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Autor Thema: Unfälle in der Landwirtschaft  (Gelesen 421353 mal)

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251at

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #60 am: 03. April 2012, 20:29:50 »

boah, tragisch.

So wie ich es verstehe, wäre der Junge nicht "so schwer" verletzt gewesen, sondern nur eingeklemmt?

Ich verstehe aber nicht, wie eine Regionalbahn (die in aller Regel nur aus zwei Wagen besteht) nicht in er Lage sein soll, bei Sichtweite eine Vollbremsung einzulegen und so einen Zusammenstoß verhindert wird. Haben Züge wirklich so schlechte Bremsen. Oder sind da wirklich so enge und unübersichtliche Kurven?

Eisen auf Eisen hat halt wenig Gripp, das ist ja auch gerade der Trick bei der Eisenbahn...
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derKarsten

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #61 am: 03. April 2012, 21:57:54 »

Bin eine Zeit lang täglich 40km mit so einer kleinen bombardiearbahn gependelt. Einen morgen haben wir mal einen Renault Kangoo von den Gleisen gekickt. Meine mal gehört zu haben das die Bahn zwischen den Dörfern um die 90 fährt. Der Zugführer hat ca. 500m vorher das (abgewürgte?) Auto gesehen und das Horn gezogen und den Anker geworfen. Das Auto haben wir dann nach den halben Kilometer mit gefühlt 20-30km/h getroffen, es flog mit einem Satz beiseite, im Zug mit seinen 80 Tonnen Leergewicht und den Fahrgästen merkte man nicht einmal einen Ruck. Wie schon gesagt worden ist, hat Eisen auf Eisen keinen großen Grip. Gefühlt merkt man aber schon das stärker gebremst wird meine ich mich zu erinnern, mag man sich duch das Horn einbilden, aber man rutsch daoch mehr aus dem Stz als wenn normal gehalten wird -zu einem Vollbremsung mit einem neuen PKW ist es aber eben kein Vergleich!


boah, tragisch.

So wie ich es verstehe, wäre der Junge nicht "so schwer" verletzt gewesen, sondern nur eingeklemmt?

Ich verstehe aber nicht, wie eine Regionalbahn (die in aller Regel nur aus zwei Wagen besteht) nicht in er Lage sein soll, bei Sichtweite eine Vollbremsung einzulegen und so einen Zusammenstoß verhindert wird. Haben Züge wirklich so schlechte Bremsen. Oder sind da wirklich so enge und unübersichtliche Kurven?
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Amateur

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #62 am: 04. April 2012, 06:40:45 »

Ein Lokführer kann eine Vollbremsung einleiten und dann immer noch gegen die Verzögerungsrichtung nach hinten laufen um sich in Sicherheit zu bringen, also kann eben die Bremswirkung nur ganz gering sein ....
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Tropenagrar

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #63 am: 04. April 2012, 08:56:10 »

Ich verstehe aber nicht, wie eine Regionalbahn (die in aller Regel nur aus zwei Wagen besteht) nicht in er Lage sein soll, bei Sichtweite eine Vollbremsung einzulegen und so einen Zusammenstoß verhindert wird. Haben Züge wirklich so schlechte Bremsen. Oder sind da wirklich so enge und unübersichtliche Kurven?

Also bevor Ihr jetzt noch langeüber Bremswege von Zügen herumrätselt, ein paar korrekte Daten dazu. Die Bremsen sind verglichen mit Autos in der Tat schlecht.

Die zulässigen Geschwindigkeiten bei Eisenbahnen richten sich nach 2 Dingen:

1. Kurven
Hier gilt in etwa die Formel Vmax = 4,87 * SQRT ( r ). Bei Neigetechnik-Zügen etwas mehr...

2. Bremsweg
Der Bremsweg muss kurz genu sein, so dass der Zug beim Erkennen des Vorsignals noch mit normaler Bremsung vor dem Haltsignal anhaltenn kann. Auf wichtigeren Hauptbahen beträgt der Vorsignalabstand 1000m. Auf Nebenbahnen auch mal nur 700 oder 400m.
Auf Schnellfahrstrecken  werden Signalanzeigen lektronisch übermittelt, da sind Bremswege von über 3000m möglich.

De Länge der Züge spielt keine grosse Rolle, obwohl bei einem langen Güterzug es durchaus mehr als 30sec dauern kann, bis auch der hinterste Wagen richtig bremst.

