keine ausgedehnten Waldgebiete haben und daher der Wolf bei uns nur gelegtlich durchzieht.
Aber wenn eine Entschädigungspflicht kommt, sehe ich Probleme.
Im Moment heißt es ja das Beutegreifer nicht entschädigt werden müssen.
Ich bin gespannt.
Ich möchte auch nicht Nachts zu einem Wildunfall gerufen werden und dann entscheiden, Wolf, Fangschuss oder nicht?
Am Tag darauf hat man dann alle Gutmenschen am Hals.

Gruß Sd

Ich war schon immer dagegen das er ins jagdrecht aufgenommen wird !
Einige Gründe hast du ja bereits angeführt.
Letztendlich werden wir eines Tages die Suppe auslöffeln müssen , die uns andere eingebrockt haben !
Wir sind hier inzwischen wolfsland,  vor zwei Jahren wurde an meiner Reviergrenze einer totgefahren ,im benachbarten Revier der niedersächsischen landesforsten ist seit einem Jahr ein Rudel heimisch .
Inzwischen können wir uns hier Nachsuchen sparen , denn wir hatten im letzten Jahr zwei Stück und jedes Mal haben wir nur das gefunden was vermutlich der Wolf übergelassen hat , denn auf eine DNA Probe haben wir verzichtet .
Ich für meinen Teil überlege inzwischen bei der nächsten Gelegenheit in 4 Jahren aus der jagdpacht auszusteigen .

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Ruebe am 06. November 2020, 11:10:33
Ich bin kein Jäger, sehe es also etwas mit Abstand.

WENN der Wolf ins Jagdrecht soll, gehören Abschußquoten etc dazu. Nur mit echtem "Angriff" lassen sich Wölfe einschüchtern, nur wenn sie wissen das es weh tun könnte lassen Sie Weiden in Ruhe.
Man kann den Jägern nicht die Entschädigung für Tierhalter aufbürden die irgendwelche "Wolfskuschler" hier her geholt haben.

Lasst den draussen und hofft das möglichst bald der Wolf in besiedelte Gebiete zieht und sich niemand mehr traut in der Dämmerung raus zu gehen .... sorry, unsere Gesellschaft versteht nichts anderes mehr ausser Schmerzen .... ist ähnlich wie mit dem Wolf

Und ja, ich bin Läufer und in der Dämmerung regelmässig im Wald, mich trifft die Gefahr auch !!!
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stone am 06. November 2020, 22:21:33
Solange es nur eine paar Bauern und Schäfer trifft hält die grüne Politik das durch.

Aber die Viecher sind schlau, kommen in die Ballungsgebiete und bedienen sich am warmen Buffet.

Wenn aber Black Beauty und Fury auf den Speiseplan kommen wird das erheblich mehr Widerstand erzeugen.

 https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/pony-von-woelfen-gerissen-bottrop-100.html

stone
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: stoppelrübe am 23. November 2020, 22:04:59
Samstag war bei uns Treibjagt, da wurden unabhängig von mehreren Jägern Wolfssichtungen gemeldet. Es handelt sich wahrscheinlich um 3 Tiere. Seit letztem Jahr wurde mehrfach ein Einzeltier gesichtet, wo ich dachte das es nur auf der Durchreise ist.
Scheinbar haben sich ein paar Tiere zusammen geschlossen?
Auffallend war das nur ein Stück Rehwild und nur 6 Schweine geschossen wurden. Normal sind 5-7 Stück Rehwild und 18-20 Schweine.
Die Waldflächen haben hier eine Größe von 50-600ha, wobei in den größeren Stücken ein masiver Publikumsverkehr (Wanderer, Jogger, und ich ab und an mit dem Rad ;D)  ist. Habe aber noch keinen selbst gesehen.

Da wir hier dicht besiedelt sind warte ich nur auf den ersten Riss von einem Haustier. :stop:
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Mathilde am 22. Februar 2021, 20:31:36
Hallo,

das hat mir jetzt noch gefehlt zum Glück.
Der Jäger hat uns mitgeteilt daß wir auf unsere Pferde aufpassen sollen denn wir haben jetzt ein Rudel mit 5 Wölfen in den Wiesen.
Ich habe mich neulich schon gewundert daß die Rehe bei uns mitten im Hofraum etwas abseits äsen.

Jetzt gibt’s bis zum Sommer aufzurüsten bei den Zäunen obwohl nichts nützt.

LG Mathilde
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Hein am 22. Februar 2021, 20:41:36
Der ist heute vormittag hinter dem Garten lang, ist doch inzwischen fast normal. Wir sind hier mitten im Wolfsgebiet.
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: JM am 17. März 2021, 19:50:48
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Wolfsberaterin-fuehlt-sich-von-Landwirt-bedroht,wolf4474.html

Ich kommentiere das jetzt nicht weiter .....
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Stanky am 17. März 2021, 20:07:08
Moin,
gut gemacht hat er das! :daumen: :daumen1:
Wenn Grüne Idioten einen Stall aufbrechen ist das okay, aber hier.......
Na ja, wie Du schon immer sagst Joe, Rotdeutscher Rundfunk!
Gruß
Frank
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: Dresel am 17. März 2021, 21:40:01
Wahrscheinlich haben wir nun auch so einen Isegrimm, hier im Taunus. Einige wollen sogar von einem Pärchen wissen. Ich hatte gehofft die vielen Bundesstraßen und Autobahnen halten die Viecher fern von hier, vielleicht zieht er ja weiter.

https://www.taunusstein.de/portal/pressemitteilungen/verdacht-auf-wolfssichtung-in-wingsbach-900001768-29880.html?rubrik=900000041
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: JM am 18. März 2021, 06:17:16
Wahrscheinlich haben wir nun auch so einen Isegrimm, hier im Taunus. Einige wollen sogar von einem Pärchen wissen. Ich hatte gehofft die vielen Bundesstraßen und Autobahnen halten die Viecher fern von hier, vielleicht zieht er ja weiter.

https://www.taunusstein.de/portal/pressemitteilungen/verdacht-auf-wolfssichtung-in-wingsbach-900001768-29880.html?rubrik=900000041

Da sind wir hier schon um einiges weiter , wir haben schon seit längerer Zeit ein nachgewiesenes Rudel im nachbarrevier (niedersächsische Landesforsten).
Meine abschusspläne bei kann ich inzwischen nur noch durch fallwild erfüllen .
Die Bundesstraße 4 , die durch mein und das angrenzende Revier führt wird zur Zeit wolfssicher eingezäunt , schließlich hat es hier schon einige wolfsunfälle gegeben .....

Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: halbspaenner am 18. März 2021, 06:54:16
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Wolfsberaterin-fuehlt-sich-von-Landwirt-bedroht,wolf4474.html

Ich kommentiere das jetzt nicht weiter .....
....Bauernverband distanziert sich  :stupid:...
Titel: Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
Beitrag von: JM am 18. März 2021, 07:03:48
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Wolfsberaterin-fuehlt-sich-von-Landwirt-bedroht,wolf4474.html

Ich kommentiere das jetzt nicht weiter .....
....Bauernverband distanziert sich  :stupid:...

Der distanziert sich ja auch klar von der Fahne der freien Bauern! 

Keine Ahnung wie es in anderen Gebieten mit den wolfsberatern und deren Gesinnung aussieht , aber einer von den hier ortsansässigen ich ein krasser ökofaschist und landvolkmitglied .
Der andere ist Förster.