Mike
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Henrik

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #64 am: 04. April 2012, 09:39:15 »

Wenn ich das so lese stelle ich mir die Frae wie das passieren konnte? Das Fahrzeug hat nur einen Sitz und der Vater ist unverletzt! Ich vermute mal fast der hat seinen Sohn fahren lassen und Sohn hat plötzlich Panik bekommen, kontrolle verloren Vater ist runtergefallen und das Gefährt von deer Brücke.
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wolf

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #65 am: 04. April 2012, 10:04:47 »

Wenn ich das so lese stelle ich mir die Frae wie das passieren konnte? Das Fahrzeug hat nur einen Sitz und der Vater ist unverletzt! Ich vermute mal fast der hat seinen Sohn fahren lassen und Sohn hat plötzlich Panik bekommen, kontrolle verloren Vater ist runtergefallen und das Gefährt von deer Brücke.

Hallo Henrik,
könntest richtig liegen, mit der Theorie. Gerade wenn auf der Straße die Vierradlenkung nicht aus ist, kann der Tele schon heftig auf Lenkausschläge reagieren.
Was mich trotzdem beschäftigt, warum es innerhalb von 6 langen Minuten nicht möglich ist, den Zugführer zu informieren damit dieser anhalten kann. Bremsweg hin oder her, wahrscheinlich ist doch, dass bei dem Wasserkopf der DB die Info nicht bis zur Zugführer vorgedrungen ist und der Bub das mit dem Leben bezahlen musste.

Gruß
Wolf
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Ansgar

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #66 am: 04. April 2012, 12:55:29 »

Hallo,

ich meine mal gehört zu haben, dass eine Vorrichtung bei den Loks, wenn sie Vollbremsungen machen, dafür Sorge trägt, dass zwischen Schienen und Rad Sand gestreut wird, um den Gripp zu verbessern bzw. den Bremsweg zu verkürzen.

Gruß
Ansgar
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Schmar

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #67 am: 21. August 2012, 06:57:27 »

Hier ein Unfall mit einem Strohanhänger

Der Fahrer hatte Glück, dass er sich aus dem Traktior retten konnte bevor der Traktor abgebrannt ist.

http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/98e/presse.jsp?uMen=10a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&page=1&pagesize=10&sel_uCon=f217012c-1763-4931-c5ec-3f110b42f27b
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Mathilde

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #68 am: 21. August 2012, 15:59:49 »

Hallo,

ups ich würde mal sagen da waren keine Spanngurte rum............nicht gut für den Fahrer und den Fahrzeughalter.
Auf öffentlichen Strassen ein MUSS auch wenn es Euch nicht passt.

LG Mathilde
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Der Mensch kann tun, was er will.
Aber er kann nicht wollen, was er will.
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bauerstaats

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #69 am: 04. September 2012, 10:20:43 »

Uuuppsss.... Patzerchen würde ich mal sagen:

http://kfv-msp.de/index.php/2012/585-traktor-unter-20-kva-hochspannung

Da wird einem schnell warm ums Herz

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Eine Frage raubt mir den Verstand:
Bin ich bescheuert...
...oder der Rest in diesem Land ???

Komet

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #70 am: 04. September 2012, 11:19:44 »

Bei uns hat es in einer ähnlichen Situation einen Toten gegeben.... :(
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lilly

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #71 am: 04. September 2012, 12:38:57 »

in welcher mindesthöhe müssen/dürfen die kabel denn hängen ?

wer zahlt bei einem (kabel-)schaden z.b. durch "normale" mähdrescher?
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Georg

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #72 am: 04. September 2012, 15:04:33 »

Die Kabel müssen/sollen mindestns 4,50 hoch hängen. In der Regel sinds aber minestens 10 Meter. Allerdings dehne sich die Kabel bie Hitze ganz extrem aus udn hängen dan bie großen MAstabständen schon mal ordentlich durch!
So ist zumindest meine Inormation als wir anfang der 90 er Jahr mal biem Klärschlamm abkippen auf dem Feld so ein "Erlebnis" hatten! Gottseidank ist auch damls der Fahre im LKW geblieben.

Das Problem sind aber nicht die 4,5 Meter sondern Strom hat so seinen ganz besonderen Eigenschaften! Bei ner 20 KV Leitung udn fuchtem Ladegut, kan der Funke schon mal ganz schnell bei ca 1 Meter Distanz "springen"! Zu beoabachten ist da ja bie Gewitter wie weit Blitze springen.
Allerdings geht da auch um "etwas" mehr Energie!
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Schmar

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Re: Unfälle in der Landwirtschaft
« Antwort #73 am: 19. September 2012, 07:22:12 »

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Ansgar

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